Der "Gute Nachrichten" Thread

      bäs schrieb:

      Dobrindt verhängt Zulassungsverbot für Porsche Cayenne :thumbsup: (spiegel.de/auto/aktuell/porsch…ungsverbot-a-1160034.html)
      Ich hoffe, ich trete hier niemanden auf den Schlips, aber ich bin einfach kein Fan von SUVs.


      Ich bin mir sicher jetzt kommen die Schnäppchenjäger (Autohändlern) , kaufen den verängstigten deutschen die Autos zu einem Spottpreis ab und verkaufen es in Italien , Spanien, Griechenland & co. Mit fettem Gewinn weiter :)

      chfin schrieb:

      Studien gefälscht/manipuliert.
      Dieses Mal nicht Gentechnik sondern Glyphosat.

      via fefe - siehe Reuters, Okt 2017. Wer hat gefälscht? Die WHO - oh.

      Die Einstufung für Glyphosat wie Schweine-, Lamm-, Rindfleisch als wahrscheinlich krebserregend, Klasse 2A, scheint auf sehr wackeligen Füssen zu stehen. Die WHO-Auswertung (IARC) wurde um gegenläufige Ergebnisse diverser Studien bereinigt. Ganz platt formuliert: Die Studienergebnisse im Sinne "kein Krebs bei Labortieren durch Glyphosat" wurde in der Zusammenfassung der WHO gestrichen oder gar das Gegenteil behauptet.
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      Europäische Werte: vorübergehend vernünftig
      spiegel.de/kultur/gesellschaft…irrational-a-1100180.html
      IARC ist mir jetzt schon wiederholt aufgefallen mit ziemlich seltsamen Auffassungen zu Einstufungen.
      Die INWORKS Studie vor 2 Jahren hat in der Fachwelt für ähnliche Verwirrung gesorgt.
      Man mag sich fragen was/wer/welche Agenda dahinter steckt. Und dabei im Hinterkopf behalten dass IARC bzw. die WHO als UN-Agenturen pluralistisch geprägt sind. Was in den Endberichten steht wird unter den Ländern "ausgehandelt" und die Wissenschaftler sind da leider oft machtlos wenn Länder mit Einfluss gewisse Tendenzen verstärkt oder unterdrückt sehen wollen. Ich kann mich noch an das politische Hickhack um den Fukushima-Endbericht der WHO erinnern, der dadurch ewig verzögert wurde. Hier gab es ebenfalls Länder die die Risiken gerne "aufbauschen" wollten.
      Laut Spiegel läuft es in den "Club Med" Ländern wieder ganz gut:

      spiegel.de/wirtschaft/soziales…g-schuldet-a-1186297.html

      ​In sämtlichen früheren Krisenländern des Südens wuchsen die Exporte 2017 schneller als unsere - in Spanien, Griechenland und Portugal mit sechs bis acht Prozent. Bei uns: so um die vier. Ähnlicher Befund fürs Wirtschaftswachstum insgesamt, das bei uns erstmals wieder über zwei Prozent liegt - in Spanien im dritten Jahr in Folge über drei. Es gab nach jüngsten Schätzungen im Jahr 2017 nur noch sechs von 27 EU-Ländern, in denen die Wirtschaft langsamer als bei uns expandierte. Pro Kopf stieg die Wirtschaftsleistung in Deutschland mit 1,3 Prozent sogar langsamer als in Italien.


      Draghis Medizin schint nun doch zu wirken....
      valueandopportunity.com/

      Man kann MMI als antizyklisches Omen werten.

      cktest schrieb:

      Den Deutschen geht es heute besser als in den 80er Jahren: faz.net/aktuell/wirtschaft/ger…heit-und-co-15397868.html

      Beim Betrachten solch langer Zeiträume muss ich zwangsläufig an den Kondratiev Zyklus denken.
      Bzw. an seine Erweiterung von Smihula.

      A specific modification of the theory of Kondratieff cycles was developed by Daniel Šmihula. Šmihula identified six long-waves within modern society and the capitalist economy, each of which was initiated by a specific technological revolution:[33]

      1. (1600–1780) The wave of the Financial-agricultural revolution
      2. (1780–1880) The wave of the Industrial revolution
      3. (1880–1940) The wave of the Technical revolution
      4. (1940–1985) The wave of the Scientific-technical revolution
      5. (1985–2015) The wave of the Information and telecommunications revolution
      6. (2015–2035?) The hypothetical wave of the post-informational technological revolution

      Die Welle oben passt schön zu Zyklus 5.
      Wir wären nun am Anfang von Zyklus 6. AI und anderes Tech-Gedöns also.

      Für die Aktienmärkte würde das bedeuten: Es kämen mindestens noch 10 gute Jahre. Die schwierige Phase 1999-2012, die hier viele geprägt haben dürfte, müssten man als Massstab erstmal abhaken.

      ...nur so ins Blaue gedacht...

      wp
      Blog: www.gooddaytolive.net
      60 Jahre Europa. In Vielfalt geeint.
      Beim Betrachten solch langer Zeiträume muss ich zwangsläufig an den Kondratiev Zyklus denken.

      ... oder an das Goldene Zeitalter von Carlota Perez.
      Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis

      Aus aktuellem Anlass: Government and banks are joined at the hip.
      Ich steck es jetzt einfach mal hier rein, weil es mir seit Jahren der erste wirklich interessante und praktikable Vorschlag zum Thema Luftreinhaltung scheint:

      Kostenloser Nahverkehr
      handelsblatt.com/politik/deuts…-nahverkehr/20956858.html

      Ist natürlich wieder mal eine Rolle rückwärts, da man seit Jahren die Subventionen für den Nahverkehr abschmilzt, was zu stetig steigenden Preisen führte. Hier in München ca. +5% jedes Jahr.
      Für mich mit Familie ein klarer Grund das Auto in die Stadt zu benutzen, wenn der Trip sonst 17 EUR kostet für uns vier.

