Erderwärmung

  • Ich habe oben am 6.3. einen Artikel eingestellt, der kurz erklärt, wie das gehen soll. Die quantitativen Angaben allein zeigen, daß es ein aussichtsloses Verfahren ist.


    Die Äußerung jetzt von Vattenfall gehört zur Kategorie blah-blah-ohne-Wert, man will nur etwas zum angesagten Klima-Medien-Rauschen beitragen, bei den Lesern soll hängenbleiben: sie tun ja was.

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis


    Klimaneutralität ist kommunistische Planwirtschaft in neuem Gewand.

  • Lass es mal noch zwei Wochen schneien, dann sprechen die Ersten schon wieder von einer neuen Eiszeit.


    Gott sei Dank soll es ab Sonntag wieder global wärmer werden ;D


    Ganz egal wie groß oder klein unser Einfluss auf das Wettergeschehen und die Erderwärmung ist, für mich ist unbestritten, dass wir einen Einfluss nehmen. Diesen sollten wir so klein als möglich halten, und dazu gehört eben, dass man sich Gedanken machen muss, wie das einigermaßen Vernünftig gemacht werden kann.


    Habe das schon mal erwähnt, dass es aber noch viel weiter gehen muss. Die Belastungen der Umwelt sind weitaus vielschichtiger als "nur Wärme".


    MB

  • Wunderbare Zusammenfassung des Klimawahndels:


    Mehr Licht im Dunkel des Klimawandels
    Angst erzeugende Horrorszenarien führen auf den falschen Weg / Fakten und Folgerungen von Christian Bartsch


    Die vom IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) ausgemachte "Klimakatastrophe" hat den Blick auf andere Interpretationsmöglichkeiten völlig verstellt. Wir haben darum zusammengetragen, was sich zur Entwicklung von Wetter und Klima sagen lässt, ohne in Szenarien von Horror und dem Ende der Zivilisation zu verfallen.


    Kalt- und Warmzeiten haben sich im Lauf der Erdgeschichte unablässig abgelöst. Dabei gab es keinen Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 in der Atmosphäre. Jüngste Berechnungen des Niels-Bohr-Instituts in Kopenhagen lassen vermuten, dass die abrupten Wärmeeinbrüche von sieben bis zehn Grad etwa alle 1470 Jahre zufällige Erscheinungen sind, chaotische Fluktuationen des Klimasystems selbst. Es fehlen derzeit alle Daten, um Beziehungen zwischen den verschiedensten Ereignissen herstellen zu können. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre hatte darauf keinen Einfluss, er änderte sich völlig unabhängig davon.


    Der menschliche Beitrag zur Erzeugung von CO2 soll weder verniedlicht noch abgestritten werden. Nur taugt er nicht dazu, eine Klimahysterie auszulösen. Und schon gar nicht dazu, das Klima für 100 Jahre vorherzusagen, wenn es bereits schwerfällt, das Wetter für die kommenden drei Tage zu bestimmen.


    Die Auswertung von Bohrkernen aus Eis und Sedimenten ergibt ein recht gutes Bild der großräumigen Temperaturentwicklung der vergangenen Erdzeitalter. Eis- und Warmzeiten lösten einander ab. Danach befinden wir uns zurzeit in der Warmzeit eines Eiszeitalters, das durch Gletscher an mindestens einem der Pole gekennzeichnet ist. Warmzeiten innerhalb eines Eiszeitalters sind immer relativ kurze Epochen. In der Zeit zwischen 8000 und 6000 vor Christus war es auf der Nordhalbkugel deutlich wärmer als heute, während der CO2-Gehalt der Atmosphäre ein Minimum von etwa 260 ppm (parts per million) durchlief, um danach ohne jeden menschlichen Einfluss anzusteigen, gleichzeitig sank die Temperatur.


