Die Kapitalertragsteuer bringt ca 15-18 Mrd lt. Grok.
Spekufrist weg - Besteuerung aller Aktiengewinne
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Rentenversicherung auf Kapitalerträge:
Nu, wenn schon, dann bitte auf die Gesamteinkünfte der natürlichen Personen.
Gibts dann auch Gegenleistung? Sprich mehr Rentenanspruch. -
Nu, wenn schon, dann bitte auf die Gesamteinkünfte der natürlichen Personen.
Gibts dann auch Gegenleistung? Sprich mehr Rentenanspruch.Nein - gibt es nicht. Es gibt da auch noch mehr unschöne Feinheiten in Bezug auf die gesetzliche Krankenversicherung. Analog auch zur Rente.
1) Elternzeiten werden aus der Berechnung der Schwelle zur freiwilligen gesetzlihcen Versicherung (FGKV) herausgerechnet. Also wenn du durch x Monate Elternzeit unter der Schwelle zur FGKV bleibst, bleibst du im jeweiligen Jahr trotzdem drin.
2) In der Elternzeit muss man selber die KK-Beiträge zahlen (ohne AG-Zuschuss). Es wird irgendwie ein Mindestgehalt virtuell berechnet und sonstige Erträge (Kapitalerträge, Mieten etc) werden zusätzlich herangezogen.
3) In der Rente bleibt man ebenfalls freiwillig gesetztlich krankenversichert und dementsprechend werden auch da alle sonstigen Erträge (Kapitalerträge, Mieten, usw.) zur Beitragsberechnung herangezogen. Um dies zu umgehen, darf man in der zweiten Hälfte seines Erwerbslebens nicht mehr als 1/10 der Zeit freiwillig gesetzlich versichert gewesen sein. Dann bleibt man in der Pflichtversicherung der GKV.
4) Bei der Beitragsberechnung werden auch sonstige Erträge (Kapital, Mieten, usw.) des Ehepartners berücksichtigt. Wie es da mit Renten und Pensionen des Ehepartners aussieht, weiß ich allerdings nicht.
5) Unter sonstige Erträge fallen übrigens auch steuerfreie Gewinne z.B. Gewinne nach mehr als 1-jähriger Haltedauer bei Veräußerung von Gold, BTC oder sonstigem.
6) Retten kann einen nur die Beitragsbemessungsgrenze an der die Beitragspflicht gekappt wird. Ich vermute allerdings, dass z.B. bei uns insbesondere in der Rente relevante Kapitalerträge in die Beiträge einfließen werden.
Das ganze Konstrukt ist wirklich komplex. Man sollte als AN sich jedenfalls sehr gut überlegen, ob man FGKV versichert sein möchte.
Häßlich ist inbesondere, wenn man nur knapp über die Grenze zur FGKV kommt und gleichzeitig relevante Kapitalerträge oder sonstige Erträge in der Ehe hat.
Eigentlich braucht meine Frau nicht mehr arbeiten bzw. sehr viel weniger - aber sie möchte ihre Arbeit auch nicht aufgeben.
Ich will es mir gar nicht durchrechnen, weil dann hätte ich den Wahnsinn schwarz auf weiß.
Kennt jemand sinnvolle Lösungen?
1) Ich kenne nur die Variante sich privat versichern zu lassen, solange man noch angenommen wird.
2) vvGmbh gründen und ggf. nur alle 5 Jahre sich Gewinn ausschütten lassen.
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Genau das wäre mein Vorschlag.
Man kann auch den Kapitalbedarf über das Gehalt des Geschäftsführers steuern.
Gehalt verrechnet sich besser gegen Dividenden, denn Gehalt ist abzugsfähig.
Ausschüttung ist unter Umständen besser.
Das Teileinkünfteverfahren ermöglicht 40% Steuerfeiheit auf den persönlichen Steuersatz.
2) vvGmbh gründen und ggf. nur alle 5 Jahre sich Gewinn ausschütten lassen.
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Genau das wäre mein Vorschlag.
Man kann auch den Kapitalbedarf über das Gehalt des Geschäftsführers steuern.
Ausschüttung ist unter Umständen besser.
Das Teileinkünfteverfahren ermöglicht 40% Steuerfeiheit auf den persönlichen Steuersatz.
Ich muss mir deinen Thread zur vvGmbH nochmal durchlesen.
Was ändert sich, wenn man die vvGmbH für beide Ehepartner führt (2 Geschäftsführer oder 2 Inhaber, 2 Kreditgeber)? Ist das sinnvoll oder eher nicht? Macht man ggf. besser 2 vvGmbHs?
