• Zur Frage "Welches Unternehmen kommt (warum) in den Genuss der EEG-Befreiung empfehle ich einfach den Blick ins Gesetz. Steht ja alles via Juris im Internet: http://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2009/index.html (Ja, das ist die 2012 überarbeitete Version)

    Interessant für die Befreiung ist m.E §41 "Unternehmen des produzierenden Gewerbes"

    (1) Bei einem Unternehmen des produzierenden Gewerbes erfolgt die Begrenzung nur, soweit es nachweist, dass und inwieweit
    1. im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr
    a) der von einem Elektrizitätsversorgungsunternehmen bezogene und selbst verbrauchte Strom an einer Abnahmestelle mindestens 1 Gigawattstunde betragen hat,
    b) das Verhältnis der von dem Unternehmen zu tragenden Stromkosten zur Bruttowertschöpfung des Unternehmens nach der Definition des Statistischen Bundesamtes, Fachserie 4, Reihe 4.3, Wiesbaden 20072) , mindestens 14 Prozent betragen hat,
    c) die EEG-Umlage anteilig an das Unternehmen weitergereicht wurde und
    2. eine Zertifizierung erfolgt ist, mit der der Energieverbrauch und die Potenziale zur Verminderung des Energieverbrauchs erhoben und bewertet worden sind; dies gilt nicht für Unternehmen mit einem Stromverbrauch von unter 10 Gigawattstunden.
    [...]
    http://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2009/__41.html
    Mit der Senkung der Verbrauchsschwelle von 10 GW auf 1GW sind MASSENHAFT mittelgroße Unternehmen in den Genuss der Befreiung gekommen.
    Ob und wie diese Regelung verändert wird (Erhöhung der Mindestschwelle, Steigerung der sonstigen, eher weichen Forderungen, nur anteilige Entlastung oder zukünftige Entlastung nicht unter eine minimale Schwelle), das kann für die Unternehmen sehr wichtig werden - aber derzeit wäre jede Abschätzung m.E. pure Spekulation.

  • Zitat

    Original von mobilpage

    Wo wäre der Kurs von Conti, wenn diese Info nicht im Kurs eingepreist wäre ?:-D


    Öh, keine Ahnung?
    Noch höher ?!? ;D

    "I swear by my life and my love of it that I will never live for the sake of another man, nor ask another man to live for mine." - John Galt in "Atlas Shrugged"

    "If you act out of fear, anger, despair or suspicion - this will ruin everything." - Thich Nhat Hanh

  • Das scheint die Liste von 2011 zu sein. (BesAR2011) - Die Aktuelle Liste auf Basis 2013 ist vom BAFA veröffentlicht auf untenstehendem Link zu finden. Die Zahl der Unternehmen hat nochmal stark zugenommen. Aktuell müssten ca. 1700 Unternehmen befreit sein. 2011 waren es nur 603:

    http://www.bafa.de/bafa/de/energi…ngen/index.html

  • Langsam wird es auch bei der EON Beteiligung brenzlig:

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/en…a-a-933366.html

    Am besten ist der Satz hier:

    Zitat

    In diesem Jahr verschlang die Expansion außerhalb der EU 85 Prozent der Investitionsmittel des Eon-Konzerns, von dort kam aber nur 5,8 Prozent des Betriebsgewinns - und das ging allein auf das Konto des etablierten Geschäfts in Russland. Die neuen Hoffnungsträger Türkei und Brasilien produzieren weiterhin Anlaufverluste, neben dem Wertverfall der Währungen beider Länder verweist Eon auf eine "in Brasilien infolge von Nichtverfügbarkeiten sowie Verzögerungen bei der Inbetriebnahme von Kraftwerken negative Marge".

    Das war mit Ansage....

  • Wenn es so ist, hat's Verbund ja richtig gemacht in der Türkei... Glaub ich abgesehen davon eh.

    Was Brasilien betrifft, ich denke der richtig große Fehler war, dass e.on damals nicht einen höheren Preis für die ehemalige portugiesische Staatsbeteiligung von EDP geboten hat und das im Endeffekt China Three Gorges überlassen hat. Merkel hat ja noch interveniert angeblich, aber was sollte das helfen wenn die anderen mehr geboten haben.

