Ich kenne das umgekehrt: Es ging nur Bargeld. Laß mich raten: das war elektronische Musik?
Die war bei mir aber auch handgemacht...
Die Lage
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Ich vermute die nehmen nicht nur kein Bargeld sondern auch keine Bitcoins oder Fartcoins oder uselesscoins?
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Wie meinst du das? Kriegt man jetzt sein Bier im Konzert nur noch mit Kreditkarte oder GooglePay?
Fast, eine EC/Giro oder wie die aktuell heißt, reicht aus. Auch Pfand gibt es per Kartengutschrift zurück.
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Naja, die Abschaffung des Bargelds rueckt immer naeher. Es ist ja so schick daran mit zu arbeiten dass die Anonymitaet beim Bezahlen aufgegeben wird, wenn man seine Freiheit aufgibt und zum glaesernen Buerger wird - dann ist man cool!
Wir erinnern uns an die Kreditkarten Werbung: "Visa - die Freiheit nehm' ich mir!"
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Was passiert eigentlich, wenn die Iranische Führung herausfindet, dass Bessents „Wirtschaftlicher D-Day“ ihre eingefrorenen Gelder nutzt, um US-30-Jahres-Anleihen zu kaufen?
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Urlaubssaison in ganz Europa und der Diesel - Preis auf Rekordhoch.
Und keine Sau und Medien regen sich auf.
Dabei ist der Euro stärker geworden, der Öl-Preis sogar etwas runtergekommen.
Da Hormus nicht mehr zieht, muss die Dürre auf dem Rhein herhalten.
Komische Welt.
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Hab irgendwo noch gelesen, dass Europa in den letzten Jahren viele Raffinerien abgebaut hat. Daran hängt der hohe Dieselpreis.
Es ist ein Pendel. Jahrelang hat man von globalem Handel profitiert. Jetzt werden bestimmte Ressourcen geopolitisch und strategisch. Die Preissteigerungen führen evtl. wieder zu neuen Raffinerien in der EU.
Ein wenig mehr Weitsicht wäre natürlich besser, aber der Grat zwischen Markteirtschaft und Planwirtschaft ist halt eng.
Hoffe, dass wir bei Medikamenten insbesondere Antibiotika nicht noch wirkliche Mangelmomente bekommen. Aber wundern täte es mich nicht. -
BYDs Export boomt, ich denke man kann sagen die werden weltweit "den Markt aufrollen". Aber ob das reicht? In China selber sind die nämlich unter Druck.
Sind die streng genommen überhaupt noch eine Autofirma? Die schaffen sich gerade ihre eigenen Wettbewerbsvorteile. Sehr, sehr schlau.
"BYD has quietly built something no automaker has ever done before: a private fleet of eight ocean-going car carriers capable of moving more than a million vehicles a year to ports across Europe, South America, Mexico, and Australia — all without asking a single shipping line for permission. While the world fixated on battery chemistry and charging speeds, the Shenzhen-based company that started making rechargeable batteries in the 1990s was solving a problem nobody else wanted to face. When charter rates for car-carrying ships exploded from roughly 12,500 dollars a day in 2021 to 115,000 dollars a day by early 2024 — a nine-fold jump driven by a shrinking global ro-ro fleet colliding with China's surging auto exports — BYD's founder Wang Chuanfu decided to stop renting and start building. This video unpacks the invisible shipping industry that moves 80 to 90 percent of everything you own, the specialist carriers like Wallenius Wilhelmsen, NYK, K Line, Hoegh, and Grimaldi that controlled it for a century, and how BYD leveraged China's dominance in shipbuilding — over 56 percent of global tonnage — to skip the line and launch vessels like the BYD Explorer Number 1 and the BYD Shenzhen, the largest car carrier ever built at 9,200 vehicles across 16 decks. We explore the strange engineering inside these floating parking garages, from hoistable hydraulic decks to LNG dual-fuel systems and fire suppression redesigned for electric vehicles. We also dig into the glaring weakness nobody talks about: the empty return voyage, and whether BYD's logistics subsidiary could turn that liability into a business by selling deck space to competitors like SAIC, Geely, and Chery. With factories going up in Brazil, Hungary, Thailand, and Uzbekistan, and tariff landscapes shifting in the EU and US, the question is whether owning eight ships is the smartest industrial move of the decade or a 25-year gamble that has not been tested yet."
