• Nebenbei: Die Kurse in dem gesamten Bereich haben schon saftig zugelegt.

    Das ist das Problem.

    Kepco - hab ich auch eine Posi, aber Zustimmung, die sind sexy weil sie das Atomkraftthema als zweites Zukunftsthema ja auch noch haben. Und immer noch recht günstig sind. Divi stimmt auch.
    Da ist eher die Frage wieviel Klumpen will man, und was wenn Südkorea nach seinem Run mal wieder den Rückwärtsgang einlegt / risk off gespielt wird.

    BYD - hat man auch keinen Pureplay, aber eben das Thema EAutos, intergrierte Batterielösungen und Robotik noch mit als Bonus. Und im Vergleich zu sowas wie Tesla natürlich absurd günstig. Eher magere Divi, wie viele aus der Liste halt auch.

    Was ist mit CATL? Die müssen doch da eigentlich auch drin sein im Thema?
    Hatte sie im Herbst nach dem steilen Anstieg verkauft, erwäge aber Rückkauf.
    Für ein Wachstumsunternehmen in einer Schlüsselbranche sehr günstig.

    Das Hauptproblem aber ist:

    Das alles ist nicht antizylisches Investieren. Und es ist auch nicht Mechanik.
    Es ist Trends-Investment. Also dass was Millionen andere auch betreiben.
    Haben wir da wirklich einen Edge?

    Daher muss man es eigentlich andersrum machen:
    Den Trend meinetwegen im Hinterkopf habe, aber zuerst seine machanischen Screener anwerfen, und wenn die eine der Aktien auf der Liste auswirft, diese meinetwegen priorisieren.

    Ansonsten ist die Gefahr dass wir unsere Kernfähigkeit - gegen die Masse zu gehen - nicht kapitalisieren.

    "I swear by my life and my love of it that I will never live for the sake of another man, nor ask another man to live for mine." - John Galt in "Atlas Shrugged"

    "If you act out of fear, anger, despair or suspicion - this will ruin everything." - Thich Nhat Hanh

    Einmal editiert, zuletzt von woodpecker (7. Januar 2026 um 11:19)

  • Panasonic wäre mal einen Blick wert. Einerseits das Geschäft mit Klimaanlagen und Wärmepumpen. Andererseits das Geschäft mit Batterien (einer der wenigen Hersteller außerhalb Chinas). Zudem noch andere interessante Geschäftsfelder.

    "Within Panasonic’s six operating companies and hundreds of product lines are industrial technology gems. The company supplies 70 per cent of the world’s in-flight entertainment systems, its facial recognition technology is being used to measure brain health, and its EV battery plants are among the world’s most efficient, according to auto industry insiders. “They have diamonds in the rough in there but they never manage to tell that tale properly,” said a Tokyo-based banker who has worked on deals with Panasonic."

    Can Panasonic reinvent itself?
    The Japanese consumer electronics group lags behind its peers as it searches for a strategy
    www.ft.com

    A nation which can prefer disgrace to danger is prepared for a master and deserves one.

  • ….

    Daher muss man es eigentlich andersrum machen:
    Den Trend meinetwegen im Hinterkopf habe, aber zuerst seine machanischen Screener anwerfen, und wenn die eine der Aktien auf der Liste auswirft, diese meinetwegen priorisieren.

    Ansonsten ist die Gefahr dass wir unsere Kernfähigkeit - gegen die Masse zu gehen - nicht kapitalisieren.

    Da hast Du recht.

    Gegen die Masse zu agieren, finde ich Pernod Ricard nicht schlecht. Hohe Divi, gesoffen sollte immer werden und kann auch nicht Digitalisiert werden.

  • gesoffen sollte immer werden

    Da bin ich nicht so sicher.

    Im Bekanntenkreis ist es frapierend wie viele nichts oder fast nichts mehr trinken.
    Ich selber übrigens auch.
    Habe mich neulich das erstemal ertappt beim Gedanken mal alkoholfreien Wein zu testen.

    Aber gut, vielleicht geling ja Pernot Ricard auch irgendwas alkfreies zu kreiren.
    In den anderen Punkten bin ich bei dir, und recht billig sind sie auch.

