Offene Immobilien-Fonds

  • Werft bitte nicht Wohnimmobilien, Büros, Einkaufszentren, Logistikzentren, Hotels und andere Immobilien durcheinander.
    Wenn die Kleinsparer Panik bekommen und sich vor einem Zinsanstieg noch ihr Häuschen sichern wollen, hat das keinen Einfluss auf die offenen Immobilienfonds. Gewerbliche Immobilien sind ein Markt für sich und hängen auch stark an der Konjunktur (Nachfrage nach Büroflächen, umsatzabhängige Pachten, usw.)

    "Hey Du, möchtest Du ein A kaufen?" Standard & Poor's (zitiert aus: Marc-Uwe-Kling: Der falsche Kalender - 365 falsch zugeordnete Zitate)

  • andere Fonds wie Hausinvest und sogar der geschlossene CS Euroreal haben teilweise ordentliche Mittelzuflüsse...

    Value investing is at its core the marriage of a contrarian streak and a calculator - Seth Klarman

  • Naja mit 1,2 Mrd. Liquidität (20%) sind sie schon recht weit. Ich denke eher sie wollen schauen wie der AXA sich schlägt, der im November öffnen muss! CS hat ja deutlich länger Zeit!

    Value investing is at its core the marriage of a contrarian streak and a calculator - Seth Klarman

  • Die Preise der geschlossenen OIs geben gerade wieder kräftig nach unten.

    Der TMW Welt soagr nahe Allzeit Low, der DEGI International und der AXA sind (leider) ähnlich schwach.

    Die Spekulationen auf einen schnellen Rebound haben sich nicht erfüllt.

    Die Fondsbranche selber hält sich auf bedeckt, das trägt natürlich wenig zur Vertrauensbildung bei.

    Warten wir mal abb, ob wir im Sommer nochmal die alten Tiefs sehen werden.

  • das ist ja die Kategorie Fund of funds.

    Ich habe nie verstanden, warum man nochmal 5% Aufschlag und 1%Mgt. Fee bezahlen soll um dann in die besch.... OIs zu investieren.

    Das waren schon richtige Abzockstrukturen, genau wie der Allianz Premium Immobilien.

  • Der TMW Weltfonds notiert mittlerweile deutlich auf Allzeittief und brutto mit größerem Abschlag als der AXA Immoselect (aber noch nicht so groß wie der Degi International). Hat sich jemand mal den angeschaut und eine Rechnung aufgemacht? Die Liquidität ist praktisch null.

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • der TNW Welt hat nicht nur 0 Liquidität sondern meiner Erinnerung nach auch deutlich mehr schulden als der AXA.

    Muss mir das bei Gelegenheit aber nochmal anschauen.

  • Mir fiel auf, daß beim AXA Immoselect die seit Ende September letztes Jahr regelmäßig stattfindende Abwertung zum Monatsende zum ersten Mal ausblieb. Ein gutes Zeichen?
    Allerdings dürfte die geplante Abwertung in Zusammenhang mit dem Paketverkauf 10% auf den Nettowert ausmachen, obwohl nur ein Drittel der Verkehrswerte verkauft werden. Für das zum Verkauf zur Verfügung stehende Portfolio wurde nämlich zwar knapp mehr als die Hälfte der Verkehrswerte ausgewählt, aber nur zwei Drittel davon sollen tatsächlich auch verkauft werden, um die für die Öffnung angestrebte Liquiditätsquote von 30% zu erreichen. Man kann nur hoffen, daß es sich um das schlechteste Drittel handelt - andernfalls hieße das nichts anderes, als daß hochgerechnet mindestens mit dreimal so viel Abschlag zu rechnen wäre, d.h. 30%. Gegenwärtig verträgt der AXA am meisten Abschlag auf den Verkehrswert von allen der Fonds, bei meinem Nachkauf letzte Woche bei 33,31 Euro waren es über 38%, was zugleich auch dem Abschlag zum NAV entspricht.

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • Hier waren schnelle 10 % drin. Kaufbar für ca. 46 Euro. Wiedereröffnung für 51,6 Euro.

