Stammtisch und Beiträge ohne Themenbezug

  • Wenn man sich aber dafür interessiert und vorsicht bei Mädchen und Frauen nachfragt, was diesen quasi alltäglich passiert und wie sie oft behandelt werden, da bin ich echt froh ein Mann zu sein. Da ertrage ich auch gerne mal andere Menschen, die es verbal mit Feminismus oder sonstwas übertreiben.

    Volle Zustimmung. Ich glaube, man muss deutlich unterscheiden zwischen den ganz wenigen aktiven Feministinnen die es verstehen auch mal übermäßig auszuteilen und der breiten Masse der Frauen, die doch trotz Engagements bei der Arbeit mehr Nachteile in Gehalt, Aufgaben und Position haben als so mancher stinkfaule unkompetente Mann.

  • Um die nicht missverstanden zu werden: Ich habe nichts gegen Feminismus/Gleichberechtigung usw.


    Ich fühle mich aber als Mann mittlerweile in den Medien ziemlicher Hetze ausgesetzt. Im Tagesspiegel steht gefühlt jeden zweiten Tag ein Artikel, der ohne jeden besonderen Anlass (ich dachte, es sei eine Tageszeitung) ein Artikel über "toxische Männlichkeit" steht, oder Frauen mal ungefragt darüber schreiben, was Männer doch alles für "***" wären.


    Meine Kritik an Frauen in Führungspositionen ist auch nicht, dass sie da als Frauen Führungspositionen haben, sondern das sie von da oft offen eine sexistische Agenda durchsetzen, und das man das nicht einmal mehr ansprechen darf.

    Eigenes Erleben, muss ich dazu loswerden: Ich war vor Jahren in einem Betrieb bei dem vier Stellen gestrichen werden sollten. Zwei Frauen und zwei Männer (einer davon ich). Eines Tages verkündete die Frauenbeauftragte stolz am schwarzen Brett sie sei zur Zeit mit der Leitung im Gespräch ob die beiden weiblichen Arbeitsstellen nicht gerettet werden können. Hat nix gebracht, wir wurden alle vier entlassen. Aber das zu lesen hat sich damals für mich als Mann echt mies angefühlt.

  • Ich glaube, wir ziehen jetzt doch einmal in den Stammtischthread um.

    Volle Zustimmung. Ich glaube, man muss deutlich unterscheiden zwischen den ganz wenigen aktiven Feministinnen die es verstehen auch mal übermäßig auszuteilen und der breiten Masse der Frauen, die doch trotz Engagements bei der Arbeit mehr Nachteile in Gehalt, Aufgaben und Position haben als so mancher stinkfaule unkompetente Mann.

    Das ist aber auch schon wieder ein Klischee, das Frauen alle arbeitssam und omnipotent sind, und die Männer alle faul und unfähig.


    Ich arbeite derzeit bei einem Kunden, der in der IT-Abteilung für eine IT-Abteilung einen recht hohen Frauenanteil hat (geschätzt > 40%). Unter vorgehaltener Hand wird erzählt, dass die Frauen billiger sind, iSv die haben im Vorstellungsgespräch weniger Gehalt verlangt, bzw waren eher bereit für das angebotene Gehalt die Stelle zu nehmen. (Die Firma steht im Ruf jetzt nicht übermäßig gut zu zahlen).


    Wenn die jetzt, nachdem sie deshalb eingestellt wurden, ein Gehaltsupgrade bekommen, ist das fair gegenüber den anderen Bewerbern? Könnte man das als Mann auch machen, sich erst billig einstellen lassen, und dann mit Verweis auf den Kollegen, der mehr verdient, ein Upgrade verlangen?

  • Das ist jetzt ein schwieriges Thema. Klingt ja so, als wären die Frauen selbst schuld, wenn sie zu wenig Gehalt verlangen.
    Das kann ein Faktor sein, aber ich denke, da spielen noch mehr Faktoren eine Rolle:

    z.B. Bekomme ich als Frau zu meinen Gehaltsvorstellungen Widerspruch, bei einem Mann nimmt man die Gehaltsvorstellungen erstmal hin?


    Ich habe für dieselbe Position schon desöfteren erlebt: Die Gehaltsvorstellungen streuen bei den bereits durch 'Headhunter' bereits vorausgewählten durchweg qualifizierten Kandidaten im Bewerbungsgespräch zwischen 85 und 170 Tausend. Bei der Frau (92T) wird nachgefragt, ob es Spielraum gäbe, bei den Männern nickt die Runde einfach nur (in den höheren Positionen gibt es seltener Gehaltsfeilscherei, man will einfach den Kandidaten). Der Job ging dann für 160 weg.


    Ich glaube, das geht vielen Frauen so. Ein Tip wäre: Verkauft Euch gut und setzt selbstbewusst ein angemessenes Gehalt an und begründet das dann auch mit Eurer Erfahrung und was ihr einbringt. Der Weg ist m.E. leider steiniger als für Männer und es wäre schön, wenn es nicht so oft die rücksichtsloseren Frauen nach oben schafften. Und dabei nicht vergessen: Auch Männer erfahren ab und an oft Zurücksetzung, Frauen aber vielleicht etwas öfter.