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  • Trump: Keine Dividendenausschüttung für Rüstungsfirmen

    Aufgrund der aus seiner Sicht zu langsamen Aufrüstung will US-Präsident Donald Trump Verteidigungs- und Rüstungsunternehmen seines Landes bis auf Weiteres Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe verbieten. Die Maßnahmen, über die für gewöhnlich Kapital zu den Aktionären zurückfließt, erfolgten „auf Kosten und zum Nachteil von Investitionen in Produktionsanlagen und Ausrüstung“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

    Nach seiner Vorstellung sollen Manager solcher Unternehmen zudem nicht mehr als fünf Millionen US-Dollar (rund 4,27 Mio Euro) verdienen dürfen. Zunächst war unklar, wie Trump die Verbote durchsetzen möchte und ob er überhaupt derartige Vorhaben in die Tat umsetzen darf.

    Trump forderte ferner, dass „neue und moderne“ Produktionsanlagen gebaut werden müssten - „sowohl für die Lieferung und Wartung dieser wichtigen Ausrüstung als auch für die Herstellung der neuesten Modelle zukünftiger Militärausrüstung“. Sobald die „Probleme“ gelöst seien, wolle er Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe wieder genehmigen und die Deckelung von Managergehältern aufheben.


    Quelle Handelsblatt. Was kommt als nächstes? Auszahlungsverbot für ausländische Eigentümer? Trumps 2. Amtszeit ist nun eine Mischung aus Nationalismus, Sozialismus und Imperialismus.

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  • Ist das nicht wieder eine der normalen Trump´schen Nebelkerzen? Der gibt wie Musk viel von sich, wenn der Abend lang ist...


    Trump hat auch schon oft versprochen, das amerikanische Gesundheitssystem zu reformieren ("in zwei Wochen"), bis auch die grandiosen angekündigten "Preissenkungen um 500%" ist da recht wenig passiert.

    beati pauperes spiritu

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    “Facts do not cease to exist because they are ignored.” – Aldous Huxley


  • Nur um mal ein paar tagesakuelle Beispiele von Trumps großartigen Ankündigungen aufzuzählen:


    Er hat heute verkündet, dass das amerikanische Verteidungsbudet im nächsten Jahr um 50% steigen werde...

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    Donald J. Trump (@realDonaldTrump)
    After long and difficult negotiations with Senators, Congressmen, Secretaries, and other Political Representatives, I have determined that, for the Good of our…
    truthsocial.com

    Das Budgetrecht hat in den USA immer noch das Parlament und ich bezweifele dass die von ihrem Glück schon wissen.

    (die anderen Zahlen sind natürlich wie immer von Trump frei erfunden)


    Am Freitag sollte der oberste Gerichtshof über die Zölle urteilen, könnte spannend werden.


    Oder die letzten Ankündigungen bzgl. Venezuela :

    Donald J. Trump (@realDonaldTrump)
    I have just been informed that Venezuela is going to be purchasing ONLY American Made Products, with the money they receive from our new Oil Deal. These…
    truthsocial.com
    Zitat

    I have just been informed that Venezuela is going to be purchasing ONLY American Made Products, with the money they receive from our new Oil Deal. These purchases will include, among other things, American Agricultural Products, and American Made Medicines, Medical Devices, and Equipment to improve Venezuela’s Electric Grid and Energy Facilities. In other words, Venezuela is committing to doing business with the United States of America as their principal partner – A wise choice, and a very good thing for the people of Venezuela, and the United States. Thank you for your attention to this matter!

    Auch da habe ich Zweifel ob Donald da alles im letzten Details verstanden hat und ob die Amis da auch nur eine Ahnung von einem Plan über das weitere Vorgehen haben.

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  • Habe mich neulich das erstemal ertappt beim Gedanken mal alkoholfreien Wein zu testen.

    Auch bei uns zuhause so. Seit letztem Jahr hatten wir ein paar mal alkoholfreien Wein getrunken. Und insgesamt trinken wir weniger.

    Ist es nicht so, dass in Europa mehr alkohol getrunken wurde als im Rest der Welt? Dann passen sich Europaer eigentlich nur dem Konsumverhalten der anderen in der Welt an.

    Getrunken wird dann auch weiterhin, nur dauerhaft auf niedrigerem Niveau.

