Erderwärmung

  • Sorry, Lando. Hab ne Quelle falsch zitiert. Wenn in Grönland alles Eis wegschmilzen würde wäre das tatsächlich signifikant.


    Fakt ist aber (zumindest laut Wikipedia), dass derzeit pro Jahr von der Eisdecke Grönlands ca. 240 qkm abschmelzen. Bei einer Fläche Grönlands von gut zwei Millionen qkm und einer durchschnittlichen Eishöhe von 1,5 km dauert es dann trotzdem noch mehr als 10.000 Jahre bis Grönland eisfrei ist. Die Schmelzgeschwindigkeit müsste sich also mehr als verhundertfacht haben, damit Grönland Ende des Jahrhunderts eisfrei ist.

  • Zu den Gletschern und den Eispanzern, was einem nicht bewußt ist, nur 1% des Eises befindet sich auf den Bergen, die restlichen 99% an den Polen bzw auf Grönland.


    Auf dieser Seite (eines Schützers)

    http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html


    sind die Argumente der Klimaskeptiker und der -schützer ganz gut nebeneinander gestellt, das vermittelt einen Eindruck der Komplexität der Fragen. Der Schützer ist auch kaum polemisch, nur gegen Ende wirft er den Skeptikern vor, sie seien Rentner, wenn das mal keinen Ärger mit dem Anti-Diskriminierungskomissar gibt.


    Wie immer man zu der Erderwärmung stehen mag, die verbreiteten Katastrophenszenarien haben ähnlichen Wert wie die uns Börsianern bekannten Analysen und Prognosen, indem sie besonders schwierig sind insoweit sie sich auf die Zukunft beziehen und auch selten eintreffen.


    Vom philosophischen Standpunkt aus habe ich persönlich große Hoffnung, daß das Ökosystem so einfach nicht zu zerstören ist, bzw das Verbrennen von Öl und Kohle durch den Menschen nicht außerhalb der Schöpfung fällt.


    Um Kurzschlußdenken vorzubeugen, ich plädiere keineswegs für ein unbeschränktes "weiter so", allerdings sehe ich bei dem was unsere politischen Geistesgrößen zZt ablassen viel Effekthascherei und halt Politik und wenig echten "Klimaschutz" (wobei ich diesen Begriff für etwas anmaßend halte).


    Wie witchdream schon oben sagte, wäre die Maßnahme Nr eins, die die Bürger nichts kostet, ein allgemeines Tempolimit, womit über Nacht sofort mindestens 10% Kraftstoff und damit die entsprechende CO2 Emissionen eingespart werden könnten. Der erste Einwand dagegen käme wahrscheinlich umgehend vom Finanzminister, auf jeden Fall will da niemand ernsthaft ran im Land der Formel-eins-Freunde.


    Minister Gabriel fordert, daß die Industrie endlich dicke Autos mit wenig Schadstoffen entwickeln möge, vermutlich weil er nicht Polo fahren will. An anderer Stelle fordert er eine Einschränkung der "Steuerabzugsfähigkeit von Dienstwagen". Die einzigen Dienstwagen, die ich kenne, fahren auf Kosten der Steuerzahler. Er meint natürlich Firmenwagen und läßt hierbei die alte Vorstellung der SPD durchblicken, alles unter 100% Einkommensteuer ist eine Steuervergünstigung. Zu den Glühbirnen sage ich jetzt mal nichts, das ist mir zu doof.


    Worüber allerdings diskutiert werden könnte, ist die gerade in Milliardenhöhe beschlossene Fortführung der Steinkohlesubventionen, immerhin handelt es sich dabei ja um "KlimaGIFT" pur, was mit meinen Steuern ausgebuddelt wird. Ich hätte hierzu auch gleich einen Vorschlag: bekanntlich steigt die mittlere Temperatur Richtung Erdkern um 1 Grad pro 33 Meter. Es wäre doch ein lohnenswertes Projekt, die bestehenden Bergwerke mit ihren tiefen Schächten zur Gewinnung von Heißwasser umzurüsten und damit via Fernwärme die Ballungsgebiete im Ruhrgebiet zu heizen. Da bliebe von den vorgesehenen Subventionen noch reichlich was übrig und es könnten viele, viele Tonnen CO2 eingespart werden.


    Auch ließen sich in Zeiten, wo jeder Bürger ein Taschentelefon bei sich trägt, die meisten alltäglichen Transportbedürfnisse intelligenter regeln als durch Individualverkehr, ohne den Komfort oder die Freiheit einzuschränken.


