Swatch Group - Hidden Value?

  • Was haltet ihr von Swatch? Zu Swatch gehören unter anderem Omega, Harry Winston (ähnlich wie Tiffanys), Longines und noch ein paar andere Marken. Swatch ist zudem der größte Hersteller von mechanischen Uhrwerken (ETA).

    Der Marktwert liegt aktuell bei ca. 9 Mrd. CHF. Durch die Abhängigkeit von China ist der Kurs stark gefallen.

    In der Vergangenheit lag der Jahresüberschuss im Schnitt um die 800 Mio. CHF (mal mehr, mal weniger).

    Das HJ 24 war sehr schwach. Nur ca. 150 Mio. CHF Überschuss nach Steuern.

    Das EK liegt aktuell bei 12,1 Mrd. CHF. Der Goodwill (1,35 Mrd. CHF) wird hierbei sogar vom EK abgezogen (nach Schweizer GAAP). Also ein sehr konservativer Wert.

    KBV: ca. 0,74.

    Ca. 1/3 der Vorräte bestehen aus Edelmetallen (Gold und Diamanten). Der Wert des Goldbestandes hat sich durch die Steigerungen des Goldpreises stark erhöht (wird aber nicht bilanziert). Nach meinen Berechnung ist der Goldbestand von Swatch heute ca. 42% mehr wert, als er in den Büchern steht.

    Berechnet habe ich es mit den Angaben aus dem letzten Earnings-Call.

    Zudem ist ein Großteil der Immobilien im Besitz. Laut Swatch Angaben liegt der Fair Value der eigenen Immobilien bei 4 Mrd. CHF. Bilanziert werden sie aber nur mit 1,8 Mrd. CHF.

    Hauptproblem bei Swatch ist der CEO (Mitglied der Eigentümerfamilie), der häufig im Clinch mit Analysten liegt. Größere Ausschüttungen wird es wohl nicht geben. Man muss auf einen besseren Nachfolger warten. Für mich ist Swatch eine Wette auf China, ohne das ich in eine chinesische Aktie investiere.

    Warte aktuell noch auf tiefere Kurse.

    Nachträgliche Anmerkung:

    Im HJ 24 hat Swatch eigene Aktien im Wert von ca. 50 Mio. CHF gekauft.

    Die Familie Hayek (größter Aktionär) hat Aktien im Wert von ca. 45 Mio. CHF gekauft.

    Die EK-Quote liegt aktuell bei ca. 85%.

    A nation which can prefer disgrace to danger is prepared for a master and deserves one.

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Swatch_Group

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Bin großer Omega Fan, aber habe keinen Drang in die AG zu investieren.

    Und dieser Zirkus mit der Moonwatch Kollektion war für Omega alles andere als förderlich fürs Image.

    https://www.swatch.com/de-de/bioceram…collection.html

    Die Moonswatch finde ich nicht so schlimm. Der Store bei mir um die Ecke ist immer ganz gut besucht.

    Lindt ist in dem Governance-Ranking auch recht weit hinten. Dementsprechend würde ich das ganze nicht überbewerten.

    Aber das Management ist definitiv ein Problem. Und der Aufsichtsrat ist am Ende natürlich nicht wirklich unabhängig.

    A nation which can prefer disgrace to danger is prepared for a master and deserves one.

  • Die Moonswatch finde ich nicht so schlimm. Der Store bei mir um die Ecke ist immer ganz gut besucht.

    Im Omega Store fühle ich mich auch (zu) wohl, deswegen muss ich mich fern halten 💸😇

    Zur Moonswatch Aktion stand in Hamburg die Warteschlange zum Swatch Store bis auf den Marktplatz. Bei eBay gingen die Teile ja für ein paar Tage für Mondpreise weg :D

    Vielleicht springt ja im Verfahren gegen Apple was raus *hüstel*

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Aber ja, wenn sich der Kurs halbiert kann man nochmal evaluieren.

