• Schau mal hier zur Bewertung von BTC. Das ist besser als ich es je erklären könnte.

    How to Value Bitcoin and Other Cryptocurrencies
    Originally published: November 2017 (updated since then with editor’s notes) Cryptocurrencies are one of today’s hottest asset classes to invest in. Bitcoin in…
    www.lynalden.com


    Abgesehen davon - wenn es hart auf hart kommt, dann sind die besten Währungen vermutlich Kartoffeln oder Waffen.

    Bei Gold sehe ich da nur nen geringen Vorteil durch die Historie. Aber das haben wir schon immer so gemacht, ist auch kein wirklich guter Vorteil.

  • Day-trading ist doch der Versuch, im Rauschen Signale zu entdecken, oder? Was für einen Detektor verwendest du da? Irgend ein VWAP soll ja der letzte Schrei sein, siehe

    September 16th, 2026
    www.stockmarkettv.com

    ab 8:30.

    Aber, wenn du eine Aktie kaufst, und sie fällt, hat dann der Verkäufer von dir was gewonnen? Oder umgekehrt, sie steigt, hat er dann an dich was verloren? Ich glaube nicht. Ob day-trading oder swing-trading oder buy-and-hold.

    Man gewinnt oder verliert, je nachdem zu welchen Zeitpunkten man ein- und aussteigt im Verhältnis zu dem Wert, den die Anleger in Summe der Aktie gerade zugestehen, aber nicht direkt voneinander. Aktien können auch längere Zeit nur steigen oder fallen, dann gewinnen oder verlieren alle. Getrieben wird das von der darunter liegenden wirtschaftlichen Aktivität, die normalerweise wächst, wenn man keine sozialistische Regierung hat.

    Joe

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis

    Everything will be allright!

  • Amen. Ich wuerde kein Daytrading machen wenn es nicht funktionieren wuerde.

    Also sprach Zarathustra: Es ist die ewige Wiederkehr der immer gleichen Gedanken und der immer gleichen Antworten darauf. Du versuchst, dem Makler Konkurrenz zu machen, indem Du ihn über-/unterbietest, sofern es einen Makler gibt. Ob das dauerhaft profitabel ist? Das Problem bei solchen asymmetrischen Strategien ist, daß man das nicht leicht erkennen kann. Es gibt auch Narren, die Optionen verkaufen. Das funktioniert auch so lange, bis es nicht mehr funktioniert, und dann hat es auf einmal seit Anfang an nicht funktioniert.

    Market-Timing hat natürlich auch hervorragend funktioniert, John Hussman ist ein Beispiel dafür, jede neue Strategie hatte in den historischen Daten wunderbar funktioniert. ;) Oder wir im Forum, witchdream hat es oben beschrieben. Bei mir lief es anfangs besser, aber vielleicht war das auch Glück.

    Der Anleihenmarkt funktioniert ganz anders als der Aktienmarkt. Die Upside ist begrenzt, und vermutlich ist er auch effizienter, Privatinvestoren sind dort nicht unterwegs. Ich kenne zig Aktieninvestoren, an denen man sich orientieren kann, die einen nachweislich guten track record haben, oft >20% p.a. Da brauche ich das Unternehmen nicht selbst zu analysieren, sondern kann mich, was die qualitativen Aspekte angeht, auf die verlassen. Jetzt zeig mir mal das gleiche bezüglich Anleihen. Auch solche Renditen gibt es dort nicht. Du kaufst halt irgendwas mit hoher Rendite nach dem Motto: wird schon schiefgehen. Ich hatte das Problem bei auslaufenden Junkbonds bereits beschrieben. Ob es dann, wenn schon, nicht besser wäre, bei sicheren Geldmarkt-ETFs zu bleiben während der "passiven" Phase? Denn wenn man doch bald 50% günstiger einsteigen kann, dann kommt es doch auf ein bis zwei Prozent bis dahin auch nicht mehr an.

    Man sollte meiner Meinung nach keine Aktienquote kleiner als 50% fahren.

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • phoenics :

    Aus dem von Dir verlinkten Artikel:

    Zitat

    Most buyers and sellers of cryptocurrencies are speculating, meaning they are just looking at price charts and guessing that it may go up or down with technical analysis.

    Es gibt nicht umsonst den Spruch "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold". Selbst wenn Value in einem Bitcoin waere, dann wird es schwer werden, wenn die meisten Preistreiber - in welche Richtung auch immer - hirnlose Spekulanten sind, die keine Ahnung haben von dem was sie da handeln und einfach nur auf den Chart gucken um den zukuenftigen Preis zu erraten.


