Beiträge von Paku

    Ich empfehle dir viertel, halbe und ganze Unzen Kruegerrand und Maple Leaf gemnischt) , nicht als Anlage, sondern als wirkliche Notfallwährung. Denn im Notfall brauchst du kleine Stückelungen, die die auf mehrere Personen (Familienmitglieder) verteilen kannst. Und was willst du im Krisenfall mit 100g Barren bezahlen? Das oist zu groß, da bekommst du kein Rückgeld. Gold als Anlage ist spekulativ, kann gut gehen, interessiert mich aber nicht. Gold als Notwährung ist für moihc Pflicht. Das lehrt die Geschichte. Muss ja nicht viel sein, nimm soviel das es dem momentanen Gegenwert deiner Lebenshaltungskosten für 3,4 Monate entspricht. Es gibt viele jüdische Familien, die halten über Generationen ein Drittel des Vermögens in phsysischen Gold, das wäre mir zu viel.

    Lieber Brain, es haben viele Leute für 16 Euro schießmichtot ein T-Shirt bestellt, sogat aus USA und vom Europäischen Parlament in Brüssel. Die fanden es lustig. Und der Preis ist unter Selbstkosten, das heißt, es ght hier nicht ums Geld verrdienen, sondern um die Kampagne. Wio ist dein Problem?

    Offener Brief eines Alten Europäers

    Lieber Rumsi,

    meine Haare sind ergraut, die Augen schon schwach, mein Rücken gebeugt von der Last der Geschichte, und die Stirn liegt nicht nur morgens in Falten, denk ich an Amerika in der Nacht.

    Ich sitze hier in Hamburg vor meinem amerikanischem Apple iBook und nippe beim Formulieren dieser Zeilen an einem 1995er Bordeaux Superieure aus Frank-reich. Unten vor dem Haus steht mein deutscher 528er BMW-Touring neben dem amerikanischen Jeep Grand Cherokee meiner Frau. Da meldet sich mein finnisches Nokia-Handy. Ivo, mein kroatischer Freund ist dran und lädt mich für heute Abend zum Italiener ein, ins Aurora. Ich soll die Kinder ruhig mitbringen und die kubanischen Zigarren nicht vergessen. Ich schau auf meine Schweizer Ebel-Uhr, gut sage ich, 19 Uhr ist gut, ich komm gern. Was soll ich anziehen, ruft meine deutsche Frau durch das Gehämmer der japanischen Sony-Anlage hoch ins Dach-geschoss, das dänische Maurer, irische Zimmerleute und pol-nische Innenausbauer mit tschechischem Holz und deutschen Steinen errichtet haben. Bleib locker Schatz, ruf ich zurück, zieh doch deine amerikanischen Levis mit den Ethno-Fransen an, und dein schwarzes Top aus Spanien. Ich komm gleich, muss nur nach ein paar alteuropäische Grüße nach Amerika loswerden.

    Ach Rumsi, Europa ist alt und das ist gut so, denn mit dem Alter kommt nicht nur die steifen Beine am Morgen und Müdigkeit am Nachmittag sondern auch die Einsicht und die Geduld. Die junge Leute so wie du, die haben keine Zeit, die wollen immer alles sofort und hier und jetzt, und Hauptsache anders als die Alten.

    Ich bitte dich ja nur um ein bisschen mehr Respekt vor dem Alter. Ich bin doch nun wirklich kein Problem für dich oder? Ich sehe mich vielmehr als Teil der Lösung. Ein Problem sind höchstens Verteidigungs-minister, die nicht wissen, wovon sie reden, und die nicht reden, wovon sie wissen.

