• Erbschaftssteuer ist, wenn man Leuten Vermögen abnimmt, für dessen Bildung sie vielleicht nichts geleistet haben, um es Leuten zu geben, die für dessen Bildung garantiert nichts geleistet haben.

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis

    Everything will be allright!

  • Erbschaftssteuer ist, wenn man Leuten Vermögen abnimmt, für dessen Bildung sie vielleicht nichts geleistet haben, um es Leuten zu geben, die für dessen Bildung garantiert nichts geleistet haben.

    Das habe ich auf X gelesen. Der Schreiber hat nicht verstanden, daß das gerade ein Argument für die Erbschaftssteuer ist. Wenn niemand einen Anspruch erheben kann, ist selbstverständlich die Gleichverteilung die gerechteste Lösung. Das ist doch außer Frage und wirklich das schlechteste Argument dagegen. Das heißt wohl, die anderen Argumente sind nicht stichhaltig, jedenfalls nicht bei den aktuellen Steuersätzen.

    Die Firmenanteile, die der Staat in diesem Zuge bekommt, falls er über einen Zeitraum von z.B. zehn Jahren von den anderen Erben nicht ausbezahlt wird, könnten an einen Staatsfonds nach norwegischem Vorbild übertragen werden ("Deutschlandfonds"), mit dessen Investmenterträgen künftig die Rente für uns alle finanziert wird, wenn die Rentenversicherung demographisch bedingt in Schieflage gerät, was not tut. Wenn irgendwo noch Luft für Steuererhöhungen ist (eigentlich nur die Streichung von Ausnahmen), dann da.

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

    Einmal editiert, zuletzt von Winter (23. September 2025 um 23:53)

  • Die Firmenanteile, die der Staat in diesem Zuge bekommt, falls er über einen Zeitraum von z.B. zehn Jahren von den anderen Erben nicht ausbezahlt wird, könnten an einen Staatsfonds nach norwegischem Vorbild übertragen werden ("Deutschlandfonds"), mit dessen Investmenterträgen künftig die Rente für uns alle finanziert wird, wenn die Rentenversicherung demographisch bedingt in Schieflage gerät, was not tut. Wenn irgendwo noch Luft für Steuererhöhungen ist (eigentlich nur die Streichung von Ausnahmen), dann da.

    Glaubst du, dass unsere Politiker Firmenanteile von nicht börsennotierten Unternehmen wirklich solide verwalten würden? Alleine der bürokratische Aufwand wäre wahrscheinlich enorm. Zudem käme die politische Einflussnahme hinzu.

    A nation which can prefer disgrace to danger is prepared for a master and deserves one.

  • Da bin ich bei Acheron . Ich würde sogar sagen, ausgeschlossen. Ich meinte weiter oben, dass Anteile einer Mittelstands-GmbH, (also aus dem Bereich, der 90% der Leute beschäftigt), schon nicht mehr einfach so an "irgendjemand anderes" verkauft werden können, ohne dass die Geschäfte darunter leiden. Eine eigentümergeführte Kapitalgesellschaft ist eben keine anonymes Kapital Gesellschaft.

    Der Trugschluss der Befürworter von Erbschaftssteuer ist, dass sie der Allgemeinheit "zu Gute" käme. Nein, es würde genauso verschwendet werden, wie die meisten anderen Staatseinnahmen und allenfalls genauso wie diese in den Taschen der Superreichen landen. Die Armen hätten nichts davon.

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  • Wozu warten bis man tod ist? Zu Lebzeiten kann man auch schon verschenken.

    Wer wirklich reich ist, hat mehr Moeglichkeiten: umziehen dorthin wo es steuerlich guenstiger ist.

    Die kleinen Fische werden gefangen, die grossen laesst man laufen.

    “It’s the little things that matter. It’s one thing to tell someone they look like the first day of spring. It’s another thing to tell them they look like the last day of a long, hard winter.” - Zig Ziglar

  • Ich meinte weiter oben, dass Anteile einer Mittelstands-GmbH, (also aus dem Bereich, der 90% der Leute beschäftigt), schon nicht mehr einfach so an "irgendjemand anderes" verkauft werden können, ohne dass die Geschäfte darunter leiden. Eine eigentümergeführte Kapitalgesellschaft ist eben keine anonymes Kapital Gesellschaft.

    Wie weiter oben von anderen schon dargelegt wurde, ist das in jeder Hinsicht falsch. Auch bei einer GmbH sind Eigentümer und Geschäftsführer getrennt, und man kann einen passiven Anteil an der GmbH halten - nicht vergessen, es ginge um einen Minderheitsanteil von z.B. 30%. Das stört das Geschäft nicht im geringsten. Überdies ist der Erblasser sowieso tot, der steht auch nicht wieder auf ohne Erbschaftssteuer.