    Mindestens die Nordhalbkugel der Erde erlebte etwa zu Christi Geburt eine "kleine" Warmzeit, die es den Römern erlaubte, bis nach England vorzudringen. Um das Jahr 300 wurde die Warmzeit durch eine Kaltzeit abgelöst. Die sinkenden Temperaturen in Nordeuropa veranlassten die Germanen vor allem in Skandinavien, in den Süden zu ziehen. Die im Jahr 375 beginnende Völkerwanderung war eine eindeutige Reaktion auf die beginnende Kaltzeit.


    Diese Kaltzeit dauerte rund 500 Jahre und endete etwa um 800. Eine neue Warmzeit begann, die es den Wikingern ermöglichte, Grönland - "Grünland" - zu besiedeln und von dort aus unter Leif Eriksson im Jahr 992 Nordamerika zu besuchen, von dem er durch einen Händler gehört hatte. Eriksson landete im heute kalten Neufundland und fand dort wilden Wein vor, so dass er den Landstrich Vinland nannte. Während dieser warmen Periode wuchsen im Rheinland Feigen und Oliven, während am Niederrhein und in England Wein angebaut wurde.


    Um 1300 machte sich eine neue Kaltzeit bemerkbar. Sie zwang die Wikinger, Grönland aufzugeben. Die tiefsten Temperaturen in Mitteleuropa wurden zwischen 1500 und 1700 erreicht. Hier stieg die Temperatur im Sommer gelegentlich nur bis etwa 15 Grad Celsius, Ernten fielen aus, Hungersnöte suchten die Menschen heim. Der Bodensee fror häufig zu, Schnee im Hochsommer war keine Seltenheit. In dieser Zeit änderten sich die Temperaturen von Jahr zu Jahr dramatisch, während der CO2-Gehalt nahezu konstant blieb.


    Ab 1800 hätten die Temperaturen allmählich wieder ansteigen sollen, doch sorgte die Explosion des isländischen Vulkans Laki im Jahr 1783 für jahrelange niedrige Temperaturen, deren Auswirkungen bis Ägypten reichten. Dort gab es im Jahr 1784 eine Hungersnot, weil der Regen im Bereich der Nilquellen wegen der verdunkelten Atmosphäre ausblieb und damit der notwendige Nilschlamm zur Düngung der Felder. Der Laki hatte länger als ein Jahr Hunderte von Millionen Tonnen Staub und Gase in die Atmosphäre geblasen. Sie hielten die Sonnenstrahlen fern und ließen die Erdoberfläche abkühlen. Danach erfolgte der Temperaturanstieg nur langsam, allerdings nicht linear. Es gab wie in der gesamten Erdgeschichte warme und kalte Jahre, milde und kalte Winter, heiße und kühle Sommer.


    Das alles ist wenig dramatisch und nicht dazu angetan, von einer "menschengemachten Klimakatastrophe" zu sprechen. Auch warme Winter sind hier keine geeigneten Zeugen. So herrschte etwa im Dezember 1907 ein ungewöhnlich laues Frühlingswetter, milde Luft und Regen brachten die Knospen zum Treiben. Und im Sommer 1904 herrschte in ganz Europa tropische Hitze, wodurch die Elbe bei Dresden fast vollständig austrocknete. Deshalb gibt es heute keinen Grund, von einer einmaligen Klimasituation zu sprechen. Unzählige Wissenschaftler haben über viele Jahrzehnte Steinchen für Steinchen zusammengetragen, um Licht ins Dunkel des Temperaturwandels zu bringen. Die wahrscheinlichste Erklärung für die ständigen Änderungen liefern die Aktivitäten der Sonne und ihr Einfluss auf die Wolkenbildung. Vermutet hatte man das schon lange, doch erst den beiden dänischen Wissenschaftlern Lassen und Friis-Christensen gelang es im Jahr 1996, dafür erste Beweise vorzulegen. Inzwischen sind die Belege überwältigend, dass die Temperatur auf der Erde eine Folge der Sonnenaktivität ist. Sie war am Ende des 20. Jahrhunderts so stark wie in den 1000 Jahren davor nicht mehr. Andere Quellen sprechen sogar von 10 000 Jahren.