    Die Werte des Alten Europa. Ach ja, da war doch was: Freiheit, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit. Frieden, Menschlichkeit, Würde. Speisen statt burgern. Genießen statt grinsen. Demokratie, Toleranz, Offenheit. Soziale und ökologische Verantwortung. Freunde statt Buddys. Fairness, Humor, Vergebung. Gleichberechtigung, Ehrlichkeit, Tapferkeit. Verweilen statt überholen. Zu fragen, was ist deine Geschichte, statt zu fragen, wieviel verdienst du? Unternehmensführung statt Shareholder Value. Mehr Sensibilität, weniger Brutalität. Gib mir eine Chance statt give me a five.

    Sind denn diese Werte überholt? Sind viele davon nicht auch amerikanische Werte oder sollten es sein? Braucht Amerika denn nicht Freunde, die ohne Furcht sagen, halt stopp, hier irrst du dich, Amerika. Oder willst du deinen öligen Weg in Zukunft allein gehen? Ohne Rücksicht auf die Bedenken der Welt, die Beschlüsse der UNO, die internationalen Abkommen und Verträge zum Schutz der Umwelt, die Urteile der internationalen Gerichts-barkeit?

    Du hast Deutschland und Europa befreit, vor einem halben Jahrhundert. Das haben die Franzosen, Engländer und Russen auch. Wir sind dankbar. Du warst auf dem Mond, du hast uns McDonalds und Coca-Cola gebracht. Wir sind dankbar. Unsere Zahnärzte übrigens auch. Du beschützt uns vor Außerirdischen und vor Al Quaida, aber wer beschützt uns vor deinem jugendlichen Eroberungsdrang?

    Und welche Flegeleien dürfen wir in Zukunft noch von dir erwarten?

    Dein PAKU, ein stolzer Alter Europäer.

    Hi Brain, und deshalb bin ich vor ca. 2 Monaten auf physisches Gold umgestiegen, mit einer durchaus relevanten Summe. der Rest ist Cash und ein paar kleine Renten- und Aktienfons (Weltweit) sowie ein paar Thiel für den Thrill!

    Du siehst, wenn es crasht, werde wir nicht verhungern.

    Hi Brain, Daqueöl und so weiter,

    ich kann eure Beiträge so schlecht lesen, statt der ü,äö lese ich ?, nichts oder kauderwelsch, was mach ich falsch? Welche Schriftz soll ich als McUser denn bei den Optionen einstellen. ne Ahnung???!!!!

    PAKU

    Klar, ein bezahltes(!) Haus mit Garten ist das Beste. Ich habe ansonsten niemals Gold als Spekulationsobjekt hier angepriesen, sondern als Notfallreserve. Gold war und wird auch immer die beste Krisenwährung bleiben. Die Menschen vertrauen echten Goldmünzen (wer kann schon Platin erkennen?) und sind in Krisen eiten bereit, solche Goldstücke als Gegenwert für Nahrung, Unterkunft, Schutz, Werkzeug, Maschinen, Transport etc. anzuerkennen. Verschucht doch mal in einer währunsglosen Situation ein Haus loszuwerden, oder Silberbarren oder Aktien oder rentenpapiere. Viel Glück! Ich habe mir Goldmünzen gegholt, um für eche Krisenszenarien gewappnet zu sein, nciht als Speku-Objekt!!! Zum Spekulieren habe ich mir Gold Fields Aktien geholt, ein paar.

    @beoachter. Den Typ udn seine Werke findest du unter http://www.geldcrash.de/

    Dazu ein aktueller Beitrag von R.Deutsch (Autor) bei w:o

    Wichtiger als die Auswahl einzelner Aktien und Anlagen ist das richtige erkennen langfristiger Kreditzyklen, durch die immer wiederkehrende extreme Verschuldung des Staates und ihre anschließende Bereinigung.

    Wir stehen jetzt wahrscheinlich vor der größten Schuldenkrise, die die Welt bisher gesehen hat, mit den USA als dem mit Abstand größten Schuldner im Mittelpunkt. Eine dramatische Abwertung der Leitwährung Dollar ist wohl unvermeidlich, aber eine Abwertung gegen was? Typisch für eine solche Situation ist ein Abwertungswettlauf aller Währungen, wie z.B. in den 30er Jahren, aber wenn alle abwerten, gegen was wird dann eigentlich abgewertet?

