... und value in der Schweiz

  • Letzte Woche bin ich tatsächlich die 60 Km nach Basel gefahren (in Japan war ich noch nicht...) und habe mir neben Kaffee, Nudeln, Reis, Schokolade und Gewürzen auch ein Börsenmagazin mitgenommen und siehe da: Auch bei den Eidgenossen gibt es Aktien mit AZ-Charakter.
    Ein erstes "Screening" nach Kursverlauf und KGV ergab eine Liste, deren erste Hälfte ich bei wisi.com bis zum Rausschmiss abgearbeitet habe:
    Clariant, ein Chemieunternehmen habe ich mit Erfolg schon ins Depot genommen; hier andere Kandidaten:
    Unique Zürich Airport:
    Die Flughafenaktie ist mit der Swissair unter die Räder gekommen und von 250 SFR auf unter 100 SFR gefallen. Die neue Swiss ist hervorgegangen aus der Crossair - und die kommt aus Basel (Basel und Zürich ist ungefähr so wie Schalke und Dortmund) und nutzt den Flughafen im französischen Mulhouse, wo es sicher Kostenvorteile im Bereich Catering, luftfracht etc gibt. Trotzdem wird der Airport der wichtigste in der Schweiz bleiben.
    Charles Vögele:
    Eine Modekette (gräßliche Sachen, etwa ein anspruchsvollerer C&A) mit ziemlich flotten Wachstum ist auf die Nase gefallen. Der Gewinn fiel von 81 auf 1 Mio SFR. Der neue Chef hat allerdings warenwertabschreibungen von über 50 Mio SFR reingepackt. Tabula rasa ohne einen Verlust ausweisen zu müssen, vermute ich mal.
    Mövenpick
    macht nicht nur Eis und Kaffee, sondern betreibt Läden, Restaurants und Hotels, letztere mit "audiarabischer" Beteiligung, wie ich gelesen habe - ich dachte die fahren immer Benz.
    M. steckt seit Jahren in Restrukturierungen und war vom 11.9. natürlich auch stark betroffen.


    Weiterhin interessant:
    Phoenix
    Saurer
    Lem Holding
    Jelmoli
    Von Roll (dürfte von der Größe her auch für witchdream was sein)


    und wer wollte nicht schon immer mal eine schweizer Stahlaktie haben??? Na?
    Swiss Steel heißt der Schuppen, hat ebenfalls witchdream-Größe und ist nur für hardcore Antizykliker geeignet, der kurz-, mittel- und langfristige Chart ist jedenfalls grauenhaft, KUV und KBV locker weit unter 1 und das KGV soll nächstes Jahr bei 5 liegen... wers glaubt...
    Hier dürften die Exportbechränkungen der USA und in der Folge der EU auch nicht gerade rosige Zukunftsaussichten bescheren.
    Demnächst mehr...

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Vergessen habe ich noch die bisher schon diskutierten Forbo und Georg Fischer.

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Hallo value,


    danke für den Hinweis auf "witchdream-gerechte" Aktien ;D - Ich weiss das zu schätzen!


    Kleine methodische Frage (@ all): welche Börsenzeitschrift für Schweizerische Aktien hat einen guten Statistikteil? Oder hast Du die Recherchen vor allem auf Basis von wisi.com durchgeführt?


    Dank im Voraus & Gruss,
    witchdream

    "Manchmal ist nichts zum Thema schreiben auch eine Lösung."

    nixda

  • Ich hatte stocks, dort hast du das aktuelle und nächstjährige KGV sowie 52 Wochen hoch / tief und Marktkapitalisierung: Damit dann zu wisi und zu http://www.aktienführer.ch, wo man einen schönen Überblick zu den Unternehmen bekommt. Leider sind in vielen Zahlenreihen dort noch Lücken, aber fürs erste reichts...
    Also die Charts von "Von Roll" und Swiss Steel" möchte ich dir doch nochmals nahelegen!

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Hallo,


    Moevenpick habe ich mir einmal kurz angeschaut. Eigentlich sollte man ja meinen mit Geschäftsfeldern wie Gastronomie, Hotels und Premium Speise Eis sollte man gut Geld verdienen. Was Moevenpick allerdings in den letzten Jahren produziert hat ist ja nicht besonders erfreulich. 2001 wurde dann auch mit einem ordentlichem Verlust abgeschlossen.


