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Wo würde man den Stress am ersten sehen? In den Ausfallzahlen der Banken oder in Mittelabflüssen der Fonds? Wo ist das schwächste Glied der Kette?
Ich verfolge dazu ein paar amerikanische BDCs, die das Zeug auch noch hebeln. Solange da keiner gegen die Wand fährt, kann es eigentlich noch nicht so richtig schlimm sein. Mich würde es zudem nicht wundern, wenn europäische Versicherer und Co. auch hier wieder eifrig zugegriffen haben in den letzten Jahren. Wer weiß also wo das am Ende in den Bilanzen liegt. Bei sowas wie Blackstone oder JP Morgan vermutlich nicht (mehr)
In den Wertpapierkrediten: dort wo man auf Margin handelt. Wenn Aktien fallen, loest das Zwangsverkaeufe aus, was dann den Crash brandbeschleunigt. Im Crash sieht man das also zuerst.
Die KI-Disruption ist noch nicht vergessen worden. SAP ist noch immer ein DAX40 Schwergewicht mit ca. 9% Gewicht am gesamten Index, und moeglicherweise eins der ersten Opfer von KI.
Was den Irak-Krieg angeht, man weiss jetzt hier im Forum, dass ich das zwar eifrig diskutiere, es allerdings nicht so kritisch sehe, sondern eher aufschlussreich finde was das Sentiment angeht. Sicher, sollte es weiter eskalieren (was ich nicht glaube) dann ... aber bis dahin kann man einfach nur gucken was die Indizes machen, sich an der Chart-Technik orientieren (insbesondere ein Blick auf den VStoxx werfen, oder den fear & greed index) und beherzigen dass die Kurse die News machen und nicht umgekehrt. Notfalls einfach nicht lesen. Schwer durchzuhalten, ich weiss, die Neugier obsiegt doch immer wieder.
a) nicht von Medien verrueckt machen lassen
b) dem Forum fern bleiben
Und ich sollte mich selbst daran halten, werde es jedoch nicht tun. (BigA wuerde jetzt sagen: "Sagtest du nicht, Schweden soll hier nicht diskutiert werden?")
Ansonsten: Hoere auf jeden Rat und befolge keinen. Auch diesen nicht! Denn eins ist doch sonnenklar, winter bestaetigt es gerne, ich habe keine Ahnung wovon ich rede! Wie auch?
Da ich das Produkt sehr gut kenne: Sehe ich bisher nicht.
Hm.
Fast halbiert seit Top.
Falls es so ist wie du schreibst: Wo kommt der Punkt wo man SAP aus contrarian Sicht mal ansehen sollte? Im SWS quickscan sind sie jetzt schon "fett grün".
SAP hat aus meiner Sicht eher so ähnliche Probleme wie Microsoft oder Oracle, oder von mir aus auch Spotify oder Netflix: Das Produkt ist weitgehend ausentwickelt, man versucht sich am Upselling, aber alle Innovationen haben fragwürdigen Nutzen für die Kunden. Also wird Pseudonutzen erzeugt (u.a. mit KI Tools, die nicht viel bringen) um Topline Wachstum zu erzielen, weil man nicht akzeptiert, dass das Geschäft vom Star zur Cash Cow geworden ist.
Die Migration von dem alten SAP ECC zu S/4 Hana ist gefühlt so ähnlich wie die von Windows 10 nach Windows 11: Neues schickeres UI, aber die User sind unglücklich und die Funktion ist eh die gleiche. Der Kunde wird jetzt in die Cloud gezwungen, da kann man dann jeden Service einzeln bepreisen. Man wächst im Umsatz, aber aus den bestehenden Kunden noch mehr Geld rauszuholen ist schwieriger als durch Neugewinnung, und auch das hat Grenzen.
Kurzum: Nicht die KI ist das Kernproblem, sondern im vollversorgten Markt noch zu wachsen. Und wenn man dann nicht mehr wächst, dann sind nur noch niedrigere Multiples gerechtfertigt.
