• Was soll ich denn verkaufen?

    AF Legal bei 0,12$ fast wieder auf dem vorherigen Tief, war schon bei 0,18$, ohne negative News, in einem Geschäft, das null konjunkturabhängig ist und wo es jetzt läuft?

    DSW Capital auf dem neuen(!) Allzeittief bei 40p, obwohl es gut läuft? M&A ist (börsen)konjunkturabhängig, und beide möchte ich mittelfristig loswerden wegen AGI-Sorge. Aber nicht zu Tiefstkursen!

    LEON's Furniture wieder bei 23,82$, deutlich unter meinem Kaufkurs von vor Jahren, seit letzten August im Sinkflug, wo sie über 30$ standen?

    Haier Smart Home D bei 1,80€ mit zwar mittlerweile historisch niedrigem Abschlag zu den sehr günstig gewordenen H-Aktien, aber mit KGV 6,6 und 8,6% Dividendenrendite? (Vgl. woodpeckers Hinweis auf den antizyklischen Hang Seng)

    CEWE auf nicht nur langjährig tiefster Bewertung, sondern unter 91€ sogar kursmäßig?

    Der illiquide Nanocap Northern Bear mit KGV<4 bei 97p - selbst wenn das Wetter mal ein halbes Jahr schlecht gewesen sein sollte, das normalisiert sich doch. (Abschluß vorzögert sich wegen CFO-Suche)

    Wohin soll das alles noch fallen? Ja, andere sind nicht ohne Grund gefallen, wie MacFarlane, Vistry oder vielleicht Hartmann, aber das Kursniveau ist dafür entsprechend.

    Oder die etwas gestiegenen Ölaktien, die aber auch als Hedge für alles mögliche dienen und langfristig gute Dividenden zahlen?

    We.Connect, Aplisens, Flexopack oder die gut gelaufenen Eurokai oder GPW könnte ich vielleicht verkaufen (Flexopack ist extrem illiquide). Autopartner, Origin, CTT Correios und eigentlich auch Supreme, trotz der heute enttäuschenden Zahlen, sind Langfristpositionen. Gut, CTT hätte man bei 7€ reduzieren können, aktuell 5,82€. Oder die Immoaktien SBM und Mountview, um Liquidität zu beschaffen? Aber ich kann mich nicht gleichzeitig kurzfristig gegen einen Crash und langfristig gegen einen ASI-Durchbruch absichern. Es gibt noch ein paar weitere wie B&M, aber ich habe auch bereits eine nennenswerte Cashquote.

    Selbst wenn der Crash kommt, geht es vielleicht vorher 20% hoch, anschließend fallen diese Aktien um ein Viertel oder ein Drittel, so daß sie 10% bzw. 20% unter dem heutigen Niveau stehen, aber das nützt mir nur, wenn ich dann auch zurückkaufe, anstatt weiter abzuwarten, ohne Dividenden, ggf. abzüglich des bei Microcaps relevanten Spreads. Die Schwierigkeit des Timings.

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

    Einmal editiert, zuletzt von Winter (1. Juli 2026 um 13:48)

  • Was man verkaufen soll?

    Tja, das faellt schwer. Darum habe ich ja BMW behalten, fand die fuer 80 Euro viel zu billig, jetzt fuer 57 Euro zu haben.:/

    Ich glaube Du hast selbst mal gesagt: es haette sich im Nachhinein immer gelohnt alles zu verkaufen, aber vorher weiss man ja nicht ob es crashen wird.

    Das ist jetzt etwas anders:

    a) die Chancen sind gut dass es crashen wird (imho)

    b) ich meine, es crasht unterirdisch eigentlich schon (fast alles was ich verkauft habe steht heute tiefer)

    c) Es gibt Alternativen zu Long Aktien, das gab es zur Nullzinsphase nicht: BB oder B+ Bonds (gelten als Junk, aber koenne gute Rendite liefern, ja bisschen Risiko gibt es), Squeeze outs/Uebernahme Situationen (Hugo Boss koennte man kaufen und spekulieren dass noch nachgebessert wird, denn Hugo Boss ist wirklich guenstig, war eine der letzten Aktien von denen ich mich getrennt hatte - und 2 Tage spaeter dann das uebernahme Angebot).

    d) Es gibt sogar Ausgaben, die man sich zulegen koennte: Waermepumpe, Warmwasserspeicher, Batterien, PV Anlage, Fussbodenheizung - aus China sind diese Dinge nicht teuer, mann muss nur jemanden finden, der es einem guenstig einbaut. Auto kaufen, wenn man eins will, jetzt ist ein guter Zeitpunkt. Haus ausbauen, renovieren - wenn man nicht weiss wohin mit dem Geld, dann halt das. Sonst sabbert man im Crash, trauert was man sich haette alles leisten koennen, man aber zu geizig war.


