@ Vinas:
Wenn ich irgendwo falsch zitiert hätte, bräuchtest du nur meinem falschen Zitat den korrekten Wortlaut gegenüberstellen. So wie man das bei Vroniplag etc auch gemacht hat. Dazu bist du aber offensichtlich nicht in der Lage - auf deinen schwammigen Vorwurf kann sich jeder seinen eigenen Reim machen...
Was deinen thread zum Thema Wirtschaftsevolution betrifft: Da ist es justament wieder der Geldwert, wo dein Text im Widerspruch zu von Mises steht. Jetzt verstehe ich auch, warum du dich so gegen dieses Konzept (das des Geldwerts) sträubst.
Wenn du schreibst:
ZitatSolange sie [die Tauschgegenstände] Eigenschaft (3) erfüllen und einen inneren Wert haben sind sie mit den genannten Einschränkungen als Tauschobjekt (und somit als Geld) verwendbar.
dann widerspricht das eben eklatant von Mises, der davon ausgeht, dass ein Objekt eben keinen Warenwert mehr haben muss, wenn es als Geld etabliert ist (s. das Zitat in meinem vorletzten Beitrag hier). Was er zum Thema "innerer Wert" sonst noch schreibt, habe ich ja bereits erwähnt (du weißt schon, das mit dem Kassenboten und dem Geldbriefträger).
Ein Widerspruch zu von Mises ist auch, dass du Zeichengeld bzw. fiatmoney als grundsätzlich betrügerisch ansiehst, etwa wenn du schreibst:
ZitatFür B [betrügerische Wirtschaftssubjekte] bot dies [das Geld] eine hervorragende Gelegenheit seine Überredungskunst dahingehend zu perfektionieren daß er bestimmten an sich wertlosen Gegenständen die Eigenschaft der Liquidität und somit zusätzlichen Wertes andichtete.
Von Mises dagegen käme weder auf die Idee, einem Gegenstand einen "inneren Wert" zuzuschreiben (denn der Wert eines Objektes ist stets subjektiv), noch dass ein Tauschpartner ein Tauschobjekt annähme, von dem er keinen subjektiven Vorteil erhält. Nach Mises basiert jeder Tausch darauf, dass er subjektiv vorteilhaft für beide Seiten ist. Wenn das nicht der Fall ist, kommt kein Tausch zustande.
Du kannst das präzise Formulieren von Mises' natürlich als "Wortklauberei" abtun - gerecht wirst du ihm damit allerdings nicht...