Die Lage

  • Ich glaube, dass wird alles wie vor der Pandemie .

    Alles eine Frage der Zeit.

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Zu Beginn der Pandemie konnte sich auch niemand Home-office , Stay at home vorstellen , aber irgendwann wars "gewöhnlich"

    Wenn ich mir die Innenstädte , Gastronomie, den Verkehr in den Innenstädten , die Parkplätze in den Industriegebieten, dann frage ich mich "Corona? War da wars?

    Spätestens wenn der Chef kommt und sagt, "für den nächsten Step, muss man auch mal öfters für die Firma unterwegs sein um Netzwerke aufzubauen".

    Eigentlich ist die Corona-Zeit eine super Chance für jeden gewesen , dass wichtige von den unwichtigen Dingen zu trennen.

    Ich fand klasse ( also die Lock-Down) Zeit,

  • Ich freue mich jetzt schon auf meinen ersten Kongressbesuch (wann auch immer, das steht noch in den Sternen). Aber vielleicht sind Dienstreisen in der Wirtschaft nicht so spannend.

    "Foreign aid is a phenomenon whereby poor people in rich countries are taxed to support the life-styles of rich people in poor countries" - Lord Peter Bauer

  • Weiss nicht ob das anderen auch so geht, aber ich werde glaube ich meine Geschäftsreisetätigkeit nicht auf das Level hochfahren wie vor der Pandemie.

    Auf der einen Seite waren die Reisezeiten wirklich ein guter Umsatzbringer und ich muss jetzt wesentlich mehr Inhalt bringen als vorher, auf der anderen Seite unterscheidet das ja auch gegenüber den Mitstreitern und ich konnte die Sätze hoch und die Stunden dafür runterfahren.

    Ein deutliches win-win, denn auch der Kunde kann zuhause bleiben.


    Trotzdem vermisse ich so manches nette sonst regelmässig angesteuerte Kaffee und wenns nur Spazio Italia an der nördlichsten Ecke Italiens ist (T2, Gate G).

  • Da muss man wohl bissl unterscheiden zwischen selbständiger Tätigkeit, Mittelständler und Konzern.


    Im Konzernumfeld gibts nicht wenige Reisen deren Mehrwert gelinde gesagt "etwas unklar" ist oder wo mehr Leute fliegen als vielleicht unbedingt notwendig.

    Auch wird wohl öfter Langstrecke und Business geflogen als beim Selbständigen.


    Hier wird m.E. gleich von mehreren Seiten Druck auf die Reisen kommen:

    - Einige Mitarbeiter, wie MMI, merken dass es mit weniger Reisen eigentlich auch ganz nett ist

    - Die Kunden und die Chefs merken dass mit Vidcons einiges (nicht alles) eben auch gut abzudecken ist

    - Die Konzernchefs wissen das auch und werden die Reisepolicies eher strikter gestalten in Zukunft

    - und nicht zu vergessen: Viele Konzerne haben das Grüne für sich entdeckt. Ein weiteres Argument, Flüge einzusparen und das stolz dem Aktionär als Erfolg des Vorstand zu verkaufen (jede Wette bald werden neue Boni erfunden für CO2 Reduktion....)


    Alles in allem würde ich mir als Fluggesellschaft die viel von Umsätzen aus der Businessklasse abhängt große Sorgen machen (Lufthansa zB).

    "Calm seas never made a good sailor"

    "I am not at all cynical, I have merely got experience, which, however, is very much the same thing" - Oscar Wilde


  • ...

    Alles in allem würde ich mir als Fluggesellschaft die viel von Umsätzen aus der Businessklasse abhängt große Sorgen machen (Lufthansa zB).

    Na dann hat ja Scholz alles richtig gemacht.

    Die Schweizer stecken die Kohle in Facebook , Apple & Co.

    Scholz in Tui, Galeria, Lufthansa & co.


    Eigentlich sehr geschickt, antizyklisch eben :-)


    Mal schauen wann die bei Bayer einsteigen

  • Sein eigentliches Sparbuch ist der deutsche Steuerzahler, der es ihm erlaubt, leistungslos bis zum Ende seiner Tage ein sorgenfreies Leben zu führen.

    Bei den Gebrüdern Grimm hieß das mal Goldesel.

    Er kann sich finanzielles Analphabetentum leisten, den Schaden seines Wirkens tragen allerdings die Steuerzahler.

  • Gestern bei herrlichen Wind segeln mit nem Bekannten der in der Einkaufs-Logistik eines großen Automotiv-Konzerns tätig ist.


    War überrascht dass die Lage bzgl. Halbleiter offenbar noch deutlich dramatischer ist als ich dachte.

    Er meint das nimmt jetzt erst richtig Fahrt auf, seine Firma wird in Kürze etliche Produktionslinien einstellen müssen.

    Und seiner Meinung nach würde sich das auch noch hinziehen.


    Halte keine Automotive-Aktien, aber vielleicht für den ein oder anderen interessant.


    ps. wird das eigentlich wieder alles über Kurzarbeit finanziert?! Also schön vom Staat oder aus der Kasse des Arbeitsamt?!

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    "I am not at all cynical, I have merely got experience, which, however, is very much the same thing" - Oscar Wilde


  • "Hauen und stechen " um die Plätze ist vermutlich noch sehr mild ausgedrückt.


    "Der globale Markt für den Transport von Containern auf Seeschiffen ist nach Ansicht des Chefs der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd, Rolf Habben Jansen, an seinen Grenzen. Sowohl Kosten als auch Preise müssten wieder runter auf ein angemessenes Level, sagte Habben Jansen am Montag in Hamburg. Aber die Nachfrage nach Transportmöglichkeiten sei derzeit immens. Normalerweise bewege Hapag-Lloyd von Asien aus wöchentlich 75.000 bis 80.000 Standardcontainer (TEU). Derzeit sei man jedoch bis zu 15-fach überbucht. «Das Ungleichgewicht ist zu groß.»"


    https://www.zeit.de/news/2021-…ps%3A%2F%2Fwww.google.com


    Und die "Transportpreise" auf ATH


    https://www.vhbs.de/index.php?id=79


    früher oder später wird das an den Endkunden weitergegeben.