Die Entwicklung erneuerbarer Energie + Profitmöglichkeiten

  • Ich verfolge die Diskussion hier mit einigem Befremden.


    Was soll diese Atom-Diskussion? Das soll kein Debatteneinstieg meinerseits werden, sondern nur mein Gefühl ausdrücken. Der Worst Case eines Unfalls, die damit zusammenhängenden Verstrahlung, etc. macht aus meiner Sicht alle potentiellen Vorteile zunichte. Deshalb versichert es auch keiner, das alleine sollte bei wirtschaftlich denkenden Menschen Klarheit bezüglich der echten Kalkulation schaffen.

    Wenn jetzt jemand sagt das ist sicher und beherrschbar, obwohl die Erfahrung das Gegenteil zeigt, ist das doch geradezu abstrus. Aber sicher, bei jedem weiteren Vorfall kann man dazulernen, das ist ja das Schöne, oder?

    Wie gesagt, das ist meine persönliche Einstellung dazu. Der pot. Worst Case rechtfertigt den Nutzen nicht, denn es ist einfach nicht notwendig. Meine Einstellung ist, das will man nicht, also muss man alternative Lösungen finden, etc. Möglich ist das jetzt schon, mag vor 50 Jahren anders ausgesehen haben. Es aber ständig wieder in's Spiel zu bringen, z.B. eine erneute Verlängerung der Laufzeiten, bringt ja eher von diesem Ziel ab und sendet ein verheerendes Signal an alle, die an alternativen Lösungen und Systemen arbeiten.

    Es sei denn man hätte tatsächlich gleichzeitig einen kohärenten Übergangsplan. Ist aber eher nicht so, sondern "anders geht nicht, weiter so".


    Aber gut, nur meine Meinung. Ich weiß dass es da sehr unterschiedliche Einstellungen gibt, leider sind die einen Vertreter oft so extrem wie die der Gegenseite. Neulich hab ich mich mit einer Physikerin ausgetauscht, die wollte nicht mehr mit mir reden weil ich obige Einstellung hatte. Für sie war Atomstrom das tollste und man würde so viele Nebenprodukte für die Medizin gewinnen, etc. Und ich würde ja nur der Solar-Branche das Wort reden weil ich dort arbeite. Was vollkommen lächerlich ist, weil ich da total nüchtern und objektiv bin. Ich bin auch sehr stark in Öl investiert, eben weil ich immer sage man wird das noch lange brauchen, erst mal sollen Kohle und Atom raus, es geht nicht alles auf einmal. Hatte ich schonmal - ich glaube im Öl-Faden - erwähnt, gerade der massive Ausbau von Erneuerbaren Energien wird m.E. nach auch den Ölverbrauch ankurbeln, denn wie fast jede wirtschaftliche Aktivität und insbesondere in der für die Umsetzung notwendigen Baubranche braucht man dazu Energie. Und das über viele, viele Jahre.


    Das also zu dieser Beton-Diskussion. Ich verstehe nicht warum Ihr Euch da so in Details ergeht. Tatsache ist doch, dass ein Umbau der Energiebranche selbstverständlich große Bau-Maßnahmen mit sich bringt. Aber es scheint als suchen manche geradezu pot. Streitpunkte. Ob jetzt da so- oder soviel Beton verbraucht wird, wichtiger ist doch dass generell das was gemacht wird relativ nachhaltig ist. Und ich finde die Strom-Gewinnung ist gar nicht mehr das Thema. Ich hatte ja schonmal früher im Faden geschrieben, man könnte auch alles mit Freiflächen-PV machen, also was die Erzeugung betrifft. Dafür wäre extrem wenig Beton nötig.


    Es geht einzig um die Speicherung. Warum soll man sich nicht darauf konzentrieren dieses möglichst gut hinzubekommen anstatt Scheindebatten zu führen?


    Und ja, im Moment ist das nicht von heute auf morgen möglich, das ist klar. Da denke ich muss man dann sagen was man möchte, einen Tod muss man ja sterben. Meine bevorzugte Übergangstechnologie sind entsprechend Gaskraftwerke (die dann möglichst bald mit grünem Wasserstoff laufen sollten). Wenn jemand sagt er will das nicht, ihm wäre Atomstrom lieber, ok, das muss ich anerkennen. Nicht zustimmen, aber anerkennen. Das sollte dann wohl eine demokratische Willensbildung sein.


