Erderwärmung

  • In der ARD, 1.Programm, läuft gerade eine Serie, wo ein paar Leute dabei gefilmt wurden, wie sie steinzeitliches Leben simulieren. Zwei von diesen Jungs machten sich im Habit vom Ötzi auf den Weg vom Bodensee nach Bozen über die Alpen. Nächsten Montag um 21.00 kommt eine Folge, wo sie die Ötzi-Fundstelle passieren. Vernünftige Kameraführung vorausgesetzt, kann man sich da vielleicht von der Gletschersituation heute und vor 5.000 Jahren ein Bild machen.

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis


    Aus aktuellem Anlass: Government and banks are joined at the hip.

  • Wer hätte das gedacht, der böse Markt sorgt auch für CO2-Reduktion, ganz von selbern. Jetzt aber los, Metro und Co:


    Hohe Kälteleistungen für gefrostete Pizzen und kalte Buttermilch
    Energiegewinne durch Einlagern von Abwärme im Erdreich / Umschaltbare Wärmepumpen erzeugen Kälte und Wärme / Kohlpharma nutzt die Abwärme einer benachbarten Drahtzieherei


    Milch, Joghurt und Scheibenkäse haben es gern kühl. Gepulte Erbsen, Schollenfilets und die Volksnahrung Tiefkühlpizza verlangen dagegen frostige Temperaturen von minus 28 Grad, sollen sie in den mit transparenten Deckeln versehenen Kühltruhen und -schränken längere Zeit ihre (Fang-)Frische bewahren. Und da im Zuge einer ständig wachsenden Vorliebe für an- und fertig gemischte Sattmacher zusehends mehr Produkte in immer größeren Kühl- und Frostregalen auf den schnellen Zugriff hungriger Konsumenten warten, ist der Kühlbedarf moderner Lebensmittelmärkte enorm.



    Welche Energiemengen dabei "verbraten" werden, das kann die Kundschaft nur erahnen und mitunter fühlen: Denn wer in der hintersten Ecke des Parkplatzes in den Abluftstrom der Kältemaschinen gerät, dem werden aus deren Ventilatoröffnungen gewaltige Heißluftmengen um die Ohren geblasen. Diese Warmluft verlässt das Gebäude ungenutzt. Sie wird "über Dach" an die Umwelt abgegeben. Überschlägige Rechnungen gehen davon aus, dass rund drei Prozent des Stromverbrauchs in den Industriestaaten auf die Kälteerzeugung in Supermärkten entfallen: Wollte man in Deutschland die dabei ungenutzt an die Umgebung abgegebene Abwärme mit herkömmlichen Gaskesseln erzeugen, fielen (auf der Basis heutiger Preise) Brennstoffkosten von mehr als drei Milliarden Euro an.


    Dass das kein Idealzustand sein kann, haben die Geschäftsführer-Brüder Gerd und Klaus Koch bei der Planung ihres neuen 1700-Quadratmeter-Edeka-Markts in Schömberg auf der Schwäbischen Alb gerade noch rechtzeitig erkannt. Sie stoppten die bereits laufende Bestellung konventioneller Kältemaschinen und eines konventionellen Ölkessels, mit dem die während der kühlen Wintermonate benötigte Heizwärme erzeugt werden sollte.


    Die Koch-Brüder entschieden sich für einen "geothermischen Kälte-Wärme-Verbund", der wesentlich aus einer Wärmepumpe und sieben auf dem Parkplatz des Supermarkts bis in eine Tiefe von 140 Meter vorgetriebenen Erdsonden besteht. Sowohl beim Kühlen als auch beim Heizen dient der Untergrund als thermischer Pendelspeicher: Die im Sommer reichlich anfallende Abwärme wird hier eingelagert, um dann im Winter wieder herausgeholt zu werden.