Weil die Frau soll ja auch nicht völlig mittellos darstehen und wenn man es irgendwann vererben möchte, kommt man dann ja auch eher an steuerliche Grenzen.
Und wie siehst du das Risiko, dass die vvGmbH von der Politik entdeckt und besteuert wird? Schließlich sind die ja sehr einfach von richtigen Gewerbebetrieben / GmbHs zu unterscheiden und man könnte somit auch diese "Spargroschen" einfach anzapfen ohne "richtigen" Unternehmen zu schaden.
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Nein - gibt es nicht.
ich sage es ja nur ungern: Quelle?
imho wissen wir aktuell, dass wir nichts wissen. Oder?ad 1) - kenne ich mich nicht aus
ad 2) (zitat "muss man selber die KK-Beiträge zahlen"; mieten ect) soll wohl bedeuten, der Partner ist PKV. Tja, dann ist das so. Rosinenpicken hat irgendeine Bundesregierung für "phöse" erklärt. Nicht ganz zu unrecht, oder? Zahlen nach Leistungsfährigkeit kommt mir durchaus fair vor.
ad 3) korrekt. Das wissen wir hier ja schon geraume Zeit
ad 4) - falls es da um den freiwillig versicherten Partner geht: die Einkünfte des PKV versicherten Partners werden zur Aufstockung der Beiträge des GKV-Partners eingesetzt bis halber Höchstbetrag GKV erreicht ist. Nu, nach meiner Einschätzung nicht wirklich fair, aber halt als Abschreckung ggü Zahnarztehefrau etc. Nachvollziehbar für mich. PS Ich bin selbst so einer - PKV Partner des GKV Partners. Man muss halt wissen, was man tut. Vorher.
ad 5) interessant, wusste ich noch nicht. Ist zumindest in meinem Fall aber seeehr randständig. Sprich e-wurst.
ad 6) sorry, insbesondere Teil 2 ist für mich inhaltlich unverständlich. Keine Ahnung, was du sagen willst.
Kennt jemand sinnvolle Lösungen?
Nu, vorausgesetzt, die Einkünfte sind so hoch, dass du in der PKV bist (sein darfst) und dein Partner in der GKV ist (sein musst), , dann:
Partner arbeitet (möglichst bis Rentenalter) mehr als Minijob = GKV versichert und ist in Rente KvdR.
Einkommen aus allem ausser Arbeitnehmer so gestalten, dass es beim PKV Mitglied anfällt.
Fertig. -
Ich war auch schon vor Tagen über den TE-Wecker darauf aufmerksam geworden. Die haben angeblich den Entwurf vorliegen. Beschlossen ist allerdings noch lange nichts. Ich rechne schon länger damit, daß solche Sachen kommen können und war deshalb vorsichtig, den Konsum zu erhöhen.
Nein - gibt es nicht.
Wir wissen noch nichts, aber das ist ziemlich sicher falsch in Bezug auf eine mögliche Rentenversicherungsbeitragspflicht. Der Artikel erklärt es doch gerade, daß deswegen alternativ eine höhere Steuer auf Kapitalerträge angedacht sein könnte, weil die keine Ansprüche auslöst im Gegensatz zu den GRV-Beiträgen. Ich halte es für reine Spekulation, wenn auch wohl nicht ganz unbegründet. Das Problem der Doppelbesteuerung auf Unternehmens- und Anlegerebene bleibt aber bei der Erhöhung der Kapitalertragssteuer bestehen. Die ist ja nicht ohne Grund nur 25%. Man wird auch nicht einfach sagen können, die müsse steigen, weil auf andere Einkommen GRV-Beiträge fällig wird, denn zumindest im Falle der GRV stehen denen eben auch Ansprüche gegenüber. Im Falle der GKV wäre es etwas anderes, um die es im Artikel aber gar nicht ging.
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ich sage es ja nur ungern: Quelle?
imho wissen wir aktuell, dass wir nichts wissen. Oder?Ich bezog mich auf die Krankenversicherung und nicht die Rente. Hab das verwechselt.
ad 2) (zitat "muss man selber die KK-Beiträge zahlen"; mieten ect) soll wohl bedeuten, der Partner ist PKV. Tja, dann ist das so. Rosinenpicken hat irgendeine Bundesregierung für "phöse" erklärt. Nicht ganz zu unrecht, oder? Zahlen nach Leistungsfährigkeit kommt mir durchaus fair vor.