China's BYD Is Taking Over the World's Shipping Lanes — And Nobody KnowsBYD has quietly built something no automaker has ever done before: a private fleet of eight ocean-going car carriers capable of moving more than a million ve...www.youtube.comPS: aufgrund des kurzen, aber heftigen El Ninos, wurden die Durchfahrten durch den Panama Kanal bereits begrenzt.
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Bin gespannt, wie BYD mit ihren 8 von weltweit etwa 750 Autotransportern den Markt aufmischen wird.
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Naja, es ist halt Kapital-Intensiv. Keine Ahnung warum andere Firmen nicht auch ihre eigenen Schiffe, ihre eigenen Minen, eigenen Rohstoffanbau haben. Vermutlich ist es nicht so effizient? Tesla koennte ja selbst auch Schiffe haben und ihre eigenen Minen.
Buffett meinte mal, er moege keine Kapital-intensiven Geschaefte. Und jemand bei General Motors (oder war's Ford?) meinte mal, er wuenschte er koennte die Fliessbaender anhalten - offenbar nicht so einfach, obwohl es nicht laeuft. Darum sieht man in Krisenzeiten dann riesige volle Parkplaetze voller neuer Autos, weil man die Fertigung nicht so leicht abstellen kann.
Und genau das ist BYD auch passiert - haben zuviele Autos produziert, ihre Prognose war zu optimistisch, und dann einen ruinoesen Preiskampf verursacht - der Druck im eigenen Land war so gross, sogar wir haben davon was mitbekommen. Wann bekommen wir schon mal was mit wie es den Autoherstellern in China geht?! Ich glaube das ist das erste mal das man hier von China ueberhaupt mal ein bisschen "Tiefe" mitbekommen hat.
Man kann es auch deutet als "wie klug, die Konkurrenz platt zu machen mit super billigen Rabatten", aber warum hatte das bisher niemand gemacht?
Scheint nicht zu lohnen, oder verursacht ineffizienze Geschaeftsbereiche. Am ende ist man ein Hans-Dampf-in-Allen-Gassen und Experte in gar nichts: zu allem faehig und zu nichts zu gebrauchen?
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Die Handelsbilanz von Südkorea:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Leider kann man über deutsche Broker nicht in KRW-Anleihen investieren:
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Eigentlich glaube ich nicht an Saisonalitaet. Trotzdem... der Crash Monat "September" ist da.
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Der Schuldenberg der USA ist so gigantisch, dass es schwieriger wird, freiwillige Gläubiger zu finden. Donald Trump könnte daher versuchen, andere Länder zu zwingen, US-Staatsanleihen zu kaufen. Die Grundlagen für einen neuen US-Finanzimperialismus sind schon gelegt.
Im Kampf mit seinem vielleicht mächtigstem Gegner, dem Finanzmarkt, hat Donald Trump kürzlich eine scheinbar verrückte Offensive angekündigt. Die Versuche seines Finanzministers Scott Bessent, die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen an den Börsen mit milliardenschweren Rückkäufen zu beeinflussen, seien nur "eine Art der Intervention", raunte Trump. Die "ultimative Intervention ist unser Militär. Und wenn wir es einsetzen müssen, werden wir es tun". ...
QuelleDas klingt nicht unlogisch und passt vollkommen zum bisherigen Stil.
Eine Weile könnte das noch helfen. -
Der Rechtsruck ist in Europa nicht merh aufzuhalten.
Jetzt verschärft sich noch durch steigende Zinsen die Krise und dann braucht es nur noch einen “Retter”.
Krasse Verluste de rCDU in Sachsen-Anhalt.
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"Donald Trump könnte daher versuchen, andere Länder zu zwingen, US-Staatsanleihen zu kaufen."
-passiert doch automatisch und schon die ganze Zeit? Gezwungen wird niemand. Bei Kreditgeld ist Geld mit Schulden "gedeckt". Durch das Leistungsbilanz-Defizit sammeln sich immer mehr USD bei den export-Laendern an.
Zoelle wirken dem entgegen, das Leistungsbilanz-Defizit soll reduziert werden. Also was nun?

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Da hast du nen guten Punkt!
Jeder, der grüne Zettel im Tausch gegen seine Ware akzeptiert, wird US-Gläubiger.
OK, man könnte jetzt sagen der grüne Zettel ist unabhängig vom Staatshaushalt bzw. -defizit.