    Wenn man also Alternativen sucht, man wird sie doch zumindest zu einem Teil finden koennen. Selbst ein Geldmarktfond bringt (in £) schon ca. 4.5-5% p.a. - zur Nullzinsphase war "draussen bleiben" echt teuer, heute ist es attraktiver.

    Ich finde uebrigens, dass Aktien, die Schuldenfrei sind, und net cash haben, dass der Markt das schon merkt: sowas faellt nicht so stark. Erst recht wenn man keine fallenden Aktien kauft, sondern nur solche mit Aufwaertstrend. Wenn man einen Stop-loss setzt, und das Ding nicht zu volatil, dann kann man es riskieren: in einem Crash passiert dann nicht viel.

    Aber selbst fallende Kurse sind vielleicht erlaubt: Sollte beispielsweise Bijou auf 35 Euro fallen, wuerde ich hier wieder einsteigen, in der Hoffnung dass der Markt den Cashberg schon wahrnimmt, 3.5 Euro "echter Gewinn" = "dauerhafte Dividende von 3.5 Euro", dass man hier 10% p.a. inflationssicher bekommt, egal wo der Kurs dann hingegeht. Haus und Hof wuerde ich nicht drauf verwetten, aber hier und da - man kann sich schon so aufstellen, dass der Crash ruhig kommen kann, er wird einem nicht viel antun.

    e) Day-Trading (ich mache das eher so in mehreren Tage Abstaenden, ein Trade dauert ca. 1 bis 5 Tage), aber kann ich nicht jedem empfehlen, ist nervig. meiner Meinung nach ganz wichtig: man traded keine Aktien die fallen. Der Vorteil von Day-Trading ist: die fundamentale Bewertung spielt keine so grosse Rolle, aber ich wuerde niemals eine aktie traden die ich nicht auf Dauer halten konnte (Buffett: "Eine Aktie die man nicht bereit ist 10 Jahre lang zu halten sollte man keine 10 Minuten besitzen!"). Statt dessen kann ich es aussitzen wenn die Aktien guenstig war, die ich zwar fuer Tradingzwecke gekauft hatte, aber mit der ich auch "long" leben kann, weil guenstig.

    Time is relative. We perceive time very differently depending on which side of the bathroom door we’re on.

    Einmal editiert, zuletzt von Joe (1. Juli 2026 um 14:49)

  • Tja, hmm. Stimmt irgendwie schon, und das gesamte Depot steht ja nicht so schlecht, nur die einzelnen Werte tun es. Scheint so eine kognitive Verzerrung zu sein? Vielleicht dürfte man die einzelnen Werte gar nicht anschauen, sonst schafft man es nie, alles zu verkaufen.

    Ich werde auch Geld ins Haus stecken, ist eh überfällig. Aber bei der Gelegenheit:

    beispielsweise eine Solaranlage auf dem Dach, Batterien im Haus, Warmwasserpufferspeicher, Waermepumpe und Fussbodenheizung... wenn man es billig gemacht bekommt, teilweise sich selbst drum kuemmert, gibts ca. 17% Rendite in England. Vielleicht aehnlich in Deutschland?

    Das Zitat ist vom 10. Juni aus dem Lagethread. Woher kommt die Zahl 17% Rendite? Vom Verband der englischen Solarteure? Mit welchen Annahmen?

    Meine Erfahrung ist: Es ist nahezu unmöglich, einen Handwerker zu finden, der Dir etwas bauseitig Gestelltes einbaut, und erst recht, wenn es aus China importiert ist, womöglich noch ohne CE-Kennzeichen usw. In Deutschland haften Handwerker für ihre Arbeit, und das wird in England auch nicht anders sein. Wie sollen sie dafür Gewährleistung übernehmen? Und wie ist das überhaupt, wenn man eine PV-Anlage ans Stromnetz anschließen will - das muß doch jemand abnehmen? Ähnliches wird für die Wärmepumpe gelten, wegen dem Kältemittel? In Deutschland dürfte laut Amazon sogar eine mobile Split-Klimaanlage nur vom Fachbetrieb "installiert" werden, völlig gaga. Jedenfalls, da kannst Du nicht einfach einen Murkser schwarz beauftragen. Und spätestens, wenn es vom Fachbetrieb installiert wird mit den von ihm gestellten Geräten, dann kommst Du ganz sicher nicht mehr auf 17% Rendite. Das wird vermutlich sowieso allenfalls die Cashflowrendite sein? Du bekommst nach 20 Jahren schließlich nicht Deinen Investitionsbetrag zurück. Dementsprechend muß die Abschreibung berücksichtigt werden.

