Standort Deutschland

  • 2 x weil der Arbeitgeber die Hälfte zahlt

    12 x Gehälter pro Monat

    5,62% = 451,20 / 8024,40 / 100%

    Die Steuereinschüsse sind vor allem für die ganzen Wahlgeschenke, z.B. Rentenpunkte für Kinder usw.

    Mit der Berechnung der Rendite habe ich Bauchschmerzen. Kann man das wirklich als Rendite bezeichnen? Letzlich vergleiche ich eine Rentenleistung von 451 €, die unbestimmt of geleistet wird mit einer Einzahlung von 8024€ die ebenfalls unbestimmt oft gezahlt wird. Da hängt die Rendite eigentlich stark von der Anzahl der Zahlungen/Leistungen ab --> ist bei jedem individuell anders.

    Aus Sicht des Rentenpunktes könnte man es als Rendite verstehen. Darauf muss man erstmal kommen.

  • Schon klar, weil du zu den oberen Einkommenshälfte gehörst, die untere Hälfte würden sich über einen Rentenpunkt pro Jahr freuen!

    Aber du hast Recht, jeder Arbeitnehmer hat eine völlig individuelle Rentenvorsorge und somit kann man nur Eckwerte nutzen.

    »In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.«
    »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.«
    »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

  • dev: Investitionsrechnung ist Deine Stärke offenbar nicht, wie wir auch im anderen Thread erfahren durften. Die der anderen aber auch nicht. :P

    Dev hat aber recht, daß Witwen- und Erwerbsminderungsrenten und Rehaleistungen auch abgedeckt sind und daß die Rendite wohl nicht so schlecht ist wie allgemein angenommen, wenngleich es "die" Rendite nicht gibt. Die folgende Studie ergab eine Rendite von um 3%, aber das hängt von individuellen Faktoren ab und auch von der künftigen Entwicklung von Demographie und Löhnen. Klingt für mich realistisch. Zu bedenken ist, daß man auch von einem Portfolio nicht dessen durchschnittliche (geometrische) Rendite entnehmen kann, also z.B. eher 4% als 7% (Stichwort: sequence of return risk). Wenn durch Arbeitskräftemangel die realen Löhne steigen, dämpft das immerhin etwas.

    https://www.ihre-vorsorge.de/rente/nachrich…gt-gute-rendite

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • Winter Ich würde Rente mehr mit Dividende vergleichen wollen - also 1x investiert, eventuell lebenslang Dividende - auch hier wird die Einlage nicht vom Investor entnommen, sondern von den Erben 8o

    *Bei der Rente gibt es keine Erben, eventuell die Witwe oder der Witwer ein bischen

    »In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.«
    »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.«
    »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

  • Naja, ich rechne mit 100+ und ich hatte vor mit 5x aufzuhören, dann sind es 40 Jahre theoretische Rentenzahlung.

    Rente mit Abzügen bekommt man frühestens ab dem 63. Lebensjahr. Jeder Monat, den man vor dem Beginn der Regelrente in Rente geht, führt zu einem Abzug von 0,3 Prozentpunkten von der Rente. Für Jahrgang 1964 und später sind das dann dauerhafte 14,4% Abzug.

    Das geht allerdings nur, wenn man 35 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hat. Im Alter 5x, also wenn Du aufhören willst, solltest Du bereits 35 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Bei x=0 solltest Du also bereits zu Deinem 15. Geburtstag angefangen haben zu arbeiten und dazwischen keine Ausfallzeiten gehabt haben. Der 15. Geburtstag ist die Altersgrenze für Kinderarbeit.

    Du solltest Dir rechtzeitig Gedanken über die Zwischenfinanzierung für die Zeit von Deinem 5x. Geburtstag bis zu Deinem 63. Geburtstag machen. Solltest Du die 35 Jahre Rentenbeitrag an Deinem 5x. Geburtstag noch nicht geleistet haben, so musst Du sogar bis zu Deinem 67. Geburtstag warten, um Rente beziehen zu können.

    Auch du rechnest damit das man bis 66 arbeitet, das ist meist nicht so.

    Die Masse der aktuellen Generation hat weit über 40 Jahre gearbeitet, manche sogar fast 50 Jahre und können oft schon früher in Rente gehen.

    Ja, der Rentenbezug von besonders langjährig Versicherte von mindestens 45 Jahren ist bereits zwei Jahre vor dem Regelrenteneintrittsalter möglich. Eine Frührente mit Abzügen ist für diese Personen allerdings nicht möglich. Gibt es Zahlen, welcher Prozentsatz der Rentner einen Rentenbezug für besonders langjährig Versicherte bezieht?

