• ....unterdurchschnittlichen Stundenlohn, wenn du wirklich jede Minute, die du für das Beobachten des Marktes mit einrechnest. Oder irre ich mich da mit meiner Einschätzung?

    Nein, du hast Recht mit Deiner Beobachtung FreddyMercury.

    Den großen Reibach kann man damit nicht machen.

    Aber der immaterielle Wert, (günstig kaufen, mit Kids spielen, wieder verkaufen) ist für mich persönlich sehr hoch.

    Für den kleinen Studenten ist es ein guter Nebenverdienst, wenn er die Preisangebote auf mydealz beobachtet und mitnimmt.

    Mit Lego kann ich den Kinder das "System" Geld (Sparen, Zocken, investieren, verlieren usw) an der Praxis sehr gut üben und ausprobieren. Nicht gleich kaufen , sondern Geduld üben, wenn der Preis sinkt, dann zuschlagen. Ich versuche die Kids auch auch Fehler im Spielzeugladen zu sensibilisieren , damit sie später wenn sie sich mal für Aktien interessieren sollten, dass es genauso ie in den Märkten zu Preisfehlern kommen. Ich weiss, da bin ich etwas eigen :-)

    Das ist für mich der "Gewinn" . Und wenn nebenbei was übrig bleibt, dann ist es auch gut.

  • Eigentlich sollte der freenet Vorstand auch seinen Hut nehmen.

    Ich frage mich ernsthaft, ob der unter Druck die Anteile an Ceconomy kaufen musste. Sonst fliegt freenet raus aus den Media und Saturn-Märkten ?

    Der hat ja 8,50€ / Aktie bezahlt. Heute bringt Ceconomy ne Gewinnwarnung (wieder einmal) und die Aktie gibts heute für 3,14€ !!

    Jeder halbwegs gesunde Menschenverstand hat doch sehen können, dass Ceconomy auf dem absteigenden Ast ist. Die Rabattschlachten jetzt über Weihnachten haben es ja gezeigt, dass viel Ware nur mit massiven Abschlägen an den Mann gebracht werden konnte.

    Und die Läden sehen ja mittlerweile aus wie ein Gemischt-waren-Laden ala Kaufhof mit Pfannen , Lego , eBikes & Co.


    http://www.manager-magazin.de/…-dividende-a-1244493.html

  • Zitat

    Jeder halbwegs gesunde Menschenverstand hat doch sehen können, dass Ceconomy auf dem absteigenden Ast ist.

    Bei so starker Überzeugung kann ich mir die Frage nicht verkneifen, ob der folgerichtige Short gut gelaufen ist.

    "(vii) His first priority would be reservation of much time for quiet reading and thinking, particularly that which might advance his determined learning, no matter how old he became; and
    (viii) He would also spend much time in enthusiastically admiring what others were accomplishing."


    (Ausschnitt aus Charlie Mungers Jobbeschreibung für den Chairman von Berkhire Heathaway, BH-Aktionärsbrief anno 2015)

  • Ich denke , ich habs nicht verstanden.


    Ist es denn nicht so, dass bei CFD Handel die Gegenpartei der Anbieter ist?

    Ist es dann nicht so , dass der Anbieter die Möglichkeit hat durch die Infos, die Kurse dementsprechend an der Börse selber hoch oder runter manipulieren kann?

    Kommt mir vor wie die Bucket Shops aus den 30ígern.


    Ich möchte aber dazu sagen, dass ich nur oberflächlich die Meldungen in den Medien über CFD´s gelesen habe und eigentlich keine richtige Meinung dazu haben kann. War meistens negativ.


    Vielleicht kannst Du mir ja einen link über diese Thema senden?

  • Warum traust Du CFDs nicht?


    Ich vermute Du hast dieses Instrument a) nicht verstanden oder b) bist nicht (genug) informiert, sonst würdest Du Dich nicht zu solch einem Kommentar hinreißen lassen.

    Ich habe mich informiert, festgestellt, dass eine Nachschusspflicht besteht, und lasse deshalb die Finger davon. Insofern bin ich komplett auf Mobilpages Seite.

    "Hey Du, möchtest Du ein A kaufen?" Standard & Poor's (zitiert aus: Marc-Uwe-Kling: Der falsche Kalender - 365 falsch zugeordnete Zitate)

  • Die Bucketshops aus den 30igern sind ein treffender Vergleich.