So war es ja auch mal geplant.
Aber wir alle wissen: Ist nicht mehr so!Eigentlich wäre gut wenn wir keinen Überschuß mehr haben in DE, weil der wird immer durch irgendwelche Zettel von irgendwem ausgeglichen, und sie alle werden irgendwann wertlos werden.
Das ist meine Position seit 25 Jahre.
Aber Deutschland und die Deutschen wollen es so.
Sie sind stolz wenn sie "Exportweltmeister" sind. Sie rackern 10% ihrer Zeit oder so für Zettel die wertlos werden werden.
Sie haben ihre ganze Wirtschaft darauf ausgerichtet möglichst viele Zettel sammeln zu können.Denen ist kaum mehr zu helfen.
Man kann versuchen sich privat zu entziehen, immerhin, indem man weniger arbeitet und nix sammelt. Oder indem man Aktien statt Zettel sammelt.
...oder, wie Joe aktuell, zumindest nur Zettel des eigenen Landes
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Joe und woodpecker: Das ist mir natürlich klar.
Wer etwas in USD verkauft und dafür zunächst USD bzw. eine auf USD lautende Forderung erhält, wird damit letztlich Gläubiger gegenüber dem Dollarraum. Es müssen nicht unmittelbar US-Staatsanleihen sein. Ein Guthaben in USD ist wirtschaftlich zunächst ebenfalls eine Forderung, deren Wert davon abhängt, welche Gegenleistung man künftig dafür noch erwerben kann. Im Grundsatz gilt das für jede Währung.
Deutschland exportiert viel und erzielt regelmäßig Handels- bzw. Leistungsbilanzüberschüsse.
Spiegelbildlich baut Deutschland dadurch netto Forderungen beziehungsweise Vermögenspositionen gegenüber dem Ausland auf - natürlich nicht nur in USD.Genau darin liegt aber ein interessanter Punkt:
Reale Waren und Dienstleistungen werden heute geliefert, während man dafür im Gegenzug finanzielle Ansprüche auf zukünftige Waren und Dienstleistungen erhält.Diese Ansprüche sind jedoch nur so viel wert wie die reale Kaufkraft, die sich später damit noch mobilisieren lässt. Die bereits gelieferten Maschinen, Autos, Chemieprodukte oder sonstigen Güter befinden sich dagegen beim Käufer und stellen unmittelbar reale Werte dar.
Daher kann man durchaus die Frage stellen, wie sinnvoll ein dauerhafter Handelsbilanzüberschuss ist, wenn die dabei aufgebauten Auslandsforderungen langfristig erheblich an Kaufkraft verlieren könnten.
Entscheidend ist natürlich auch, in welcher Form diese Forderungen gehalten werden:
Eine Beteiligung an einem produktiven Unternehmen ist etwas anderes als ein unverzinstes Geldguthaben oder eine niedrig verzinste nominale Forderung.Im Kern bleibt aber:
Ein Überschussland verzichtet heute auf einen Teil seines möglichen Konsums und erhält dafür Ansprüche auf zukünftigen Konsum. Wirtschaftlich sinnvoll ist das nur, wenn diese Ansprüche später noch eine angemessene reale Gegenleistung ermöglichen.Problematisch wird es insbesondere dann, wenn eine Währung oder große Bestände von Forderungen in dieser Währung massiv entwertet werden.
In einem Extremfall kann eine solche Entwicklung auch erhebliche politische und geopolitische Konflikte erzeugen, gerade wenn sich andere Staaten dadurch um den realen Gegenwert ihrer zuvor gelieferten Güter gebracht sehen.Dabei spielt natürlich auch Machtpolitik eine Rolle. Das militärisch dominierende Imperium beziehungsweise die führende Supermacht unseres Planeten ist nicht besonders schwer zu benennen. Gegen eine solche Macht würde ich wegen einer Währungsentwertung jedenfalls keine militärische Intervention erwarten, solange der jeweilige Gegenpart nicht selbst wenigstens annähernd Supermachtstatus besitzt.
Historisch ist der Mechanismus auch nicht völlig neu. Beim Römischen Reich wurde beispielsweise der Edelmetallgehalt der Münzen im Laufe der Zeit immer weiter reduziert. Der nominelle Wert blieb bestehen, während der reale Metallwert der einzelnen Münze sank.