    Das ist ziemlich sicher eine Milchmädchenrechnung. Ich schreibe das als PV-Anlagenbesitzer. Bei mir war es Anfang 2010 wegen der Überförderung damals wirklich ein No-Brainer, zumal es noch vergünstigten KfW-Kredit gab mit 2,x% Vollfinanzierung. Meine SMA-Wechselrichter laufen seither ohne Störung, aber ich weiß nicht, ob das immer so ist.

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  • Habe ich ausgerechnet. Solarpannels haben kabel aehnlich wie USB stecker. Es ist simpel. Aber wer klettert aufs Dach, montiert die Solarpannels? Das ist jetzt nicht so der Riesenaufwand fuer jemanden der ein gutes Haendchen hat. Es werde wirklich wucherpreise verlangt, 40K Euro oder so, dabei kostet ein Pannel mit 550W vielleicht 200 USD, Zollfrei aus China. Die Chinese haben sie schon in ihren Lagerraeumen in Europa. Es dauert also gar nicht mehr Wochen, und Transport-Porto ist jetzt sicher nicht mehr die Welt. Batterien, total billig geworden, ich kann mich nicht erinnern, aber sind wir hier nicht schon bei 16 Zellen a 340V fuer ca. $2500? Also 5KW? Da kann man sich auch locker 20KW leisten, dann kann man die Energie tagsueber sammeln und zu Peakzeiten verkaufen, oder auch negativ Strompreise nutzen und spaeter verkaufen. Wirkungsgrad der modernen monochristal-Solarzellen ist bereits bei 21%++.

    Die 17% habe ich selbst ausgerechnet, mit Handwerker Preis und flugkosten von eingeflogenen polnischen Arbeitern, die mein Schwager mir freundlicherweise organisieren kann.

    Es ist nicht viel dabei, die Solarpannels zusammenzustoepseln. Das anbringen auf dem Dach - es dauert jetzt nicht so lange, wenn man es kann.

    Wenn Du eine Hauswand hast, kannst Du solarpannels dort auch anbringen. Das ist im Winter effizenter, im Sommer weniger. Aber lohnt dennoch. Fuer die Hauswand --> Baugenehmigung einholen. Aber PV sollte schon wohlwollend behandelt werden, ist doch politisch gewollt?

    Jetzt muesste ich es nur noch angehen....:/

    Market-Timing: Jeremy Grantham, 87 Jahre alt, meinte auch vor ein paar Tagen, dass das alles so unglaublich teuer ist, dass kann gar nicht gut gehen. Wenn es crashen sollte, wie stark haelt er es fuer moeglich? Grantham meinte, dass wenn es auch nur bis zur normalen Bewertung fallen wuerde, wir eher auf -70% blicken als auf -50%, zumindest was den US-Markt angeht. Jeremy hatte den Dot-com crash und den GFC Crash vorhergesagt, aber sich 2023 geirrt (er glaubte es wuerde weiter fallen).

    Was mich angeht - ja, ich habe deutlich gemacht was ich von der Lage halte. Aber (!): sollte ich mich irren, entgeht mir gar nichts. Ich habe Alternativen, mit denen geht es auch. DAX ca. bei 0% Performance seit einem Jahr? Da es ein Performance Index ist, der keine Steuer zahlt auf Dividenden, so vermute ich, dass der Durchschnittsdeutsche derzeit eine leicht negative Rendite hat, nach Steuern und Transaktionskosten.

    Wer natuerlich im N225 unterwegs ist, hat 200% plus... (ich nicht).

    Edit: und HSI? -10% aufs Jahr gerechnet. Ja, ist antizyklisch, aber ich wuerde doch noch warten, bis es scheppert. Eine Entwarnung gibt es mittlerweile, aber ich wuerde die nicht zu hoch werten. Ende Mai stand der Index noch bei 61 Punkten (= "Greed"), das ist einen Monat spaeter deulich eingebrochen. Da ist noch Luft nach unten, aber nunja, das sieht nicht mehr so gut aus wie vor einem Monat. HO Signale sind immer noch "scharf", und laufen erst nach 6 wohen ab, dauer also noch bis zur Entwarnung, bzw. die Crash-Sirene ist derzeit noch laut und deutlich.