SAP hat aus meiner Sicht eher so ähnliche Probleme wie Microsoft oder Oracle, oder von mir aus auch Spotify oder Netflix: Das Produkt ist weitgehend ausentwickelt, man versucht sich am Upselling, aber alle Innovationen haben fragwürdigen Nutzen für die Kunden. Also wird Pseudonutzen erzeugt (u.a. mit KI Tools, die nicht viel bringen) um Topline Wachstum zu erzielen, weil man nicht akzeptiert, dass das Geschäft vom Star zur Cash Cow geworden ist.
Die Migration von dem alten SAP ECC zu S/4 Hana ist gefühlt so ähnlich wie die von Windows 10 nach Windows 11: Neues schickeres UI, aber die User sind unglücklich und die Funktion ist eh die gleiche. Der Kunde wird jetzt in die Cloud gezwungen, da kann man dann jeden Service einzeln bepreisen. Man wächst im Umsatz, aber aus den bestehenden Kunden noch mehr Geld rauszuholen ist schwieriger als durch Neugewinnung, und auch das hat Grenzen.
Kurzum: Nicht die KI ist das Kernproblem, sondern im vollversorgten Markt noch zu wachsen. Und wenn man dann nicht mehr wächst, dann sind nur noch niedrigere Multiples gerechtfertigt.
Verstehe.
Das ist natürlich ein Problem. Wenn auf Teufel komm raus Wachstum erzielt werden "muss", koste es was es wolle.
Würden sie ihre neue Rolle als Cashcow akzeptieren....dann wäre es vermutlich eine tolle Cashcow!
Wo kommt der Punkt wo man SAP aus contrarian Sicht mal ansehen sollte?
Nach nixda Schilderung klingt es für mich, dass man sie ab 2,5-3% Dividendenrendite kaufen kann. Also noch runter mit dem Kurs und/oder rauf mit der Dividende.
Das ist eher die long-term Sicht. Momentan eifern sie mehr oder weniger erfolgreich Microsoft nach, alles in die Cloud zu schieben, und dafür mehr Geld zu verlangen, obwohl es das Gleiche wie vorher ist.
Was spannend zu beobachten ist, wie die ahnungslosen Entscheidungsträger beim Kunden auf das Marketing reinfallen, und Millionen für Migrationsprojekte ausgeben, die wenig bringen. Allerdings ist das wie bei Windows: SAP hat einen Lock-In, und die alten Versionen bekommen keine Wartung mehr, und für den IT-Leiter ist das entscheidend. Aber auch Sicht der Kunden mehr oder weniger eine Lose-Lose Situation.
S&P500 qua heute das V vollendet, steht wieder auf dem Vorkriegsniveau. Oha, das ging schnell. Es hat sich also wieder das Muster der letzten Jahre bewahrheitet: buy the dip hätte funktioniert.
Hier im Forum auch auffällig ruhig. Liegt das daran, dass euch der Anstieg auf dem falschen Fuss erwischt hat? Also mich hat er definitiv auf dem falschen Fuss erwischt, mein Markettiming war (wie immer) grottenschlecht. Etliche Verkäufe fanden ziemlich genau am Tief statt. Hätte ich nix gemacht würde meine Performance 5%(!) höher stehen jetzt.
Tja, es ist wie mit dem Stau: Wenn man drinsteht ist man eben immer auch selber der Stau / der Crash.
Ärgerlich, es wäre also richtig gewesen das zu tun was ich "eigentlich"(tm) vorhatte: Mit dem Paternoster durch den Keller fahren. Nun ja, immerhin, die Aktienquote war nur ganz kurz unter 55% ...ein Glück hab ich mich dann doch nicht vollends von der einsetzenden Panik hinreissen lassen.
Jedenfalls mal wieder den Beweis erbracht: ICH kann Markettiming nicht.
