Beiträge von Chiru
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Den größten Teil der Übernahmesumme zahlen die Flatex-Aktionäre durch eine entsprechende Verwässerung ihres Anteils. Die Degiro-Altaktionäre erhalten dann >25% der Aktien und dürften damit eine Sperrminorität besitzen, mit der sie unerwünschte Entscheidungen blockieren können.
Die Gebühren könnten zwar steigen, doch selbst wenn sie beispielsweise die Kosten für eine Xetra-Order von 2 auf 3 EUR erhöhen, wären sie immer noch einer der günstigsten Broker am Markt. Es gibt also Spielraum.
Im übrigen bleibt abzuwarten, ob es unterschiedliche Konditionen für Alt- und Neukunden geben wird.
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Mit Degiro würde der einzige europäische Broker mit annehmbaren Gebühren wegfallen
Warum glaubst Du, dass Degiro wegfällt? Flatex-Chef Niehage hat angekündigt, beide Marken erhalten zu wollen.
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Bin ebenfalls zufriedener Degiro-Kunde. Was ich mir wünschen würde, sind:
- segregierte Kunden-Konten (Flatex hat eine Vollbank-Lizenz, könnte also kommen)
- verbesserter Anleihenhandel
- Erhalt der günstigen Transaktionskosten
Das wäre dann das beste aus beiden Welten. Ich warte mal ab...
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@monopole
Merci für den klasse Beitrag, der die ganze Situation historisch einordnet und dem Link zu dem Gutachten!
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Aber die Abneigung gegen Finanzthemen steckt aus irgendeinem Grund den ich noch nicht ganz begreife so tief in den Deutschen dass es leichter scheint ihnen nach dem Mund zu reden als sie zum Überdenken ihres Anlageverhaltens aufzufordern.
Für mich rührt die Abneigung der Deutschen gegenüber Aktienanlagen vor allem daher:
1. Die hiesigen Branchen/Unternehmen sind zu zyklisch (Auto, Chemie, Maschinenbau, Banken), gepaart mit einem zusätzlichen Hebel durch relativ hohes Fremdkapital, was dann zu enormen Kursschwankungen der betreffenden Aktien führt.
2. Die Banken und Versicherungen haben überhaupt kein Interesse, dass der Anleger direkt in Aktien investiert. Sie wollen ihre abgeleiteten Produkte wie Zertifikate, OS, Aktienanleihen, LV vertreiben.
3. Die Anleger werden in schöner Regelmäßigkeit abgezockt, sei es durch überteuerte Börsengänge (Telekom, dritte Tranche), dubiose Steuersparmodelle (Bauherren-, Container-) und andere "Angebote" am grauen Kapitalmarkt.
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Es gab gestern eine knackige Gewinnwarnung von Salzgitter:
ZitatAlles anzeigenDGAP-Ad-hoc: Salzgitter AG / Schlagwort(e): Prognoseänderung
Salzgitter AG: Salzgitter-Konzern passt Ergebnisprognose für das
Geschäftsjahr 2019 wegen Risikovorsorge an
26.09.2019 / 13:56 CET/CEST
In der heutigen Aufsichtsratssitzung der Salzgitter AG wurden unter anderem
die nachfolgenden wesentlichen Themen behandelt und im Anschluss die
entsprechenden Beschlüsse vom Vorstand gefasst:
Die Salzgitter AG ist neben anderen Unternehmen Gegenstand von
Ermittlungsverfahren zu mutmaßlichen Kartellabsprachen bei Grobblech und
Flachstahlerzeugnissen. Aufgrund weit fortgeschrittener Gespräche mit dem
Bundeskartellamt geht die Salzgitter AG davon aus, die Verfahren zeitnah
einvernehmlich beenden zu können. Die im Jahresabschluss 2018 gebildete
Risikovorsorge wird daher zum 30. September 2019 um etwa 140 Mio. EUR
aufgestockt.
Das seit einigen Monaten in Vorbereitung befindliche
Ergebnisverbesserungsprogramm "FitStructure 2.0" umfasst über 200 Mio. EUR
p.a. Potential, das stufenweise bis einschließlich 2023 wirksam werden soll.
Die Konkretisierung des mehr als 600 Einzelmaßnahmen umfassenden Programms
befindet sich im Endstadium.
Das EBT aus operativem Geschäft wird - gemäß der bisherigen Prognose -
zwischen 125 und 175 Mio. EUR erwartet. Infolge der genannten Risikovorsorge
sowie noch zu bestimmender Restrukturierungsaufwendungen zur Implementierung
von "FitStructure 2.0" antizipieren wir für das Geschäftsjahr 2019 einen
Verlust vor Steuern im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Ich hatte eine kleine Position. Wie gewonnen, so zeronnen...
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Könnte es sein, dass der stetige Zuflass an USD aus dem Ausland ins Stocken geraten ist, und sich das in den Problemen am Repo-Markt äußert? Da erscheinen die Anschläge auf saudi-arabische Ölförderanlagen gleich in einem ganz anderen Licht...