—>> Der Punkt ist unabhängig vom Partner zu sehen.
—>> Kern der meisten obigen Punkte ist, dass durch Hinzuziehen der sonstigen Erträge in die Beitragszahlung ab der BeitragsbemessungsGrenze der FGKV privates Vorsorgen und Arbeiten quasi finanziell in der Rente bestraft wird. In dem Sinne, dass es finanziell vorteilhaft ist weniger zu arbeiten und weniger privat vorzusorgen. Das sind gesellschaftliche Fehlanreize. Auch zahlt man dabei in der Rente nicht gemäss der Leistungsfähigkeit, sondern ggf. unterschiedlich viel bei gleicher monatlicher Rente. Damit also auch nicht fair. Der pflichtversicherte GKV Rentner zahlt von von der Rente x% und 0% von seinen sonstigen Einkünften. Der FGKV Rentner zahlt x% von beidem.ad 6) Der Sachverhalt ist ja auch schwierig. Ich versuche es nochmal konkreter zu erläutern. Wenn man in der Rente ist, hat man üblicherweise nicht mehr das volle Gehalt, sondern 47/48% des lebenslangen Durchschnitts. Wenn das Gehalt an der Beitragsbemessungsgrenze der FGKV lag, liegt die Rente nun deutlich unter der BBG. Als FGKV Rentner werden dann bis zur BBG Kapitalerträge fällig, was in diesem Fall viel Geld ist. Nur wenn deine Rente so hoch ist, dass diese an oder oberhalb der BBG der FGKV liegt, würde man keine Kapitalerträge für die KV heranziehen. (Da es für die Rente auch eine Höchstgrenze gibt, weiss ich nicht, ob dieser Fall überhaupt auftreten kann)
Insgesamt führt die Ungleichbehandlung von sonstigen Erträgen in Pflicht GKV und FGKV zu gesellschaftlichen Fehlanreizen. Fehlende Fairness kommt dann noch dazu, aber das Leben ist halt nicht fair.
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Wenn man sein Leben lang in der GKV ist/war, ob nun Pflicht oder freiwillig, erhält man den Status KvdR und zahlt aktuell nur auf seine gesetzliche Rente Pflicht-GKV.
Das man in Elternzeit auf freiwillig GKV gestuft wird, ist krass.
Ich bin auch in die PKV gegangen, als ich feststellen mußte, das man als Selbstständiger auf alle Einkunftsarten zahlen muß.
Und das paßte nicht zu meinem Dividendenplan im Alter und dem Höchstsatzproblem.Entgegen der Mehrheit, hab ich mir einen Billigtarif genommen und liege somit nach 15 Jahren noch immer weit unter Höchstsatz, allerdings gab es die letzten Jahre hohe Beitragserhöhungen, also weit über 5% p.a.
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1) Ich kenne nur die Variante sich privat versichern zu lassen, solange man noch angenommen wird.
Hat bei mir lange gut funktioniert.
Aber inzwischen: Wenn ich die PKV Steigerungen der letzten 5 Jahre hochrechne und meine Rente ab 67 Jahren prognostiziere, dann kostet mich die PKV+PPV 100% meiner Bruttorente wenn ich 80 Jahre bin. Falls ich früher in Rente gehe (muss/möchte) sogar noch früher. Klar, bei meiner prognostizierten Rente sind mehrere Variablen, die ich konservativ geschätzt habe. Es kann auch sein, dass ich ersten mit 82 meine Bruttorente an die PKV weiterreichen kann. Kann aber schon mit 78 sein. Ich kann auch günstigere PKV-Tarife wählen, die aber diverse andere Nachteile haben.
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Die Einbezug von Kapitalerträgen ist nur eine von vielen prinzipiellen Möglichkeiten, die diskutiert werden sollen, und das ist auch nicht identisch mit der Idee, Beamte und Selbständige einzubeziehen. In diesem Spiegel-Artikel sind alle aufgelistet:
Wie ernst es den Koalitionsspitzen damit ist, wird dadurch deutlich, dass sie diese Tabus detailliert auflisten. So ziemlich alles steht zur Disposition oder wird denkbar: die sogenannte »Rente mit 63« abzuschaffen oder stark einzuschränken ebenso wie ein höheres Renteneintrittsalter. Höhere Abschläge für Menschen, die vor der Altersgrenze in Rente gehen. Die künftigen Lasten stärker auf die Rentnerinnen und Rentner zu verschieben als bislang in der Rentenformel vorgesehen, indem ihre Renten noch schwächer steigen. Die Rentenerhöhungen künftig nicht mehr an die Entwicklung der Löhne zu koppeln, sondern an die Inflation (die in der Regel niedriger ist). Ja, sogar die dauerhaften Mehrkosten der eigentlich nur bis 2031 geltenden Haltelinie durch einen neuen »Nachholfaktor« abzubauen – dadurch würde das Rentenniveau ab 2032 deutlich stärker sinken; im Kern wäre die Forderung der Jungen in der Union damit erfüllt.
