Winter: ja, Du kennst mich zu gut, besser als ich mich selbst - ist ja fast schon unheimlich mit Dir: Stimmt, jetzt wo Du es sagst, ich habe Lorenz verwechselt, ich bin mir da jetzt sicher. Lorenz ist unschuldig, und vistry und BME sind gute Aktien. Es ist die Kursentwicklung die schlecht ist, aber nicht die Aktie. Da muss man durch. Wobei ich nur BME habe, Vistry (noch) nicht. Vistry - ich haette sie laengst gekauft, wenn bei mir gerade nicht long-positionen-Kaufstreik waere. Ich will nur noch Kurzfristiges, bin immer noch am verkaufen von langfristigen Aktien, aber es wird zunehmend schwerer mich von geliebten Aktien zu trennen. Heute habe ich China Mobil verkauft, die sind immer noch ok, aber ich habe das Geld gebraucht um in etwas kurzfristiges einzusteigen. Cash habe ich kaum, bin bis Oberkannte unterlippe investiert, und doch deutlich befreit von einem Crash-Risiko. Es ist nicht nur, dass die US-Bewertung sehr hoch ist. Es ist: es lief jetzt schon sehr lange zu gut (zumindest fuer US-Aktien), und die Alternative (kurzfristiges) ist nicht schlechter als long-Positionen. Wirklich, es rentiert aehnlich gut, 7% nach Inflation mache ich damit bestimmt. Der Hebel ist kleiner, dafuer ist es weniger Volatil. Penny-Picking vor der Dampfwalze: vielleicht erwischt es mich mal heftig, nachdem es 99 mal gut ging.
Ist diese Aktie aktuell interssant?
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Frage Joe zu deiner neuen Strategie: Um die Risiken abschätzen zu können, würde mich interessieren, wie viel Prozent deines Depots du in der Regel für eine einzelne Sondersituation einsetzt. Mein Eindruck beim Lesen war, dass die Gelegenheiten relativ rar sind und du deshalb jeweils einen relativ hohen Depotanteil investieren musst, oder liege ich da falsch? Ansonsten hättest du natürlich ein ziemliches Klumpenrisiko.
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Zitat
dass die Gelegenheiten relativ rar sind und du deshalb jeweils einen relativ hohen Depotanteil investieren musst
Ja, das ist leider so. Es gibt zwar doch nicht ganz so wenige, doch ist das Problem "die Richtigen" von den schlechten herauszusuchen.
Ich finde etliche die in Frage kommen - und dann doch nicht, oder einen Haken erheblich haben. Und es faellt mir schwer die Chance einzuschaetzen. Beispielsweise bei Tate & Lyle kann ich die Rendite leicht ausrechnen. Nicht aber die Wahrscheinlichkeit, dass es doch nicht klappt, ein Rueckzieher gemacht wird.
Es gibt fast immer einen Haken, also ein Risiko, und das kann man schlecht in Zahlen erfassen. Deshalb werde ich nicht muede zu sagen: Ja, risiken gibt es, doch jedenfalls kein Crashrisiko.
In der Tendenz ist es so auch bei Kurzfristigen sondersituationen so: kleinere Aktien haben eine hoehere Chance, dass ihre Rendite deshalb so stark ist, weil der Markt dort besonders ineffizient bewertet. Da Tate & Lyle ein large-cap ist, koennte die hohe Rendite von ueber 20% p.a. einen Haken anzeigen, den ich nicht sehe bzw. nicht in Erfahrung bringen konnte.
Die paar wenigen die ich fuer investierbar halte sind recht Markteng. Und ich will dort eventuell noch mehr hineinbuttern, falls gerade ein anderes Kurzfrist investment ausgezahlt wurde und ich nicht besseres gefunden haben. So kommt es dass ich bis zu 20% in etwas investiert war, aber normalerweise will ich nicht mehr als 10% investieren, eigentlich lieber 5%, aber soviele finde ich nicht, es ist oft mehr als 10%. Aus diesem Grund bin ich immer noch mit 40% in Long-positionen: einerseits kann ich mich schwer von meinen Lieblingsaktien trennen, andererseits - ich finde nicht genug kurzfristige (und vielversprechende) Aktien.
