• Gold ist dabei den Widerstand, der zwischen 324-326 $ liegt zu brechen.


    Wenns denn klappen sollte, müsste es ziemlich ungehindert bis zu 350 $ gehen, mit entsprechenden kurssprüngen bei Goldminenaktien.


    Gruss
    Boff

  • Moin ,moin
    und 'up' mit dem Beitrag. Hat zwar 2 Monate gedauert, aber es könnte interessant werden. Meine beiden 'Wartepositionen' Hecla und Lihir mausern sich ganz bedächtig. Hecla hat die Aktion der B-Shares wieder aufgeholt (ich bin noch leicht im Minus, aber nur marignal).
    Bei Lihir bin ich (mal wieder) im Zweifel, ob ich aufstocken sollte (politische Risiken und praktisch nur ein Standort). Andererseits ist LHG ein ausgewiesener Hochpreisproduzent. Und die sollten (theoretisch) bei diesem POG-Niveau deutlicher zulegen als die Südafrikaner (wobei in Südafrika die Währungssachen auch nicht förderlich sind). Aus Australien halte ich mich raus; zuviel 'Beschiss' (dusseligerweise haben ich noch ein MEE-Päckchen, aber das dürfte noch eine Weile dümpeln).
    Gibt's Meinungen zu ausgewählten Gold/Silberminen? (Ausser dass man physisches Gold kaufen sollte und das Zinssystem zusammenbricht ;-)
    Nic

  • Hi Qwert,


    Ich geb dir Recht, es könnte sehr interessant werden.


    Stutzig macht mich, dass die Minenaktien dem Goldpreis hinterherhinken und die Hochs vom Spätsommer noch nicht erreicht haben. Woran liegt das ?


    Weshalb misstraust du australischen Aktien, Siegel hat gesagt, dass australische Minenaktien immer noch relativ unentdeckt und somit unterbewertet sind.


    Gruss
    Boff

  • ...ohne jegliche Wertung oder Meinung von mir...


    Wie man Gold mit Papier steuert
    Quelle: Controlling Gold with Paper
    Geschrieben am 08.06.02 von Jason Hommel für Gold Eagle



    Am Dienstag, dem 4. Juni fiel der Kassakurs für Gold in den Sekundärmarktstunden von 329$/Unze auf 325$/Unze, und im Verlauf des nächsten Tages fiel er weiter auf 321$/Unze. Weniger als 24 Stunden später berichtete www.theminingweb.com und die GATA, daß dies ein Ergebnis eines Großverkaufs von Terminkontrakten mit einem relativ illiquidem Datum in einem relativ illiquidem Markt (wegen der ungewöhnlichen Uhrzeit) war, was den Preis gedrückt hat.


    Es ist raffiniert zu sehen, wie der Preis des Goldes diesmal wie auch früher mit Papier-Kontrakten heruntermanipuliert wurde. Da kommt die Frage auf: "Wie können die den Goldpreis niederknüppeln, wenn sie gar kein Gold verkaufen?" Ich möchte mein bestes tun und versuchen, dieses Falschspiel zu vereinfachen und zu erklären, und die wesentlichen Tatsachen, die so bullisch für den Goldmarkt sind, behandeln, welche auch zur Zeit den aktuellen Bullenmarkt im Gold verursachen. Diese Abhandlung könnte Ihnen auch helfen, Ihre Freunde, Verwandte und Bekannte, die den Gold Eagle nicht lesen, vom Nutzen der Investition in Gold zu überzeugen.


