Atomkraft nein danke?

  • Jetzt sind natürlich wieder alle schnell bei der Sache, ein Ende der Atomkraft zu fordern. Über die Risiken und Probleme im Zshg. mit der Stromerzeugung durch Kernspaltung ist sich wohl jeder im klaren.


    Das Problem ist nur: was sind die Alternativen?

  • Kein Atomstrom für den Export produzieren, Wind, Sonne, Biogas & Bioabfall ( kein Extra-Anbau).


    Und vor allem Strom sparen!

    »In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.«
    »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.«
    »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.«
    Buffett

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  • Eine Kombination aus (1) Energiesparen (Edith haßt insbesondere Standby-Schalter), (2) herkömmlichen Kraftwerken und (3) erneuerbaren Energien, mit Ausbau von (1) und (3) und graduellem Abbau von (2). Insbesondere gibt es noch zu wenig Kraft-Wärme-Kopplung, stattdessen wird auf Teufel-komm-Raus Wind und Solar gefördert.
    Praktische Erfahrung der letzten Wochen: es kann ja wohl nicht angehen, dass ein Gefrierschrank der Energiesparklasse A+++ fast doppelt soviel kostet wie ein A++, bloss weil mehr Styropor eingebaut wird.

    "Foreign aid is a phenomenon whereby poor people in rich countries are taxed to support the life-styles of rich people in poor countries" - Lord Peter Bauer

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  • Quote

    Der BUND kritisierte die gestrige Äußerung von Bundeskanzlerin Merkel scharf, die Atomkraft sei für Deutschland eine wichtige Brückentechnologie. "Wer so argumentiert, der führt die Bevölkerung hinters Licht. Die AKWs in Brunsbüttel oder Krümmel stehen nach Störfällen seit Jahren still. Sechs alte Atomkraftwerke laufen für den Strom-Export. Wir können und müssen diese acht AKWs sofort und endgültig vom Netz", sagte Weiger. "Die Erneuerbaren Energien brauchen keine Brücke. Die Atomkraft passt nicht zum weiteren Ausbau von Sonne, Wind und Biomasse."

    »In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.«
    »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.«
    »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.«
    Buffett

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  • Wenn man gerade soviel Strom produziert wie hierzulande benötigt, würde der Strompreis stark ansteigen. Vorausgesetzt die Theorie der Grenzkosten stimmt noch, wonach sich der Preis nach der zusätzlich produzierten Einheit richtet.

    "I am not buying anything right now. I am mainly looking out the window." (Jim Rogers, Feb. 2012)

  • Beispiel aus eigener Erfahrung:
    Ich würde sehr gerne selbst eine Windkraftanlage aufstellen, der limitierende Faktor ist allerdings der Standort.


    Beispielsweise sind in meiner Heimat, im Schwarzwald, nur sehr wenige Windvorranggebiete ausgewiesen und diese liegen meistens noch in Tälern, wo man die Anlagen nicht sieht (Verschandelung der Landschaft). Fast der gesamte Schwarzwald steht unter Landschaftsschutz.


    Auf dem Feldberg (höchster Berg im Schwarzwald) könnte man sehr gut Stom aus Windkraft erzeugen. Allerdings ist es nicht gewollt. Windräder verschandeln halt die Landschaft. Da läßt man lieber das Atomkraftwerk im nahegelegenen Waldshut-Tiengen weiterlaufen, anstatt ein paar Windanlagen auf Höhenzügen in Kauf zu nehmen.


    Sorry, das musste mal gesagt sein!


    P.S. Skilifte und Straßen verschandeln die Landschaft nicht.

    First focus on risk, before focus on return! (Seth Klarman)

  • Die ausgebrannten Brennstäbe müssen wegen der radioaktiven Nachwärme für vier oder fünf Jahre gekühlt werden, ehe man sie abtransportieren kann.


    http://www.faz.net/s/RubB08CD9…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    Es sind weitaus mehr Risiken vorhanden, als das Geschehen im Druckbehälter. Das gesamte Inventar der Reaktoren von "4 oder 5 Jahren" Laufzeit muß über diese Zeit gekühlt und von ausgebildetem Personal gewartet werden. Und das befindet sich nicht in Containments. Wer macht das jetzt in Fukushima neben den Reaktorruinen? Wer macht das bei uns im Falle von Krieg, Revolution, Staatsbankrott, Pest, Peak Oil usw? Und das Zeug wird immer mehr.


    Wenn die Sache in Japan halbwegs glimpflich abgehen sollte, ist das ein ziemlicher wake-up-call, auf was wir uns da eingelassen haben.