All das sind für die SPD eigentlich rote Linien. Doch solche gibt es ebenso für die Union, und auch sie finden sich in der Auflistung: Die Kommission soll darüber beraten, ob die Rente zu einer Bürgerversicherung entwickelt werden soll, indem »weitere Gruppen« von Personen einbezogen werden – also etwa Beamte, Selbstständige oder Abgeordnete. Darüber, ob auf »weitere Einkunftsarten« außer dem Arbeitsgehalt – also etwa Mieteinnahmen und andere Kapitalerträge – Rentenbeiträge gezahlt werden müssen. Oder ob und wie die Grundrente ausgebaut werden soll, etwa zu einer Mindestrente oberhalb des Armutsniveaus – das läuft auf eine stärkere Umverteilung von oben nach unten im Rentensystem hinaus.
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Es wäre übrigens kein Problem, die Rente zu einem ordentlichen Teil auch aus dem allgemeinen Steuertopf zu finanzieren. Wenn man den völlig untauglichen Versuch, durch massenweisen Import von Sozialhilfeempfängern Rentenbeitragszahler zu erzeugen, abbrechen würde, wäre auch ohne neue Steuern Geld noch und nöcher dafür da. Just sayin'.
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... oder wenn man die Bürokratie abbauen würde und die Verwalter der Bürokratie sinnvoll als Altenpfleger einsetzt

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Die Rente wird schon aktuell zu einem ordentlichen Teil, nämlich zu 22,1%, aus dem allgemeinen Steuertopf finanziert. Das waren 2024 gut 87 Mrd. EUR. Die Ausgaben des Bundes für Flüchtlinge, Asylbewerber u. dgl. beliefen sich 2024 auf 28 Mrd. EUR. (Alle Zahlen 2024, Quellen hier für den Prozentsatz aus dem Steuertopf, Statista für die Flüchtlingskosten) Es ist also illusionär, dass ein großer zusätzlicher Teil aus dem allgemeinen Steuertopf finanziert werden kann, selbst wenn man die Ausgaben für Flüchtlinge und Asylbewerber von jetzt auf gleich auf Null drücken könnte. Es ist eine von der AFD erzeugte Illusion, dass man nur die Ausgaben für Flüchtlinge, Asylbewerber, NGOs und Entwicklungshilfe kürzen müsste, um ein Rentenniveau von 70% zu erzeugen.
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wenn man die Bürokratie abbauen würde
Hör ich öfter. Leider praktisch nie, welche genau.
Weisst du konkrete Beispiele für überflüssige Bürokratie?
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Mag sein, dass die AfD das genauso sieht. Zu den Ausgaben des Bundes kommen noch die der Länder hinzu, die genauso hoch sind. Die Ausgaben der Kommunen, die für die Unterbringung und Integration sorgen müssen und für das ganze Drumherum wie Poller um Märkte etc. liegen gar nicht transparent auf dem Tisch. Gleiches gilt für die Aufwendungen der Krankenkassen. Von Verwaltung und Polizei/Gerichte und Sozialarbeit gar nicht zu reden. Die HÄLFTE der Verwaltungsgerichtsbarkeit ist mit Asylklagen befasst! Das Asylamt hat 10.000 Beschäftigte und über 99% aller Gesuche werden abgelehnt. Dann gibt es den Familiennachzug, der quasi direkt in den lebenslangen Transferempfang führt. Und dann werden die Migranten auch älter. Ein Zuwanderer, der mit Mitte 20 einreist und dann 5-10 Jahre braucht, um eine regelmäßige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen, kann niemals über Beiträge und Steuern seine eigene Altersversorgung plus die Starthilfe erwirtschaften.
Ich habe nichts gegen Zuwanderer, vor allem nicht wenn sie hierherkommen um für ihren Lebensunterhalt selbst aufzukommen, aber man sollte von staatlicher Seite mit dem Import sofort aufhören. Als Erstes gehört der Familiennachzug abgeschafft.
