Rückkaufangebot DBAG

  • Ist fast schon Off Topic... Heute erreicht mich ein Schreiben meines Brokers: Die DBAG bietet mir an, für 12,50 ihre eigenen Aktien zurückzukaufen. Zum Zeitpunkt des Angebots lag der Kurs bei 12,80, aktuell bei 13,20. Was soll das?

    Bekanntlich hält man ja nur jene Menschen für normal, die man noch nicht so gut kennt. (SPON)

  • Ah, ich hab's schon. Weiß trotzdem nicht, was das soll, vielleicht eine rechtliche Sache:


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    Deutsche Beteiligungs AG kündigt Aktienrückkauf an


    Die Deutsche Beteiligungs AG (ISIN DE0005508105/ WKN 550810) teilte am Montag mit, dass sie ein Aktienrückkauf-Programm über bis zu 10 Prozent des Grundkapitals starten wird, um ihre Finanzierungsstruktur zu optimieren.


    Der Aktienrückkauf wird über ein an alle Aktionäre gerichtetes öffentliches Kaufangebot erfolgen. Das Angebot wird auf den Erwerb von bis zu 1.866.666 Aktien der Gesellschaft zu einem Preis von 12,50 Euro je Aktie lauten


    Wie die Deutsche Beteiligungs AG bekannt gab, haben die Deutsche Bank AG und Wilhelm von Finck jun. der Gesellschaft mitgeteilt, dass sie im Falle eines Aktienrückkaufs bereit sind, zu dem genannten Preis 800.000 Aktien (Deutsche Bank über DB Value GmbH) bzw. eine Million Aktien (Wilhelm von Finck jun. über Harthauser GmbH) in das Angebot einzuliefern.


    Die Aktien sollen ohne Herabsetzung des Grundkapitals eingezogen werden, wodurch sich das Ergebnis je Aktie erhöhen wird.


    Die Aktie der Deutschen Beteiligungs AG schloss heute nahezu unverändert bei 12,71 Euro (-0,08 Prozent).


    Quelle:Finanzen.net 27/06/2005 21:39


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    Kollege Value hat auch schon wieder seine Finger im Spiel...

    Bekanntlich hält man ja nur jene Menschen für normal, die man noch nicht so gut kennt. (SPON)

    Edited once, last by Herakles ().

  • Hallo Herakles,


    ich habe das gleiche Angebot bekommen.
    Es ist wohl schon durch den Reißwolf gegangen.
    Früher gab es diese Angebote nur aus USA und von Firmen die keiner kannte.
    Hier will man wohl billigst zurückkaufen.


    Gruß Zero

  • Na ja, wahrscheinlich ist das der Durchschnittspreis der letzten 3 Monate vor Angebotserstellung oder so ähnlich, die Aktie ist ja in letzter Zeit angestiegen.


    Ich frage mich aktuell eher, was für Auswirkungen die Wiederbesteuerung von Unternehmensbeteiligungsverkäufen (Plan der CDU) auf die DBAG hat...

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  • Hallo Herakles,
    das ist alles noch nicht gebacken. Wenn die Wahlversprechen so wie immer gehalten werden, müßte die CDU noch einen Joker im Ärmel haben.
    Mit Steuererhöhungen den Wahlkampf gewinnen.
    Alles ist möglich.
    Wenn es um Arbeitsplätze geht, werden Ausnahmen gemacht.


    Gruß Zero

  • Habe ich was falsch gemacht oder wie soll ich diese Meldung deuten? Der Kurs liegt übrigens bei 13,05.


