Corona Pandemie 2020 und die Folgen für die Börse

  • gehend denn die Konflikte irgendwann auch wieder weg?

    Oder scheitert Integration dann doch öfter als man denkt (ich denke da grad an Frankreich) und man sollte es lieber halten wie die Dänen und auf die billigen Zuwanderer verzichten?

    Alleine deine Frage zeigt den großen Erfolg, denn du erinnerst dich an die Vielzahl "alter" und beigelegter Integrationskonflikte wohl nicht einmal mehr. ;-)


    Dabei ist die Geschichte Deutschlands voll davon. Denk doch mal an die Geschichte Deutschlands (oder schau dir die Nachnamen in deinem Umfeld an):
    Die Konflikte zwischen Evangelen und Katholen - vergessene Geschichte. (Ich erfuhr in der Eifel noch von den früheren Geschichten, als die protestantisch-norddeutschen Preußen diese Region übernahmen und wahre Kulturkämpfe stattgefunden haben sollen)

    Die bayrische Autonomie- bis Unabhängigkeitsbewegung in der Bayernpartei), die nach dem Krieg aurf 18% kam - Geschichte.

    Die Konflikte der zu integrierenden Kriegsflüchtlinge - fast vergessene Geschichte.
    Die Konflikte der im letzten Jahrhundert massenhaft ins Ruhrgebiet eingewanderten Polen - fast vergessene Geschichte.
    Die Konflikte der Gastarbeiter aus Italien und Spanien - fast vergessene Geschichte.

    Und und und.


    Auch die Integration der Türken ist m.E. sehr weit fortgeschritten.
    Ich bin so verwegen zu behaupten, dass auch bei der türkischstämmigen Community der Höhepunkt der Spannungen hinter uns liegen dürfte, wenn ich mir anschaue, wie selbstverständlich Serap Güler als muslimische, türkischstämmige Frau in der Union Ministerin in NRW ist und die Union als Partei für die türkischstämmige Community bewirbt. Das hätte ich mir noch vor 10-20 Jahren so nicht vorstellen können.
    (Aber mobilpage kann den Stand der Lage sicherlich besser einschätzen.)

    Wenn ich mir Berlin anschaue, sind die derzeitigen Hauptbaustellen die jüngeren Einwanderungswellen aus der arabischen Welt (z.B. libanesische Clans, aus Ex-Jugoslawien (z.B. Großfamilien aus Albanien und Kosovo) und aus Tschetschenien. Von "Türkenclans" habe ich sehr lange nichts mehr gehört oder gelesen, in den Neunzigern war das ein stehender Begriff.



    Der Aufstieg Brandenburg-Preußens seit dem Ende des dreißigjährigen Kriegs ist nicht zuletzt ein Erfolg der vielen Einwanderungswellen in diese dünn besiedelte, boden- und rohstoffarme, strategisch eher schlecht gelegene, zuweilen kriegsverwüstete Gegend. Dass gerade in dieser Gegend einst die mit Abstand größte Metropole Deutschlands wachsen würde, war nicht selbstverständlich. Ohne die stete Einwanderung und Integration wäre das nie gelungen.
    Bekannt wurden die Hugenotten, aber es gab über die Jahrhunderte noch viele andere Ströme, sowohl Flüchtlinge als auch Arbeitsmigranten, die von den Hohenzollern relativ offen eingelassen wurden. Es gab natürlich immer wieder massive Integrationskonflikte, damals beispielsweise zwischen eingesessenen Lutheranern und zugewanderten, reformierten Hugenotten. (Wenn meine Erinnerung stimmt, hat die französisch-reformierte Gemeinde in Potsdam erst um 1870 auf regelmäßige französischsprachige Gottesdienste der hugenottischen Tradition verzichtet - war im damaligen Kriegs- und Patriotismustaumel unpopulär.) Aber an die Konflikte erinnert sich kaum jemand mehr - gut so.


    Die späte Vereinigung Deutschlands im 19. Jahrhundert, das stete Zusammenwachsen seitdem und wieder seit 1990 ist gerade im Vergleich zu den Unabhängigkeitsbewegungen im UK, in Spanien ... ein beachtliches Beispiel eines erfolgreichen Zusammenwachsens, einer sehr gelungenen Integration. Die Integrationskonflikte der Frühzeit kennen wir nicht mehr, jene Ostdeutschlands sind natürlich noch immer frisch.