    Zitat

    The problem is that although the units of any individual cryptocurrency are scarce, unlike precious metals there is no scarcity at all when it comes to the total number of all cryptocurrencies that can exist. Any programmer can make his or her own cryptocurrency, with the hard part being that it’s worthless until enough people recognize it, adopt it, and begin to trade it around.

    Here’s a list of all current cryptocurrencies. There are thousands of them!

    Meine Rede. Es gibt mehr cryptos als es Worte im deutschen Duden gibt. Also jede Menge!

    Zitat

    If we imagine right now that 10% of the global black market economic activity occurs in Bitcoin and nobody else uses Bitcoin, it would mean $1.5 trillion in goods/services is exchanged Bitcoin per year.

    Going back to the Bitcoin = T/(M*V) equation, if M is 17 million bitcoins in existence, and we use V as 10, and T is $1.5 trillion, then each bitcoin should be worth about $8,800. Let’s call that an unrealistic high end estimate.

    • If T is $500 billion and V is 10, then each bitcoin is worth under $3,000.
    • If T is $100 billion and V is 10, then each bitcoin is worth under $600.
    • If T is $10 billion and V is 10, then each bitcoin is worth under $60.

    [However,] It’s nowhere near $1.5 trillion, and probably not even a tenth of that. [Wenn es "a tenth" waere, dann waere das $900 USD. Allerdings, was hier uebersehen wird ist: es gibt mittlerweile zehntausende Cryptos, nicht nur Bitcoin. Geht es nur um die Transaktion eines illegalen Geschaeftes, ist einem das schnurz piep egal ob es nun Bitcoin oder Fart-coin oder useless coin ist. Auch kann man es in 3 transaktionen machen statt in einer, das erhoeht die Variable V, und reduziert den wert ums 3fache. also $300 USD, und das auch nur, wenn es nur Bitcoins gaebe und nicht noch zehntausende andere Cryptos (weil das aber so ist, so schaetze ich mal den Wert auf unter 1 USD, was noch zu hoch ist angesichts der imensen Anzahl von Cryptos). Wie waere es mit pirate coin? Gibt es ueberhaupt so eine Coin? Vermutlich, denn es gibt ja mehr Cryptos als es gaengige Worte in dutzenden Sprachen gibt.

    --> Aber immerhin, hier sagt der Artikel: "Now, black market activities aren’t the only use of Bitcoin."

    Eigentlich nicht mal 1 USD. Ich komme noch spaeter darauf zurueck warum nicht mal 1 USD.

    Zitat

    Suppose that cryptocurrencies really take off, and in ten years, 10% of global GDP trades hands in cryptocurrencies, with half of that being in Bitcoin.

    Und das ist nur eine Traeumerei. Das wird nicht passieren. Und ist auch der Grund warum nicht einmal 1 USD an "Value" uebrig bleibt.

    Nimm Gold als Beispiel: die Ureinwohner Amerikas (ich nehme an sogenannte "Indianer") hatten Gold-Nuggets genutzt um damit die Fischernetze zu beschweren. Gold ist ja aehnlich schwer wie Blei, rostfrei und gesundheitlich unbedenklich. Es kann ein Fischernetz gut unter Wasser druecken/halten.

    Was war Gold in diesem Falle Wert? Nun, ich vermute es war recht wenig wert. Ein bisschen was: Goldklumpen in der richtigen Groesse musste man vermutlich schon eine Zeitlang suchen?! Also vielleicht war das einen Fisch wert? So ungefaehr.

    Entscheidend fuer den Wert von Gold ist nicht nur seine Seltenheit. Das ist eine wichtige Grundbedingung um als Tausch und Wertaufbewahrungsmittel geeignet zu sein. Und auch Bitcoin ist selten und eignet sich zum Tausch und als Wertaufbewahrungsmittel.

    Aber was Bitcoin fehlt und was Gold hat ist auch eine Grundbedingung: Es muss von der Macht (dem Koenig, der Regierung, dem Imperator) als Wert deklariert werden. Und das kann nur die Macht. Nicht Du und nicht ich. Erst wenn Geld mit Bitcoin ersetzt wird, oder doch zumindest mit Bitcoin gedeckt ist und die Macht (das "Schwert") das zulaesst, erst dann erhaelt Bitcoin seinen Wert.

    Die Zentralbanken halten Goldbarren in den Tresoren, und nicht Bitcoin. Wenn eine maechtige Regierung wie die USA Bitcoins besitzen wuerde, dann waere es etwas anderes. Das ist was den Wert von Gold ausmacht - es wird als Wert von der Macht akzeptiert, Zentralbanken kaufen/verkaufen Gold und nicht Fartcoin, nicht useless coin, nicht bitcoin. Wenn ueberhaupt dann USD-Coin, oder EZB-Euro-Cryptocoin.