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    Deutsche Beteiligung bei Aktienrückkauf weitgehend am Ziel
    Freitag 22. Juli 2005, 08:39 Uhr


    FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt, ist bei ihrem öffentlichen Aktienrückkauf bereits weitgehend am Ziel. Eine Woche vor Fristende hat das Unternehmen 1,81 Mio Aktien angedient bekommen, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Finanzanzeige hervorgeht. Das entspricht einem Anteil von 9,71%. Das bis zum nächsten Freitagmittag laufende Angebot gilt für 10% des Grundkapitals oder knapp 1,867 Mio Aktien. Die Papiere sollen ohne Herabsetzung des Grundkapitals eingezogen werden, wie die Deutsche Beteiligung bei Ankündigung des Rückkaufs mitteilte. Dadurch werde sich das Ergebnis je Aktie erhöhen.

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  • Mal was Neues, dass der Kurs nach Beendigung des Aktienrückkaufprogramms nach oben ausbricht. Nächster Widerstand eigentlich erst bei 20 EUR. In 6 Wochen Eichel-frei.


    Ich hätte gedacht, dass die drohende Besteuerung von Unternehmensbeteiligungen auf den Kurs drückt, wobei ich gar nicht weiß, inwieweit das die DBAG überhaupt trifft.


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  • Frankfurt am Main, 14. September 2005. Die gute Ergebnisentwicklung, über die die Deutsche Beteiligungs AG in den vergangenen Quartalen berichten konnte, hat sich im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fortgesetzt: Mit 10,4 Millionen Euro hat die börsennotierte Private-Equity-Gesellschaft wiederum einen hohen Konzernüberschuss erzielt. Insgesamt wurde im laufenden Geschäftsjahr 2004/2005 (1. November bis 31. Oktober) bis zum 31. Juli 2005 ein Konzernüberschuss von 40,2 Millionen Euro erreicht. Das sind knapp 33 Millionen Euro mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, der einen IFRS-Konzernüberschuss von 7,3 Millionen Euro aufwies.


    Der Net Asset Value je Aktie (NAV), die international übliche Kennzahl zur Beurteilung von Beteiligungsgesellschaften, verbesserte sich auf 14,61 Euro. Für die Aktionäre ergibt sich damit, einschließlich der im März gezahlten Dividende, ein Wertzuwachs von 2,37 Euro oder 18,9 Prozent, bezogen auf den NAV zu Beginn des Geschäftsjahres. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Wertzuwachs zum vergleichbaren Zeitraum lediglich 4,2 Prozent betragen.


    Weiterhin trägt die gute Entwicklung der Management-Buy-outs im Portfolio der Deutschen Beteiligungs AG maßgeblich zur Wertsteigerung bei. Profitiert hat die Deutsche Beteiligungs AG auch von der allgemein positiven Stimmung an den Kapitalmärkten und der Entwicklung des Dollarkurses vor allem im dritten Quartal des Geschäftsjahres.


    Mit einem Aktienrückkauf hat die Deutsche Beteiligungs AG im Juli die Aktionäre an der guten Ergebnis- und Liquiditätssituation teilhaben lassen. Nach einem öffentlichen Angebot zur Übernahme eigener Aktien wurden 1.829.338 Aktien oder 9,8 Prozent des bisherigen Grundkapitals erworben. Die Aktien wurden zu einem Preis unterhalb des Börsenkurses und des damaligen NAV gekauft, so dass durch den Aktienrückkauf der innere Wert der Aktie gestiegen ist. Weil der überwiegende Teil der Aktien aus der Hand von zwei Großaktionären stammte, ist der Streubesitzanteil der Aktie durch den Rückkauf gestiegen. Nach dem Einzug der zurückgekauften Aktien beträgt der Streubesitz-Anteil 68,9 Prozent, die neue Aktienanzahl 16.837.329 Millionen Stück.


    Für die verbleibenden Monate des laufenden Geschäftsjahres ist der Vorstand der Deutschen Beteiligungs AG weiter zuversichtlich: Angesichts der Wertsteigerungsperspektiven unseres Portfolios erwarten wir aus heutiger Sicht, dass die Deutsche Beteiligungs AG das Geschäftsjahr 2004/2005 mit einem noch einmal verbesserten Ergebnis abschließen wird, so Wilken von Hodenberg, Sprecher des Vorstands.