    EDP ist in Brasilien glaub ich doch recht etabliert (sind da seit 1996) und die anderen Märkte wären für e.on auch recht interessant gewesen mein ich.

    Also Management bei e.on, ich würde sagen suboptimal bis Katastrophe. Die Frage ist ob sie sich's auf Dauer leisten können.

    When a management with a reputation for brilliance tackles a business with a reputation for bad economics, it is the reputation of the business that remains intact.

    W. B.

    Investment is most intelligent when it is most businesslike.

    B. G.

  • Eneva ist (natürlich) auch ganz schön abgestürzt die letzten Wochen/Monate.

    Wär eine interessante Zockerei.

    Marubeni und ein paar Pensionsfonds möchten ja angeblich die verliebenen Anteile von Batista übernehmen, da steht aber ein deutlich höherer Preis im Raum, wobei er den wohl nicht bekommen wird.

    Aber grade Marubeni wäre wahrscheinlich kein schlechter Partner für e.on, grade wo der Energieerzeugungsmarkt ja eine große politsche Komponente hat. Mit Japan und Deutschland will man sich's wahrscheinlich nicht unbedingt verübeln. Aber gut, was weiß man schon, in Brasilien.

    Aber eine kleinere Position könnte man sich schon mal überlegen.

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    W. B.

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    B. G.

  • Liebe Forumsfreunde,

    könnte mich einer mal davon abhalten, E.ON aufzustocken?
    Mein mechanisches Modell (basierend auf den bekannten KxV) sieht hier anhaltend hohes Kurspotential, es gibt Dividende, und das Sentiment ist herrlich schlecht.

    Zudem ist seit kurzem sogar die RS 6Monate positiv!

    Das zusammen ist für mich als antizyklischer Mechaniker ein sehr starkes Kaufsignal.
    Die ganzen Probleme/Risiken sind mir bekannt, bin aber gewohnt diese zu ignorieren wenn der Kurs nur niedrig genug ist und diese Probleme dem ganzen Markt bekannt sind (=eingepreist).

    Gibt es irgendwas, das dem Markt noch nicht voll bewußt ist?

    Oder gibt es vielleicht gute Alternativen zu E.ON?

    Wichtige Kriterien für mich wären sehr gute KxV und KPV, Dividende, RS positiv, möglichst Europa, vorzugsweise in EUR-Zone.

    wp

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    2 Mal editiert, zuletzt von woodpecker (18. November 2013 um 17:20)

  • Zitat

    Original von woodpeckerkönnte mich einer mal davon abhalten, E.ON aufzustocken?


    Wie wäre es mit einem funktionierenden Geschäftsmodell?
    EONs Geschäftsmodell in Deutschland liegt in Trümmern, und die Beziehungen zur Politik sind ausreichend schlecht, dass diese nicht über Gebühr hilft.
    E.ONs Auslandsabenteuer sind seit Jahren davon geprägt, sich mit deutscher Überheblichkeit völlig überteuerte Projekte andrehen zu lassen und diese zu vergurken.

    Ein gescheitertes Geschäftsmodell und ein schlechtes Management sind keine sichere Garantie dafür, dass sich eine gebaschte Firma wieder erholt. In der Zeit nach dem Neuen Markt habe ich Intershop-Aktien zu 1%(!!!) ihres Höchstwertes gekauft - und nach einigen Jahren mit ca. 30% Verlust die Reißleine gezogen.

    EDIT: Falls du unbedingt Firmen mit kaputtem Geschäftsmodell, niedrigem KBV und hohem Cashbestand suchst, schau doch mal bei Zeitungsverlagen. Die sind teilweise noch viel tiefer im Keller.
    Ich halte z.B. den Italiener Caltagirone Editore (Verlegt u.a. Il Messagero)
    Kurs: 1,17¤
    Cash/Aktie: 1,14¤
    Buchwert/Aktie: 7,32¤
    Geschäftsmodell: Im Eimer. Umsatz fällt stetig, der Laden schreibt seit langer Zeit Verluste. Seit 2 Quartalen ist zumindest das EBDITA mal wieder schwarz.
    Wenn der Laden verkauft wird oder ein neues, tragfähiges Geschäftsmodell gefunden wird, könnte der Buchwert mal wieder von Interesse sein.

