• Depfa GS 804290 z.B. Da sehe ich ein recht solides Chance Risikoverhältnis.

    Edit:

    Erklärung: Wahrscheinlichkeit, das die DPB dieses Jahr noch Pleite geht erscheint mir gering, keine Verlustpartizipation (Sonderregelung), dafür gibt es fast 14% Rendite auf Sicht von gut einem Jahr.

    Es dürfte einige unsichere Anleger geben, nachdem ein paar andere HRE Genußscheine drastisch abgeschrieben wurden. Näheres kann man (und sollte sich auch) im Bondboard durchlesen, sowie auf der DPB Homepage bevor man investiert.

    Edit 2: Weiteres im Anleihethread

    3 Mal editiert, zuletzt von memyselfandi007 (21. April 2010 um 18:17)

  • Wenn die Fälligkeit Dezember ist - wann wird der dann zurückgezahlt? Notiert der Flat?

    Value investing is at its core the marriage of a contrarian streak and a calculator - Seth Klarman

  • In einem der letzten Smart Investors gab es einen Artikel über diesen und den damit verwandten 804294 (den ich selbst halte, mit dessen Entwicklung ich aber derzeit nicht sonderlich glücklich bin). Die Genußscheine notieren flat (wie üblich); Rückzahlung lt. Genußscheinbedingungen 804290 mit dem Ende des Geschäftsjahres 2010.

    Hoppala, das ist ja gar nicht der Anleihen-Sräd...

    "The only function of economic forecasting is to make astrology look respectable." - John Kenneth Galbraith

    Einmal editiert, zuletzt von cktest (21. April 2010 um 18:05)

  • Da in der globalisierten Welt Rohstoffe, Halb- und Fertigerzegnisse um die Halb Welt gekarrt werden, ist die Logistigbranche ein ganz guter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung. In Anbetracht der Branchenmeldungen erwarte ich zumindest für die nächste Quartalsberichtssaison keine negativen Überraschungen, sondern gehe von Umsatz-/Gewinnsteigerungen aus.

    Die Umschlagszahlen des Hafen Rotterdam liegen im ersten Quartal wieder in der Nähe des "Spitzenjahrs" 2008 (Eisenerz/Schrott +77%, Trockenmassengut +32%, Mineralölerzeugnisse +30% im Vergleich zum Vorjahresquartal; Containerumschlag +16% im Vergleich zum letzten Quartal 2009).
    http://www.dvz.de/nc/content/new…e-erholung.html

    Die Containerreederei Hamburg-Süd fährt wieder so viele Container wie vor der Krise (Zuwachs im ersten Quartal +30% im Vgl. zum Vorjahr). http://www.welt.de/die-welt/wirts…-der-Krise.html

    Die Cargo-Sparte (Frachtverkehr) der Lufthansa verbuchte im März einen Zuwachs von 26,5 Prozent (gegenüber Februar).

  • Zitat

    Original von caedmon
    Da in der globalisierten Welt Rohstoffe, Halb- und Fertigerzegnisse um die Halb Welt gekarrt werden, ist die Logistigbranche ein ganz guter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung. In Anbetracht der Branchenmeldungen erwarte ich zumindest für die nächste Quartalsberichtssaison keine negativen Überraschungen, sondern gehe von Umsatz-/Gewinnsteigerungen aus.

    Die Umschlagszahlen des Hafen Rotterdam liegen im ersten Quartal wieder in der Nähe des "Spitzenjahrs" 2008 (Eisenerz/Schrott +77%, Trockenmassengut +32%, Mineralölerzeugnisse +30% im Vergleich zum Vorjahresquartal; Containerumschlag +16% im Vergleich zum letzten Quartal 2009).
    http://www.dvz.de/nc/content/new…e-erholung.html

    Die Containerreederei Hamburg-Süd fährt wieder so viele Container wie vor der Krise (Zuwachs im ersten Quartal +30% im Vgl. zum Vorjahr). http://www.welt.de/die-welt/wirts…-der-Krise.html

    Die Cargo-Sparte (Frachtverkehr) der Lufthansa verbuchte im März einen Zuwachs von 26,5 Prozent (gegenüber Februar).

    Es könnte sich lohnen, genauer hinzuschauen, was da gekarrt wird. Wenn vor allem Rohstoffe transportiert werden, könnte das auch ein Wiederauffüllen der Lager sein (Lagerzyklus), was einen Aufschwung vortäuscht.

    "Hey Du, möchtest Du ein A kaufen?" Standard & Poor's (zitiert aus: Marc-Uwe-Kling: Der falsche Kalender - 365 falsch zugeordnete Zitate)

  • Zitat

    Original von Herakles
    Der Baltic Dry ist aber noch weit von 2008 entfernt, oder liegt das an neuen Überkapazitäten?

    Ja, vermutlich. Der Harpex sieht auch nicht besser aus, aber bei den Conainerfrachtern sind die Überkapazitäten auch besonders hoch.
    http://www.harperpetersen.com/harpex/harpexVP.do

    Von der Hamburg Süd heißt es: "Wir rechnen damit, dass das Verhältnis aus Angebot und Nachfrage erst 2012 bis 2013 wieder ausgeglichen sein wird".