Das ist meines Erachtens durchaus mit modernem Fiatgeld vergleichbar. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass heute kein Mindestgehalt an Gold oder Silber mehr erforderlich ist. Die Geldmenge besitzt keine technisch durch einen Rohstoff vorgegebene Begrenzung und kann im Bank- und Zentralbanksystem grundsätzlich sehr stark ausgeweitet werden.
Man kann nominale Geldforderungen also wesentlich leichter vervielfältigen als reale Güter.
Und genau darin liegt für mich der entscheidende Unterschied:
Geld und Forderungen können buchhalterisch geschaffen und vermehrt werden.
Wohnungen, Maschinen, Energie, Rohstoffe, Lebensmittel oder Arbeitsleistung lassen sich dagegen nicht per Knopfdruck vervielfältigen.Am Ende entscheidet deshalb nicht die Zahl der vorhandenen Geldeinheiten oder Schuldscheine über den Wohlstand, sondern welche reale Gegenleistung sich damit tatsächlich noch erwerben lässt.
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Dazu passend: Donald Trump sagte am 21.8. auf die Frage, welche Interventionsmöglichkeiten es denn sonst noch gäbe, um die Renditen auf Staatsanleihen zu drücken, außer den Rückkäufen von Langläufern und deren Ersatz durch Kurzläufer: “We have many types of intervention. That’s one. The ultimate intervention is our military. And if we have to use that, we will.” Ich erinnere mich an Willys Begriff "Atombombenstandard".
Donald Trump droht dem Anleihemarkt mit dem MilitärFür Donald Trump ist Politik eine Frage von Stärke, Druck und Eskalation. Nun spricht er sogar bei einer Frage zu steigenden Anleiherenditen vom US-Militär.…www.n-tv.de -
Zek dann verstehe ich nur nicht, warum Trump/die USA ihr Handelsbilanzdefizit abbauen wollen? Wenn deine Aussage stimmt, sollten ihnen das Defizit doch nur Recht sein. Sie bekommen Waren/Realwerte gegen Dollar/Papier. Warum ist es das nicht?
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Joe und woodpecker: Das ist mir natürlich klar.
Wer etwas in USD verkauft und dafür zunächst USD bzw. eine auf USD lautende Forderung erhält, wird damit letztlich Gläubiger gegenüber dem Dollarraum. Es müssen nicht unmittelbar US-Staatsanleihen sein. Ein Guthaben in USD ist wirtschaftlich zunächst ebenfalls eine Forderung, deren Wert davon abhängt, welche Gegenleistung man künftig dafür noch erwerben kann. Im Grundsatz gilt das für jede Währung.
Deutschland exportiert viel und erzielt regelmäßig Handels- bzw. Leistungsbilanzüberschüsse.
Spiegelbildlich baut Deutschland dadurch netto Forderungen beziehungsweise Vermögenspositionen gegenüber dem Ausland auf - natürlich nicht nur in USD.Genau darin liegt aber ein interessanter Punkt:
Reale Waren und Dienstleistungen werden heute geliefert, während man dafür im Gegenzug finanzielle Ansprüche auf zukünftige Waren und Dienstleistungen erhält.Diese Ansprüche sind jedoch nur so viel wert wie die reale Kaufkraft, die sich später damit noch mobilisieren lässt. Die bereits gelieferten Maschinen, Autos, Chemieprodukte oder sonstigen Güter befinden sich dagegen beim Käufer und stellen unmittelbar reale Werte dar.
Daher kann man durchaus die Frage stellen, wie sinnvoll ein dauerhafter Handelsbilanzüberschuss ist, wenn die dabei aufgebauten Auslandsforderungen langfristig erheblich an Kaufkraft verlieren könnten.
Entscheidend ist natürlich auch, in welcher Form diese Forderungen gehalten werden:
Eine Beteiligung an einem produktiven Unternehmen ist etwas anderes als ein unverzinstes Geldguthaben oder eine niedrig verzinste nominale Forderung.Im Kern bleibt aber:
Ein Überschussland verzichtet heute auf einen Teil seines möglichen Konsums und erhält dafür Ansprüche auf zukünftigen Konsum. Wirtschaftlich sinnvoll ist das nur, wenn diese Ansprüche später noch eine angemessene reale Gegenleistung ermöglichen.Problematisch wird es insbesondere dann, wenn eine Währung oder große Bestände von Forderungen in dieser Währung massiv entwertet werden.