    Da braucht man auch gar nicht anzufangen, von "billigem" Strom zu reden, das ist der reine Hohn, denn man kann doch ganz klar sehen, welche Folgekosten einfach nicht kalkuliert werden aber trotzdem anfallen. Man hat die Dinger auch einfach nicht versichert, im Gegensatz zu jedem Krankenfahrstuhl, weil das keiner zeichnen wollte und findet das ganz normal.


    Vielleicht ist der Strom zu billig, vielleicht können wir uns so viel nicht leisten, vielleicht wollen wir das garnicht.


    Vielleicht einfach mal weniger von allem.

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis


    Klimaneutralität ist kommunistische Planwirtschaft in neuem Gewand.

  • Hier mal eine Auflistung der Stromerzeugung (nach Energieträgern, für die Jahre 2007/2008/2009):
    http://www.bdew.de/bdew.nsf/id…d?open&l=DE&ccm=450040020


    Dort sieht man auch, dass Deutschland nicht nur Strom exportiert, sondern auch importiert. Ich kenne die genauen Zusammenhänge nicht, aber mir fällt es schwer zu glauben, dass man einfach sagen kann, man schenkt sich den Saldo und schaltet dafür ein paar AKWs ab.


    Wenn man sich mal den Anteil der bösen Energieerzeugung (Kohle, Atom) ansieht, dann fällt meiner Meinung vor allem eins auf: für beide zusammen scheint es nicht mal mittelfristig eine Alternative zu geben.
    Würde man die Atomkraftwerke abschalten, müßten die fehlenden Kapazitäten von anderen Bereichen aufgefangen werden.


    Kohle fällt da vermutlich weg, weil Kohle ja fast so böse ist wie Atomkraft. Momentan (zumindest bis zu Fukushima) war/ist es in Deutschland so gut wie nicht möglich, neue Kohlekraftwerke zu bauen. Das problematische daran: in den nächsten Jahren gehen eine nicht unerhebliche Anzahl Kohlekraftwerken aus Altersgründen vom Netz. Daher wird vermutlich neben dem Atomstrom auch der Strom aus Kohle automatisch zurückgehen.


    Erdgas ist der fossile Brennstoff, auf den man sich wahrscheinlich noch am ehesten einigen kann, weil er als 'sauber' gilt. Das Problem dabei ist, dass man sich damit in eine sehr hohe Abhängigkeit gegenüber einzelner Länder (hauptsächlich Russland) begibt.


    Bleiben noch die 'Regenerativen'. Da wäre zum einen das Problem mit der nötigen 'Grundlast'. Wie will man die gewährleisten wenn mal gerade die Sonne nicht scheint und kein Wind weht? Atomstrom aus dem Ausland importieren? Die ganze Kritik bzgl. des subventionierten Ökostroms muss man jetzt wahrscheinlich nicht wiederholen, die wurde ja auch hier in diversen Threads geäußert. Durch die Offshore-Projekte kommt in den nächsten Jahren vermutlich noch einiges an Kapazität dazu, aber bei welchem Anteil der regernativen Energien am gesamten Strom wird man dann sein? Achtsamkeit : ich komme aus dem Norden, da ist bzgl. Windrädern eher etwas im Zwiespalt als Du. dev : Biogas ohne extra Anbau? Wie soll das funktionieren?


    Ich fand die Idee mit den Kraft-Wärme-Anlagen von VW/Lichtblick ganz gut, aber davon hört man irgendwie gar nichts mehr. Außerdem ist mir nicht ganz klar, wie gut das Stromnetz für eine noch stärkere dezentrale Stromerzeugung überhaupt ausgelegt ist. Und man hat wieder eine hohe Abhängigkeit vom Erdgas.


    Energiesparen wird automatisch kommen, einfach weil Strom erheblich teurer werden wird. Natürlich nicht nur der Strom zu hause aus der Steckdose, sondern auch der Strom den die Industrie verbraucht, womit natürlich auch die Produktionskosten/Produktpreise steigen. Immerhin hätte das den Vorteil, dass der Innovationsdruck steigt, was Energieerzeugung und Energieeffizenz angeht.


    Alles in allem sehe ich es ähnlich wie cktest, also Energiesparen und einem Mix aus regenerativer und klassischer Energieerzeugung, wobei ich davon ausgehe, dass uns klassische Energieerzeugung (aus fossilen Brennstoffen) noch eine ganze Weile begleiten wird. Mal sehen was den Grünen lieber ist, Atom oder CO2.

  • Dort werden seit Anfang 2006 zu fünf bestehenden zwei Blöcke hinzugebaut, die wahrscheinlich schon lange vorher geplant und genehmigt wurden.


    Mach die doch mal die Mühe und such nach in den letzten Jahren gestoppten, abgesagten bzw. durch Klagen verhinderte oder reduzierte Vorhaben (wie z.B. Brunsbüttel, Datteln, Lubmin, Moorburg usw.).