    Gleichzeitig bin ich der Meinung dass z.B. im Verkehr das völlig falsch läuft. Hybrid-Autos sowieso, aber auch Stromer sind nicht die Lösung solange die obige Thematik nicht besser gelöst ist. Ich wäre vielmehr für sparsamere Autos, Stichwort SUVs, etc. Die Technologie ist immer besser - im Sinne von sparsamer - geworden, aber der Trend zu mehr PS und schwereren Autos hat das alles zunichte gemacht. Die Elektroautos werden dann soweit ich weiß mit 0! CO²-Ausstoß für die Flotten-Durchschnittsverbrauchs-Berechnung herangezogen, obwohl das natürlich völliger Humbug sein muss.


    Nun ja, eigentlich wollte ich mich gar nicht einmischen, irgendeinem tritt man ja dann leider fast immer auf die Zehen. Das möcht ich ausdrücklich nicht, nur meine persönliche Meinung. Ich meine außerdem - nochmal - dass die Erzeugung des Erneuerbaren Stroms nicht das Problem ist, sondern einzig die Speicherung die große Thematik ist. Eine Debatte über Beton-Verbrauch bei Wind-Anlagen halt ich vor diesem Hintergrund für wenig zielführend, insbesondere nachdem bei PV wie erwähnt extrem wenig Beton anfällt. Und wenn man gute Standorte für Windräder ausmacht, diese über lange Zeit benutzt, also dort verschiedene Generationen von Windrädern aufstellt und die Fundamente lange benutzt, halte ich das auch für in Ordnung.

    When a management with a reputation for brilliance tackles a business with a reputation for bad economics, it is the reputation of the business that remains intact.


    W. B.


    Investment is most intelligent when it is most businesslike.


    B. G.

  • Ich würde bei der Kernenergie im übrigen nicht an Fusion als Weiterentwicklung denken, sondern an diese Idee hier. Hat den Charme, dass man damit auch Atommüll noch verheizen kann. Irgendwie liegt die Idee allerdings seit 15 Jahren in der Schublade. Das kann technische, aber mglw auch nur politische Gründe haben.


    Balkenchart

  • Was soll diese Atom-Diskussion? Das soll kein Debatteneinstieg meinerseits werden, sondern nur mein Gefühl ausdrücken. Der Worst Case eines Unfalls, die damit zusammenhängenden Verstrahlung, etc. macht aus meiner Sicht alle potentiellen Vorteile zunichte.

    Überlege bitte einmal, was von diesem "worst case" tatsächlich Fakten wären und was "Gefühl" (also der ganze mentale Ballast von Jahrzehntelangem medialem Trommelfeuer gegen Kernenergie in Deutschland). Wenn ein Kernkraftwerk explodieren würde (die extrem geringe Wahrscheinlichkeit dafür bitte auch mal in Relation zu anderen Risiken setzen), was würde dann tatsächlich passieren?

  • Wenn ein Kernkraftwerk explodieren würde (die extrem geringe Wahrscheinlichkeit dafür bitte auch mal in Relation zu anderen Risiken setzen), was würde dann tatsächlich passieren?

    Tschernobyl?

    Oder zählt das nicht als "Explosion"?

    Und klar: das war ein völlig anderer Reaktortyp etc. Aber bei deiner Frage ging es nicht um die Eintrittswahrscheinlichkeit, sondern um die Auswirkungen.

  • Wenn ein Kernkraftwerk explodieren würde (die extrem geringe Wahrscheinlichkeit dafür bitte auch mal in Relation zu anderen Risiken setzen), was würde dann tatsächlich passieren?

    für Tschernobyl waren das 30 Tote Feuerwehrmänner bei der Explosion, gemäß TORCH-Studie 60.000 weitere Tote durch Krebs. Die WHO-Studie mit kommt mit angegebenen rund 8.900 Toten in der Fachwelt nicht gut weg, andere Sprechen von über 1 Mio Toten durch Krebs. Insbesondere die Auswirkungen in Rumänien wurden nie richtig untersucht.