    Den gelisteten CFD-Anbietern würde ich auch allen nicht über den Weg trauen.

    Value investing is at its core the marriage of a contrarian streak and a calculator - Seth Klaman

  • Ich habe mich informiert, festgestellt, dass eine Nachschusspflicht besteht, und lasse deshalb die Finger davon. Insofern bin ich komplett auf Mobilpages Seite.

    Wo hast Du Dich denn informiert? Zumindest hier offenbar nicht:

    https://www.consorsbank.de/ev/…pot-Software/CFD-Handel#1


    Mag ja cool sein auf Jesse Livermores "Bucketshops" zu verweisen, aber ehrlich gesagt, die Zeiten sind vorbei. Nicht dass es keine unseriösen Anbieter gibt, die gibt es sicher. Aber wie auch bei Aktien ist die Due Dilegence entscheidend.


    Die Angst um Nachschusspflicht verstehe ich nicht. Wie hoch wollt ihr denn zocken?? 20% Margin hinterlegung ist doch fair. Ich habe noch nie einen margin Call bekommen, da ich immer zu 50% hinterlege.

  • Bei Optionsscheinen gibt es auch "seriöse" Anbieter - das macht es jedoch meist nicht zu sinnvollen Instrumenten...


    1) Bei CFDs besitzt Du immer nur einen Anspruch gegen Deine Gegenpartei. Bei Consors (BNP Paribas) kann das ja im Grunde noch ok sein - bei den meisten anderen Gesellschaften ist das aber oft eine Blackbox. Aktien und Optionen haben da einen völlig anderen Rang und einen völlig anderen Abwicklungsmechanismus als CFDs.

    Ich sehe das ähnlich wie Optionsscheine... Das ist entwickelt worden um Laien und Kleinanlegern das Geld aus der Tasche zu ziehen.


    2) Nur weil Du noch keinen Call bekommen hast - heisst das nicht, dass es ihn nicht geben kann. Bspw. sind mir einige CFD-Investoren bekannt die bei dem "ent-peggen" des Schweizer Frankens vor ein paar Jahren massiv nachschießen mussten. Dadurch, dass die Währung "normalerweise" nicht stark schwankt haben sie einen großen Hebel genutzt (50x ?) und dann hat der Schweizer Franken einen Sprung von 20% gemacht und schwupps waren sie im "off". Ich denke den wenigsten war bewusst, dass sie da ein faktisches Gap-Risiko haben.


    3) Anders als bei direkten Börsengeschäften findet das Settlement nicht über die Börse statt. Sprich im Extremfall kann der CFD-Broker Dir einen Preis stellen den "er" für richtig hält. Das trug bspw. zum Schweizer Franken Debakel bei. Gerade bei illiquiden Werten ist die Kursstellung (wie bei Optionsscheinen auch) im Gutdünken der Bank/des Anbieters.


    3) Die börsengelisteten CFD-Butzen (Plus500, IG Markets, Saxobank) sind (meiner Meinung nach) vorsichtig gesagt nicht über alle Zweifel erhaben. Plus500 sitzt in Israel und es gibt einige Anzeichen dass das mal irgendwann mal richitg knallen könnte. Wer jetzt fragt "warum" - dem würde ich wärmstens die physische Hauptversammlung empfehlen - da kann man den Leuten die auf der Gegenseite sitzen mal in die Augen schauen...

    Meines Wissens nach hedgt Plus500 sein exposure bspw. nicht und der größte Teil der Kunden ist nach spätestens einem Jahr auf 0 gefahren. Solide Sache...

    Value investing is at its core the marriage of a contrarian streak and a calculator - Seth Klaman

  • zu 1) Absolut, ohne Kontrahentenrisko geht es (fast) gar nicht. Selbst bei den Profis. Frag mal Hedge Funds die Lehman als "Prime Broker" hatten. Daher Augen auf bei der Wahl und Finger weg von den "Butzen". Consors sollte fine sein.


    zu 2) Bock --> Gärtner. Ich kenne auch jemanden dessen Fund liquidiert wurde aufgrund des EUR/CHF De-Peg. Aber mal ehrlich, das ist der sprichwörtliche Steamroller der Penny Collector. Die Leute die solche Trades aufsetzen sind Zocker oder naiv wenn sie denken da gibt es einen "Free Lunch", zumindest aber sehr schlechte Risk Manager. Das wäre so als muss man alle Kettensägen verteufeln, weil sich manche damit ins Bein sägen. Man muss schon wissen was man tut oder "klein" üben.