    Quelle: http://boerse.t-online.de/aktien/wpueber…0005557508.html
    UniImmo: Global ist wieder geöffnet!
    Erschienen am 17.06.2011
    Frankfurt (fondsweb) - Die Fondsanteile des UniImmo: Global können nach Meldung der
    Kapitalanlagegeseelschaften ab dem 16.06.2011 wieder uneingeschränkt gehandelt werden.
    Nach dreimonatiger Schließung habe die Union Investment Real Estate GmbH die Rücknahme
    und Ausgabe von Anteilscheinen für ihren international investierenden Offenen Immobilienfonds
    wieder aufgenommen.
    Die unklaren Auswirkungen des Reaktorunglücks von Fukushima auf Tokio und deren Folgen für
    den dortigen Immobilienmarkt hätten es den externen Sachverständigen im März 2011 unmöglich
    gemacht, die dort gelegenen Immobilien des UniImmo: Global neu zu bewerten. Die Lage in
    Fukushima hat sich Experteneinschätzungen zufolge nunmehr soweit stabilisiert, dass eine
    Kontamination Tokios mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann. Der
    Sachverständigenausschuss hat sich dieser Experteneinschätzung angeschlossen, sagt Dr.
    Reinhard Kutscher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH.
    Zusätzlich hätten sich die Sachverständigen vor Ort ein Bild von den Verhältnissen des
    Immobilienmarktes in Tokio gemacht, so dass per 15. Juni 2011 die beauftragte Neubewertung
    der Japan-Objekte vorgenommen werden könne. Damit sei die ordnungsgemäße Ermittlung der
    Anteilpreise wieder möglich. Bei der Neubewertung der sieben in Tokio gelegenen Immobilien des
    UniImmo: Global ergäben sich Anpassungen in Höhe von minus 26,5 Mio. Euro. Für ein
    Fondsobjekt in Singapur könne gleichzeitig eine positive Bewertungskorrektur vorgenommen
    werden, so dass sich per Saldo eine Wertberichtigung von 20,2 Mio. Euro für den UniImmo:
    Global ergäbe. Dies führe zu einem Anteilpreis von 51,60 Euro und zu einer aktuellen 12-
    Monatsperformance des UniImmo: Global von minus 2,59 % gegenüber minus 2,16 % zum
    Zeitpunkt der letzten Anteilpreispreisermittlung am 16. März 2011. Aufgrund von
    Ertragszuwächsen und Aufwertungen, die während der dreimonatigen Schließungsperiode erfolgt
    seien, wäre die aktuellen Wertkorrekturen in Japan weitgehend ausgeglichen. Die Ausschüttung
    für das Geschäftsjahr 2010/2011, die am 28. Juni 2011 erfolgen soll, werde 1,40 Euro pro
    Anteilschein betragen und liege damit auf dem Niveau des Vorjahres. Der steuerfreie Anteil an der
    Ausschüttung liegt unter Berücksichtigung der anrechenbaren ausländischen Steuern bei über 72
    %.
    Differenziertes Bild des Tokioter Immobilienmarktes nach dem Erdbeben
    Die von Union Investment wenige Tage nach dem Erdbeben vom 11. März 2011 beauftragte und
    jetzt durchgeführte Wertüberprüfung der Vermögensgegenstände in Japan zeige, dass die
    Sektoren des japanischen Immobilienmarktes unterschiedlich auf die Umwelt- und
    Nuklearkatastrophe reagiert haben.
    Bei drei Objekten haben die Sachverständigen einen größeren Wertberichtigungsbedarf ermittelt.
    Beim UniImmo: Global würde die weiterhin unvermietete Büroimmobilie Shiomi Koyama im Wert
    um 9,5 Mio. Euro (minus 7,3 %), die Einzelhandelsimmobilie SoLaDo um 13,9 Mio. Euro (minus
    14,0 %) und ein kleineres Wohnobjekt des Fonds um 3,1 Mio. EUR (minus 26,5 %) nach unten
    korrigiert. Die Objekte seien von der spürbaren Zurückhaltung potentieller Flächennachfrager oder
    indirekt von nachlassender Konsumentennachfrage nach der Erdbebenkatastrophe betroffen. Die
    Werte der in Tokio gelegenen Immobilien des UniImmo: Global wären erst am 25. Februar 2011
    und damit knapp 14 Tage vor dem Erdbeben von den externen Sachverständigen im Rahmen
    einer turnusmäßigen Bewertung überprüft und zum Teil deutlich angepasst worden.
    Die Neubewertung macht deutlich, dass sich die Umwelt- und Nuklearkatastrophe unterschiedlich
    auf den Tokioter Immobilienmarkt ausgewirkt hat. Die Nachfrage nach erdbebensicheren
    Gebäuden in den fünf zentralen Stadtteilen Shinjuku, Shibuya, Minato, Chiyoda und Chuo hat
    nach dem Unglück zugenommen, wobei die Mieten hier gegen den Trend stabil geblieben sind.
    Demgegenüber sind die Mieten für Büroflächen in peripheren Lagen sowie in
    Einzelhandelsobjekten und Luxuswohnungen unter zusätzlichen Druck geraten", sagt Kutscher.
    Unser Japan-Portfolio verfügt über die Qualität, um bei einem Anziehen der Miettransaktionen in
    Tokio vorne dabei zu sein, so Kutscher im weiteren. Der UniImmo: Global ist fester Bestandteil
    unserer Produktpalette für Privatanleger. Die Voraussetzungen, den Fonds in die Erfolgsspur der
    vergangenen Jahre zurückzuführen, sind nach der Wiederöffnung sehr gut. So solle der
    Gebäudebestand des Fonds im Zuge der wirtschaftlichen Erholung, die in vielen seiner globalen
    Investmentregionen zu beobachten sind, auch von Wertzuwächsen profitieren. Speziell für
    Mexiko, Kanada, Chile, die Türkei und Singapur erwarte die Union Investment zudem in den
    nächsten Jahren Chancen für erhöhte Ertragspotenziale. Stabilisierend für den Fonds dürfe sich
    zudem die sichere Liquiditätsausstattung auswirken. Der UniImmo: Global wird mit ausreichend
    hoher Liquidität ausgestattet, um nach der Wiederöffnung Rückgabebegehren von Anlegern
    vollumfänglich bedienen zu können, sagt Kutscher.
    Schließung im Sinne des Anlegerschutzes
    Japan hat gezeigt, dass auch in Kernmärkten extreme Ereignisse eintreten können, die eine
    temporäre Fondsschließung zum Schutz des Anlegers notwendig machen, erläutert Kutscher.
    Unser Verständnis von Anlegerschutz ist es, mit dieser Möglichkeit sehr sorgfältig umzugehen.
    Das gilt auch für die Entscheidung und den Zeitpunkt der Wiederöffnung. Am 17. März 2011 hätte
    Union Investment die Rücknahme und Ausgabe von Fondsanteilen des UniImmo: Global nicht aus
    Liquiditätsgründen ausgesetzt, sondern um eine Neubewertung der japanischen Fondsimmobilien
    vorzubereiten. Mit der Feststellung des Anteilpreises am 16. Juni 2011 auf Grundlage der
    durchgeführten Wertermittlung seien die außerordentlichen Umstände gemäß § 37 Abs. 2 des
    Investmentgesetzes weggefallen, die zur vorübergehenden Fondsschließung geführt hatten.
    UniImmo: Global