  • Das ist jetzt ein schwieriges Thema. Klingt ja so, als wären die Frauen selbst schuld, wenn sie zu wenig Gehalt verlangen.

    Das habe ich nicht gesagt und auch nicht gemeint. Jeder kann im verhandeln was er möchte. Aber nach der Verhandlung sagen: Das war jetzt unfair, ich will mehr, ist halt fragwürdig.

  • Muss ich direkt an meine lieblings Feministin denken, die nicht mehr mit mir redet weil ich sie (und alle Frauen auf der Welt!!!!) wirklich unbeabsichtigt so beleidigt habe, dass sie mir nicht mal mehr in die Augen sehen kann:

    Sie hat ihr Studium bestanden und ich habe ihr zum Doktor gratulieren wollen. Eieiei... "Sie ist Ärztin" und "Doktotrin". :evil:

    Die weibliche Form von Doctor ist Doctrix.

    Don't wrestle with pigs. You both get dirty and the pig likes it. (M. Twain)

  • Sie hat ihr Studium bestanden und ich habe ihr zum Doktor gratulieren wollen. Eieiei... "Sie ist Ärztin" und "Doktotrin". :evil:

    Unfug! Der Doktortitel. Es gibt keine "Doktortitelin"


    Das nervt übrigens auch ungemein: Leute, die sich bei der kleinsten Kleinigkeit beleidigt fühlen. Scheint mir hier eine weibliche Form eines Trollbots gewesen zu sein.

  • Das ist jetzt ein schwieriges Thema. Klingt ja so, als wären die Frauen selbst schuld, wenn sie zu wenig Gehalt verlangen.

    Ich habe bis vor kurzem in der gleichen Firma gearbeitet, wie meine Frau.

    Meine Frau wurde bevorzugt eingestellt und war quasi "strong buy", ich nur "buy" (habe ich danach von einem Gesprächsteilnehmer gehört, nachdem wir paar Monate zusammen gearbeitet haben und ein Vertrauensverhältnis hatten). Und nicht um die Frauen-Quote zu erfüllen oder weil sie billiger war, sondern weil sie persönlich einfach besser unterwegs ist und die Menschen auf eine weiche Art "berührt" (und lenkt ;)). Ich bin mehr Modell Dampf-Ramme ^^. Das Klischee, dass Frauen den Fokus mehr auf der emotional / sozialen Ebene haben, erfüllt sie total -> und lebt es als Stärke! Trotzdem kennt sie Ihren Wert und weiß wie das Spiel funktioniert.

    Wir wurden beide um 5k im Jahr "gedrückt" und ich habe gerade mal 5% mehr Gehalt bekommen, weil ich deutlich mehr praktische Erfahrung und dadurch etwas besseren Marktwert habe. Fanden wir beide fair :thumbup: In der Vergangenheit hat sie sogar mal mehr netto/Stunde gehabt, weil sie einfach besser verhandelt hat und etwas Glück ist natürlich auch immer dabei!


    Eine Frau in der IT, mit min 5 Jahren Erfahrung muss aus meiner Sicht in München keinen Job unter 70-80k annehmen, es sei denn wir reden von Teilzeit / 35h-Woche.

    Aber warum soll der AG ihr 80 geben, wenn sie vorsichtig und verschüchtert mit großem Fragezeichen im Gespräch ne 50 aufruft? Das gilt für Mann, genauso wie für Frau. Eine Bekannte hat mit Ende 20 im Management >>100k verdient --> weil sie es einfach drauf hat und Vollgas gegeben hat! Ja, es sind (noch?) weniger Frauen als Männer, aber ich habe diverse in meinem Dustkreis, die "mehr drauf haben" als ich und mehr Kohle verdienen. Und bei den älteren, die "nebenbei" noch ne family managen / gemanaged haben, zieh ich echt den Hut! Frauen geben einfach mehr in der Familie als Männer, ist ja auch rein biologisch schon vorgegeben.


    Auf der anderen Seite kenne einen Mann, der in München, mit 5Jahren mehr Erfahrung als ich, in gleicher Position keine 60k im Jahr verdient. Soll ich Mitleid haben? Oder ist der einfach "eine Weich-Wurst" und seine Frau (übrigens die feministische Ärztin) ist die arme Maus, die vom bösen System untergebuttert wird (10 Jahre jünger ist, aber mehr Asche macht und tariflich das gleich wie "die Penis-Träger" Kollegen verdient)??


    Es ist gerade viel im Wandel und es gab nie größere Chancen wie heute! Die verkalkten Strukturen / Vetternwirtschaft sind einfach ineffizienter als "multinational T-shaped agile-minded teams". Und das Internet / die Vernetzung schaft Raum, diese zu verbinden und "die Power auf die Straße zu bringen".