    Glaubst du, dass unsere Politiker Firmenanteile von nicht börsennotierten Unternehmen wirklich solide verwalten würden? Alleine der bürokratische Aufwand wäre wahrscheinlich enorm. Zudem käme die politische Einflussnahme hinzu.

    Ich hatte ausdrücklich geschrieben, daß die Anteile eben nicht der Staat halten solle, sondern ein unabhängiger Fonds, analog zum staatlichen Pensionsfonds in Norwegen. Ich hatte nichts darüber geschrieben, wer diesen managen soll. Da muß es keinen politischen Einfluß geben jenseits der Entscheidung über die generelle Ertragsverwendung. Er müßte die Anteile auch nicht ewig halten. Was den bürokratischen Aufwand angeht, das läßt sich mit sinnvollen Freibeträgen minimieren. Über eine Million könnte man reden, 100 Millionen Euro sind zu viel.

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  • Ich hatte ausdrücklich geschrieben, daß die Anteile eben nicht der Staat halten solle, sondern ein unabhängiger Fonds, analog zum staatlichen Pensionsfonds in Norwegen. Ich hatte nichts darüber geschrieben, wer diesen managen soll. Da muß es keinen politischen Einfluß geben jenseits der Entscheidung über die generelle Ertragsverwendung. Er müßte die Anteile auch nicht ewig halten. Was den bürokratischen Aufwand angeht, das läßt sich mit sinnvollen Freibeträgen minimieren. Über eine Million könnte man reden, 100 Millionen Euro sind zu viel.

    Wie wahrscheinlich ist ein unabhängiger Fond? Selbst der norwegische Staatsfond ist meines Wissens nicht zu 100% unabhängig. Bspw. gab es zuletzt Druck israelische Aktien zu verkaufen. Und wenn der Staat nicht ewig hält, an wen verkauft er dann? An US Private Equity Firmen? Wie wird der Wert bemessen? Gibt es ein Vorkaufsrecht für Erben?

    Am Ende bleibt auch noch die Problematik mit Stiftungen. Wie bestuert man wohlhabende Erben, deren Unternehmensanteile in einer Stiftung gebunden sind?

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  • ...

    Am Ende bleibt auch noch die Problematik mit Stiftungen. Wie bestuert man wohlhabende Erben, deren Unternehmensanteile in einer Stiftung gebunden sind?

    Gar nicht soweit ich weiß.
    Die Anforderungen an eine Stiftung sind relativ hoch aber dafür ist das Vermögen darin rechtlich relativ sicher.
    Mir war das zu wenig kontrollierbar, weswegen ich das nicht weiter verfolgt habe...

    3.) Gib nie mehr für einen Erwerb aus, als absolut nötig
    16.) Geschäft ist Geschäft (... bis sich ein besseres anbietet)
    218.) Kauf nie ohne zu wissen, was Du kaufst

  • Acheron: Ja, 100% unabhängig wie eine Zentralbank würde der Staatsfonds wahrscheinlich nicht sein. Sowas wie Diskussionen um Desinvestition aus bestimmen Bereichen (in Deutschland eher nicht Israel aus bekannten Gründen, aber vielleicht ESG etc.) würde es vielleicht mal geben. Ein Vorkaufsrecht für Erben oder die anderen Eigentümer wäre eine gute Idee. Die Erbschaftssteuer-Freibeträge müßten wahrscheinlich ohnehin einmal wieder an die (Vermögenspreis-)Inflation angepasst werden, und wenn statt 400.000€ Euro alle zehn Jahre (für Schenkungen von Eltern->Kind) ein Lebensfreibetrag eingeführt würde, wie aktuell von der SPD aufgebracht, dann wären dafür ein oder zwei Millionen Euro nicht zu hoch. Dann könnte es evtl. auch einheitlich für alle sein, wobei das BVerG vermutlich in so einem begründeten Fall auch Ausnahmen mitmachen würde. Wie man den Wert bestimmt: Das ist doch eine häufige Frage, das mußte z.B. bei der Vermögenssteuer (1% pro Jahr!) ja auch funktioniert haben, oder waren die Firmeninhaber auch befreit? Und auch bei der Erbschaftssteuer ist es doch heute schon nötig, falls die Kriterien für die Befreiung nicht eingehalten werden können. Auch im Rahmen von Spruchstellenverfsahren bei Zwangsabfindungen ("Squeeze Out") findet eine Bewertung statt. Ich habe keinen konkreten Plan, wie das im Detail geregelt würde, nur so eine Idee. Der Erbe sollte immer den Staat auszahlen können, und es sollte dabei auch die Möglichkeit der Stundung geben.

    An die Stiftung dachte ich auch schon. Die gehört niemanden, nur sich selbst, nicht wahr? Sie hat lediglich Begünstigte. In dem Fall müßte wohl der Übertrag an die Stiftung selbst schon der Schenkungssteuer unterliegen.