    Wie die Erfahrungen nach der Eröffnung des Marktes im Frühjahr 2006 gezeigt haben, funktioniert dieses Konzept überaus zufriedenstellend. Bis zu Außentemperaturen von null Grad besteht kein zusätzlicher Wärmebedarf. Die im Laden anfallende Wärme deckt den Heizwärmebedarf ab - was aufs Jahr umgerechnet bedeutet, dass der Markt nur während 16 Prozent der Jahresnutzungszeit Zusatzwärme benötigt. Steigt der Wärmebedarf bei frostigen Außentemperaturen über dieses "Gleichgewichtsniveau" hinaus, wird über die Sonden der Erdwärmespeicher angezapft. Man holt die eingelagerte Wärme zurück. Der Boden um die Sonden herum kühlt dabei wieder ab und steht für den kommenden Sommer als Wärmelager wieder zur Verfügung.


    Dieses Hin- und Herschieben von Wärmelasten klingt simpel. Doch um die Energiekosten möglichst weit zu drücken, muss die Schömberger Verbundlösung nicht nur zuverlässig arbeiten, sondern auch einem ausgeklügelten Steuerungskonzept folgen. Das gilt vor allem für das Herzstück der Anlage: ein von dem Kälte- und Klimaunternehmen Hafner-Muschler in Balingen gelieferter kleincontainergroßer Kasten, in dem drei umschaltbare Wärmepumpen stecken. Die können also nicht nur Wärme, sondern auch Kälte produzieren. Wichtig ist, dass die in dieser Geothermiezentrale (Geozent) arbeitenden Aggregate nicht ihrem Eigeninteresse nachgehen. Sie müssen "intelligent" zusammenspielen: So wird nie mehr Wärme über die Sonden in den Boden geschickt, als der momentan aufnehmen kann und wie im folgenden Winter benötigt wird. Von dem sich ständig ändernden Schluckvermögen des Erdreichs ist abhängig, wohin die Abwärme der "wärmeseitigen" Maschinen geleitet wird - entweder in den Boden oder zu dem auf dem Dach des Supermarkts stehenden Freikühler. Und ganz entscheidend: Die Wärmepumpen sollen stets mit möglichst hoher Leistungszahl und damit guter Energieausbeute betrieben werden. Sie müssen dazu mit möglichst kaltem Wasser versorgt werden.


    Dass die Brüder Koch für die Installation von Erdsonden und Geozent mehr Geld als für die zuerst angedachte konventionelle Lösung investieren mussten, ist nicht erstaunlich. Um rund 100000 Euro war die Geothermie-Lösung teurer. Doch diesem Mehraufwand steht eine jährliche Ersparnis von etwa 15000 Euro gegenüber. Damit ergibt sich nach den Aussagen von Klaus Koch eine attraktive Amortisationszeit, die von ihm und seinem Bruder auch deshalb akzeptiert wird, da sie mit der gefundenen Lösung einen nicht unbedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten. Rund 76 Tonnen Kohlendioxid werden im Jahr weniger emittiert, eine Tatsache, die der Kundschaft nicht verheimlicht werden soll. So hängt im Eingangsbereich des Supermarkts eine Anzeigetafel, die über den aktuellen Ausstoß des als "Klimakiller" verdächtigten Gases informiert.


    Ein deutlich größeres und komplexeres System unterschiedlichster Aggregate der Klimatechnik hat das Trierer Ingenieurbüro Josef Schleimer bei dem Pharmahandelshaus Kohlpharma in Merzig installiert. Edwin Kohl, der 1979 als Einmannbetrieb begann, heute 1300 Mitarbeiter beschäftigt und gerade dabei ist, eine automatische Beschickungsanlage für Wochenblister (Durchdrückverpackungen, in die vom Arzt verordnete Medikamente in Wochendosen sortiert werden) in Betrieb zu nehmen, hatte schon immer das Ziel, die Energiekosten zu minimieren. Sein Bestreben ist, aus der Fülle der auf dem Markt angebotenen Heiz- und Klimageräte diejenigen auszuwählen und miteinander zu verknüpfen, welche die 45000 Quadratmeter Verwaltungs- und Produktionsflächen seines Betriebs stets optimal temperieren. Die reinen Investitionskosten sind zwar nicht unwichtig, waren aber nie allein entscheidend.