    Natürlich ist das Scheiße, wenn man merkt, dass man in einem Laden "gedisst" und klein gehalten wird. Hab ich selbst mehrfach durch, trotz weißer Haut und Penis. Und natürlich ist es Arbeit, sich ein Netzwerk aufzubauen und sich eine andere Stelle zu suchen. Aber man/frau hat doch nur die Wahl zwischen:

    - weiter "sch**ße fressen" (plus optional sich drüber aufzuregen)

    - sich ein anderes Spielfeld zu suchen

    und muß sich entscheiden!


    Aus meiner Sicht haben Frauen folgende Nachteile, die nicht wegzudiskutieren sind und die es in einer Partnerschaft oder Gesellschaft aufzufangen / auszugleichen gilt:

    - von Arschlöchern / unerzogenen Bastarden dumm angelabert oder begrabscht zu werden (kriminelle :!:)

    - Unterdrückung/Versklavung durch idiologisch verblendete Idioten die auf die europäischen Werte und unser Grundgesetz sch**ßen (auch kriminelle :!:)

    - durch Klischees in der Entwicklung beeinträchtigt zu werden (Mädchen sollen mit Puppen spielen, etc)

    - im Monatstakt 1-2 Tage mit etwas weniger körperliche Leistungsfähigkeit

    - aus der Karriere rausgerissen werden durch Schwangerschaft, Geburt, etc

    - durch überzogene Feministinnen auf ihr Geschlecht reduziert zu werden ^^


    Isch habe fertig. :D

  • Es gibt keine "Doktortitelin"

    Hat auch niemand behauptet

    Zitat: "Sie ist Ärztin" und "Doktorin".


    Sie ist keineswegs "Doktortitelin".


    Zu Doktorin siehe Duden (https://www.duden.de/rechtschreibung/Doktor).

    Persönlich könnte ich auf die künstliche, weibliche Form gut verzichten und tue das auch in aller Regel.

    Aber wenn mir bekannt ist, dass "sie" Wert darauf legt, dann meinetwegen. Kostet nichts.

  • Hab nen ziemlich großen (meine Frau würde sagen zu großen;)) weiblichen Bekanntenkreis, mit denen ich klasse auskomme. Durch die Bank sind die alle korrekt, aufrichtig und man kann gut über alles reden.


    Es gibt natürlich auch berechtigte Klagen. Aber ich denke auch dass in dieser Sache (wie in anderen auch) mittlerweile leider bei einigen eine extrem große Empfindlichkeit eingezogen ist und dass es die nervigen sind die am lautesten lärmen und oft leider zuviel Gehör bekommen.

    Einige (nicht alle, nichtmal die Mehrheit!) nutzen (wie in anderen Themen auch) dass man sich durch Beleidigtsein, Fingerzeigen, Anschuldigen, Schwingen der Moralkeule billige Vorteile verschaffen kann.


    Da nehmen sich die Geschlechter nichts, billige Vorteile nehmen auch bei den Frauen etliche gerne mit und geben sich dabei noch moralisch.


    Alles in allem scheint mit die Diskussion nicht mehr arg konstruktiv, sondern zunehmend getrieben von "wer kann was für sich rausholen".

    Das wiederum trifft momentan auf viele gesellschaftliche Diskussionen zu.

    "Calm seas never made a good sailor"

    "Es gibt nichts Schöneres als einen warmen Regen nach einer kalten Dusche"

  • Zur technischen Umsetzung. Man könnte das auch anders realisieren. In Ländern mit einer funktionierenden Kontakverfolgung müsste man einfach allen Kontakten eines wahrscheinlichen Superspreaders das Angebot machen, sie 24/7 zur Beobachtung ins Krankenhaus zu nehmen. Wenn Du den ersten Fall geschickt auswählst, hast Du bestimmt eine Trefferquote von 20%, die dann tatsächlich an Covid19 erkranken. Und das genze ethisch bedenkliche Klimbims ist vom Tisch. Diejenigen, die nicht 4-5 Tage nach vermuteter Infektion PCR-positiv werden, schickst Du dankend nach Hause und hast ca. 500 EUR pro Kopf versenkt (Bett und 2xtäglich einen PCR-Test). Dafür kommt Dir dann hinterher keiner mehr dumm, und Du kannst mit der Studie überall hin.


    Balkenchart

  • Server bricht wegen hoher Nachfrage nach Kirchenaustritten in Köln zusammen.


    Ein Auslöser ist der Skandal vom Erzbischof von Köln


    "Das Kölner Amtsgericht hat am Freitag von einem Serverzusammenbruch berichtet. Schuld war das große Interesse an Terminslots, um aus der Kirche auszutreten. Bis zu 5000 Menschen sollen gleichzeitig versucht haben, die Seite aufzurufen."


    https://www.welt.de/vermischte…ch-Kirchenaustritten.html