  • Das ist auch so ein Swen-Lorenz-Kracher, der hier schon die Reißleine gezogen hat. Siehe (hab's nicht gelesen):

    https://www.undervalued-shares.com/reports/invest…-till-break-up/

    Nichts für mich, Large Cap, teure Schweiz, und der versteckte Wert soll in den Luxusuhren (Omega) liegen, für die ich kein Verständnis habe. Vielleicht werden solche Uhren einmal die neuen Briefmarkensammlungen.

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • Das ist auch so ein Swen-Lorenz-Kracher, der hier schon die Reißleine gezogen hat. Siehe (hab's nicht gelesen):

    https://www.undervalued-shares.com/reports/invest…-till-break-up/

    Nichts für mich, Large Cap, teure Schweiz, und der versteckte Wert soll in den Luxusuhren (Omega) liegen, für die ich kein Verständnis habe. Vielleicht werden solche Uhren einmal die neuen Briefmarkensammlungen.

    Ich investiere eigentlich auch nicht in Large Caps und wenn solche Leute wie S. Lorenz über eine Aktien schreiben, ist das tatsächlich ein eher schlechtes Zeichen.

    Das Uhren die nächsten Briefmarken werden, halte ich für eher unwahrscheinlich, da man mit Uhren immerhin noch angeben kann. Aber die Nachfrage kann natürlich trotzdem sinken. Das sieht man ja gerade in China. Eine teure Uhr ist am Ende keine Notwendigkeit.

    Mir ist der aktuelle Kurs auch noch zu hoch für einen Einstieg, allerdings halte ich das Risiko eines großen Verlusts bei der Finanzsituation für eher gering. Für Schweizer Verhältnisse ist die Aktie auch eher günstig.

    A nation which can prefer disgrace to danger is prepared for a master and deserves one.

  • Ja, relativ gesehen schon. Ich finde es gut, daß jemand mal wieder neue Investmentideen hier reinbringt, bitte nicht mißverstehen! Für mich wären sie nach Deinen Angaben zum (normalisieren) Ertragswert (noch) zu teuer, gerade für ein wider Erwarten doch zyklisches Unternehmen. Der Zerschlagungswert hilft einem wohl nur, wenn dieses Szenario Realität wird. Wenn es lediglich am aktuellen CEO hinge, könnte man das aussitzen. Aber die Erbenfamilie dürfte auf der HV das Sagen haben, d.h. ohne deren Willen geht nichts. Ob die jemals die Axt an ihr Erbe anlegen werden (bzw. ob der Börsenkurs für die relevant ist)? Die gleiche Frage wie bei der Porsche Holding.

    Ich habe es mir nicht angeschaut, aber die Bewertung der Luxusmarken wird wahrscheinlich so eine Sache sein, wie ermittelt man die? Gezahlte Preise aus der PE-Blase? Zumal die zuletzt alle unter Druck gekommen sind. Dann wird es doch zu einem bloßen Peergroup-Vergleich: die anderen sind aber teurer! (Zumal die auch noch besser sind, und zuletzt ja auch alle unter Druck gekommen sind, vermutlich aus dem gleichen Grund, weil der Markt merkt, dass die reichen Chinesen doch nicht immer Geld haben?)

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • Das Wachstumspotenzial der Swatch Group dürfte nach 20 Jahren ziemlich ausgelutscht sein, d.h. jetzt geht es eher um das Ernten der Gewinne.

    Sowohl die Dividenden-Rendite als auch die Shareholder-Yield betragen aktuell 3,6%.

    Die Bewertungskennzahlen liegen im billigsten Drittel, aber schon ziemlich mittig. Riesige Kurssprünge aufgrund einer mean-reversion würde ich da nicht erwarten.

    Übernahme-Fantasie angesichts der Eigentümer-Struktur auch eher mau.

    Das kann sein, dass man da 10 Jahre lang genau 4% Dividende einfährt, mehr nicht. Das Geschäftsfeld mag glamourös sein, aber bei der Aktie sehe ich das nicht.

    edit: Die von Acheron eingangs gemeldeten Aktienrückkäufe und Insiderkäufe sehe ich bei SimplyWallstreet (noch) nicht. Das würde natürlich ein bißchen Pep reinbringen. Hast du da eine Quelle?

