• Negative Stimmung/Titelblattindikator plus drehende Stimmung/Investitionsentscheidung am Markt? Wobei längerfristig die steigende Bautätigkeit durch die Angebotsausweitung den Preisen für Bestandsimmobilien eher abträglich ist. Zugleich müßte man sich für Mietobjekte doch besonders die Entwicklung im Bereich der Mehrfamilienhäuser anschauen, nämlich ob jemand den Mietmarkt für ausreichend attraktiv hält, denn nur beim Neubau gilt, daß tatsächlich Geld "in den Markt fließt", weil kein Verkäufer auf der anderen Seite steht. Hier ein Plus von 5,6%, weniger als bei den Einfamilienhäusern, die zur Selbstnutzung gebaut werden, als Alternative zum teuren Mieten. Wiederum: Je mehr Bauanträge für EFH, desto weniger künftige Mieter.

    Schließlich: Echte Trendwende oder nur auf niedrigem Niveau?

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • Welche "Wirtschftsexperten" wird ein Spiegel wohl befragen? Marcel Fratscher und 18 "aliasse"?

    Einmal editiert, zuletzt von Gulbenkian (23. September 2025 um 16:54)

  • Ach, na sowas. Warum befragen die eigentlich für teures Geld 200 Experten. Das sage ich seit Jahren - hohe Anforderungen, heftige Bürokratie, wenig ausgewiesene Bauflächen, hohe Baupreise und vor allem aufgezwungene Niedrigmieten im Bestand schrecken Investoren ab. Durch Mieterschutz gibt es keine einzige Wohnung mehr, nur durch Bauen. Gilt in Berlin wie anderswo.

    Zitat

    Ein zentrales Problem für die Schaffung von mehr Wohnraum bleiben dem Bericht zufolge die hohen Baukosten. Zudem bremsten Auflagen und lange Baugenehmigungsverfahren Bauvorhaben aus. Hinzu kommen die strengen Regeln für den Mieterschutz, die insbesondere private Investoren abschrecken.

  • Die Aktie der Deutschen Real Estate schießt innerhalb der letzten Stunde fortgesetzt nach oben, von 8 € auf über 11 €, +30-40%. Volumen sechsstellig, alles auf Tradegate, das ist definitiv kein unbedarfter Kleinanleger, der vergessen hat zu limitieren. Keine Nachricht, die wird dann wohl nachgereicht werden... Auffällig auch die vielen kleinen Stückzahlen. Mit denen wird ein zwischenzeitlich sinkender Kurs suggeriert (hoch/runter), das riecht nach Manipulation. Wer würde in so einen Anstieg hinein einzelne Stücke verkaufen?!

    Da ich keine Geduld mehr hatte, hatte ich ein Verkaufslimit drin, das abgeräumt wurde. Ohne sowas wie heute wären allerdings unzählige Teilausführungen über Wochen hinweg zu befürchten gewesen. Über 9€ jedoch kaum mehr was im Angebot. PS. NAV >22€. Vor ein paar Wochen hat jemand ein 4%-Paket gekauft, dem Namen nach ein Israeli. Streubesitz ja 10%.

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    Einmal editiert, zuletzt von Winter (24. November 2025 um 13:50)

  • Zwischenzeitlich sogar wieder unter das Vortagesniveau von 8€ gefallen, zuletzt wieder etwas darüber. Da wird der Hund in der Pfanne verrückt.

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  • In dem n-tv Artikel über Zwangsversteigerungen bin ich auf die Seite Justizportal - Verfahren aufmerksam geworden. Aus Neugier habe ich reingeschaut und gesehen, dass z.B. eine Wohnung bei mir in der Nähe versteigert wird. Das eigentlich interessante für mich dabei war, dass ich den Verkehrswert anhand eines Gutachters erfahre. Allerdings wurde das Gutachten in meinem Beispiel wohl 2023 erstellt. Er deckt sich mit den Quadratmeterpreisen, die man in Immoscout findet. D.h. der Angebotswert dürfte nur Knap über dem tatsächlich bezahlten Marktwert sein.

    ps: ich bin nicht an einem Kauf einer Zwangsversteigerung interessiert. Mich hat eher eine andere Quelle als die Immoportale für eine Einschätzung zum Marktwerkt interessierte.

  • Die beigefügten Gutachten sind eine gute - und kostenlose - Möglichkeit, sich Know how bezüglich Immobilienbewertung anzueignen. Ich schaue da (seit vielen Jahren) immer mal wieder rein.

    Kann ich so bestätigen. Ich habe von 10 Jahren mal aus Interesse mir einige Dutzend Gutachten durchgelesen. Meist kommen deutlich geringere Bewertungen raus als man erwartet.

    "Die Nationalökonomie ist die Metaphysik des Pokerspielers"

    (Kurt Tucholsky)

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    Irgendwo ist halt immer gerade Boom oder Krise. Zentral-London durfte unter einem AGI-Szenario auch ziemlich leiden? Der Londoner Wohnimmobilienhalter Grainger plc gilt glaube ich als quellensteuerpflichtiger REIT, andere haben vorwiegend Büros, wie Derwent und auch Shaftesbury Capital (dort glaube ich gemischt).

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