Die Straße von Hormus wird wann wieder frei befahrbar sein 27
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Wisdom of the Crowd. Wie lange wird die Sperrung der Straße von Hormus dauern?
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Wie ich es schon geschrieben habe: Eine Verminung der Straße vom Hormuz wäre aus multiplen Gründen vor allem auch zum Schaden des Irans selber. Die würden sich wirtschaftlich ins Abseits schießen, weil sie selber 90% ihres Öls durch die Straße exportieren, dass in dass ihr nächstes Problem eher eine Hyperinflation wäre, anstatt wie man den Krieg weiterführt. Politisch im übrigen auch, da sie sich mit halb Asien anlegen.
Ich vermute eher, dass bzgl. der Straße von Hormuz und der Insel Kharg eine Art Patt entstehen wird: Iran schließt die Straße nicht für andere, und die USA lassen Kharg in Ruhe.
Ergänzend: Wenn der Iran die Straße von Hormuz verminen würde, also auch ihren eigenen Export verhindern würde, dann könnten die USA am nächsten Tag mit dem Krieg aufhören: Der Iran ist ohne Ölexporte wirtschaftlich nicht überlebensfähig, die Amis und die Golfstaaten müssten nur abwarten bis der Staat zusammenbricht.
Öltechnisch sind die USA selber autark, Europa wird sich irgendwie mit Ach und Krach mit Norwegischen und Libyschen Öl über Wasser halten, zur Not auch mit Russischem (Sorry, Ukraine) oder Venezuelanischem, aber die Chinesen wären erst einmal angeschmiert. Und "verantwortlich" dafür sind nicht einmal die Amis, sondern die Iraner.
Wie ich es schon geschrieben habe: Eine Verminung der Straße vom Hormuz wäre aus multiplen Gründen vor allem auch zum Schaden des Irans selber. Die würden sich wirtschaftlich ins Abseits schießen, weil sie selber 90% ihres Öls durch die Straße exportieren, dass in dass ihr nächstes Problem eher eine Hyperinflation wäre, anstatt wie man den Krieg weiterführt. Politisch im übrigen auch, da sie sich mit halb Asien anlegen.
Ich vermute eher, dass bzgl. der Straße von Hormuz und der Insel Kharg eine Art Patt entstehen wird: Iran schließt die Straße nicht für andere, und die USA lassen Kharg in Ruhe.
Schließung ist nicht deckungsgleich mit Verminung.
Faktisch ist die Straße im Moment geschlossen (in den letzten Tagen sind nur 2 griechische Tanker in einer Nacht- und Nebelaktion durchgefahren und laut anderen Berichten ein paar iranische Tanker.)
Mag sein, dass da 3-4 an anderen Tankern auch durchgefahren sind, das spielt aber faktisch keine Rolle. Tropfen auf den heißen Stein.
Deshalb meine ich ja: Es wird zum Patt kommen, oder nenne es auch Stillhalteabkommen. Die USA drohen, Kharg zu besetzen, falls der Iran weiter den Schiffsverkehr in der Straße angreift. Am Ende ist in der Frage niemand an dieser Eskalation interessiert.
Ergänzend: Wenn der Iran die Straße von Hormuz verminen würde, also auch ihren eigenen Export verhindern würde,
Guter Punkt, deswegen vermute ich, daß es nicht auf die Verminung hinausläuft. Der Iran dürfte genug andere Möglichkeiten haben, und wie Du selbst geschrieben hast, müssen sie nicht jedes Schiff in Brand setzen, das die Straße von Hormus zu passieren versucht, sondern es genügt, Angst und Schrecken zu verbreiten, indem man gelegentlich eines trifft. Die Verteidiger hingegen müssen alle Versuche abfangen.
Ich schätze auch, daß der Iran sich jahrzehntelang genau auf dieses Szenario vorbereitet hat. Die Küste ist gebirgig, da sollte man sich eingraben können mit mobilen Raketenabschußrampen, die sich schnell wieder in den Schutz zurückziehen können? Die haben ganze unterirdische "Missile Cities". Die ganze Küste ist ferner gespickt mit Schnellbooten, die sich kaum von Fischerbooten unterscheiden lassen. Die haben auch unbemannte Vehikel über und unter Wasser, außerdem Mini-Uboote. Außerdem las ich von Unterwasserabschußrampen und -marinebasen. Außerdem kann man Drohnen einsetzen. Damit kann man die Abwehrkapazität der USA erschöpfen. Das klingt für mich nicht danach, als ob man das alles mit Luftschlägen unter Kontrolle bringen könnte.