    zu 3) Broker müssen nie über die Börse gehen, die "netten" einfach intern. Aber DU kannst die Börse nutzen. Bei Consors CFDs z.B. kannst Du den Kurs mit dem Börsenkurs vergleichen. Meiner Erfahrung nach waren die zu 90% identisch, wenn nicht, handelt man nicht ("no stike"). Optionsscheine sind was anderes. Da brauch man eh ein Optionsmodel (Black Scholes, o.ä.) für einen halbwegs fairen Preis.


    zu 3) (sic) Klar. Da ist einiges faul, braucht man nur die FT Serie zu Plus500 lesen oder das Short Interest anschauen. Aber ehrlich: Finanzinstrumente zum Abzogen von Leuten, wer hätte das gedacht... älter als Steinkohle!

    Die Welt wäre sicher besser dran ohne solche Typen!


    Kurzum: 99% der Leute sind brauchen weder Shorts noch CFDs, und das ist gut so. Was nervt ist die intellektuelle Faulheit sich damit auseinander zusetzen und faire Wege oder Anbieter zu suchen. So kommt das Halbwissen zustande was dann vor sich her getragen wird.

    Gut, wenn das Halbwissen die Leute abhält abgezockt zu werden. Aber lamentieren, dass es keinen effizienten, fairen Weg gibt, zählt nicht m.M. nach.

  • Ich denke bei der Metro wird sich im nächsten Jahr was tun,

    als Aktionär hoffe ich das natürlich immer.

    Die Online Strategie für Gewerbetreibende finde ich gut.

    Und er neue Investor wird Druck machen.

    Bei ceconomy sieht der Chart sehr traurig aus.

    Der Kurs ist so abgestraft worden, dass hier vielleicht auch sich jemand günstig eindeckt und den LAden übernimmt.

    Wie denkt Ihr darüber?

  • Die Operating Leasing Verbindlichkeiten bei Ceconomy sind vergleichsweise Ok(ca. 2,7 Mrd. EUR "off Balamce sheet", ab 2019 dann asl Verschuldung auszuweisen).


    Allerdings sind die Zahlen wirklich nicht berauschend. Selbst beim Operating Cashflow, der auf den ersten Blick OK aussieht, sieht es nicht mehr so gut aus wenn man die Vorratsreduzierung und die Verlängerung der eigenen Zahlungsziele rausrechnet.


    Was mir am meisten Sorge machen würde ist die Tatsache, dass Ceconomy nicht mal die Abschreibungen reinvestiert. Theoretisch müssten die eigentlich richtig Geld in die Hand nehmen um konkurrenzfähig zu blieben,, aber die Kohle wird anscheinend lieber in Akquisitionen gesteckt.


    Im Einzelhandel kann es ja recht schnell gehen. Wenn aus irgendwelchen Gründen z.B. die Kreditversicherung die Limts einfriert ist der ofen schnell aus.


    Persönlich war ich seit Jahren schon nicht mehr in einem Media Markt oder Saturn. Warum in eine Turnhalle mit unfreundlichen Verkäufern gehen wenn ich mir das sogar günstiger alles nach Hause bestellen kann ?

  • Persönlich war ich seit Jahren schon nicht mehr in einem Media Markt oder Saturn. Warum in eine Turnhalle mit unfreundlichen Verkäufern gehen wenn ich mir das sogar günstiger alles nach Hause bestellen kann ?

    Ich bin noch recht regelmäßig bei beiden, weil ich beide(!) in Fußweite habe. Allerdings bin ich gestern beim MM daran gescheitert einen Samsunghandykopfhörer zu kaufen, weil ich ihn schlich und einfach nicht gefunden habe, und die Verkäufer alle mit den Tests von neumodischen Tarnkappen beschäftigt waren, die sie unsichtbar machten.


    Das Einkaufserlebnis ist tatsächlich unterirdirsch. Erinnert mich an Schlecker oder Praktiker, deren Läden im Vergleich zur Konkurrenz (dm oder Bauhaus) auch Anmutungen von unsortierten Sperrmüllhandlungen hatten. Man müsste auch in die Läden investieren, aber wenn es einem erst einmal schlecht geht, dann fehlt halt das Kapital dafür.

