• Ich sehe eine sehr lange Hausse im DAX ;-)

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    Krass.

    Im Logchart sieht man erstmal WIE heftig 2000ff war.

    Ab peak letztes Jahr wäre das ein Crashauf irgendwas 4000(!!) runter innert drei Jahre, und wir wären erst gaaanz am Anfang.

    (wobei ich nicht glaube dass man es vergleichen kann)

    "I swear by my life and my love of it that I will never live for the sake of another man, nor ask another man to live for mine." - John Galt in "Atlas Shrugged"

    "If you act out of fear, anger, despair or suspicion - this will ruin everything." - Thich Nhat Hanh

  • So wie die Indizes grade nach oben ballern....das fühlt sich bissl an wie die Erholung nach dem Covid-Crash.

    Denke genau das ist es was die Leute derart rein treibt. FOMO ist wieder da! Die Angst den Fehler von damals zu wiederholen und den Dipp zu verpassen - man hatte sich doch sooo fest vorgenommen, wenn es mal wieder runter gehen sollte dann aber diesem echt voll rein, ohne viel Nachdenken.


    Ob das gut geht?

    Ich weiß nicht, normal wiederholen sich die Dinge ja nicht 1:1.

    Irgendwie fühlt sich das zu einfach an um nachhaltig zu sein.

    Und hier verschlafene Ruhe im Forum, auch ganz anders als im Covid-Dipp ff.

    Mal schauen.

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  • So wie die Indizes grade nach oben ballern....das fühlt sich bissl an wie die Erholung nach dem Covid-Crash.

    Denke genau das ist es was die Leute derart rein treibt. FOMO ist wieder da! ...

    Ich blubber mal:

    Es ist zumindest die Hoffnung, dass die Inflation doch nicht so hoch ausfällt wie erwartet. Dann treten m.E. auch besser Anpassungseffekte in Kraft. Außerdem ist immer die Frage nach der Alternative: Gold? Immobilien? Konsum?

    Mittlerweile haben viele verstanden, dass Kontoguthaben in Zeiten von Inflation immer noch massiv negativ sind. Bis jetzt habe ich noch kein Tagesgeld für 6-8% gesehen. ;-)

    Der Zusammenhang von Gehaltssteigerung, Inflation, Preisen im Supermarkt und an der Tanksäule ist jedenfalls wohl keinem entgangen!

    In den Medien habe ich auch noch kein Getrommel zum Einstieg gelesen - glaube da sind einige überrascht über die Kursanstiege - auch ich selbst bin eher von einer Seitwärtsbewegung der Märkte ausgegangen.

    So traurig es ist:
    An den Krieg hat man sich gewöhnt. Natürlich bleibt die Möglichkeit einer sehr erfolgreichen Offensive von Russland (die ich in diesem Quartal noch erwarte), sowie auch die Möglichkeit einer nachhaltigen Verhandlung mit Waffenstillstand (das ist aktuell aber Wunschdenken).

    Der Ausfall der Heizung zu Hause wg. Gasmangel ist ausgeblieben (Überraschung).

    Der Strom wurde auch nicht abgeschaltet (Überraschung).

    Geschenke gab es auch zu Weihnachten (keine Überraschung, äh, also eigentlich schon ;-) ).

    Positiv ist m.E. auch, dass der Aktienmarkt nicht gerade attraktiv scheint, weil es Tesla, Alphabet, Amazon und Facebook z.B. stark zerlegt hat in den letzten 12 Monaten.

    Wer denkt da schon an BMW, Stellantis, Renault, Vonovia oder Scor?

    Gucken wir mal was die Inflation in den USA sagt...

    PS: Die Kristallkugel habe ich wieder verlegt und deswegen bleibe ich investiert.

    3.) Gib nie mehr für einen Erwerb aus, als absolut nötig
    16.) Geschäft ist Geschäft (... bis sich ein besseres anbietet)
    218.) Kauf nie ohne zu wissen, was Du kaufst

  • Das stimmt, Mediengetrommel bleibt bislang aus, das ist positiv.