  • https://www.swatchgroup.com/sites/default/…t_2024_de_3.pdf

    Unter Seite 11 sieht man die Aktienrückkäufe (Netto: 49 Mio. CHF).

    Die Insiderkäufe kann man auf folgender Seite einsehen:

    https://www.ser-ag.com/de/resources/n…sactions.html#/

    04.10.24: 14,3 Mio. CHF

    16.07.24: 10,9 Mio. CHF

    15.07.24: 20,6 Mio. CHF

    A nation which can prefer disgrace to danger is prepared for a master and deserves one.

  • Nur mal so am Rande :whistling::

    The Sweet Illusion of Insider Ownership and What Really Matters

    Looking Beyond the Sugar to Discover the True Ingredients of Successful Returns

    https://open.substack.com/pub/treasurehu…sider-ownership

  • Das ist leider schon fragwürdig, was den Zuckerkonsum angeht. Für die reine Gewichtszunahme unter den angenommenen Bedingungen mag das stimmen, für andere gesundheitliche Auswirkungen eher schon nicht. Der Vergleich passt aber insofern, als dass es in der Medizin oft widersprechende Studien gibt, und es auch darauf ankommt, was (und wie!) überhaupt gemessen wird. Einzelne Studien sind mit Vorsicht zu interpretieren.

    Wenn man nur die letzten 10 Jahre betrachtet, könnte man im US-Markt wahrscheinlich auch zum Schluss kommen, das hochbewertete Large Caps zu kaufen eine der besten Strategien ist?! Da scheint vieles anders gewesen zu sein als früher.

    Bezüglich der Aktionärsstruktur habe ich auch schon (mehrere) gegenteilige Studien gelesen. Wobei es insofern wundert, wenn Familienunternehmen langfristig besser abschneiden sollten, als sie doch meist konservativer finanziert sind. Vielleicht müsste man auch einfach nur die nächste Rezession mitreinnehmen, bei der jene dann überleben und die anderen nicht oder nur stark verwässert?

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • Nur mal so am Rande :whistling::

    The Sweet Illusion of Insider Ownership and What Really Matters

    Looking Beyond the Sugar to Discover the True Ingredients of Successful Returns

    https://open.substack.com/pub/treasurehu…sider-ownership

    Wenn du schon auf Beiträge verweist, die "empirische" Untersuchungen zitieren, dürftest du am Ende doch gar nicht aktiv investieren, sondern müsstest einen Index wie den S&P 500 kaufen und halten. Das ist ja aber nicht der Sinn des Forums, oder? Es wurde ja öfters gezeigt, dass der Großteil der Investoren kein Alpha generiert (zumindest langfristig).

    Das Insiderkäufe und die Aktionärsstruktur im Ganzen nicht unbedingt positiv sein müssen, ist selbstverständlich.

    Ich würde Swatch ja auch nicht blind kaufen, weil die Hayeks kaufen und diese mehr als 40% der Stimmrechte kontrollieren. Es ist ja die Kombination aus mehreren Faktoren. Und Aktienrückkäufe bei niedrigen Kursen, finde ich nicht verkehrt. Macht Buffett ja auch.

    A nation which can prefer disgrace to danger is prepared for a master and deserves one.

  • Bei Swatch tut sich was.

    Steve Wood, ein aktivistischer Aktionär, ist eingestiegen und versuchte auf der HV in den Verwaltungsrat gewählt zu werden. Die Hayek-Familie konnte dass verhindern - Wood behauptet dies sei nicht rechmäßig.
    Da es Inhaber- und Namensaktien gibt ist das ganze etwas vertrackt. Genaueres gibts z.B. hier:

    Swatch verwehrt aktivistischem Investor den Sitz im Verwaltungsrat
    Der US-Investor Steven Wood will in den Verwaltungsrat von Swatch einziehen. Er scheiterte auf der Generalversammlung des Schweizer Uhrenkonzerns – will sich…
    www.wiwo.de