Was die Drohung angeht, die iranische Ölinfrastruktur zu zerstören oder unter Kontrolle zu bringen: Erstens hat der Iran damit gedroht, dasselbe den Golfstaaten anzutun, und wenn Du Dir die Nachrichten anschaust über erfolgreiche Schläge, z.B. auf ein Tanklager im Oman, außerhalb der Straße von Hormus, aber auch auf Raffinerien in Kuwait oder Bahrain, dann scheint das eine glaubwürdige Drohung zu sein. Zweitens, wenn Du der Ajatollah wärst, und die USA haben bereits letztes Jahr Dein Land angegriffen, sie haben Deinen Vater und Deine Familie ermordet und trachten auch Dir erklärtermaßen nach dem Leben, würdest Du Dich dann auf so einen Patt-Deal einlassen, der Dir keinerlei Garantie bietet, daß sich das Spiel nächstes Jahr nicht wiederholt? Damit ist wenig gewonnen.
Nein, Du würdest wohl in der Tat versuchen, die mitrunterziehen. Meine Forderung wäre:
DANACH wird die Straße freigegeben. Und wenn Du Dir anschaust, was sie öffentlich fordern, liegt das nicht so weit entfernt. Wie sonst soll sichergestellt werden, daß sich so ein Angriff nicht wiederholt, wie es der Iran fordert?
Trump wird sich nicht entschuldigen und auch nicht kapitulieren. Was haette er davon? Nichts! So hingegen profitieren die Amis von einem hohen Oelpreis, was wohl das eigentlich Ziel der Uebung war. Der Iran spielt eigentlich den USA damit in die Haende.
Die einen sagen, das machen die Amis immer so (Golf-Kriege und sonstige Attacken in der Region).
Andere sagen, was fuer ein genialer Schachzug von Trump, genauso genial wie seinerzeit der Krieg gegen den [Platzhalter muslemisches Land] Irak . Damals hat man noch gewusst was gespielt wird ("kein Blut fuer Oel"-gewalttaetige-Friedens-Proteste in Deutschland).
Vielleicht passt ja der "die duemmsten Bauern (Trump) erntet die groessten Kartoffeln" (Iran, der nuetlzliche Idiot, der mithilft den Oelpreis nach oben zu hieven, ohne selbst was davon zu haben), dann wiederum nutzt sich so ein Spruch ab, denn der naechste USA-Praesident wird es genauso machen.
Den Nobelpreis wird Trump dieses Jahr wohl nicht mehr bekommen? Wird Zeit dass Trump den Schweden very strongly mit Strafzoellen droht wenn sie ihm nicht den Friedensnobelpreis geben, und da wird es den Schweden wenig nuetzen darauf hinzuweisen, dass es die Norweger sind, die den Friedensnobelpreis verleihen... (edit: sagt man tatsaechlich "verleihen"? Dann muesste man ihn ja zurueck geben, "leihen" bedeutet doch "borgen"?)
Äh, da vertauschst Du was. "Kein Blut für Öl" war das, was die Linken/Pazifisten damals skandierten, aber genau darum ging es Deiner dazu alternativen Verschwörungstheorie nach ja nicht, nämlich um billiges Öl. Das nur am Rande.
Ich glaube das nicht, auch wenn es die besser erklärt. Wie woodpecker bereits schrieb: Wenn, dann geht es um Geopolitik, nämlich darum, China vom iranischen Öl abzuschneiden bzw. dieses zu kontrollieren. Nicht um einen hohen Ölpreis generell.
Daß Trump sich nicht entschuldigen und zurückziehen wird, ist schon klar. Das würde dann aber einen längeren Konflikt bedeuten. Das sind nur denkbare Möglichkeiten, keine Prognose.
Trump hat den Nobelpreis übrigens doch bereits ausgeliehen bekommen von der diesjährigen Preisträgerin.
Die Frage ist doch, welche der großen Golf-Produzenten ihre Rohölförderung am schnellsten wiederherstellen könnten, sobald sich die Schifffahrt im Persischen Golf normalisiert hat. Die größten Herausforderungen sind die beschädigte Raffinerie-Infrastruktur, die zu Engpässen bei der Rohöllagerung führt, sowie die Wiederinbetriebnahme stillgelegter Förderquellen.
Wie wir schon in diesem Krieg habe, gibt es keinen Mangel an Öl, nur an Transportmöglichkeiten.