    Ich glaube das Alkoholaktien noch nicht lange genug gefallen sind. Noch immer KGVs ueber 10, bei fallendem Alkohol-Konsum. Pernod-Ricard nicht guenstig genug.

    Aber immerhin: Alkohol Aktien wohl "AGI"-sicher? Roboter werden das Alkohol trinken nicht uebernehmen.

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  • Quelle Handelsblatt. Was kommt als nächstes? Auszahlungsverbot für ausländische Eigentümer? Trumps 2. Amtszeit ist nun eine Mischung aus Nationalismus, Sozialismus und Imperialismus.

    Wenn er das wirklich so umsetzt, dann ja.

    Dann nimmt das extrem bedenkliche Züge an.

    Dann geht es tatächlich in Richtung Faschismus, in seinem ursprünglichen Sinne, nämlich Kontrolle speziell der Wirtschaft durch den Staat.

    Oder aber, vielleicht wäre das die modernere Interpretation, in Richtung Chinas Modell, unten beinharter Kapitalismus plus von oben Planwirtschaft, nur dass oben nicht eine kommunistische Partei und der Xi die Leitlinien vorgibt, sondern eine Trumppartei und Trump.

    Das Modell in China hat die letzten Jahrzehnte besser funktioniert als die Systeme des Westens, daher halte ich für wahrscheinlich dass im Westen mehr und mehr mit dem chinesischen Modell geliebäugelt wird, und zwar quer durch das politische Spektrum.
    Die Linken machen das ja auch, den Markt steuern, aber eben mit Verboten, Gesetzen, Übergewinnsteuer, usw., immer "für Solidarität und natürlich für das Gute".

    Trump macht es halt, wie immer, brutal und völlig offensichtlich, ohne den geringsten Versuch der "moralischen" Rechtfertigung.

    Aber selbst wenn man anerkennt, dass sein System in China gut funktioniert, wäre die Frage ob es in einer individualistischen Gesellschaft anwendbar ist.
    Ich denke eher nicht, es wird sehr schnell auf große Widerstände treffen oder zumindest wird die Leistungsbereitschaft abnehmen.

    Für den Aktionär auf jeden Fall ungut.
    Dann kann ich gleich Chinaaktien kaufen. Weil da weiß ich, die kennen das nicht anders und kommen damit klar. Die dürfen Divis zahlen und tun es reichlich. Und sie sind billig.

    Warum dann also noch US-Firmen mit den 10-fachen Muliples?
    Wegen der Rechtssicherheit und den freien Märkten dort?!? Lol :D

    Wie schnell sich die Dinge doch verändern.

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  • Roboter werden das Alkohol trinken nicht uebernehmen.

    Täusch dich da mal nicht ^^

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  • Ist es nicht so, dass in Europa mehr alkohol getrunken wurde als im Rest der Welt? Dann passen sich Europaer eigentlich nur dem Konsumverhalten der anderen in der Welt an.

    Liegt der Rückgang von Alkoholkonsum in Europa eventuell auch an der katastrophalen Demographie?

    Die „Alten“ haben genug gefeiert und jetzt liegt die Priorität in dem Alter bei „gesund“ anstatt „Sex,Drugs and Rock´n roll“.

    Die Jungen Fachkräfte die zu uns nach Europa gestürmt sind entdecken den Alkoholrausch erst hier. Denn in Ihrer Heimat war das strengstens verboten und sogar zum Teil mit Todesstrafe belegt.

    In Dubai steigt der Alkohol-Konsum rasant, früher gabs nur in 1 oder 2 Ecken.

    Ich denke in den anderen Ländern der REgion mittlerer Osten, Asien, Rabaien da geht die PArty erst richtig los. Die jungen strömen in gute Jobs erkennen das Feiern und sparen mit Alkohol ist es günstiger sich zuzudröhnen als mit Drogen.

    Wenn ich schon lese, dass ein Casino in einem islamischen Land (Dubai) bald eröffnet wird, dann ist es eine Frage de Zeit wann auch Alkohol Verbot gelockert wird.

    Ich sehe es an der Türkei, die einst islamistischen Parteianhänger der AKP, feiern bis zum Umfallen. Das Kapital hat viel WErte verschoben, Scheidungsrate bei dieser Gruppe steigt rasant, da die Männer sich alle 1 , 2 Freundinenn nebenher gönnen.