  • Meiner Meinung nach wurde nach dem Ausstiegsprogramm zu viel Energie/Zeit zum weiter betreiben der AKWs verschwendet!


    Auch das Verpressen von CO² im Boden halte ich für unkalkulierbar.


    Eventuell sollte man in Bereiche investieren die den Verbrauch von Energie reduzieren.


    Hausdämmung, spart langfristig Energie und schafft kurzfristig sogar Arbeitsplätze


    Aber nein, da wird in meiner Strasse die Schule um ein weiteres Schulgebäude erweitert, aber ohne Dämmung!
    Das das alte Schulgebäude nicht verdämmt wurde, sehe ich ja ein, aber ein Neubau der auch so aussieht - ohne Dämmung???

    »In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.«
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    Buffett

    Edited once, last by dev ().

  • Kohle wird auf grund einer wackeligen Hypothese verteufelt, die von der Atomlobby wenn nicht initiiert, so doch kräftig gepusht wurde, deren Beweis aber noch aussteht. Die faktischen Schäden (und Kosten, von wegen "billig") durch die Atomenergie kann man in Tschernobyl und Fukushima allerdings bereits besichtigen.


    Das Dilemma ist, daß wir grundsätzlich unser Wirtschaften umorientieren müßten, da sich immer deutlicher herausstellt, daß unendliches Wachstum kein praktikables Konzept ist.


    Man kann mit dem Haben dieser Erkenntnis natürlich auch noch ein paar GAUs abwarten, erst Ukraine, dann dichtbesiedeltes Japan, vielleicht müssen erst noch ein bis zwei französische Meiler (die übrigens Italien zur Hälfte mitversorgen) hochgehen.


    Der japanische Unfall wird sowieso noch ein paar Erkenntnisse bringen. Den wenigsten Leuten ist bewußt, daß zur Eindämmung in Tschernobyl über 500.000 Soldaten per Befehl eingesetzt wurden. Sowas geht nur in einer Kommandowirtschaft, ich glaube, daß die Japaner große Probleme haben werden, Ähnliches zur Einhausung der Ruinen zu leisten und hier in Deutschland würden sich keine Tausend Freiwillige finden, allerdings sofort Zehntausende Verfassungsklagen bei Dienstverpflichtung. Der US-Flugzeugträger hat sofort kehrt gemacht, was zeigt, daß die Lage dort sehr ernst ist.


    Ich will es aber dabei mit dem Unmut bewenden lassen.


    Das ist wie wenn einer sagt, ohne Kokain kann ich nicht, wenn jetzt argumentiert wird, wir müssen so weitermachen, denn wir hätten keinen Ersatz.


    Es muß das ganze Paradigma des Wachstums um jeden Preis geändert werden.

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis


    Klimaneutralität ist kommunistische Planwirtschaft in neuem Gewand.

    Edited once, last by Lando ().

  • Eine wirksame Sofortmaßnahme zur Energieeinsparung wäre zB ein allgemeines Tempolimit, man könnte den Erfolg am sinkenden Verbrauch auch sofort messen. Damit könnten geschätzte 10% Sprit sofort gespart werden.


    Das nächste Schnelle wäre eine Flugbenzinsteuer, EU-weit, wozu haben wir die, auch hier wären sofort signifikante Einsparungen zu erreichen. Käme außerdem der Atmosphäre zugute, wenn Spaßflüge unterblieben.


    Ein Weiteres wäre die Abschaffung des Fernbusbetriebsverbotes in Deutschland, überhaupt die Ermunterung und Förderung von privat betriebenem Busverkehr, statt daß jeder mit seiner eigenen Tonne Metall durch die Gegend fährt.


    Das ist natürlich alles nicht lustig.

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis


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  • Ich denke auch, dass es ein grandioses Einsparpotential gibt. Wenn ich bedenke, dass mein vorletzter Wagen, ein Golf Diesel vor 20 Jahren problemlos mit 5 Litern gefahren ist und diesen Wert mit den heutigen Flottenverbräuchen vergleiche, wird mir schlecht, die ganzen SUVs, die vor dem Zigarettenautomaten den Motor nicht abstellen zeigen doch nur, dass Energie noch nicht zu teuer ist. Hier wäre auch eine echte Steuerpolitik gefragt, die das Fahren eines Q7 oder Cayenne einfach deutlich verteuert, auch wenn diese Wagen aus Deutschland kommen.

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Quote

    Original von value
    Ich denke auch, dass es ein grandioses Einsparpotential gibt. Wenn ich bedenke, dass mein vorletzter Wagen, ein Golf Diesel vor 20 Jahren problemlos mit 5 Litern gefahren ist und diesen Wert mit den heutigen Flottenverbräuchen vergleiche, wird mir schlecht, die ganzen SUVs, die vor dem Zigarettenautomaten den Motor nicht abstellen zeigen doch nur, dass Energie noch nicht zu teuer ist.