Anzahl der abgefeuerten Raketen auf niedrigem, aber stabilem Niveau. Sieht aus, als könnten sie das sehr lange durchhalten. Der Iran greift seit gestern erstmals auch Ölfelder an, nicht mehr nur Raffinerien, Öllager und Terminals. Das ist eine weitere Eskalation und zeigt, das auch die anderen Produktionsstätten nicht sicher sind, die nicht über die Straße von Hormus angeschlossen sind.
Die Saudis haben ja die Ost-West-Pipeline. Bloß wenn man vom Roten Meer in Richtung Asien schippern will, muß man durch die Bab al-Mandab-Meerenge, wo die Huthi sitzen, die mit dem Iran verbündet sind. Die haben sich bislang noch herausgehalten. Das ist eine weitere Karte, die der Iran bei einer weiteren Eskalation evtl. spielen kann (unsicher). Derzeit fließen über die o.g. Petroline, die früher bereits von den Huthis attackiert wurde, und über die ADCOP-Pipeline der VAE (die auch im Persischen Golf mündet und dort vom Iran attackiert werden kann) zusätzliche 5 Mio. Barrel, wobei der Hafen von Yanbu im Roten Meer der Flaschenhals ist. Auch damit fehlen noch über 8 Mio. Barrel oder 8%. Die OPEC hatte zwar Reservekapazität, die aber ausschließlich bei Saudi-Arabien und den VAE liegen, das nützt also nichts. Alle anderen sind voll ausgelastet. Die Freigabe der IAE-Reserven von 400 Mio. Barrel erfolgt wohl verteilt über 4 bis 5 Monate. Aus logistischen Gründen ist das begrenzt (wohl <2 Mio., eher 1,2-1,5). Wenn die Straße länger geschlossen bleibt, ist dieses Pulver verschossen, dann trifft es uns nur umso härter. Das Angebot beim Öl ist sehr, sehr inelastisch und es wird die nächsten 6 bis 9 Monate so gut wie nichts zusätzlich auf den Markt kommen, frühestens in 9 bis 18 Monaten. Bis dahin bleibt nur Nachfragezerstörung, um den Markt ins Gleichgewicht zu bringen.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie man die Straße von Hormus sichern sollte, wenn man bedenkt, daß man nicht mit den kleinen Huthis, sondern dem ungleich stärkeren Iran zu tun hat, der sich genau darauf vorbereitet haben dürfte.
Die Future-Märkte preisen das bestmögliche Szenario ein. Viel Luft nach oben für Ölaktien.
Das gefährliche an der Situation ist: Es scheint offensichtlich, daß es keinen Plan gab. Trump dachte in der ihm eigenen Selbstüberschätzung, es würde genügen, die Führungsriege umzubringen. Nachdem das nicht geklappt hat, versucht man es mit Luftschlägen. Das wird auch nicht ausreichen. Ich glaube auch, er hatte gar nicht ernsthaft auf der Rechnung, daß der Iran die Straße von Hormus tatsächlich sperren würde, auch wenn das theoretische Risiko bekannt war. Nach einem schnellen Sieg würde das keine Rolle spielen. Klassisches Wunschdenken. Das wird auch bestätigt durch das improvisierte Krisenmanagement, zwei Wochen später beim Rest der Welt anzufragen, ob die aushelfen. Verständlicherweise sagen alle bei dieser Himmelfahrtsmission ab. Mission Impossible.
Was wahrscheinlich in Trumps Fehlkalkulation auch noch eine Rolle spielte: Die USA sind nicht vom Öl aus der Straße von Hormus abhängig, und man hat bereits einen Exportstopp für das eigene Öl erlassen. Von der Auswirkung auf die Weltwirtschaft ist man aber sicherlich nicht unabhängig. Darauf deutet auch das Zitat hin: "The United States is the largest oil producer in the world, by far, so when oil prices rise, we make a lot of money"
Ich sehe keinen Weg vorwärts und keinen zurück. Vorwärts hieße Invasion, vermutlich amphibisch (besonders gefährlich). Will keiner, und würde wohl auch dauern. Das könnte zu lange sein. Rückwärts hieße vermutlich raus aus dem Nahen Osten und in jedem Fall Blamage für Trump. Gerade bei dem nicht vorstellbar. Auch seinen eigenen Narzissmus hat er sicherlich nicht einkalkuliert. Bleibt eigentlich nur die Hoffnung auf den best deal ever.