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    Einmal editiert, zuletzt von Joe (1. Juli 2026 um 15:58)

  • Ich habe nur noch 4 Aktien. Northern Bear eine davon. Du hast Recht: verkaufen geht echt nicht, das bring ich nicht. Das ist doch komplett verrueckt? Auf der anderen Seite: Northern Bear hatte in der Vergangenheit schon schlechtere Gewinnjahre. Ein einzelnes KGV ruiniert noch keinen Sommer. Und die Boerse bewertet oft unfair, sonst koennten wir ja nicht durch Auswahl auf Schnaeppchen hoffen. Also so verrueckt ist northern Bear nicht, was das KGV<4 angeht. Und warum zahlen die eine so niedrige Divdende von nur 3p, wo sie doch im Geld schwimmen? (= net cash Zahlen von September 2025 zeigen 27.6p net cash pro Aktie, ein Forcast, habe ich irgendwo mal gelesen, zeigte 38p net cash an, aber ist ein Forecast. ). Sowas kann man nicht guten Gewissens verkaufen, aber nothern bear zahlt keine hohe Dividende, und der Gewinn kann einbrechen, der bleibt doch nicht so hoch? in schlechten jahren gab es schon mal weniger als 10p. Der Chart von Northern Bear ist nicht sonderlich schlecht, faellt nicht, und weil Schuldenfrei, so faellt das bei mir unter Punkt:

    Ich finde uebrigens, dass Aktien, die Schuldenfrei sind, und net cash haben, dass der Markt das schon merkt: sowas faellt nicht so stark.

    Aber nachkaufen tue ich jetzt auch nicht: ich bin im Kaufstreik!

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    Einmal editiert, zuletzt von Joe (1. Juli 2026 um 16:25)

  • Gerade bei der PV-Anlage nützen Dir die Polen nichts: Wenn du einspeisen willst, will der Stromnetzbetreiber ein Zertifikat von einem zertifizierten Installateur, und der stellt das nur aus, wenn er es selbst installiert hat.

    Die Diskussion über Batteriespeicher aus China im Keller hatten wir schon. Vielleicht merkt es bei der Wärmepumpe niemand, aber Du hast dann keinerlei Garantie und im Brandfall wird die Versicherung nichts zahlen.

    Verlinke doch mal GMO/Grantham.

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  • PV Anlage: Das ist doch eine Kleinigkeit, dass mir ein Fachmann das abnimmt? Ich traue den Chinesen und ihren Batterien, denn die europaeischen Hersteller bauen auch nur Chinesische Zellen ein, und geben Garantie drauf. Technisch das gleiche, warum soll ich dafuer zahlen, damit jemand auf chinesische Batterien einen Deutschen Stempel drauf malt? Das kann ich mir selbst draufkleben, irgendein Sticker aus einer Kinderpackung.

    Billionaere Jeremy Grantham von GMO, 87, er sieht gut aus fuer sein Alter, und noch total fit im Kopf. Hoffentlich geht es mir auch so gut wie ihm mit 87?:

    https://www.cnbc.com/video/2026/06/26/billionaire-investor-jeremy-grantham-this-is-the-most-expensive-market-in-american-history.html

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  • Im Keller würde ich konventionelle Batterien aufstellen, deutlich günstiger, entzünden sich nicht, Gewicht spielt keine Rolle.

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis

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  • Doch, es wird an dieser "Kleinigkeit" scheitern. Selbst wenn Du jemanden finden solltest - ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß er Dir vorab garantieren kann, daß er das abnehmen wird. Es gibt auch sicherlich unterschiedliche Elektronik aus China. Die europäischen Hersteller werden nicht das billigste von Temu kaufen. Ich habe übrigens auch Yingli-Module mit Garantie von IBC Solar, damals komplett 23.400 Euro netto für 8,51 kWp. (Man muß das nehmen, was der Solarteur anbietet) Anekdote: Ich habe letztens gehört, daß in einer Gastronomie die Klimaanlage nicht ging. Der hatte das auch schwarz machen lassen für einen (mittleren?) fünfstelligen Betrag, und es gibt natürlich schwarz keine Garantie drauf - vermutlich dann auch schwer, jemand anderen zu finden, der das richtet. Auf die Förderung im UK wirst Du auch verzichten müssen, aber das kompensiert die höheren Kosten natürlich nicht.

    Grantham ist gut, er spricht auch die Überinvestition an, was auch realwirtschaftliche Folgen haben wird. 80 ist das neue 65 - Stichwort Rentenreform. Mit 80 steht man heute noch auf der Bühne und rockt (ich bin auch kurz in der Menge zu sehen):

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    Mittlerweile auch Einbeinige (links) und Lahme auf Rockkonzerten ^^:

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    PS. Ich selbst hoffe jedenfalls, mit 87 besser auszusehen als mit 77.