    Wenn Sie zu Ihrem örtlichen Münzhändler gehen, um Gold und Silber zu kaufen (was ich nur wärmstens empfehlen kann, so bald wie möglich zu tun), sucht der Händler sich den Goldpreis in New York heraus. Dieser ist der "Spotmarkt" oder "Kassakurs", welcher sich den Tag über ändert. Auf Grundlage dieses Preises wird er Ihnen (mit einem kleinen Aufschlag) seine physischen Metalle verkaufen, wenn Sie ihm dafür Papiergeld geben. Er ist bereit, Ihr naturgemäß wertloses Papier anzunehmen (verblüffend!), weil er das Vertrauen hat, daß er mit dem Bargeld in der Lage sein wird, schnell wieder Gold und Silber zu kaufen. Auf diese Weise beeinflußt der Kassakurs in New York wegen des Vertrauens, welches die Leute in den Markt in New York haben, die Realpreise überall auf der Welt. Sie haben das Vertrauen (Schlüsselwort), daß sie das Geld an einen Metallhändler in New York überweisen können und Gold oder Silber am nächsten Tag geliefert bekommen. Würde dieses Vertrauen nicht existieren, müßte sich ein Händler des örtlichen Münzgeschäfts eine andere Versorgungsquelle suchen, auf die er sich verlassen könne und in welche er Vertrauen habe, und die festgelegten Preise dieser anderen Quelle wären dann "der Preis".


    Nur zu gerne würde ich ins Edelmetallgeschäft einsteigen und anfangen, mit Barren zu handeln. Dies wäre ein exzellentes Geschäft, weil, sobald der Bullenmarkt beginnen würde, mehr und mehr Leute Metall kaufen wollen würden und das Geschäft brummen würde. Zudem glaube ich an den moralischen Nutzen, Gold- und Silbermünzen zu besitzen, also würde ich mich sehr gut dadurch fühlen, Gold in die Hände des Volkes zu geben, heraus aus den Klauen der bösen Zentralbankiers, die es zuvor gestohlen haben. Ich glaube ich würde einen wahren Dienst an der Menschheit vollbringen, wenn ich den Leuten helfe, ihren Reichtum zu wahren, und ich würde den guten Kampf gegen das Zentralbankwesen führen, welches Schuld an so viel Leid in der Welt ist.


    Unglücklicherweise weiß ich, daß der Zusammenbruch kommt. Ich weiß, daß möglicherweise die Zeit kommen würde, wenn ich versuchen würde, Gold und Silber in New York zu kaufen und ich würde nichts bekommen, nachdem ich den Auftrag verschickt hätte. Ich glaube die Münzhändler in diesem Land sind wahre Helden, ihr Geschäft angesichts dieser Gefahr weiterzuführen. Grundsätzlich weiß ich, daß die Situation einem Falschspiel entspricht. Vertrauen hält das Spiel am Laufen, und ich habe kein Vertrauen in den New Yorker Preis, anders als unsere heldenhaften Münzhändler. Ich habe mit Münzhändlern darüber gesprochen, und sie zucken mit den Schultern und sagen, daß dies das ganz normale Geschäftsrisiko sei, welches bei jedem Unternehmen existiere. Ich denke das ist eine verblüffend heldenhafte Einstellung, die sie da haben.


    Genauso wie die Münzhändler, welche den Kassakurs heraussuchen, haben jene in New York, die den Kassakurs festmachen, Vertrauen in einen anderen Markt, und das ist der Terminmarkt. Wenn sie sehen, daß der Preis von Gold in einer "Dezember-Lieferung" oder einem anderen zukünftigen Monat einen gewissen Betrag hat, dann gibt es preisbestimmende Wertpapierhändler, die dem Termin-Marktpreis genug vertrauen, daß sie ihr Gold heute verkaufen und bis in den Dezember warten, um ihre Reserven aufzustocken. Auf diese Weise kann der Termin-Marktpreis die heutigen Preise beeinflussen. Oder - anders ausgedrückt - ein Einbruch des Preises im Terminmarkt ergibt einen sogenannten gültigen Scheingrund für einen Einbruch des entsprechenden heutigen Kassakurses.


    Auf diese Weise braucht man nicht wirklich Gold zu verkaufen, um die Märkte abwärts zu manipulieren. Alles, was man braucht, ist die Fähigkeit Gold-Terminkontrakte zu erstellen und zu verkaufen. Dann muß man, nachdem man das Kontraktpapier verkauft hat und bevor das Auslieferdatum erreicht wird, nur noch eine andere Person davon überzeugen, das kurze Ende des eigenen Terminkontraktes anzunehmen, und man kann davonkommen, indem man die eigene Verpflichtung (in der Zukunft Gold zu verkaufen) jemand anderem aufgebürdet hat.