In einem Extremfall kann eine solche Entwicklung auch erhebliche politische und geopolitische Konflikte erzeugen, gerade wenn sich andere Staaten dadurch um den realen Gegenwert ihrer zuvor gelieferten Güter gebracht sehen.Dabei spielt natürlich auch Machtpolitik eine Rolle. Das militärisch dominierende Imperium beziehungsweise die führende Supermacht unseres Planeten ist nicht besonders schwer zu benennen. Gegen eine solche Macht würde ich wegen einer Währungsentwertung jedenfalls keine militärische Intervention erwarten, solange der jeweilige Gegenpart nicht selbst wenigstens annähernd Supermachtstatus besitzt.
Historisch ist der Mechanismus auch nicht völlig neu. Beim Römischen Reich wurde beispielsweise der Edelmetallgehalt der Münzen im Laufe der Zeit immer weiter reduziert. Der nominelle Wert blieb bestehen, während der reale Metallwert der einzelnen Münze sank.
Das ist meines Erachtens durchaus mit modernem Fiatgeld vergleichbar. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass heute kein Mindestgehalt an Gold oder Silber mehr erforderlich ist. Die Geldmenge besitzt keine technisch durch einen Rohstoff vorgegebene Begrenzung und kann im Bank- und Zentralbanksystem grundsätzlich sehr stark ausgeweitet werden.
Man kann nominale Geldforderungen also wesentlich leichter vervielfältigen als reale Güter.
Und genau darin liegt für mich der entscheidende Unterschied:
Geld und Forderungen können buchhalterisch geschaffen und vermehrt werden.
Wohnungen, Maschinen, Energie, Rohstoffe, Lebensmittel oder Arbeitsleistung lassen sich dagegen nicht per Knopfdruck vervielfältigen.Am Ende entscheidet deshalb nicht die Zahl der vorhandenen Geldeinheiten oder Schuldscheine über den Wohlstand, sondern welche reale Gegenleistung sich damit tatsächlich noch erwerben lässt.
Zek, du hast es exakt richtig erfasst.
Und das ist es, was ich seit >25 Jahren sage: Für die gelieferte Ware bekommen wir grüne Zettel.
Und wenn wir eines Tages die Zettel eintauschen wollen werden, wird man uns dafür nix gescheites geben.
Daher ist das Fahren eine Überschusses gegenüber einer Supermacht absoluter Verschwendung von Arbeitszeit und Ressource. Man arbeitet de factor umsonst für die Supermacht.Das ist es was Matze damals nicht verstanden hat:
Er hielt mir entgegen, sei doch toll ein Guthaben aufzubauen. Wenn wir dann überaltern könnten wir uns das auszahlen lassen in Waren und Dienstleistungen die wir dann dringend brauchen.
Das zeigte leider eine ziemliche Schwäche in realpolitischem Denken, Geschichte und Spieltheorie.
Jetzt wäre es nämlich soweit, und wir alle verstehen langsam: Nein, die Amis werden uns diese Guthaben nicht in Waren und Dienstleistungen auszahlen.Sowas macht eine Supermacht nicht. War nie so, wird nie so sein.
Die sagt nicht: OK, Danke dass ihr Jahrzehnte für uns und unsere Zettel gearbeitet habt, nun werden wir mal paar Jahre für euch arbeiten und nehmen dafür die von uns ausgegebenen Zettel inklusive Zinsen zurück.So läuft es nicht.
Und spieltheoretisch erkennt ein Erstsemester dass die Supermacht das auch nicht muss.
Weil spieltheorische Situationen löst man per Rückwärtsinduktion. Man malt also den ganzen Spielbaum mit allen möglichen Eskalationsstufen auf und schaut was ganz am Ende steht.
Ganz am Ende steht eine militärische Konfrontation auf Leben und Tod. Die gewinnen die Amis wie jeder weiß.
Also werden die Deutschen vor diesem finalen Schritt zurück schrecken.
Das wissen beide Spieler.
Also werde die Deutschen auch einen Schritt vorher schon zurückschrecken, usw.
Das zieht sich bis an den Anfang durch und der Mächtigere (USA) weiß genau: Das Spiel gewinnen am Ende sie. Die Deutschen sind dumm wenn sie überhaupt anfangen zu eskalieren.Den Kriegstreiber Trump mag ich nicht mehr.
