• Gestern kam die Commerzbank heraus mit der Ankündigung, großen Geschäftskunden negative Zinsen auf ihre Einlagen berechnen zu wollen. Gerücht sagt, das geschieht auf Druck der BuBa. Heute zieht die WGZ-Bank nach. (WGZ - gibts das oder hab ich mir das falsch gemerkt?)

    Sieht für mich so aus, als wolle die EZB den Geldmarkt austrocknen.

    Balkenchart

  • Gestern kam die Commerzbank heraus mit der Ankündigung, großen Geschäftskunden negative Zinsen auf ihre Einlagen berechnen zu wollen. Gerücht sagt, das geschieht auf Druck der BuBa. Heute zieht die WGZ-Bank nach. (WGZ - gibts das oder hab ich mir das falsch gemerkt?)

    Sieht für mich so aus, als wolle die EZB den Geldmarkt austrocknen.

    Balkenchart

    Das "Gerücht" ist eine typische "Ente". Die Coba bietet für Institutionelle (v.a. Fonds) seit längerem schon nur noch negative Zinsen, genau wie die meisten anderen Banken (Landesbanken, Deutsche etc.). Als Privatkunde wird man noch subventioniert ebenso bisher als "Cororate" Geschäftskunde.

    Die Buba hat damit nix zu tun.

  • So zienlich alle großen Fondsgesellschaften müssten zahlen wenn sie bei Deutscher Bank oder Coba oder Landesbanken anlegen würden. Deswegen legen sie auch liber bei Unicredit oder Intesa an, da gibts noch ein paar bips.

    Die Deutschen Banken wollen ja gerade nicht Sammelstelle werden und dann mit negativem Spread bei der ECB anlegen.

    Der interbankenmarkt (EONIA) ist schon seit mehr als 4 Wochen negativ.

  • Wie schon mal erwähnt ist oft Referenzzinssatz minus x bps also bspw. EONIA minus x bps geregelt. Manche bleiben insgesamt auch bei der Null stehen, aber es wird wie von MMI geschrieben einige erwischen (nicht erst seit Freitag). Den typischen Benchmarkhuggerfonds mit 2% Cash im Jahresmittel werden -5bps vs. 0 bps p.a. Cashverzinsung dann auch nicht sonderlich anders treffen, da der Unterschied beim Impact auf die Gesamtperformance minimal ist.

  • Wer mal mehr an Fakten denn an Gerüchten interessiert ist kann sich das hier durchlesen:

    http://www.ecb.europa.eu/press/key/date…p140909.en.html

    Da kommuniziert die EZB eigentlich ziemlich genau wieso sie das macht.

    Zitat

    The EONIA has regularly been set in negative territory since 28 August together with stable trading volumes (the average daily EONIA volume from January to June 2014 was € 26.1 billion and was € 28.9 billion since June) (Slide 5) and homogenous transmission to closely substitutable market segments, such as GC pooling repo, are evidence that a large fraction of unsecured money market transactions can take place at negative rates without hampering market functioning. This reflects an effective and well-coordinated preparation of market participants since the ECB first mentioned the possibility of bringing the DFR below zero.

    Aus der Rede geht ganz klar hervor was die EZB bezweckt:

    - die geschaffene "Excess Liquidity" soll nicht bei der der EZB geparkt werden sondern in die Kreditvergabe fliessen
    - zusätzlich soll die "Fragmentierung" der Eurozone in gut und schlecht damit neutralisiert werden. Im Klartext: Die Finanzierungskosten von Italienischen und Spanischen Banken sollten sich wieder den der "Kernzone" annähern.

    Ich persönlich behaupte mal, dass es bisher so funktioniert wie von der ECB gedacht.

    Witzigerweise scheinen negative Zinsen ohnehin eine Deutsche Erfindung zu sein:

  • http://www.welt.de/finanzen/artic…ativzinsen.html

    Nach Exoten (Skatbank) und der Commerzbank jetzt eine weitere Bank (WGZ) mit der Einführung von negativen Zinsen (bislang auf sehr hohe Beträge von manchen institutionellen Kunden). Ich denke die Entwicklung wird sich fortsetzten (mehr Banken mit negativen Zinsen und Ausweitung auf niedrigere Beträge), die EZB hat ja versprochen auf lange/längere/ oder wie auch immer das genau formuliert war die Zinsen nicht zu heben.