    ABER: Ich kenne nicht eine ernstzunehmende Abspaltungsbewegung in Deutschland.
    Ich kenne nicht eine Bevölkerungsgruppe, bei der eine ernstzunehmende Abwanderung festzustellen ist.

    Deutschland ist m.E. gar nicht schlecht in der Integration, in der Austragung und Klärung der Integrationskonflikte.


    Abschließend: So lange Deutschland einerseits die wirtschaftliche Stärke attraktiver und wertschöpfender Arbeits- und Lebensbedingungen erhält und andererseits die Liberalität und integrationsfähigkeit der Gesellschaft gegenüber Neuankömmlingen beibehält, mache ich mir keine übermäßig großen Sorgen über die demografische Entwicklung. Wie seit Jahrhunderten wird Deutschland die Neuankömmlinge begrüßen, mal eher freundlich und mal eher "nachdrücklich" einbinden und integrieren. Die Bevölkerung schrumpft nicht wegen der Demografie, sondern wegen der Wirtschaft.


    Erst wenn Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern unattraktive Arbeits- und Lebensbedingungen bietet, bleiben nicht nur die Einwanderer aus, sondern steigen auch die Auswandererzahlen. Die DDR ist ein gutes, warnendes Beispiel, ebenso der Rest Osteuropas. Um diese Auswanderungsverluste aufzuwiegen, hätten die ostdeutschen Frauen zu wahren Gebärfabriken verwandelt werden müssen - und hätten vor dieser Aussicht selber die Flucht ergriffen.
    Die Herausforderungen weltweit steigender Bevölkerung (Tendenz abnehmend) und weltweit steigender Ressourcennachfrage je Mensch (Tendenz wahrscheinlich noch zunehmend) halte ich für wichtiger als die demografischen Schrumpfungstendenzen in Ländern, die für Arbeitsmigranten attraktiv sind.

    "(vii) His first priority would be reservation of much time for quiet reading and thinking, particularly that which might advance his determined learning, no matter how old he became; and
    (viii) He would also spend much time in enthusiastically admiring what others were accomplishing."


    (Ausschnitt aus Charlie Mungers Jobbeschreibung für den Chairman von Berkhire Heathaway, BH-Aktionärsbrief anno 2015)

  • Ich weiss nicht, ob ich mir das einbilde oder nur einrede, aber ich denke Corona und die weltweite Lock-Phase hat in vielen Menschen tatsächlich etwas verändert.

    Ich habe den Eindruck viele Menschen wollen sich nicht mehr "striezen" lassen.

    Dieser ständige innere Druck , besser zu werden , sich zu optimieren sonst bist weg usw. fiel weg.

    Und jetzt wo es wieder losgeht, merken einige nach kurzer Zeit, die haben gar kein Bock mehr auf die "extreme" extern erzwungene Motivation. Die Menschen lerne wieder sich mit dem zufrieden zu geben was sie haben.


    wie komm ich drauf?

    aktuell als Beispiel finde ich die Aktion der Profis Ronaldo und Pogba

    Und ich denke viele Junge Menschen neben diese Profis als Vorbild.

    Klar, die haben die Kohle , können aufbegehren.


    Ronaldo entfernt die Cola Flaschen während der PK und sagt Wasser ist besser.

    Und Pogba entfernt die Heineken Flasche.


    "Nach Ronaldos "Cola-Gate"

    Pogba entfernt Bierflasche von Pressekonferenz"


    https://www.t-online.de/sport/…-von-pressekonferenz.html

    https://www.eurosport.de/fussb…en_sto8376610/story.shtml


    Ok, bei Pogba kann es auch an der Religion liegen. Er ist bekennender Muslim.


    Reddit, Ronaldo, Pogba, Querdenker, Sedat Peker - überall treten kleine "Trotz-Bewegungen" gegen das "System" auf.

    Vermutlich spinne ich mir das nur zusammen.

  • Keine Ahnung.


    Aber aufgefallen ist mir das auch.


    Sogar an der Schule.

    Hab den Eindruck der Druck die Kids zu optimieren ist von seiten der Eltern schwächer geworden. Die Lehrer wirken auch entspannter. Und die Kids selber auch.

    Alle haben so ein Stück weit südländische Gelassenheit entwickelt.

    Ich finds gut, wünsche ich mir seit langem.