    Im Vergleich zu COVID-19 wenige, aber dafür sind durch die längeren Inkubationszeiten bei Krebs zumeist Jüngere betroffen.

  • Chernobyl könnte man gelten lassen, auch wenn es heute so nicht mehr passieren würde (offener Reaktorbrand, positiver Dampfblasenkoeffizient, Aushebeln von Sicherheitssystemen). Und? Was war die Konsequenz? Ist die Welt untergegangen? Haben mutierte Zombies die Welt überrannt? Es gab ein paar Tote (sicher nicht schön (!!), aber andere Unfälle z.B. diese Woche in Beirut waren deutlich schlimmer) und einige km² werden gesperrt oder müssen dekontaminiert werden.


    Selbes gilt für den "Müll". Man sollte sich von dem Gedanken lösen dass das riesige Berge von Höllenmaterial wären. Es sind ein paar Tausend tonnen (DE). Wenn man damit rational und vernünftig umgehen würde und nicht Forderungen aufstellen würde dass sich ein 100.000 Jahren vielleicht mal jemand an der Oberfläche ein paar Mikrosievert abholen könnte wäre die Endlagerung schon längst gelöst (siehe Frankreich und Schweden, aber das möchte man ja nicht, denn dann wäre es ja kein Totschlagargument mehr).

  • haben mutierte Zombies die Welt überrannt? Es gab ein paar Tote (sicher nicht schön (!!), aber andere Unfälle z.B. diese Woche in Beirut waren deutlich schlimmer) und einige km² werden gesperrt oder müssen dekontaminiert werden.

    Das ist ganz schön zynisch und die Vergleiche der Atombefürworter hinken. So laufen nunmal keine seriösen Gefährdungsanalysen und Risikobewertungen.


    Bitte führt diese Diskussion ohne mich weiter. Statistiken und plausible Annahmen scheinen bei einigen Foristen wie vor die Säue geworfen.

  • gemäß TORCH-Studie 60.000 weitere Tote durch Krebs. Die WHO-Studie mit kommt mit angegebenen rund 8.900 Toten in der Fachwelt nicht gut weg, andere Sprechen von über 1 Mio Toten durch Krebs. Insbesondere die Auswirkungen in Rumänien wurden nie richtig untersucht.

    welche Fachwelt soll das sein?

    TORCH ist wissenschaftlich nicht haltbar.

    Wer über Millionen Tote spricht ist sowieso unseriös.


    Der WHO-Bericht ist hier:

    https://www.who.int/publications/i/item/9241594179

    Ab Seite 98 (105 im pdf) geht es um Sterblichkeit.


    Zusammenfassung auf Seite 106 (113 im pdf): "morbidity and mortality studies of both emergency workers and populations of areas contaminated (...) do not contradict pre-Chernobyl scientific data and models" (und so weiter) - von 8900 Toten ist da nirgendwo die Rede.

  • Überlege bitte einmal, was von diesem "worst case" tatsächlich Fakten wären und was "Gefühl" (also der ganze mentale Ballast von Jahrzehntelangem medialem Trommelfeuer gegen Kernenergie in Deutschland). Wenn ein Kernkraftwerk explodieren würde (die extrem geringe Wahrscheinlichkeit dafür bitte auch mal in Relation zu anderen Risiken setzen), was würde dann tatsächlich passieren?

    Hallo jb,


    eine gute Frage. Hm. Also ich selbst hab wohl keine jahrzehnte mediales Trommelfeuer hinter mir, ich bin 34 und bis 20 rum war mir das sowieso egal und dann etwa kam stückweise das Interesse für solche Themen. Ich glaube mich auch noch erinnern zu können das ich bei ersten ursprünglichen Laufzeit-Verlängerung dafür war. Da war ich allerdings glaube ich noch ein Student und hatte überhaupt wenig Ahnung von irgendwas.