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    Einmal editiert, zuletzt von Winter (1. Juli 2026 um 21:59)

  • Der Monat ist vorbei, und auch dieser Crash kam nicht. S&P500 wieder bei 7.500, DAX bei 25.000, ganz knapp unter ATH. Tipp: Wenn man einen Crash vorhersagt, dann nie mit Zeitangabe!

    Wie kommst Du darauf? Die haupt-indizes auf die ich so gucke stehen allesamt tiefer als noch im Juni? Zwar nur minimal, aber so ist das doch im Crash? Man misst nicht nur den Tiefpunkt (dann ist der Crash vorbei) sondern den Hochpunkt ab dem es immer tiefer ging. Also Dotcom-Crash wuerde ich dann ab Maerz 2000 werten. So war es gemeint. Der Start des Crash beginnt.

    Und in Crashs ist es typisch, dass es erst leicht und dann immer staerker faellt, in einem Bogen.

    Uebrigens, auch wenn es nicht so ist, wir also hoeher stuenden und es erst mitte Juli abwaerts geht, so wuerde ich sagen, meine Prognose ging dennoch auf, so streng bin ich mit mir selbst auch nicht, also warum solltest Du das sein? Zumal insbesondere der Breite markt durchaus schon faellt (sonst wuerde das HO ja nicht getriggert werden), man also durchaus (stand heute) besser beraten waere, vor ein paar Wochen ausgestiegen zu sein, aber vermutlich (meine Meinung/Prognose) es noch immer ein guter Zeitpunkt ist, Panik zu bekommen ("If you panic - panic first!") und raus zu gehen. An positiven Tagen ist es leichter im Ask zu verkaufen.

    Vstoxx immer noch niedrig, auch jetzt noch ein guter Zeitpunkt RAUS zu gehen.

    VStoxx = 16.1! - auch die Spreads sind entsprechend eng, macht also nicht soviel aus.

    Wirklich, meiner Meinung nach ist die aktuelle Situation noch total gefaehrlich, keine Entwarnung!

    Aber selbst ich sitze da wie das Reh geblendet von den Scheinwerfern des LKWs, der da auf mich zurast, und bleibe stehen. Ich habe BMW, B&M, Northern Bear und Orchard nicht geschmissen. Ich will ja gerne, aber ich kann nicht. Northern Bear mit net cash, BMW ist auch eine Bank - der Industrie-Teil ist Schuldenfrei, die BMW Bank ist das logischerweise nicht, weil es eine Bank ist. Es gibt halt das Leasing-Ausfall Risiko, aber BMW Kaeufer sind normalerweise nicht so zahlungsschwache Kunden. BMW mit A rating. Einzig B&M value Retail ist verschuldet, wobei ich das noch ueberschaubar finde, und solche Shops eher als stabiler Versorger gilt. Es ist kein Lidl, aber nahe dran, eher guenstig (ok, Lidl oder Aldi bei dieser Bewertung waere mir lieber, aber gibt es halt nicht, also B&M ist gut genug. In Dover gibt es sie am Anfang der Fussgaengerzone, als richtiger Shop. In Folkestone sind sie eher sowas aehnliches wie ein Baumarkt der Auch suessigkeiten und ein paar haltbare Lebensmittel anbietet, zu Weihnachten Weihnachtsbaeume und im Sommer Gartenstuehle, aber kein Frischfleisch, auch nicht im Kuehlschrank.)

    Am Ende waere ich besser beraten gewesen, alles verkauft zu haben. Dann kann ich mich troesten mit: man legt nicht alle Eier in einen Korb, setzt nicht alles auf die Karte "es wird fallen", ich muss auch minimal drinnen bleiben. Doch ehrlich gesagt, glaube ich doch selbst nicht. Das sind Ausreden!

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  • Meine Frau hat mir gerade gesagt, ihr Neffe hat ihr gesagt dass es crasht. Was komisch ist, denn das tut es doch gar nicht spuerbar? Klar, es ist 1-2% hier und gefallen, und je nach index, aber es kann die ganz normale Schwankung sein?

    Jedenfalls, der "Mainstream" ist offenbar tatsaechlich nervoes. Normalerweise soll man antizyklisch zum Mainstream sein.

    Einerseits.

    Andererseits: Wenn die Masse/der Trend von "Risk-On" auf "Risk-off" schaltet, ein Paradigma Wechsel stattfindet, dann kann das signifikant sein, man stellt sich dann nicht gegen die Stampede, sonst gibts "Aua-Aua!"

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  • Ja, wohl die DRAM-Hersteller, die haben oft einen angeknacksten Chart, aber da kann man hineininterpretieren, was man will. Micron mit 80% Marge - was passiert, wenn der Absatz mal zurückgeht, und in der Folge die Preise sinken und die Marge einbricht? Viel Luft nach unten.