    Mauer der Angst ist es aber (nicht) mehr, wie du schreibst, alle möglichen Horrorszenarien bleiben (wie m.E. zu erwarten war) aus, das merkt nun auch die Masse.

    Noch besser wäre also der Markt steigt obwohl alle irgendeine Panik schieben von wegen wir werden alle störben wegen xyz.

    Dann wäre ich total bullisch. So aber? Hm.

    Das mit der Inflation, sicher einer der Haupttreiber, via Zinserwartung. Keine Ahnung, ich kann es nicht abschätzen, kommt die wieder oder war es das?

    Wenn sie wieder kommt, geht es brutal in den Sinkflug an den Börsen. Ein überwunden geglaubtes Problem was zurück kommt mögen die garnicht.

    Wenn sie fern bleibt, super natürlich.

    Crackup Rallye - naja, das hängt halt exrem mit dem Faktor Angst zusammen.

    Keine Angst + schlechte Anlagealternativen -> Masse rennt voll in Aktien.

    Aber wehe Angst kommt auf, oder stark fallende Kurse zu früh nach dem Einstieg.

    Also es bleibt spannend.

    Voll investiert bin ich auch, das ist letztlich meist die bessere Entscheidung...weil the trend is langfristig always up.

    Momentan bin ich aber teilweise in den falschen Segmenten...Öl...und nen DAX Put zur Absicherung hab ich auch noch - der geht schneller baden als man gucken kann ||

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  • Ich bin nicht d‘accord mit der Meinung Cash auf dem Konto Inflation frisst auf.


    wenn ich die Immo-Preisentwicklung seit Anfang 2022 mit Cash auf Konto betrachte , gewinnt „mein Cash“ auf dem Konto immer mehr an Wert.

  • Auf Twitter werden einige angelsächsische Bänker zitiert mit "up is the only way to go". Allerdings begleitet von dem Kommentar, dass das überhaupt nicht dazu passe, dass die Banken in Scharen Leute entlassen und die Trading Abteilungen ab- statt aufbauen. Es sei Abladen an den Retailbereich.

    Ich bin auch skeptisch, außer für Rohstoffe. Kupfer zieht wieder an, statt Öl jetzt Industriemetalle? Von witchdream s Ausgrabungen Gulf Keystone ca minus 10, Central Asia Metals plus 10 Prozent seit Ende November. Bei Öl kommt allerdings jetzt die China Nachfrage, Luftverkehr dort steigt an. Kohle hält sich.

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis

    Everything will be allright!

    Einmal editiert, zuletzt von Lando (12. Januar 2023 um 13:55)

  • Auf Twitter werden einige angelsächsische Bänker zitiert mit "up is the only way to go". Allerdings begleitet von dem Kommentar, dass das überhaupt nicht dazu passe, dass die Banken in Scharen Leute entlassen und die Trading Abteilungen ab- statt aufbauen. Es sei Abladen an den Retailbereich.

    Ich bin auch skeptisch, außer für Rohstoffe. Kupfer zieht wieder an, statt Öl jetzt Industriemetalle? Von witchdream s Ausgrabungen Gulf Keystone ca minus 10, Central Asia Metals plus 10 Prozent seit Ende November. Bei Öl kommt allerdings jetzt die China Nachfrage, Luftverkehr dort steigt an. Kohle hält sich.

    Kohle ist eine interessante Frage.

    China Öffnung heißt die Produktion und das alles müsste bald wieder unter Volllast laufen, nicht wahr?

    Zusätzlich wird aber LNG auch für China teurer, weil Europa am Weltmarkt so viel davon absaugt. Und die zusätzlich Pipelines von Russland nach China sind noch lange im Bau. Warum ist das für Kohle interessant?

    Nun ja, China hat - wie wir auch - Gaskraftwerke als Backup für die Erneuerbaren (China baut diese im Atemberaubenden Tempo aus) geplant.

    Da könnte nun - wie bei uns auch - notgedrungen eine Kohlerenaissance einsetzen.