    In der Firma auch. Viele (auch weiter oben auf der Leiter) haben über worklife balance und alternative Arbeitsformen nachgedacht, der Stellenwert von Karriere scheint etwas abgenommen zu haben….viele lassen sich die Haare oder nen strubbeligen Ökobart wachsen.:-)


    Mal sehen ob die neue Lockerheit anhält, wäre ein schöner Nebeneffekt.


    ps. am Gymi meines Älteren 40%(!) mehr Anmeldungen dieses Jahr.

    Entweder sind durch Covid alle schlau geworden oder die Grundschulen sind auch seehr entspannt geworden mit der Notenvergabe.

    "Calm seas never made a good sailor"

    "I am not at all cynical, I have merely got experience, which, however, is very much the same thing" - Oscar Wilde


  • Jetzt bekommen die auch noch 18€ nur fürs Ausstellen des Impfzertifikats bzw. installieren der APP aufs das Smartphone des Kunden.


    Edit: ungefähr so hatte ich mir das auch schon vorgestellt.

    -------------------------


    Na, ich habe zwar mal Pharmazie studiert, aber nur für ein Jahr in einer Apo gearbeitet (Praktikum).

    Dennoch scheint mir da mal wieder viel Neid unterwegs zu sein. Hast du ja selbst schon den Verdacht.


    Überleg mal 1 min lang:

    Was zahlst Du eigentlich für den nicht studierten KFZ-Werkstattmitarbeiter pro Zeiteinheit.


    Und


    Zeitlicher Aufwand in der Praxis bzw. Apotheke bei durch Dritte geimpfte Personen für

    - dem Kunden zu verklickern, was er an Doku braucht

    - die doku der Kunden auf Vollständigkeit und inhaltliche Sinnhaftigkeit zu prüfen

    - Abweichungen dem Kunden zu verklickern und ihn ggf. wieder heim zu schicken (hei, das dauert)

    - die Daten für das Zertifikat einzugeben,

    - das Zertifikat beim RKI anzufordern, (Edit: siehe Link zum Heise Artikel oben - prost Mahlzeit)

    - die Verarbeitung durch den RKI Server abzuwarten

    - das Zertifikat auszudrucken

    - dem Kunden in die Hand zu drücken und,

    - dem Kunden zu verklickern, dass er das auch auf sein Handy in eine passende App scannen kann etc.

    Das ganze sehr häufig bei >60 Jährigen wenig technik affinen Menschen, womöglich geistig auch nicht (mehr) die fittesten


    Vom Einrichten des Systems und Schulung der Mitarbeiter abgesehen


    Ach ja, das ist übrigens nicht apothekenspezifisch.

    Das hier ist eine Info der Kassenärztlichen Bundesvereinigung an die Ärzte.


    Gleiche Preise gelten natürlich auch für die Apotheken, die allerdings ausschließlich die Leistung 88352 erbringen können/dürfen.

    Für Ärzte wiederum dürfte 88352 wenig relevant sein. Die versorgen ihre eigenen Patienten und sonst eher niemand mit den Zertifikaten.

    Klar, dass die zur Profilierung über hohe Preise der von ihnen eh nicht ausgeführten Leistung meckern werden. Tut ihnen ja nicht weh.




    impfausweis.png

  • Zum QR-Impfcode. Habe gestern meinen in der lokalen Apotheke bekommen. Hat maximal 2 Minuten gedauert. Apothekerin sagte, am Montag sei die Verbindung zum Server am RKI dauernd abgebrochen und es sei daher extrem zäh gewesen, aber am Dienstag ging es glatt. Ich denke (auch ganz ohne Neid) dass das ein nettes Zubrot für die Apotheken ist. Genauso wie die Schnelltest-Zentren für die Arztpraxen, die noch kurzfristig eines aus dem Boden gestampft haben. Aber es ist auch klar, dass das nach ein paar Monaten wieder vorbei ist - reich wird man so nicht werden.


    Ihr müsst auch berücksichtigen, dass im Corona-Jahr die Zahl der Arztbesuche deutlich zurückgegangen ist. Ich rate mal, dass damit auch die Zahl der Verschreibungen gelitten hat. Bei unserer Kinderäztin war es ebenfalls ungewöhnlich leer. Sie drehte auch ein bisschen frei und hatte offensichtlich etwas Langeweile. Ich weiß auch von einem Diagnostik-Labor, das bei der Covid-PCR nicht dabei war, und die auch ein außergewöhnlich schlechtes Jahr hatten.