Aber immerhin, ein paar wenige gibt es, niemand muss im aktuellen Umfeld zu 100% long gehen, es gibt die Alternativen, die man zumindest ein bisschen nutzen kann.
Ich habe in den letzten 3 monaten sehr viel gelernt, da bin ich richtig ueberrascht, was ich alles nicht gewusst hatte. Kurzfristiges ist eben eine ganz andere Welt, und die verschiedenen Laender haben ihre eigenarten.
Bei Covestro bietet sich an einzusteigen , dann auf das Delisting zu warten (kommt in Tagen oder wenigen Wochen, aber nicht Monaten), dann erhaelt man 59,46 Euro zurueck (14 Tage nach dem entgueltigen Delisting) und der Rest ist verlust: Beispielsweise zahlst Du 59,70 Euro, machst garantiert 24 Cent pro Aktie verlust, und bekommst vermutlich 1,00 bis 1,50 Euro in durchschnittlich 7 bis 8 Jahren via Spruchverfahren, was ganz von alleine passiert. Winter hat im Beispiel Wella ein exorbitantes Gewinnbeispiel gefunden. Soviel ist nicht zu erwarten, meist nur so 2%-4%.
Da Du bei Covestro wirklich nur kurz dabei bist, und es eine sehr sichere Sache ist, lohnt es eigentlich schon. Die "vielleicht" 1,50 Euro bekommst Du bei nur 24 Cent Investition, ausserdem bekommst Du noch zinsen fuer die 7-8 Jahre auf 1.50 Euro, so dass es leicht 2,50 sein kann. Das ist eine sehr schoene Rendite fuer nur 24 Cent und kurzfristig fuer ein paar Tage oder Wochen mit 59,70 Euro investiert gewesen zu sein.
Achtung, nicht ueber Margin account wie bei Interactive brokers kaufen, denn ein Shortseller der sich die Aktien ausleiht, leiht sich auch die Rechte aus - und bekommt nach 7-8 Jahren das Geld statt Dir, weil er sich Deine Aktien ausgeliehen hatte - und du hast es evtl. noch nicht einmal mitbekommen.
Spruchverfahren ist etwas sehr deutsches, schon Oesterreich (wo es aehnliches gibt) ist es nicht mehr so gut.
Jedes Land hat seine Besonderheiten, man lernt dazu (bzw. ich lerne dazu).
Canadische Sondersituationsaktien sind meist nicht brauchbar, wegen Besteuerungsproblematic lohnt es fast nie.
US-aktien gibt es viele, aber wohl auch viel mehr investoren die es dort schon machen, mir ist aufgefallen, dass die kurzfristigen Sachen dort meist schlechter rentieren. Dafuer findest Du dort die meisten Oddlot situationen: die sind ganz nett, aber halt eher ein kleines Taschengeld, und nichts wo man mehrere zehntausende hineinbuttern kann, sondern eher so etwas kleines wo man mal eben schnell 50-100 USD mitnehmen kann, passiert alle 2-3 monate mal.
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Aus dem britischen Markt sind mehrere Aktien zur Zeit nicht uninteressant:
easyJet: Der Luftfahrtspezialist Castlelake prüft ein mögliches Angebot zur Übernahme und Aufteilung der Fluggesellschaft.
GetBusy: Das Management (das über 30 % der Anteile hält) plant, das profitable SmartVault-Geschäft zu verkaufen, das deutlich mehr wert sein soll als die aktuelle Marktkapitalisierung, und die Erlöse bis Dezember 2028 an die Aktionäre auszuschütten.