    Die Antwort lautet natürlich gegen Sachwerte. Die Schulden verschwinden durch bankrott und gleichzeitig lösen sich die Geldvermögen in Luft auf. Geldvermögen sind ja nur die Gegenseite der Schulden. Je mehr Schulden, desto mehr Geld ist da und je mehr Schulden durch bankrott verschwinden umso mehr Geldvermögen (Kreditgeld) verschwindet damit aus der Welt.

    Sachwerte, bei denen sich dieser Prozess immer wieder besonders deutlich bemerkbar macht, sind Edelmetalle, - Gold und Silber. Papiergeld wurde immer gegen Gold und Silber abgewertet, mit anderen Worten, Dollar, Euro, Yen etc. werden gegen Gold und Silber deutlich abwerten oder anders formuliert, die Preise für Gold und Silber werden in Dollar, Euro und Yen deutlich steigen. Warum ist das so? Weil Gold und Silber Tauschmittel (Geld) sind, die nicht zugleich eine Schuld sind. Gold und Silber gehen nicht pleite.

    Für die meisten Menschen sind Gold und Silber heute kein Geld mehr. Umso größer wird die Überraschung an den Märkten sein, wenn Gold und Silber als Geld neu entdeckt werden. Dieser Prozess beginnt jetzt ganz allmählich. Die Japaner fangen gerade an, diesen Zusammenhang neu zu entdecken und tauschen massiv ihr Papiergeld in Gold um. Besonders dramatisch dürfte sich dieser Prozess aber bei Silber auswirken. Die Neuentdeckung von Gold und Silber als Geld dürfte der eigentliche Treibsatz hinter einer dramatischen Preisexplosion bei Silber sein.

    Wer sich für die Hintergründe dieser Entwicklung interessiert, findet hier weitere Hinweise:http://www.goldseiten.de/buch/die-geldfalle.htm
    Unter der Bezeichnung DGC (digital gold currency) entsteht jetzt eine völlig neue Dienstleistungsbranche auf der Basis von privatem gedeckten Geld, die wohl etwa vergleichbar ist, dem Beginn der Computerindustrie, als Steve Jobs und Bill Gates anfingen in der Garage zu basteln. Unter http://www.e-gold.com kann man sich kundig machen.

    Ich habe selten eine solches Chance-Risiko Verhältnis gesehen, wie jetzt bei Gold und Silber. Auch wenn Gold bei 400 und Silber über 10 stehen, sind sie noch extrem billig. Gerade für viele Jüngere hier könnte es eine Chance, once in a lifetime sein. Es lohnt sich gewiss, sich mit diesen Zusammenhängen einmal zu befassen.
    R.Deutsch

    Beobachter,
    wieso kann man Geld nicht jederzeit in Gold umtauschen? Ich kaufe seit ein paar Wochen Goldmünzen: Mapleleaf und Krügerrand. Keine Barren, denn Goldmünzen sind schwerer nachzumachen und in Krisenzeiten leichter einzusetzen, weil sie kleinere Stückelungen besitzen. Ich denke, es kann nicht schaden ein bisschen Gold für alle Fälle griffbereit zu haben. Und das gilt nicht für Goldaktien. Ich habe mirt gestern allerdings auch in paar Goldfields hingelegt. Trotz der beeindruckenden Performance der letzten Wochen.

