Etwa 50% des Bundeshaushalt ist der Etat für Arbeit, Soziales und Familie.
schöne Anleihe
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Und der soll ja wachsen, Stichwort Kindergrundsicherung.
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Etwa 50% des Bundeshaushalt ist der Etat für Arbeit, Soziales und Familie.
"Nur" 35%: https://www.bundeshaushalt.de/DE/Bundeshaush…lt-digital.html (für 2022). Und davon fließen etwa 3/4 in die Rente, da die umlagefinanzierte Rente nicht ausreicht (zur Überprüfung im obigen Tortendiagramm auf den Haushalt klicken).
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Ich hatte letzte Woche diese Grafik gesehen und so auch noch im Kopf:
https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpo…ien/abbII13.pdf
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Dann ist natürlich die spannende Frage, woher die extremen Diskrepanzen im Sozialhaushalt (Finanzministerium: 166,2 Mrd. EUR; PDF: 248,5 Mrd. EUR) kommen, insbesondere weil der Autor des PDFs behauptet, aus der von mir verlinkten Website abgeschrieben zu haben. Die Differenz beträgt ca. 80 Mrd. EUR, während die Differenz der Gesamtausgaben nur etwa 20 Mrd. EUR beträgt.
Ein bisschen Recherche ergibt, dass im PDF der Etat des Familienministeriums nicht separat ausgewiesen wird, sondern mit dem des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zusammengefasst wird. Aber der Etat des Familienministeriums beträgt nur 12,6 Mrd. EUR, das reicht als Erklärung also nicht aus.
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woher die extremen Diskrepanzen im Sozialhaushalt
wie wäre es mit BM für Gesundheit. Das sind nochmal 50 Mrd für die Krankenkassen
das würde zu den Differenzen in etwa passen
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Ich denke Gesundheitskosten sollte man massiv kürzen.
Is auch besser fürs Klima. Je kürzer die Menschen leben desto weniger CO2 produzieren die 👍🏼
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eher eine unschöne Anleihe: ABO Energy GmbH & Co. KGaA Nachr.-IHS v.2024(2029), DE000A3829F5 von ABO Energy (ehemals ABO Wind).
Man sieht die 1. Gewinnwarnung im November und die AdHoc Meldung im Januar. Falls sie nicht insolvent werden, liegt die Rendite bei fast 100% p.a. für die Restlaufzeit.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Die Aktie hat es auch ganz schön zerbröselt:
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Ich habe keinen richtigen generellen Thread zum Thema Anleihen gefunden. Ist dieser hier richtig?
Ich überlege gerade, ob ich einen Teil des Depots auch mal in Anleihen umschichten sollte.
Die Motivation liegt darin begründet, dass diese auch ordentliche Renditen und Zinszahlen ergeben können, während sie bei Marktschwankungen nicht so hohe Ausschläge zeigen aber dafür natürlich sehr sensitiv auf Veränderungen der Marktzinsen reagieren.
Im Sinn von Diversifikation, damit man nicht so viel buddeln muss, habe ich bei JustETFs.com mal gefiltert und interessante Teile gefunden:
Beispiele:
iShares USD High Yield Corporate Bond UCITS ETF USD (Dist) - IE00B4PY7Y77 mit 7,87% Rendite
oder
iShares EUR High Yield Corporate Bond UCITS ETF EUR (Dist) - IE00B66F4759 mit 5,34% Rendite.
Gibt es grundsätzlich irgendwelche größeren Nachteile bei solchen ETFs von denen ich wissen sollte?
Hat jemand Erfahrungen?
Einzelne Anleihen hatte ich mal gekauft, allerdings nie bis Fälligkeit gehalten. -
Gibt es grundsätzlich irgendwelche größeren Nachteile bei solchen ETFs von denen ich wissen sollte?
Als generelle Vorteil kann ich mir je nach Vehikel/Anleihe erstmal vorstellen: geringere spreads, Diversifikation.
Nachteile: falls der ETF eine gewisse duration oder andere portfolio Charakteristika anstrebt, handelt er hin und her was kosten verursacht. Also zum langen halten verursacht das etf Vehikel eben kosten, was deine gekauften Anleihen als Alternative nicht tun.