    Ich sehe das ja auch, was Du siehst. Aber ich habe innerlich irgendwie kapituliert. Es war vorher schon teuer, und dann wurde es immer noch teurer, und dann ging erst richtig der Punk ab. Gut, das Signal CAPE fast auf altem Rekordhoch aus dem Jahr 2000, das haben wir erst jetzt. Vielleicht sollte ich auf 50% Cash reduzieren, und wenigstens das verkaufen, was man verkaufen könnte. Im Verkaufen bin ich nicht besonders gut, jedenfalls wenn etwas schon mal höher stand. GPW und Eurokai haben mein originales Ziel erreicht, obwohl bei letzterer noch viel mehr drin ist, und erstere langfristig weiter interessant bleibt - die Aktienrente in Polen kommt glaube ich erst noch. Aber das wäre eine Diskussion für meinen Depotfaden. Steuerlich ist das ganze auch nicht unbedingt optimal. Northern Bear kann man fast nicht verkaufen, jedenfalls nicht als Kontinentaleuropäer, rein technisch nicht: Es ist eine One-decision-Aktie wegen der Illiquidität.

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  • Northern bear - wenn ich das Cash abziehe (das sind 28p?) kostet die Aktie unter 80p bei 30p Gewinn. Schuldenfrei Firma. Ich habe schon lange sowas nicht mehr gesehen.

    Ich bin hin und her gerissen. Wenn ich nicht nachkaufe und das ding steige auf 300p, aergere ich mich, ich werde dann sagen "Ich habs doch die ganze Zeit gewusst!"

    Aber sobald ich kaufe, lacht mir Murphy mit seinem Gesetz entgegen? "Wann kommt der Crash?" - "Sobald Du als (Northern) Baer kapituliert hast!"

    Wie gesagt: die einen bereuen nicht verkauft zu haben und die anderen nicht gekauft zu haben, oder nicht genug gekauft zu haben, oder zu wenig verkauft, oder nicht rechtzeitig. Kurz: man bereut immer. Der olle Kostolani wusste schon: an Der Boerse gibt es Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld.

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    Einmal editiert, zuletzt von Joe (4. Juli 2026 um 07:28)

  • Heute hat der DAX ein neues Allzeithoch erreicht, ebenso der EuroStoxx 50 und der Dow Jones. Beim S&P500 steht inkl. Dividenden noch leicht darunter. Mir erscheint es kleinlich, daran herumzudiskutieren. Sigurd Saft hat aber ElringKlinger und bpost im Depot und Schorsch Schwafel einen ETF auf den Hang Seng, und deren Depots sind aber gefallen!!1! Der Index ist doch der Maßstab?

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  • Trends halten immer so lange bis sie brechen. Wann bricht er?

    Ich versuche doch nur den Kaffeesatz zu lesen, die Glaskugel zu befragen, und die Hindenburg Omen zu deuten.

    Der Index ist insofern fuer mich der Massstab um festzustellen ob der Trendwechsel schon lange stattgefunden hat, oder dabei ist sich zu bilden.

    Es ist dann genau das, was ich mir erhoffe, dass Bedeutung traegt:

    Sigurd Saft hat aber ElringKlinger und bpost im Depot und Schorsch Schwafel einen ETF auf den Hang Seng, und deren Depots sind aber gefallen!!

    Nur so, vermute ich, habe ich ueberhaupt eine Chance einen Trendwechsel zu erkennen: wenn der breite Markt bereits schwaeche zeigt, die grossen Indizes jedoch noch weiter steigen. Genau das ist die Interpretation des H.Omens, und zwar nicht nur an einem einzelnen Tag gemessen, sondern auffaellig oft.

    Die neuen ATH's aendern meine Deutung der "Zeichen der Zeit" nicht. Im Gegenteil: sie sind doch eigentlich Vorraussetzung um ueberhaupt auszusteigen und Omen ernst zu nehmen? Es macht doch mehr Sinn Maerz 2000 oder Oktober 1929 auszusteigen als Maerz 2003 oder im Jahr 1932?

    Es sieht derzeit zunehmend danach aus, dass der Crash doch nicht kommt. Der Fear & Greed Index ist recht niedrig, und viel zu viele Menschen wuerden mir zustimmen, dass es bald Crashen wird. Mir waere viel lieber man wuerde sich ueber mich lustig machen und mich nicht ernst nehmen.

    Denn ist es nicht so, dass es zum Trend gehoert wenn man gesagt bekommt: "Diesmal ist alles anders? Die Kurse werden sich nochmal ver-3-fachen?"

