• Das einzige was dieser "Moderator" kann
    (zur Erinnerung fuers Forumsarchiv: er nannte sich DAQel)
    ist Andersdenkende aus Norbert's ehemals tollem Forum zu ekeln.
    Unser "Moderator" ist ein Troll
    und das finden wir ganz toll!

  • Das lässt die Internet Bubble wie ein kleines Bläschen aussehen:


    http://online.wsj.com/article/SB121322733549566143.html


    Aber diesmal ist alles anders 8)

    „Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden.“

  • Das einzige was dieser "Moderator" kann
    (zur Erinnerung fuers Forumsarchiv: er nannte sich DAQel)
    ist Andersdenkende aus Norbert's ehemals tollem Forum zu ekeln.
    Unser "Moderator" ist ein Troll
    und das finden wir ganz toll!

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  • Bei all dem Rumgemaule über die steigenden Benzinpreise durfte der steigende Ölpreis unterm Strich die Wettbewerbsposition der europäischen und insbesondere der deutschen Industrie verbessern. Dafür gibt es mehrere Gründe:


    1. Auf Grund der hohen Energiepreise in Europa ist die Wirtschaft sehr viel energieeffizienter aufgestellt als in den USA und vor allem in Asien, d.h. das selbe Produkt wird mit weniger Energieeinsatz produziert. Der Ölpreisanstieg führt also absolut nicht zu den gleichen Kostenssteigerungen wie in Asien.


    2. Der Lohnkostenanteil der Produkte ist höher, d.h. auch prozentual wäre bei auch gleichen absoluten Anstiegen ein geringerer Kostenanstieg zu verzeichnen.


    3. Die asiatischen Staaten können sich die Subventionierung des Öls immer weniger leisten, so dass der Ölpreisanstieg dort sogar überproportional hoch auf die Wirtschaft durchschlägt.


    4. Die Transportkosten in die Absatzländer in Europa und Amerika steigen empfindlich


    Die deutsche Industrie befindet außerdem sich mit ihren Produkten wegen der hohen Differenzierung und Spezialisierung weniger im Preiswettbewerb wie die asiatischen, d.h. Kostensteigerungen können leichter weitergegeben werden. Durch die Verschlechterung der komperativen Kostenposition der asiatischen Schwellenländer könnte sich allerdings für bestimmte Produkte plötzlich die Produktion in Deutschland wieder lohnen.

    „Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden.“

    Edited 2 times, last by nixda ().

  • Insbesondere der 4. Punkt stärkt die Binnenwirtschaft und schwächt den Export. Gut für die Bürger von Deutschland (= Job-Sicherheit), aber die Umstellung von Exportorientierter Wirtschaft auf "normal" wird sicherlich eine Weile dauern. Einige Jahre nehme ich an.

    “It’s the little things that matter. It’s one thing to tell someone they look like the first day of spring. It’s another thing to tell them they look like the last day of a long, hard winter.” - Zig Ziglar

  • Zum Gegensatz von Ölreichtum und Demokratie:


    http://www.cicero.de/97.php?ress_id=6&item=1265


    Klingt zunächst a bisserl akademisch, aber die Schlussfolgerungen haben es in sich:


    Quote

    Alle amerikanischen Bemühungen zur Verbreitung der Demokratie, die keine glaubwürdige und nachhaltige Strategie miteinschließen, wie man Alternativen zum Erdöl finden und den Rohölpreis senken kann, sind daher vollkommen wertlos und zum Scheitern verurteilt. Ganz egal, wo man außenpolitisch steht: Man muss heutzutage denken wie ein Grüner. Man wird weder als außenpolitischer Pragmatiker erfolgreich sein noch als ein das Banner der Demokratie schwingender Idealist, wenn man sich nicht auch gleichzeitig erfolgreich für das Energiesparen einsetzt.


    PS: Liegt hier die politische Ursache für die pseudowissenschaftliche Verteufelung von CO2?