      Ganz umsonst muss ja vielleicht nicht gleich sein, aber die 12 Mrd die das kosten würde wäre hier sicher besser investiert als in vielen anderen Bereichen.
      Neben den Nutzern und den Anwohnern würde ja sogar die Autofahrer profitieren von leereren Straßen.

      wp
      Blog: www.gooddaytolive.net
      60 Jahre Europa. In Vielfalt geeint.
      Ich habe seit Anfang des Jahres als hessischer Landesbediensteter ein Landesticket, mit dem ich den hessischen Nahverkehr umsonst benutzen kann. Gefahren bin ich damit bisher exakt einmal. Allerdings lebe ich auch nicht in einem Ballungsraum.
      "Foreign aid is a phenomenon whereby poor people in rich countries are taxed to support the life-styles of rich people in poor countries" - Lord Peter Bauer

      woodpecker schrieb:

      Ich steck es jetzt einfach mal hier rein, weil es mir seit Jahren der erste wirklich interessante und praktikable Vorschlag zum Thema Luftreinhaltung scheint:

      Kostenloser Nahverkehr
      handelsblatt.com/politik/deuts…-nahverkehr/20956858.html

      Ist natürlich wieder mal eine Rolle rückwärts, da man seit Jahren die Subventionen für den Nahverkehr abschmilzt, was zu stetig steigenden Preisen führte. Hier in München ca. +5% jedes Jahr.
      Für mich mit Familie ein klarer Grund das Auto in die Stadt zu benutzen, wenn der Trip sonst 17 EUR kostet für uns vier.

      Ganz umsonst muss ja vielleicht nicht gleich sein, aber die 12 Mrd die das kosten würde wäre hier sicher besser investiert als in vielen anderen Bereichen.
      Neben den Nutzern und den Anwohnern würde ja sogar die Autofahrer profitieren von leereren Straßen.

      wp


      Die Idee finde ich gut - allerdings sehe ich das mehr als Beruhigungspille für die EU.
      In Melbourne sollen die Strassenbahnen (245 km, 1800 Haltestellen, grösstes Netz der Welt) häufig und kostenlos fahren. Nach Aussage der Stadtverwaltung tun sie das, weil sie damit Geld sparen. Muss ich mal näher recherchieren.
      "(vii) His first priority would be reservation of much time for quiet reading and thinking, particularly that which might advance his determined learning, no matter how old he became; and
      (viii) He would also spend much time in enthusiastically admiring what others were accomplishing."

      (Ausschnitt aus Charlie Mungers Jobbeschreibung für den Chairman von Berkhire Heathaway, BH-Aktionärsbrief anno 2015)
      Muss ja nicht kostenlos sein, der Nahverkehr (was umsonst ist, wird nicht geschätzt). Stärker subventioniert würde reichen, 12 Mrd sind ja ein Klacks, angesichts dessen, was wir uns sonst gut und gerne leisten.
      Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis

      Aus aktuellem Anlass: Government and banks are joined at the hip.
      Ich fände kostenlos super. Wir haben ein übertragbare Netzkarte, die in der Familie rumgereicht wird. Wenn ich die in der Tasche habe, kann ich auch mal eben für 1-2 Stationen in den Bus hopsen oder spontan noch einmal zu dem anderen Laden fahren. Mit dem ganzen Brimborium mit Fahrkartenkauf usw. fällt das meist aus.

      Außerdem dürfte ein Umsonst zu mehr Fahrgästen und hoffentlich damit mittelfristig zu dichteren Takten und dichteren Netzen führen, was insgesamt die Attraktivität des ÖPNV erhöht.
      Nationalökonomie ist die Metaphysik des Pokerspielers

      Neu

      Ich bin gerade über einen Stratfor-Artikel über die deutsche Energiewende gestolpert.
      Einige der darin angegebenen Zahlen und Statistiken haben mich echt überrascht. 2017 soll der Anteil der regenerativen Energieerzeugung an der elektrischen Energie von 38% betragen haben Mir war nicht bewusst, wie weit die Entwicklung schon fortgeschritten ist.

      Zur Einordnung:
      In its move to green electricity, Germany originally set a target for renewable power generation of 20 percent by 2020. It later raised that figure to 35 percent. Early estimates from a Fraunhofer Institute indicate Germany already has hit 38.5 percent, beating the 2020 target by three years.





      Elekrische Energie, Verteilung und Volumen der Erzeugungsarten


      Quelle: worldview.stratfor.com/article…nd-green-power-revolution

      Anmerkung: Die elektrische Energie umfasst nur etwa 1/3 der gesamten umgesetzten Energie, sowohl Mobilität (Benzin...) als auch Heizung sind weitere große Bereiche, wo der Siegeszug der erneuerbaren Energien deutlich wesentlich weniger intensiv fortgeschritten ist. Aber die Dynamik ist auch dort unverkennbar.
      "(vii) His first priority would be reservation of much time for quiet reading and thinking, particularly that which might advance his determined learning, no matter how old he became; and
      (viii) He would also spend much time in enthusiastically admiring what others were accomplishing."

      (Ausschnitt aus Charlie Mungers Jobbeschreibung für den Chairman von Berkhire Heathaway, BH-Aktionärsbrief anno 2015)