    Zum neuen südländischen lifestyle, wie woodpecker sagt. Ich kenne mehrere Selbständige und zwei kleine Betriebe, die ohne Not verkleinern, verkaufen oder ganz zumachen. Begründung ist immer eine Mischung aus weniger Stress, ein kleineres Rad drehen geht genauso, will mich auf meine eigentliche Leidenschaft konzentrieren und weniger Last mit Management haben, sowie keine Lust mehr auf mittelmäßige und unzuverlässige Mitarbeiter.


    Dieser Punkt gehört übrigens auch in den Inflations-Thread.

  • ..

    ps. am Gymi meines Älteren 40%(!) mehr Anmeldungen dieses Jahr.

    Entweder sind durch Covid alle schlau geworden oder die Grundschulen sind auch seehr entspannt geworden mit der Notenvergabe.

    Ist Bei uns genauso.

    Die Noten sind massiv inflationiert worden.

    Einer unserer Kids kommt auf weiterführende.

    In Ihrer Klasse waren die 5 und 6 er Kandidaten, auf einmal 3 er Kandidaten.

    Normalerweise müsste der en oder andere die Klasse wiederholen, kommt nun auf die Realschule.

    Die weiterführende Schulen werden nächstes Schul-Jahr reihenweise weinende, überforderte Kinder wieder runterstufen.

    Das gibt noch ein Chaos.

  • Zum neuen südländischen lifestyle, wie woodpecker sagt. Ich kenne mehrere Selbständige und zwei kleine Betriebe, die ohne Not verkleinern, verkaufen oder ganz zumachen. Begründung ist jimmer eine Mischung aus weniger Stress, ein kleineres Rad drehen geht genauso, will mich auf meine eigentliche Leidenschaft konzentrieren und weniger Last mit Management haben, sowie keine Lust mehr auf mittelmäßige und unzuverlässige Mitarbeiter.


    Dieser Punkt gehört übrigens auch in den Inflations-Thread.

    Kommt drauf an.


    Wenn die ganze Welt jetzt den südländischen Lifestyle für sich entdeckt, also auch die Fabrikarbeiter in China und der Miner in Russland, dann bekommen wir ein gewaltiges Inflationsproblem.


    Wenn aber bloß in deutschen Konzerne ineffiziente Präsenteritis und Statusgier gestrichen wird oder auch ein paar Mittelständler kürzer treten, sehe ich noch kein gravierendes Problem.

    Dann sinkt ggf auch die Nachfrage bzw. unser Handelsbilanzüberschuß. Letzteres wäre eher wünschenswert.


    Nur in den Servicebereichen, da schlägt es ggf. direkt auf die Inflation durch, bzw auch nur dann wenn nicht hinreichend neue „Fach“Kräfte (das ist doch das PC Wort für Billiglohnarbeiter, oder?) importiert werden können.

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  • Meyer-Burger versucht es ja nochmal mit der Solarworld Infrastruktur. Mal kucken obs im 2ten Anlauf besser klappt.

    ich habe bei meyer-burger mal nachgeforscht und mir sind einige Ungereimtheiten aufgefallen.


    Z.B. zur Heterojunction Technologie und dem erzielten Wirkungsgrad. Es gibt durchaus Mitbewerber anders als Meyer-Burger behauptet sind diese sehr wohl dabei Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad zu produzieren:

    https://www.singulus.de/de/pre…junction-solarz/3229.html


    Je höher der Wrikungsgrad desto kleiner auch die LCOE. MB wirbt ja mit höherer Effizienz bei niedrigeren Kosten. Aber einen Wettbewertsvorteil sehe ich nicht. Das schreibt MB:

    pasted-from-clipboard.png


    Zudem sinkt der Anteil der Solarmodule an den Gesamtkosten ja Jahr für Jahr.


    Stehe aber noch ganz am Anfang meiner Recherche...