    Generelle Überlegungen zu Bargeld und negativen Zinsen von Rogoff:
    http://www.faz.net/aktuell/finanz…n-13274912.html

    Bargeld? Das braucht doch kein Mensch! Das meint zumindest der amerikanische Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff. Zentralbanken könnten leichter negative Zinsen durchsetzen, Steuerflüchtige und andere Kriminelle hätten es schwerer.


    Während die größte Euronote immerhin der 500er ist, sind es in den USA de facto lediglich 100 USD (davon mal abgesehen: http://en.m.wikipedia.org/wiki/Large_den…n_U.S._currency). In China 100 Yuan - das führt dann dort auch dazu: "Wohnungen dienen allein der Lagerung von Schwarzgeld" (http://www.faz.net/aktuell/politi…r-13275258.html)

    Rogoff erwähnt jedoch auch ausdrücklich die Privacy-Problematik bei der Abschaffung von Bargeld. Wenn man jede Transaktion kennt hat man deutlich mehr Puzzlesteine um sich Profile über Leute zu basteln. Ohne elektronische zahlmöglichkeit ist man dann schnell schachmatt gesetzt.


  • ....
    Aus der Rede geht ganz klar hervor was die EZB bezweckt:

    - die geschaffene "Excess Liquidity" soll nicht bei der der EZB geparkt werden sondern in die Kreditvergabe fliessen
    - zusätzlich soll die "Fragmentierung" der Eurozone in gut und schlecht damit neutralisiert werden. Im Klartext: Die Finanzierungskosten von Italienischen und Spanischen Banken sollten sich wieder den der "Kernzone" annähern.

    ....

    Ich persönlich behaupte mal, dass es bisher so funktioniert wie von der ECB gedacht.

    Witzigerweise scheinen negative Zinsen ohnehin eine Deutsche Erfindung zu sein:

    Ist es nicht eher so, dass die Banken sich lieber in USD flüchten (und damit den Wechselkurs treiben) statt negative Zinsen zu auf Einlagen zu zahlen? Das erklärt auch den starken Dollar. Kredite zu vergeben ist keine echte Option, da niemand die Kredite haben will, jedenfalls nicht zu den Konditionen der Banken.

    Im Übrigen ist es nicht wirklich konsequent, einerseits Zinsen zu senken bis ins Negative um die Kreditvergabe anzuheizen, andererseits aber Kreditvergaben durch hohe regulatorische Anforderungen und Absicherung durch Kapitalhinterlegung extrem zu verteuern. Ich sehe nicht, dass das funktioniert.

    Vor die Wahl zwischen zwei möglichen Alternativen gestellt, wähle die Dritte!

  • Nein, Banken können gar nicht in den USD "flüchten" weil sonst die kleinste Währungsschwankung sofort das Eigenkapital vernichten würde.

    Banken handeln zwar Devisen für Kunden, nehmen aber selber nur sehr kleine Positionen, wenn überhaupt.

    Schon lustig, wo solche Gerüchte immer herkommen.

  • Nein, Banken können gar nicht in den USD "flüchten" weil sonst die kleinste Währungsschwankung sofort das Eigenkapital vernichten würde.

    Banken handeln zwar Devisen für Kunden, nehmen aber selber nur sehr kleine Positionen, wenn überhaupt.

    Schon lustig, wo solche Gerüchte immer herkommen.

    Ich habe ja nicht behauptet, dass das risikolos ist, und ganz sicher geht das nicht für das Eigenkapital, wohl aber für die Year-To-Date erzielten Gewinne. Und sowieso können das nur Banken mit Auslandstöchtern machen, weil sie ja selbst über Nacht keine Fremdwährungspositionen halten dürfen. Institutionelle Anleger haben es da sicher leichter.

    Vor die Wahl zwischen zwei möglichen Alternativen gestellt, wähle die Dritte!