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    Schön, schön, die zurückgekauften Aktien sind eingezogen, so daß es jetzt mehr Gewinn pro Aktie bleibt. Dieses Jahr bisher 2,38 pro Aktie, da kommt dann noch ein Quartalsgewinn drauf, also vielleicht 3 EUR am Ende. Bei Kurs 14 macht das so etwa KGV 4,7.

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  • Die dümpeln sich einen ab...


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    DGAP-Ad hoc: Deutsche Beteiligungs AG


    Ad-hoc-Meldung nach §15 WpHG


    Ausschüttung


    Deutsche Beteiligungs AG - Vorschlag: Verdoppelung der Ausschüttung je Aktie


    Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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    , wobei al
    Deutsche Beteiligungs AG - Vorschlag: Verdoppelung der Ausschüttung je Aktie:
    0,33 Euro Dividende plus Bonus von 0,33 Euro je Aktie
    Konzernjahresüberschuss 2004/2005 41,3 Millionen Euro


    Die Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt am Main, hat im Geschäftsjahr 2004/2005 (Stichtag 31. Oktober) eine deutliche Ergebnisverbesserung erzielt.
    Der Konzernjahresüberschuss nach IFRS übertraf mit 41,3 Millionen Euro den vergleichbaren Vorjahreswert von 10,0 Millionen Euro deutlich. Der Net Asset Value je Aktie erhöhte sich im Verlauf des Geschäftsjahres von 12,54 Euro (31. Oktober 2004) auf 14,64 (31. Oktober 2005).


    Die Deutsche Beteiligungs AG beabsichtigt, ihren Aktionärinnen und Aktionären wiederum eine Dividende von 0,33 Euro je Aktie auszuschütten; darüber hinaus
    soll angesichts des guten Ergebnisses ein Bonus von ebenfalls 0,33 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Einen entsprechenden Vorschlag an die Hauptversammlung haben Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft heute
    beschlossen.


    Frankfurt am Main, 23. Januar 2006


    Der Vorstand


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    Wenn man den NAV vom 31. Oktober mit der seitherigen Marktentwicklung laufen läßt und die 0,66 EUR Dividende hinzuzählt, kommt man auf 16,50 Minimalwert.
    Erst mal liegen lassen, tut ja nicht weh.

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  • Quote

    Original von Herakles
    Wenn man den NAV vom 31. Oktober mit der seitherigen Marktentwicklung laufen läßt und die 0,66 EUR Dividende hinzuzählt, kommt man auf 16,50 Minimalwert.


    Hm, ja, schon erreicht...


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  • Du weißt, daß die Aufsichtsräte bei Frosta Müffelmann und Schimmelpfennig heißen?

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Das ist doch erbärmlich, vor einem Jahr hätte so eine "Empfehlung" sofort zu einem 5-10%igen Kurssprung geführt, heutzutage passiert nix mehr. Die Zeit der Small-Caps scheint wirklich vorbei.


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    Dt. Beteiligungs AG Kursziel 23 Euro (Prior Börse)


    Die Experten der "Prior Börse" sehen für die Aktie der Deutschen Beteiligungs AG (ISIN DE0005508105/ WKN 550810) ein Kursziel in Höhe von 23 Euro.


    Im vergangenen Geschäftsjahr 2004/05 (31. Oktober) habe die Private-Equity-Gesellschaft 41 Mio. Euro nach Steuern verdient. Das sei das höchste Ergebnis in der 40-jährigen Unternehmensgeschichte. Der Profit habe sich gegenüber dem Vorjahr vervierfacht. Innerhalb eines Jahres habe sich der innere Wert je Aktie von 12,54 Euro auf 14,64 Euro verbessert. Der Kurs der im SDAX notierenden Aktie sei seit Mai vergangenen Jahres von 11 auf aktuell 17,15 Euro angestiegen. Zwar notiere das Papier 17 Prozent über dem Nettosubstanzwert. Gleichwohl befinde sich die Branche im Aufwind.