Andererseits: So ein kleiner Rutscher zeigt einem ganz schön mit welchen Aktien man sich wohlfühlt und mit welchen man fremdelt. Bei mir zB sind die Unmengen an Banken die sich im Depot angesammelt hatten rausgewandert....das war ok, die waren super gelaufen und ich hatte zunehmend Bauchschmerzen mit dem Klumpen, weil ich die mit dem Tool nicht ordentlich bewerten kann...das fühlte sich ein wenig wie Blindflug an. Also passt scho, dieses Kapitel abgeschlossen zu haben.
VDAX auch nur noch knapp über 20. Und keiner redet mehr davon dass die Welt untergeht. Finde immer wieder frappierend, wie sich eben BEIDES so wahr anfühlt wenn man grade drinsteckt. Die Entspannung jetzt, aber eben auch die Sorge von vor 3 Wochen.
Und nu? Back to normal? Erstmal sieht es so aus. The market schreibt heute dass ausgerechnet Tech schon wieder über seinen alten Topps steht. Eine Verschiebung des Marktfokus, wie sie in Rutschern oft stattfindet, ist also noch nicht zu sehen.
Bleibt also abzuwarten wann der nächste Trigger kommt. Oder ob wir jetzt erstmal wieder ein Jahr hirnlose Rallye zu noch absurderen Bewertungen sehen.
Vom Gefühl finde ich weiter dass es sich wackelig anfühlt. Aber vielleicht sollte ich mein Gefühl auch lieber ignorieren und noch stumpfer auf das Tool hören. So richtig zuverlässig scheint mein Gefühl nicht zu sein.
Naja, das mit der SoH und dem Oel, ich habe es nie fuer einen ernsthaften Trigger gehalten, eher fuer einen Test des Sentiments.
Die Erholung werde ich nutzen um weiter Aktien abzubauen. Ich werde keine Long-Positionen aufnehmen solange Vstoxx unter 40 bleibt.
SoH ist durch, aber die Erholung hiervon ist vielleicht auch schon vorbei. Ab jetzt geht es ohne "Erholungs-Turbo" weiter, der Blick wird wieder auf Quartalszahlen geworfen. So gesehen stimmt es schon: wir sind jetzt wieder dort wo wir Ende Februar waren.
Liegt das daran, dass euch der Anstieg auf dem falschen Fuss erwischt hat? Also mich hat er definitiv auf dem falschen Fuss erwischt, mein Markettiming war (wie immer) grottenschlecht.
ich habe wie du mit einem Salami Crash gerechnet. So ganz habe ich dieses Szenarium noch nicht aufgegeben. Denn das ist das Wesen eines Salami Crashs: es dauert mehrere Monate/Jahre. Aber ich war nicht aus Aktien rausgegangen, sondern habe lediglich neues Cash nicht in Aktien investiert. Das wird vermutlich auch noch so bleiben.
Ich stehe nach wie vor an der Seitenlinie, mit der Ausnahme Öl (DNO, Ithaca) und Memory (Kioxia und Hynix). Koixia und Hynix sind allerdings derweil trotz allem weitere (Koxia) bzw wieder um (Hynix) 50% gestiegen..., die Oiler sind weitgehend stabil
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Die blaue Kurve ist eine modifizierte Version: QE (das es vor 2009 nicht wirklich gab) ist da irgendwie darin verwurstet.
Immerhin, dadurch dass es die letzten Jahre so teuer war, ist selbst der 20jaehrige Durchschnitte deutlich hoeher als der 50jaehrige Durchschnitt. die Dot-com Blase war, gemessen am aktuellen 20jaehrigen Durchschnitt, als "fair" bewertet anzusehen. Puh, da kann man ja nochmal aufatmen!
Und weiter gehts! Hoch und Hoeher! 15 April ein neuer Bewertungs-Rekord. Hurra!
Und weiter gehts! Hoch und Hoeher! 15 April ein neuer Bewertungs-Rekord. Hurra!