    Die Aktien wurden 1993 mit einem KGV von 53 und 1994 noch mit einem KGV von 37 gehandelt. (KBV=1,3) Damals hat man wahrscheinlich noch mit weiter steigenden Gewinnen gerechnet, wie man sich doch täuschen kann.


    Heute werden sie mit einem KBV von 1,1 gehandelt, sicherlich nicht zu teuer, aber sind sie wesentlich mehr wert? Keine Ahnung...

  • @ dak
    die Situation bei Mövenpick ist sicher nicht erfreulich, jetzt muß man nur den Punkt appassen, wo es sich ändert ;) .
    @ witchdream
    Ich glaube, wenn du Eidgenosse wärest, hättest du dein Depot in der Baisse mit Aktien wie
    Gornergratbahn
    Titlis Bahn
    Navigation Leman (Schiffe auf dem Genfer See, Marktkapitalisierung laut Stocks 0,00! Das ist dann wohl ultimativ!)
    Hypo Bank Lenzburg
    dem Barschel Hotel Beau Rivage
    Zwahlen + Mayr
    und Hottinger Züri
    zugeknallt. ;D ;D ;D


    Geeinigt hätten wir uns wahrscheinlich dann bei MicroValue...

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Hallo zusammen!
    Mit Stocks habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Kennzahlen teilweise stark von der Realitaet abweichen und auch manchmal veraltet sind (wie wohl bei den meisten Boersenmagazinen :-( ). Empfehlen kann ich die Zeitung "Finanz und Wirtschaft", die 2* woechentlich erscheint und neben fundierten Artikeln zu den Unternehmen auch die Bilanzen und z.B. Buchwerte der besprochenen Unternehmen angibt. Ueber ihre homepage http://www.finanzinfo.ch kann man uebrigens auch ihren aktienfuehrer abrufen (nuetzlich), welcher identisch ist mit dem von value empfohlenen http://www.aktienfuehrer.ch


    Gruss,
    Tex

  • Noch kleiner Nachtrag zur von value erwaehnten Hypothekarbank Lenzburg (welche ganz in meiner Naehe beheimatet ist):
    Die moegen zwar von der Marktkapitalisierung ein Microcap sein, sind aber vom Geschaeftsmodell her solide und bei Privaten und KMU's im Kt. Aargau gut verankert. Waehrend sich die Konkurrenzunternehmen zusammenschlossen oder noch eher aufgekauft wurden, hat sie sich die Selbstaendigkeit bewahrt und ist langsam, aber "organisch" gewachsen...
    Wenn also jemand ein Investment in eine kleine Schweizer Regionalbank nicht scheut, ist die Hypi Lenzburg sicher eine Ueberlegung wert.


    Tex

  • Hi Tex!
    Meine Liste zielt auf die Angewohnheit von witchdream, sich immer die kleinsten und unscheinbarsten Unternehmen herauszufiltern. Ich wollte die Hypo deswegen nicht durch den Kakao ziehen. Wer die Aktien der Bank hat, machte seit 1.1.2001 8,5% Gewinn und strich 3,7% Dividende ein. Das haben nicht viele geschafft.

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  • Der Chart des Flughafen Zürich hat mir gerade die Starterlaubnis erteilt.
    In den letzten Tagen hat der schweizer Ständerat das Abkommen mit der BRD bezüglich der Flugbewegungen in Südbaden gekippt. Ich habe in der Ecke mal gewohnt - die Zürcher hätten ihren Flughafen doch auch so bauen können, daß der Anflug über Appenzell erfolgt - ist ziemlich viel Krach. In dem Vertrag waren Anzahl der Flugbewegungen und ein Nachtflugverbot geregelt. Ich dachte, durch die neue Unsicherheit bezüglich der Überflugrechte in D hätte der Kurs nachgeben müssen, was er aber nicht tat - ein Zeichen für ein positives Sentiment. Die Kriterien sind nach wisi und onvista erfüllt. Ich will die Bilanz noch durchackern und dann entscheiden.

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Produkte:
    Gussteile (Automobile)
    Röhren aus allen möglichen Materialien
    Fabrikanlagenplanung und Bau
    Produktionstechnologie


    Also ein typischer Zykliker.


    Deshalb ist die Bewertung nach Gewinnzahlen über dem Schnitt der letzten Jahre. Interessant sieht es aber nach Umsatz und Buchwert aus:


    KGV 0/1 17 1/2 14 2/3 9
    KCV 0/1 4 1/2 4 2/3 3,5


    Bei einem KUV von 0,3 und einem KBV von 1,1 ergibt sich ein Kurspotential von 50% zum langjährigen Durchschnitt und 100% zu den Höchstständen.


