Moin.
Ich macht für dieses Thema mal einen extra Faden auf.
Etwas Ähnliches hatte ich vor einigen Monaten mit dem Faden "sturmfeste Aktien" auch schon im Sinn.
Aber damals war das noch zu diffus, in mir selber diffus und auch der Titel zu diffus formuliert.
Zu sehr landeten wir bei einer narrativen Betrachtung "was überlebt in welchem Szenario".
Ich merke aber grade, dass mir das Denken in "Szenarien" zunehmend auf den Keks geht.
Es gibt Millionen Szenarien, die werden am Fließband produziert, jeder hier im Forum (mich eingeschlossen), und in der Kantine und Medien noch viel schlimmer, springt erstaunlich oft von einem Szenario zum nächsten, ziemlich getreu der alten Börsenmaxime "Kurse machen Nachrichten, nicht Nachrichten machen Kurse".
Ich glaube wegen der ganzen Nachrichten- und Social Mediaflut merken immer mehr Leute auch gar nicht wie sie dauernd hin und her springen.
Das betrifft die Weltpolitik, aber, wie ich finde, zunehmend auch "Thesen" bezüglich der Börse.
Vielleicht war es auch immer schon so, und mir fällt das vielleicht deswegen so auf, weil ich in der längsten Mediendiät meines Lebens stecke.
Bald schon ein halbes Jahr, praktisch ohne News-Seiten, ohne TV eh, aber auch ohne X etc.
Da merkt man immer deutlich wie hektisch bei ALLEN Themen hin und her gesprungen wird, und wie stark ÜBERALL Emotion und schnelles Reagieren vorherschen, und nicht nüchterner Diskurs.
(Empfehlung an dieser Stelle, für den Fall dass ich das noch nicht deutlich genug erwähnt hatte...
)
Das soll nicht heißen, dass alle Thesen/Szenarien immer falsch sein müssen oder keinen Wert haben!
Ich sage nicht, dass alle falsch liegen nur weil praktisch alle praktisch dauernd Medien (MSM oder SM, sado-maso, social-media) schauen, und nur der tolle Woodpecker richtig weil er keine mehr schaut.
Vielleicht ist es sogar umgekehrt, wer weiß.
Ist auch egal, darum geht es nicht.
Aber ich würde eben in diesem Faden eben gerne versuchen mich dem obigen Thema mal wieder mehr von der Datenseite zu nähern als von irgendwelchen Szenarien oder Big-Picture-Theorien her.
Meinetwegen auch gerne Anekdoten aus EUREN Depots, also gabs in vergangenen Baissen Aktien oder Sektoren die bei euch gut liefen? Oder wenigstens einigermaßen schmerzfrei?
Was nicht in diesen Faden gehört (dafür haben wir bereits zig andere Fäden):
Kommt der Crash ja/nein? Wann kommt er? Wie timed man das präzise, welche Signale soll man beobachten. Welcher Guru hat vielleicht ganz grob dies oder das dazu gesagt irgendwann. Etc.
Sondern nur: Wenn es in den Indizes in der Vergangenheit schlecht lief, galt das dann immer für alle Aktien, oder welche konnten sich entziehen. Und zwar mit Daten oder eigenen Erfahrungen untermauert.
Also, lets go.