• @Mobiloil: Bundesanleihen sind sehr effizient eingepreist. Dort wirst Du nichts finden. Hingegen bei Aktien, denen ein Moody's, Fith oder S&P rating fehlt, da kannst Du noch guenstige Anleihen finden, insbesondere im Junk-Bereich, beispielsweise BB- oder gar B+ (wenn diese Unternehmen ein Rating haetten). Ich habe GPT also gefragt er soll das Rating selbst einschaetzen, die Moody's, Fitch und S&P Kriterien kennt er doch.

    Hier 3 Bond-Vorschlaege von ihm. Ich habe es nicht weiter geprueft, bin derzeit voll investiert, und moechte nichts verkaufen um diese Bonds zu kaufen. Sie sind mir alle nicht hoch genug rentierend, aber alle paar Wochen werde ich neu suchen. Ricoh klingt ganz gut mit fast 10% bei geschaetzem BB+ rating (wenn Ricoh ein Rating haette). Ist halt in USD-$

    Bond / ISINCouponRepayment date; time remainingMy estimated bond ratingAnnualized yield: what is actually supported
    Ricoh USA — US451713AC587.30% USD1 Nov 2027; 1.10 yearsBB+, conditional on continued group support; low confidence without issuer-level financialsApproximately 9.9% at 97.36. Public displays this price, but I could not verify an executable offer or its timestamp.
    Orchard Bond Finance — GB00BMBV8F686.25% GBP2 Jun 2027; 0.68 yearsBB−, dependent on parent supportApproximately 6.85% at the displayed 99.60 buying price, dated 25 September.
    BENO Holding — DE000A3H2XT25.30% EUR30 Nov 2027; 1.17 yearsBB−, with downside toward B+Stuttgart displays 10.15% at 95, but this is a “G” bid indication with zero turnover, not a confirmed buying opportunity.

    Time is relative. We perceive time very differently depending on which side of the bathroom door we’re on.

  • @Mobiloil: Bundesanleihen sind sehr effizient eingepreist. Dort wirst Du nichts finden. Hingegen bei Aktien, denen ein Moody's, Fith oder S&P rating fehlt, da kannst Du noch guenstige Anleihen finden, insbesondere im Junk-Bereich, beispielsweise BB- oder gar B+ (wenn diese Unternehmen ein Rating haetten). Ich habe GPT also gefragt er soll das Rating selbst einschaetzen, die Moody's, Fitch und S&P Kriterien kennt er doch.

    Hier 3 Bond-Vorschlaege von ihm. Ich habe es nicht weiter geprueft, bin derzeit voll investiert, und moechte nichts verkaufen um diese Bonds zu kaufen. Sie sind mir alle nicht hoch genug rentierend, aber alle paar Wochen werde ich neu suchen. Ricoh klingt ganz gut mit fast 10% bei geschaetzem BB+ rating (wenn Ricoh ein Rating haette). Ist halt in USD-$

    Bond / ISINCouponRepayment date; time remainingMy estimated bond ratingAnnualized yield: what is actually supported
    Ricoh USA — US451713AC587.30% USD1 Nov 2027; 1.10 yearsBB+, conditional on continued group support; low confidence without issuer-level financialsApproximately 9.9% at 97.36. Public displays this price, but I could not verify an executable offer or its timestamp.
    Orchard Bond Finance — GB00BMBV8F686.25% GBP2 Jun 2027; 0.68 yearsBB−, dependent on parent supportApproximately 6.85% at the displayed 99.60 buying price, dated 25 September.
    BENO Holding — DE000A3H2XT25.30% EUR30 Nov 2027; 1.17 yearsBB−, with downside toward B+Stuttgart displays 10.15% at 95, but this is a “G” bid indication with zero turnover, not a confirmed buying opportunity.

    BENO?? Ich verstehe schon die Aussage: BB−, with downside toward B+ nicht, aber hier sind wir doch im Bereich der Distressed-Debt-Restrukturierung mit erheblichem Ausfall- bzw. Haircut-Risiko. Orchard geht, soweit man deren Geschäftsmodell mag. Ricoh Anleihe beläuft sich lediglich auf ein Restvolumen von 20 Mio USD (+ Währungsrisiko bei bei Orchard).