Aber eines gefällt mir bei ihm: Er spricht die Wahrheit oft gelassen aus. So sehen das die Blindköpfe bei uns vielleicht auch endlich mal!
NATÜRLICH steht ganz am Ende der Eskalationskette das amerikanische Militär, das sagt er um alle dran zu erinnern dass sie sich Eskalieren sparen können.
Daher KANN Deutschland hier nix erzwingen.
Es kann nur eines: auf Goodwill, auf Gnade hoffen.Aber Goodwill auf eigene Kosten, vorallem wenn sie selber unter Druck steht?
Das gab es von keiner Supermacht, nirgends und zu keinem Zeitpunkt.ZitatEine Beteiligung an einem produktiven Unternehmen ist etwas anderes
Den Zahn will ich euch auch gleich ziehen.
Denn das ist es leider wieder nur auf dem Papier was anderes.
Es würde nämlich bedeuten dass das investierende Unternehmen (nehmen wir BMW) Kapital auch wieder nachhaltig verringern darf vor Ort, oder zB Gewinn netto in Form von Dingen, sagen wir Autos (gegen grüne Zettel, nicht gegen Euro!) nach Deutschland bringt.
Wenn es dagegen nur USD nach DE überweist oder Autos gegen Euro nach Europa verkauft, ist wieder nix gewonnen.
Wenn es mit Gewinnen aus den USA in DE investieren dürfte, dann wäre auch was gewonnen.
Darf es aber nicht, ist schon heute so dass die Niederlassungen in den USA diesbezüglich Druck bekommen.
Darum geht es ja auch bei den Zöllen, und es funktioniert: Unternehmen investieren in den USA statt dorthin zu exportieren.Tjo, ok.
In einem Punkt muss ich Matze et al verteidigen:
Das was ich / wir hier schreiben ist ein Tabu.
Ein Elefant im Raum.
Das darf kein Politiker oder halbwegs öffentliche Person (die Matze als Fondsmanager ja irgendwie ist) so deutlich sagen.
Besser also wenn er es nicht mal denkt, hat er beruflich gesehen schon recht den Kopf im Sand zu behalten.
Ich weiß nocht nicht mal ob die AfD sich traut sowas zu sagen, wer dazu was weiß, gerne berichten.In einem anderen Punkt muss ich sogar die Praxis allgemein verteidigen:
Sie ist einfach der moderne Umhang, die Tarnung, für die Abgabe, den Tribut, den Zehnten, den der Vasall an die Supermacht immer und überall schon auf irgendeine Weise zu zahlen hatte.
Das ist also kein besonders, übles Schicksal für uns arme Deutsche. Sondern es ist normal. Für einen Besiegten ist es fast schon großzügig "nur" 100Mrd pro Jahr abdrücken zu müssen.
Es ist auch humaner als früher(tm), weil immerhin fühlt man sich reich durch die Forderungen.
Und als Einzelperson kann man seine USD und andere Vekihel ja durchaus verkaufen. An Dumme, die die nehmen. Das ist besser als früher.Und ich muss sogar unser Land ein bisschen verteidigen:
DE ist nicht ganz dumm. Es verkauft den Großteil seiner Zettel weiter, die USD Forderungen von DE sind recht gering, nur 100Mrd bei den Staatsanleihen sagt die KI. In Summe mit wertlosen Aktien usw ca. 1.000 Mrd sagt die KI. Peanuts.
OK, viel vom USD Guthaben wird gegen Target2 Salden getauscht, die bekommen wir, aus anderen Gründen, auch nicht komplett wieder.
Aber das sind kleinere Länder, vielleicht bekommen wir da zumindest einen Teil wieder. Und wenn die Kohle schon weg ist, dann doch lieber für die Nachbarn, da haben wir mehr davon.
Was die KI noch sagt, nach Japan ist das UK der größter Gläubige von US Anleihen, 1000mrd alleine die Anleihen, Aktien etc kommen dazu, mit stark steigender Tendenz hat es kürzlich China überholt!
Was ist da los, Joe ? San die deppert oder haben sie eine freundliche Aufforderung bekommen oder was?
Naja, alles nix Neues, 100x hier diskutiert.
Nur langsam kommt "pay day" oder besser "non pay day", also der Zeitpunkt wo die Masse merkt was los ist.
Wird ein unschönes Erwachen, das sag ich euch
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