    Natürlich ist das jetzt sehr vereinfacht, und die Spieler sind keine anonymen Witzbolde. Reales Gold kommt durch die Zentralbanken auf den Markt, die ihr Gold zu 1% verleihen und so weitermachen, als ob sie immer noch Gold besitzen, welches bereits lange weg ist. Deswegen reden Nationen, als ob sie noch Gold besitzen, doch längst haben sie keines mehr. Viele Leute, mich eingeschlossen, nennen solch eine Praxis nichts anderes als Betrug, weil zuallererst das Gold dem Volke gehört und das Volk belogen wird. Zweitens wurde es für weniger als 1% seines Wertes "verkauft". Und drittens wird darüber berichtet, als hätte es nie die Tresore verlassen, dennoch hat es das. Es ist sicher, daß der gewaltige Betrag an Gold, welches auf diese Weise verkauft wurde, für die Zentralbankiers vollständig verloren ist, denn in die Märkte zu gehen und so viel Gold aufzukaufen, um es zurückzuzahlen, würde den Preis in den Himmel schießen lassen, die Institutionen, die es zuvor von den Zentralbanken geliehen haben, würden bankrott gehen.


    Eine kleinere Diskussion beginnt gerade, weil die "offiziellen" Mengen von Gold, von denen man zugibt, sie verkauft zu haben, bei vier- bis fünftausend Tonnen liegen, aber jene, die dies tiefgehend untersucht haben, festgestellt haben, daß die tatsächliche Zahl viel eher bei 15.000 Tonnen liegt. Ich glaube, die letztere Zahl ist näher an der wahren Zahl dran.


    Wie dem auch sei, dieses Gold wird zum großen Teil von den Edelmetall-Bankiers wie JP Morgan und Goldman Sachs geschuldet. Ein kleinerer Teil wird von den Goldminengesellschaften weltweit geschuldet, welche insgesamt 2.700 Tonnen Gold "vorwärts" verkauft haben, welche jetzt jedoch zunehmend mit sich selbst ringen, um dieses Gold zurückzukaufen, bevor der Rückzahlungspreis dieser Obligationen weiter steigt. So waren die Edelmetallbankiers zu ihrem Pech nicht in der Lage, so viel des Risikos zu übertragen, wie sie es gerne getan hätten, und das Falschspiel hat sich gegen sie gewendet, seit die Bergbaugesellschaften das Hegding einstellen.


    Das Falschspiel endet nun, weil die Gold-Anleger die Gefahren des Hedging und Zentralbankverleihs im September 1999 entdeckt haben. Zu jener Zeit hat das Washingtoner Abkommen - welches ein Abkommen der europäischen Zentralbanken (und nicht Washingtons) war, für die nächsten fünf Jahre Goldverkäufe auf 400 Tonnen pro Jahr zu beschränken - verursacht, daß der Goldpreis schnell auf 337$/Unze hochschoß, was wiederum beinahe den Bankrott zweier Goldminengesellschaften verursacht hat, nämlich Ashanti und Cambior, die ihr Gold gehegded, also vorwärts verkauft hatten. Deshalb begann die Gold-Welt langsam, die Wahrheit und Gefahr des Gold-Hedgings wahrzunehmen, und begann die Wahrheit über das Gold-Leasing der Zentralbanken zu verstehen.


    All diese Zahlen sind niedlich verglichen zu den Zahlen der COMEX, dem Gold-Terminmarkt, welche vor kurzem 200.000 Kontrakte erreichte. Da ein Kontrakt 100 Unzen entspricht, sind das 20 Millionen Unzen. Umgerechnet nach Tonnen (geteilt durch 32,152 Unzen/Tonne) macht es etwa 622 Tonnen.