    Dazu passt auch diese Meldung:

    14.2.02 Reverenz an den Zeitgeist

    Aktien in naher Zukunft als niedrig-rentierendes Hochrisiko-Investment betrachtet - Standpunkt

    Von Thomas Exner

    "Aktien-Mobbing" scheint das neue Motto vieler Finanzmarkt-Auguren zu lauten. Selbst die früher als langweilig verschrieenen Anleihen scheinen einigen inzwischen attraktiver. Nicht genug, dass die London Business School jetzt in einer von ABN Amro finanzierten Studie feststellt, dass die Renditen von Aktieninvestments künftig deutlich niedriger als in den Jahren 1900 bis 2000 ausfallen werden. Die Deutsche Bank warnt in ihrer Untersuchung "The Bond is Back" sogar: "Wir glauben, dass Aktien in den nächsten zehn Jahren zunehmend als ein niedrig-rentierendes Hochrisiko-Investment wahrgenommen werden." Die Wahrscheinlichkeit, dass US-Aktien den Anleihemarkt in den nächsten 20 Jahren outperformen, wird mit weniger als 40 Prozent beziffert. ... (Welt, 14.2.02)

    Hallo beobachter,
    danke für die ausführliche Antwort. Natürlich beherzige ich deinen Rat und die Argumente. Ich bin ja weder blöd noch starrsinnig oder lernunfähig. Andererseits liegen wir ja gar nicht soweit auseinander: Wir gehen beide davon aus, dass es ind en näcvhsten 10 jahren höllisch kracht. Wenn es aber ind ieser zeit sehr plötzlihc kracht (und davon gehe ich mla aus), wei willst du dann noch reagieren? dann ist es zu spät. Also heißt doch die devoise: Vorsorgen. Nicht Dosen, Gold und Riesensummen Bargeld horten, aber auch nicht so weitermachen wie bisher. Die Schweizer sind z. B. bestens vorbereitet, mit  Katastrophenschutzräumen, Goldreserven, Neutralität, Bewaffnung und Vorratslagern, das kannst du mir glauben! Alles was ich gemach habe ist folgendes: Ich habe ien dynamnsiches Lager angelegt, dass sich nach und verbraucht (alles lebensmittel, die wir als Familie soweiso verbrauchen) und von hinten quasi aufgeüllt wird. Gleiches gilt für wasser und stromunabhängige Kochgelegenheiten. Ich habe für jedes Familienmitgleid ein wenig Golmünzen liegen (nicht als Wertanlage, sondern als Nortfallreserve) , das hatten viele unserer Großeltern auch ,und speziell in vielen jüdischen Familien wird dies immer noch so gehandhabt. Die Japaner steigen auch seit einiger Zeit vermehrt in Gold ein. Mein Bargeld hält sich in Grenzen, reicht aber um einige Zeit ohne Banken auszukommen. Ansaonsten ghabe ich einige kleine Vorbereitungen getroffen, die niemanden etwas angehen. das wars schon. Und sonst lebe ich wie immer, ohne Angst, ohn übertriebene Vorsicht. Ihc lasse mich keinesfalls einschränken. Und Aktien kann ich aus obige, auch von dir genannten Gründen, nur noch als Tradingchance sehen. Was ist daran falsch?

    Natürlich gibt es Aktien, deren KGV, KUV, etc. nicht auf eine Überwertung schließen lassen. Und es gibt Branchen, die gerade in Krisen ausgezeichnete Wachstumschancen besitzen. Unbestritten. Ich kann euch argumentativ wenig entgegensetzen. Außer, dass der geschulte Blick nach hinten (Horst) zwar auch einiges sehen, was von vorne kommen könnte, aber eben nur könnte. Einige erinnern sich vielleicht noch an die 2,3 fnet-Threads, in denen ich, begründet auf ein komisches Gefühl, sehr zeitnah (2, 3 Stunden bevor die Futures runterknallten), vor starken Kursbewegungen nach unten (ich hab sie damals Crashs genannt) gewqarnt hatte. Oft lag ich mit meinem Bauchgefühl auch daneben. Abner wenn es ausgeprägt war, das Gefühl, meist nicht. Mein Gefühl sagt mit zur Zeit: halt deine Knete zusammen, konsolidiere (also kauf auch ein bisschen Gold), warte mit dem Einstieg in Aktien, bis die sog. Anti-Terror-Kampagne transparenter wird. Denn ich glaube: nicht ist unmöglich! Und genau das meine ich auch sdo. Vor einem Jahr hätte ich vieles noch für unmöglich gehalten. Das hat sich geändert. Und eine solche Änderung hat ebne auch Konsequenzen beim Anlageverhalten. Meine Sinne sind geschärft, die Antennen sind ausgefahren.

