Na ja, die Auftragseingänge und Produktionssteigerungsraten in der Eurozone sind auf Mehrmonatstiefs. Bis jetzt ist es nur ein größeres Dip, das allerdings langsam Spuren hinterlässt.
Die Lage
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Wenn ich mir den BILD Artikel durchlese, dann denke ich geht es noch ne Weile Richtung Süden:
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- Selbst im schlimmsten Crash kürzen nur ganz wenige Unternehmen ihre Dividende, sondern schütten wie gewohnt aus: gleich viel oder sogar mehr. Die Dividendenformel lautet: Ausschüttung mal hundert geteilt durch den aktuellen Kurs oder Ihren Einkaufspreis. Die Daimler-Aktie kostet heute 51 Euro, die Dividende beträgt 3,65 Euro. Sie schieben also jetzt über sieben Prozent ein, auch dann, wenn die Hauptversammlung schon im März ist.
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Mal sehen, wie die Dividenden-Anleger reagieren, wenn sich die Dividenden den Kursen anpassen. Normalerweise fallen zuerst die Kurse, weil die Profis die Dividendenkürzungen schon vorher antizipieren (bzw. die Gewinnrückgänge). Erst später kommt die Dividendenkürzung. Bei AB InBev war es gestern etwas anders: dort wurde eine Halbierung der Dividende angekündigt, weil man das Geld sinnvollerweise lieber in die Reduzierung der hohen Schulden steckt. Erst anschließend ist die Aktie um 10% eingebrochen.
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Wenn ich mich erinnern kann, heisst es ja , dass langfristig (über einen sehr langen Zeitraum) Aktien 7-9%p.a. abwerfen.
Wenn ich mir dann die Entwicklungen im DAX, DOW, & CO und bei einzelnen Aktien anschaue, dann müssten wir noch um einiges zurückkommen , um wieder in den Median-Wert zu kommen.
Die Zeit seit 2009 - heute ist ja um einiges höher las die 7-9% p.a.
Oder habe ich einen Denkfehler?
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Die Kurve sind 8% p.a. Der Chart ist der DAX-Performanceindex seit dem 01.01.2009. Wir sind also gar nicht (mehr) so weit von den 8% p.a. weg.
Externer Inhalt charts.comdirect.deInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Je nachdem welchen genauen Anfangszeitpunkt man wählt, sieht das Ganze natürlich etwas anders aus.
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Wenn ich mich erinnern kann, heisst es ja , dass langfristig (über einen sehr langen Zeitraum) Aktien 7-9%p.a. abwerfen.
Wenn ich mir dann die Entwicklungen im DAX, DOW, & CO und bei einzelnen Aktien anschaue, dann müssten wir noch um einiges zurückkommen , um wieder in den Median-Wert zu kommen.
Die Zeit seit 2009 - heute ist ja um einiges höher las die 7-9% p.a.
Oder habe ich einen Denkfehler?
Ja, du vergisst das es auch Aktien gibt die fallen und dann aus den Dax fallen und das Aktien in den Index kommen, welche schon gut gelaufen sind.
DAX-Renditedreieck bis 2017
https://www.boerse.de/performance/Dax/DE0008469008
Dax Renditeverteilung:
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Wenn ich mich erinnern kann, heisst es ja , dass langfristig (über einen sehr langen Zeitraum) Aktien 7-9%p.a. abwerfen.
hier bei J. Siegel für den US Markt nachzulesen 1802-1997. Nur kann es halt auch generationenlange Phasen geben, die schlecht laufen.
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IBM übernimmt Red Hat, die Firma kannt ich nicht mal. Ca. 30 Mrd. € für eine Firma mit etwa einem Zehntel des Umsatzes. Hoffe die wissen was sie tun.
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-ak…corporation.htm
Ca. 60 % Aufschlag auf den letzten Kurs find ich aber fast schon generell schlecht.
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RedHat mach Linux-Distributionen (ähnlich wie wie Ubuntu), allerdings ist RedHat optimiert für Serverbetrieb. Im professionellen Bereich ist Linux-Server ziemlich gleich mit RedHat. RedHat ist aber als ganzes kommerzielle Softwareund RedHat nimmt Lizenzgebühren.
Die freien Pendants zu RedHat, wenn man einen Linux Server einmal privat nutzen will, wären CentOS oder Fedora. -
Jetzt springen auch die Verschwörungsjünger auf den Crash Zug auf.
"Oktober ist wieder crash Zeit.."
https://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/10/der-ok…h-zeit-fur.html
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RedHat mach Linux-Distributionen (ähnlich wie wie Ubuntu), allerdings ist RedHat optimiert für Serverbetrieb. Im professionellen Bereich ist Linux-Server ziemlich gleich mit RedHat. RedHat ist aber als ganzes kommerzielle Softwareund RedHat nimmt Lizenzgebühren.
Die freien Pendants zu RedHat, wenn man einen Linux Server einmal privat nutzen will, wären CentOS oder Fedora.Ich habe nie verstanden warum man RedHat linux kaufen sollte, zumal es ja genug kostenfreie Alternativen (z.B. Fedora) gibt. Aber scheinbar hat RedHat bis jetzt überlebt (gab es schon vor 20 Jahren zu meinen Studizeiten)...
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Und der Aktienkurs von Red Hat hat sich zumindest in den letzten 5 Jahren auch ganz hübsch entwickelt...
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Bodenkontakt?
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Jetzt springen auch die Verschwörungsjünger auf den Crash Zug auf.