    Bei deiner Rechnung hast du die Inflation vernachlässigt!

    Wer vor 20 Jahren in Rente gegangen ist, hatte für einen Punkt 25,86 € Rente pro Monat bekommen, heute 37,60 €.

    Er hat auch vor 21 Jahren keine 43120 EUR für einen Rentenpunkt verdienen müssen, sondern viel weniger.

    Er hat auch in jedem Jahr eine andere Summe in die RV eingezahlt.

    Da sowohl Einzahlung als auch Auszahlung in das Rentensystem im Prinzip an die Inflation angepasst werden, ist meine Rechnung im Prinzip inflationsbereinigt. Denk mal kurz nach.

    Und naja, wie verrechnet man die Rendite incl. Witwenrente oder Erwerbsminderungsrente?

    Somit gibt es so viele unbekannte Parameter, das man die genaue Rendite nicht ausrechnen kann, aber sie ist viel besser als die meisten vermuten und für die Masse sicherlich der optimale Weg für eine Altersvorsorge.

    Und jetzt sind wir zum Whataboutismus gekommen. Du gibst Dich also geschlagen.8)


    Denn nur wenige würden freiwillig 15% ihres Bruttoeinkommens sparen und vernünftig investieren.

    Da stimme ich Dir voll zu: Der Staat weiß am besten, wie er Dein Geld ausgibt.

    • 4 EL Limonensaft, 2 EL Zucker, 1 EL Fischsoße, 2 Knoblauchzehen, 1 Vogelaugenchili, Pfeffer
    • Britannia rules the waves and America waives the rules
  • dev: Ja. Dazu habe ich auch noch einen Beitrag in Planung, ob Dividenden hilfreich sind für den Rentier oder unnötig.

    Ich habe Zweifel, ob die typischen privaten Rentenversicherungen wirklich besser sind; da wird nach dem Tod auch kein Restbetrag ausgezahlt. Die Masse dürfte nicht so schlecht fahren.

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • Der 15. Geburtstag ist die Altersgrenze für Kinderarbeit.

    Wer aus der 8. Klasse heraus eine Lehre beginnt, was vor einigen Jahrzehnten noch normal war, kommt auf 49 Jahre Arbeitsjahre, um mit 63.x in Rente zu gehen. ( kein fiktives Beispiel, sondern ein Familienmitglied )

    Auch ich habe nach der 10.Klasse mit 16 eine Lehre begonnen.

    Vor einigen Jahren wurden Kinder mit 5 eingeschult.

    Bzgl. ab 5X nicht mehr arbeiten, das war der Plan mit Depot - Sorry ein wenig vermischt.

    Da sowohl Einzahlung als auch Auszahlung in das Rentensystem im Prinzip an die Inflation angepasst werden, ist meine Rechnung im Prinzip inflationsbereinigt. Denk mal kurz nach.

    Sowie sich die Steigerungsrate zwischen Ein- & Auszahlungsrate nur ein wenig unterscheidet, wirkt die Zeit enorm und der erste Rentenpunkt ist enorm älter als der Letzte.

    P.S: Durchschnittsendgeld vs. Verbraucherpreisindex

    2002 - 2022 | 35,89% vs. 31,89%

    Da stimme ich Dir voll zu: Der Staat weiß am besten, wie er Dein Geld ausgibt.

    Was hat das jetzt mit der Rente zu tun?

    Alle Sonderposten/Wahlgeschenke der Rente werden durch Steuern in die Rentenkasse eingebracht, sonst ist es ein Umlagesystem.

    »In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.«
    »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.«
    »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

    Einmal editiert, zuletzt von dev (5. Oktober 2023 um 13:43)

  • dev: Ja. Dazu habe ich auch noch einen Beitrag in Planung, ob Dividenden hilfreich sind für den Rentier oder unnötig.

    Aus meiner Sicht sogar profitabler, aber wer hält schon ein Drawdown von mehr als 50% aus. 8o

    Ich habe Zweifel, ob die typischen privaten Rentenversicherungen wirklich besser sind; da wird nach dem Tod auch kein Restbetrag ausgezahlt. Die Masse dürfte nicht so schlecht fahren.

    Ich kenne jemanden der hat mehrere bespart und hat nach 25 Jahren mal nachgefragt, mit was er in 15 Jahren eventuell rechnen kann.