    Ist wie überall, Die Kohle bringt den wahren Charakter eines Menschen zum Vorschein.

    Übrigens am meisten Drogen wird im mittleren Osten konsumiert , IStanbul , Adana sind unter den Top 5. Die Preise dort sind wesentlich höher als in Amsterdam. Daher denke ich diese Regionen mit der jungen Bevölkerung bieten enormes Potential. Die Jungen Menschen, Fiebern alle nach den westlichen Lebenstilen. Und da gehört Champus zum zeigen dazu anstatt eine Heroinspritze.

    Komisch ne, wenn jemand jeden Tag ne Flasche Moet kippt, wird diese Person als superreich und cool angesehen. Aber bei einem Joint pro Tag gleich -> Junkie!

  • Mittelständische Unternehmen - Nachfolgeproblem

    Gute Zeiten / Aussichten für Firmen, die sich auf solche Übernahmen spezialisiert haben.
    Aber so recht verstehe ich die Logik im Artikel bzw. der Befragten nicht

    Zitat

    Erstmals strebt eine Mehrheit nach ihrem Ausscheiden nicht mehr die Fortführung ihres Unternehmens an. Als wichtigste Gründe werden fehlende Nachfolgekandidaten (47 Prozent) und zu viel Bürokratie beim Übergang (42 Prozent) genannt

    Verstehe ich das richtig:
    Die machen den Laden lieber zu, als ihn zu verkaufen?
    Wg. Bürokratie? Welche Bürokratie?

    Zitat

    Ein wichtiger Schlüssel für einen erfolgreichen Übergang ist zudem ein für alle Seiten akzeptabler Kaufpreis.

    Also lieber wegwerfen / den Laden schließen als "zu billig" zu verkaufen? Und so jemand ist selbständig?

    Die m.E. spinnerte Einstellung kenne ich durchaus von Privatverkäufern bei ebay Kleinanzeigen z.B. kürzlich vom Kauf eines ebikes.
    So a la, "Fehlkauf. Steht nur rum und braucht Platz. Liegt bei Kleinanzeigen zu dem ausgeschriebenen Preis seit Monaten wie Blei. Aber lieber gebe ich es auf den Müll oder lass es noch ein paar Jahre stehen, als den Marktpreis zu akzeptieren".

    Nur geht es dort regelmäßig um ein paar 100er. Beim Verkauf einer Firma hoffentlich wenigstens um einige 10k oder 100k.

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    Irgendwie ein Zeichen der Zeit, Wetten auf Wettquoten. Hat was von CDOs auf CDOs (auch wenn da große Unterschiede sind). Die USA sind in den letzten Jahren von einer wahren Gambling Epidemie heimgesucht worden.


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  • sollte das Sentiment der Masse ausschlaggebend sein, haette es schon seit Jahren crashen muessen, oder nicht?

    was die Bewertung angeht im US-Markt, der ist seit Covid so was von teuer geworden, dass wenn er um ein Drittel faellt noch immer extrem teuer waere. Wenn man dann einsteigt (nach dem ersten Drittel Verlust der US-Indizes), und es dann nochmals um ein Drittel runter geht, dann waere man erst bei "fair", was bedeutet es waere das Bewertungsniveau vom dot-com Blasen Hoch im Jahr 2000. Von dort geht die reise moeglicherweise nochmal um ein Drittel, dann noch ein Drittel, und dann noch ein Drittel runter. Vielleicht dann nochmal die Haelfte, und erst jetzt waere es billig.

    Ein Trigger waere nicht notwendig - allerdings liegt es nahe was das fuer ein Trigger sein koennte: Krieg/totale Ueberwachung/Streiks ohne Ende/Roboter vernichten Arbeitsplaetze... das alles waere nicht ueberraschend. Doch ein ueberraschender Trigger ist nicht noetig, es ist einfach nur, dass das offensichtliche ueberraschenderweise schlimmer ist als algemein antizipiert.

    Ich habe angefangen Geld zu sammeln, und (das geht immerhin) verzinslich anzulegen. Toll sind die Zinsen nicht, aber immerhin.

    Und trotzdem bin ich noch ueberwiegend in Aktien investiert, nur halt weniger als vor ein paar Monaten.