  • Im Detail schmeckt mir Beno nicht. Achtung, nicht selektiv lesen. GPT bleibt bei BB- ("My BB− estimate balances the income-producing properties against limited cash coverage, refinancing dependence, creditor ranking and the Frener exposure."), sagt mir aber dass Beno "financially distressed" ist (ich hatte GPT gebeten solche zu vermeiden, darum "For your stated preference...."). Die Sache ist halt die kurze Laufzeit, und hier sollte Beno es noch schaffen. Spaeter koennte es B+ werden (downside). Mir ist nicht wohl dabei. "Spaeter" kommt manchmal "frueher" als geplant.... nix fuer mich.

    Wie gesagt, Ricoh (ein USD-Bond) sieht ok aus. Egal was ihr findet, ihr muesst schon einige Minuten investieren, GPT (oder welche AI auch immer) loechern, diskutieren, um sich ein Bild zu machen.

    Da ich in keiner dieser Anleihen investiert bin, habe ich auch nicht sonderlich gruendlich recherchiert. Waehrungsrisiko hat man nur, wenn man keine USD langfristig halten mag, bzw. nicht bereits USD hat.


    edit: Das mit dem "Waehrungsrisiko" muss jeder mal fuer sich selbst hinterfragen: ist es nicht ein Risiko, alles immer nur in Euros zu haben? Sicher, ihr lebt in Deutschland. Euer Vermoegen werdet ihr jedoch nicht ausgeben, sondern es zum Grossteil vergroessern wollen. Und somit ist USD durchaus eine Diversifikation. Es ist ja nicht im US-Aktienmarkt investiert sondern in einer Anleihe.

    Time is relative. We perceive time very differently depending on which side of the bathroom door we’re on.

    Einmal editiert, zuletzt von Joe (28. September 2026 um 18:45)

  • Fuer 5-7% findet man noch stabileres, aber mir ist das zuwenig, ich such lieber im "serioesen" Junk Bereich von BB+ bis BB- (und evtl. auch B+ wenn die Zinsen recht hoch sind), und hoffe auf eher 12%++, aber das gibt es derzeit nicht, nur ca. 10+ mit Ricoh. War aber schon anders, es gibt immer wieder mal auch bessere Rendite.

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  • Fuer 5-7% findet man noch stabileres, aber mir ist das zuwenig, ich such lieber im "serioesen" Junk Bereich von BB+ bis BB- (und evtl. auch B+ wenn die Zinsen recht hoch sind), und hoffe auf eher 12%++, aber das gibt es derzeit nicht, nur ca. 10+ mit Ricoh. War aber schon anders, es gibt immer wieder mal auch bessere Rendite.

    Joe : 10% Verzinsung finde ich schon sehr ordentlich - da könnten theoretisch 10% der Anleihen hopps gehen und du kommst immer noch plus/minus Null raus. Und so hoch dürfte das Risiko bei BB auf keinen Fall sein.

    Frage: Hast du eine feste Positionsgröße, also z.B. 20 Anleihen mit je 5% Depotanteil, oder wie handhabst du das?

  • Derzeit - ueberraschenderweise - keine Anleihe. Beispielsweise Deine HongKong spezial Sache ist mir lieber, auch wenn man gar nicht so genau die Laufzeit kennt, sie ist bestimmt kuerzer als die hier vorgeschlagenen Anleihen. Sollte es mit goodbaby schief gehen (sowas kommt vor) hat man noch immer eine Aktie die kaufenswert ist, nicht wahr?

    Waehrungsrisiken stehen Waehrungschancen gegenueber. Man macht mit verschiedenen Waehrungen genauso oft Gewinn wie man Verlust macht, also wo ist da dann noch das Risiko?

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  • Jedenfalls: Es muss immer mehr Schulden her damit das System weiterläuft.
    Und grade lernten wir: Die neuen Schulden hat in den letzten Jahren nicht zu letzt China aufgebaut.

    Einig sind wir doch zumindest auch darin, dass uns eine veritable Krise ins Haus steht sobald weiterer Schuldenaufbau nicht mehr möglich sein sollte?
    Oder?

    Also faktisch, nicht theoretisch.