Ja, verblüffend. Erholungsrallye war abzusehen. Aber dass es gleich wieder zu neuen Hochs rennt? Das hätte ich nicht gedacht. Und so funktioniert auch Salamicrash nicht. Die Idee dahinter ist eine Sägezahnbewegung abwärts, nicht aufwärts
Also war auch diesmal wieder wahr: Politische Börsen haben kurze Beine.
woodpecker Ja, so muss man das sehen. Was allerdings nichts daran aendert das ich weiter umschichte. Ich habe noch ca. 50% an Long position, und ich kann aus komplizierten Gruenden die nicht einfach zuegig abbauen. Ich bin dran, aber es zieht sich hin.
Aber normalerweise waere ich jetzt gerne bei 20% langfristigen Aktien.
Ich hoffe dass ich das noch vor Mai hinbekomme, aber es sieht stand heute nicht ganz so schnell aus.
Interessanterweise finde ich immer bessere kurzfristige Renditen. Erst dachte ich, auch das kurzfristige hat es wegen Iran-Krise erwischt. Aber jetzt, in der Erholung, bleiben kurzfristige Dinge so guenstig. Das bedeutet vielleicht, dass wir so etwas wie eine inverse Aktienrenditekurve erleben, analog der invertierten Zinskurve.
Leider sehe ich das nur anhand einigen Kurzfristigen Aktien die ich selber halte oder beobachte, das sind vielleicht grob ein Dutzend. Statistisch nicht zuverlaessig eine Studie, aber es ist fuer mich auch nicht zu ignorieren: Jetzt auszusteigen und in kurzfristiges umzuschichten ist guenstiger als noch vor 2 Monaten.
Und auch der Bonitaets-Spread geht auseinander.
Gestafflet sieht man die Kurve mit Aufschlag gegenueber AAA-Anleihen:
C
B
BB
BBB
AAA
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Der Spread zieht sich gerade wieder zusammen, aber doch nicht so richtig. Das ist nicht das Bild welches Du jetzt an den Index-Staenden ablesen kannst, denn bei Aktien bist Du wieder "vor dem Krieg".
Dieser Spread und meine beobachtete negative Aktienrendite (kurzfristig rentiert besser als Aktien allgemein) die moeglicherweise das gleiche bedeutet wie eine invertierte Zinskurve - das bedeutet die Crash gefahr ist m.E. nicht vorbei, und man sollte schleunigst raus aus Long und rein in Short, wobei ich mir sicher bin, dass "mein" short hier gruendlich missverstanden wird. Darum expliziet: Nein, ich setzt nicht auf fallende Kurse, und ich bin auch nicht einfach nur in Cash, sondern ich schicht um in kurzfristige, sichere Rendite. Normalerweise sollte das schlechtere Rendite ergeben, aber das ist nicht was ich beobachte. Wenn es so bleibt mache ich dieses Jahr 15-20% Rendite mit kurzfristigem Zeug (Squeeze outs, tender offers, odd-lots, wind downs, rabbatierte Aktien-Tausch-Offers, etc.). Wer sich umguckt wird fuendig, I promise! (ich wuerde mich vorerst aber nicht bei Bonds oder Geldmarktfonds umgucken, da findet man noch nichts, siehe Kurve oben, Der Bonitaetsspread ist mir noch nicht genug auseinander gelaufen).
Jetzt muss ich doch mal fragen weil es wundert mich schon, seitdem ich wieder zurück bin vor ein paar Wochen:
Warum ist es hier eigentlich Konsens, dass es dieses Jahr bergab gehen soll an den Märkten? Wenn ich es richtig überschlagen habe, sollen/wollen einige Billionen an Marktkapitalisierung dieses Jahr noch per IPO unters Volk gebracht werden für AI, Space und was weiß ich, die USA feiern 250 Jahre Jubiläum, im Spätherbst wollen dort die Midterms gewonnen werden. Passieren kann natürlich alles aber für mich drängt sich 2026 irgendwie nicht so recht auf.
Ich kann es insofern ein Stück weit nachvollziehen, dass ich schon seit 2011 auf den nächsten großen Crash warte (die paar Tage im März 2020 kann man m.E. ja wohl kaum als solchen bezeichnen). Ich hätte auch wirklich nichts dagegen. Aber das der nun ausgerechnet in 2026 über uns hereinbrechen soll?