  • Aberdeen löscht offenbar einen Teil der Bewertungsveränderungen von seiner Homepage, und zwar für die Immobilien, die inzwischen verkauft sind. Daher habe ich gerade eben eine Liste von Immobilienneubewertungen erstellt, die ich hier einstellen möchte. Auffallend ist, dass einige Immobilien, die bereits in 2010 stark abgewertet wurden, in 2011 weiter abwerten. Für das Westend-Center waren in 2011 bereits 20 Mio. EUR Rückstellung gebildet worden, die aber die Abwertung nicht vollständig auffangen.
    Da die Forumsoftware Probleme mit Tabellen hat, als Grafik:

  • Erneute Abwertung beim AXA Immoselect, diesmal 5,7% des Verkehrswertes, oder 1,4% des Nettowertes:
    http://www.axa-im.de/index.cfm?CFNo…B8DA42EC1218281
    An der Börse Hamburg fällt er wie ein Stein, überproportionale 7-10% und ist jetzt bei mir im Minus, gerade wo ich prüfe, mich davon zu trennen:

    Externer Inhalt charts.comdirect.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Auch Degi Europa Tiefstkursen, Degi International hält sich noch einigermaßen, allerdings setzte sich auch bei diesem die NAV-Abwertungsrunde ungebremst fort.

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • Beim Degi Europa könnte es die nächste Abwertung diese oder nächste Woche geben (Bodio Center Mailand). Dann sollte für dieses Jahr Ruhe sein.
    Erfreulicherweise ist immerhin der Marktwert des Sophienhofs in Kiel konstant geblieben (+2 Mio.).
    Leider sieht es bisher nicht danach aus, dass weitere Immobilien des Portfolios losgeschlagen werden. Der letzte Verkauf war im Oktober 2010.

    "The only function of economic forecasting is to make astrology look respectable." - John Kenneth Galbraith