Aber nicht das große Bild aus den Augen verlieren:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. wenn es da abebbt, sinken alle Boote.
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Tate & Lyle ist jetzt mehr als ein vages Kaufangebot. Heute wurde der Preis offiziell vereinbart, den ich sowieso angenommen hatte.
Die Boerse honoriert die reduzierte Unsicherheit und Tate & Lyle steigt auf £5.59. Jetzt ist es nicht mehr ganz so ein Schnaeppchen. Aber immerhin fuer ca. 1/2 Jahre sind noch £5.95 drinnen plus 20p Dividende = £6.15.
Das macht dann £6.15 - £5.59 = 46p
46/559 = 8.3% absolut, aber annualisierte Rendite 6 Monate dann ca. doppelt so hoch: ca.16% - wenn es laenger dauert dann halt weniger. schlechter als 9 Monate sollte es nicht werden, was dann immer noch ca. 12-13% p.a. bedeutet. Besser als Geld parken auf dem Cash-Konto, oder?
Risiken gibt es immer noch. Theoretisch kann der Aufkaeufer Ingredion dennoch zurueck treten, aber sowas sieht man in der jetzigen Phase selten. Dann koennten die Behoerden wegen Monopol was dagegen haben (Ingredion + Tate & Lyle), aber so riesig ist Tate & Lyle nun auch wieder nicht, das Risiko halte ich fuer sehr gering.
Noch andere Risiken? Ja, es koennte nicht 6 und auch nicht 9 Monate, sondern noch laenger dauern. Ich hoffe nicht. Aber ja, waere moeglich. Wenn es ein Jahr dauert, dann ist die Rendite nur noch 8.3%.
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Moin Joe, du hast dich wohl verrechnet: 6,15 - 5,59 sind 56p. Die Rendite liegt dann sogar bei rund 10%.
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Ja, Du hast Recht. (und ich bin Ingenieur, Au Mann!). die Rendite ist sogar noch besser.
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Zu dem Thema Sondersituationen, nach meiner anekdotischen Beobachtung in letzter Zeit wäre auch Dividenden scalping ertragreich. Liegt aber vielleicht am Bullenmarkt, dass Dividendenabschläge wenig ausgeprägt auftreten und schnell "ausgebügelt" werden.
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Ja, stimmt schon. Aber es ist nicht so einfach. Du riskierst halt viel Kapital. Und fuer meinen Gusto ist es nicht Crash-resistent.
Ich habe immer wieder mal Day-Trading gemacht, und es scheint mir zu liegen. Ich mache damit Gewinne. Aber kann ich das anderen empfehlen? Die Statistik spricht stark dagegen. Ich setze nie grosse Betraege, damit handelt es sich viel leichter, weil nicht so viel auf dem Spiel steht.
Ich denke mir auch: wenn es daneben geht habe ich wenigstens eine guenstige Aktie im Depot. Deshalb handele ich auch beim Daytrading immer nur mit guenstigen Aktien.
Aber jetzt? In diesem Umfeild? Nein, wirklich nicht. RAUS aus Aktien. (man muss aber eine Alternative haben, denn langfristig Cash ist ein furchtbares Anlagevehikel. Vielleicht kauft man sich endlich eine PV-Anlage, Waermepumpe, Batterien + Inverter, Warmwasserspeicher - alles aus China, und das rentiert garantiert ziemlich gut (wenn man auf den Preis achtet) und crasht nicht).
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schlechter als 9 Monate sollte es nicht werden
Wenn man das Denken nicht an ChatGPT auslagert, sondern tatsächlich noch selbst liest, entdeckt man beim Überfliegen, daß sie 17% irrevocable undertakings haben. Nicht viel, es wird aber trotzdem reichen. 75% wird benötigt. Bei so einer Aktie ist man doch froh über so einen Kurs. Aber: "The Scheme is expected to become Effective during the second half of 2027". Das sind deutlich mehr als 9 Monate, nämlich mindestens 13 Monate, im Mittel 16 oder max. 19. Das Risiko, daß eine der unzähligen Kartellbehörden die Zustimmung verweigert, kann ich nicht einschätzen. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, eher gering, aber nicht vernachlässigbar. Das wirkt auf mich nicht nach einem free lunch, dürfte recht effizient gepreist sein.