    Kohl blickt in Energiefragen über den Rand seines Betriebsgeländes hinaus. So nutzt er die Abwärme einer benachbarten Drahtzieherei und die Kälte von 25 bis 30 Kubikmeter Brunnenwasser, die er täglich aus dem Boden holt. Im Mittelpunkt seines Energiekonzepts stehen heute zwei gasbetriebene Blockheizkraftwerke (BHKW) und zwei "umschaltbare" Wärmepumpen. Mit den 40 Kilowatt starken BHKW deckt er einen Großteil seines Strombedarfs. Die anfallende Abwärme wird im Winter zum Heizen genutzt und im Sommer mit Hilfe einer Absorptionskältemaschine zum Kühlen eingesetzt - je nach Bedarf. Wärme oder Kälte liefern auch die beiden Wärmepumpen mit jeweils 130 Kilowatt Kühl- und 190 Kilowatt Wärmeleistung. Mit dem Brunnenwasser werden während des Kühlbetriebs die Wärmepumpen "entwärmt". Energie wird bei Kohlpharma nicht vergeudet. Im Gegenteil: Durch ständige Verbesserungen konnten die Energiekosten in den zurückliegenden Jahren um 63 Prozent gesenkt werden. Noch einmal um 11 Prozent gingen sie zurück, als ein Trockenkühler in Betrieb genommen wurde. Er "vernichtet" die Wärmelasten, die in den Produktionshallen anfallen. GEORG KÜFFNER



    Text: F.A.Z., 12.06.2007, Nr. 133 / Seite T2

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  • Komisch, man hört gar nichts mehr von der Klimaerwärmung.


    Ob's am kalten Sommer liegt oder daran?


    Quote

    10. Juli 2007
    Schnee in Buenos Aires


    Zum ersten Mal seit 89 Jahren hat es in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires geschneit. Der Schnee blieb zwar nicht liegen, aber die Bewohner der Metropole reagierten dennoch erstaunt. Busfahrer blieben einfach stehen, um gemeinsam mit ihren Fahrgästen Schneeflocken mit der Hand aufzufangen. Passanten standen mitten auf den Straßen und starrten in den Himmel und Kinder hüpften aufgeregt auf den Straßen umher. Das südliche Südamerika erlebt derzeit einen der kältesten Winter seit langem.



    http://www.faz.net/s/Rub9BF842…5A~ATpl~Ecommon~SMed.html

    "Manchmal ist nichts zum Thema schreiben auch eine Lösung."

    nixda

  • Bisher war jeder Monat dieses Jahres wärmer als die langjährigen Mittelwerte dies erwarten lassen. Schlechter Sommer? Du bist einfach schon verwöhnt. Die letzte drei Wochen ohne die 37 Grad heute sind das frühere normale Sommerwetter.

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Im National Geograpic Heft dieses Monats ist eine schöne Geschichte über den Ötzi.


    Zitat p61:(...) Man hat erforscht, daß das Klima damals um einiges wärmer war als heute (...)


    Damals, das soll 3.350 bis 3.100 v.Chr. gewesen sein. Es muß sie also auch ohne Industrie gegeben haben, die Erderwärmung. Doch halt, Bronzebeil, wahrscheinlich die vielen Rennfeuer ...

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  • Die Verdummungsmaschine läuft ...


    Der Juli sei zu warm gewesen, vermeldet der Wetterdienst, noch bevor der Monat zuende ist. Daß hier seit Tagen Haus und Büro beheizt sind, damit Frau und Sekretärin nicht weglaufen, daß es morgens so um die 10° sind, hängt vermutlich allein an meiner verqueren subjektiven Wahrnehmung. Ich gelobe, fürderhin auf meine eigenen Eindrücke nichts mehr zu geben ...