    Seit Verkündung des 1. Klimaberichts im Jahr 1990 hatte das Klima ausschließlich den Befehlen des IPCC zu gehorchen. Immerhin ließ sich das IPCC in seinem jüngsten Bericht, der Anfang Februar dieses Jahres verkündet wurde, ein Schlupfloch offen. Mit "90-prozentiger Sicherheit" wäre der Temperaturanstieg vom Menschen gemacht. Diejenigen Wissenschaftler, die anderer Ansicht sind, sollen vom IPCC in einer "schwarzen Liste" geführt werden.


    Eine Hauptrolle im Geschehen wurde dem Kohlendioxid zugeschrieben: CO2 ist ein farb- und geruchloses Gas, das sich in Wasser gut löst. Bei 20 Grad Celsius nimmt ein Kubikmeter Wasser 0,5 Gramm CO2 auf, bei null Grad jedoch 1 Gramm. Erwärmt sich also das Wasser, gibt es CO2 an die Atmosphäre ab. Kühlt es sich ab, nimmt es wieder CO2 auf. Da die Erde zu zwei Drittel von Wasser bedeckt ist, werden bereits bei einer geringen Erwärmung des Wassers große Mengen an CO2 freigesetzt. Der umgekehrte Weg - erst CO2, dann Wärme - ist wegen der Sättigungsgrenzen nicht möglich.


    CO2 wird von der Pflanzenwelt aufgenommen. Wird es auf der Erde wärmer und enthält die Atmosphäre mehr CO2, beschleunigt sich das Wachstum der Pflanzen, und ihr CO2-Hunger nimmt zu. Die Pflanzen der Erde sind die größten CO2- Senker, ihr Einfluss übersteigt den des Wassers. CO2 wird außerdem als "Klimagas" bezeichnet, das zusammen mit anderen für eine mittlere Erdtemperatur von 15 Grad Celsius sorgen soll. Ohne sie soll die mittlere Erdtemperatur auf minus 18 Grad sinken. Allerdings soll CO2 nur einen Anteil von wenigen Prozent am "Treibhauseffekt" haben. Als Klimagas wird es von Wasserdampf um ein Vielfaches übertroffen. Wasserdampf bildet Wolken, von denen die Temperatur weitaus stärker beeinflusst wird. Aus den Unterlagen des IPCC geht hervor, dass eine Verdoppelung des CO2 einen Temperaturanstieg von 0,7 Grad Celsius zur Folge hätte, mehr nicht.


    Mensch und Tier atmen Luft ein, reichern sie mit einem Anteil von 4 Prozent CO2 an, die in die Umgebung ausgeatmet werden. Am Tag sorgt der Mensch im Durchschnitt für eine CO2- Emission von etwa 10 Kilogramm. Da heute 6,7 Milliarden Menschen auf der Erde leben, beträgt ihr Anteil an der CO2-Emission im Jahr 24,5 Milliarden Tonnen. Und jetzt kommt das Auto ins Spiel: Alle Autos dieser Welt emittieren in einem Jahr weniger als ein Zehntel davon, nämlich rund 2,1 Milliarden. Selbst wenn in Deutschland alle Verbrennungsmotoren verboten würden, hätte das nicht die geringste Auswirkung auf das Klima, dafür um so mehr auf unsere heute noch funktionierende Wirtschaft. Insgesamt sollen alle von menschlicher Tätigkeit erzeugten CO2-Emissionen jedoch nur etwa zwischen 1 und 4 Prozent zu den natürlichen CO2-Emissionen hinzufügen, wobei auch diese Zahlen mit Vorsicht zu behandeln sind. Das wäre ein vergleichsweise bescheidener Beitrag, der niemals eine "Klimakatastrophe" auslösen könnte, wohl aber für vermehrtes Pflanzenwachstum zur Ernährung der zunehmenden Erdbevölkerung sehr erwünscht ist.