    Das dritte ist auch wichtig: Vertrauen. Gold ist nun schon seit ueber 2000 Jahren akzeptiert, Bitcoin ist neu und was fuer Computer Nerds. Meine alte Mutter wuesste nicht einmal wie man mit Bitcoin handelt oder gar bezahlt. Eine Goldmuenze in der Hand, das kann sie leicht verstehen.

    In Deinem Artikel wird von der Seltenheit geschrieben, und wo Bitcoin waere, wenn es das Geld decken wuerde. Alleine - hier wird ja im Forum daran gezweifelt of der Goldstandard je wieder eingefuehrt wuerde, ob Zentralbanken Leistungsbilanzen mit Gold ausgleichen wuerden, so wie das frueher der Fall war.

    In der Krise wird man nach Gold rufen und sich an Gold erinnern. BTC wird u.U. fuer von der Macht als illegal erklaert, und auch das wuerd einer Oma nicht helfen, an BTC zu glauben und es als Wertaufbewahrungsmittel ansehen.

    Zitat

    And I mean, it could drop to zero if its usage totally collapses for one reason or another, either because cryptocurrencies never gain traction or Bitcoin loses market share to other cryptocurrencies

    Ja, und ich bin mit sicher, dass es auf Null fallen wird. Weil es niemals "gain traction" erreichen wird, das ist nicht im Sinne der Zentralbanken, die Gold bunkern, und nicht Bitcoin oder Cryptocurrencies.

    Eine Tulpenzwiebel hatte eine Zeitlang einen hohen Wert gehabt, solange, bis sie keinen Wert mehr hatte. Ich weiss nicht wie lange so eine Tulpenzwiebel ihren Wert behaelt, aber das boese Ende ist doch heute schon ganz klar. Also das "ob" weiss ich: niemals!

    Nur das "wann" kenne ich nicht. Ich sage deshalb: "irgendwann" ist BTC Null wert. NULL! und der Artikel sagt das auch. "It could drop to zero". und der Grund wird indirekt genannt: es wird nicht akzeptiert (von der Macht). Der Buerger kann viel wollen, wenn der Panzer rollt, laufen alle davon.

    Volle Zustimmung hier. Nur eins wuerde mich interessieren: warum glaubt der Autor nun etwas anderes? --> "If cryptocurrencies take off in spending"


    Tja, WENN ... if ... - doch leider, wenn es fuer die Maechtigen in der Welt brenzlig wird dann hoere ich von Putin, dann hoere ich von Erdogan... ja was wohl? das Wort "GOLD"!

    Time is relative. We perceive time very differently depending on which side of the bathroom door we’re on.

  • Winter :

    Zitat

    Du versuchst, dem Makler Konkurrenz zu machen, indem Du ihn über-/unterbietest, sofern es einen Makler gibt. Ob das dauerhaft profitabel ist?

    Ja, ist es. Bei IBKR UK gibt es die Option "hidden" wenn Du die Telefon app benutzt. Ausserdem Price algorhythm. Ich kaufe im Bid und verkaufe im Ask. Der Spread ist mein Gewinn, Kurse schwanken. Mal nach oben mal nach unten. Ich kann Verlust machen, aber genauso oft mache ich auch mehr Gewinn ueber den anvisierten Ask hinaus, wenn der Kurs nach oben schwankt. Ich glaube, die Kunst ist einfach zu akzeptieren dass man diesmal Verlust macht. Es ist konsquentes Handeln. Das ist der "Trick". Psychologisch hilft es, wenn man sich sagt, dass man ja damit den zu versteuernden Gewinn reduziert.

    Ich weiss auch nicht warum so etwas simples fuer andere nicht funktioniert. Es funktioniert eben fuer mich, ich kann nicht erklaeren wie andere dabei Verluste machen koennen.

    Was mir allenfalls aufgefallen ist: die Daytrader in Foren suchen sich immer so Meme-Stocks zum handeln aus. Sie handeln Tesla oder Apple oder NVidia. Sie sagen sie brauchen hohes Volumn, microsekunden schnelle Trades, und moeglichst kleinen Spread.

    Ich mache es genau anders: ich suche weiten Spread, langsamer handel (aber auch nicht zu langsam), und lieber geringes Volumen. Es soll sich fuer professionelle nicht lohnen, die eher in millionen als in tausendern denken. Fuer die ist das, was ich trade, viel zu illiquide. was ich mit den anderen Daytradern gemeinsam habe ist die Chart Technik. Steigende Aktien sind besser als fallende. Trends halten eben solange bis sie brechen.

    Time is relative. We perceive time very differently depending on which side of the bathroom door we’re on.