    Woodpecker hat schon recht: man traut sich das eher nicht zu sagen, dass man jetzt Aktien kauft, und wenn schon meine Frau sagt, ihr 21jaehriger Neffe redet vom Crash, und mich fragt ob es schon crasht, dann ist das nicht die Situation die ich mir vorgestellt habe. Das kann man doch kaum "Euphorische Stimmung" nennen?

    Auf der anderen Seite: Trendwechsel muessen ja irgendwie stattfinden - wenn Menschen von Risk-on auf Risk-off schalten, muss sich die Stimmung doch auch aendern?

    Jeremy Grantham weisst in seinem Interview vom 26 Juni darauf hin, dass Bubbles und dessen begleitenden Aufwaertstrend "painfully long persistent" sein koennen.

    Der Fear & Greed Index signalisiert dass Woodpecker richtig liegen koennte. Mir genuegt es nicht, denn massiv rein und raus zu gehen liegt mir nicht. Eine Erholung fuer ein paar Wochen ist jetzt zunehmend denkbar, es war alles nur ein Dip? Ich mag nicht darauf wetten, ich bleibe bei meinem Geldmarktfond (in £) mit 4-5% p.a.

    Hussmann nennt solche Anstiege "The Fast and the Furious". Es ist gerade in einem schlechten Boersenklima nicht untypisch, wenn Aktien ploetzlich stark nach oben spritzen, und mehr als sich viele bewusst sind.

    [The Dow] soared by 48% in only around five months between 13 November 1929 and 17 April 1930

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  • Sterben müssen wir alle, eines Tages.

    Dax am ath, Mdax evtl. kurz vor einem Ausbruch, und das ohne KI oder nennenswerte Chips, mmh.

    Vielleicht statt cash lieber Index mit Finger am Abzug?

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  • Jeremy Grantham writes in 2018 "bracing yourself for a melt-up"

    https://www.gmo.com/globalassets/articles/viewpoints/2018/jg_bracing-yourself_vp_1-18.pdf

    Melt-up = das Gegenteil eines Crashs. Ein sehr starker up-move.

    Es ist interessant, dass Jeremy sagt, der Markt is zu teuer, und er hat die Zeichen einer Blase, aber sie ist nicht zu Ende. Er betont das am Ende einer Blase die Gewinne am staerksten sind.

    "Blow-Off" Phase. Diese fehlte ihm in 2018. Er nennt in diesem Papier die Bedingungen und wie der Blow-off aussehen koennte, und was danach passiert.

    Er beschreibt was m.E. Anfang 2020 bis Ende 2021 passierte, aber nicht vollstaendig.

    Vollstaendig wird es erst was 2025-2026 passierte und wir derzeit sehen: Space X, N225 steigt um 200% in einem Jahr, Und gleichzeitig fallen viele Value Aktien schon bis zu 2 Jahren, und es kommen immer mehr hinzu. Manche fallen erst seit einigen Monaten.

    Wenn sich die Schere dann beschleunigt (Ich denke hier an Auto-Aktien, sie fallen schon seit 2 Jahren, aber erst vor einem Monat oder so brechen sie ab nach unten, eine erfolglose Bodenbildung von einem oder einem halben Jahr, jetzt bricht die Bodenbildung).

    Er meinte, erst dann, wenn man diese Dinge beobachtet: Blow-off Phase, dann schwaecheln dieser Phase, und wirklich ein beschleunigtes Abkacken der ohnehin schon schwachen Werte - dann ist es nicht mehr weit.

    Doch jetzt, in 2018 is aussteigen noch nicht so weit.

    Der selbe Jeremy Grantham warnt, dass es jetzt so weit ist, am 26 Juni 2026. Anything between the next 2 weeks and 2 years. It's a tough call to make.

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  • Ich habe gerade GPT-Pro mit meinen Annahmen gefuettert, und ihm GMO praesentiert.

    GPT-5.5 pro 20x, wie so oft redet mit mir Tacheles:

    Zitat von GPT pro 20x

    The reason I would still be cautious about calling it a confirmed 1929/2000-style peak is that some broader breadth measures were not yet fully broken. A late-June Barron’s note cited BTIG’s Jonathan Krinsky saying the equal-weighted S&P 500 and Russell 3000 were near all-time highs and that the S&P 500 cumulative A/D line was at a record level. StreetStats also showed, as of July 2, 2026, about 67% of S&P 500 constituents above both their 50-day and 200-day moving averages, which is not a classic broad-market breakdown.

    My interpretation: your indicator hierarchy is better than relying on the A/D line alone. The A/D line is saying “participation is still acceptable.” The High-Low Logic/Hindenburg-type evidence is saying “participation is conflicted.” The damaged sectors, including autos, make the second warning more meaningful.