    Er ist jetzt im Panikmodus!

    Und ehrlich, was nach meinem Tod übrig ist, ist nicht mein Problem, die Kinder sind dann eh in Rente und haben hoffentlich genauso vorgesorgt.

    Mein Problem wäre es, wenn das Kapital vor Lebensende verbraucht ist.

    »In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.«
    »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.«
    »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

  • Das Umlagesystem hat unbestreitbar Vorteile, aber zwei Punkte sind unfair:

    • Warum gilt für alle das selbe Renteneintrittsalter? Der berühmte Dachdecker fängt mit 16 an und hat 51 Jahre bis 67. Der Langzeitstudi fängt mit 27 an und muss (im leichteren Bürojob) nur 40 Jahre bis zur 67 ran. Warum nicht einheitlich 45 Jahre Einzahlung für alle, unabhängig vom Alter?
    • Für den Rentenbezug reicht es nicht, Beiträge gezahlt zu haben, denn die werden als Rente an die Eltern gezahlt. Jeder muss auch mindestens 2 Kinder als zukünftige Einzahler groß ziehen. Wer das nicht kann oder will, hat automatisch mehr Geld für private Vorsorge zur Verfügung.

    Dummheit schafft Freizeit!

  • Das Umlagesystem hat unbestreitbar Vorteile, aber zwei Punkte sind unfair:

    • Warum gilt für alle das selbe Renteneintrittsalter? Der berühmte Dachdecker fängt mit 16 an und hat 51 Jahre bis 67. Der Langzeitstudi fängt mit 27 an und muss (im leichteren Bürojob) nur 40 Jahre bis zur 67 ran. Warum nicht einheitlich 45 Jahre Einzahlung für alle, unabhängig vom Alter?
    • Für den Rentenbezug reicht es nicht, Beiträge gezahlt zu haben, denn die werden als Rente an die Eltern gezahlt. Jeder muss auch mindestens 2 Kinder als zukünftige Einzahler groß ziehen. Wer das nicht kann oder will, hat automatisch mehr Geld für private Vorsorge zur Verfügung.

    Tja, Fairness ist kein objektivierbarer Faktor in der Gesellschaft.

    Dein Dachdecker hat zum Beispiel 11 Jahre lang deutlich mehr Geld zur Verfügung als der Langzeitstudi, ist das ganze Jahr an der frischen Luft, während der Langzeitstudi sich jahrzehntelang im PCB-belasteten Büro langsam selbst vergiften muss. Ist das etwa fair?

    Bei der Rente korrelliert die Höhe der Rente im Prinzip zum Gesamtbetrag der Einzahlungen, nicht zum Zeitraum, in dem eingezahlt wird. Das erscheint mir doch fair zu sein. Die Rente sollte ja eigentlich eine Versicherung sein und kein Mittel der Umverteilung.

    Und überhaupt, alle Dachdecker über 50, die ich kenne, sind Freiberufler. Ihre Angestellten bleiben jeweils nur ein paar Jahre. Dann wechseln sie entweder das Metier, gehen zurück in ihr Heimatland oder machen sich selbständig.

    Beim zweiten Punkt gebe ich Dir allerdings recht.

    • 4 EL Limonensaft, 2 EL Zucker, 1 EL Fischsoße, 2 Knoblauchzehen, 1 Vogelaugenchili, Pfeffer
    • Britannia rules the waves and America waives the rules
  • Aus meiner Sicht sogar profitabler, aber wer hält schon ein Drawdown von mehr als 50% aus. 8o

    Hier! Ich! 😁


    Aber du hast Recht, das ist das Problem:

    Selbst junge Leute mit viel Zeit sind enorm verlustavers.

    Das ist auch ein Stück weit eine Frage der Vertrauens (oder Arroganz?!🙄 ) in die eigenen Fähigkeiten und in das Schicksal, dass die miesen Zeiten an der Börse immer vorbei gehen.

    Tun sie ja.

    Nur der Schmerz und Frust wenn es grade unten ist, der ist real.

    Wenn man diese mentalen "Kosten" einrechnet und die Gefahr dann prozyklisch am Tief zu schmeißen, macht die recht verlässlich berechenbare Umlagerente für den Normalo vermutlich tatsächlich mehr Sinn.


    Und private Renten?!
    Sind die Hölle! Rendite unterirdisch, Kosten fressen alles auf. Finger weg! Ich hab mal als Berufsanfänger mich reinquatschen lassen und genau zwei Jahre eine bespart.