    2 Mal editiert, zuletzt von Al Sting (18. November 2013 um 17:56)

  • Hallo Al Sting, danke für den ersten Dämpfer (wenn auch das noch nicht reichen wird um mich zu bremsen ;D ).
    Die Zeitungen schau ich mir mal an.

    Allerdings hab ich bei meinen Kriterien oben vergessen:

    - Cash ist nicht so wichtig.
    - Das Unternehmen sollte aber dringend Gewinn machen, möglichst überhalb der Divi-Ausschüttung. Denn Pleite vor der Erholung will ich natürlich nicht. EON macht Gewinn.
    - (Stark) fallender Umsatz erzeugt in meinem Modell einen ganz fiesen Abschlag, da ich das als Kennzeichen für eine Value-Trap sehe. EONs Umsatz steigt sogar.
    - KBV unter ca. 0,5 wird bei mir aus dem selben Grund nicht mehr positiv gewertet (mögliche Value-Trap). EON 0,76.

    Fallen die Zeitungen damit raus?

    wp

    "I swear by my life and my love of it that I will never live for the sake of another man, nor ask another man to live for mine." - John Galt in "Atlas Shrugged"

    "If you act out of fear, anger, despair or suspicion - this will ruin everything." - Thich Nhat Hanh

  • Zitat

    Original von woodpecker

    - (Stark) fallender Umsatz erzeugt in meinem Modell einen ganz fiesen Abschlag, da ich das als Kennzeichen für eine Value-Trap sehe. EONs Umsatz steigt sogar.


    wp

    Falsch, Umsatz sinkt. 9 Monate 2013 -5% vs. 9 Monate 2012.

    MMI

    Edit: Umsatzrückgang im "Kerngschäft" Erzeugung sogar -14%. Und dabei hat Kernkraft sogar zugelegt.

    http://www.eon.com/content/dam/eo…13_Q3_D_eon.pdf

    Einmal editiert, zuletzt von memyselfandi007 (18. November 2013 um 18:41)

  • Zitat

    Original von memyselfandi007

    Falsch, Umsatz sinkt. 9 Monate 2013 -5% vs. 9 Monate 2012.

    MMI

    Edit: Umsatzrückgang im "Kerngschäft" Erzeugung sogar -14%. Und dabei hat Kernkraft sogar zugelegt.

    http://www.eon.com/content/dam/eo…13_Q3_D_eon.pdf


    Stimmt, hatte auf die Schnelle nur die Zeitreihe bis 2012 im Blick.
    Nun ja, die läppischen -5% reichen im Modell noch nicht um einen Alarm auszulösen - sonst hätte ich nie irgeneine meiner "Schrottaktien" kaufen können. ;)

    Fies wird es m.E. bei ca. -15% p.a. oder über mehrere Jahre Umsatzrückgang.
    Selbst das wäre immer noch kein hartes No-Go, nur ein zusärtzlicher erheblicher Abschlag auf meine Zahlungsbereitschaft. EON würde durch einen derartigen Abschlag allerdings die Kaufliste wohl verlassen.

    WP

    "I swear by my life and my love of it that I will never live for the sake of another man, nor ask another man to live for mine." - John Galt in "Atlas Shrugged"

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    Einmal editiert, zuletzt von woodpecker (18. November 2013 um 18:52)

  • Zitat

    Original von woodpecker
    Die Zeitungen schau ich mir mal an.

    Allerdings hab ich bei meinen Kriterien oben vergessen:

    - Cash ist nicht so wichtig.
    - Das Unternehmen sollte aber dringend Gewinn machen, möglichst überhalb der Divi-Ausschüttung. Denn Pleite vor der Erholung will ich natürlich nicht. EON macht Gewinn.
    - (Stark) fallender Umsatz erzeugt in meinem Modell einen ganz fiesen Abschlag, da ich das als Kennzeichen für eine Value-Trap sehe. EONs Umsatz steigt sogar.
    - KBV unter ca. 0,5 wird bei mir aus dem selben Grund nicht mehr positiv gewertet (mögliche Value-Trap). EON 0,76.