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  • Das Problem sehe ich eigentlich in der Steuervermeidung durch sehr wohlhabende. Wer das Geld hat, überträgt sein Vermögen ins Ausland und/oder in eine Stiftung. Am Ende wird die Mittelschicht gemolken.

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  • Depots bei Interactive Brokers und Ablegern, und noch mehr bei Freedom24, sind für die Steuererklärung eigentlich ein Alptraum. Freedom24 bietet ja nicht einmal überhaupt eine deutsche Steuererklärung an wie IB, auch wenn die unvollständig ist. Grund: Die Währungsgewinne werden nicht ausgewiesen. ChatGPT meint, in Fremdwährung gehandelte Wertpapiere seien stets mit dem in Euro umgerechneten Kauf- und Verkaufskurs am jeweiligen Tag zu bewerten (offizieller Tageskurs der EZB). Wenn man nicht taggleich, sondern Tage zuvor oder danach die Währung umgetauscht hat, dann muß das separat erfaßt werden, was sehr kompliziert ist (jede Charge extra, FIFO usw.). Da IB Zinsen zahlt, gelte auch die Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer nicht. Das sei als privater Veräußerungsgewinn in Anlage SO einzutragen (sonstige Einkünfte), wie auch Bitcoin, Gold etc. Von IB gibt es lediglich ein seitenlanges FX income worksheet. Es gibt tatsächlich Summen für jede Währung und eine Gesamtsumme in Euro. Betragsmäßig gering, könnte hinkommen. Ist das die Summe für Anlage SO? Hat das jemand von Euch mal eingetragen, oder ignoriert ihr das wie ich? Mein(e) Sachbearbeiter haben sich bisher immer mit dem PWC-Steuerbericht zufriedengegeben. Wobei das o.g. Worksheet wohl auch nicht fehlerfrei sei laut Berichten, ebenso wie der PWC-Bericht, wobei das m.E. zumindest stark gegen eine eventuelle strafrechtliche Relevanz spricht, wenn man solche Details nicht selbst erkannte.

    Mein Glück wohl: Es gibt für Spekulationsgewinne nach §23 EStG seit 1.1.2024 eine Freigrenze von 1000€ im Jahr, vorher 600€. Mein Wert lag stets darunter. Das spricht aber dafür, Fremdwährungen zeitnah zu tauschen und nicht stehen zu lassen, damit keine Gewinne entstehen. Es scheint, daß man vor Jahresende nicht erkennen kann, wie hoch der Wert bereits ist? Allerdings bedeutet die Freigrenze und die Möglichkeit von negativen Werten ohnehin, daß wohl nie jemand so genau nachfragen wird, eben weil es nicht zwingend erklärt werden muß.

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  • Ist das die Summe für Anlage SO? Hat das jemand von Euch mal eingetragen,

    ja klar habe ich das mal eingetragen (bzw. eine Ableitung davon)

    Mein FA hat die Währungsgewinne nicht für SO anerkannt (so vor ca 10 Jahren) sondern ausdrücklich unter Aktiengewinne packen wollen - m.E. Unsinn.
    Also Einspruch, längere Diskussion. Nu, der Klügere gibt irgendwann nach - vor allem bei Peanuts.
    Seither läuft alles bei mir unter Kursgewinne. Schön einfach und das FA ist glücklich.

    Falls ein Teil tatsächlich unter private Veräusserungsgewinne gehört, so what. Das sind hin und her ein paar Hunderter im Jahr und eine Freigrenze gibt es ja auch noch. Gleicht sich über die Zeit eh aus bzw. sogar zu meinen Gunsten. Und ich habe auch noch mehrere 1000er Verlustvortrag dafür. Völlig wurst somit.

    PS: weiss nicht mehr genau: Aber nein, das ist nicht die Summe für SO, da gab es noch irgendwelche Abweichungen. Sorry, weiss nicht mehr. Nach der Diskussion mit dem FA habe ich mir das Leben auch einfach gemacht.

  • Man liest im Internet, daß manchen Sachbearbeitern das Thema Währungsgewinne (bei Auslandsbrokern) gar nicht bewußt ist.