    Und jedes Jahr wenn heute der Auszug kommt, freue ich mich dass ich so schnell den Stecker gezogen hab und seit dem nur noch eines mache: Alles ins Depot.


    An die Vola gewöhnt man sich.

    Der zweite Drawdown von -50% fühlt sich nur noch wie -40% an 😄

    "I swear by my life and my love of it that I will never live for the sake of another man, nor ask another man to live for mine." - John Galt in "Atlas Shrugged"

    "If you act out of fear, anger, despair or suspicion - this will ruin everything." - Thich Nhat Hanh

  • Warum gilt für alle das selbe Renteneintrittsalter?

    Verstehe ich auch nicht. Warum kann nicht jeder dann in Rente gehen wann er will?

    Natürlich mit Abschlägen, wenn er vorzeitig geht. Versicherungsmathematisch easy.

    Und nur, wenn sein (Renten etc)Einkommen zuverlässig ausreicht - sprich kein Sozialgeld/Wohngeld etc nötig ist.

  • Warum kann nicht jeder dann in Rente gehen wann er will?

    Vielleicht auch wegen der Koppelung der gesetzlichen Rente an die GKV. Wenn du zu lange vor Renteneintritt privatisierst, fällst du als Rentner aus dem Rentner-Tarif der GKV. Das musste meine Frau schmerzlich erfahren - die ist in der GKV freiwillig versichert und zahlt dort fast doppelt so hohe Beiträge wie ich in der PKV. Als Freiberuflerin ohne Zuschuss des Rentenwerks zur GKV. Ok, das ist ein Luxus-Problem, aber selbst wenn du als freiwillig versicherter GKV-Rentner nur den hälftigen Mindestbeitrag zur GKV zahlst, dann kann das weh tun.

    Die langjährige Gesetzgebung geht immer mehr in die Richtung, dass bei den Sozialabgaben wie KV und PV abgesahnt wird. Vor Frührente unbedingt abklären!

  • Verstehe ich auch nicht. Warum kann nicht jeder dann in Rente gehen wann er will?

    Natürlich mit Abschlägen, wenn er vorzeitig geht. Versicherungsmathematisch easy.

    Und nur, wenn sein (Renten etc)Einkommen zuverlässig ausreicht - sprich kein Sozialgeld/Wohngeld etc nötig ist.

    Weil das die Rentenversicherung völlig ad absurdum führen würde. Die Renten sind so berechnet, dass eine Person, die 40 Jahre mit Durchschnittsverdienst gearbeitet hat und somit 40 Rentenpunkte erreicht hat, vor Steuern, KV, Miete, Heizung eine Rente von 1504 EUR pro Monat bezieht. Sind KV, Miete oder Heizung aus welchen Gründen auch immer (und derer gibt es viele) etwas überdurchschnittlich, so kommt man schnell in die Grundsicherung. Ein Frührentner mit den gleichen Merkmalen bekommt bei 14,4 Prozentpunkte Abzügen z.B. nur noch 1287,4 EUR vor Steuern, KV, Miete und Heizung. Die versicherungsmathematisch notwendigen Abschläge sind sehr schnell so hoch , dass die Leute in die Grundsicherung fallen.

    Und dann macht es für die Leute keinen Sinn mehr zu arbeiten und Beiträge zu zahlen, weil sie in der Grundsicherung ja genauso viel Geld bekommen. Wenn sie nicht mehr arbeiten, bekommt die RV keine Beiträge mehr ... .

    • 4 EL Limonensaft, 2 EL Zucker, 1 EL Fischsoße, 2 Knoblauchzehen, 1 Vogelaugenchili, Pfeffer
    • Britannia rules the waves and America waives the rules
  • fällst du als Rentner aus dem Rentner-Tarif der GKV.

    Bedingung für KvdR:

    90% der zweiten Hälfte des Berufslebens in der GKV (egal ob pflicht-, familien- oder freiwillig versichert).

    Dann hast du den Status "Krankenversicherung der Rentner" KvdR und zahlst GKV-Beiträge nur von Renteneinkünften inkl. Berufsständischen aber ohne Miete, Kapital etc.

    Methode zum Erhalt der KvdR sofern man ansonsten GKV versichert war: beim Privatisieren freiwillig in der GKV versichern

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Europäische Werte: vorübergehend vernünftig
    http://www.spiegel.de/kultur/gesells…-a-1100180.html

    5 Mal editiert, zuletzt von chfin (5. Oktober 2023 um 23:59)

  • Die versicherungsmathematisch notwendigen Abschläge sind sehr schnell so hoch , dass die Leute in die Grundsicherung fallen.