    Interessante These. Ich meinte erstmal, daß dieser Denkfehler, die Schulden müßten wegen der Zinsen stets steigen, wohl auf der Verwechslung von Flußgröße und Bestandsgröße basiert. Diese Konstellation gibt übrigens auch in einer Goldumlaufwährung, wo es schließlich auch Zinsen gibt. Es ist nicht schlimm, so einen Denkfehler zu machen, schlimm ist es nur, wenn der längst widerlegte Käse immer wieder aufgetischt wird. Auch in einem Kreditgeldsystem kann selbstverständlich die Kreditsumme sinken durch Rückzahlung von Krediten. Es wäre zu untersuchen, ob dies nicht in der Vergangenheit bereits geschehen ist. Solange die Kreditsumme mit der Wirtschaft wächst, paßt ohnehin alles. Die Staatsschulden sind denke ich eine separate Kategorie. Was man tatsächlich beobachten kann, sind rückläufige Wachstumsraten im Zeitverlauf. Vielleicht wird auch von der Politik versucht, mit immer mehr Schulden dem entgegenzuwirken. Ansonsten beobachten wir einen Boom-Bust-Zyklus, in dem in der optimistischen Boomphase immer weiter aufgeschuldet wird, bis die Sache irgendwann zum Einsturz kommt, und dann kommt es mit schnellem Schuldenabbau, mit oder ohne Zahlungsausfällen zu einem stark rückläufigen BIP mit allen unerwünschten Folgeerscheinungen. Ob das dem Kreditgeldsystem anzulasen ist, oder ob entsprechende Regulierung auch genügt, hatten wir früher länglich diskutiert.

    Spielen die chinesischen Schulden überhaupt eine Rolle, sollte man nicht jede Währung für sich betrachten?

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • Zitat von winter

    Solange die Kreditsumme mit der Wirtschaft wächst, paßt ohnehin alles.

    Tja, sieht aber nicht danach aus. Die Kreditsumme steigt moeglicherweise exponentiell an, Wirtschaftswachstum unterliegt natuerlichem Wachstum (nahezu linear wenn wir es in unseren derzeitigen Lebenszeitspannen betrachten). Insbesondere in den wichtigen/dominierenden Waehrungen.

    Die Gruender des Euros hatten mit ihren Maastrichtkriterien diese Annahme getroffen, und die Maastrichtkriterien, die einfach abgeschafft wurden (wurden sie zwischenzeitlich wieder eingefuehrt?) zeigt, dass es eben nicht funktioniert, wenn die Waechter der Waehrungen (EZB, BoJ, USD) Menschen sind. Hingegen bei Gold, da muesst die Goldfoerderung langfristig natuerlichem Wachstum unterliegen (nahezu linear). Klar, natuerlich, aber ... aber.... aber immerhin kann Gold nicht exponentiell gesteigert werden. Ob Kredite es koennen? Nein, eigentlich auch nicht, aber nicht Maastricht und maximal 60% Verschuldung ist die Grenze, sondern es geht bis zur Schmerzgrenze: 70%.... 90%... 110%... 150%.... packen die Menschen auch noch, mann muss nur den Ueberwachungsstaat staerker ausbauen, dann sind mehr Schmerzen moeglich und damit noch mehr Kredit, und die Schere zwischen Arm und reich erreicht Aussmasse wie man sie in der Geschichte noch nicht kannte. Das ganze passiert natuerlich exponentiell, erst langsam, und dann ueberrumpelt es einen schneller als man "Blaubeerkuchen" sagen kann. Das ist mit Exponential entwicklungen so. Ist es ueberhaupt eine? Was ist es, warum steigt die Verschuldung ueber 60% hinaus? ist es am Ende doch auch ein natuerliches Kreditwachstum, und die Grenze ist die Ueberwachungsrenze?

    Bei allem Doom & Gloom: unter dem Goldstandard gab es Zeiten, da hatten die Menschen eine 84 Stundenwoche, und durften von ihren Bossen auch noch gepruegelt werden oder in Ketten gelegt werden. Und noch weiter zurueck gab es sogar Sklaven. Im finstersten Mittelalter gehoerten alle Tiere im Wald dem Koenig, die Menschen hatten nichts. Aus dieser Zeit kommt der Spruch "Den Loeffel abgeben" = sterben. Die Menschen waren so arm, ein hoelzerner Loeffel war bereits ein wertvoller Besitz, etwas, was man oft vererbte, weil nichtmal den durfte man einfach so besitzen, alles gehoerte offenbar den Maechtigen. Soweit sind wir noch nicht, und es zeigt wie hoch die Schmerzgrenze liegen kann, was alles moeglich ist.