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  • Hi Lando


    Für mich ist die globale menschengemachte Erderwärmung keine Verdummung sondern Fakt (unabhängig davon wie es in den Medien ausgeschlachtet wird). Es gibt mittlerweile eine Masse von Indizien die darauf hindeuten: angefangen vom globalen Abschmelzen der Gletscher (die als sehr wichtiger Frühindikator gelten) über die dramatischen Veränderungen in den Polarregionen bis hin zu den eher kleinen Veränderungen (z. Bsp. ist in den letzten Jahren vor der französischen Küste eine tropische Algenart dominierend geworden). Diese Vielzahl einzelner Indizien sowie die Tatsache, das die heißesten 10 Sommer seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen (ca seit 1880) in den letzten 15-20 Jahren lagen (sorry, so genau weiß ich es nicht mehr) runden das Bild eigentlich gut ab.


    Der diesjährige Sommer erscheint uns als vergleichsweise kühl, man sollte allerdings bedenken das das nur für Teile Westeuropas gilt. Südeuropa z. Bsp. hatte in den letzten Wochen Horrortemperaturen von über 40 Grad.


    Last but not least könnte es auch regional ganz anders kommen. So haben z. Bsp. Messungen des Golfstroms ergeben das dieser Effekt in den letzten Jahren um ca 20 % schwächer geworden ist. Nur zur Info: der Golfstrom pumpt riesige Mengen warmen Karibikwassers in die nördlichen Breiten und sorgt so für ein vergleichsweise mildes Winterklima in Teilen Nord- und Westeuropas. Sollte eines Tages dieser Strom nicht mehr fliessen würde sich unser Winterklima drastisch zum kühleren hin verschieben. Ironie des Schicksals könnte sein: fast überall wirds wärmer nur bei uns nicht.

  • Es ist zu differenzieren zwischen der Erderwärmung und der Behauptung, dass diese menschengemacht sei. Ich denke, dass die Faktenlage für eine Erwärmung der Erde recht gut ist. Aufgrund verschiedener quantitativer Überlegungen, die auch hier in diesem Thread angestellt worden sind, gelange ich allerdings allmählich zu der Auffassung, dass es wenig Evidenz für die Behauptung gibt, die Erderwärmung sei menschengemacht. Insbesondere ist offenbar die Unwissenheit über die Sonnenaktivität sehr groß.

    "Foreign aid is a phenomenon whereby poor people in rich countries are taxed to support the life-styles of rich people in poor countries" - Lord Peter Bauer

  • Den Film kannste insofern in der Pfeife rauchen, als Al Gore zwar die Korrelation zwischen Temperaturanstieg und CO2-Konzentration benennt, aber Ursache und Wirkung verwechselt: Die Temperatur steigt nicht infolge des CO2-Anstiegs, sondern umgekehrt. (CO2 wird aus dem Meer nach Temperaturanstieg freigesetzt.) Das wurde im Film von Al Gore seltsamerweise falsch dargestellt.

    "Manchmal ist nichts zum Thema schreiben auch eine Lösung."

    nixda

  • @ MMI:


    Ich beziehe mich da vor allem auf die BBC-Dokumentation "The Great Global Warming Swindle", die ich am 12.03. verlinkt habe und die den Al-Gore-Film frontal attackiert.


    Der Film mußte leider aus dem Internet genommen werden, wird aber bei wikipedia besprochen:
    http://en.wikipedia.org/wiki/T…at_Global_Warming_Swindle


    Zur CO2-Temperatur-Kausalität zitiert wikipedia folgende Kritikpunkte aus "The Great Global Warning Swindle":


    Quote

    * The film shows that increases in CO2 levels lagged behind temperature increases during glacial terminations.
    EPICA and Vostok ice cores display the relationship between temperature and level of CO2 for the last 650,000 years.
    EPICA and Vostok ice cores display the relationship between temperature and level of CO2 for the last 650,000 years.


    * Carbon dioxide levels increase or decrease as a result of temperatures increasing or decreasing rather than temperatures following carbon dioxide levels, because as the global climate cools the Earth's oceans absorb carbon dioxide, and as the climate warms the oceans release carbon dioxide.


    * Due to the large oceanic mass, it takes hundreds of years for global temperature changes to register in the mass of the ocean, which is why analysis of the Vostok Station and other ice cores shows that changes in the level of atmospheric carbon dioxide follow changes in global temperature lag temperature increases by 800 years.


