Zitaterhaltenes Geld nicht in neuaufgelegte Bonds, sondern in IPOs steckt
ja, wenn Geld ungueltig wird, oder Bonds faellig werden "verschwindet" das asset. Beim faellig werden von Bonds bekommt der Bond besitzer das Geld, welches er vorher gegeben hatte zurueck. Es wird quasi "zurueck getauscht". Der Ex-bond holder bekommt das Geld, und der Schuldner wird seine Schulden los (er bekommt den abgelaufenen Schuldschein zurueck, mit dem er nichts anfangen kann, also wird er vermutlich "zerstoert" - er "verschwindet").
Und das "erhaltene Geld" bleibt Geld, auch dann wenn Du es in IPO's "steckst" - was nicht getan wird. Da sind zwischen den IPOs keine Geldscheine. Sondern Marktteilnehmer X gibt Geld und erhaelt IPO's von Marktteilnehmer Y. Das Geld bleibt Geld, es hat nur den Besitzer gewechselt.
Es ist eigentlich vollkommen offensichtlich, dennoch, es ist so ueblich geworden, dass auch hier malwieder geglaubt wird, es wuerde Geld hinein "gesteckt" werden - was natuerlich nicht richtig ist. Winter hat darauf hingewiesen, dass es den meisten durchaus bewusst ist, es ist einfach nur Sprachgebrauch. Ich bin mir da anderer Meinung. Alleine, dass Tante_Nr_69 mir das erklaert und es in diesem Fall spitzfindig falsch ist, zeigt mal wieder, dass nicht zuende gedacht wird, richtig angefangen und zum schluss... doch wieder Geld hinein "gesteckt". Wenn es nur Sprachgebrauch waere, dann nicht hier, da es ja offenkundig eine Erklaerung sein sollte.