    Ein wesentlicher Punkt warum ich tendenziell recht gegen Atomstrom bin, ist, dass ich durch Berufsfeld die großen Fortschritte im Erneuerbaren-Bereich sehe. Die Kosten-Senkungen, etc. Ich sehe also schlussendlich gar nicht die Notwendigkeit für Atomstrom, auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls, wie Du schreibst, sehr gering ist. Und ich darf Dir versichern dass ich ein Mensch bin, der sein Leben soweit möglich mit Wahrscheinlichkeiten angeht :)..


    Als hysterisch hab ich generell auch immer mehr die Gegenseite wahrgenommen, also die Leute die sich an Gleise gekettet haben, etc. Insofern bin ich da recht neutral meine ich.


    Was ich denke was passieren würde bzw. könnte, wäre das Gebiete praktisch unbewohnbar werden könnten. Das ich z.B. nicht mehr in meiner Heimat wohnen könnte, wenn ich Landshut das Kraftwerk hochgeht. Oder generell auch bei anderer Leute Heimat. In Fukushima möchte ich nicht mehr wohnen, ich fahr nicht mal gern durch.


    Ich hab auch kein großes Problem, keine Angst, wenn das noch läuft, aber ich will nicht dass man die Entwicklung von Alternativen beeinträchtigt, weil man den Status Quo erhalten möchte. Kurzum, ich sehe im Wesentlichen die Notwendigkeit nicht, ansonsten könnte ich mir durchaus vorstellen dass ich es geringeres Übel zu Kohle erachten würde.

    When a management with a reputation for brilliance tackles a business with a reputation for bad economics, it is the reputation of the business that remains intact.


    W. B.


    Investment is most intelligent when it is most businesslike.


    B. G.

  • Das ist ganz schön zynisch und die Vergleiche der Atombefürworter hinken. So laufen nunmal keine seriösen Gefährdungsanalysen und Risikobewertungen.

    Die Jahrelange fahrlässige Lagerung von tausenden Tonnen Ammoniumnitrat im Hafen von Beirut und das Halsbrecherische Experiment von Anatoly Dyatlov kann mann glaube ich schon vergleichen. Auch wenn es sicher hier und da hinkt.

  • Die Jahrelange fahrlässige Lagerung von tausenden Tonnen Ammoniumnitrat im Hafen von Beirut und das Halsbrecherische Experiment von Anatoly Dyatlov kann mann glaube ich schon vergleichen. Auch wenn es sicher hier und da hinkt.

    Ich bin nicht per se gegen Atomkraft. Aber ich bin gegen Verniedlichung der Risiken und willkürliche Vergleiche von Äpfeln mit Birnen wie es gerade beliebt. Darauf baut man keinen Fortschritt auf und damit argumentiert man auch nicht gut.


    Die Frage nach einem 'Tolerablen Risiko' füllt unzählige Fachartikel. Ein AKW-Unfall in 30 Jahren weltweit ist nach üblichem Stand der Technik derzeit toleriert, in D packt man für solche potentiellen Gefährdungen bei AKWs noch einige Zehnerpotenzen an Sicherheiten drauf.


    Ich gehe übrigens nicht davon aus, dass Du den Umgang mit Atommüll für ebenso fahrlässig hälst wie den mit dem mit Ammoniumnitrat im Hafen von Beirut. Aber er ist auch nicht so sicher wie es die Kernkraftwerke selbst sind.

  • Bei einer (zugegebenermaßen unwahrscheinlichen) Explosion eines Atomkraftwerks wäre die Gegend über viele Jahrzehnte/Jahrhunderte(?) nicht bewohnbar. Wenn man viel Land bei wenig Bevölkerung hat, ist das natürlich kein Problem.

    In Beirut kann man sofort mit den Wiederaufbau beginnen und dort weiter leben.

    Wenn der Atommüll so unproblematisch wäre, verstehe ich nicht, warum kein Bundesland das Endlager bei sich haben möchte. Woran liegt das?

  • Selbes gilt für den "Müll". Man sollte sich von dem Gedanken lösen dass das riesige Berge von Höllenmaterial wären. Es sind ein paar Tausend tonnen (DE).

    Auch die Uranförderung ist/war nicht ohne, gerade in Deutschland. Und schon solltest du deine Schätzung des verstrahlten Mülls und Abraums in Deutschland um mehrere Zehnerpotenzen steigern.