    Nun bringen die Goldminen jährlich 2.500 reale Tonnen auf den Markt, und der Markt verbraucht 4.000 Tonnen pro Jahr, die Differenz wird über die Zentralbanken geliefert, die Gold verleasen, welches nirgendwo genannt wird. Sobald das Leasen der Zentralbanken endet, wird eine 4.000 Tonnen-Nachfrage bei einem 2.500 Tonnen-Angebot den Preis schon um einiges anheben. Zusätzlich, wäre es für eine Edelmetallbank, die 5 bis 15 Tausend Tonnen schuldet, praktisch eine Unmöglichkeit, auf den Markt zu gehen und so viel Gold aufzukaufen, um die Goldschuld zu begleichen. Bei Fälligkeit innerhalb eines Jahres wären das 4.000 Tonnen plus 15.000 Tonnen auf der Nachfrageseite, bei nur 2.500 Tonnen Angebot. Stellen Sie sich den Preisanstieg in diesem Szenario vor, und stellen Sie sich die Anleger-Nachfrage vor, wenn der Goldpreis abhebt und überwältigend seinen Status als einzig existenter sicherer Hafen beweist.


    Offensichtlich wird dies ein böses Ende für die Bankiers, welche ihrer Schuld nicht nachkommen können, und es wird dafür sorgen, daß der Goldpreis in die Höhe schnellt. Dies sind die grundlegenden Details, die jeder Gold-Anleger wissen muß.


    Das nächste größere Thema, welches die Goldanleger verstehen müssen, ist, daß eine potentielle Nachfrage für Gold besteht, die gleich der Gesamtmenge aller Dollars und aller anderer Fiat-Währungen ist, die geschaffen wurden. Diese Geldschöpfung ist die Inflation, die den Goldpreis in die Mondumlaufbahn befördern wird. Nicht über die zukünftige Inflation muß man sich Sorgen machen und sie ist auch nicht die Ursache für den Gold-Bullenmarkt, sondern die bereits geschehene Inflation ist es. M3 repräsentiert die liquiden Dollarreserven, die von US-Banken gehalten werden, und welche nun 8 Billionen Dollar überschritten hat. Alles Gold dieser Welt zusammen kommt auf 120.000 bis 130.000 Tonnen - bei 330$/Unze sind das gerade 1,1 Billionen Dollar Wert. Und natürlich haben auch die Japaner Kaufkraft im Wert von über 10 Billionen Dollar. All diese Faktoren bedeuten großes für Goldbesitzer und die Besitzer von Aktien der Gold- und Silberminengesellschaften.


    Dieses ganze Szenario wirft nun einen Haufen Fragen auf. Wie und warum würden die Edelmetallbankiers sich in solch gefährlichen Geschäftspraktiken engagieren, welche ihre eigene Existenz gefährden? Nun, die Edelmetallbanken sind die Partner der Zentralbanken, in vielen Fällen sogar deren Besitzer!


    Im Grunde genommen sind die geheimen Zentralbank-Goldverleihungen die Methode, durch welche sie in der Lage waren die letzten 22 Jahre seit 1980 den Goldpreis unter Kontrolle zu halten, was den Regierungen ermöglichte, mit massiver Geldschöpfungsinflation in dieser Zeit ungeschoren davonzukommen. Die Geldschöpfung blieb unbemerkt, weil der Goldpreis fiel oder stabil blieb. Das ist der Betrug.


    Ich glaube, daß Goldman Sachs und JP Morgan nicht länger die wahren Besitzer der Zentralbanken sind, sondern eher leere Hüllen ihres früheren Selbst. Beide sind öffentlich gehandelte Gesellschaften, die Aktien im Wert von Milliarden herausgegeben haben. Deswegen werden, wenn sie zusammenbrechen und bankrott gehen, die Aktienbesitzer dieser verlorenen Banken die Leidtragenden sein, wie etwa die Aktionäre von Enron, und nicht die Leute und Mächte, welche das kommende Fiasko angerichtet haben. Kein Wunder also daß JP Morgan der stärkste Partner von Enron war.


