zwischen 6 und 7 wuerde ich sagen.
Wo stehen wir
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Ich glaube eher an 12, wobei ein weiterer Absturz bei MCaps noch möglich und bei LCaps fast sicher ist. Die Stimmung ist erfreulich schlecht ;D .
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Wenn das auf Prognosen anhand der Stimmung abzielt, dann ist meine Einschätzung:
Dieses Schema ist diesmal gar nicht relevant, weil das keine Kleinanleger-Hausse war, die wir in den letzten Jahren erlebt haben. Das ist auch die Meinung der FAZ in einem aktuellen Artikel.Ich muß ehrlich gestehen: Ich hätte es nicht erwartet, daß der DAX in so kurzer Zeit wieder das alte Hoch erreicht, denn den Kleinanlegern sollte noch das Platzen der Blase in den Knochen stecken, und es dürfte lange, lange Jahre dauern, bis das vergessen ist. Bis sich so etwas wiederholen kann wie Ende der 90er Jahre, dürfte eine Generation vergehen.
Nach den mir bekannten Zahlen über Mittelzu- und abflüsse scheinen die Kleinanleger die Hausse eher genutzt haben, um auszusteigen. -
Hallo,
wenn man an diesem Wochenende in die Zeitungen schaut, ist schon davon die Rede, dass die Finanzkrise sich bis weit in 2009 ziehen wird, dass die Regulierung der Banken geaendert werden muss, wie man den Hypotheken-Markt in den USA grundsaetzlich reparieren soll usw.
Damit ist die nicht-wahrhaben-wollen-Phase beendet.
Ausserdem gibt es mit Bear Stearns jetzt auch ein wirklich prominentes Opfer (IKB und Sachsen LB und so weiter waren alles Kleinkram). Und das alles puenktlich zum grossen Verfallstag.
Das sind eigentlich gute Voraussetzungen fuer eine Trendwende. Die Frage ist noch, welche realwirtschaftlichen Rueckschlaege fuer die USA zu erwarten sind. Aber bis dahin koennen noch 3-6 Monate vergehen.
Balkenchart
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Hallo,
noch ein Nachtrag: Als ursächlich für die Kursbewegung der letzten Jahre würde ich also weniger die Psychologie ansehen, sondern zum einen die sich rapide verbessernden Fundamentaldaten (Kurssteigerungen dort, wo auch die Gewinne steigen), denen sich der Markt nicht entziehen konnte, und vor allem die Liquiditätszuflüsse mutmaßlich infolge der notenbankinduzierten Kreditblase, siehe die ganzen fremdfinanziert arbeitenden Private-Equity-Fonds. Täusche ich mich, oder schossen diese wirklich wie Pilze aus dem Boden? Ich meine, vor 10 Jahren, ungefähr nach der LTCM-Pleite, hätte es erstmals in Deutschland die Möglichkeit gegeben, in Hedge-Fonds zu investieren. Kann auch sein, daß sie vorher nur für die Öffentlichkeit nicht zugänglich waren.Folglich wäre auch am Aktienmarkt die Frage, welchen Anteil die fremdfinanzierten Spekulationen haben. Hedge-Fonds werden wohl nicht mehr so leicht Fremdkapital bekommen ... und die Fundamentalzahlen werden sich absehbar auch gerade nicht verbessern.
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Trend...wende? Ein wirklicher Abwaertstrend sieht anders aus.
Wenn man mal nur auf die Technik schaut, geht seit gerade mal 4 bis 5 Monaten abwärts.
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Ne, seit 10 Monaten geht es auf breiter Front abwärts. Nur eine Handvoll Bigcaps hat die Hauptindizes noch etwas länger gehalten.
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Deine Sichtweise bedeutet doch, daß der Kleinanleger eine 'Blase' nur durch eigene Aktienkäufe erzeugen kann. Wie ich vermute, sind Fondsmanager und Banker aber keine besseren Investoren als Kleinanleger. Wenn das Geld daher über Fonds investiert, oder noch schlimmer durch Nichtinvestieren ( Sparbuch ) oder Kaufen von Anleihen ( = Zertifikat-blase (c) looser ;D ) den Bankern zum spekulieren überlassen wird, entsteht eben auch eine Blase.
Nur meine Sicht. Um dem Markt spekulatives Geld zu enziehen, muß ich nur das direkte Investment in Aktien fördern und gleichzeitig jeden Kauf auf Kredit erschweren ( für Hedgefonds die nicht mehr hedgen sondern spekulieren ein Problem mehr ) . Zusätzlich wäre es hilfreich, wenn Politiker und andere Personen die mit Fremdkapital spielen für Fehlentscheidungen mit eigenem Kapital haften müssten ;D .