    Aber es ist ja einfacher, erst mal plastische Parolen von sich zu geben (Bütikofer gestern: die Deutschen seien CO2-Schweine) und seine politischen Suppen mit der Angst der Leute zu kochen.

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis


    Aus aktuellem Anlass: Government and banks are joined at the hip.

  • Quote

    Die deutliche Mehrheit der Deutschen ist überraschenderweise für ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen


    Ich auch, so 180-220 dürften es aber schon sein. Bin auch dafür, LKW und Kleinwagen unter 2,5l Hubraum von der Autobahn zu verbannen.


    Unglaublich, was für ein Schmarren ich jeden Tag lesen muss. Jedes zweite Gesetz ist Flickwerk, siehe Pendlerpauschale. Jetzt ist halt mal die "Sorge um das Klima" total in, eben gerade das, was in BLÖD und Co. als Schlagzeile ganz oben steht.


    Ich denke inzwischen, "Die deutliche Mehrheit der Deutschen" kann nicht mehr selbständig denken.


    Gruß,
    MB

  • Hi Mausebiber,


    Quote

    Ich denke inzwischen, "Die deutliche Mehrheit der Deutschen" kann nicht mehr selbständig denken.


    Ist es deine Absicht hierfuer den Beweis zu erbringen? Oder handelt es sich nur um ein Versehen? ;D;)


    Gruss Willy

  • Ich bin kein Freund der Atomkraft, aber ganz so einfach wird das mit dem Abschalten der Atomkraftwerke nicht werden, auch wenn sich die SPD bei dem Thema bislang Illusionen hingibt.


    Nebenbei klärt der Artikel auch über einige quantitativen Verhältnisse auf.



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    Unser Freund, das Atom


    Von Konrad Kleinknecht


    Kernreaktoren im Morgenrot


    06. März 2007
    Der Klimawandel ist Realität. Hauptverursacher ist das Treibhausgas Kohlendioxid, das bei der Verbrennung von Kohle, Öl oder Erdgas entsteht. Jährlich entweichen weltweit 28 Milliarden Tonnen in die Atmosphäre, die so zum Endlager wird. Deshalb wird der Versuch gemacht, das Kohlendioxid abzuscheiden und in ein unterirdisches Endlager zu bringen.


    Das Gas soll im Kraftwerk durch eine chemische Reaktion aus dem Rauchgas entfernt, komprimiert und unterirdisch oder im Meer endgelagert werden. Mehrere Verfahren dieser "Sequestrierung" des Kohlendioxids wurden in kleinem Maßstab erprobt, chemische Verfahren der Abscheidung beispielsweise, die aber wie alle anderen Methoden den Nachteil hat, dass sie selbst schon wegen des Transports sehr viel elektrische Energie benötigt. Der effektive Wirkungsgrad des Kraftwerks sinkt von 43 Prozent auf 29 Prozent. Um die gleiche elektrische Energie zu erzeugen, muss eine um mehr als 30 Prozent größere Menge an fossilen Brennstoffen eingesetzt werden, und die entsprechend vermehrten Rückstände an Kohlendioxid müssen sicher und dauerhaft in der Erde "endgelagert" werden.


    Dreihundert Güterzüge mit Kohlendioxid am Tag


    Über die Endlagerung im Meer gibt es eine kontroverse Diskussion, da sich auf die Dauer das auf dem Meeresgrund bei bis zu vierhundert Bar Druck und vier Grad Celsius gelagerte flüssige Kohlendioxid im Wasser auflösen und den Säuregrad des Meeres dauerhaft erhöhen würde. Aussichtsreicher scheint es, die riesigen Mengen an Kohlendioxid unter fünfzigfachem Atmosphärendruck in frühere Lagerstätten ausgebeuteter Öl- oder Gasvorkommen einzupressen. Auch in sogenannten Salzwasser-Aquiferen sucht man nach möglichen Kohlendioxid-Endlagern. Bei einer Probebohrung in Brandenburg sollen siebzigtausend Tonnen Kohlendioxid in eine siebenhundert Meter tiefe Schicht eingepresst werden. Für den späteren Jahresbedarf wären fünftausend solcher Lagerstätten nötig.