    Fast buchstäblich wurde es zum größten Falschspiel in der Weltgeschichte. Lassen Sie sich nicht hinters Licht führen. Es gibt keinen vernünftigen Grund, weiterhin Vertrauen in das System zu haben. Gold kommt tosend ins Leben zurück und wird seinen grausamen Bullenmarkt bis zum Mond fortsetzen, wenn die Leute wach werden und das ganze Lügengebäude durchschauen.



    Gruß,
    DAQel

    "Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist Geheimnis und jeder Augenblick ein Geschenk."

  • Meiner Ansicht nach handelt es sich beim derzeit zu beobachtenden Anstieg des Goldpreises nicht um eine Stärke im Gold, sondern um eine Schwäche des USD. Der Anstieg des Goldpreises in EUR ist vernachlässigbar, wie dieser Chart der Dresdner Bank zeigt:


    Zum Vergleich der Chart des Goldpreises in USD:


    Daher profitieren Goldminen, die ihre Geschäfte nicht in USD abwickeln, nur partiell vom Goldpreisanstieg.

    "Foreign aid is a phenomenon whereby poor people in rich countries are taxed to support the life-styles of rich people in poor countries" - Lord Peter Bauer

    Edited once, last by cktest ().

  • Moin, moin,
    cktest . Die Schwäche des $ ist mit Sicherheit ein Grund für das Anziehen des Goldpreises in USD. Der Goldpreis in papiergeld wird aber in den Staaten "gemacht". Insofern sollten die Jungs ein Interesse haben, für ihren lokalen Markt nicht eine deutliche Steigerung des Goldpreises sichtbar werden zu lassen. Dass es andere Währungen gibt, ist dem durchschnittlich begabten Ameriakner nicht so schnell klarzumachen. Wenn also für ihn der POG in seiner Währung stark steigt, könnte er misstrauisch werden (diese Kausalkette stellt allerdings schon starke Anforderungen an den Grips eines durchschnittlichen Amerikaners wie man ersieht, mag ich den durchschnittlichen Amerikaner nicht besonders). Wenn es uns also keine Vorteile bringt, wenn gleichzeitig POG rauf und USD runter gehen, birgt es vielleicht Risiken in den Staaten. Wenn dies stimmt, können die "Macher" ein Ansteigen des POG in USD nicht tatenlos aussitzen. Mal sehen.


    Boff . Tja, Siegels Kommentare dazu kenne ich im Tenor. Nur sagt mir mein Bauch, dass er falsch liegt. (Zugegeben kein sehr rationales Argument). In Aussiland war in den letzten Jahren nix Wesentliches rauszuhören, was die Aktivitäten lokaler Gesellschaften betrifft, sie lassen sich der Reihe nach (zum Nachteil der Altaktionäre) übernehmen, was für deren Management sicher ganz lukrativ ist. Ich habe so den Eindruck, dass überwiegend gepumptes Geld in Grössenordnungen hin- und hergeschoben wird ohne die darunterliegenden produktiven Aktivitäten. Deshalb kein Aussiland. Ich bin aber lernfähig ;-)


    Gut Spekulatius
    Nic

  • Moin, moin,
    warum hinken die Goldminen dem Goldpreis so auffällig hinterher? Man kann nur spekulieren. Vielleicht ist es momentan mit geringeren finanziellen Mitteln möglich, die Goldminen zu drücken und damit Unsicherheit im Markt zu produzieren. Klingt schon wieder nach einer Verschwörungstheorie, aber fiel mir gerade so bei Teetrinken ein. Also: Abwarten und Tee trinken.
    Nic

  • Das einzige was dieser "Moderator" kann
    (zur Erinnerung fuers Forumsarchiv: er nannte sich DAQel)
    ist Andersdenkende aus Norbert's ehemals tollem Forum zu ekeln.
    Unser "Moderator" ist ein Troll
    und das finden wir ganz toll!