    Fallen die Zeitungen damit raus?

    wp


    Wahrscheinlich.
    - Umsätze sinken. Deutlich. Bislang besteht die Gewinnhoffnung im Wesentlichen darin, die Kosten schneller als die Umsätze zu senken.
    - Dividende wurde gestrichen
    - Die Firma gehört mehrheitlich einem Eigentümer. Wenn dieser nicht will, können aktivistisch gesinnte Aktionäre keinen Druck auf das Management ausüben.
    - KBV 0,2 << 0,5
    Damit sind eigentlich alle Anzeichen für eine Value Trap gegeben. Muss ja einen Grund geben, dass die Aktie so arg billig wurde.

    Ich persönlich bin zu 0,92¤ eingestiegen, weil ich mal erleben wollte, wie es mit einem Grahamschen "Net-Net-Zigarrenstummel" läuft. Cash war damals ca. 1,45¤.
    Bei 0,7¤ verlor ich die Nerven und verkaufte einen Großteil.
    (Mir wurde jetzt erst klar, was eine Value Trap ist:-))

    Mit dem Rest will ich allerdings durchhalten und exemplarisch sehen, was das Grahamsche Vorbild in der Praxis taugt. Ich würde seitdem solche Versuche aber nur mit kleinen Positionen durchführen!

    Ich vermute, dass man entweder ein neues Geschäftsmodell findet (der Leidensdruck ist groß) oder die Zeitungsgruppe früher oder später verkauft wird. Aber selbst bei einer Schließung sollte man bei dem Buchwert + Cashvorräten als Aktionär mit gutem Plus herauskommen.

    Ergänzung 1: Reine Orientierung auf den Buchwert impliziert, dass man diesen auch im Problem- bzw. Konkursfall zu Geld machen könnte. Bei Cash bin ich da optimistischer.
    Ergänzung 2: Buffet ist u.a. bekannt für seine wachsende Sammlung an Lokalzeitungen. Diese Branche wird sich zukünftig garantiert mit deutlich kleineren Brötchen zufrieden geben müssen, aber ist sie wirklich verzichtbar?

    PS: Tipp zum, Einlesen: http://www.stw-boerse.de/forum/messages/1719/3379.html

    Einmal editiert, zuletzt von Al Sting (18. November 2013 um 23:05)

  • Zitat

    Original von woodpecker


    Stimmt, hatte auf die Schnelle nur die Zeitreihe bis 2012 im Blick.
    Nun ja, die läppischen -5% reichen im Modell noch nicht um einen Alarm auszulösen - sonst hätte ich nie irgeneine meiner "Schrottaktien" kaufen können. ;)

    Fies wird es m.E. bei ca. -15% p.a. oder über mehrere Jahre Umsatzrückgang.
    Selbst das wäre immer noch kein hartes No-Go, nur ein zusärtzlicher erheblicher Abschlag auf meine Zahlungsbereitschaft. EON würde durch einen derartigen Abschlag allerdings die Kaufliste wohl verlassen.

    WP

    Falls Du EV/Irgendwas benutzt ein kleiner Tipp: DER EV ist auch zu niedrig angegeben.....

    MMI

  • woodpecker

    Vielleicht hilft das? Mir scheint nicht, dass dies bei EON schon verinnerlicht wurde.

    "Dabei können auf der integrierten CIGS-Produktionsanlage Dünnschicht-Solarmodule produziert werden, die in Zukunft Strom liefern, der je nach Standort nur zwischen 4 Eurocent (Spanien) und 8 Eurocent (Deutschland) pro Kilowattstunde kostet. Der produzierte Solarstrom liegt somit auf einem ähnlichen Preisniveau wie Strom aus fossilen Energiequellen"
    http://www.manz.com/de/investor-re…en-von-manz-447

    Wenn die Solar-Technologie noch ein wenig fortschreitet wird sie in wenigen Jahren die günstigste Technologie zur Stromproduktion sein, wenn dann noch billige (Batterie-)Speicher hinzukommen ist die dezentrale Energieversorgung perfekt.