    Desweiteren scheint Hayek ein Delisting durchführen zu wollen. ChatGPT schreibt dazu:

    Ein wiederkehrendes Thema ist, ob die Hayek-Familie Swatch von der Börse nehmen könnte. CEO Nick Hayek sorgte im Herbst 2024 für Schlagzeilen, als er in einem Medieninterview mitteilte, man habe stets gesagt „es wäre schön, das Unternehmen von der Börse zu nehmen“cash.ch. Tags darauf dementierte er aber einen konkreten Plan (u.a. gegenüber der NZZ). Fakt ist: Die Hayeks kontrollieren rund 26 % des Kapitals und ca. 43 % der Stimmrechtecash.ch. Inoffiziell räumt Analyst Patrik Schwendimann (Zürcher Kantonalbank) ein: „Die Familie Hayek würde die Swatch Group sofort von der Börse nehmen, wenn sie könnte“cash.ch.

    In der Praxis blockieren zwei Fakten: Erstens würde eine Privatisierung (ca. CHF 8 Mrd. Kaufpreis) erhebliche Mittel erfordern, die die Familie nicht aufbringen kann oder verschulden willcash.ch. Nicolas Hayek senior hatte in der Vergangenheit mehrfach eigene Aktien zurückgekauft, doch eine vollständige Übernahme ist derzeit zu teuer. Zweitens erscheint die Aussicht, externe Großaktionäre zu gewinnen, gering – Schwendimann schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Delisting-Offerte als „unter 10 %“ eincash.ch.

  • Also eigentlich nichts neues. Hayek ist ein absolut unfähiger Manager. Das einzig positive in seiner bisherigen Laufbahn war die Übernahme von Harry Winston. Die Aktionäre werden von Hayek wie Dreck behandelt. Zum Abschluss der Analystenkonferenz im letzten Halbjahr hat er wenn ich mich Recht erinnere gesagt, dass dieses Ergebnis (sehr schlecht) immerhin sehr leicht zu toppen sei. Die Aktie steht mittlerweile auf einem Niveau von 2009! Und jedes Jahr sagt er, dass die Zukunft rosig ist.

    Seit meinem letzten Posting gab es auch nochmal ordentliche Insiderkäufe. Ein Aktienrückkaufprogramm gibt es allerdings nicht.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    A nation which can prefer disgrace to danger is prepared for a master and deserves one.

  • In der Tat sieht das interessant aus.
    Hier eine schnelle Betrachtung von 2002 bis 2024/2025:

    Kurs: 131,6 CHF
    KGV: 35,3 (Marge nur 2,87%)
    KPV: 7,9 (durchschnittliche Marge von 12,83%)
    KBV: 0,56
    KBV2 (nur immaterielle Vermögensgegenstände): 0,57
    KBV3 (kurzfristiges Umlaufvermögen - alle Schulden): 0,83
    Dividendenrendite: 3,4%

    Stören tut die zweitschlechteste Marge seit dem Jahr der Pandemie 2020 (-0,9%).
    10% scheint aber nicht unrealistisch bezogen auf die jüngere Vergangenheit. ==> KGV 10

    Das KBV3 bedeutet, dass man 1 € bekommt und nur 83 Cent dafür bezahlt, also 17 Cent geschenkt.
    Den Rest des Umlaufvermögens (4 Mrd CHF) bestehend (Gebäude, Fabriken, keine Ahnung) gibt es vollkommen kostenlos dazu.

    Ein Going Private scheint zum aktuellen Börsenkurs nicht unattraktiv.

    3.) Gib nie mehr für einen Erwerb aus, als absolut nötig
    16.) Geschäft ist Geschäft (... bis sich ein besseres anbietet)
    218.) Kauf nie ohne zu wissen, was Du kaufst

  • Das KBV3 bedeutet, dass man 1 € bekommt und nur 83 Cent dafür bezahlt, also 17 Cent geschenkt.