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Hier gibts Infos, vor allem auch in dem letzten link der Beschreibung
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Gruseliges Szenario von Casual Finance zum internationalen Markt für Staatsanleihen:
Die Zinsen für Staatsanleihen steigen in allen Ländern unwiderruflich, weil
- langjährige Anleihen weniger Abnehmer finden (wg. Liberalisierung der Pensionsfonds)
- wegen zunehmendem Rendite-Bewußtsein der Anleger
- die Regierungen deshalb immer kürzere Laufzeiten lancieren
- deshalb jährlich immer mehr Anleihen refinanziert werden müssen und
- immer mehr niedrig verzinste Anleihen auslaufen
Alleine in den USA muss in den nächsten 12 Monaten ein Drittel aller öffentlichen Bonds refinanziert werden - das sind mehr als 10 Billionen USD (auf englisch: "more than 10 trillion Dollars").
Dazu kommen seit kurzem massive Kreditfinanzierungen für den privaten Sektor - insbesondere für die KI-Infrastruktur. Insgesamt muss 2027 in Drittel aller weltweit ausstehenden Schulden refinanziert werden.
Meine persönliche Schlussfolgerung: Das wird nicht ohne massive "financial repression" gehen. Und das wiederum ist trockener Zunder für den Gold-Preis.
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Wie positioniert man sich dafür? Gold + Goldminen Long auf jeden Fall.
Im Währungsmarkt den USD Short gegen JPY oder CNY?
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Gehört in den Lagethread. Wenn die Zinsen weiter steigen, dann wird sich irgendwann die alte Frage wieder stellen, ob das eine Auswirkung auf den Aktienmarkt hat. Wir hatten hier festgestellt, daß die oft behauptete Korrelation nicht immer gab. Aber wer weiß, vielleicht wird das der Auslöser für den Crash, den Joe so sehr herbeisehnt. Die Bewertung alleine wird es nämlich nicht sein, die sagt nur etwas über die Renditeaussichten über 10+ Jahre. Aber es erhöht sich ja auch die Zinslast für die Unternehmen und bremst Investitionen.
Wie positioniert man sich dafür? Gold + Goldminen Long auf jeden Fall.
Auf jeden Fall? Klassischerweise gelten hohe Realzinsen als kontraproduktiv für Gold. Schon klar, die bereits hohe Staatsverschuldung wird dadurch schwieriger zu handhaben.
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Etwas höhere Zinsen bei zeitgleich höherer inflation ist für die Unternehmen besser als beides sehr niedrig.
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Wie positioniert man sich dafür? Gold + Goldminen Long auf jeden Fall.
Im Währungsmarkt den USD Short gegen JPY oder CNY?
Womit ich rechne, ist eine massive finanzielle Repression, also der Versuch der Regierungen, eine negative Realverzinsung zu erreichen. (Genau das wäre gut für Gold und Goldminen.) Wenn die Zinsen technisch tief gehalten werden, bleibt als Ventil nur eine Währungs-Abwertung. Da sind wir dann bei deinen Währungs-Shorts.
Das Problem ist - wie das Video zeigt - aber länder- und währungsübergreifend. Die einzige Währung, die mir als "safe haven" einfällt, wäre der CHF. Den CNY kann ich nicht beurteilen. Bleibt die Frage, welche von den betroffenen Währungen es am meisten zerlegen würde - womöglich mit Billigung oder Unterstützung der Regierungen. (Trump z.B. wollte ja einen niedrigeren USD, um die US-Exporte anzukurbeln.) Ich weiß nicht, ob man in so einer Situation eine Art "Währungs-Rangordnung" erstellen kann.
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witchdream danke für das Video.
Indirekt beschreibt das Video auch, warum das Schiller KGV seit langem über dem langjährigen Durchschnitt liegt. Das Geld für Pensionsfonds ist von Bonds in den Aktienmarkt geströmt. Deutschland geht als Wirschaftsmacht jetzt erst diesen Weg. Da wird zukünftig also noch mehr Liquidität in den Aktienmarkt wollen. Das meiste über ETFs. Damit bezahlen die heute 30-jährigen die aktienbesitzenden Boomer doppelt. 1. über die Rentenumlage, 2. indem sie den Boomer die Aktien abkaufen. Boomer ohne Aktien gehen bei 2. ganz leer aus. 1. wird wegen der Demografie nicht mehr wie in der Vergangenheit funktionieren.
