Nur 20% der Aktien outperformen den S&P 500 auf die Sicht von 2 jahren:
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Nur 20% der Aktien outperformen den S&P 500 auf die Sicht von 2 jahren:
Euromicron pleite. Die kannte ich nur vom Namen her, aber einfach so, zack, über Nacht.
https://nutzer.comdirect.de/inf/aktien/det…IN=DE000A1K0300
Und die Gespräche mit einem Übernehmer laufen schon. Ging aber schnell ;). Oder aber, das geht schon seit Wochen oder Monaten intern, man hat aber gleichzeitig nie eine adhoc-Meldung gemacht. Aber nein, ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Gerade einmal auf w-o geschaut: Funkwerk ist im August eigestiegen, im November die alte CEO herausgeworfen. Von den 2 neuen Vorständen kommt einer von Funkwerk.
Ich vermute Funkwerk will nur bestimmte Teile haben, und nicht das Ganze. Außerdem erledigt man sich mal nebenher den Mitbesitzern und den Gläubigern und kann sich noch als Retter verkaufen.
Zu Funkwerk, eine Meinung aus Wedel:
http://www.intelligent-investieren.net/2019/12/euromi…e-und.html#more
Haha, Überraschung: Der Abschwung ist also zu Ende bevor er überhaupt angefangen hat!
ZitatDeutsche Ökonomen erwarten das Ende des Abschwungs
https://www.handelsblatt.com/politik/konjun…s/25327168.html
Typisch deutsche Auguren-Lachnummer.
Aber keine Sorge, der nächste Grund warum es nächstes Jahr dann endlich ganz bestimmt bergab gehen muss wird bald gefunden hat.
Herrlich, exakt spiegelbildlich zur Mentalität der USA.
OK. Was macht die Lage?
Brexit ist per heute so gut wie durch - dem Markt scheint es zu taugen.
China / Trump etc. eiert hin und her wie immer schon, aber wenn dann wird aktuell eher wieder die Annäherungs-Sau durchs Dorf getrieben.
Rezession in DE ist wundersamerweise abgesagt.
Die echten, harte Daten hier und auch in den USA bezeugen nach wie vor die beste aller Welten. Arbeitslosigkeit Rekordtief, Zinsen auch, Inflation kein Thema.
=> Alle Zeichen stehen auf grün für eine zünftige Jahresendralley!
Klar, die Gazetten wollen das einfach nicht wahrhaben, würde es doch zu deutlich ihren stänigen Crash-Warnungen der letzten Monate wiedersprechen.
Aber um so besser! Somit ist dann auch der Sentiment-Kontraindikator grün.
Nur zur Erinnerung: positive Börsenjahre sind ungefähr doppelt so häufig wie negative, zumindest wenn man den SP500 anschaut:
Daran muss man sich erinnern, wenn man den ganzen Doom & Gloom liest, der insbesondere in Deutschland immer wieder verbreitet wird.
Die NZZ geht davon aus, dass zumindest der amerikanische Aktienmarkt überbewertet ist:
https://www.nzz.ch/finanzen/warre…ueck-ld.1530407
Ich glaube, Norbert würde hier nicht widersprechen. Da sich europäische Aktien in der Vergangenheit nicht erfolgreich vom US-amerikanischen Markt abkoppeln konnten, würde das implizit auch für niedrige Renditen (west-)europäischer Aktien sprechen.
chanos zu etlichen themen wie zum beispiel tesla, netflix, china:
Das Corona-Thema ist nun definitiv im Mainstream angekommen.
Es ist zu erwarten dass das in den nächsten Tagen/Wochen erheblichen Einfluss auf die Märkte haben wird.
Was für Folgen sind eurer Meinung nach denkbar?
M.E.:
- Dass Flugaktien verprügelt werden werden ist ein No-Brainer. Hier könnte es - wenn die Nacht am dunkelsten ist - zu guten Kaufgelegenheiten kommen
- Pharma könnte (ggf recht unfundiert) hochgehen. Find ich aber schwierig, da dass doch auf argen Gezocke raus läuft
- Öl und Schiffe runter wurde genannt
- Gold hoch scheint mir auch wahrscheinlich
- Konsum? Agrar? Autos etc? Energie? Gesamtmarkt? Find ich schwierig.
Kann mit aber gut vorstellen dass der Virus den "Grund" für die eh überfällige Korrektur liefert.
Aber deswegen unfundiert verkaufen...hm, tendiere zu Nein, bei meinem nachweislich schlechten Gespür für Markettiming
Wie seht ihr das?
Ich denke, dass es deutlich harmloser als Sars ablaufen wird.