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Hm, das hast Du auch gemeint, da stand Tate bei 490p, immer ist es effizient eingepreist. Aber das ist nicht so.
8.3%Rund 10% (ich wurde ja richtigerweise korrigiert) fuer 12 Monate waere auch noch gut. Wenn es noch laenger dauert bekommt man nochmal Dividende, also wird es bei mehr als 12 monaten nicht wirklich schlechter als das. Wobei... der effiziente Kurs steigt heute in Richtung noch mehr Effizienz. Meiner kurzen Erfahrung nach rentieren grosse Werte wie Tate irgendwann so bei ca. 4-5% fuer den Rest der Halte-Dauer. Da das vielleicht schon naechste Woche sein kann (weil der Kurs soweit steigen wird), verlasse ich Ratte dann das Schiff, und nehme die letzten 4-5% nicht mehr mit, d.h. ich steige fruehzeitig aus. Diese Option, frueh auszusteigen, ergibt sich immer wieder, man haelt selten bis zur Endfaelligkeit, sondern nur bis zum "Effizienzpunkt" - wenn das Ding ausgelutscht ist. -
Wo steht das, daß man nochmals Dividende bekommt? Die erlaubten Dividenden wurden doch aufgezählt. Du machst halt etwas, wovon Du keine Ahnung hast - wird schon gutgehen?
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Naja, ich nehme an dass es noch eine geben wird, wenn es sich deutlich laenger als 12 Monate hinzieht. Selbst wenn dem nicht so ist, ist es plausibel das anzunehmen - und das werden die Markteilnehmer, effizient wie sie sind, tun. Wo steht denn beispielsweise dass Bijou auch naechstes Jahr Dividende + Sonderdividende zahlen wird? Man nimmt es halt an.
Edit: Tate & Lyle zahlt halbjaehrlich. Sollte es also auch ueber den 18.06.2027 hinausgehen, bekommt man auch hier eine Dividende. Vielleicht. War bisher immer so. Warum sollte der Kaeufer warten damit Tate mehr und mehr Gewinn ansammelt. Nein, Dividende wird bestimmt weiterhin gezahlt werden, davon gehe ich mal stark aus. (Tate & Lyle kann auch soweit steigen dass es nur noch 1-2% Rendite gibt. Auch das ist keine Seltenheit. Ich verstehe zwar nicht warum, aber viele solcher Aktien rentieren zum Schluss schlecht und manchmal sogar negativ! Weiss der Geier warum!
- Endgültiges ex-Dividenden Datum 18.06.2026
- Endgültiges Dividenden Datum 31.07.2026
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"ich nehme an", "ich gehe davon aus", "wird bestimmt"

Du solltest einfach wenigstens mal einen kursorischen Blick über die Angebotsdokumente werfen. Dauert weniger als eine Minute. Dann hättest Du gesehen, daß sich die erlaubte Ausschüttung auf die nächsten beiden halbjährlichen Dividenden verteilt. Diese Zeitdauer ist also schon antizipiert. Alle Dividenden darüber hinaus werden vom Angebotspreis abgezogen. Warum sollte der Käufer den anderen Aktionären noch eine Dividende zubilligen? Völlig unlogisch, dieses Geld fehlt ihm dann, und er legt bei der Übernahme natürlich den Enterprise Value zugrunde.