Es müssen immer die Jungen und Gesunden für die Alten und Kranken aufkommen. In den nächsten Jahren hört jedes Jahr 1 Mio Boomer auf, Beiträge zu zahlen und will stattdessen Leistungen beziehen. Warum man glaubt, denen 500.000 weitere Transferempfänger jährlich dazugesellen zu müssen ist einfach nicht erklärbar. Die Behauptung der Linken, das wären unsere Ärzte, Pfleger und Versorger der Zukunft ist einfach bullshit.
Und was Nächstenliebe etc. angeht, wir können nicht Milliarden Hilfsbedürftige, die es ja tatsächlich gibt, versorgen. Es muss eine Auswahl geben, spätestens wenn die Suppe alle ist, dann kriegt keiner mehr was.
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Hör ich öfter. Leider praktisch nie, welche genau.
Weisst du konkrete Beispiele für überflüssige Bürokratie?
Schau Dir mal Seite 3 an, die können alle weg. (Hat mir ein Freund zugeschickt, daher kein anderer Link)
Ich halte die von cktest verlinkten Flüchtlingskosten für massiv unterschätzt. Das sind doch nur unmittelbare Sozialleistungen des Bundes, vieles andere läßt sich nicht direkt ermitteln, vgl. Beitrag von Lando. Ich schätze mal aus dem Bauch, das es das Vielfache ist, mehr als der Bundeszuschuss zur GRV.
Laut schneller Google-Suche beläuft sich alleine die Entwicklungshilfe auf 30 Milliarden Euro, bereits mehr als die o.g. 28 Mrd. Euro. Die Waffen für die Ukraine dürften da noch gar nicht enthalten gewesen sein.
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Schau Dir mal Seite 3 an, die können alle weg
ich dachte an konkrete überflüssige Aufgaben / Abläufe. Nicht an irgendwelche Titelträger.
Was die Titelträger / Amtsstellen im Rahmen ihres Amtes treiben, das ist für mich nicht ersichtlich, also auch nicht beurteilbar.
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Hör ich öfter. Leider praktisch nie, welche genau.
Weisst du konkrete Beispiele für überflüssige Bürokratie?
Doch, es geht los. Als erstes soll der Bundesrechnungshof verkleinert werden. Honi soit qui mal i pense ...

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Weisst du konkrete Beispiele für überflüssige Bürokratie?
Ich kann dir ein konkretes Beispiel nennen: Ich muss inzwischen die Arzt/Pflegekosten für meine Mutter machen. Sie hat das Glück als Beamtenwitwe Beihilfe zu bekommen. Ich vereinfache jetzt und beschreibe nur den Prozess für die Pflegekosten: Ich muss zuerst die Pflegekosten bei der PKV einreichen. Das geht inzwischen ganz gut und elektronisch mit gescannten Rechnungen. Die PKV schickt meiner Mutter das Ergebnis, was sie erstattet und was nicht. Das dauert ungefähr 2 -3 Wochen, was OK ist. Aber: Anschließend muss meine Mutter das PKV-Ergebnis (Papier) und die Kopie der Pflegerechnungen per Post an die Beihilfe schicken, die das manuelle auswerten und nach 2-3 Monaten ihren Anteil auszahlen. Warum kann das nicht elektronisch von der PKV in einem definierten Format mit automatisierbarer Prüfung an die Beihilfe geschickt werden und eine Woche später ausgezahlt werden? Keine Sachbearbeiterin muss mehr die Post abholen, öffnen, die unleserlichen handschriftlich ausgefüllten Formular (in denen meine Mutter jedes Mal die gleichen Felder ausfüllen muss) entziffern, die einzelnen Papierrechnungen sortieren, bewerten, abheften usw.
Noch ein Beispiel: Carolabrücke in DD (für mich so plastisch, weil ich damals in DD war und einen Tag vor dem Einsturz drübergefahren bin). Ich kenne die einzelnen Prozessschritte nicht. Aber wenn ich diese Nachricht lese, glaube ich an den Untergang Deutschlands. Dass man so viele Schritte machen muss, um eine einstmals bestehende Brücke zu ersetzen, kann ich nicht nachvollziehen. Im Gegensatz zur Waldschlösschenbrück, muss man nicht einmal seltene Fledermäuse wegklagen, oder neue Zufahrten planen.
Irgendwo wurde hier der Wahnsinn bei einem Eisenbahntunnel geschildert. Da sehne ich mich mehr und mehr nach der Kettensäge.
[/rant
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