    Es gibt also auch Verlustvorträge für die Anlage SO? So daß man Jahre mit negativen Werten nutzen könnte, falls doch mal eines kommt mit mehr als 1000€? Rein hypothetisch, ich werde hier keine schlafenden Hunde wecken. Es geht mir gar nicht ums Geld, sondern um die wahnsinnige Arbeit! Und wenn die Werte von IB auch noch falsch sind: Also das kann doch kein Privatanleger ohne Hilfsmittel mehr stemmen! Vielleicht gibt es Tools dafür, aber dafür müßte man erstmal jede einzelne Transaktion eingepflegt haben; ich nehme an, daß das nicht automatisch geht von IB aus. Man muß ja jede Charge separat berechnen, beim Schließen wieder nach FIFO-Methode verteilen usw. Also Umtausch bis Aktienkauf, das dazwischen wurde ja bereits versteuert als Aktiengewinn, dann wieder von Aktienverkauf (neue Fremdwährung zum Tageskurs) bis zum Rücktausch, und das verteilt über zig Positionen jeweils mit Dividenden, dazwischen weiterer Umtausch usw. Bei mir hat das Arbeitsblatt von IB schon neun Seiten. Ich würde ggf. gerne 100 Euro zahlen, um meine Ruhe zu haben. Das ist die einzige Motivation. Sonst würde ich lieber das IB-Depot ganz aufgeben.

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  • Ich würde ggf. gerne 100 Euro zahlen, um meine Ruhe zu haben

    comdirect als Broker :D ? (Ich bin mir bewusst, dass man dort keine Aktien leerverkaufen kann und dass für Wertpapierkredite vergleichsweise hohe Zinsen verlangt werden. Aber dafür bekommt man eine Steuerbescheinigung, die beim Finanzamt völlig unproblematisch ist.)

    "The only function of economic forecasting is to make astrology look respectable." - John Kenneth Galbraith

  • Es gibt also auch Verlustvorträge für die Anlage SO?

    ja sicher.

    Beispiel: du kaufst Goldbarren und verkaufst sie mit Verlust nach weniger als 1 Jahr. Oder Immos.

    Beispiel: du hast Altaktienverluste nicht rechtzeitig ausgleichen können, dann wurden die umgebucht und werden jetzt mit Gold/Immo etc verrechnet

  • comdirect als Broker :D ? (Ich bin mir bewusst, dass man dort keine Aktien leerverkaufen kann und dass für Wertpapierkredite vergleichsweise hohe Zinsen verlangt werden. Aber dafür bekommt man eine Steuerbescheinigung, die beim Finanzamt völlig unproblematisch ist.)

    Meine "Bank-Geschichte" startete bei einer regionalen Sparkasse, dann kurz die Hamburgische Landesbank (telefonische Order-Gebühren etwa 1% für Kauf und Verkauf...), dann gefühlt 20 Jahre die Comdirect bis zur Russland-Verarsche und aktuell die DZ-Bank.

    Steuerbescheinigungen: Waren niemals ein Problem, bei keiner dieser Stationen.

    Ich wundere mich, dass einige Billigheimer-Broker offenbar nicht in der Lage sind, so einen 08/15-Service anzubieten. Wenn die so hart auf Kante genäht sind, dass keine Steuerbescheinigung drin ist, würde ich mich dort nicht wohl fühlen. Vom Arbeitsaufwand und den Diskussionen mit dem Finanzamt mal ganz abgesehen.

  • Alle deutschen Banken/Broker inkl. Lynx als Ableger von ibkr müssen deutsche steuerdokumente erstellen und melden die auch ans FA. Nur ausländische Broker unterliegen nicht der Verpflichtung.

    Bei ibkr hab ich bis jetzt keine formulare. Letztes jahr hab ich die noch bekommen.

    Welche deutschen broker erstellen denn keine steuerformulare? Würde mich wundern.

  • phoenics: Ich weiß nicht, ob diese Verpflichtung für Lynx (ein niederländisches Unternehmen!) wirklich greift, oder ob sie das nur freiwillig machen. Sie führen auch keine Abgeltungssteuer ab und melden m.W. nur das, was alle Banken innerhalb der EU ans BZSt melden. (Ich meine, daß es auch einen Report gibt, in dem das dargestellt wird, bin aber nicht mehr sicher) Heißt das, daß IB selbst diesen PWC-Steuerbericht für die deutsche Steuererklärung (Anlagen KAP und KAP-INV) nicht erstellt? Ich wollte zu IB direkt wechseln, aber das würde mich abschrecken.

    Das von mir angesprochene Problem war allerdings der Handel mit Fremdwährungen. Das wird so oder so nicht Anlage KAP erfaßt.

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  • ob sie das nur freiwillig machen

    ?? erstellt Lynx irgendeine Art von Steuerbericht oder Steuerbescheinigung fürs deutsche FA.
    Falls ja, dann habe ich den noch nicht wahrgenommen.

    Falls du den PWC Bericht meinst, so wird der m.E. von IB beauftragt. Zumindest finde ich den via "clientam"-Schnittstelle (wie auch immer die korrekt benamst wird) wo ich sonst keinerlei Lynx-Meldungen sehe. Lynx-Meldungen finde ich dagegen im "Lynx-Trader" im dortigen "Kundenbereich". Wozu dieser "Trader" auch immer gut sein soll. Mehrwert ggü der "clientam"-Schnittstelle habe ich da noch nicht entdeckt. Aber auch nicht wirklich gesucht.