"Oktober ist wieder crash Zeit.."
https://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/10/der-ok…h-zeit-fur.html
Bisschen spät, der Oktober ist nicht mehr lang und für einen "schwarzen Freitag" reicht es in diesem Monat nicht mehr. Von der Artikelqualität her würde ich sagen: Kontraindikator.
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Steve Johnson von Forager mit Gedanken zu den ersten Zeichen der Inflation:
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Steve Johnson von Forager mit Gedanken zu den ersten Zeichen der Inflation:
Apropos Inflation:
Ich denke es passt hier rein , aber auch in den Thread "Zuwanderung, Immigration"
Ein neues Hotel in der "Audi , Lidl, Bechtle Stadt" Neckarsulm eröffnet demnächst und sucht Reinigungskräfte.
Es werden Antrittsprämien bezahlt !!
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Mal ne kleine Anekdote bzgl. Fachkräftemangel , "warum hat AFD so einen Zulauf hat", "Wo bleibt der Boom bei der Bevölkerung" usw.
Eine Rentnerin aus meinem Umkreis, (erst seit 08/2018, sie ist 65) möchte sich etwas dazuverdienen und sucht nach einem Aushilfsjob. Es sei gesagt, dass sie vor 50 Jahren nach Deutschland gekommen ist und keine Ausbildung damals abgeschlossen hat, aber über 35. Jahre in einer Einzelhandelsfiliale fest gearbeitet hat.
Sie ist noch Top-Fit und würde gerne noch weiter arbeiten, anstatt zu Hause rumzusitzen.
In der Stadt suchen viele Filialen (Kaufhof & Co.) noch für das Weihnachtsgeschäft Aushilfen.
Nun hat sie versucht ein Stelle als Aushilfe zu bekommen.
Wahnsinn was sie da alles erleben musste. Bis jetzt ist nichts aus dem einfachen Aushilfsjob geworden.
Zunächst hat sie sich bei Kaufhof beworben. Telefonisch angefragt . Ihr wurde mitgeteilt , sie solle Ihren Lebenslauf einreichen. (Ich betone für einen Aushilfsjob und sie ist Rentnerin).
Nach Durchsicht Ihrer Unterlagen wurde sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Dort fand man sie gut und sie könne sofort anfangen zu arbeiten. Aber bei der Bezahlung würde sie weniger verdienen.
Sie meinten, hätte sie eine Ausbildung, dann würde sie wie die anderen Aushilfen 15€ die Stunde bekommen, aber da sie keine Ausbildung hat, werde man Ihr nur 9,50€ anbieten. ( Ich denke es leuchtet nun ein warum sich viele lieber bei "Hartz" "bewerben)
Es geht gerade so weiter: Bewerbung - Vorstellungsgespräch und Bezahlung unter aller Sau.
Da kann die Wirtschaft noch so laut "Fachkräfte-Mangel" schreien wie sie will, die sollten mal die andere Seite "nach gescheiter Bezahlung" eventuell besser zuhören. Sofort würde dieser Mangel behoben werden, der Konsum in der Innenstadt würde durch höhere Einkommen der konsumfreudigen Schicht steigen und alle wären glücklicher.
Nur mal so als Anstoss zum Nachdenken.
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Sie meinten, hätte sie eine Ausbildung, dann würde sie wie die anderen Aushilfen 15€ die Stunde bekommen, aber da sie keine Ausbildung hat, werde man Ihr nur 9,50€ anbieten. ( Ich denke es leuchtet nun ein warum sich viele lieber bei "Hartz" "bewerben)
Das ist kein Fachkräftemangel, sie hat 15 Jahre Praxis - das ist mehr Wert als jede Ausbildung!
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Ich erinnere mich noch an meine volkswirtschaftlichen Vorlesungen, in dem weit und breit dargelegt wurde, dass aus der mikroökonomischen Marktheorie ein Mangel an Arbeitsplätzen und Arbeitslosigkeit ja nur dann auftauchen könnte, wenn die Löhne nach unten zu restriktiv wären, also nicht absinken würden. Und müsse man dringend die Kartellmacht der Gewerkschaften brechen (da hat die Regierung Kohl und später auch die SPD geführten Regierungen dann ganze Arbeit geleistet).
Und heute? Heute müsste man argumentieren, dass der Fachkräftemangel nur dann entstehen kann, wenn die Löhne nach oben zu restriktiv sind, wie auch mobilpages Beispiel zeigt. Da müsste man die Kartellmacht der Arbeitgeber brechen.
Reaktion der Politik?
Meine Theorie ist ja grundsätzlich, dass Märkte nur dann gut funktionieren, wenn zwischen den Marktteilnehmern Waffengleichheit zwischen den Anbietern und Nachfragen besteht. Auf vielen Märkten ist dem aber heute nicht mehr so. Hier wäre die Politik gefragt.
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Die Alternative Sozialhilfe/Arbeitslosigkeit + Schwarzarbeit ist halt etwas was diese einfachen Theorien nicht auf dem Schirm haben.
Der Arbeitsuchende denkt meistens auch ökonomisch/rational.
Und auch der Bürokratische Aufwand für Anstellungen ist bestimmt auch enorm... nicht gerade fördernd.
Exkurs: Nach IFRS 16 müssen ja nun auch Mietverpflichtungen in die Bilanz genommen werden. Mal sehen wie lange es dauert, bis das auch ein Posten für "Löhne und Gehälter" in der Bilanz auftaucht.
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