Bayer kassiert jetzt i.S. Milzbrand in den USA ab

  • Dann vermute ich mal, dass er als nächstes einen Aktien Rückkauf starten/ankündigen wird um den Kurs nach oben zu helfen .


    Ansonsten ist er nicht nur seinen Job los , eventuell auch seine Frau. Denn die hat sich auch mit Bayer Aktien eingedeckt . Und ich denke sie wird dafür sorgen, dass der Ehemann was tun soll , um dem Kurs auf die Beine zu helfen. :)

  • Ich denke genau das kann passieren.

    Manchmal glaube ich deutsche Manager werden vom den US bezahlt immer wieder in derlei Übernahmen einzuwilligen, damit man danach schön die Gewinne abzapfen kann auf dem Rechtsweg.


    Gibt doch kaum nen Dax Konzern der noch NICHT ins Klo gegriffen hat in den USA.


    Da sollten die lieber fette Dividenden zahlen. Oder meinetwegen sogar Rückkäufe finanzieren statt immer krampfhaft expandieren zu wollen ins Land der ungeahnten Rechtsstreite.


    Wp

    "Calm seas never made a good sailor"

    "I am not at all cynical, I have merely got experience, which, however, is very much the same thing" - Oscar Wilde


  • Naja, das Glyphosat-Orozess-Risiko war so etwas von offensichtlich, auch ohne Übernahme.

    "(vii) His first priority would be reservation of much time for quiet reading and thinking, particularly that which might advance his determined learning, no matter how old he became; and
    (viii) He would also spend much time in enthusiastically admiring what others were accomplishing."


    (Ausschnitt aus Charlie Mungers Jobbeschreibung für den Chairman von Berkhire Heathaway, BH-Aktionärsbrief anno 2015)

  • Futter für Verschwörungs-Freaks:


    Bayer erlebt eine Schlappe vor Gericht in den USA.

    Jetzt fliegt eine Chemie-Fabrik in China in die Luft, die Pestizide/Unkrautvernichter herstellt.


    "Am Tag nach dem Unglück in der Stadt Yancheng wird das ganze Ausmaß deutlich: Neben zahlreichen Todesopfern gibt es Hunderte Verletzte. Es ist eines der schwersten Industrieunglücke in China seit Jahren."


    https://www.stuttgarter-zeitun…5e-a76b-466aff3b9ad5.html


    https://web.de/magazine/panora…-explosion-china-33621628

  • Aus dem Podcast von Gabor Steingard:


    Aktien-Analyst Markus Mayer, ab Minute 15:11.

    Themen:

    Momentan wird für die gesamte Agrochemie 0 € angesetzt. Pleite von Monsanto und Bayer Crop Sience ist vom Markt eingepreist. Der Rest ist jetzt sogar billiger als vor dem Kauf von Monsanto.

    Bayer aufspalten.

    Aktivistische Aktionäre könnten jetzt aktiv werden.


    Aus antizyklischer Sicht ist das nicht ganz uninteressant.

  • Über aktivistische Investoren wird ja schon länger geschrieben.

    Aber bisher kann ich nirgends etwas handfestes finden .

    Überall heisst es "angeblich" "laut Bloomberg" usw. sei Elliott (Paul SInger)

    eingestiegen. der nirgends liest man etwas handfestes oder gar eine Meldung dazu.


    Und apropos Elliott . Bei Thyssen sind sie im Mai 2018 eingestiegen. Seither hat sich der Kurs nochmal halbiert !

    Da war nix mit "positiv" für den Aktionär.


    Bei diesen Meldungen mit den Wörtern "Insider berichten", "angeblich ", "Experten" muss ich immer an das Buch von Jesse Livermore denken.

  • Hm, mal ein kurzer Gedanke. Ist es nicht grundsätzlich eine Perversion, dass staatliche Stellen ein natürlich hochgradig regulierungs-notwendiges Produkt (Chemie im Flächeneinsatz) zum Einsatz freigeben und dann der private Hersteller von einem solchen Produkt verklagt wird?


    Wenn dieser Hersteller jetzt nicht gerade Zahlen gefälscht, Daten vertuscht, etc. hat.


    Aber hier scheint es mir doch so, dass etwas massiv geprüft, daraufhin freigegeben wurde (sprich auf die Gesellschaft losgelassen wurde) und nun wird gerichtlich der Hersteller verantwortlich gemacht? Wenn sich das Urteil durchsetzt, inwiefern soll dann Monsanto verantwortlich sein und gleichzeitig die Regulierungs-Behörde keinen Dreck am Stecken haben? Das sind die Leute die Sicherheit für die Gesellschaft herstellen sollen.


    Jetzt kann man natürlich sagen, die prüfen vielleicht nur welche Auswirkungen es nach der Ausbringung hat und da geht es um Anwendungs-Auswirkungen. Aber die müssten doch sowas auch prüfen, nicht? Oder handelt der Landwirt auf eigenes Risiko und nur die Auswirkungen ab Feld werden geprüft?

    When a management with a reputation for brilliance tackles a business with a reputation for bad economics, it is the reputation of the business that remains intact.


    W. B.


    Investment is most intelligent when it is most businesslike.


    B. G.

  • Das ist vermutlich eher eine grundsätzliche Verschiedenheit zwischen US und Europa, die sich auch in den diversen Handelsvereinbarungen z.B. im Agrarsektor niederschlägt: In Europa muss für ein Produkt in aller Regel die Unschädlichkeit nachgewiesen werden. In den USA muss eher die Schädlichkeit nachgewiesen werden, damit es vom Markt genommen wird. Während sich in der EU damit der Hersteller im nach der behördlichen Zulassung eine Art Rechtsschutz geniest, kann in den USA die Schädlichkeit auch von dritten nachgewiesen werden, mit entsprechenden Schadenersatzfolgen.

  • Ich denke aktuell werden sehr viele private in Bayer einsteigen wollen .

    Folgende Gründe dienen vermutlich als Kaufentscheidung :


    - der CEO hat selber mehr als 2 Mio € reingesteckt

    - Bayer ist so alt , wird niemals pleite gehen

    - lege langfristig an , in der Zwischenzeit kassiere ich die Dividende

    - frühere Krisen sorgten auch für Kaufkurse und Bayer stieg danach weitaus höher

    -Buffet hat sein Geld mit Amex vervielfacht , als der Kurs wegen der Salatöl Krise eingebrochen war

    - der deutsche Staat wird Bayer niemals pleite gehen lassen

    - besser als eine überteuert Immobilie zu kaufen


    Also eigentlich ein top wert, private in die Aktie reinzulocken.

  • So ähnlich sind meine Gründe.

    Niedriger Kurs wegen der Krise.

    Die Krise geht auch vorbei.

    BP und die Tabak Konzerne leben auch noch und machen Gewinne