    Hier eine interessante Präsentation aus 2016:

    https://docplayer.org/47839092…logie-dirk-habermann.html


    Jinergy stellt jetzt schon Wirkungsgrade von ca 24% her:

    https://www.pv-magazine.de/unt…nde-2020-auf-242-steigen/


    MB plant erst für 2022 mit ca 23%:

    pasted-from-clipboard.png


    Hier eine Liste der HJT Hersteller:

    https://de.enfsolar.com/directory/panel/hjt


    Und hier alternative Technologien mit höherem Wirkungsgrad:

    https://www.ingenieur.de/techn…ekorde-beim-wirkungsgrad/

    https://www.pv-magazine.de/202…i-v-si-tandem-solarzelle/


    Jemand eine Meinung?

  • Ich habe mich auch ein wenig mit MB beschäftigt und denke, dass bei der Frage ob der grosse Plan klappt weniger die Technik als die sonstigen Rahmenbedingen ausschlaggebend sind. MB beruft sich bei seinem behaupteten Technikvorsprung auf das Gutachten eines Fraunhofer-Instituts insofern glaub ich das erst mal.

    Probleme sehe ich eher bei:


    - Die Zellen werden in Bitterfeld gefertigt und dann ins über 100km entfernte Freiberg transportiert um dort zu Modulen zusammengesetzt zu werden. Wenns dann irgenwelche Probleme mit den Zellen gibt -> aufwendiger Rücktransport zur Fehlersuche

    - MB muss ja weiter auch seine Herstellungsmaschinen produzieren kann die aber nicht mehr nach China verkaufen weil die kopieren. Bleibt Verkauf in Länder die sich (hoffentlich) an Patentrecht halten. -> Mit viel Aufwand entwickelte Hochtechnologie kann nur zu kleinen Stückzahlen abgesetzt werden.


    Letztendlich hängt viel an politischem Willen das ganze zu unterstützen. Ob der Wirkungsgrad dann bei 22,63% oder 22,67% liegt ist glaube ich nicht so entscheidend als dass es sich lohnt da so in die Tiefe zu gehen.

  • Naja, wenn man behauptet man hat 3 Jahre und 20% Vorsprung und ein Haufen Geld einsammelt und ein Gutachten welches von Meyer-Burger bezahlt wurde dies angeblich bestätigt bleibe ich skeptisch. Die Asiaten brauchen auch nicht die Anlagen von MB um ähnliche Module zu bauen. Ich habe per schnelle Google Suche das Gutachten nicht gefunden. Wurde es veröffentlicht?

  • Naja, wenn man behauptet man hat 3 Jahre und 20% Vorsprung und ein Haufen Geld einsammelt und ein Gutachten welches von Meyer-Burger bezahlt wurde dies angeblich bestätigt bleibe ich skeptisch. Die Asiaten brauchen auch nicht die Anlagen von MB um ähnliche Module zu bauen. Ich habe per schnelle Google Suche das Gutachten nicht gefunden. Wurde es veröffentlicht?

    Klar, was die vom Fraunhofer sagen ist nicht das unumstößliche Wort Gottes aber sie sind erst mal eine seriöse Adresse. Auf der Fraunhofer ISE Seite finde ich das Gutachten nicht und habs auch selbst nicht angesehen.

    Für mich liegt der Knackpunkt eben nicht im Technischen.

  • Nur in den Servicebereichen, da schlägt es ggf. direkt auf die Inflation durch, bzw auch nur dann wenn nicht hinreichend neue „Fach“Kräfte (das ist doch das PC Wort für Billiglohnarbeiter, oder?) importiert werden können.

    Gestern traf mich bald der Schlag, als ich hörte, dass in Portugal die indische Mutante durch Touristen aus UK und Erntehelfer aus Indien eingeschleppt wurde. Dass die Pflücker wilder Erdbeeren in Schweden jedes Jahr ich glaube aus Nepal einfliegen, hatte ich bisher als exotische Randnotiz abgetan.

    Bekanntlich hält man ja nur jene Menschen für normal, die man noch nicht so gut kennt. (SPON)

  • Naja, wenn man behauptet man hat 3 Jahre und 20% Vorsprung und ein Haufen Geld einsammelt und ein Gutachten welches von Meyer-Burger bezahlt wurde dies angeblich bestätigt bleibe ich skeptisch. Die Asiaten brauchen auch nicht die Anlagen von MB um ähnliche Module zu bauen. Ich habe per schnelle Google Suche das Gutachten nicht gefunden. Wurde es veröffentlicht?