    Noch besser bzw. schlechter: Gesehen vor einigen Wochen an einer Tankstelle. So ein US-Schluckspecht namens Hummer wurde bei laufendem Motor betankt. Ich hab mich echt gefragt, ob der jemals fertig wird.


    Lando : Gute Beiträg. Die Sprechen mir direkt aus der Seele.

  • Komme gerade vom Briefkasten, die Erkenntnis, daß Atomstrom nicht billig ist, hat es auf die erste Seite der FAZ geschafft:


    Das Zeitalter der nur bei einer kurzsichtigen Betrachtung "billigen" Energie ist aber in jedem Fall vorbei.


    http://www.faz.net/s/RubB08CD9…Tpl~Ecommon~Scontent.html

    Auch unsere Gedanken sind wircksame Factoren des Universums. Novalis


    Klimaneutralität ist kommunistische Planwirtschaft in neuem Gewand.

  • Energie Sparen ist ja gut und edel, aber die Weltbevölkerung wächst, und Spaß machen tut es auch nicht.


    Hier fehlt m.E. das Stichwort Desertec www.desertec.org


    Zitat von dort:

    Quote

    Die Wüsten der Erde empfangen in 6 Stunden mehr Energie von der Sonne, als die Menschheit in einem Jahr verbraucht.


    Die geplante Technik ist uralt und erprobt (Dampfturbinen mit Dampferzeugung durch spiegelgebündelte Sonnenstrahlung), der Stromtransport erfolgt durch Gleichstromleitungen nahezu ohne Reibungsverlust. Kritischster Punkt ist die Standortplanung in unstabilen Staaten - aber das gilt auch für Erdgas aus Russland und Erdöl aus denselben Staaten.


    Im Vergleich zum Desertec-Potenzial sind die hiesige Photovoltaik und Windenergie vernachlässigbar, und man kann die europäischen Äcker wieder verwenden, um Nahrungsmittel statt Biosprit anzubauen. (Warum nicht Strom gegen Nahrung handeln?)



    edit: Grafik angehängt

    "Manchmal ist nichts zum Thema schreiben auch eine Lösung."

    nixda

    Edited once, last by witchdream ().

  • Dafür muss nun zügig ein ordnungspolitischer Rahmen geschaffen werden. Know how und Risikokapital stünden sicherlich bereit um so etwas umsetzen zu können. Wäre toll, wenn in diesem Bereich eine technologische Führerschaft errungen werden kann.

    Das Drehbuch für den Untergang steht fest - es geht nur noch um den Preis für die beste Maske (H. v. Buttlar)

  • Die Presseartikel lesen sich oft so, als ob der Strom unbezahlbar würde, falls man auf 100% Erneuerbare Energien umsteigen würde. Dem ist aber nicht so. Die Stromerzeugungskosten von Regenerativen liegen derzeit zwischen 9,51 Cent (Wind Onshore Deutschland) und 28,74 Cent (Photovoltaik Deutschland) je kwh. An der Stromböse wird der Stom mit ca. 5-6 Cent gehandelt.
    Der Endverbraucher zahlt ca. 22 Cent je kwh.


    Fazit:
    Anhand dieser Fakten gehe ich nicht davon aus, dass sich der Strom wesentlich verteuern würde. Und auch wenn sich der Strompreis für den Endverbraucher mehr als verdoppeln und bei z.B. 50 Cent je kwh einpendeln würde wäre das auch nicht der Weltuntergang.


    Im Bereich Lebensmittel, Benzin und Krankenversicherung sind die Haushalte mit wesentlich höheren Ausgabensteigerungen (Inflationierungen) konfrontiert als es beim Strom zu erwarten wäre!
    Gleiches gilt für Unternehmen, welche ja bereits heute mit wesentlichen Rohstoffpreissteigerungen zurecht kommen müssen.


    Nachtrag:
    Meine Stromrechnung ist heute 20 Euro im Monat. Meine Krankenversicherung ist im Jahr 2011 um 30 Euro pro Monat teurer geworden. Soviel zu den Relationen.

  • Quote

    Original von Achtsamkeit
    Die Stromerzeugungskosten von Regenerativen liegen derzeit zwischen 9,51 Cent (Wind Onshore Deutschland) und 28,74 Cent (Photovoltaik Deutschland) je kwh. [...]
    Der Endverbraucher zahlt ca. 22 Cent je kwh.


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    "Manchmal ist nichts zum Thema schreiben auch eine Lösung."

    nixda

    Edited once, last by witchdream ().