    Hab mal ne Starterposition Yancoal aufgebaut, als kleine Wette darauf.

    Danke an Lando fürs Ausgraben.

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  • Kupfer zieht wieder an,

    Und nicht nur Kupfer, auch Eisen seit dem Tief Ende Oktober +50%.

    Wer ne günstige Mine sucht, und/oder auf "Sieg" spielen will: Ferrexpo immer mit Hebel vorne dabei. Seit Ende Oktober +80%.

    Zur Erinnerung: Die haben 2022 anstandslos weiter Dividende gezahlt. Das ist schon beachtlich!

    Q4 lief zwar schlecht, allerdings auch nur wegen der Stromausfälle (https://www.ferrexpo.com/news-media/pre…te-for-4q-2022/).

    Sollte der Krieg auf die ein oder andere Weise zu Ende gehen, müssten die durch die Decke gehen. Dass sie russisch werden ist exrem unwahrscheinlich, da weit genug vom Donbass weg.

    Ansonsten: Wer Kupfer hebeln will, Copper Mountain geht grade auch grade wieder ab.

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  • hmm, so wie sich das in 2022 angefühlt hat, passt die Meldung nicht.

    Nach dieser Meldung, habe ich das Gefühl 2023 wird wieder ein sehr negatives Jahr.

    Der Private in Deutschland schwimmt immer noch in Geld.

    "FAST 13 MILLIONEN AN DER BÖRSE

    : Zahl der Aktionäre in Deutschland steigt auf Rekordhoch"

    https://www.faz.net/aktuell/finanz…d-18607762.html

    interessant finde ich auch diese Zahl:

    "...Demnach erhöhte sich die Zahl der Aktionäre im Alter von 14 bis 29 Jahren um 600.000 auf 2,1 Millionen. ...

    ..Die höchste Aktionärsquote hat mit 24,5 Prozent Baden-Württemberg vor Bayern, wo 23,5 Prozent der Bevölkerung von 14 Jahren an in Aktien investiert ist. "

    Das sind die schlauen Schwaben :-) .

    Die haben bestimmt von irgendeinem Finanzberater etwas vom Junior-Depot gehört um Steuern zu sparen.

    Dumm nur dass der gscheite Finanzberater denen vermutlich nicht erzählt hat, dass ab einer bestimmten Grenze der Junior separat versichert werden muss. Die werden sich dann wundern wenn die Krankenkasse Nachzahlung fordert :-) :-)

  • Dumm nur dass der gscheite Finanzberater denen vermutlich nicht erzählt hat, dass ab einer bestimmten Grenze der Junior separat versichert werden muss. Die werden sich dann wundern wenn die Krankenkasse Nachzahlung fordert

    Das ist erst der Fall (habe ich am eigenen Leib erfahren), wenn Du etwas über 5000 EUR Einnahmen pro Jahr hast. Da muss das Depot schon fett Dividende abwerfen. Probleme gibt es höchstens dann, wenn einer Deiner Werte besonders gut läuft und Du den Gewinn eintüten möchtest.

    "The only function of economic forecasting is to make astrology look respectable." - John Kenneth Galbraith

  • Das ist erst der Fall (habe ich am eigenen Leib erfahren), wenn Du etwas über 5000 EUR Einnahmen pro Jahr hast. Da muss das Depot schon fett Dividende abwerfen. Probleme gibt es höchstens dann, wenn einer Deiner Werte besonders gut läuft und Du den Gewinn eintüten möchtest.

    Bei knapp über 5000 € kann man sagen: "Dumm gelaufen", da der Mindestbeitrag zur KV knapp über 2000 € pro Jahr beträgt (= Abgabenquote 40 %).

    Bei 12000 € sieht es dagegen wieder besser aus. KV ist immer noch die gleiche, aber absolute ESt-Frreiheit! (= Abgabenquote 17 %)

  • Das ist erst der Fall (habe ich am eigenen Leib erfahren), wenn Du etwas über 5000 EUR Einnahmen pro Jahr hast. Da muss das Depot schon fett Dividende abwerfen. Probleme gibt es höchstens dann, wenn einer Deiner Werte besonders gut läuft und Du den Gewinn eintüten möchtest.