    Eigenartige Finanzierung. Die Kleinanleger werden auch noch mal zur Kasse gebeten:


    Als «verwunderlich» bezeichnet Perger ein weiteres Detail: Die Auszahlung des Kredits ist an die Bedingung geknüpft, dass Meyer Burger bis in einem Jahr weitere 100 Mio. € aufnimmt. CEO Gunter Erfurt nahm an einer Analysten- und Medienkonferenz keine Stellung zur Frage nach der Form dieser Finanzierung. Perger: «Denkbar wäre eine Wandelanleihe. Damit ergäbe sich Stand heute eine Verwässerung um zirka 10%. Darum sollten sich Aktionäre jetzt aber keine Sorgen machen. Wichtiger ist jetzt, dass die Umsetzung des Businessplans gelingt.»

    Zu den 125 Mio. € Kredit kommen 60 Mio. € einer deutschen Spezialbank für Betriebsmittelfinanzierung, teilte das Solarunternehmen ausserdem mit.

  • Hab meinen Vater grad zu einem interessanten Spontan-Kauf überzeugen (vielleicht auch überreden) können:


    Ich hab eine heutige AdHoc-Meldung der mir bis dahin gänzlich unbekannten BHB Brauholding gesehen, hier:


    https://www.bhb-ag.de/fileadmi…Mitteilung_2021_07_13.pdf


    Da dachte ich mir, mal anschaun. Vielleicht kann man ja von den Restaurant-Hilfen, die ich zum Teil deutlich überzogen hielt, wenigstens auch profitieren. 1,2 Mio. € Zahlung bei unter 10 Mio. € Marktkapitalisierung..


    Nun, ich hab eh grad kein Geld, außerdem ist mein Vater ein größerer Bier-Trinker als ich und ich find den Gedanken witzig, das "eigene" Bier probieren zu können. Probieren, denn es ist nicht direkt aus der Gegend. Vielleicht kennt es ja einer? Herrnbräu ist die Hauptmarke.


    https://www.bhb-ag.de/unterneh…ktoren/starke-marken.html


    https://de.wikipedia.org/wiki/BHB_Brauholding_Bayern-Mitte


    Jetzt muss man natürlich sagen, das ist gewissermaßen eine exotische Sache. Zahlen hier:


    https://www.boerse.de/fundamen…YMITAG-Aktie/DE000A1CRQD6


    Exotisch, weil es natürlich eine kleinere Brauerei ist. Mit Wirtschaften. Ob es versteckten Immobilien-Wert gibt, weiß ich nicht, konnte ich nur vermuten. Ich dachte mir, die AdHoc-Meldung ist von heute und ziemlich positiv, insofern könnte das mal etwas sein, wo Schnelligkeit gefragt sein könnte, ist ja brutal markteng (wieder exotisch). Zumindest ist die Aktie unter Buchwert. EK-Quote etwa 75 %.


    Also, ich finde es exotisch, aber nicht gänzlich verrückt. Würde es nicht als Spaß-Investment bezeichnen, aber zumindest mit Unterhaltungswert. Dann gibt es halt noch die Einschätzung der Zukunft:


    Ich gehe persönlich davon aus, dass Restaurants wieder boomen werden und es einen Nachholbedarf geben wird. Das Thema hatten wir ja schon. Ebenso ging es ja hier erst um die Verknappung von Arbeitskräften in dem Bereich, die sich in der Zeit was anderes gesucht haben. Nun, da gibt es Chance und Risiko zugleich und jeder muss selbst abwägen, wie das einzuschätzen ist. Ich glaube eher positiv, aber das ist ja ganz subjektiv.


    Ach ja, und es könnte ja auch sein, bzw. scheint zum Geschäftsmodell zu gehören, für noch kleinere Brauereien zu brauen, also zu brauen und deren Marke zu nutzen. Wie es ja bereits woanders passiert. Aber gut, zu viel muss man da nicht sagen, insgesamt ist der Bier-Konsum auch wohl stetig auf dem Rückmarsch, es ist mehr als exotische "Anleihen-Aktie" zu sehen, so sehe ich das zumindest.


    PS:

    Eins ist mir noch aufgefallen. Die Hauptversammlungen dürften evtl. interessant sein, um auch das Produkt ausreichend zu testen (also in Normal-Zeiten)..

    When a management with a reputation for brilliance tackles a business with a reputation for bad economics, it is the reputation of the business that remains intact.


    W. B.


    Investment is most intelligent when it is most businesslike.


    B. G.

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