    Wir sind dennoch für konsequent sparsamen Umgang mit fossilen Energieträgern: wegen der Versorgungssicherheit für den Fortbestand von Zivilisation und Wohlstand sowie für die zu verbessernde Situation der heute noch unterentwickelten Länder. Aber es fehlen jegliche Konzepte für eine Zukunft mit Energie. Und: Als sicher geltende Kernkraftwerke sollen abgeschaltet werden. Auch für den Ersatz der benötigten rund 50 Millionen Tonnen erdölbasierter Kraftstoffe oder der 25 Millionen Tonnen leichten Heizöls fehlt jedes Konzept. Stattdessen nimmt der Anbau von Raps zu Lasten der Nahrungsmittelproduktion weiter zu. Da die heimische Rapsölmenge zu gering ist, werden zunehmend Soja- und Palmöl importiert und auf einem Schiff mit durch Erdölkraftstoff angetriebenen Dieselmotoren transportiert, um den vorgeschriebenen Anteil an Biokraftstoffen für die Zumischung zu Benzin und Diesel erreichen zu können. Diese "nachhaltige" Politik sorgt also dafür, dass die Regenwälder abgeholzt werden, um Ölpalmen anzupflanzen. Aber auch Mais wird knapp, weil die Landwirte beim Verkauf zur Herstellung von Alkoholkraftstoff mehr verdienen, als er für die Futtermittelherstellung einbringt. Am perfidesten aber ist der Ersatz von Heizöl durch das Verbrennen von Weizen, weil am Verkauf von Weizen als Nahrungsmittel erheblich weniger verdient wird. Diese Entwicklung ist bereits so weit gediehen, dass der Bauernverband die sofortige Streichung des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) fordert.


    Dieser Zustand, der sich von Jahr zu Jahr verschlimmert, ist das Ergebnis einer chaotischen Umwelt- und Förderpolitik. Hier wird ohne jegliches Fachwissen sinnlos drauflosgewirtschaftet. Was nur "Öko" vor sich herträgt, bedarf keiner Erklärung, während jeder Warner verdächtigt wird, von der Industrie gekauft zu sein. Jedes vernünftige Konzept wie etwa das Choren-Verfahren wird in zahllosen Veranstaltungen, in Gremien und Kommissionen buchstäblich zu Tode geredet. Die "regenerativen Energien" sind nicht in der Lage, innerhalb kurzer Zeit die fossilen Energieträger einschließlich des Urans und der Kohle zu ersetzen.


    Die Ideologie einer "vom Menschen gemachten Klimakatastrophe" wurde in den achtziger Jahren geboren, als englische Wissenschaftler bei der damals regierenden Margaret Thatcher vorstellig wurden, um Geld für den Betrieb ihrer teuren Computermodelle zu erbitten. Sie versprachen ein schlüssiges Klimamodell zu erarbeiten und damit die englische Wissenschaft wieder an die Weltspitze zu führen. Als Grundlage für ihr Klimamodell nahmen sie den seit 1954 registrierten Anstieg des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre und behaupteten, dieser Anstieg wäre auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen und würde die Menschheit in namenloses Elend stürzen. Es ist auch nicht ein einziger Ansatz zu erkennen, dass die Mitglieder dieser Gruppe die Klimaänderungen der vergangenen Jahrtausende angesehen, geschweige denn nach einem Verständnis gesucht hätten.


    Im Jahr 1990 stellte das 1988 gegründete IPCC seinen ersten Weltklimabericht vor, der in einhundert Jahren eine Katastrophe prophezeite. Zwar musste das IPCC seine Aussagen in den Folgejahren abmildern, doch hatte das IPCC inzwischen übernationale Macht erlangt, die es auszubauen galt. Das Geld spielte keine Rolle mehr, seit man sich auf die politische Bühne begeben hatte und eine immer größere Zahl von "Wissenschaftlern" dem IPCC zuarbeiteten. Nochmals und in aller Deutlichkeit: Das IPCC ist entgegen den Statuten eine politische Organisation und keine naturwissenschaftliche.