    Da wusste ich garnicht!


    Bekommt das die KV automatisch mit?

    Und sind die 5k abzüglich Sparerfreibetrag?


    Hab neulich die THYs aus den Kinderdepots verkauft. Je 4700eur Gewinn.

    Da muss man ja echt aufpassen dann...

    "I swear by my life and my love of it that I will never live for the sake of another man, nor ask another man to live for mine." - John Galt in "Atlas Shrugged"

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  • Edit:


    Hier steht Gewinne aus Verkäufen zählen nicht dazu:


    https://lieberjakob.de/geldanlage-kin…enversicherung/


    Und Freibetrag kommt drauf. Sie müssen also 6500eur aus Divis / Zinsen einnehmen.

    Naja. Das dauert dann doch noch bissl.

    Puh, kurz geschwitzt.:S

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  • Da wusste ich garnicht!


    Bekommt das die KV automatisch mit?

    Und sind die 5k abzüglich Sparerfreibetrag?


    Hab neulich die THYs aus den Kinderdepots verkauft. Je 4700eur Gewinn.

    Da muss man ja echt aufpassen dann...

    "Bekommt das die KV automatisch mit?" Ich wüsste nicht, wie..

    Letztendlich wird der Beitrag anhand des Einkommensteuerbescheides festgelegt. Wenn für das Kind keine Einkommensteuererklärung gemacht wird, gibt es auch keinen Bescheid. Und auch diesen fordert die KV (z.B. bei Selbständigen) erst an. Es scheint also keinen automatischen Abgleich mit dem Finanzamt zu geben.

  • Hier steht Gewinne aus Verkäufen zählen nicht dazu:

    Voorsicht. Unvollständig zitiert.

    Das, wovon die in dem Artikel reden, sind nicht realisierte, thessaurierte Gewinne von Fonds.


    Relevant bei Aktien sind alle realisierten Gewinne, auch realisierte Kursgewinne.

    woodpecker

    Danke für den Hinweis auf regelmäßige Einkünfte bzgl. Familienversicherung.

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Europäische Werte: vorübergehend vernünftig
    http://www.spiegel.de/kultur/gesells…-a-1100180.html

    Einmal editiert, zuletzt von chfin (17. Januar 2023 um 17:45)

  • Voorsicht. Unvollständig zitiert.

    Das, wovon die in dem Artikel reden, sind nicht realisierte, thessaurierte Gewinne von Fonds.

    Relevant bei Aktien sind alle realisierten Gewinne, auch realisierte Kursgewinne.

    Verstehe ich anders, siehe hier aus dem Link oben:

    Zitat

    zu 3.: Es muss ein regelmäßiges Einkommen sein. Bei z.B. Zinsen aufs Festgeld oder Erträgen (Dividenden) aus z.B. ETF Investitionen werden diese regelmäßig ausgeschüttet und sind daher relevant. Ob diese nun jeden Monat, jedes Quartal oder einmal im Jahr ausbezahlt werden, spielt keine Rolle. Relevant ist nur, dass es eben regelmäßig passiert.

    Das bedeutet aber auch, dass du z.B. bei einem Verkauf von ETF Anteilen, den du eben nur einmalig tätigst, damit dein Kind z.B. mit dem Geld seinen Führerschein machen kann, nicht relevant ist bei der Berechnung der Gesamteinkommensgrenze. D.h. die Kapitalerträge (Gewinne), die du aufgrund der Kursgewinne machst, sind irrelevant

    Zudem sehr interessant:

    Wenn die Kids bei Beamten via Beihilfe privat mitversichert sind, fällt die Einkommensgrenze (in Bayern zumindest) weg.

    Bei "normaler" privater Versicherung natürlich sowieso.

    Bei meinen Kids wegen meine Frau der Fall, vielleicht sollte ich mich doch auch auf die Seite der Status Quo Verteidiger schlagen ;-)

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  • woodpecker

    Guter Punkt. War mir so nicht bewusst.