1. Scheint es weniger ansteckend zu sein als ein Grippevirus, anständige Hygiene soll es eindämmen.
2. Ist China (als Infektionsherd) medizinisch und technisch deutlich fortgeschrittener als vor wenigen Jahren und sollte den Virus (inklusive seinen Mutationen) deutlich schneller analysieren, Gegenmittel entwickeln und auch in ausreichender Menge herstellen können.
Daher stimme ich noch nicht in den sorgenvollen Chor ein.
Sollte sich der Virus in Europa ausbreiten, könnte Paul Hartmann von einer verstärkten Nachfrage nach Händedesinfektionsmittel der Tochter Bode profitieren. Aber eine solche Entwicklung ist (zum Glück) aktuell eher unwahrscheinlich, in der Grippesaison ist Händereinigung + evtl. Desinfektion sowieso sinnvoll und es ist nicht sicher ob kursmäßig etwas passiert (als Vorabspekulation sehr unwahrscheinlich).
Alles anzeigenDas Corona-Thema ist nun definitiv im Mainstream angekommen.
Es ist zu erwarten dass das in den nächsten Tagen/Wochen erheblichen Einfluss auf die Märkte haben wird.
Was für Folgen sind eurer Meinung nach denkbar?
M.E.:
- Dass Flugaktien verprügelt werden werden ist ein No-Brainer. Hier könnte es - wenn die Nacht am dunkelsten ist - zu guten Kaufgelegenheiten kommen
- Pharma könnte (ggf recht unfundiert) hochgehen. Find ich aber schwierig, da dass doch auf argen Gezocke raus läuft
- Öl und Schiffe runter wurde genannt
- Gold hoch scheint mir auch wahrscheinlich
- Konsum? Agrar? Autos etc? Energie? Gesamtmarkt? Find ich schwierig.
Kann mit aber gut vorstellen dass der Virus den "Grund" für die eh überfällige Korrektur liefert.
Aber deswegen unfundiert verkaufen...hm, tendiere zu Nein, bei meinem nachweislich schlechten Gespür für Markettiming
Wie seht ihr das?
Ein willkommener Anlass, um überkaufte Märkte zu konsolidieren. Aber kein Grund für eine Baisse. Gold hat seinen „schwachen“ Zeitraum von Februar bis März. Ich spiele hier nirgendwo mit, zumindest gehe ich nicht short.
Hulbert:
Opinion: The main reason for the stock market’s decline is NOT the coronavirus
Published: Jan 27, 2020 1:31 p.m. ET
The real driver is that investors had gotten too bullish
Hulbert:
Opinion: The main reason for the stock market’s decline is NOT the coronavirus
Published: Jan 27, 2020 1:31 p.m. ET
The real driver is that investors had gotten too bullish
Dem stimme ich zu.
So gesehen vermutlich sogar eine recht gesunde Sorte Korrektur.
Die Investoren lieben es schließlich, wenn sich ein "Grund" für den Rückgang findet.
Wenn nicht, werden sie skeptisch und erst recht panisch.
Hab mich daher entschlossen auch passiv abzuwarten.
Außer vll ein paar Lufthansa einsammeln sollten die noch weiter runter kommen.
wp
Zwei Meldungen zur Lage in Deutschland:
Apple ist jetzt wertvoller als alle Dax-Unternehmen zusammen
Mit umgerechnet 1,26 Billionen Euro ist Apple an der Börse erstmals wertvoller als alle 30 Dax-Konzerne zusammen – diese kommen auf einen Börsenwert von 1,23 Billionen Euro.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlag…n/25484872.html
Brisantes Gutachten zur Finanztransaktionssteuer
Der Beirat des Finanzministeriums warnt vor den Plänen zur Börsensteuer von Olaf Scholz. Sie sei „aus ökonomischen Gründen nicht sinnvoll“.
ZitatAlles anzeigenDeutschland hat ehrgeizige Klimaziele, die es ohne emissionsfreien Atomstrom erreichen muss. Die Lösung für diese gewaltige Herausforderung sieht Wirtschaftsminister Altmaier im Wasserstoff. Afrika kommt eine Schlüsselrolle zu - und könnte vielleicht sogar den Verbrennungsmotor retten.
Drei Jahrzehnte hat Deutschland noch Zeit, um klimaneutral zu werden. Im Jahr 2050 soll der CO2-Ausstoß um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Wenn hierzulande weiter Autos gefahren, Stahl gekocht und Maschinen gebaut werden sollen, wird das Ziel nur schwer zu erreichen sein. Mit Windrädern allein wird es nicht gehen. Denn saubere Energie muss künftig nicht nur den gegenwärtigen Stromverbrauch gewährleisten, sondern auch noch all die Elektroautos versorgen, die über deutsche Straßen rollen sollen. Atomstrom scheidet dafür ebenso aus wie Kohle. Das sauberere Erdgas wiederum hilft nur wenig, da es ebenfalls verbrannt wird und somit CO2 freisetzt.
