Das "Gute" ist ja, dass die Market-Leaders zuerst fallen. Es gibt noch einige Aktien die steigen.
Ich vermute das der DAX ein guter Proxy ist - er haelt sich vergleichsweise gut. Nasdaq, Nikkei, Kospi - sie alle fallen schon. Insbesondere der Kospi. Der S&P500, weil stark von Techwerten dominiert, unterscheidet sich kaum vom NASDAQ 100. Ansonsten, FTSE, DAX, CAC ... sie halten sich noch relativ gut.
Wenn es crashen sollte (und es nicht nur ein Dip wird): das bleibt nicht so. DAX & Co holen die Leader noch ein. Mein Erfahrungshorizont schliesst die Zeit ab Anfang 2000 ein (1998 habe ich aber nicht mitbekommen). Zuerst hielt sich alles, was nicht Nemax war, noch relativ gut.
Damals wurde ich beraten, man sagte mir es wird crashen, und ich habe es auch geglaubt und mich zurueck gehalten. Eingestiegen bin ich dann verstaerkt im Crash "9/11" 2001: Etwas zu frueh.
Aber ich erinnere mich: der Nemax fiel wie ein Stein, aber der Dax blieb einigermassen stabil. Naja.
Ob sich das so wiederholen wird? Jedenfalls gehe ich davon aus. Noch steht alles nahe Allzeithoch, koenne ein Dip werden, nur glaub ich das nicht so richtig. In etwas mehr als einem Monat kommt Crash Monat September vorbei. Vielleicht broeckelt es bis dahin vor sich hin, einiges wird noch steigen. Vielleicht.
Meine Kaffeesatz-Prognosen sind schlecht, aber immerhin, ich handele danach, ich bin ziemlich deutlich aus "Aktien-Long" ausgestiegen, doch wie Winter treffend sagt: man ist immer investiert, bzw. man kann nicht nicht investiert sein. Geld ist ein "terrible asset" wusste schon Waren Buffett. Nein, das mache ich nicht. Ich bin in Aktien-Short duration investiert, was nicht "shorten" ist, sondern: wind downs, squeeze-outs, tender offers, takeover offers, Share swap offers, und ich mache sogar day-trading. Day-trading ist ein bisschen stressig, nach 2 Monaten hatte ich die Lust Verloren, obwohl es funktioniert: ich bin ein hervorragender Day-trader.