  • Versteckte Orders sind mir schon bekannt. Der Nachteil ist, daß die Gegenseite nicht sieht, daß da was ist und dann gar keine entsprechende Order aufgibt - würde ich ja auch nicht tun. Ich hatte solche Gedanken bei illiquiden Aktien aber auch schon.

    Du kannst aber doch gar nicht sagen, ob es funktioniert. Chance und Risiko sind hier nämlich asymmetrisch verteilt. Die Chance ist begrenzt, denn immer wenn der Kurs dauerhaft aus dem Band nach oben ausbricht, hast Du bereits verkauft und profitierst nicht mehr davon, während Du die Aktie ins Depot gedrückt bekommst, wenn sie dauerhaft darunter fällt. Das ist genau das, was man nicht will, und der Gewinn aus dem Spread kompensiert das. Das heißt, es gibt häufige kleine Gewinne und seltene, dafür aber größere Verluste. Damit zeigt sich die Profitabilität aber erst in der langen Frist. Außerdem trägst Du das allgemeine Aktienmarktrisiko.

    Mit Verlaub, aber das sind Denkfehler in der Art der Milchmädchen, die Dich magisch anziehen, und genau das steckt meiner Einschätzung nach hinter vielen von Deinen Strategien. Abgesehen von der Profitabilität will ich nicht einmal bestreiten, daß es Konstellationen (im Leben) geben kann, in denen diese Verteilung attraktiv sein kann, für mich ist es das jedoch nicht. Ich bleibe sozusagen in der Mitte, bei (defensiveren) Aktien mit gewisser Volatilität, aber nicht dem Risiko von Totalverlusten. Wenn ich von der Dividende leben kann und sie wirklich sicher ist, und/oder ich meine Ausgaben an die Volatilität anpassen kann, kann ich damit leben. Im Gegensatz zu Festverzinslichen profitiere ich langfristig dann doch von der besseren Wertentwicklung.

    Überhaupt, einerseits gehst Du vom Zusammenbruch des Geldsystems aus und empfiehlst dann langlaufende Anleihen. Total widersprüchlich. Du redest von unausweichlichen Staatspleiten, empfiehlst aber Geldmarktfonds, die in kurzlaufende Staatsanleihen investieren, oder solche, die ein Prozent extra herausholen mit versteckten Risiken, wie es das in jeder Phase vor dem Finanzkrach gibt, als die Anleger im Modus "risk on" jedem Prozent an zusätzlicher Rendite nachjagen. Also entweder oder, Crashprophet oder nicht.

    Zu den Sondersituationen fand ich nur empirische Arbeiten, die heute kaum mehr eine hohe Rendite dafür fanden, und mit Installux und Berentzen konkrete aktuelle Beispiele, die kaum den Tagesgeldzins ergeben. Dieses Feld scheint abgegrast und sehr effizient gepreist. Gelegentlich gibt es mal was, aber nicht häufig genug, um eine Strategie daraus zu machen, und dann oft bei illiquiden Bumsbuden, die niemand anfassen will.

    Zu den Anleihen kleiner Unternehmen: Dafür kenne ich keine Evidenz, so wie es das für das Faktorinvestieren am Aktienmarkt gibt, worauf man da achten müßte. Sorry, aber auch das mutet wieder nach Milchmädchen an. Du machst halt einfach mal, Johann Friedrich Behrens i.L. läßt mit der Mittelstandsanleihe grüßen.

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  • Die Zentralbanken halten Goldbarren in den Tresoren, und nicht Bitcoin. Wenn eine maechtige Regierung wie die USA Bitcoins besitzen wuerde, dann waere es etwas anderes.

    Die USA haben unter Trump eine Bitcoin-Reserve angelegt, bereits letztes Jahr. Ganz aktuell gibt es einen Gesetzesentwurf, der das ausweiten will. Es handelt sich aber ausschließlich um beschlagnahmte Kryptos aus illegalen Geschäften, immerhin über 300k von 21M Bitcoin im Wert von 28 Mrd. USA. Andere Länder wollen folgen, Tschechien will sogar 5% der Reserven in Bitcoin halten.

    Aber wenn schon, dann will "die Macht" eigentlich weder Bitcoin noch Gold, sondern Fiatgeld! Schon weil man sich darin leichter verschulden kann, so erklärte es doch Willy immer. Dein eigenes Argument spricht also gegen Dich, Chapeau.

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  • Zitat

    und dann gar keine entsprechende Order aufgibt

    Ja, durchaus moeglich. Allerdings, wenn Du Deine Aktien verkaufen willst, sagst Du Dir dann: "Oh, fuer 5.53 Euro liegt jemand im Bid. Wenn die Aktie bei 5.54 Euro liegen wuerde, dann wuerde ich verkaufen. So aber tue ich gar nichts, gebe keine entsprechende Order auf fuer 5.54 Euro auf."