    Würde man nur noch solche modernen Kohlekraftwerke verwenden, müssen pro Tag eine Million Tonnen Kohlendioxid zu den Lagerstätten transportiert werden, das erfordert dreihundert Güterzüge pro Tag oder den Neubau vieler Pipelines - aber wohin? Die Entwicklung der Sequestrier-Techniken, an der manche Kraftwerksunternehmen arbeiten, wird noch zehn bis zwanzig Jahre dauern. Im Rheinland oder in Westfalen ist bis 2014 eine Versuchsanlage geplant. In der Nähe von Cottbus baut Vattenfall beim Kraftwerk Schwarze Pumpe bis 2008 eine kleine Testanlage mit drei Prozent der Leistung eines normalen Braunkohlekraftwerks. Der Wirkungsgrad soll bei 34 Prozent liegen, weit unterhalb des üblicherweise Erreichbaren.


    Das gibt es nur in der Werbung der Stromkonzerne


    Wenn die Technik überhaupt für große Kraftwerke eingesetzt wird, dann dürfte sie nach heutiger Kenntnis erst vom Jahr 2020 an eine Rolle spielen. Sie ist jedoch keinesfalls ohne Risiken, denn es ist unklar, ob die Milliarden Tonnen des endgelagerten Kohlendioxids nicht doch mit der Zeit in die Atmosphäre gelangen.


    Ein "kohlendioxidfreies Kohlekraftwerk" gibt es jedenfalls zurzeit nur in der Werbung der Stromkonzerne. Die Kernkraftwerke und mögliche Fusionsreaktoren dagegen entlassen kein Kohlendioxid in die Atmosphäre. Sie beruhen nicht auf der chemischen Verbrennung von Kohlenstoff, sondern auf der Umwandlung von Masse in Energie.


    Die siebzehn deutschen Kernkraftwerke erzeugen eine Dauerleistung von zusammen 20.300 Megawatt. Im Jahr 2005 lieferten sie 167 Milliarden Kilowattstunden und damit 26,3 Prozent der elektrischen Energie, vor der Braunkohle mit 25 Prozent. Hätte man statt der Kernkraftwerke damals ebenso leistungsfähige Kohlekraftwerke gebaut, so wären die Kohlendioxid-Emissionen heute um 160 Millionen Tonnen pro Jahr höher.


    Derzeit werden dreißig Kraftwerke neu gebaut


    Die Versorgung mit Uran ist für lange Zeit gesichert. Die zu einem Preis von 130 Dollar pro Kilogramm Uran abbaubaren Vorräte belaufen sich auf 3,2 Millionen Tonnen. Im Jahr 2004 wurden 40.700 Tonnen abgebaut. Hinzu kommen Vorräte aus militärischer Lagerhaltung. Die zeitliche Reichweite bei konstantem Verbrauch beträgt also 78 Jahre. Steigt der Verbrauch um ein Prozent pro Jahr, dann fällt sie auf 58 Jahre.


    Wegen der Renaissance der Kernkraft in der Welt mit dem derzeitigen Neubau von dreißig Kraftwerken haben sich die Uranpreise vor zwei Jahren um fünfzig Prozent erhöht. Die Minengesellschaften können durch die höheren Einnahmen weitere noch unerschlossene Vorräte wirtschaftlich abbauen, neue Lagerstätten suchen und Minen reaktivieren. Die zeitliche Reichweite erhöht sich wieder. Auf den Strompreis aus Kernkraftwerken hat eine Preissteigerung des "Brennmaterials" wenig Einfluss, da es weniger als fünf Prozent zu den Kosten beiträgt. Ein Einstieg in die Brütertechnologie ist daher nicht nötig. Niemand schlägt das vor.


    Wenn man heute die Kernkraftwerke durch Kohlekraftwerke mit den besten Wirkungsgraden ersetzen würde, dürften die jährlichen Kohlendioxid-Emissionen um 120 Millionen Tonnen ansteigen. Das wären fünfzehn Prozent mehr als heute. Die gesamte in fünfzehn Jahren erreichte Reduzierung würde so zunichte gemacht. Im Augenblick befinden sich zwölf Erdgaskraftwerke mit einer Leistung von 9200 Megawatt und vierzehn Kohlekraftwerke mit insgesamt 14.800 Megawatt in Planung. Diese Option führt zu einer eklatanten Verletzung der Ziele des nationalen Klimaschutzes und des Kyoto-Vertrages.


    Für die nächsten 50 Jahre ist Kernkraft unverzichtbar


    Die Lücke von dreißig Prozent, die durch die Abschaltung der Kernkraftwerke bis 2020 entstünde, könnte auch nicht durch regenerative Energien oder Einsparung ersetzt werden. Das geht aus dem bisherigen Ausbau dieser Kraftwerksanlagen mit Wind- und Sonnenenergie sowie Biomasse hervor. In dem Zeitraum von 1990 bis 2005 wurden durch den Zubau von solchen Anlagen etwa sechs Prozent der Stromerzeugung neu hinzugewonnen. In den nächsten dreizehn Jahren wird es sicher nicht möglich sein, für die fünffache Menge dieser Anlagen geeignete Standorte zu finden, sie zu finanzieren und aufzubauen.