Bei Währungen kann ich noch den Singapore Dollar neben dem CHF in die Diskussion werfen.
Physisches Gold, gut versteckt und ohne dass der Staat davon weiß, könnte einen staatlichen Zugriff (z.B. Vermögenssteuer) erschweren. Aber die Frage bleibt, wie man in der Zukunft mit dem Gold Waren kaufen kann (denn nur dafür macht es Sinn zu sparen, nicht um "reich" zu werden oder um des sparens Willen).
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witchdream danke für das Video.
Indirekt beschreibt das Video auch, warum das Schiller KGV seit langem über dem langjährigen Durchschnitt liegt. Das Geld für Pensionsfonds ist von Bonds in den Aktienmarkt geströmt. Deutschland geht als Wirschaftsmacht jetzt erst diesen Weg. Da wird zukünftig also noch mehr Liquidität in den Aktienmarkt wollen. Das meiste über ETFs. Damit bezahlen die heute 30-jährigen die aktienbesitzenden Boomer doppelt. 1. über die Rentenumlage, 2. indem sie den Boomer die Aktien abkaufen. Boomer ohne Aktien gehen bei 2. ganz leer aus. 1. wird wegen der Demografie nicht mehr wie in der Vergangenheit funktionieren.
Bei Währungen kann ich noch den Singapore Dollar neben dem CHF in die Diskussion werfen.
Physisches Gold, gut versteckt und ohne dass der Staat davon weiß, könnte einen staatlichen Zugriff (z.B. Vermögenssteuer) erschweren. Aber die Frage bleibt, wie man in der Zukunft mit dem Gold Waren kaufen kann (denn nur dafür macht es Sinn zu sparen, nicht um "reich" zu werden oder um des sparens Willen).
Norwegische Kronen sehen nicht verkehrt aus.
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Das Geld für Pensionsfonds ist von Bonds in den Aktienmarkt geströmt.
das geht nicht. Bonds bleiben Bonds, Aktien bleiben Aktien, und Geld bleibt Geld. Es wird nur getauscht, weswegen es beispielsweise "Stock Exchange" heisst. Du willst Deine Bonds tauschen? Kannst Du, aber jemand muss Dir die Bonds abnehmen - wer? Die Bonds verschwinden nicht und das Geld/bonds/aktien stroemen nirgendwo hin, es wird getauscht. In der Gesamtheit ist es egal ob X oder Y die Bonds haelt, aber irgendewer muss es tun. Angebot und Nachfrage diktieren den Preis. Wie schon 100fach gesagt, man muss die Wahrheit immer wiederholen, denn auch der Irrtum wird gepredigt, und zwar von der Mehrheit.
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das geht nicht. Bonds bleiben Bonds, Aktien bleiben Aktien, und Geld bleibt Geld. Es wird nur getauscht, weswegen es beispielsweise "Stock Exchange" heisst. Du willst Deine Bonds tauschen? Kannst Du, aber jemand muss Dir die Bonds abnehmen - wer? Die Bonds verschwinden nicht und das Geld/bonds/aktien stroemen nirgendwo hin, es wird getauscht. In der Gesamtheit ist es egal ob X oder Y die Bonds haelt, aber irgendewer muss es tun. Angebot und Nachfrage diktieren den Preis. Wie schon 100fach gesagt, man muss die Wahrheit immer wiederholen, denn auch der Irrtum wird gepredigt, und zwar von der Mehrheit.
Bonds entstehen, wenn ein Staat oder eine Firma sich Geld besorgt. Bonds verschwinden, wenn sie bei Fälligkeit ausbezahlt werden oder notleidend werden. Die Geburt von Aktien heißt IPO. Das Sterben von Aktien heißt entweder Aktienrückkauf (langsames Dahinsiechen) oder Insolvenz (plötzlicher Tod). Nicht jeder neu aufgelegte Bond oder jede neu gedruckte Aktie wird gekauft.
Wenn Pensionsfonds ihr frisch eingesammeltes oder durch Fälligkeit/Aktienrückkauf erhaltenes Geld nicht in neuaufgelegte Bonds, sondern in IPOs steckt, so nennt man das "Das Geld für Pensionsfonds ist von Bonds in den Aktienmarkt geströmt."
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