  • Zum Oelpreis habe ich ja in den letzten Tagen schon viel hahnebuechenen Unsinn gelesen. Aber es geht immer noch etwas besser. Z.B. den hier:

    Quote

    Öl wird in der US-Währung bezahlt, weshalb ein schwächerer Dollar die Ölnachfrage aus Nicht-Dollar-Ländern ankurbelt.


    Das heisst also, wir nicht in $ bezahlenden kaufen Oel das wir gar nicht benoetigen zur Zeit verstaerkt weil's das jetzt zum Schnaeppchenpreis gibt. ;D;)
    aus http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,562365,00.html


    Bin gespannt was den Mainstreetern noch fuer Bloedsinn zum Thema einfaellt. ;D;)


    Gruss Willy

  • Über diesen Satz habe ich auch ein wenig nachdenken müssen. :-) Der einzige Vorteil, den der hohe (?) Ölpreis gerade bringt, ist der, dass die Industrie und Wissenschaft (ausgerüstet mit mehr Investitionen) sich endlich um Alternativen zum Öl kümmert.


    Mich würde ein Blick in die Zukunft interessieren... Ob es den erdölfördernden Staaten in 50 Jahren auch noch gut geht, wenn das Öl nicht mehr in den Massen zur Verfügung steht. Bis jetzt bauen sie riesige Palmen oder die Kontinente als Inseln oder riesige Hotels oder sonstwas.

  • Willy fehlte es mal wieder offenkundig an solider Ausbildung:



    Nachfragekurve


    Edit: Die Grafik gilt nicht für Handtaschen und Damenschuhe.

    „Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden.“

    Edited 2 times, last by nixda ().

  • nixda ,
    an solider Ausbildung fehlt's bei mir an allen Ecken und Enden. Das leugne ich nicht.
    Dein Beitrag hat allerdings nichts dazu beigetragen diesen Misstand zu verbessern. ;D;)


    Gruss Willy

  • Wäre es vielleicht interessant einen Treat zu erstellen, der interessante Unternehmen
    - bei einem starken Anstieg des Ölpreis
    - starken Abschwung des Ölpreises


    beleuchtet; Ich glaube hier tut sich in den nächsten 6 Monaten einiges --> Siehe kollabierende Autobauer und Luftfahrt

    Value investing is at its core the marriage of a contrarian streak and a calculator - Seth Klarman

  • Matze


    ich habe nicht den Überblick, was hier schlaue Leute schon über Öl-Preis-Steigerungs-Investments geschrieben haben, ich habe mir schon einige Gedanken gemacht, wie man einen Teil der Kosten indirekt wieder reinbekommt, die man in Öltank und Zapfsäule investiert.


    Kurz zusammengefaßt:
    Ölwerte: am ehesten
    Conoco Ph.: breit aufgestellt, Lukoil Anteil, aber wie wird's mit dem Nachschub an Ölquellen
    Petrobras: hat und findet viel Öl, hängt aber an den Ausgabenwünschen der Regierung


    Ölservice: eigentlich alles teuer (IMO)


    Regenerative Energien: teuer und abhängig davon, wieviel Vater Staat uns dafür aus der Tasche zieht


    Da wir gerade unser Dach inkl. Isolierung erneuert haben (ich spare mir jetzt das Wehklagen über die Kosten) stellt sich mir die Frage, welche Unternehmen vom zunehmenden Leidensdruck profitieren, dass die Häuser in Millionen Fällen alleine in D für Preise unter 20C/L ausgelegt sind. Aufgefallen sind mir Sto (altbekannt und ziemlich kursniveaustabil mit über 50% Renovierungsanteil am Geschäft) und Rockwool Intl. (da habe ich kein vollständiges Bild, warte seit 2 Wochen auf Unternehmenslektüre)


    So gesehen gefällt mir Sto am besten, der für alle geltende Regierungszwang zum Isolieren wird kommen.

    “Investment is most intelligent when it is most businesslike.” -Benjamin Graham

  • Der Gedanke mit Rockwool gefällt mir wirklich wirklich sehr gut;


    Wie war das mit dem Goldrausch und den Schaufeln?


    [++] für Best_choice ;-)

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