    Es würde sich etwa um 100.000 Windräder handeln, die dann allerdings nicht die Grundlast unserer Stromversorgung tragen könnten. Außerdem gibt es nicht genügend windreiche Standorte im Binnenland. Denkbar ist es, die Zahl der Windkraftanlagen bis zum Jahr 2020 auf 40.000 zu erhöhen, wobei die zusätzlichen 20.000 Anlagen mit der noch zu entwickelnden "Offshore"-Technik auf See vor der Nordseeküste gebaut werden müssten. Für diese technische Entwicklung und den Aufbau der Infrastruktur mit Leitungen und Seekabeln wird Zeit benötigt. Daher gibt es auch aus dem Lager der Hersteller der Windkraftanlagen die Forderung, die Kernkraftwerke noch mindestens zehn Jahre länger laufen zu lassen, damit die "Offshore"-Technik ausreifen kann.


    Für die nächsten fünfzig Jahre, die für die Klimaentwicklung entscheidend sind, können wir ebenso wie Frankreich, die Schweiz, Großbritannien, Russland, China, Indien und die Vereinigten Staaten auf Kernenergie nicht verzichten, ohne das Klima unumkehrbar zu schädigen. Auf erneuerbare Energien als führende Energiequelle oder die Wasserstofffusion richten sich unsere Hoffnungen für die Zeit nach 2050.
    Der Autor ist Physiker und Klimabeauftragter der Deutschen Physikalischen Gesellschaft


    Text: F.A.Z., 06.03.2007, Nr. 55 / Seite 33

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  • Momentan wird die Diskussion meines Erachtens nach ziemlich hysterisch geführt. Den Vorschlag, Glühbirnen durch Energiesparlampen zu ersetzen (heute auf der ersten Seite der Daily Mail http://www.dailymail.co.uk/pag…1200&in_page_id=1811&ct=5 und kürzlich in Australien in ein Gesetz gegossen), halte ich z.B. für völlig undurchdacht.

    "Foreign aid is a phenomenon whereby poor people in rich countries are taxed to support the life-styles of rich people in poor countries" - Lord Peter Bauer

  • Frontalattacke gegen die CO2-Hypothese: "The Great Global Warming Swindle".


    Eine 40-minütige BBC-Dokumentation, die etliche Paradigmen der CO2-Hypothese zerlegt - m.E. wissenschaftlich durchaus überzeugend. Kronzeugen sind einige Klimaforscher, die sich aus dem IPCC-Projekt verabschiedet haben.


    Besonders pikant: Die CO2-Forschung bekam ihre Initialzündung angeblich durch zweckgebundene Forschungsgelder, welche Margret Thatcher ausgelobt hatte, um die britische Bergarbeitergewerkschaft unter ihre Knute zu bekommen...


    Ein Leckerbissen für alle Häretiker, als streaming video unter


    http://video.google.com/videop…=global+warming+channel+4

    "Manchmal ist nichts zum Thema schreiben auch eine Lösung."

    nixda

  • Naja, Schwankungen beim CO2 Gehalt gab es früher schon. Auch war die Welt meistens wärmer als heutzutage (also zu Dino und Amphibienzeiten). Und auch eine Eiszeit würde so oder so anstehen. Aber: "Smok-Alarm" daran kann ich mich noch gut erinnern wie es damals gestunken hatte. Daraufhin wurden Katalysatoren eingeführt. Zumindest in bezug auf "SMOK" konnte man durchaus feststellen wie der Mensch die Umwelt beeinflussen kann. Warum also sollte nicht auch was an der CO2-Sache dran sein?
    Erderwärmung in Bezug auf erhöhtem CO2-Ausstoß. Cui bono?
    Da gäbe es schon einige, die davon profitieren würden und den CO2 einfluss gerne übertrieben darstellen. Umgekehrt sind aber auch umgekehrt ebenfalls interessen vorhanden, den Einfluss des CO2-Ausstoßen herunterzuspielen.
    Irgendein Forschungsinstitut XY sagt dieses, und ein anderes YZ-Institut behauptet dafür das Gegenteil.
    Schwer da durchzublicken.