    Nationalökonomie ist die Metaphysik des Pokerspielers

  • Man müsste auch in die Läden investieren, aber wenn es einem erst einmal schlecht geht, dann fehlt halt das Kapital dafür.

    Das ist der Punkt.

    Ich glaub die haben ziemlich fertig.


    Irgendwann poppt dann noch ein neues sexy Format auf (Amazon showroom oder sowas) das den verbleibenden Vorteil (physische Präsenz) zunichte macht, und dann geht es ganz schnell.


    War neulich das erste Mal in einem Showroom von einem Online-Möbelverkäufer da wir ein Sofa suchen.

    Fand ich ziemlich cool! Die Beraterin hat keine Kaufdruck versprüht, der Room war schön klein und nur auf Sofas fokussiert...man kam nicht mir 100 anderen Sachen raus wie beim IKEA...das hat Zukunft.

  • Nicht nur Amazon & co haben das Geschäft von Media Markt kaputt gemacht , sondern ihr Einstelung den „Kunden für zu blöd“ zu halten .

    Bisher war es doch so, dass jeder Media Markt ganz unterschiedliche Preise hatte. Meistens waren sie die Platzhirsche und weit und breit gab es keine Konkurrenz .

    Also sind die Menschen Samstags in die Media Märkte gerannt um das vermeintliche Schnäppchen sich zu ergattern .

    Dann kam Amazon , Notebooksbilliger.de und auf einmal war der Standort Monopol gebrochen.


    Was aber noch wichtiger war bzw. Ist und das fällt niemandem bei Media Markt wahrscheinlich auf, die Transparenz im Netz lässt die Marketingabteilung auf einmal nackt dastehen.

    Der Spruch „ich bin doch nicht blöd“ geht voll nach hinten los . Übrigens genauso wie der Spruch von Eplus „fast 99% Netzabdeckung“ . (Darunter leidet Eplus , O2 heute noch).

    Seiten wie mydealz haben dafür gesorgt , dass potentielle Kunden die marketing Lüge von Media Markt entlarvt haben. Früher hieß es „MwSt geschenkt „ und der Kunde dachte er hat hier einen ordentlichen Nachlass bekommen . Ein Forum sich auszutauschen wie die Preisen vorher waren gabs nicht . Also hatte er keine Zeit sich darum zu kümmern und kaufte einfach .

    Jetzt ist es so, eine Werbeaktion von Media Markt wird vorab in den seiten wie mydealz und anderen Foren bekanntgeben . Sofort notieren die User dieser Foren die Preise der Artikel was sie sich kaufen wollen und kommen zu dem Ergebnis, dass Media Markt die Preisen kurz vor Start um den Rabatt anhebt .

    Das spricht sich rum und jeder mit einem Smartphone kann im Markt sofort die Info über diese Foren holen.


    Somit sagt der Kunde „ich war mal blöd. Jetzt nicht mehr „


    Und Media Markt macht immer noch so weiter .

  • . Ein Forum sich auszutauschen wie die Preisen vorher waren gabs nicht

    Da kommt mir ein Gedanke:

    Vielleicht ist es so, dass die eigentliche digitale Revolution im Einzelhandel ganz banal die durchs Internet zunehmende Preistransparenz ist, und gar nicht so sehr die neuen Unternehmen wie Amazon&Co.


    Eigentlich ist der Hauptgrund dass man dauernd Amazon benutzt doch nur, dass man weiß dort gibt es alles, die Seiten sind übersichtlich gestaltet und die Abwicklung läuft gut.

    Ihre mords Lager sind doch eigentlich anachronistisch.


    Wenn es eine gute Plattform gäbe, die vereinheitlicht, übersichtlich und mit hohen Abwicklungsstandards kleinen Unternehmen ermöglicht ihr Zeug anzubieten (also so was wie Amazon Marketplace, aber außerhalb von Amazon), dann könnte sowas sogar dem Riese Amazon schnell den Rang ablaufen.

    Diese Plattform bräuchte ja nicht die Lager und Infrastruktur von Amazon, müsste sich mit keinen Packern rumärgern sondern würde das crowdmäßig den vielen Verkäufern überlassen. Und Werbung könnten die genauso schalten.


    Gibts sowas vielleicht schon in der Start-Up Welt...?! Dann wäre ich interessiert an Infos! ( memyselfandi007 ?)


    wp