Also doch noch einen thred zum Thema Dollar-Kurs, Zinsen in den USA, Immobilien et alii:
Heute macht mich folgende Meldung stutzig und lässt mich wieder mal fast völlig verzweifeln:
ZitatAlles anzeigenDie Furcht vor kräftig steigenden Verbraucherpreisen in den USA hat den Dollar beflügelt. Der Euro fiel zwischenzeitlich um mehr als 1 US-Cent auf Notierungen unter 1,18 $ zurück.
Gegen 20 Uhr MESZ stand der Euro bei 1,1820 $, nach 1,1902 $ am Vortag. Auch an den Anleihemärkten gerieten die Kurse unter Druck. Der Bund-Future verlor 14 Stellen auf 112,69 Punkte.
Der Markt fürchtet, dass ein deutlicher Anstieg des US-Preisniveaus massive Zinsanhebungen der Notenbank Federal Reserve auslösen könnte. Derzeit verdeutlichen die Kurse der Terminkontrakte am US-Geldmarkt, dass die Händler für das Fed-Treffen Ende Juni mit einer ersten Zinsanhebung um 25 Basispunkte auf dann 1,25 Prozent rechnen.
Die US-Erzeugerpreise stiegen im April im Vormonatsvergleich um 0,7 Prozent. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Marktteilnehmer fürchten, dass die US-Verbraucherpreise für April, die am Freitag veröffentlicht werden, ebenfalls mit einer negativen Überraschung aufwarten könnten.
Ölpreis kurzfristig über 41$
Vor allem die kräftig gestiegenen Rohölpreise sorgen dafür, dass die Preiserwartungen der Volkswirte teils deutlich nach oben übertroffen werden. Am Donnerstag erreichte der Juni-Terminkontrakt auf Rohöl der Sorte West Texas Intermediate kurzzeitig das Niveau von 41 $ pro Barrel (159 Liter). Selbst Ölstrategen sind uneins, ob sich die Lage entspannt, denn der Preis wird hauptsächlich durch Spekulanten getrieben.
Die aktuelle Leitzins- und Inflationsspekulation führt dazu, dass immer mehr Strategen einen länger anhaltenden Abwärtstrend der Anleihekurse erwarten. "In den vergangenen 40 Jahren haben Bärenmärkte für US-Staatsanleihen durchschnittlich vier Monate vor der ersten Zinsanhebung der US-Notenbank begonnen", schreibt John Normand, Anleihestratege von JP Morgan, in einer Monatspublikation. "Sie endeten meist in etwa mit dem letzten Zinsschritt."
Normand erwartet, dass die Federal Reserve bis Ende kommenden Jahres die Leitzinsen allmählich bis auf vier Prozent nach oben schrauben wird. "Über diesen Zeitraum dürften folglich auch die Treasury-Renditen weiter ansteigen", sagte der Stratege.
Also übersetzt heißt das doch: Der Dollar wird mehr wert, weil er weniger wert wird.
Was machen denn die Käufer des Dollar? Staatsanleihen kaufen wohl kaum; sicher sind es die Hedgefonds mit Zins-Calls, die sind doch immer an allem Schuld.
Die Erzeugerpreise steigen annualisiert um 8,7%.
Heute werden die Daten zu den Verbraucherpreisen bekannt gegeben. Endet dann der freie Fall des Goldes?
etwas ratlos ob der obigen sog. Zusammenhänge,
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