    Wilken Freiherr von Hodenberg, Vorstandschef der Deutschen Beteiligungs AG (DBAG), habe zu Beginn dieses Jahres, in nur sechs Wochen, 434 Mio. Euro für einen Private-Equity-Fonds bei Banken, Pesnionsfonds und Stiftungen eingeworben. Die Frankfurter würden für das Management des Fonds eine Gebühr von 2 Prozent erheben. Allein diese Zahlungen würden fast die gesamten Personalkosten der Beteiligungsgesellschaft abdecken.


    Im März winke den Aktionären eine Dividende von 33 Cent plus einem Bonus von 33 Cent. Daraus errechne sich eine Dividendenrendite von fast 4 Prozent. Der Unternehmenslenker habe mit den Veräußerungsgewinnen die Schulden komplett zurückgeführt und habe einen Kassenbestand von 40 Mio. Euro aufgebaut. Ferner habe von Hodenberg die Pensionsverpflichtungen aus der Bilanz ausgegliedert.


    Hinzu komme, dass der Vorstandschef für 23 Mio. Euro eigene Aktien gekauft habe. Das seien immerhin 10 Prozent des Grundkapitals. Die Anteile seien eingezogen worden. Gegenüber den Experten der "Prior Börse" habe von Hodenberg gesagt, dass er sich vorstellen könne, weitere Aktien zurückzukaufen. Hierzu sei jedoch noch keine Entscheidung getroffen worden.


    Die Investments würden zu einem Transaktionswert zwischen 50 und 250 Mio. Euro über die Bühne gehen. Dabei stünden Industrieunternehmen, die zwar kaum wachsen würden, aber günstig zu haben seien, wie bspw. Automobilzulieferer, Feinchemieunternehmen, Maschinen- und Anlagenbauer, im Fokus. Im derzeitigen Bestand befänden sich 15 Beteiligungen. Die DBAG-Aktie eigne sich zur Langfristanlage. Das Geschäftsjahr 2006 habe von Hodenberg in Anbetracht der Bilanzvorlage als ein weiteres Erntejahr bezeichnet.


    Für die Aktie der Deutschen Beteiligungs AG sehen die Experten der "Prior Börse" ein Kursziel in Höhe von 23 Euro.
    Analyse-Datum: 01.02.2006

    Bekanntlich hält man ja nur jene Menschen für normal, die man noch nicht so gut kennt. (SPON)

  • Vielleicht sollte man auch ein Investment bei der schweizer SIG in Betracht ziehen: Dort zieht Lambert Leisewitz die Fäden.

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Ich habe sie vor 5 Minuten verkauft. KGV ist bei DBAG ja nicht sonderlich aussagekräftig und der NAV ist fast erreicht.
    Zuvor hatten manche auf einen wesentlich höheren Platzierungspreis gehofft, aber wer zu spät kommt...
    Bei schwachen Börsen sinken Werte wie DBAG überdurchschnittlich, bei starken Börsen steigen sie entsprechend. Ist halt die Frage, was man an den Börsen für die nächste Zeit erwartet. Ich bin da einigermaßen unentschlossen und nehme daher mal die Gewinne mit.


    Bauer selbst könnte bei schwächelnder Börse vielleicht einen Blick wert sein. Müßte man mal mit der Peer-Group vergleichen. Die Story klingt ganz gut, Familienunternehmen in Nische (Spezialtiefbau), wobei das wohl eine Mischung aus Baufirma (2 Drittel Umsatz, 1 Drittel Gewinn) und Maschinenbau (1 Drittel Umsatz, 2 Drittel Gewinn) ist. Die Maschinen sind ebenfalls für den Spezialtiefbau. Jetzt ist man halt die rettende Heuschrecke wieder losgeworden.

    Bekanntlich hält man ja nur jene Menschen für normal, die man noch nicht so gut kennt. (SPON)