    Mit 220.000 Tonnen Uran Gesamtförderung steht Deutschland (via DDR) in der Uranförderliste immerhin auf Rang 5.

    Quote

    Zum Wismut-Erbe gehören unter anderem fast 50 Halden mit mehr als 300 Millionen Kubikmeter schwach radioaktivem Gestein, vier große industrielle Absetzanlagen mit über 160 Millionen Kubikmeter radioaktiv belastetem Schlamm und ein früherer Uranerztagebau nahe dem thüringischen Ronneburg.

    Das wurde nur mit juristischen Tricks umdeklariert, weil so viel ist ja quasi nicht zu bezahlen, und ist ja zudem bloß in Sachsen und Thüringen.

    Quote

    Für die Sanierungstätigkeit der bundeseigenen Wismut GmbH seien insbesondere die Vorschriften des Strahlenschutzrechtes in Form von übergeleitetem DDR-Recht maßgeblich, beantwortet das Bundeswirtschaftsministerium die Linken-Anfrage. Es handele sich bei den betreffenden radioaktiven Stoffen deshalb auch „nicht um radioaktive Abfälle im Sinne des Atomgesetzes“. Freigrenzen und Freigabewerte der Strahlenschutzverordnung seien nicht anzuwenden, heißt es.
    [...]

    Indem die Bundesregierung den kontaminierten Schrott per DDR-Gesetz zu nichtradioaktivem Atommüll umdefiniert, entfällt auch die Verpflichtung, die Wismut-Abfälle perspektivisch in ein Endlager zu bringen. Wohin auch? Die einzig in Frage kommende Lagerstätte Schacht Konrad bei Salzgitter ist nur für 303.000 Kubikmeter schwach und mittelradioaktiven Müll genehmigt.

    Mit der Anwendung des DDR-Rechts entfällt zudem die Verpflichtung zur formellen Öffentlichkeitsbeteiligung vor der Erteilung von Genehmigungen. Für die Entsorger eine enorme Entlastung, hat das Unternehmen in Sachsen und Thüringen doch mehr als 8.000 bergrechtliche, strahlenschutzrechtliche, wasserrechtliche und umweltrechtliche Genehmigungsverfahren geführt. Bislang hat die Sanierung mehr als 6 Milliarden Euro gekostet.

    https://taz.de/Uran-Abraum-in-…-und-Thueringen/!5051981/


    Edit: Im Uranatlas wird auf den Seiten 30+31 genauer auf die Uran-Altlasten in Thüringen und Sachsen eingegangen: https://www.bund.net/fileadmin…mkraft/uranatlas_2019.pdf

    "(vii) His first priority would be reservation of much time for quiet reading and thinking, particularly that which might advance his determined learning, no matter how old he became; and
    (viii) He would also spend much time in enthusiastically admiring what others were accomplishing."


    (Ausschnitt aus Charlie Mungers Jobbeschreibung für den Chairman von Berkhire Heathaway, BH-Aktionärsbrief anno 2015)

  • -Bzgl. pro oder contra Atomkraft gibt es kein richtig oder falsch. Das ist eine Abwägungsfrage von Chancen und Risiken über die man trefflich streiten kann und die nur politisch entschieden werden kann.

    -Im Buch „Geschichte der Zukunft - Prognosen, Visionen, Irrungen in Deutschland von 1945 bis heute“ von Radau findet sich auch ein Kapital zur Atomkraft. Optimismus für die Atomenergie war zuerst bei Physikern (zur Gewissensberuhigung brauchten Sie nach der Atombombe unbedingt eine gute Nutzung ihrer Entdeckung Kernspaltung) und der Bevölkerung (Ideen wie Flugzeuge mit Atomantrieb - „Atomhysterie“ hatte damals noch die gegenteilige Bedeutung) vertreten, während die größten Skeptiker anfangs Ingenieure und Ökonomen waren.

    -Ist neben der Atomkraft nicht das bestehende Kernwaffenarsenal eine vergleichbare Gefahr? Warum wird darüber vergleichsweise wenig diskutiert?