  • Ich habe ja nicht behauptet, dass das risikolos ist, und ganz sicher geht das nicht für das Eigenkapital, wohl aber für die Year-To-Date erzielten Gewinne. Und sowieso können das nur Banken mit Auslandstöchtern machen, weil sie ja selbst über Nacht keine Fremdwährungspositionen halten dürfen. Institutionelle Anleger haben es da sicher leichter.

    Ich will hier nicht den Klugscheisser spielen, aber auch die Aussage macht wenig Sinn.

    - Year to Date erzielte Gewinne: Zum einen wäre dieser Betrag verschwindend gering (bei der Deutschen Bank z.b. irgendwo bei 0,1% der Bilanzsumme), zum anderen kenne ich keine Bank die das als Steuerungsgröße verwenden
    - "sowieso können das nur Banken mit Auslandstöchtern machen, weil sie ja selbst über Nacht keine Fremdwährungspositionen halten dürfen" - Selbstverständlich dürfen Banken soviel ungesicherte Fremdwährung halten wie sie wollen, die Frage ist nur wieviel KÖNNEN sie halten. Bei der derzeitigen Kapitalknappheit ist das Volumen halt sehr beschränkt-

    Das gilt selbstverständlich auch für die Auslandstöchter. Klar hat die US Tochter der Deutschen Bank Dllars auf der Aktivseite aber eben auch genauso viel Dollars auf der Passivseite weil sonst das Eigenkapital ebenso bald futsch wäre.


    M.E. ist der aktuell starke Dollar recht banal zu erklären. Wie eigentlich fast immer allokieren viele international agierende Kapitalanleger (Hedgefonds, Internationale Aktien und Rentenfonds etc.) immer in die am besten performende Assetklasse (Momentum rules). Das sind zur Zeit mit weitem Abstand US Aktien. Um die zu kaufen muss man erstmal Dollars besorgen. So einfach ist das.

    vtl. gibt es auch Privatanleger die aufgrund potentiell negativer Zinsen in Währungen zocken bzw. "normale Fonds" die Dollars beimischn, aber das sind ehere kleine Fische

    Obwohl die Banken viel Dreck am Stecken haben, die großen Wechselkursbewegungen verursachen die sicher nicht,


  • Meines Wissens verswapen die Banken ihren gesamten Fremdwährungscashbestände über Nacht in EUR (d.h. kurz vor EOD werden die Fremdwährungsbestände gegen EUR getauscht und am nächsten Tag wieder zum o/n Wechselkurs zurückgetauscht). Damit halten sie de facto keinen Cash-Bestand in Fremdwährung über Nacht. Mag sein, dass es keine externe Vorschrift gibt, die das verlangt, gemacht wird es aber trotzdem. Mit den Euros müssen sie dann aber irgendwo hin, denn der übliche Weg, das Geld bei der EZB zu parken ist derzeit wg. der negativen Zinsen wenig attraktiv, und folgerichtig wird dort derzeit auch weniger geparkt, wie der Presse zu entnehmen ist: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt…b-a-974770.html.

    Von den neg. Zinsen ist ja derzeit auch nur die Cash-Position betroffen, keinesfalls das gesamte Eigenkapital, das größtenteils in längerlaufenden liquiden Papieren angelegt sein dürfte. Deshalb sollte man das schon auseinanderhalten. Bilanzpositionen gegeneinander aufzurechnen bringt da wenig.

    Das Problem ist doch gar nicht, das zu wenig Geld im Markt ist, sondern dass niemand so recht weiß, wo er vor lauter QE mit dem Ganzen Geld hin soll. Deshalb bringt die Politik der EZB auch wenig (außer, dass die Banken sich mit ABSen eindecken, da ja die EZB mit ihrer Politik die Preise in die Höhe treibt).

    Das die Banken die USD Kurs treiben hab ich nirgendwo behauptet, von gezielter Manipulation schon gar nicht gesprochen. Immer schön sachlich bleiben.

    Vor die Wahl zwischen zwei möglichen Alternativen gestellt, wähle die Dritte!