    Time is relative. We perceive time very differently depending on which side of the bathroom door we’re on.

  • Zitat von witchdream

    Die Maastrichtkriterien sind immer noch gültig. Sie werden nur ständig ohne die dafür vorgesehenen Sanktionen verletzt.

    Tja, Maastrichtkriterien sind so lange gueltig bis sie es nicht mehr sind? Das erinnert mich irgendwie an die Regeln von damals, siehe Nr. 1 und Nr. 5:

    Es folgen die wichtigsten Corona Regeln und Fakten:

    1. Sie dürfen im Prinzip das Haus nicht verlassen, aber wenn Sie es möchten, dann eigentlich schon.

    ...

    5. Jeder muss ZU HAUSE bleiben. Aber es ist auch wichtig RAUS zu gehen. Besonders bei Sonnenschein. Aber man sollte besser ZU HAUSE bleiben. Ausser man möchte Sport machen.

    Time is relative. We perceive time very differently depending on which side of the bathroom door we’re on.

    2 Mal editiert, zuletzt von Joe (30. September 2026 um 10:19)

  • Tja, sieht aber nicht danach aus. Die Kreditsumme steigt moeglicherweise exponentiell an, Wirtschaftswachstum unterliegt natuerlichem Wachstum (nahezu linear wenn wir es in unseren derzeitigen Lebenszeitspannen betrachten). Insbesondere in den wichtigen/dominierenden Waehrungen.

    Nicht nur vielleicht, sondern faktisch.

    Zumindest die KI sagt: in den 70ern schufen 1 USD neue Schulden noch 70ct Wachstum.
    Heute braucht man 4-5 USD neue Schulden für das selbe Wachstum.

    Was die Bust-Zyklen betrifft, Winter , mag schon sein, die würden vieles theoretisch wieder ausgleichen.

    Nur ich hatte nicht nach der Theorie gefragt, sondern nach der Praxis.
    Und in der Praxis werden Bust-Phasen doch schlicht nicht mehr zugelassen, oder siehst du das anders?

    Der finale "Sündenfall" dazu war die erfolgreiche "Rettung" des Systems in der GFC.

    Egal ob Dems oder Reps, ob Grün, Rot, Schwarz, und sogar vermutlich AfD sollte sie mal regieren:
    Sie alle reagieren doch seitdem gleich wenn ein "Bust" sich ankündigt, oder?
    Also mit "Massnahmen", mit neuen Krediten zur "Rettung", zum "Schützen" "Stabilisieren" usw.

    Die Ursachen dafür sind vielfältig, aber dass es so IST, da stimmst du doch zu, oder etwa nicht?

    Wenn wir hier übereinstimmen, dann ist die weitere Trajektorie imho glasklar.
    Nämlich wie Ray Dalio in "chaning world order" darlegt:
    Die Regierungen werden sich in die Inflation+financial repression+ggf "Gelddrucken" retten.
    Weil das der einfachste Weg ist.

    Das alles ist nix Neues.
    Lass lieber alle Hoffnung fahren dass die Staaten auf andere Weise ihre Kredite in den Griff bekommen werden.
    I just don't see how. Also praktisch, nicht theoretisch.

    "I swear by my life and my love of it that I will never live for the sake of another man, nor ask another man to live for mine." - John Galt in "Atlas Shrugged"

    "If you act out of fear, anger, despair or suspicion - this will ruin everything." - Thich Nhat Hanh

  • Zumindest die KI sagt: in den 70ern schufen 1 USD neue Schulden noch 70ct Wachstum.
    Heute braucht man 4-5 USD neue Schulden für das selbe Wachstum.

    Das ist genau der Effekt, auf den ich vor ein paar Tagen schon hingewiesen hatte, ich nannte es "unproduktive Schulden". Wenn Schulden für Vermögenstransaktionen aufgenommen werden - Staatsschulden, margin debt, Hauskauf (nicht HausBAU), Firmenübernahme usw - dann hat das genau Null Effekt auf das Wirtschafts- bzw BSP-Wachstum. Wenn diese Kredite dazu noch nicht aus "vorhandenem" Geld gewährt werden, sondern von den Banken im Verein mit der Zentralbank "aus dem nichts" herbeigebucht werden, dann werden Schuldenkrisen immer wahrscheinlicher. Bei den Staaten ist es bereits soweit, dass Zinsen auf Zinsen bezahlt werden müssen, und falls es nicht gelingt, wieder Minuszinsen einzuführen, kommt der Zeitpunkt unausweichlich näher, wo die Steuereinnahmen noch nicht mal mehr allein für die Zinsen reichen - und mehr als hundert Prozent des BSP lässt sich beim besten Willen nicht an Steuer eintreiben ... :P

    Da wäre es dann besser, nicht dabei zu sein, falls das geht.