    Die meisten derzeitigen Systeme sind auf Wachstumskurs ausgelegt. "Wir brauchen mehr Wachstum" etc.
    Wir kennen das Josephs-Pfennig Beispiel. Es ist unmöglich ständig hohe Wachstumsraten in konstanter Prozenthöhe zu erreichen. Oder aber der Raubbau, Umwälzung etc. nimmt exponentiell zu. In einer begrenzten Welt muss man irgendwann auf Wachstumsgrenzen stoßen.
    Es wird vielleicht gelingen den CO2-Ausstoß zu reduzieren.
    Aber irgendetwas anderes wird dann eben übermäßig heranwachsen und bei konstant bleibendem prozentualem Wachstum sind (Umwelt)-Probleme vorprogrammiert. Ich vermute, dass das auf Wachstum ausgelegte Wirtschaftssystem vor der Umwelt kollabiert, aber es könnte natürlich auch umgekehrt sein.


    Gruß, Joe

  • Noch ein Beispiel dafür, zu welchen Absurditäten die derzeitige hysterische Diskussion führt:
    http://www.ftd.de/forschung_bildung/forschung/172306.html


    Und ein Artikel über Sinn oder Unsinn des Kernkraftwerk-Baus:
    http://www.ftd.de/politik/international/172566.html
    Besonders bedenkenswert der letzte Absatz:
    Die Terroristen, die am 11. September 2001 mit Passagiermaschinen das World Trade Center zerstörten, hatten auch ein Kernkraftwerk in der Nähe von New York als mögliches Ziel ins Visier genommen. Ein gezielter Absturz hätte den Lebensraum von rund 20 Millionen Menschen verseucht. Die Terroristen entschieden sich gegen den Anschlag auf den Meiler - sie waren fälschlicherweise davon ausgegangen, dass ein anfliegendes Flugzeug von einer funktionierenden Luftabwehr abgeschossen würde.

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    Edited once, last by cktest ().

  • So langsam tuts weh!!!


    Fehlt nur noch ein australischer Walfänger, der seine Beute verfeuert, um das Glühbirnenverbot zu umgehen.


    Nachdem ich gestern Spiegel TV gesehen habe, wurde heute erst mal mein Kat ausgebaut. CO2 ist nämlich richtig gut für unsere Umwelt. Je mehr umso besser.


    Und wenns hart auf hart kommt, dann spannen wir einfach ein paar Planen in der Atmosphäre auf, die die Sonnenenergie zum Arsch der Welt zurückstrahlen.

  • Gabriels Vorstellung, daß die logische Praxis, zur Gewinnermittlung von den Einnahmen die Ausgaben (Kosten) abzuziehen, ein Steuerabzug und eine steuerliche Begünstigung sei, hat es in die Überschrift geschafft.


    http://www.spiegel.de/politik/…and/0,1518,471629,00.html


    Kleines Lehrstück in Politik: Tempo 100 würde fast alle Wähler treffen und, wenn man auf das Treiben auf den Autobahnen blickt, nicht nur für helle Begeisterung sorgen. Böse Geschäftswagen unterhält aber nur ein kleiner Bruchteil der Wahlberechtigten, also feste druff.

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  • Die Wurzel des Uebels ist m.E. die Ueberbevoelkerung im Zusammenspiel mit der betruegerischen Basis auf der unser Zusammenleben basiert. Die initiale Massnahme, die letzteres zu einer existenzbedrohenden Erscheinung werden liess ist zweifelsohne die Gruendung der FED im Jahre 1913.


    Der Zusammenhang mag vielen vielleicht nicht unmittelbar einleuchtend sein. Folgender Artikel enthaelt zwar keine streng wissenschaftlichen Beweise hierfuer beschreibt den Zusammenhang aber m.E. sehr schoen:


    http://www.lutz-forster.de/html/00098.html


    Gruss Willy

  • Na, wer sagt's denn. Es geht doch. Warum nicht gleich so, alle Aufregung umsonst.


    Neue Kraftwerke würden, sobald technisch, rechtlich und wirtschaftlich möglich, künftig so ausgestattet, dass sie bei der Stromerzeugung kein Kohlendioxid mehr in die Atmosphäre abgäben, sagte der Vorstandschef von Vattenfall Europe, Klaus Rauscher, der F.A.Z. in Berlin.


    http://www.faz.net/s/RubC8BA55…Tpl~Ecommon~Scontent.html

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  • Was wird denn mit dem ganzen verflüssigten (oder verfestigten) Kohlendioxid gemacht?

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