    In diesem Fall wuerde ich tatsaechlich nicht zum Zuge kommen mit meiner Order die einen Cent darueber liegt bei 5.54 Euro. Aber wenn Du Dir sagst: ok, ich biete einfach mal 5.54 Euro. Kein Bot kann mich unterbieten, weil bei 5.53 liegt ja schon eine Order."

    Dann komme ich zum Zug, weil bei 5.54 Euro liegt meine versteckte Order.

    Und wenn Du sogar bereit bist fuer 5.53 Euro zu verkaufen, komme ich auch zum Zug und nicht der Bot (oder echte Mensch) der bei 5.53 Euro liegt. Dein Vorteil, du bekommst ueberraschenderweise sogar 5.54 Euro, und ich komme billig ran. Mein naechster schritt: Ich verkaufe einen Cent unter 5.59 Euro, also 5.58 Euro. Und warte. Differenz 4 Cent. 0.04/5.54 = 0.7%.

    Bei 6000 Euro Order Volumen ist das 42 Euro minus 2x3 Euro trading gebuehr = 36 Euro. Funktioniert! Jedenfalls solange bis der Kurs nicht unter 5.54 Euro faellt, aber genauso gut koennte der Kurs ja auch steigen. Beides passiert, im Endeffekt ist es der Spread an dem ich verdiene. In einem Crash wuerde ich kraeftig verlieren, darum trade ich nur Aktien, die ich notfalls auch long besitzen koennte. Mountview eignete sich ganz gut, beispielsweise, aber inzwischen ist das Volumen so duenn, es gibt bessere Alternativen die oefters gehandelt werden. Aber wer Bock hat, Mountview funktioniert - trotz oder gerade wegen der Stamp duty. Scheint professionelle Trader abzuschrecken. In dem Falle habe ich (glaube ich) sogar ohne "hidden" handeln koennen. Mitlerweile handele ich fast nur US-Aktien. Das ist schon verrueckt, weil das ist der teuerste Markt, fundamental gesehen. Aber ich habe ja nur vor "notfalls" eine long-position zu machen, bis jetzt ist das nicht der fall, ich kaufe und verkaufe taeglich.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Joe (23. September 2026 um 09:56)

  • Für Zentralbanken ist es noch zu früh, um BTC zu kaufen. Erst braucht es das gesetzliche Rahmenwerk. Das entsteht grade - siehe Clarity Act oder die in vielen Ländern aktualisierten Krypto Steuer Gesetze. USA wird sicherlich ein Leitmarkt für alle anderen. Ist voraus auch was ETFs u.a. angeht.

    Als Risiko sehe ich weniger die vielen Shitcoins, sondern eher die Stablecins, die Trump auch pusht. Allerdings hängen die am Fiat-Dollar - also ein relevanter Unterschied.

    Quanten Kryptografie, bessere Coins, Weltuntergang —> klar geht BTC auf 0.


    Alles geht auf 0 - irgendwann. Sagt Bezos für Amazon, stimmt für Allianz und alle Dividendenaristokraten. Und auch Gold geht auf 0. Kein Unterschied zum BTC.

    Und wenn ich auf dein Fischernetz eingehe, dann ist doch eigentlich Blei das bessere Gold - es ist ja schwerer und zieht das Netz besser unter Wasser. Es gibt jede Menge Steine auf der Welt. Gold ist begrenzt, aber es gibt jede Menge Steine. Gold —> 0. Kein Unterschied zum Bitcoin.

    Das Problem ist doch, dass du nicht weisst, wann BTC auf 0 geht. Sonst könntest du es ja shorten.

    BTC kann noch länger wachsen als du oder ich leben. Vermutlich wird es weniger volatil werden. So wie Gold oder Aktien.

    In den Portfolios insgesamt ist BTC ggü. Gold deutlich untergewichtet. Warum nicht zur Diversifikation demnächst 5% Gold und 5% BTC kaufen. Das ist ein Unterschied, der für BTC spricht.

    Wann geht denn deiner Meinung nach BTC auf 0? Wann gehst du den Short ein?

  • Blei ist giftig. Frueher war es mal unter Adligen Mode von Bleitellern zu essen - sie wurden davon krank, evtl starben daran. Mit der Zeit hatten sie den Zusammenhang jedoch geschnallt und Blei gemieden. Ich vermute bei den Indianern hat sich das auch herumgesprochen. Ich weiss auch gar nicht, ob Blei-Steine so wie Gold Nuggets einfach so rumgelegen haben?