    Und dann macht es für die Leute keinen Sinn mehr zu arbeiten und Beiträge zu zahlen, weil sie in der Grundsicherung ja genauso viel Geld bekommen.

    sorry, die Logik verstehe ich nicht

    Wenn die Abschläge zu hoch sind, um früher in Rente zu gehen, dann ist der normale Rententermin doch kein Grund dafür gar nicht zu arbeiten. Zumal wir doch hoffentlich inzwischen auch Schonbeträge bei der Verrechnung von Rente und Grundsicherung haben (war geplant, FDP, weiss aber nicht ob umgesetzt).

    Davon abgesehen sollte die gesetzliche Rente nur EIN Baustein der Altersversorgung sein. Spätestens seit Blümchen 1986 weiss das jeder nicht allzu verschnarchte Mensch.

    was gibt es denn für Varianten?

    a) man arbeitet nicht, wenig, sporadisch, schlecht bezahlt -> keine bis bissl Rente & Grundsicherung (und keine vorzeitige Rente)

    b) man arbeitet und bezieht wenig Einkommen, hat kein Vermögen -> bissl Rente & Grundsicherung (und keine vorzeitige Rente)

    c) man arbeitet und bezieht ein mittleres Einkommen, hat wenig oder kein Vermögen -> Rente (und eher keine vorzeitige Rente)

    d) man hat (k)einen Rentenanspruch aber egal warum Vermögen oder z.B. die ETW und wohnt mietfrei -> vorzeitige Rente wäre denkbar auch mit Abschlägen

    e) man arbeitet und bezieht ordentlich Einkommen -> vorzeitige Rente denkbar - weil auch nach Abschlägen genug zum Leben

    PS: warum führst du die KV auf in Zusammenhang mit überdurchschnittlicher Belastung?
    Die richtet sich beim KvdR-Rentner prozentual nach der Rente. Da ist nix über- oder unterdurchschnittlich sondern immer genau xy%.

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Europäische Werte: vorübergehend vernünftig
    http://www.spiegel.de/kultur/gesells…-a-1100180.html

    3 Mal editiert, zuletzt von chfin (6. Oktober 2023 um 00:00)

  • Die GKV macht bei vielen Plänen einen Strich durch die Kalkulation, denn wenn man keinen Arbeitgeber mehr hat, zahlt man den vollen Satz und weil man dann freiwillig versichert ist, von allen Einkunftsarten.

    Wenn man jetzt zwischen Arbeitsleben und gesetzlicher Rente von seinem Kapital leben möchte, hat man das Problem, das man für alle Einkunftsarten den vollen Beitrag ( AN + AG ) zahlen darf, das dürfte bei den meisten dann Richtung Maximalbeitrag gehen.

    Theoretisch fällt man dann ab Rentenbeginn auf den Status KVdR ( 90%-Regel !!! ), d.h. die Rentenkasse zahlt die Hälfte und man zahlt nur GKV in Höhe der Rente.

    Bzgl. PKV, auch hier kann man diesen Zuschuß beantragen, so das die Rentenkasse sich an der PKV beteiligt, allerdings max. bis zur Hälfte, aber nicht mehr als die Rente hergibt.

    Meiner Erkenntnis nach, kommt man immer "kleinere" Probleme, wenn mit nicht zu den 80% gehört.

    »In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.«
    »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.«
    »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

  • Bedingung für KvdR:

    90% der zweiten Hälfte des Berufslebens in der GKV (egal ob pflicht-, familien- oder freiwillig versichert).

    Dann hast du den Status "Krankenversicherung der Rentner" KvdR und zahlst GKV-Beiträge nur von Renteneinkünften inkl. Berufsständischen aber ohne Miete, Kapital etc.

    Methode zum Erhalt der KvdR sofern man ansonsten GKV versichert war: beim Privatisieren freiwillig in der GKV versichern

    Meine Frau war seit der Kindheit in der GKV, in den letzten Job-Jahren und während des Privatisieren freiwillig. Hat ihr trotzdem nicht geholfen, weil sie nicht in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, sondern in eine Stände-Versicherung. Die zahlt jetzt als Rentnerin Höchstbetrag in der GKV, ohne jeden Zuschuss - weil die Kapitalerträge mitberücksichtigt werden. Wie gesagt: Kann man als Luxus-Problem sehen, ist aber trotzdem eine ärgerliche Ungleich-Behandung.