    Vermutlich habe ich das mit der Berechnung der Beiträge zusammengeworfen. Da können die Verkaufsgewinne beitragspflichtig sein.

    Lt. Haufe.de gilt als regelmäßig:

    Zitat

    Als Gesamteinkommen zählen nur regelmäßige Einkünfte. Einkünfte, die von vornherein für nicht mehr als drei Monate erzielt werden, gelten als unregelmäßig (Ausnahme: Einmalzahlungen aus nicht selbstständiger Beschäftigung). Sie schließen damit die Familienversicherung nicht aus. Wird die maßgebliche Gesamteinkommensgrenze nur gelegentlich und nicht vorhersehbar überschritten, führt dies nicht zum Ausschluss der Familienversicherung. Als gelegentlich überschritten gilt die Einkommensgrenze für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten innerhalb eines Kalenderjahres.

    Fazit: nur in max. 3 Monaten pro Kalenderjahr Gewinne realisierten, sofern dadurch die Freigrenzen überschritten werden.

  • Hier steht Gewinne aus Verkäufen zählen nicht dazu

    Da steht "Kursgewinne zählen nicht dazu", weil sie noch nicht realisiert sind. Sobald die Gewinne realisiert sind, zählen sie dazu:

    Für die Ermittlung des Gesamteinkommens für die Familienversicherung ist der ausgewiesene Wert (Höhe der Kapitalerträge) auf dem Einkommenssteuerbescheid Kapitalerträge entscheidend.

    Der Freibetrag pro Jahr beträgt ein Siebtel der sogenannten Bezugsgröße. Die Bezugsgröße wird jährlich nach oben angepasst und liegt 2023 lt. dem verlinkten Wikipedia-Artikel bei 40.740 EUR. Das heißt, 2023 kannst Du 5820 EUR an Kapitalerträgen realisieren, ohne Probleme zu bekommen.

    Wie gesagt, ich bin einmal in die Falle getappt (mit den Dräger Genussscheinen, lang ist's her) und musste dann ein Jahr lang die Kinder separat versichern, was ca. 1000 EUR pro Kind gekostet hat. Dem Finanzamt war egal, dass es sich dabei nicht um eine regelmäßige Einnahme gehandelt hat.

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  • Da steht "Kursgewinne zählen nicht dazu", weil sie noch nicht realisiert sind. Sobald die Gewinne realisiert sind, zählen sie dazu:

    Für die Ermittlung des Gesamteinkommens für die Familienversicherung ist der ausgewiesene Wert (Höhe der Kapitalerträge) auf dem Einkommenssteuerbescheid Kapitalerträge entscheidend.

    Der Freibetrag pro Jahr beträgt ein Siebtel der sogenannten Bezugsgröße. Die Bezugsgröße wird jährlich nach oben angepasst und liegt 2023 lt. dem verlinkten Wikipedia-Artikel bei 40.740 EUR. Das heißt, 2023 kannst Du 5820 EUR an Kapitalerträgen realisieren, ohne Probleme zu bekommen.

    Wie gesagt, ich bin einmal in die Falle getappt (mit den Dräger Genussscheinen, lang ist's her) und musste dann ein Jahr lang die Kinder separat versichern, was ca. 1000 EUR pro Kind gekostet hat. Dem Finanzamt war egal, dass es sich dabei nicht um eine regelmäßige Einnahme gehandelt hat.

    Wie gesagt meine Kids betrifft es wohl nicht wegen Privat, aber aus Interesse:

    Wie kam das Finanzamt dir auf die Schliche? Ich nehme an via Steuererklärung?

    In diesem Fall hätte man die Möglichkeit keine abzugeben wenn man versehentlich zuviel Gewinn gemacht hat. Wobei es unter Strich vermutlich aufs selbe raus käme, Steuererstattung vs. KV Kosten.

    Interessant auch dass sie das "regelmäßig" einfach ignorieren. Ob das in den Ländern unterschiedlich gehandhabt wird? Oder je nach Beamter?

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