    Zu den Kryptos: Die Gesetze (soweit ich weiss) zielen nur darauf ab, Cryptos besser zu kontrollieren und zu besteuern. Wer dann BTC fuer illegales nutzt, sich aber herausstellt dass er Gewinne gemacht hat per Trade, den erwischt es dann wegen Steuerhinterziehung. Beispielsweise ist Al Capone in Alcatraz nicht wegen illegalem Alkohol Handel verknastet worden, sondern wegen Steuerhinterziehung.

    Ich denke dass in einer Waehrungskrise der Ruf nach Gold lauter wird als der Ruf nach Bitcoin. Die Maechtigen und Reichen in der Welt haben alle Gold. War das Aegypten oder Tunesien (oder Lybien)? irgendso ein Praesident wollte mit dem privat-jet abhauen, mit an Bord sein ganzes Gold. Die Revolutionierenden hatten das verhindert. Es zeigt einmal mehr ein Beispiel wie die aelteren Maechtigen denken: Gold hat im Fall der Faelle kein Kontrahenten-Risiko (keine Bank die das Konto sperren kann, wenn Du es im Garten vergraben, oder im Haus eingemauert hast).

    Der Fehler dieses Praesidenten war es, alle Eier in einem Korb zu haben, alles dabei im Flugzeug zu haben. Haette er es bei Zeiten in verschiedenen Laendern versteckt bzw. einfach im Land gelassen (und einfach spaeter abgeholt bzw. von einem Vertrauten abholen lassen, wenn sich die Lage beruhigt hat, waere er damit durchgekommen. Ein Verbot von BTC wuerde dem BTC kurs schaden, die BTC Juenger wuerden sich was anderes suchen, vielleicht sogar Gold. Ein Verbot von Gold wuerde vermutlich das Gegenteil bewirken: der illegale Goldhandel macht das Gold im Preis steigt.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Joe (23. September 2026 um 11:09)

  • Das ist doch das beste Pro-Beispiel für BTC.

    Da brauchste keinen Jumbo Jet, um dein ganzes Gold zu transportieren. Ein kleiner Text/Code reicht für den Zugang zu deinen BTC - darfste nicht verlieren oder bekanntgeben, aber das ist einfacher als Tonnen Gold zu transportieren.

    BTC hat in dem Sinne auch kein Kontrahentenrisiko. Es ist ein dezentrales Netzwerk. Natürlich werden in Deutschland für den Zugang Broker und Banken davorgeschaltet, aber das dürfte deinen Diktator nicht aufhalten. Der findet schon ein kooperierendes Institut in einem befreundeten Land.

    Steuerhinterziehung ist mit BTC in Europa vermutlich kein Thema mehr. Die Broker müssen alle MICA-zertifiziert sein. Mir wäre das zu risikoreich - Alle Transaktionen überall werden gespeichert und kommen ggf. in 20 Jahren bei ner Steuerbehörde an. Bisher sind Gewinne ja sowieso nach 1 Jahr steuerfrei.

    Denke für Illegales werden mittlerweile eher andere Kryptos genutzt - BTC Transaktionen sind transparent für alle einsehbar.

    In China ist Bitcoin übrigens verboten. Ein Verbot in USA würde sicherlich zu starken Verlusten führen, aber danach sieht es ja nicht aus.

    Sehe Gold auch gar nicht als Gegensatz zu BTC. Hab selber auch Xetra Gold.

    Es ist gut, dass es mehrere Optionen gibt - jeder wie er mag und so dass er ruhig schlafen kann.

  • Ein Argument für Bitcoin, es lässt sich nicht so ohne weiteres verbieten. Der Staat könnte den Umtausch in Fiat irgendwie behindern, das würde aber nicht behindern, dass Leistungen oder Waren mit Bitcoin bezahlt werden. Gut, der Ökofeudalismus könnte den Strom zum Luxusgut nur für die 0,1% machen (Ulrike Herrmann), dann ist natürlich Schicht für private Computer und so.

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  • man kann auch Leistungen mit Euros bezahlen. Wozu Bitcoin?

    Und wenn es transparent ist und nicht anonym, wo ist der Sinn Bitcoin zu nutzen? Abgesehen davon, das Macht-Problem bleibt bestehen. Gold ist nur deshalb ueberhaupt etwas wert. Seltenes gibt es oefters mal, das macht aber noch nicht per se etwas seltenes teuer. Manche Menschen haben eine sehr seltene Krankheit, und es hebt den Gehalts-Scheck kein bisschen an. Es gibt sogar sehr seltene Briefmarken, die ganz im Gegensatz zur blauen Marutitius sehr wenig wert sind. Es gibt Bilder von Kuenstlern, das sind unikate. Kein Mensch kennt den Kuenstler, und somit sind diese Bilder gar nichts wert.