Jetzt vermute ich auch mal, ohne nachzulesen, daß es so lange dauert wegen den kartellrechtlichen Prüfungen. Das kann sich leicht auch mal länger ziehen - ich kenne ein aktuelles Beispiel im UK, wo die Frist schon mehrfach jeweils um Monate verlängert wurde -, und aus der erwarteten Dauer kann man auch etwas über das Risiko schließen. Das scheint also keine reine Formalie. Gesunder Menschenverstand.
Ich wiederhole mich: Solche Sachen sind asymmetrisch. Meistens klappt es, aber wenn nicht, ist der Verlust groß. Das ist genau der Fall, der Leute anzieht, die Risiko nicht verstehen. Von "rentieren" zu sprechen ist irreführend. Es ist lediglich die maximale Rendite. Im Gegensatz zu Value-Aktien wie Bijou Brigitte spricht die Empirie hier nicht für großes Potenzial, siehe mein Thread dazu. Dort, wo es tatsächlich fast sicher ist, ist fast immer weniger zu verdienen. Kann sein, daß Unsicherheit höher entlohnt wird, aber eben dann auch mit höherem Risiko des Scheiterns, und damit muß man leben können.
Mach doch einen eigenen Thread auf. Für Sondersituationen im allgemeinen gibt es schon einen.
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Risiken gibt es, aber jedenfalls entgehe ich weitgehend einem Crash Risiko.
Was GPT-5.5 angeht, wenn ich ihn genau gelesen haette, er schreibt: "FT says expected H2 2027 close; use H2 2027 placeholder."
Und rechnet: "~552p press-reported post-announcement / 595p cash (+7.8%); up to 615p incl. permitted dividends (+11.4%)"
Und schreibt: "Firm recommended cash scheme by Ingredion. Cash consideration is 595p, plus permitted dividends up to 20p if declared/paid without reducing the cash consideration. Scheme document and meeting timetable still pending. Long antitrust/regulatory path."
Somit, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich will nur sagen, dass es nicht an der AI liegt sondern immer noch menschliches Versagen (= an mir). Wie ich das uebersehen konnte?
a) Faulheit
b) vor 10 Tagen hatte mir die AI noch was anderes erklaert, aber damals war es unsicherer, und auch das hatte mir GPT-5.5 geschrieben. Der Kurs reflektiert das auch.
Das Problem ist also, dass ich auf das Update nur selectiv reagiert habe, man hat halt sein Vorurteil schon gemacht.
Schlimm? Nein, denn auch 11.4% fuer ein Jahr ist noch eine gute Rendite. Noch immer halte ich das besser als das was die meisten von ihrer Bank fuer ihr Cash bekommen, und auch besser (aber das tun bereits weniger) als ein Geldmarkt-Fond, wo man derzeit vielleicht 4% p.a. bekommt.
Ziehe ich die zu erwartende Inflation von 11.4% ab, dann sollte es noch ca. 7% sein (versus Geldmarkt-ETF = ca. 1% inflationsbereinigt).
Hingegen wer jetzt investiert, weil er nicht die Siegelschen 7% verpassen will: nun, wenn er 50 Jahre lang haelt, dann mittelt es sich vielleicht aus, aber vielleicht sogar dann immer noch nicht. Ansonsten: auf 8-12 Jahre wird man in den meisten Maerkten eine negative Rendite machen, das betrifft mittlerweile nicht "nur" die USA. Und wenn es dann mau und schlecht aussehen wird, die Sause abebbt und es horizontal weiter geht (es bedarf keines Crashs um schlechter als 7% abzuschneiden), dann platzt mindestens die Erwartungsblase (falls die Aktienblase nicht platzt, sondern das Niveau haelt), und 11.4% fuer Tate waere im Nachhinein sehr attraktiv gewesen.
Aber wehe, es crasht auch noch! Dann waere sogar Geld auf dem Cashkonto besser gewesen. Diese Scenario brauche ich gar nicht (erwarte es aber), um dennoch besser als der Markt abzuschneiden wenn ich sowas wie Tate kaufe.