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  • Moin, moin,
    Beobachter . so betrachtet hinken die Minen nicht hinterher; das ist schon klar. Aber wie Du selbst schreibst, laufen die Minen normalerweise vor dem POG her. Und das tun sie im Moment nicht. Wir können es ja als "Lahmen" bezeichnen, wenn Dir "Hinterherhinken" zu drastisch ist.
    Nic

  • Hi Beobachter,


    Was ich mit Hinterherhinken meinte ist die Tatsache, dass auch Goldfields jetzt, bei einem deutlich höherem Goldpreis, in etwa den selben Preis wie im September hat.
    Der Goldpreis stieg substantiel in den letzten Wochen und ich bin etwas vom Hebeleffekt enttäuscht.
    Coeur notiert, bei einem höheren Silberpreis sogar unter dem Level von September.


    Bruss
    Boff

  • Moin, moin,
    der heutige Tageschart vom Goldpreis spricht Bände. Man sieht ziemlich genau, wann in Euroland die Börsen aktiv wurden. Und auch der Einstieg in den Staaten ist deutlich abzusehen. Ich würde fast eine Wette eingehen, dass sich der Preis im Fernost-Handel (also über Nacht) wieder erholt. Interessant finde ich auch, dass nach Euroland-Einstieg in den Handel die Kurse zwar erstmal runtergingen, aber irgendwie hat den Jungs das Pulver nicht gereicht. Mal sehen, ob es bei der Intervention der Amis einen ähnlichen Verlauf gibt...
    Spannend...
    Nic

  • Im angehaengten Chart sieht man, dass es auch vorgestern zur US-Boerseneroeffnung einen (allerdings weniger dramatischen) Knick nach unten gab. Gestern war allerdings nichts dergleichen zu bemerken. Vermutlich haengt das Ganze auch mit der Grundstimmung an den grossen Boersen zusammen: ist die Stimmung schlechter (d.h. die Indices fallen), steigt Gold; ist die Stimmung besser (d.h. die Indices steigen, so wie heute), wird Gold abgestossen. Man muss deshalb aber nicht notwendigerweise gleich von der grossen Anti-Gold-Verschwoerung ausgehen ...

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  • Hallo Beobachter,


    War mir schon irgendwie klar, dass die Minenpreise dem Goldpreis vorhergallopiert sind, mir ist nur nicht klar warum das gerade jetzt aufhört, wo doch alle "Experten" sich darüber einig waren, dass ein nachhaltiges Durchbrechen des Widerstands von 330 USD den Weg freimacht für Preise bis 350 - 380, also ein Level der die Shortseller und verschiedene Banken dazu zwingen muss sich um jeden Preis einzudecken, was eine Explosion des Goldpreises mit sich bringen würde.


    Es ist genau diese Phantasie, die für mich unverständlicherweise nicht in den minenpreisen eingespeist ist.


    Was Coeur betrifft, so sehe ich bei Yahoo ein Tageshoch von 2.15$, bist du dir sicher mit einem Tageshoch von 2.48$ ?


    Gruss
    Boff

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  • Jo, ist vorstellbar, was so in dem Artikel steht (ich hatte es Mitte Dez. mal beim Tee ausgebrütet - siehe weiter oben - , aber mehr in Richtung Verschwörungstheorie gestellt). Falls es richtig ist, würde es praktisch bedeuten, keine automatischen Stopp/Losses zu setzen. Bei Minenaktien, versteht sich.
    hmm, was, wenn die Shorties diese Schlacht auch verloren haben. Werden dann die Explorer geshortet ;-)
    Nic

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  • Hallo Beobachter,


    Meine Aktien lass ich mir aus verschiedenen Gründen nicht ausliefern ( Dividendenzahlungen, Kosten usw )


    RGLD ist das Kürzel für Royal Gold. Hab mir mal das Chart ein paar Sekunden angesehen, anders als z.B. Harmony ist Royal Gold tatsächlich mit dem Goldpreis gestiegen. Ob das mit dem von dir angegebenem Abrechnen der Kosten in Dollar zusammnhängt kann ich im Moment nicht sagen, würde mich aber auch interessieren.
    Falls ja und auch laut Sinclairs Artikel wäre es momentan wohl angebracht in kleinere, unter 100 000 Oz produzierende Minen ausserhalb von Südafrika zu investieren.


    Gruss
    Boff