    Nur zwei Beispiele für die Foren:
    Also Horst, wenn ich sowas lese, denke ich schon, okay, die Amis werden loslegen. Ob sie einen guten Grund haben oder nicht, ich bitte dich, das ist doch relativ. Da können wir beide nichts beurteilen, weil uns die Infos fehlen!

    Also nun die Beiträge von heute:


    Geschrieben von Templar am 08. Februar 2002 14:08:20:

    Hallo zusammen

    Hatte eben Kontakt mit einem Freund der bei der Nato ist, es sieht tatsächlich so aus, als ob's nächste oder übernächste Woche losgeht, auch wenn Cheney ja erst noch seine diplomatische Mission beenden soll. (http://dailynews.yahoo.com/h/nm/20020207/…heney_dc_4.html)

    Ich werde dennoch morgen abreisen, was auch damit zu tun hat, dass ich auf Einladung des Ministeriums gehen werde. Redaktionsintern haben wir bereits Notfallpläne aufgestellt und ich werde von der Nato-Bekanntschaft informiert , falls eine frühzeitige Abreise angezeigt sein sollte. Und sonst werde ich denn halt Kriegsberichterstatter am Telefon und in der Tagesschau...

    Wünsche euch eine schöne Woche und vor allem, tut euch die Ruhe rein!
    In LVX

    Templar

    Und zweiter Beitrag als Antwort auif diesen:


    Geschrieben von Gideon am 08. Februar 2002 15:22:00:

    Als Antwort auf: Ihr werdet mich zwar für spinnert halten... geschrieben von Templar am 08. Februar 2002 14:08:20:

    Ich arbeite an einem zivilen Flughafen mit militärischem Teil der Bundesluftwaffe.
    Mein Arbeitsgebiet überschneidet sich mit militärischen belangen. Nach Aussagen der Sanitäts.-und Versorgungssoldaten bis zur Führungsebene wird es in der Woche nach dem 22.2 einen massiven Militärschlag geben. Die Luftwaffe bereitet sich verstärkt auf Rückflüge von Verletzten und auf größeres Versorgungsaufkommen vor. In der Zeit des Golfkrieges war ich Soldat in einem Deutsch - Amerikanischen Luftwaffenstützpunkt der aktiv am geschehen beteiligt war. Natürlich war kein Bundeswehrsoldat im Golfkrieg im Kampfeinsatz......
    Zur Zeit bin ich Reservist der Einsatzalarmreserve im Bundeswehrsanitätsdienst.
    Ich bin mir mittlerweile sicher, das uns große Veränderungen und kriegerische Auseinandersetzungen nicht nur im Ausland bevorstehen, bete aber das ich mich vollkommen irre...

    Ich kenne Templar schon länger (virtuell) und er gehört  nicht zu den Spinnern!
    PAKU

    Horst,
    natürlich tummeln sich in einigen  Foren 80 Prozent psychopathische Spinner, das muss  du von der unterhaltsamen Seite sehen. Vom Weltuntergang, bis zu Aliens, vom großen Kometeneinschlag bis zu Tempelritterverschwörung. Da gibt es nichts, was es nichts gibt, unglaublich! Aber einige bringen wirklich interessante Beiträge. Man muss eben das Richtige herauspicken. Viel Spaß beim Lesen: Hier ein paar Adressen:

    http://f7.parsimony.net/forum9673/index.htm
    http://f23.parsimony.net/forum53379/index.htm
    http://www.prophezeiungen-zur-zukunft-europas.de/wirtschaftscrashundvorsorge.htm
    http://www.geldcrash.de