Zu alledem kommt noch das Risiko von Angriffen auf die Ausweichpipelines und (besonders im Falle der Invasion) der Kriegseintritt der Huthis im Roten Meer. Und das alles bei schwindelerregender Bewertung an den Aktienmärkten.
Ich weiss, ob wir es uns nicht zu einfach machen, indem wir zu schnell Trumps Vorgehensweise meinen zu verstehen.
Ich denke eher, dass alles was offensichtlich erscheint, bewusst so erscheinen soll. Ich denke, so tolpatschig ist er nicht, wie er dargestellt wird. Jemand der im Immo-Bereich groß geworden ist, kennt jede Art und Technik von Deals.
Das mit Iran vermute ich als Nebelkerze.
Der weiss doch von Anfang, dass Iran kein Irak ist, dass dahinter die Chinesen und Russen sind, Er greift ja nicht Iran an, sondern hat fast ganz Asien gegen sich.
Ich weis klingt verrückt oder nach Verschwörung, aber das war nicht alles…..
Ich weiss, ob wir es uns nicht zu einfach machen, indem wir zu schnell Trumps Vorgehensweise meinen zu verstehen.
Ich denke eher, dass alles was offensichtlich erscheint, bewusst so erscheinen soll. Ich denke, so tolpatschig ist er nicht, wie er dargestellt wird. Jemand der im Immo-Bereich groß geworden ist, kennt jede Art und Technik von Deals.
Das mit Iran vermute ich als Nebelkerze.
Der weiss doch von Anfang, dass Iran kein Irak ist, dass dahinter die Chinesen und Russen sind, Er greift ja nicht Iran an, sondern hat fast ganz Asien gegen sich.
Ich weis klingt verrückt oder nach Verschwörung, aber das war nicht alles…..
Ich nehme mal die Gegenposition ein, weil ich es nicht plausibel finde zu sagen "Krieg ist so gut wie vorbei" und gleichzeitig gibt es Meldungen, die ein "wildes um sich schlagen" und noch Gegenwehr antizipieren lassen.
Der neue geistliche Führer hat Vater und Familie verloren und könnte auf eine lang angelegte Rache aus sein. Das scheint mir plausibel. Das hat auch nichts mit dem Glauben oder Mentalität zu tun, sondern das ist einfach so.
Wenn die USA den Neuen noch killen, dann könnte es klappen aber ganz so einfach ist das m.E. nicht. Der wird schon untertauchen. Am Ende werden sie ihn aber finden. Das kann eigentlich fast noch die einzige Strategie sein, die mit minimalem Aufwand möglich ist. Danach wäre wohl Ruhe, weil der Nachnachfolger sich korrumpieren lässt.
Auch ohne Bodentruppen der USA wird das nicht einfach, weil Israels Armee eben vielleicht nicht ausreicht.
Israel erledigt m.E. die Drecksarbeit für die USA, weil sie es können und die Gelegenheit sehr günstig ist.
Das ist halt wie in Gaza, da war die Gelegenheit auch sehr günstig nach dem Angriff der Hamas.
Für jemanden der sich als Friedenspräsident sieht aber Regierungen stürzt und es mit Blitzkrieg im Iran versucht, ist er einfach zu viel für den Krieg anstatt dagegen zu sein. Das Völkerrecht scheint für ihn auch nur ein fiktives Konstrukt.
Und mit Verlaub: Blitzkrieg ist einfach Sache der Deutschen
, weil die es erfunden haben. ![]()
Okay, Spaß beiseite.
Jetzt versucht er die NATO "Partner" noch zur Unterstützung zu drängen und in "seinen Krieg" einzutreten.
Und ich schreibe jetzt nicht welcher populäre Buchtitel mir zu "seinem Krieg" noch einfällt...
Ich sehe keinen Weg vorwärts und keinen zurück.
Vermutlich wird ihn am Ende die Realität bzw. die Macht des Faktischen einholen.
Die Flugzeugträger haben Probleme.
Die USS Ford hat jetzt den Rekord für den längsten Einsatz ohne Pause, Toilettenanlage versagt und es hat an bord gebrannt, wodurch jetzt 600 matrosen keine eigene kabine mehr haben.
Die USS Lincoln hat sich von 350km auf 1200 km entfernung zurückgezogen. Sie wurde angeblich von 4 Drohnen der Iraner getroffen.
Keine Garantie, dass alle diese Meldungen stimmen, da sie von Twitter sind. Aber es würde von der Logik her passen.