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    Quelle: http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F63…n~Scontent.html

    Der Long/Short steht angeblich auch davor, ein Verkaufssignal zu generieren, und der Bull-Index augenscheinlich auch.

    Ich überlege auch, bei heiß gelaufenen Positionen wie z.B. AT&S Gewinne mitzunehmen. Andererseits bringt zur Zeit jeder Tag 5%; überhaupt bringt dieser Teil der Hausse die größten Gewinne, und gerade die trendstarken Aktien sind am besten.
    "Augenblick, verweile doch! Du bist so schön!"

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • Zitat

    Original von Winter

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    Quelle: Ich überlege auch, bei heiß gelaufenen Positionen wie z.B. AT&S Gewinne mitzunehmen. Andererseits bringt zur Zeit jeder Tag 5%;


    Ich habe nicht verstanden wie du den letzten Satz meinst:
    Meinst du das dein gesamtes Depot jeden Tag 5% macht, oder meinst du, daß die heißgelaufenen Positionen in deinem Depot jeden Tag 5% machen?

  • 5% pro Tag im Depot wäre zu viel, vor allem weil der Aktienanteil nur knapp über 50% beträgt - nein, es war schon auf einzelne Positionen bezogen. Nicht jede steigt so viel jeden Tag, aber irgendwo geht's immer um 5% nach oben. Viele Nebenwerte laufen bei mir seit einigen Wochen erheblich besser als der DAX, richtig exponentiell teilweise schon, z.B. Funkwerk, Grammer, Koenig&Bauer, Schaltbau, Hymer, Viscom (die fallen schon wieder), usw. Andererseits ist das nur normal, denn andere bleiben zurück. Das Gesamtvermögen hat nur so ca. 17-18% seit Jahresanfang zugelegt. Trotzdem ist jetzt m.E. der einzig sinnvolle Zeitpunkt, um die Erkenntnisse zur RS anzuwenden, bei Aktien, die man schon hält.

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

    Einmal editiert, zuletzt von Winter (25. April 2010 um 13:08)

  • Auf N-TV wird schon zum Einstieg in Aktien gegen die drohende und böse Inflation wegen der Staatsverschuldung getrommelt.

    Außerdem sind nun wieder zunehmend Kleinanleger bereit ihr Geld zu investieren, weil die Krise schliesslich vorbei zu sein scheint.


    Wie lange dauert die Hausse noch?

    3.) Gib nie mehr für einen Erwerb aus, als absolut nötig
    16.) Geschäft ist Geschäft (... bis sich ein besseres anbietet)
    218.) Kauf nie ohne zu wissen, was Du kaufst

  • http://www.mmnews.de/index.php/2010…n-geplatzt.html

    Zitat

    Eine Auktion 30-jähriger Bundesanleihen ist geplatzt. Von den angebotenen 3 Mrd. Euro Anleihen fanden nur 2,458 Mrd. einen Abnehmer. Begründung: Nachfrageschwäche wegen Griechenland-Rettung!

    »In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.«
    »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.«
    »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

  • Jedes Zehntelprozent an höherem Zins, den D für den bail out Griechenlands bezahlen müsste, dürfte mit 2,7 Milliarden Zusatzkosten verbunden sein (100 Mia Neubverschuldung und geschätzt 10% rollierend von der Gesamtverschuldung von 1745 Mia)

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

    Einmal editiert, zuletzt von value (26. April 2010 um 15:26)

  • Es scheint, Winters Kurszielmeditationen waren ein ganz guter Kontraindikator ...


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    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis

    Everything will be allright!

  • Man hat der Hypo Real Estate zurecht vorgeworfen, die Fristenkongruenz zu mißachten und langfristige Verpflichtungen nur kurzfristig (und damit zinsgünstig) zu refinanzieren - mit der bekannten Folge, dass dies ab einem bestimmten Punkt nicht mehr möglich war.

    Es dürfte common sense sein, daß die Staatsverschuldungen mittlerweile ein Niveau erreicht haben, von welchem aus ein Schuldenabbau nicht mehr denkbar ist. Und: Viele Staaten würden schon bei einem Refinanzierungszins von 7% die Flügel strecken müssen.
    Schulden aber, die nie zurückgezahlt werden können und bei denen der Zins nur dann bezahlt werden kann, wenn er einen sehr eng gesetzten Rahmen verweilt müßte man gemäß dem von Hypo Real Estate gelernten nur über die Ausgabe von ewigen Bonds finanzieren dürfen, um die Fristenkongruenz zu gewährleisten. Alles andere muss über kurz oder lang in den Zahlungsausfall münden.

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Bedeutet aber auch, dass die Zinsen von europäischen Staatsanleihen mit Laufzeitbegrenzung über Jahre nicht mehr groß steigen dürften.
    Woraus ich wiederum folgern würde: Niedrige Zinsen = gut für Aktien

    Gruß
    Guerillainvestor

  • Hallo,

    ein nominaler Zins von 7-8% p.a. auf deutsche Staatsanleihen in DM oder jetzt EUR ist historisch gesehen etwas voellig normales. Das heisst dann 9-10% fuer Italien usw.

    Falls diese Normalitaet zurueckkehrt, werden noch einige Lichter ausgehen.

    Balkenchart