  • Das die Banken die USD Kurs treiben hab ich nirgendwo behauptet, von gezielter Manipulation schon gar nicht gesprochen. Immer schön sachlich bleiben.


    Ähhhhh, das ist die ursprüngliche Aussage von Dir auf die ich mich bezogen habe:

    Zitat


    Ist es nicht eher so, dass die Banken sich lieber in USD flüchten (und damit den Wechselkurs treiben) statt negative Zinsen zu auf Einlagen zu zahlen? Das erklärt auch den starken Dollar.

    Ich würde mal behaupten, dass Die diese Aussage mittlerweile selbst widerlegt hast.

    Zitat

    Meines Wissens verswapen die Banken ihren gesamten Fremdwährungscashbestände über Nacht in EUR (d.h. kurz vor EOD werden die Fremdwährungsbestände gegen EUR getauscht und am nächsten Tag wieder zum o/n Wechselkurs zurückgetauscht). Damit halten sie de facto keinen Cash-Bestand in Fremdwährung über Nacht.

    Ich gebe zu das Thema ist schwierig, v.a. wenn man sich nicht jeden Tag damit beruflich beschäftigt.

  • Ähhhhh, das ist die ursprüngliche Aussage von Dir auf die ich mich bezogen habe:


    Ich würde mal behaupten, dass Die diese Aussage mittlerweile selbst widerlegt hast.


    Okay, die Bemerkung zu dem Wechselkurs nehme ich gerne (teilweise) zurück, da selbst wenn die EUR-Banken ihren gesamten Cash-Bestand in USD schieben, der Effekt auf den Wechselkurs vermutlich immer noch klein bliebe. Aus dieser Nebenbemerkung abzuleiten, ich hätte behauptet die Banken würden geziehlt den Wechselkurs manipulieren, ist aber sicher eine ziemlich extreme Auslegung, die ganz sicher nicht von mir intendiert war.Trotzdem profitieren die Banken natürlich davon, dass der Wechselkurs steigt, weil Anleger (Nicht-Banken) aus diversen Gründen (und auch wg. der negativen Zinsen) von EUR in USD umschiften. Damit bleibt dann auch das Wechseslkursrisiko begrenzt. Die Theorie würde vorhersagen, dass sich deshalb die Zinsniveaus zwischen USD und EUR angleichen, aber die Praxis sieht eben anders aus.

    Zitat

    Ich gebe zu das Thema ist schwierig, v.a. wenn man sich nicht jeden Tag damit beruflich beschäftigt.


    Was willst Du jetzt damit sagen?


    Bleibt immer noch die Frage: Was machen die Banken mit dem Cash? Tatsächlich bilde ich mir ein, irgendwo gelesen zu haben, dass EUR-Banken mit Auslandstöchern mit Vollbank-Lizenz in den USA ihr Cash über Nacht bei der FED parken, kann den Artikel aber leider nicht mehr finden.

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  • Was ich damit sagen möchte ist Folgendes: Einer (Deutschen) Bank ist es ziemlich egal ob der Dollar steigt oder fällt. Das Geschäftsmodell im Devisenhandel funktioniert besonders dann gut, wenn es Volatilität gibt, also egal nach oben oder unten, Hauptsache es bewegt sich irgendwas.

    Im Übrigen habe ich Dir gar nichts unterstellt. Dass die Banken in der Vergangenheit Devisenkurse manipuliert haben, ist gerichtlich festgestellt und wurde vor 2 Wochen mit entsprechenden Strafen belegt:

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/ba…n/10967692.html

    Zitat

    Die Aufseher halten es für erwiesen, dass Händler der Banken sich beim Handel mit Fremdwährungen zwischen Anfang 2008 und Oktober 2013 in verbotener Weise abgesprochen haben, um eigene Geschäft zu fördern - ähnlich wie beim Libor-Skandal um manipulierte Zinssätze. Hinweise fanden die Behörden in Chat-Protokollen.

    Diese Manipulationen können natürlich keine großen Bewegungen auslösen, das war eher Kleinkram.