    Inzwischen hat die "Klimakatastrophe" auch die letzte Regierung der Erde erreicht. Das "Kyoto-Protokoll" wurde geboren, die unsinnigste Geldvernichtungsmaschine, die Politiker erfinden konnten. Vor allem die deutschen Regierungen begannen, die Wirtschaft des Landes "ökologisch" auszurichten, ohne auf die Warnungen jener Naturwissenschaftler zu hören, die der "Klimakatastrophe" noch nicht erlegen waren. Das Ergebnis der "nachhaltigen ökologischen Ausrichtung" wird eine stete Verarmung der heute noch reichen Industrieländer mit Deutschland als Vorreiter zur Folge haben. Sie mutierte inzwischen zur schlimmsten Selbstverstümmelung, die sich Menschen ausdenken konnten, weil sie unweigerlich in eine weltumspannende Klimadiktatur münden wird. Wann das Unheil sein Ende findet, vermag niemand zu sagen.


    Wird es irgendwann einmal kälter, werden die gleichen Geister aufstehen und wiederum behaupten, diese neue "Klimakatastrophe" wäre von Menschen gemacht. Unzählige Forscher werden bereit sein, das durch "wissenschaftliche" Untersuchungen zu bestätigen.


    Text: F.A.Z., 27.03.2007, Nr. 73 / Seite T5

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  • Der Autor des Artikels steht offensichtlich auf der entgegengesetzten Seite derer, die behaupten, dass der Mensch große Mitschuld am Klimawandel trägt.
    Den Artikel "wunderbar" zu finden ist, als ob man bei den nächsten Wahlen die Linkspartei wählt, weil man die NPD Scheiße findet.

  • Der Autor läßt eine starke Präferenz erkennen. Die Kritik an der Energiepolitik bzw dem Fehlen derselben und dem Förderwirrwarr ist aber nicht gänzlich unbegründet.


    Er weist darauf hin, daß Klimawandel an und für sich nichts geologisch Unnatürliches ist weil es ihn immer gegeben hat bzw die Erdgeschichte ist ständiges warm und kalt im Wechsel sowieso. Es gibt einen CO2-Kreislauf und ständigen Austausch darin zwischen Wasser, Luft, Erde und vor allem Pflanzen - die sind CO2 am Stiel und Stengel - ohne den wir nicht leben könnten, genauso wie es einen unverzichtbaren Treibhauseffekt gibt. Es drehe sich also darum, daß Ausgasungen der Menschheit eigentlich natürliche , lebenswichtige Vorgänge aus der Bahn brächten.


    Er ist dafür, Energie sparsam und effizient und damit bewußt einzusetzen und wehrt sich gegen eine diffuse Ablehnungshaltung mit Verweis auf "Klimakatastrophe", aus der heraus allerlei Einzelmaßnahmen ohne Konzept abgesegnet werden. Das zeigt er auf. Den Sätz am Ende mit Selbstverstümmelung und Klimadiktatur würde ich nicht so unterschreiben.


    Wunderbar finde ich, daß solche Betrachtung überhaupt erscheint in dieser Zeit, wo bspw die FAZ selbst ein ganzes Feuilleton dem Klimawandel gewidmet hat und es an Schulen verteilt.



    Ich meine, wir sind Industriegesellschaft und können und werden jetzt nicht mit Verkehr und Heizung aufhören. Eine solche Annahme wäre absurd. Dem muß man in die Augen sehn. Wenn trotz Optimierung wirklich die Pegel steigen, müssen wir wohl Dämme bauen und sowas.

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    Edited once, last by Lando ().