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Weiss jemand warum Grenke AG heute so abschmiert? Kann nirgends was finden ? Wissen da einige schon im Voraus etwas ?
Anhand dem Kurs von heute hat man das Gefühl die stecken mit Bayer unter einem Hut

Charttechnisches Fibonacci-Retracement:
https://boerse.ard.de/boersenwissen/…ements-100.html
Hoch bei 105, Korrektur auf 70 im Tief und nun bei 92 gedreht. 22/35 = 62,8%
Edit, eben gefunden:
*COMMERZBANK CUTS GRENKE TO 'REDUCE' ('HOLD') - PRICE TARGET 75 (81) EUR
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Was ich mich frage: was hat den Einbruch 2018 ausgelöst?
Sind die Zukunftsaussichten so robust wie im GB genannt? Es spricht einiges dafür, u.a. der Nachholbedarf im O&G Sektor.
Schätze der Kursverlauf hat den deutlich zurückhaltenderen Ausblick für 2019 schon vorweg genommen.
Am 22.3. wird der aktuelle Gb. veröffentlicht. Ich würde mich auf diese Zahlen stützen.
Ich überlege, wenn D und die anderen europäischen NATO-Mitglieder ihren Rüstungshaushalt auf Druck von Trump hochfahren müssen, dürfte das für Stahlerzeuger positiv sein.
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Zitat
Wenn ihr gerade Stahlbuden besprecht: Mich würde eure Meinung (auch nur in zwei Worten) zu Salzgitter interessieren.
Steht bei mir seit ewigen Zeiten auf der Watchlist, aber wegen meiner eh schon hohen Automobilgewichtung bleibe ich bei Automobilzulieerern bis auf weiteres außen vor.
Salzgitter finde ich auf diesem Kursniveau grundsätzlich interessant. Kaum Finanzverschuldung (muss man in dieser Branche erst mal schaffen). Man holt sich halt Volatilität ins Depot. Das Segment Flachstahl (größter Ergebnisbeitrag 2018, Automobilkunden) wird in diesem Jahr wohl deutlich schwächer abschneiden. Ich habe meistens Schnäppchen-Orders im Markt liegen.
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Da bin ich wohl altmodisch. Bei der Geschäftsanbahnung ist Duzen für mich ein absolutes NoGo, außer man zielt wirklich auf Jugendliche ab.
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Zitat
Du handelst an dem an der Börse Hamburg betriebenen elektronischen Handelssystem LS Exchange.
Das scheint ein Angebot an Minderjährige zu sein. Oder lasst ihr euch in der Geschäftswelt ungefragt duzen?
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2) Je eine Verlustbegrenzung und eine Gewinnmitnahme
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Na ja, die Auftragseingänge und Produktionssteigerungsraten in der Eurozone sind auf Mehrmonatstiefs. Bis jetzt ist es nur ein größeres Dip, das allerdings langsam Spuren hinterlässt.
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Vielleicht Selling on good news. Frz. Nebenwerte sind in den letzten Jahren sehr gut gelaufen.
Bei Guillin spielt neben hohen Rohstoffkosten wohl noch rein, dass sie sich mit verschärften Umweltauflagen für Plastik auseinandersetzen müssen.
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Ob die Nachfrage aus der Türkei und dem Iran ausreicht, gegen die Horde von Hedge-Fonds anzukommen, die momentan auf fallende Goldpreise wettet, wage ich zu bezweifeln.
Jedenfalls machen sich jetzt endlich mal meine Gold-Hedges bezahlt, die ich von Zeit zu Zeit tätige.
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Ich würde versuchen das telefonisch zu klären. Euronext/Brüssel sollte prinzipiell über comdirect funktionieren.
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Das ist etwas was ich nie verstehen werde.
Praktisch alle US-übernahmen durch DAX Unternehmen sind im Desaster geendet.
Wie können diese Top-Manager immer wieder dermaßen dämlich sein?
Für den CEO von Bayer sieht die Rechnung persönlich sicher sehr viel besser aus. Anders kann ich es mir nicht erklären.
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Was ist denn nur beim Verbund los? Das ist doch irre. Wieviel Strompreis-Erholung ist da eingepreist? 9 Mrd. für einen Versorger mit 3 Mrd. Umsatz?
Die Seite meines Vertrauens zeigt 4,3 Mrd. EUR Market Cap.Korrektur: Lauf Verbund IR gibt es 347 Mio. Aktien im Umlauf. Dann stimmen die 9 Mrd. und FT war nicht aktuell.
https://markets.ft.com/data/equities/…mmary?s=VER:VIE
https://www.verbund.com/de-at/ueber-ve…n-informationenEdit 2: Der Verbund hat doch einige werthaltige Beteiligungen, die nicht in den Umsatz eingehen?!