    Die Energieversorger werden versuchen Sondersteuern auf vom Endverbraucher selbsterzeugten Strom durchzusetzen um Ihre Macht zu behalten.

    First focus on risk, before focus on return! (Seth Klarman)

    2 Mal editiert, zuletzt von Achtsamkeit (19. November 2013 um 01:18)

  • Der produzierte Solarstrom liegt somit auf einem ähnlichen Preisniveau wie Strom aus fossilen Energiequellen

    Bezogen auf die 8.760 Betriebsstunden eines Kalenderjahres oder die zwei Stunden mittags im Hochsommer? Das kann ich gar nicht glauben ...

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis

    Everything will be allright!

  • Soweit ich das weiß werden dafür meist die Anlageninvestition auf 20 Jahre verteilt und mit dem prognostizierten Ertrag in dieser Zeit im Beziehung gesetzt. Wobei die Hersteller häufig noch Leistungen um 80% nach 20 Jahren garantieren, so das die Rechnung in der Praxis eher noch günstiger ausfällt, weil die Anlage länger betrieben werden kann.

    Allerdings ist der Preis ex-Steckdose nicht der gleich Preis wie an der Leipziger Strombörse.

    "Die Nationalökonomie ist die Metaphysik des Pokerspielers"

    (Kurt Tucholsky)

    2 Mal editiert, zuletzt von nixda (19. November 2013 um 08:58)

  • #wp,

    mein vorheriger Kommentar war evtl. zu kryptisch.

    Schaue einfach mal auf die Seiten 159/160 des 2012er GB von EON.

    http://www.eon.com/de/ueber-uns/p…ftsbericht.html

    Da findest Du die Rückstellung für ATomkraft. Das sind insgesamt 16 Mrd. Interessant daran ist, dass sie mit 5% abgezinst sind. Das ist m.E. etwas hoch. Je nach Duration könnte der Effekt extrem hoch sein.

    Diese Rückstellungen sind m.E. zu behandeln wie Finanzschulden, da sie ja nach dem Atomausstieg cash wirksam werden.

    mmi

    P.s.: Selbstverständlich kann der Kurs von EON unabhängig davon in beliebige Höhen steigen....

    2 Mal editiert, zuletzt von memyselfandi007 (19. November 2013 um 11:33)

  • Naja und gesamtwirtschaftlich wird dabei übersehen, dass die Netze das aushalten müssen und die Grundlast über jemand dritten zur Verfügung gestellt wird. Diese Bereitstellungskosten der Grundlast habe ich bis jetzt noch nirgendwo berechnet gesehen.

    Value investing is at its core the marriage of a contrarian streak and a calculator - Seth Klarman

  • Zitat

    Original von Matze
    Naja und gesamtwirtschaftlich wird dabei übersehen, dass die Netze das aushalten müssen und die Grundlast über jemand dritten zur Verfügung gestellt wird. Diese Bereitstellungskosten der Grundlast habe ich bis jetzt noch nirgendwo berechnet gesehen.


    Hier sehe ich derzeit auch das größte Potential für die konventionellen Energieerzeuger, ob nun E.ON, RWE und ENBW oder die oftmals ähnlich betroffenen Stadtwerke mit eigenen Kraftwerken. Ich denke nicht, dass die Energiewende ohne einen "Kapazitätsmarkt" zu stemmen ist.
    Derzeit denke ich, dass Gas bzw. GuD-Kraftwerke dafür am besten geeignet sind.

    Allerdings vermag ich nicht einzuschätzen, wie sich die Preise bei einem solchen, hoffentlich ebenfalls börsennotierten Kapazitätsmarkt entwickeln würden. Beim börsennotierten Strompreis hätte ich auch mit einer Verteuerung wegen der Abschaltung der AKWs gerechnet, stattdessen sind die Strompreise mittlerweile so niedrig wie zuvor.