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis

    Everything will be allright!

  • 10-jährige Anleihen bei 5,3 %, S&P 0,5 % im Plus – wäre das ein Gummiband, so wäre es bis zum Äußersten gespannt.

    Währenddessen melden Frankreich, Italien und Deutschland heute allesamt deutlich höhere Inflationsraten für September – Italiens Rate von 4,2 % erreichte dabei den höchsten Stand seit 2023. Nichtsdestotrotz erklärte Lagarde, dass Zweitrundeneffekte bislang noch nicht aufgetreten seien.

    Der Finanzplan des Bundes sieht nahezu eine Verdopplung der Zinsausgaben von 2027 bis 2030 auf rund 81 Mrd. EUR vor.

    Einmal editiert, zuletzt von yps (30. September 2026 um 21:33)

  • Oha!

    There is one economic indicator governments consistently underestimate because they cannot control it with legislation or manipulate it with an interest-rate announcement: confidence. The Conference Board’s Consumer Confidence Index collapsed 6.7 points in September to 81.9, the lowest reading since April 2014. Economists expected 89.2. This was not some marginal statistical miss. Americans are becoming increasingly pessimistic about their jobs, their purchasing power, and what they see coming over the next six months.


    When Confidence Turns, The Economy Follows | Armstrong Economics
    There is one economic indicator governments consistently underestimate because they cannot control it with legislation or manipulate it with an interest-rate
    www.armstrongeconomics.com

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis

    Everything will be allright!

  • Wenn man das ganze Geld für CO2 ausgeben muss, bleibt halt weniger übrig für den Rest ...

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis

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  • Wenn man das ganze Geld für CO2 ausgeben muss, bleibt halt weniger übrig für den Rest ...

    Ich weis nicht wie es Dir geht, aber das Angebot in diesen Tempeln hat sich stark verändert und ist nicht mehr attraktiv.
    Gleichzeitig stehen die Tempel in der City und man müßte erst einmal dort hinfahren.

    Hingegen ist das Bestellen über den Online-Handel so einfach, das sich der Stress in der City/Auto/ÖPV immer weniger lohnt.

    »In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.«
    »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.«
    »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

  • Teil der Story sind halt die Immobilien: Karstadt und Kaufhof hatten immer Immobilien in 1A Lagen im Eigentum. Benko hat damals Karstadt gekauft, die Immobilien rausgelöst und die Mieten stark erhöht, um die Kreditraten zu bezahlen. Das dürfte zumindest eine Rolle gespielt haben.

    "Die Nationalökonomie ist die Metaphysik des Pokerspielers"

    (Kurt Tucholsky)

  • Die Ursachen dafür sind vielfältig, aber dass es so IST, da stimmst du doch zu, oder etwa nicht?

    Doch schon. Ich weiß aber auch nicht, woran es liegt, daß zusätzliche Schulden nicht mehr so viel bringen. Ein bißchen wie beim Toleranzeffekt bei Drogen, z.B. Koffein.

    Joe Der Überwachungsstaat hat doch damit nichts zu tun, Du wirfst wieder alles mögliche durcheinander in der Manier der bekloppten Goldbugs. Ist das Kreditgeldsystem womöglich auch am Feminismus schuld? Unter dem Goldstandard gab es den schließlich nicht. ;)Auch während des Goldstandards gab es staatliche Überschuldung, und die ist nicht die einzige Quelle von Schulden. Der Staat verschuldet sich ja direkt am Kapitalmarkt und nicht über das Bankensystem, lediglich dienen seine Schuldtitel diesem als Sicherheit für die Hinterlegung bei der Zentralbank.

    PS. Die langfristigen Zinsen in den USA schießen regelrecht nach oben. Es hieß immer, sobald die Zehnjährigen sich der 5%-Marke nähern, würde die Trumpregierung eingreifen. Wer hätte gedacht, daß der Aktienmarkt das völlig ignorieren würde? Was preist der Anleihenmarkt hier ein?

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.