    “It’s the little things that matter. It’s one thing to tell someone they look like the first day of spring. It’s another thing to tell them they look like the last day of a long, hard winter.” - Zig Ziglar

  • Ich war auf Grund des Fachkräfte-/Nachfolgermangel auf Suche nach einer Firma in die ich mich einkaufen kann.

    Mein Eindruck ist, dass die Verkäufer überzogene Preise haben und die Rentabilität der Firmen nicht gegeben ist. Welcher Nachfolger verschuldet sich um eine Firma zu erwerben mit all dem Stress und Verpflichtungen um am Jahresende weniger brutto zu haben als im aktuellen Angestellten Job?

    Natürlich sagt kein Inhaber:

    - ich arbeite seit Jahren mehr Stunden als das Arbeitszeit Gesetz erlaubt und verdiene unter Mindestlohn


    Ein Beispiel war ein Gala Bauunternehmen. Er arbeitet 7 Tage die Woche, sie halbtags Buchhaltung. 8 Angestellte und sie haben einen Ertrag von 80k im Jahr. NAV habe ich bei unter 100k gesehen (gebrauchte Geräte) denn die Immobilie wollte er behalten und weiter an mich vermieten, was ja nochmal das Ergebnis drücken würde. Er wollte ungefähr ne halbe Mio haben, die du nie und nimmer abzahlen kannst...... (Wieviel er schwarz macht ist mir egal und fließt nicht meine Rechnung ein)

    Ich habe diverse kleine Firmen gesehen die abgewickelt wurden, weil es eben ohne den Besitzer nicht mehr läuft und halt kein "Invest" ist.

    Bei den anderen "gut laufenden" Geschäften hast du schon über Bundesanzeiger die fetten Verlustvorträge gesehen....

  • Noch eine Anekdote von einem bekannten "armen" Multimillionär der sein Hotel nicht verkauft bekommen hat. Er hätte halt die letzten Jahre nicht mehr "auf dem Papierblock" die Spezialpreise machen sollen sondern alles durch die Kasse laufen und am Endjahr Gewinne ausweisen..... Aber pfui, dann hätte er ja Steuer zahlen müssen.


    Ich bin vom Gedanken mich einzukaufen völlig ab. Man kauft sich Risiken ein, die man nicht kennt. Dann muss es schon so günstig/lukrativ sein, damit es besser ist als selbst zu gründen.

  • Wenn, dann liegt die Fantasie bei Alkoholaktien in den Schwellenländern - natürlich nur bei entsprechenden Marken, wo sich der Export lohnt, wohl nicht bei Bier. BATs indische Beteiligung ITC wächst ja auch noch stark.

    Ich sehe gerade, seit September ist Pernod Ricard ja nochmals um ein Viertel gefallen. Bei dem Chart aber lieber Finger weg, auch wenn die Bewertung im historischen Vergleich günstig ist, ist sie lange nicht so günstig, daß da nicht noch viel mehr gehen könnte.

    Wenn es nur nach Europa geht, müßten Alkoholaktien dann nicht sogar günstiger sein als Tabakaktien? Letztere sind auch nicht mehr so günstig. Grund: Raucher sind alle abhängig, aber nur die wenigsten Alkoholkonsumenten. In Deutschland will man Alkohol stärker besteuern:

    Gesundheitspolitik: Höhere Alkoholpreise durch Steuererhöhung gefordert
    Abgeordnete von SPD und CDU wollen Alkohol in Deutschland teurer machen. Die aktuellen Steuersätze seien nicht mehr zeitgemäß. Der Fokus der…
    www.spiegel.de

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • "Die aktuellen Steuersaetze seien nicht mehr zeitgemaess". (siehe oben winter's Beitrag, Zitat Spiegel)

    Mir ist auch aufgefallen, dass man frueher nur 14% MwSt gezahlt hat. Irgendein FDP Politiker meinte, dass halt alles infaltioniert, auch die Steuer.

    Was ja kompletter Quatsch ist: 14% von 100 ist weniger als 14% von 1000.

    Aber so halt die Denke: frueher war die Steuerlast geringer, heute ist das nicht mehr "Zeitgemaess".

    Immerhin: mehr als 100% koennen sie einem nicht nehmen, spaetestens dann ist Schluss.

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