DAS ist die Alternative, die Rettung, die Erloesung. Hier entlang, ich zeig euch doch den Ausgang.
Am Ende aber bleibt: die meisten von euch bleiben wie das scheue Reh auf der Landstrasse stehen, geblendet von dem Fernlicht des Lasters dass da auf das Reh zurast , auch das Hupen aendert nichts - bis es zu spaet ist.
JETZT muss man Angst haben, nicht wenn der VStoxx auf ueber 40 steigt und alle Angst haben. JETZT muss man Tate & Lyle als Rettungfallschirm wahrnehmen.
Die Zeichen sind doch ueberall zu sehen: SpaceX IPO, Magnificient 7, Buffett-indikator auf 200 Jahres rekord-Teuer hoch (so extrem war es noch nie!), Japan und andere Indizes verdoppelt sich binnen eines Jahres, HO wurde getriggert, VStoxx unter 20, Bond-Junk-vs-investement-spread weitet sich. Und ich fuerchte immer noch die AI-Disruption. Warum sie noch nicht passiert ist? Weil der Mensch offenbar nicht so schnell reagiert wie sich die AI verbessert hat. Noch immer hat man vorurteile weil vor einem Jahr war die AI noch schlecht, vertraut dem Menschen (z.B. mir) eher als GPT:
Zitat von winterWenn man das Denken nicht an ChatGPT auslagert
Dabei hat GPT-5.5 keinen Fehler gemacht, alles mein Mist!
Und GPT-5.6 hat nochmal 50% mehr Tokens und bei OpenAI haben sie sich vor allem auf weiter verbessertes (noch besseres) Coding konzentriert - und GPT-5.6 kommt vermutlich bereits diesen Monat raus. Programmiert und verbessert von GPT-5.5.
GPT-5.6 wird noch besser programmieren koennen und GPT-5.7 oder gar GPT-6 herausbringen. Das DING ist brutal stark geworden - aber aehnlich wie ich mit alter Tate & Lyle info, so haben die Menschen noch Halluzinationen veralteter AI versionen im Kopf. Da sind kaum noch Halluzinationen!
Das ist der reine Wahnsinn wie sich das verbessert hat: der Sprung von GPT-5.2 auf 5.4 - den fand ich schon stark. Auf 5.5? OMG! Das ist nochmal ein Sprung.
Hinzu kommt: die meisten User koennen mit der AI nicht richtig umgehen. Wenn man nicht richtig fragt, wird die Antwort nicht so genau sein.
Wenn ich jetzt fragen wuerde: "sag mir was gerade guenstige Aktien sind und so." und mir GPT dann mainstream Meinungen zurueck gibt und ich mich dann beschwere das die AI nix taugt, dann lag das nicht an GPT, sondern an meiner Frage (und es war noch nicht einmal eine Frage!). Man muss schon gezielter und genauer fragen. Am besten die eigene Frage reformulieren lassen, sie anpassen an das was man wirklich will, dann einen neuen Chat, und die durch GPT verbesserte Frage fragen. Das alles erinnert an "per Anhalter durch die Galaxis", wo die Antwort nach millionen von Jahren nachdenkens "42" war, weil die Frage halt auch recht ungenau gestellt worden war. (Die Frage war ungefaehr: "Was ist der Sinn des Lebens, das ganze, und so?" ).
Langer Rede wenig Sinn: Tate & Lyle rentiert noch immer gut, und die AI sieht das alles richtig. Die Entscheidung und damit die Fehlentscheidung liegt noch immer am Menschen, weniger an der AI.