    So etwas ähnliches sagt mein inneres Ferengi-Milchmädchen auch immer mal wieder. Das Problem ist hier, dass der Buchwert aus den Anschaffungs- oder Herstellungskosten herkommt, aber wenn du die Kapitalrendite nicht erzielst, bzw deine Ware nicht loswirst, dass hohe Anschaffungskosten eher ein Problem sind.

    Und der Liquidationswert ist auch häufiger mal im einstelligen Prozentbereich vom Buchwert.

    "Die Nationalökonomie ist die Metaphysik des Pokerspielers"

    (Kurt Tucholsky)

  • Ist bei Swatch nicht der Investmentcase, dass der Liquidationswert hoch ist wegen der Vorräte einschließlich Goldbeständen, und gerade letzteres vielleicht sogar noch wertvoller ist als bilanziell ausgewiesen? Steven Wood hatte das einmal in einem Podcast erklärt. Aber Swatch verliert glaube ich im High end Bereich auch Marktanteile, oder nicht? Der Rest dürfte durch die Smartwatches schon ziemlich unter Druck gekommen sein, so dass die Rückkehr zu früheren Margen etwas fraglich erscheint.

    In "unserer Demokratie" werden keine Minderheiten unterdrückt oder zum Schweigen gebracht (Boris Pistorius). Sondern die Mehrheit.
    "Unsere" Demokratie verhält sich zur Demokratie wie Transfrauen zu Frauen.

  • Ist bei Swatch nicht der Investmentcase, dass der Liquidationswert hoch ist wegen der Vorräte einschließlich Goldbeständen, und gerade letzteres vielleicht sogar noch wertvoller ist als bilanziell ausgewiesen? Steven Wood hatte das einmal in einem Podcast erklärt. Aber Swatch verliert glaube ich im High end Bereich auch Marktanteile, oder nicht? Der Rest dürfte durch die Smartwatches schon ziemlich unter Druck gekommen sein, so dass die Rückkehr zu früheren Margen etwas fraglich erscheint.

    Ja, Swatch sitzt auf einer großen Menge Gold, welches zu niedrigen AK in der Bilanz steht. Die hohen Vorräte sind anscheinend auf Gold, Diamanten und andere Produktionsmaterialien zurückzuführen. Man sitzt also nicht auf unverkauften Uhren. Hinzu kommt noch Immobilieneigentum im Milliardenbereich, welcher laut eigenen Angaben deutlich unter dem FV in den Büchern steht (zu den AK). Der FV sollte also deutlich über dem Buchwert stehen. Und am Ende gehe ich davon aus, dass das auch der Mindestpreis wäre den die Hayeks aufbringen müssten bei einem Delisting.

    A nation which can prefer disgrace to danger is prepared for a master and deserves one.

  • Ja, Swatch sitzt auf einer großen Menge Gold, welches zu niedrigen AK in der Bilanz steht. Die hohen Vorräte sind anscheinend auf Gold, Diamanten und andere Produktionsmaterialien zurückzuführen. Man sitzt also nicht auf unverkauften Uhren. Hinzu kommt noch Immobilieneigentum im Milliardenbereich, welcher laut eigenen Angaben deutlich unter dem FV in den Büchern steht (zu den AK). Der FV sollte also deutlich über dem Buchwert stehen. Und am Ende gehe ich davon aus, dass das auch der Mindestpreis wäre den die Hayeks aufbringen müssten bei einem Delisting.

    Kann man diese Unterbewertung denn irgendwie quantifizieren gegenüber dem ausgewiesenen Buchwert?

    Gold steht nicht gerade niedrig mit Verlaub.

    Klingt doch nach einem Hebel (oder Unterbewertung auf die Unterbewertung) auf die theoretische Unterbewertung, wie ich oben schrieb.
    Ändert natürlich nichts an miesen Margen und einer Branche die eigentlich schon wieder im Wandel ist...

    3.) Gib nie mehr für einen Erwerb aus, als absolut nötig
    16.) Geschäft ist Geschäft (... bis sich ein besseres anbietet)
    218.) Kauf nie ohne zu wissen, was Du kaufst