    Im Al-Gore-Film wird die Korrelation von Temperatur und CO2 extrem unscharf präsentiert: Al Gore wird im Film vor einer Leinwand gezeigt, auf der in dicken, unscharfen Linien den Verlauf von CO2 und Temperatur abgebildet wird. Al Gore suggeriert, die Temperatur steige nach Erhöhung der CO2-Konzentration. Erdgeschichtlich (und in besserer Graphikauflösung) sieht das genau umgekehrt aus:


    "Manchmal ist nichts zum Thema schreiben auch eine Lösung."

    nixda

  • Quote

    Original von Lando
    Die Verdummungsmaschine läuft ...


    Der Juli sei zu warm gewesen, vermeldet der Wetterdienst, noch bevor der Monat zuende ist. Daß hier seit Tagen Haus und Büro beheizt sind, damit Frau und Sekretärin nicht weglaufen, daß es morgens so u[m die 10° sind, hängt vermutlich allein an meiner verqueren subjektiven Wahrnehmung. Ich gelobe, fürderhin auf meine eigenen Eindrücke nichts mehr zu geben ...


    "Doch der subjektive Eindruck täuscht. Trotz Nässe und wenig Sonne war der Juli nämlich überdurchschnittlich warm. "Die Temperaturbilanz liegt insgesamt geringfügig über dem Normalwert", heißt es beim Deutschen Wetterdienst."


    Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,497520,00.html


    Quote

    Die Verdummungsmaschine läuft ...


    Großes Kino, Lando. Ganz großes Kino!


    brain
    Sorry, kommt nicht wieder vor.


    Spoil

  • ebenfalls aus Wikipedia. Interessant wie man durch selektives zitieren einer einzelnen Aussage vollkommen die eigentliche Aussage ändern kann:


    "Carl Wunsch controversy
    Carl Wunsch, professor of Physical Oceanography at MIT, was originally featured in the programme. Afterwards he said that he was "completely misrepresented" in the film and had been "totally misled" when he agreed to be interviewed.[22][4] He called the film "grossly distorted" and "as close to pure propaganda as anything since World War Two."[23] Wunsch was reported to have threatened legal action[23] and to have lodged a complaint with Ofcom, the UK broadcast regulator.[24] Filmmaker Durkin responded, "Carl Wunsch was most certainly not 'duped' into appearing in the film, as is perfectly clear from our correspondence with him. Nor are his comments taken out of context. His interview, as used in the programme, perfectly accurately represents what he said."[23] Wunsch has since said that Durkin "clearly quite deliberately understood my point of view but set out to imply, through the way he uses me in the film, the reverse of what I was trying to say" [6].


    Wunsch wrote in a letter dated March 15, 2007 that he believes climate change is "real, a major threat, and almost surely has a major human-induced component". He also says he had thought he was contributing to a programme which sought to counterbalance "over-dramatisation and unwarranted extrapolation of scientific facts". He raised objections as to how his interview material was used:


    "In the part of The Great Climate Change Swindle where I am describing the fact that the ocean tends to expel carbon dioxide where it is warm, and to absorb it where it is cold, my intent was to explain that warming the ocean could be dangerousbecause it is such a gigantic reservoir of carbon. By its placement in the film, it appears that I am saying that since carbon dioxide exists in the ocean in such large quantities, human influence must not be very importantdiametrically opposite to the point I was makingwhich is that global warming is both real and threatening."[4]

  • Es gibt als conspiracy theories auf beiden Seiten.


    Ruhmsüchtige Wissenschaftler & Margeret Thatcher gegen Geldgierige Öl-und Automobilmanager.


    Aus meiner Sicht steht fest: Global warming hin oder her, 10 Milliarden Menschen auf der Erde können leider nicht SUV fahren. Von daher muss mit oder ohne Klimaerwärmung mit den Ressourcen sparsamer als bisher umgegangen werden.


    Deshalb mein Tipp: Sto oder Erlus kaufen ;-)