Für Altmaier hat Wasserstoff größte Bedeutung.
(Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild)
Da bleibt nicht mehr viel übrig. Was tun? Vor dieser Frage steht Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Und er scheint überzeugt, eine Antwort gefunden zu haben. Seit Monaten propagiert der CDU-Politiker die Chancen von Wasserstoff. Das Gas lässt sich gewinnen, indem man es aus Wassermolekülen heraustrennt. Dafür ist elektrischer Strom erforderlich – kommt dieser aus erneuerbaren Energien, wird der Wasserstoff "grün". Und der hat tatsächlich wundersame Fähigkeiten: In der Stahlherstellung etwa kann er die Einblaskohle ersetzen und so klimaneutral qualmende Schornsteine ermöglichen. Thyssen-Krupp hat sich dieser Technologie bereits verschrieben.
Auch für den Schiffs-, Flug- und Lkw-Verkehr gilt er als Heilsbringer: Wasserstoff und CO2 lassen sich zu Kerosin, Benzin und Diesel verschmelzen. Wird dazu grüner Wasserstoff und CO2 dazu aus der Luft gewonnen, ensteht "grüner" Kraftstoff. Zwar würden die Schiffe, Flugzeuge und Lastwagen noch immer CO2 ausstoßen. Da dies jedoch vorher aus der Luft entnommen wurde, käme kein neues hinzu. Voilà Klimaneutralität.
Altmaier setzt auf Wasserstoff - Afrika soll deutsche Klimaziele retten
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Hat doch tatsächlich jetzt einer bzw. sogar mehrere das Problem verstanden und endlich den Zusammenhang zwischen dem fraglichen Batterieauto, Wasserstoff und der Tatsache, dass es keinen Planeten-B gibt, hergestellt. ![]()
Ich war mir nicht sicher, ob das irgendwo schon gepostet wurde hier im Forum. Scheint aber nun angekommen in den Main-Stream-Medien.
Das ist m.E. eine sehr gute Nachricht. Ob die richtigen Konsequenzen daraus umgesetzt werden, ist natürlich noch etwas anderes (bzw. wie lange dies dauert). Trotzdem ein Meilenstein.
Wasserstoff wird den Verbrennungsmotor allerdings nicht retten, weil die Wasserstoffbrennzelle letztlich einen Elektromotor betreibt...
Ich sehe das aktuell erfolgende Umschwenken H2 auch als Meilenstein und große Hoffnung.
Hier sollten unbedingt massiv Forschungsgelder reinfliessen.
Für die Autohersteller natürlich nicht trivial:
ZB Tesla könnte in einigen Jahren die unangenehme Erfahrung machen was es heißt technologisch umsatteln zu müssen.
Und für die "alten" Autobauer könnte sich das full steam in Richtung Batterie rennen als übler Rohrkrepierer erweisen, das könnt den ein oder anderen durchaus killen imho.
Also egal mit wem ich rede, eigentlich will nämlich keiner ein Batterieauto (als Erstwagen).
Ich bin kein Elektro/Wasserstoff Experte, aber der Wirkungsgrad scheint um einiges schlechter zu sein .
Es ist eigentlich logisch: Ich muss zuerst Strom benutzen um den Wasserstoff zu gewinnen und muss ihn dann wieder in Strom umwandeln.
https://www.br.de/nachrichten/wi…rgleich,RTjXBVu
ZitatUmweltexperten sehen Wasserstoffautos skeptisch
Auch Umweltexperten sehen Wasserstoff-Autos skeptisch. Florian Hacker vom Öko-Institut verweist auf den niedrigen Wirkungsgrad - man brauche Strom, um aus Wasser Wasserstoff herzustellen, der in Gastanks gelagert und nach dem Tanken im Auto in Strom gewandelt wird - bei diesen Schritten verliere man Energie. "Nur 25 Prozent der ursprünglichen Energie führt in einem Brennstoffzellen-Fahrzeug zu Fortbewegung, der Rest geht verloren - bei batteriebetriebenen Elektroautos liegt der Wert etwa bei 70 Prozent." Entsprechend höher sei der Strombedarf bei Brennstoffzellen-Autos, sagt er. "Man sollte die Brennstoffzelle weiter im Blick behalten, aber im Massenmarkt ist der Einsatz batteriebetriebener E-Autos sinnvoller."
D.h. man braucht ungefähr 3 mal soviele Windräder und Solarzellen um die benötigte Energie zu erzeugen wenn das stimmt. Darüber spricht Herr Altmeier leider nicht. Sind aber vmtl. auch unwichtige Details.