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Ich arbeite nur mit der einfachsten Version von ChatGPT (ohne Einloggen). Was mir auffällt, ist, dass zum Teil primitivste Fehler gemacht werden, z.B. wurde heute behauptet, man könne Gold für 2300 EUR pro Unze kaufen. Da der aktuelle Goldpreis wesentlich höher ist, habe ich sofort mein Interesse bekundet, Gold zu diesem Preis zu erwerben. Leider hat ChatGPT mir keinen Händler nennen können, wo ich diesen Preis bekommen kann. Selbst als ich darauf hingewiesen habe, dass der aktuelle Ankaufspreis für Gold bei ca. 3600 EUR pro Unze liegt, wurde dann was von "Geld-Brief-Spannen" usw. herumgelabert. Oder wenn man sich eine Reiseroute entwerfen lässt, kommt ChatGPT schon mal gern mit den Himmelsrichtungen durcheinander. Ähnliche Beispiele gibt es wahrscheinlich massenweise. Ich bin also ziemlich tiefenentspannt, was KI angeht.
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Dann benutzt Du nicht GPT-5.5 "Thinking", sondern vermutlich GPT-5.5 "instant" and dumbed down version.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Und das auch nur, wenn Du ueber open AI gehst und Dich dort einloggst, was Du nicht tust. Bei Perplexity und anderen bekommt man nicht einmal das, sondern noch immer GPT-5.4, und wer ein bezahltes Abo bei Perplexity hat, bekommt immerhin GPT-5.4 "Thinking".
Die chance ist gut, dass Du nur GPT-5.2 oder GPT-5.4 (instant versions) benutzt, wo die Antwort recht schnell kommt. Das erinnert an folgenden Witz:
Sigurd Saft: "Ich kann wahnsinnig schnell rechnen! Nenn mir zwei 4-stellig Zahlen die ich zusammen addieren soll!"
Schorsch Schwafel: "1111 + 2222"
Sigurd Saft "7625!" (Sigurd's Antwort kam wie aus der Pistole geschossen)
Schorsch Schwafel: "Aber... das ist ja falsch!"
Sigurd Saft: "Ja, aber wahnsinnig schnell!"
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Ich benutze GPT-5.5 Thinking:
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Die Antworten kommen so durchschnittlich nach 1-5 Minuten, je nachdem wie komplex. Aber auch fuer relativ leichte Aufgaben benoetigt er meist 40 Sekunden und laenger. Ich koennte allerdings auf "Instant" umschalten, dann kommt die antwort viel schneller, kann man machen bei simplen Fragen, aber macht man dann doch nicht. Ich habe Zeit.
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Zum Thema: ist diese Aktie interessant?
Ich habe sie nicht, aber mal folgende interessante Beobachtung:
Porsche Automobil Holding besteht zum grossteil aus Volkswagen Aktien. Gegenuber Volkswagen ist PAH um etwas 8% gefallen.
Denn, so moechte man meinen, ist halt ein kleiner Teile Dr.Ing. Porsche AG in der PAH enthalten, das muss es erklaeren. Wirklich?
Unglaeubig gucke ich auf die Dr.Ing.Porsche Aktien: sie sind seit ca. 3 Monaten um 30% gestiegen! Das macht doch gar keinen Sinn? PAH faellt staerker als Volkswagen wegen der Dr. Ing. Porsche Aktien, doch genau das Gegenteil sollte passieren?
Kann man hier arbitrage machen?
Wer traut sich? Dr.Ing. Porsche AG short, Porsche Holding long.
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PAH faellt staerker als Volkswagen wegen der Dr. Ing. Porsche Aktien, doch genau das Gegenteil sollte passieren?
Holding SOTP (added: sum of the parts) discounts also p/nav ist nicht konstant
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Was sind denn SOTP discounts?
Jedenfalls, ja, der NAV der Porsche Holding is mehr wert als vor 3 Monate, weil die Dr.Ing.Porsche AG deutlich gestiegen ist.
Da die Porsche Automobil Holding (PAH) sogar gefallen ist, ist der discount nicht nur wegen der gestiegenen Dr.Ing.Porsche AG groesser, sondern auch weil die PAH selbst im Kurs gefallen ist.
Leider bin ich gerade in einem Kaufstreik.
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