Den Ölpreis sehe ich allerdings entspannter. Die USA sind nicht auf Öl angewiesen. Die Israelis kaufen ihr Öl auch garantiert nicht daher. Alle anderen dürfen ja ihre Tanker fahren lassen. Von daher sollte es da keine Probleme mehr geben.
Nur dumm, dass man dem Iran jetzt in so eine gute Verhandlungsposition gebracht hat.
Da knallts bei denen !
Kommt gerade auf Twitter , wurde von grok und vielen Medien bestätigt:
”Der 🇺🇸 US Direktor des National Counterterrorism Center der hat seinen Rücktritt erklärt:
“Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unsere Nation dar, und es ist klar, dass wir diesen Krieg aufgrund des Drucks Israels und seiner mächtigen amerikanischen Lobby begonnen haben.”
Schach Matt.”
Die ursprüngliche Motivation für den Kriegsbeginn ist unabhängig von der Fehlkalkulation. Selbst wenn es hauptsächlich oder als erwünschten Nebeneffekt darum ging, China von der iranischen Ölversorgung abzuschneiden - das ändert nichts an der verfahrenen Situation.
Auch daß er ein Bully in einer Machtposition ist, andere zu erpressen, und dabei mit einer gewissen Bauernschläue vorgeht, heißt nicht, daß er sich hier nicht verschätzt hat.
Klar, das ist alles Teil eines gigantischen Täuschungsmanövers, der geniale Führer hat den Feind tief ins Reich eindringen lassen, um ihn mit einer Zangenbewegung ...
Erstmal paßt es halt zu seinem ganzen Charakter. Es ist rund. Der Begriff Narzissmus wird teils inflationär verwendet, und man soll keine Ferndiagnosen machen, aber Trump kennen wir lange und gut genug. Das ständige Reden in Superlativen, die ungenierten 180-Grad-Kehrtwendungen. Das spielt er ja seit 2016 nicht. Aber selbst wenn es alles bewußt so inszeniert wäre, der geheime Plan des Epstein-Regimes, die Welt auszuhungern oder was weiß ich: Das würde es für uns kein Haar besser machen.
Die Kriegsschiffe, die das eskortieren sollen, sitzen doch auf dem Präsentierteller. Das kann böse enden.
Wenn die USA den Neuen noch killen, dann könnte es klappen aber ganz so einfach ist das m.E. nicht. Der wird schon untertauchen. Am Ende werden sie ihn aber finden. Das kann eigentlich fast noch die einzige Strategie sein, die mit minimalem Aufwand möglich ist. Danach wäre wohl Ruhe, weil der Nachnachfolger sich korrumpieren lässt.
Sehe ich anders. Selbst wenn ein Enthauptungsschlag gegen das Regime gelänge - was käme danach? Man hat niemanden mehr, mit dem man verhandeln kann, vielleicht lauter einzelne Warlords, die genauso weitermachen. Das ist nicht vorhersehbar und nicht durchdacht.
Alle anderen dürfen ja ihre Tanker fahren lassen. Von daher sollte es da keine Probleme mehr geben.
Alle anderen? Die für China, Indien und Pakistan. Für den ganzen Rest der Welt ist die Straße DICHT.
"Wenn die Straße länger geschlossen bleibt, ist dieses Pulver verschossen, dann trifft es uns nur umso härter."
Ich sag mal so: wenn die indizes 90% an Wert verlieren, und ein Buergerkrieg tobt, dann trifft es uns auch hart.
Wenn es zu einem dritten Weltkrieg kommt und ueberall in der Welt nukleare Bomben fallen, DANN kommt hinter auch noch der Fall out wegen Radioaktivitaet.
Wenn sich meine Frau von mir trennt, bin ich ziemlich angeschmiert, und mir ist mindest der ganze Nachmittag versaut.
Sollte ich sterben, ist es sogar aus mit mir.
Deshalb sagte schon Mark Twain: Das Leben ist naemlich eins der gefaehrlichsten.
Tja, wenn... aber noch ist es nicht so weit. Also immer schoen locker durch die Hose atmen. wir sind gerade mal was... 2 oder 3 Wochen (?) mit dem Iran Thema beschaeftigt? ...und schon wird hochgerechnet auf 5 Monate oder gar 1.5 Jahre?
Man kann sich da schon in seiner Nussschale ein-Igeln, und den Weltuntergang und Oel bei 500 USD antizipieren, oder aber abwarten, Beruhigungs-Tee trinken, und in 3 Wochen den Joe daran erinnern, dass er doch nur 4-6 Wochen geschaetzt hatte, weil der Iran groesser als der Irak ist (beim Irak 2-3 Wochen, kampf und eroberung mit Marionetten Regierung, aber "unter Kontrolle" gebracht wurde der Irak erst nach Jahren).