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Entschuldigt, dass ich mich selbst zitiere:
Zitat
...Ob die Bankaktien unten sind wissen wir erst zu den nächsten Quartalszahlen. Wenn der Markt weitere Millardenabschreibungen mit gleichmut aufnimmt, dann kann man rein.Es sieht so aus, dass wir diese Situation jetzt erreicht haben. Weitere schelchte Nachrichten wurden mit Kursgewinnen belohnt. Der Bank Index (Philadelphia) +11.5%, AMEX Financial Select Sector [XLF] +10.6%
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Hallo,
ein Punkt in der obigen Abbildung gibt ja nicht nur die vergangene Entwicklung an - dazu bräuchte man bloß einen Indexchart abbilden -, sondern immer auch eine Prognose. Ich traue mir nicht zu, für den kurzfristigen Zeitraum von wenigen Jahren eine sinnvolle Prognose abzugeben. Das wird mir immer wieder anhand der eigenen vergangenen Einschätzung deutlich, und auch anhand der von anderen.
Aus dem gleichen Grund hat witchdream vermutlich keine Stimme abgegeben. Im Gegensatz zu ihm halte ich das Bewertungsniveau des Marktes für ein geeignetes Instrument, um wenigstens langfristig und wenigstens die Tendenz erahnen zu können. Je extremer, desto anfälliger für Korrekturen.Was die Einschätzung der aktuellen Stimmung angeht, meinte ich, das keine breite Aktieneuphorie herrschte, trotz starken Kursgewinnen und wieder hohen Indexständen. Ich kann es aber nicht beurteilen, bloß so eine Vermutung. Ich denke das selbe, was pantharhei in seinem Beitrag geschrieben hat. Ich wollte nicht zwischen Direktinvestition und Aktienfonds unterscheiden; eher schon zwischen dem Anteil der Privatanleger, über welchen Weg auch immer, und zwischen kreditfinanzierten Investitionen. Ich weiß aber nicht, ob diese überhaupt von Relevanz sind.
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Bekannte Value Investoren:
Mathias Schrade wirbt für den Nebenwerte insider mit der Schlagzeile:
Kaufkursalarm wie im März 2003Hendrik Leber:
Wir haben den März damit verbracht, nach Aktien zu suchen, die wir aus dem Portfolio werfen können. Wir konnten keine finden.Peter Dreide:
Ich komme mir vor wie in einem kanadischen Sommercamp: Gute Laune und um mich herum lauter Bären. -
"Wie im März 2003" halte ich für etwas übertrieben.
Die Dauerrezession mag ausbleiben, aber die Kreditkrise zieht nach sich, daß Geld/Kredit fehlt, was ist der Treibstoff für die Kurse. Wir sind nicht so tief gefallen und werden nicht so hoch steigen. Jetzt muß erst mal abgearbeitet werden. Wir hier in DE zB die LB-Verluste. Und dann die bis jetzt noch versteckten Privatbank- und Versicherungsverluste. Oder liegt das alles schon auf dem Tisch? Im Leben nicht. Momentan wollen die Akteure bloß mal das Wort Absxchreibungen nicht mehr hören, aber die Kohle fehlt trotzdem.
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Naja mann muss sich aber die Kurse dazu anschauen;
Wenn wirklich "alles" auf dem Tisch läge, dann wären die europäischen Banken extrem billig. Die Frage ist daher immer "wieviel" kommt noch. Kommen die richtig großen Brocken noch, sind die Banken vielleicht immer noch nicht günstig. Haben wir den "Zenit" überschritten, sind die Banken günstig. Die Frage muss wahrscheinlich jeder für sich selbst klären.
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Stellt sich die Frage denn wirklich? Am Ende obsiegt doch immer der volkswirtschaftliche Trend, und der zeigt in der größten Volkswirtschaft unstrittig (oder nicht?) nach unten. Keine noch so große staatliche Institution kann ihren Bürgern die aufgetürmten Schulden ohne Schaden für den Rest der Welt einfach abnehmen. Kredite und Konsum werden somit mittelfristig weiter austrocknen. Und die Frage nach der "Abkopplung" der restlichen Welt ist doch eher Wunschdenken...
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"Und die Frage nach der "Abkopplung" der restlichen Welt ist doch eher Wunschdenken..."
Da stimme ich zu, zumal man Haushalten lernen muss.
Das kann keine Regierung oder kennst du eine? -
Ja, vielleicht eine: Singapur wirtschaftet wohl recht ordentlich.
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Haben ja auch nicht so eine lästige Demokratie...
Gruß Paul
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Keine wirkliche... Soweit ich weiss, fallen die Wahlen dort manchmal einfach aus, da es eh nur einen Kandidaten gibt.
Auch wenn es eigentlich nicht hierhin gehört: Impliziert denn eine Demokratie automatisch unwirtschaftliches Handeln? Damit wäre ja jeder Demokratie ihr Ende de facto schon mit in die Wiege gelegt...
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Mein "Problem" (obs eins ist oder wird?): Ich kann einfach eine KGV 5 Aktie nicht verkaufen - es geht nicht.
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