    Nichts Aufregendes, eher antizyklisches Alltagsgeschäft also.


    Die Bodenbildung im Chart ist schon deutlich abgeschlossen, das erste Einstiegssignal habe ich verpasst und jetzt beim nächsten kurzfristigen Boden zugeschlagen. Charts wie immer auf technical investor, Anmelden mit value Kennwort kontra und dann Chartheft anschauen oder in Tradesignal basic/graphic.

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Hallo zusammen,


    manch einer wird sie schon in Händen gehalten haben, eine Hilti.
    Nachdem der Tweedy, Browne Global Value Fond im letzten halben Jahr Hilti dazugenommen hat, habe ich sie mir einmal kurz angeschaut. Sind recht profitabel, es sind nur 30% der "Partizipations Scheine" im Umlauf, sind immer noch einigermassen günstig bewertet, KGV=10, KBV=1,3 , Div Rendite 2,4%.
    Nur was sind Partizipations Scheine ?

  • SCHAFFHAUSEN/ZUG (dpa-AFX) - Der Schweizer Maschinen- und Anlagenbaukonzern Georg Fischer verzeichnet nach dem Gewinnrückgang in 2001 auch im ersten Halbjahr 2001 einen Einbruch. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei "trotz rigoroser Kostensenkung" mit nur 42 Millionen Franken (28 Millionen Euro) auf ein Drittel des Vorjahres geschrumpft, teilte der Konzern am Mittwoch in Zug mit.


    Durch ein Kostensenkungsprogramm waren rund 120 Millionen Franken eingespart worden. Das Konzernergebnis brach von 73 Millionen im Vorjahr auf fünf Millionen Franken ein. Der Umsatz ging in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode um 15 Prozent auf 1,7 Milliarden Franken zurück. Als Grund wurde die Konjunkturflaute im Investitionsgüterbereich bezeichnet./hpd/ mr/DP


    ... und raus aus dem Depot!

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  • Clariant hatte ich noch gar nicht gesondert vorgestellt, führe ich aber in meinem Leserdepot. Ist auch so ein stinknormaler, etwas höher verschuldeter Chemiezykliker. Nach wie fast bei allen werten katastrophalem Chartbild heute satte 14% im Plus. Die Meldung dazu:


    Zürich, 22. Aug (Reuters) - Der Schweizer Chemiekonzern Clariant hat mit dem Ergebnis im ersten Halbjahr 2002 die Markterwartungen deutlich übertroffen und rechnet im Gesamtjahr mit einer Resultatverbesserung. Das Unternehmen will sich weiteren Angaben vom Donnerstag zufolge selbstständig bleiben und sich auf internes Wachstum und die Generierung von Cash Flow konzentrieren. Clariant schloss das erste Semester vor allem dank der aggressiven Kostensenkungsprogramme mit einem Gewinn von 145 Millionen sfr ab, was auf vergleichbarer Basis einen Anstieg von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutete. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA ermässigte sich um sechs Prozent auf 633 Millionen sfr. Der Umsatz sank in Franken um fünf Prozent auf 4,839 Milliarden sfr. In Lokalwährungen resultierte ein Umsatzplus von einem Prozent. "Das sind wirklich erstaunliche Resultate," sagte Analyst Bernd Pomrehn der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Die ZKB nahm die Titel in das Aktienportfolio Schweiz auf und bestätigte die Kaufempfehlung. Die Bank Sarasin erhöhte ihre Empfehlung für Clariant als Folge des Ausweises auf "buy" von "neutral". Analysten hatten für Clariant im Durchschnitt einen Umsatzrückgang auf 4,802 Milliarden sfr und einen auf 113 Millionen sfr gesunkenen Gewinn erwartet. Die Clariant-Aktien stiegen an der gehaltenen Börse bis gegen 14.15 Uhr um 6,2 Prozent auf 31,65 sfr. Der DJ StoxxChemical-Index tendierte zwei Prozent fester. Für das Gesamtjahr zeigte sich Clariant optimistisch, ein höheres operatives Ergebnis, ein besseres Nettoergebnis und eine Senkung der Nettoschulden auf unter vier Milliarden sfr erzielen zu können. Der Reingewinn soll über den 140 Millionen sfr Pro-forma-Gewinn des Vorjahres liegen, sagte Clariant-Chef Reinhard Handte zu Reuters. Dank der im Vorjahr nach massiven Abschreibungen im Zusammenhang mit der Übernahme der britischen BTP initiierten Kostensenkungsprogramme sollen in diesem Jahr insgesamt 150 Millionen sfr eingespart werden. Ab 2003 sollen dann der laufende Abbau von insgesamt 3500 Stellen und die Schliessung von Werken die angepeilten Ersparnisse von jährlich 250 Millionen sfr bringen. Die Nettoverschuldung reduzierte Clariant in den ersten sechs Monaten um 204 Millionen sfr auf noch 4,078 Milliarden. Der Konzern liege damit bereits nahe der Zielgrösse von vier Milliarden für das Gesamtjahr, hiess es. Clariant will die Schulden weiter reduzieren und strebt bis 2004 einen Verschuldungsgrad - Schulden im Verhältnis zu Eigenkapital - von unter 150 Prozent nach derzeit 220 Prozent. "Es ist unsere Absicht, unser Gearing unter 150 Prozent zu bringen und dies 2004 zu erreichen," sagte Clariant-Chef Handte. Der Konzern will laut Handte unabhängig bleibe. Es gebe weder Übernahme- noch Fusionsgespräche. "Es gibt keine Gespräche. Ich glaube an den unabhängigen Weg," so Handte. Im Markt hatte es mehrmals geheissen, Clariant könnte von der niederländischen DSM übernommen werden oder mit der französischen Rhodia fusionieren. Handte rechnet nicht damit, dass Clariant die mittelfristig angestrebten Ertragsziele bereits im nächsten Jahr erreichen kann. Er fasse die Erreichung für 2005 ins Auge, sagte der Clariant-Chef. "Die Ziele können nur erreicht werden, wenn sich die globale Wirtschaft vernünftig entwickelt. Wenn es so weitergeht wie in den ersten Monaten 2002 wird es unmöglich sein, die Ziele in 2003 zu erreichen," so Handte. Clariant strebt früheren Angaben zufolge mittelfristig eine operative Marge von 15 Prozent und eine EBITDA- Marge von 20 Prozent an. Dafür war bisher kein Zeitrahmen genannt worden. Im ersten Semester betrug die EBITDA-Marge 13,1 Prozent. kdo/par

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Letztens habe ich irgendwo Quadrant erwähnt, die Spotbilligste Aktie in der Schweiz - der Haken dran: 220 Mio SFR Goodwill in der Bilanz, das sind über 50% der Bilanzsumme. Um die planmäßigen Goodwillabschreibungen zu verdienen, wird allein 4% des Umsatzes benötigt. Das war mir dann doch zu heiß.


    Gefunden habe ich dann Bell:
    KGV 6,4
    KUV 0,2
    KBV 0,9
    D% 3,3


    Was macht Bell? Wer sie nicht kennt, outet sich mit 90%iger Wahrscheinlichkeit als Nichteidgenosse, denn so viele Schweizer kennen den Fleischer, Schlachter und Metzger aus Basel. Grundsolide Bilanz, äußert erfreulicher Chart, die Hoffnung auf eine HV vor der Haustür mit einem dieser glücklichen Bergkühe auf dem Teller, was will man mehr?
    Von jetzt an wird also in meinem Depot auch gemoxelt.


    BASEL (AWP) - Der Basler Fleischverarbeiter Bell weist für das erste
    Halbjahr 2003 einen gegenüber der Vorjahresperiode praktisch unveränderten
    konsolidierten Umsatz von 727 Mio CHF (+0,1%) aus. Der ordentliche
    Unternehmenserfolg beläuft sich auf 21,3 Mio CHF (i.V. 21,4) Mio CHF, wie das
    Unternehmen am Donnerstag mitteilte.


    Das Ergebnis des ersten Halbjahres sei insbesondere von der zurückhaltenden
    Konsumentenstimmung sowie von höheren Rohmaterialpreisen für Grossvieh und
    Schweine beeinträchtigt worden. In dem für Bell wichtigsten Segment Charcuterie
    lagen sowohl die Volumen als auch die Marge unter dem Vorjahresnievau. Weiter
    muss das Unternehmen sinkende Marktanteile bekanntgeben. So sank der Marktanteil
    bei Schlachttieren auf 21,7 (22,2) Prozent, bei Geflügel auf 36,1 (37,3)
    Prozent.