    Insgesamt würde ich jetzt diese Diskussion gerne von meiner Seite damit abschliessen, dass Europäische Banken keine besonderen Einfluss auf die Währungskursentwicklung haben. Banken haben einen gewissen Einfluß im Währungbreich auf andere Größen (z.b. auf die sogenannte "Basis") aber das führt jetzt zuweit weg vom eigentlichen Thema. Das waren ja die negativen Zinsen.

  • Was ich damit sagen möchte ist Folgendes: Einer (Deutschen) Bank ...


    Okay, ist mir alles bekannt, hat aber auch nichts mit dem Thema zu tun. Ich fürchte, wir haben da auch etwas aneinander vorbeigeredet, nicht zuletzt weil mein Erstposting wohl auch gedanklich noch etwas konfus war.
    Mir ging es ja überhaupt nicht um die Wechselkursentwicklung.

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  • Die EZB/Draghi scheinen nach den letzten Berichten und Aussagen von EZB Mitgliedern ziemlich entschlossen zu sein, QE mittels Ankauf von Staatsanleihen umzusetzen.


    http://www.bloomberg.com/news/2014-11-2…apital-key.html

    Zitat


    Constancio Says ECB Sovereign-Debt Buying Would Use Capital Key
    (...)
    including sovereign bonds in the secondary market, the bulkier and more liquid market of securities available. It would be a pure monetary policy decision, buying accordingly to our capital key, within our mandate and our legal competence.”


    Wenn das so umgesetzt würde (wie vom EZB Vize angedacht) so müsste beim Ankauf von Staatsanleihen ca. 18% der Summe in deutsche Staatsanleihen fließen. Weitere "Jahrgänge" könnten dann negativ werden oder die Zinskurve weiter verflacht. Ich hätte es vor ein paar Jahren nie für möglich gehalten, nominal negative Zinsen in Staatsanleihen zu sehen, man lernt nicht aus....
    Ich persönlich habe den Eindruck, dass die Aktienmärkte inzwischen fast wie Pawloscher Hund auf QE reagieren und die Risiken der extrem niedrigen Zinsen/negativen Zinsen ignorieren. Vieles was auf den ersten Blick wie eine gute Idee aussieht, hat potenzielle Risiken:

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    beati pauperes spiritu

    "we shall fight on the landing grounds, we shall fight in the fields and in the streets, we shall fight in the hills; we shall never surrender.“ W.C.

    “Facts do not cease to exist because they are ignored.” – Aldous Huxley


  • In dem Bloomberg-Artikel steht

    Zitat

    The euro area’s largest economy paid in just under 18 percent of the central bank’s capital.


    Das ist meines Wissens nach falsch. Der Anteil der BuBa am eingezahlten Kapital müsste so bei 23%-24% liegen. Die 18% hättest Du nur, wenn alle EU-Mitglieder auch in der Eurozone wären.

    Constancio sagt im wesentlichen, dass die EZB, wenn Sie Staatsanleihen kaufen würde, dann nach dem Kapitalschlüssel vorgehen müsste. Aha. Wenn es also Schwachsinn ist, dass die EZB wie bekloppt Bundesanleihen kauft, dann heißt das ...?

    Balkenchart

  • Ein weiterer "Meilenstein":

    5 Jahres Zinsen für deutsche Staatsanleihen zum ersten Mal negativ. Bei der Rate mit der die Rekorde fallen, sollten wir auch noch weitere Jahre negativ bekommen (6,7,8? sky is the limit ;) )

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    “Facts do not cease to exist because they are ignored.” – Aldous Huxley


  • 5 Jahres Zinsen für deutsche Staatsanleihen zum ersten Mal negativ. Bei der Rate mit der die Rekorde fallen, sollten wir auch noch weitere Jahre negativ bekommen (6,7,8? sky is the limit )

    Sollte für die Schuldensituation der öffentlichen Hand ja nicht schlecht sein. Preisstabilität wird da aber nur noch für Dinge gewährleistet, die innerhalb der Eurozone produziert werden. Ich hätte ja nicht gedacht, dass der Dollar mal eine attraktive Währung werden würde.

    "The only function of economic forecasting is to make astrology look respectable." - John Kenneth Galbraith