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  • Ich wollte damit sagen, dass der Staat/die Staaten zwar den Umtausch von Fiat in Bitcoin verbieten könnte, aber nicht etwa den Transfer von Bitcoin auf dem ledger der Halter untereinander, mangels Vollstreckungsmöglichkeit. Die Tausenden (?) Altcoins, die es mittlerweile gibt zu verbieten dürfte technisch schwierig sein und ob das Kreieren neuer Coins überhaupt verboten werden kann wäre eine verfassungsrechtliche Frage.

    Mittlerweile gibt es ja Fonds und Futures auf BTC, was ein Verbot unwahrscheinlich erscheinen lässt.

    Ob die Anlage in Bitcoin sinnvoll ist, ist eine andere Frage.

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  • Ich wollte damit sagen, dass der Staat/die Staaten zwar den Umtausch von Fiat in Bitcoin verbieten könnte, aber nicht etwa den Transfer von Bitcoin auf dem ledger der Halter untereinander, mangels Vollstreckungsmöglichkeit. Die Tausenden (?) Altcoins, die es mittlerweile gibt zu verbieten dürfte technisch schwierig sein und ob das Kreieren neuer Coins überhaupt verboten werden kann wäre eine verfassungsrechtliche Frage.

    Mittlerweile gibt es ja Fonds und Futures auf BTC, was ein Verbot unwahrscheinlich erscheinen lässt.

    Ob die Anlage in Bitcoin sinnvoll ist, ist eine andere Frage.

    Das ist effektiv nicht unähnlich der Situation von Gold.
    Goldbesitz kann der Staat auch verbieten, aber kaum vollstrecken (zumindest nicht bei denen die es physisch halten).
    Auch kann er kaum unterbinden dass Transaktionen in Gold stattfinden. Wobei da halt die Schwierigkeit der Stückelung und der etwaigen Illegalität schon massiv bremsen würde.

    Wo man bei BTC nüchtern gesehen einen Vorteil sehen muss:
    Transfer ins Ausland.
    Ist bei Gold mit hohen Risiken verbunden wenn unter der Unterwäsche der Kofferraum auf den Weg in die Schweiz voll Gold ist....da hängt das Heck auffällig weit runter 8o

    Bei BTC? Easy, oder? (zumindest wenn man es "physisch" im eigenen Wallet hat).
    klarer Vorteil.

    Nachteil: Halt die Vertrauessache. Und ja, lokale Zahlungen in BTC kann man verbieten. Es mag dann (wie bei Gold) im Ernstfall schwer sein, dass ins normale Finanzsystem zurück zu transferieren.
    Gangstern, Schurkenstaaten, Parias und Oligarchen kann das aber recht egal sein.

    Sagen wir als Russe, da hätte ich lieber BTC als Gold.
    Weil mit BTC geh ich in Istanbul einfach in die Wechselbude und kann USD für den Urlaub bekommen.
    Das Gold im Handgepäck dagegen? Blöd.

    Somit, ja, BTC kann einen Case haben in einer Welt wo immer mehr Mauern hochgehen.
    Andersrum schwindet der Case, falls mal wieder mehr Frieden und Einigung einkehrt (worauf ich hoffe und wovon ist ausgehe).

    "I swear by my life and my love of it that I will never live for the sake of another man, nor ask another man to live for mine." - John Galt in "Atlas Shrugged"

    "If you act out of fear, anger, despair or suspicion - this will ruin everything." - Thich Nhat Hanh

  • Es heisst BTC sei ganz transparent, und phoenics sagt, er glaube nicht dass man dafuer (fuer kriminelles) noch BTC nutzt. Somit gibt es durchaus eine Berechtigung der zehntausenden Cryptowaehrungen. Geht es nur ums illegale transferieren, wird sich sicherlich was besseres als das transparent Bitcoin finden. Was auch mein Hauptbedenken ist: zwar sind bestimmt viele Cryptos streng limitiert, aber die anzahl an Cryptos ist inflationaer: jeder Depp kann seine eigene Crypto Waehrung erstellen, und zum transferieren genuegt das vollkommen. Warum also BTC und nicht Useless coin, oder fart-coin?

    Wie gesagt, eine Cryptowaehrung (eigentlich nicht das transparente Bitcoin) koennte statt Gold genutzt werden, nur fakt ist: wenn ueberhaupt ist Bitcoin derzeit die Marktkapitalisierung staerkste Crypto Waehrung, und fakt ist: die Maechtigen auf dieser Welt besitzen Gold. Die Zentralbanken bunkern Gold. Regierungen waeren bescheuert die Macht abzugeben an Cryptos. Wenn man also Bedenken hat gegenueber dem USD, Yen, Euro... dann ist ganz klar Gold die Absicherung und nicht irgendeine Crypto-Waehrung, die die Macht akzeptieren muesste, und es genau aus dem Grund nicht tut den bit BTC Juenger so schaetzen: Dezentralisierung, kein Zugriff des Staates.