    Bell weist für das erste Halbjahr ein Ergebnis von 19,5 Mio CHF aus, was
    nach Angaben des Unternehmens nur unwesentlich unter jenem des
    Vorjahressemesters liegt. Bell begründet dies mit Rationalisierungsmassnahmen,
    der Absatzzunahme von wertschöpfungsstarken Produkten, die gute Entwicklung bei
    Convenience-Produkten und Fisch sowie dem stabilen Geschäftsverlauf im Bereich
    Geflügel. Daneben weist Bell auf die Entspannung an den Finanzmärkten sowie der
    geringeren Steuerquote hin.


    Die Schlachtungen von Schweizer Schlachttieren nahmen im ersten Halbjahr
    2003 auf 185'300 Tonnen ab. Ein Jahr zuvor waren es noch 186'841 Tonnen. Die
    Schlachtungen von schweizerischem Geflügel nahmen dagegen auf 9'687 (9'583)
    Tonnen zu, teilte Bell weiter mit.


    Für das gesamte Jahr 2003 gibt sich das Unternehmen optimistisch. Die Preise
    im Charcuteriesegment sollen den höheren Rohmaterialpreisen angepasst werden.
    Daneben sollen zusätzliche Verkaufsförderungsmassenehm sowie die Integration von
    Waro in die Coop-Organisation für Bell zusätzliche Volumen geniereren, heisst es
    bei Bell.

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  • Und noch mal Schweiz:


    Neu im Depot: Vetropack


    KGV 03 5,4 KGV 04 6,6
    KBV 0,7
    KUV 0,4
    D% 2,5


    und: nach dem "Semesterbericht" hat Vetropack einen Cashflow in Höhe von 17,7% des Umsatzes, aus dem KUV errechne ich damit ein KCV von 2,3



    Vetropack stellt Gläser für die Getränke und Nahrungsmittelindustrie her. Hauptabsatzgebiete sind Österreich, die Schweiz und Kroatien, present ist man aber auch in Tschechien und neuerdings in der Slowakei. Das ordern ist aber nicht leicht, Consors erkannte die ISIN CH0006227612 nicht und den Namen Vetropack auch nicht.
    Die nette Dame am Telefon konnte das ganze aber in eine deutsche WKN 871146 übersetzen und mit der Nummer ging das Ordern. Allerdings kennt die WKN sonst niemand. Gehandelt wird nur in Zürich.





    Zürich (AWP) - Die Aktien der Vetropack Holding AG legen nach Zahlen zum
    ersten Halbjahr deutlich zu. Der Produzent von Flaschen und Behälter aus Glas
    hat mit sehr guten Gewinnzahlen die Analysten und Anleger überzeugt.


    Die Aktie gewinnt bei ansprechenden Volumen bis um 10.28 Uhr 9,3 Prozent
    oder 35,00 auf 410,00 CHF zu. Der Gesamtmarkt kann derweil um 0,4 Prozent
    zulegen.


    Die Avancen seien auf die ausserordentlich guten Resultate zurückzuführen,
    erklärt ein Analyst. Vor allem auf Stufe Betriebsgewinn und Reingewinn habe
    Vetropack seine Schätzungen klar übertroffen.


    Wie das Unternehmen mitteilte, sind die guten Zahlen vor allem auf den
    heissen Sommer und die damit verbundene Nachfrage nach Glasflaschen und
    -behälter zurückzuführen. Auch wenn Vetropack für das zweite Halbjahr einen
    Ergebnisrückgang erwarte, werde die Gruppe die Ertragsziele mit ziemlicher
    Sicherheit erreichen, meinte der Analyst weiter.


    Vetropack gibt sich vorsichtig für den weiteren Geschäftsverlauf wegen
    negativer Auswirkungen aufgrund von schlechten Ernten in der Landwirtschaft. Für
    das Gesamtjahr rechnet das Management aber weiterhin mit einem verbesserten
    Ergebnis.

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  • und Vetropack



    wenn man offiziel das 50% verlust Kriterium kippt, kommen auf einmal ganz tolle Dinger ins Visier.
    Müßten O`S gefallen: niedriges KUV und hohe relative Stärke!

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Hallo witchdream, Meister aller Daten, wo würde Vetropack in deiner Deutschen Rangliste stehen?


    Könnte man doch gut für die saure-Gurkenzeit gerüstet sein?
    Angst vor währungsturbulenzen braucht man übrigens weniger zu haben, Vetros Umsätze werden bald zum überwiegenden Teil in Euroländern gemacht.

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

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