  • Nun, die Beweiskraft des Artikels ist so wie wir es von Artikeln gewohnt sind, die Lando einstellt (s. seine persönlichen Gletschererfahrungen im Vergleich mit den von Spoilsport eingestellten Links). Die hochwissenschaftlich arbeitenden Autoren argumentieren etwa nach folgendem Schema:


    Es war schon mal nass (es gab schon mal eine Erderwärmung) obwohl es nicht geregnet hatte (obwohl der CO2-Gehalt nicht angestiegen war). Daraus wird dann unter missachtung der Grundregeln logischen Schlussfolgerns messerscharf geschlossen: Regen kommt nicht als Ursache dafuer in Frage dass es nass wird (CO2-Anstieg kommt nicht als Ursache für Erderwärmung in Frage).


    Daß es mit dem kleinen Einmaleins der Logik in der breiten Bevölkerung wesentlich schlechter bestellt ist als mit dem kleinen Einmaleins der Algebra hat ja nicht zuletzt Lando schon vor langem - damals noch unter anderem Namen - ausführlich demonstriert ;D;))


    Natürlich darf man als interessierter Laie davon ausgehen, dass zwischen CO2-Gehalt und Klimaveränderung ein linearer Zusammenhang besteht. Daß scheinbar lineare Zusammenhänge sich bei Grenzwertüberschreitungen dramatisch verändern können, solche Nebensächlichkeiten kann man getrost unter den Tisch kehren. Hauptsache das Spießerweltbild nimmt keinen Schaden.


    Wenn man sonst nichts gegen die Wissenschaftler des IPCC und ihre Studien vorbringen kann, dann bezeichnet man sie halt einfach als "Wissenschaftler" und "Studien". Das kommt immer gut an.


    Ich vermute Lando ist da einer ganz heißen Sache auf der Spur. Er deckt vermutlich bald eine Verschörungstheorie auf: die furstierten grünen Gründungsväter, die schon vor mehr als 30 Jahren mit ihrem Hinweis auf derartige Zusammenhänge verlacht wurden rächen sich jetzt am Steuerzahler indem sie ihm mit ökologischen Argumenten in die Tasche greifen. ;D;)


    Bin schon gespannt auf die nächsten Beweise.


    Gruss
    Willy

  • Quote

    Natürlich darf man als interessierter Laie davon ausgehen, dass zwischen CO2-Gehalt und Klimaveränderung ein linearer Zusammenhang besteht.


    Da mir dieser "lineare" Zusammenhang wirklich nicht bekannt war bitte ich dich um eine Quellenangabe wo ich das mal genauer nachlesen kann.


    Quote

    Wenn man sonst nichts gegen die Wissenschaftler des IPCC und ihre Studien vorbringen kann ...


    Welcher Art sind denn die Studien des IPCC? Meiner Kenntnis nach betreibt das IPCC selbst keine Wissenschaft, sondern trägt die Ergebnisse der Forschungen in den verschiedenen Disziplinen nur zusammen.


    Danke,
    MB

  • Interessant ist auch der auf der von Herakles verlinkten Seite erwähnte Artikel von Augusto Mangini:


    http://www.faz.net/s/RubC5406E…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    In den Kommentaren dazu taucht Folgendes auf:


    Was sollten aber Wissenschaftler davon haben, die Klimalüge zu verbreiten?


    Thüne: Politiker sind vom Naturell aus Gestalter- und Machertypen. Sie fühlen sich als soziale Glücksbringer. Sie haben daher den Auftrag von Wissenschaftlern, das Weltklima schützen und den Klimawandel stoppen zu müssen, durchaus gern aufgenommen. Sie fragen nicht nach Sinn oder Unsinn, sondern wetteifern untereinander um die Vorreiterrolle beim Klimaschutz! Doch in dem ganzen Klimapoker sind die Mehrzahl der Journalisten wie Politiker nur Statisten. Hinter vorgehaltener Hand werden sie von den Klimaexperten als nützliche Idioten belächelt, denen man jeden Bären aufbinden kann. Jährlich werden Hunderte von Millionen Mark allein in Deutschland in die sogenannte Klimaforschung gesteckt, auf Nimmerwiedersehen. Einen Erkenntnisfortschritt gibt es nicht, denn Klima ist nur eine statistische Größe, die vom Wetter abgeleitet wird. Doch Wetterforschung ist mühsam und unpopulär! Während vom Staat der Deutsche Wetterdienst finanziell ausgehungert wird, die Wettervorhersagen in die verbale Beliebigkeit abgleiten, kassieren die Klimaexperten für Prognosen, die nichts als numerische Spielereien, ganz ohne Wert sind. Wundert es, wenn sich die Mehrzahl der jungen Wissenschaftler konform verhält und in das lukrative Klimaprognosengeschäft einsteigt?


