Research

  • Value schlägt Wachstum! In der Börsengeschichte haben Value-Aktien langfristig stets eine deutlich höhere Rendite als Wachstumsaktien erzielt, das belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien. Investieren in günstig bewertete Unternehmen, kaufen am Tiefpunkt – das Prinzip hört sich einfach an. Doch woher wissen Value-Investoren, ob und zu welchem Zeitpunkt die Bodenbildung einer Aktie einsetzt und ab wann sich eine Value-Investition auszahlt? Nicht jede optisch attraktive Aktie erweist sich als lukrative Investition.

    Generell lassen sich Value-Aktien in drei verschiedene Typen klassifizieren: Fast Winner sind Aktien, die nach dem Kauf direkt zu steigen beginnen. Unter Late Winnern versteht man hingegen solche Value-Aktien, die nach dem Kauf zwar ansteigen, allerdings erst nach einer längeren Periode der Ereignislosigkeit. Die sogenannten Value Traps umfassen dagegen diejenigen Value-Aktien, die überhaupt nicht mehr ansteigen und letzten Endes vielleicht sogar insolvent gehen.…
  • Anleger konnten in den letzten 100 Jahren mit Aktien im Durchschnitt reale Wertsteigerungen von jährlich ca. 7 Prozent erzielen. Keine andere Anlageform - weder Anleihen, Kasse, Gold oder Immobilien – bot ein vergleichbares Renditepotential. Doch lohnt sich jetzt noch der Einstieg und welche Renditen können Anleger langfristig erwarten?

    Der deutsche Aktienindex hat sich in den letzten fünf Jahren seit seinem Tiefstand im März 2009 mehr als verdoppelt. Allein 2013 hat der DAX einen Wertzuwachs von über 25 Prozent erzielt. Bedauerlich ist nur, dass kaum ein Anleger hiervon profitiert hat. Die jüngste BVI-Statistik dokumentiert, dass deutsche Anleger auch 2013 Nettoverkäufer von Aktienfonds waren - mehr als 6 Mrd. EUR wurden abgezogen.

    Dass Investoren häufig zum falschen Zeitpunkt ein- und aussteigen, ist nachweislich keine Seltenheit. Doch lassen sich lukrative Kaufgelegenheiten und Gefahren an den Aktienmärkten überhaupt im Vorfeld identifizieren? Die Prognosequalität der…
  • Sollten Investoren Aktien anhand der erwarteten Wachstumsraten auswählen oder besser auf traditionelle Fundamentalkennzahlen wie das bereits von Graham genutzte Kurs-Buchwert-Verhältnis setzen? Die folgenden Ausführungen gehen dieser Frage näher auf den Grund und zeigen die Gefahren prognostizierter Wachstumsraten.

    Der Wert eines Unternehmens bestimmt sich maßgeblich anhand seines zukünftigen Gewinnwachstums. Die Mehrzahl institutioneller wie auch privater Investoren bevorzugen deshalb Aktien mit hohen prognostizierten Umsatz- oder Gewinnwachstumsraten. Verständlicherweise wissen Investoren ihr Vermögen lieber in Unternehmen mit glänzenden Zukunftsperspektiven als in potentiallosen Aktien. Doch wie so oft an den Finanzmärkten irrt sich auch hier die Masse. Zahlreiche Studien belegen das Gegenteil: Die für wachstumsstark gehaltenen Unternehmen steigern nicht das Wachstum eines Depots - sie bringen es zum Erliegen!

    Bereits 1996 machte der US-Wirtschaftswissenschaftler Rafeal LaPorta…
  • Rückblick auf unsere Markteinschätzung in 2008: "Der Dow Jones erlebte am 10. Oktober 2008 gleich vier Kursveränderungen von über 600 Punkten in jeweils entgegengesetzte Richtungen. In solch volatilen Zeiten drängt sich die Frage auf, inwieweit Aktienkurse noch von fundamentalen Faktoren bestimmt werden.Wenn fundamentale Beweggründe in den Hintergrund des Börsengeschehens treten und Angst oder Gier die Kontrolle übernehmen, eröffnen sich häufig interessante Investitionsgelegenheiten.

    Mittlerweile findet sich die Finanzkrise auf den Titelseiten unzähliger Magazine, als Gesprächsthema bei Stammtischen und im Supermarkt. Unweigerlich drängt sich der Vergleich zu 2000 auf, nur ist es heute nicht die Euphorie, die die Bevölkerung beschäftigt, sondern die Panik der Finanzkrise. Ob wir die Tiefstände bereits gesehen haben, ist unmöglich zu prognostizieren. Die Erfahrung zeigt jedoch eines: eine langfristige Investition in niedrig bewertete Substanzwerte in Zeiten der Panik und des
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