Der Clown der da zuruecktritt und an Trump schrieb, dass der Krieg nichts bringt - doch, er bringt einen hoeheren Oel-Preis. Mission accomplished. Ansonsten ist Amerika durch den Iran nicht bedroht, und zumindest bisher plant Trump noch nicht einmal Boden-Truppen zum einmarschieren. Ins Wespen-Nest zu schiessen hat vollkommen gereicht. Ich bin da voll bei Mobilpage: das war Absicht. Das ist der Plan! (was heisst hier "planlos"? Plan war: Oelpreis soll steigen - Resultat: er ist gestiegen!)
Der Markt scheint auf den TACO-Trade zu setzen. Hat man doch so gelernt? So einfach wie sonst ist das "Trump chickens out" hier aber nicht. Daß der Papierölpreis (Futures) nach unten manipuliert wird, ist nicht absurd und wurde sogar offiziell diskutiert (Reuters). Erklärt es das?
Hier noch eine detailliertere Grafik, was noch durch die SoH kommt:
Das Hochfahren der Produktion dauert auch Wochen bis Monate.
Jetzt verharmlost den Iran bzw. deren Führung nicht so. Man könnte natürlich das Unterdrückungsregime noch als interne Angelegenheit betrachten und wegschauen, aber die haben an einer Atombombe gebastelt und ständig damit gedroht, bei nächstbester Gelegenheit Israel zu vernichten. Außerdem drangsalieren sie ihr Nachbarn, nur weil diese ihrem Kurs nicht folgen, und unterstützen überall Terrorgruppen. Lustig wäre das nicht, wenn die erst eine Atombombe haben.
(beim Irak 2-3 Wochen, kampf und eroberung mit Marionetten Regierung, aber "unter Kontrolle" gebracht wurde der Irak erst nach Jahren).
Das kann diesmal ganz anders laufen. Der Irak ist flach, die Truppen hatten keine Gelegenheit, sich zu verstecken und gaben schnell auf. Schau Dir mal die Topographie des Irans an. Alles gebirgig, was die Verteidiger massiv begünstigt. Das könnte eine Art Vietnam werden für die USA (bzw. ein Afghanistan wie für die Russen). Und beim Irak hatte man Zugang über befreundete Länder. Und diesmal? Und ich wiederhole mich: Wie lange braucht es, bis man für so eine schwierige Operation genügend Truppen zusammen hat? Ich bin kein Militärexperte, aber ich würde das nicht mit den unorganisierten Taliban vergleichen, die keine Panzer, keine Raketen haben, nur ein paar MPs, wo man einfach mit ein paar Spezialtruppen einmarschiert, und außerdem bereits landesinterne Gegner als Unterstützung hatte (Nordallianz). Der Iran hat über 600.000 Soldaten, darunter die ideologisch gefestigte Revolutionsgarde. Dazu werden sie von Rußland unterstützt in Sachen Aufklärung - vielleicht auch von China mit Hyperschallraketen? Beim Irakkrieg 1990 hat man sechs Monate gebraucht für die logistische Vorbereitung. Vielleicht müßte man wieder erst Reservisten einberufen.
Derzeit ist eingepreist, daß Ende des Monats die Straße von Hormus wieder offen ist. Oder zwei Wochen länger. Aber nicht ein halbes Jahr geschlossen. Dann wären 200$ nicht absurd. Wie steht es dann mit der Weltwirtschaft? Das werden die Aktienmärkte nicht ignorieren können.
Ein hoher Ölpreis als Ziel, um den Rest der Welt zu schwächen, während man selbst als energieautarke Nation gut versorgt ist? Die USA würden wohl besser durch die Krise kommen als manches asiatische Land. Aber sie wären auch betroffen, wegen der weltwirtschaftlichen Vernetzung. Aber selbst wenn das zutreffen würde: Dann sind wir trotzdem geliefert! Das Ende ist nah - bloß anders, als ihr glaubt.
Was den 30 Stunden(!) lang wegen eines Wäschetrockners brennenden Flugzeugträger angeht: Putzig. Und das auf einem Kriegsschiff! Und ausgerechnet jetzt. Man wird nicht erfahren, ob das in Wirklichkeit nicht auf einen iranischen Angriff zurückgeht.