    Quelle: http://www.schmanck.de/CO2Thuene.htm


    Die Meinung eines Meteologen, Hervorhebung von mir.

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  • Wollen aber nicht nur meckern, hier sind Auswege:


    http://www.greenrock.com.au/ourBusiness/theTechnology.php



    Die Firma hat unter 5 Mio Mkap, einen abenteuerlichen, antizyklischen chart, und ist ohne Umsatz in Berlin unter A0EQZX gelistet.


    Sie arbeiten mit der bei der Ölförderung erprobten Technologie die auch in Basel eingesetzt werden sollte (welches Projekt wegen Erdbeben wohl wieder ruht), haben Projekte in Ungarn und am Olympic Dam laufen. Im board sitzen ehemalige Western Mining Res Offiziere, welche Firma Olympic Dam früher besaß. Wenn das funktioniert, könnte der Strom an BHP, denen OD jetzt gehört, geliefert werden.


    1 qkm heißen Gesteins liefere 10 MW jährlich, wobei es sich in 20 Jahren von 200 auf 180 Grad abkühle. 6.000 m tiefe Bohrungen seien Stand der Technik (im Bayrischen Wald haben sie mal 10.000 m gebohrt), bekannlich bringen 33 m im Mittel ein Grad.


    Ist jetzt keine Empfehlung, ich kenne die nicht näher, aber sowas dürfte mehr gemacht werden.


    Wenn man in Australien ein Depot hätte, könnte man was spekulieren.

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  • In dem oben eingestellen Artikel Mehr Licht im Dunkel des Klimawandels ist ein Kommafehler.


    Im 12.Absatz heißt es: Am Tag sorgt der Mensch im Durchschnitt für eine CO2- Emission von etwa 10 Kilogramm. Da heute 6,7 Milliarden Menschen auf der Erde leben, beträgt ihr Anteil an der CO2-Emission im Jahr 24,5 Milliarden Tonnen. Und jetzt kommt das Auto ins Spiel: Alle Autos dieser Welt emittieren in einem Jahr weniger als ein Zehntel davon, nämlich rund 2,1 Milliarden.


    Richtig ist, der Mensch emittiert täglich nur 1 kg CO2, mithin alle Menschen zusammen 2,5 Mrd Tonnen, allerdings immer noch mehr als alle Autos dieser Welt.

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  • Quote

    Original von Willy
    ... die furstierten grünen Gründungsväter, die schon vor mehr als 30 Jahren mit ihrem Hinweis auf derartige Zusammenhänge verlacht wurden rächen sich jetzt am Steuerzahler indem sie ihm mit ökologischen Argumenten in die Tasche greifen.


    Oder vielleicht auch: von der Atomindustrie vor 30 Jahren ausgeheckt im Kampf gegen Öl und Kohle ist es jetzt im mainstream angekommen.

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  • Naja, was man beim Öl gespart hat, kann man dann ja für Lebensmittel ausgeben ;) (die sollen doch durch die ungewöhnliche Trockenheit 20% teurer werden, las ich kürzlich in einer deutschen Gazette)

    "Foreign aid is a phenomenon whereby poor people in rich countries are taxed to support the life-styles of rich people in poor countries" - Lord Peter Bauer