    The bearish case would become much stronger if the A/D line itself starts rolling over while the index remains near highs, the percentage of stocks above the 200-day average falls below roughly 50%, new lows expand during index rallies, and current leaders stop responding positively to good news. Right now, the evidence points to a fractured late-cycle market, not yet a fully confirmed broad internal collapse.

    Also nunja, die A/D linie ist noch nicht baerisch zu sehen, auch das eine der Jeremy Grantham Bedingungen. Eigentlich.

    Ok, vielleicht bin ich zu frueh dran, obwohl schon einiges fuer einen Crash spricht, ich meine doch, aber es laesst sich oft nicht quantifizieren:

    Time is relative. We perceive time very differently depending on which side of the bathroom door we’re on.

  • ich habe GPT-5.5 "Pro 20x" um eine Zusammenfassung gebeten (also nicht die Spielzeug GPT-5.4 "thinking" Version die viele von euch benutzen), insgesamt hat GPT-5.5 "Pro 20x" etwa 30 minuten nachgedacht. verteilt ueber 3-4 Kommentare, meine Diskussion mit ihm zum GMO papier von Jeremy Grantham, wo ich meine die Omen und Zeichen zu sehen, es passiert was Jeremy als Bedingungen eines Endes einer Blase nennt. Kurzfassung: GPT meint "Naja..."

    Zitat von GPT-5.5 pro 20x vs Joe

    Compared with 2018, the current market has more signs that fit Grantham’s “late bubble / possible blow-off” framework:

    • A major story-stock event: SpaceX has become a huge public-market focal point, with intense media attention, rapid early gains, and index-inclusion demand. This resembles the kind of emotionally central stock or theme often seen near speculative peaks.
    • AI has moved from narrative to capital-spending boom: In 2018, the dominant speculative story was less concentrated. Now AI is driving enormous hyperscaler capex, semiconductor demand, data-center spending, and investor expectations.
    • Extreme index concentration: A small group of mega-cap stocks has an unusually large influence on the S&P 500 and Nasdaq. This can make headline indices look stronger than the average stock.
    • Leadership is narrow and thematic: AI hardware, semiconductors, data-center infrastructure, and a few mega-cap names are carrying much of the excitement, while other sectors are already weak.
    • Speculative leverage is higher: Margin debt has risen sharply, and options trading, especially short-dated/0DTE activity, is much larger than in 2018. This adds “fuel” to fast upward and downward moves.
    • Product proliferation: Leveraged ETFs, options-based ETFs, crypto-linked products, and other speculative structures have expanded. This often happens when investor demand for risk is high.
    • Heavy equity issuance: Strong markets are being used to raise large amounts of capital. That can be a late-cycle sign, because insiders and private owners often sell into unusually strong public demand.
    • Price acceleration in key areas: Some AI-related and semiconductor stocks have shown blow-off-like moves. The market may not be broadly parabolic, but parts of it are.
    • High valuations plus optimistic earnings assumptions: Expensive valuations are not new, but they are now combined with very optimistic analyst targets and earnings-growth expectations.
    • Hindenburg Omen / High-Low Logic warnings: These suggest internal conflict: many stocks making new highs while many others make new lows. This is different from the A/D line and can reveal stress that a simple breadth measure misses.
    • Sector-level bear markets beneath the surface: Autos, parts of software, some consumer cyclicals, and other areas appear to have been weakening for a long time, even while headline indices remain strong.
    • Low correlation between sectors: Different sectors are moving in very different directions. This can hide stress because weakness rotates rather than appearing as one broad decline.

    The main missing confirmation is still a persistent breakdown in broad breadth. The strongest bearish setup would be: indices near highs, but the A/D line rolling over, fewer stocks above their 200-day averages, new lows expanding, leaders failing on good news, and credit spreads widening.

    So the concise conclusion is: the current market has more late-bubble signs than 2018, especially in psychology, concentration, leverage, issuance, product speculation, and AI-driven price acceleration. But the peak signal becomes much stronger only if broad breadth starts to deteriorate clearly while the index remains near highs.

    Time is relative. We perceive time very differently depending on which side of the bathroom door we’re on.

    Einmal editiert, zuletzt von Joe (4. Juli 2026 um 12:51)

  • Jeremy Grantham writes in 2018 "bracing yourself for a melt-up"


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    WIe Wie


    Wie finde ich diese 3-Jahresindikatoren? Ich male eine horizontale Linie mit der Länge von 3 Jahren unter den Peak, und schiebe sie so lange nach oben bis sie links und rechts die Kurve berührt.

    "Die Nationalökonomie ist die Metaphysik des Pokerspielers"

    (Kurt Tucholsky)