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  • Ich weiss selber nicht genau wie schnell ich wo rausgegangen bin. Am 1 Juni schrieb ich:

    Zitat

    Ich bin schon lange kein Bulle mehr, aber so richtig rausgehen aus Aktien habe ich mich nicht getraut. Seit ein paar Monaten dann zunehmend weniger Long-Positionen, dann "endlich" nur noch 40% in langfristige Aktien.

    Seit heute habe ich die 20% erreicht. Es ist schwer sich von manchen Aktien zu trennen, ein harter Kern bleibt. Das sagt mir mein Bauchgefuehl, was hier abgeht ist zu lange zu verrueckt. Was mir die Entscheidung leichter macht: es gibt Investment Alternativen!

    Ich kann mich erinnern dass ich bis Ende 2025 ueber 40% hatte. Hindenburg Omens im Januar und Februar 2026 hatten mich veranlasst kurz vor der US Attacke auf den Iran noch ein bisschen was verkauft zu haben, und danach als der Vstoxx wieder unter 20 fiel dann noch weiteres, bis ich eben Anfang Juni auf ca. 20% long-Aktien Anteil kam. Ab da dann noch weitere Verkaeufe, weiter reduzierte Aktienquote auf 7%.

    Seitdem haben sich die Indizes wirklich schwach entwickelt, eine Seitwaertsphase, ich habe nichts verpasst. Der Grosse Crash blieb jedoch aus.

    Das Bild wird zunehmen unscharf. Baer bleiben? September ist fast zu Ende. Dieses WE nutze ich mir ein paar Aktien intensiv anzugucken und die Aktienquote hoch zu fahren. Das letzte HO ist Anfang September gewesen. Ich muesst mit spitzem Bleistift die Tage nachzaehlen, aber ich glaube, es sind keine 3 HO's mehr die noch "Scharf" waeren. Somit eine Entwarnung.

    Was Zinsen angeht: hier erwarte ich ein Update bzgl Margin Debt Entwicklung, und Zinsen sind generell in Bewegung. 1-2 Wochen noch, dann ist hier moeglicherweise Entwarnung: die hohen Zinsen scheinen den Markt nicht zu belasten. Doch so wie ein Fussballspiel 90 Minuten dauert, so hat der September 30 Tage.

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  • noch eine Alternative: Kaufen an der einen Boerse, Umlegung der Aktien, verkaufen an der anderen Boerse. Bei Interactive Brokers kostet das Umlegen $10 USD, also ca. 8,79 Euro, und dauert ca. ein paar Tage bis zu einer Woche.

    Jetzt muss man nur noch solche Aktien finden, die an der einen Boerse billiger sind als an der anderen. Gibt es manchmal. Interessant die illiquiden Aktien. Man macht halt fishing-orders, und ab und zu angelt man was.

    Time is relative. We perceive time very differently depending on which side of the bathroom door we’re on.

  • Zum Thema market-timing bei europäischen Aktien und europäischen Value-Aktien im Besonderen: Verdad erwartet hier für die nächsten Jahre ein überdurchschnittliche Median-Rendite von 13% bzw. 16% p.a.

    Ursache dafür ist das gedämpfte Umsatzwachstum nach dem Energieschock 2022 und die entsprechenden Sparprogramme. Als Folge davon haben europäische Aktien eine hohe FCF-Rendite, die speziell bei den Value-Aktien den Großteil der erwarteten Kurssteigerungen übernehmen wird.

    Das ist m.E. nicht nur ziemlich attraktiv, sondern auch gut nachvollziehbar. Ich werde mal meine Datenbank prüfen, wie sich da die FCF-Rendite ermitteln läßt, um die schönsten Rosinen zu picken. Im Artikel gilt "free cash flow yield, which is defined as the free cash flow generated over the last twelve months divided by today’s market cap."

    Quelle: https://us13.campaign-archive.com/?u=6dc62f30751…e&id=ef9e1259dc

  • Ja, das ist gut moeglich, teuer sind die europaeischen Maerkte nicht. Aber was ist mit Deinem Baby in Hongkong? Bin jetzt extra frueh aufgestanden, wegen der Zeitverschiebung, um mich um das Baby zu kuemmern...

    Time is relative. We perceive time very differently depending on which side of the bathroom door we’re on.