    PAKU

    Horst,
    vielleicht weicht meine Einschätzung der Lage von deiner (eurer)  ab, weil ich nicht nur hier umtriebig bin, sondern auch in vielen anderen Foren, u. a. eben auch in Katastrophen-, Prophezeiungs,- Survival-, Wirtschaftskrisen-, Gold-, etc. -Foren. Und was man dort an Quellen zu lesen bekommt (einiges habe ich inzwischen selbst als Buch vorliegen und durchgeackert), lässt einen schon einiges grundlegend sehen. Ich will hier gar nicht auf details eingehen, aber eines nur: selbstverstandlich gehe ich davon aus, dass Bush und die hinter ihm stehenden Interessen ohne weiteres einen Krieg vom Zaun brechen. Nicht wegen der Wiederwahl (das ist lächerlich), sondern aus Macht- und Geld-Interessen heraus, gepaart mit religiös-moralischem Eifer (Das Gute gegen das Böse, mein Gott, wo leben wir denn?!). Ich gehe ebenfalls davon aus, dass die Amis Irak angreifen werden. Und ich habe wachsendes Misstrauen gehenüber den Bilanzierungsmethoden der Unternehmen, den Beschwichtigungen der Banken, den Optimisbeschwörungen der Staatsdiener und Analysten, etc. Wir werden sehen, ob die nächste Zeit Katastrophen bringt oder nicht. Ich sage: sie wird Katastrophen bringen. Das ist  quasi systemimmanent, überfällig und von  intreressierten Kreisen durchaus erwünscht.

    PAKU

    Augen auf und durch!

    Finanznachrichten:

    7.2.02 Daimler-Warnung verstärkt Gewinn-Pessimismus Ertrags-Erwartungen für 2003 sind oftmals astronomisch. 17 von 30 Dax-Werten müssten Rekordgewinn erzielen

    Von Holger Zschäpitz

    Berlin – Um die hoch gesteckten Analystenschätzungen für 2003 zu erfüllen, bleibt vielen Unternehmen wohl nur noch die Möglichkeit, eine Bank zu überfallen. Denn Analysten rechnen für das kommende Jahr bei den deutschen Konzernen mit einem kräftigen Gewinnsprung. Nach einer Untersuchung der WELT müssten 17 der 30 Dax-Unternehmen im kommenden Jahr sogar einen Rekordgewinn einfahren, damit die Erwartungen nicht enttäuscht werden. Doch davon sind die Unternehmen meist Lichtjahre entfernt.

    „Bei den Schätzungen für 2003 muss noch einmal kräftig der Rotstift angesetzt werden“, sagt Johannes Reich, Chefstratege beim Bankhaus Metzler. „Unternehmensanalysten sind einfach noch zu optimistisch.“ Spätestens die gestrige Gewinnwarnung bei Daimler-Chrysler hat auch die letzten Investoren wach gerüttelt. Jetzt rechnet kaum mehr einer damit, dass 2003 ein Rekordjahr bei

    den Unternehmensergebnissen wird, wie die aktuellen Schätzungen noch suggerieren. „Bei den Prognosen müssen Abstriche gemacht werden. 16 Prozent müssen bei den deutschen Blue Chips durchschnittlich noch weg“, meint Bernd Meyer, Stratege bei der Deutschen Bank.

    ... Für die Börsen kommt der Gewinnpessimismus angesichts der weiter schwelenden Bilanzsorgen nach der Enron-Pleite zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Ruhten viele Hoffnungen doch darauf, dass im Schlepptau der sich abzeichnenden konjunkturellen Erholung auch die Unternehmensgewinne wieder auf Trab kommen. Doch die Erwartungen der Analystenzunft muten bei einigen Unternehmen doch astronomisch an. Beispielsweise prognostizieren Experten bei der Münchener Rück für 2003 einen Gewinn von 14,67 Euro pro Aktie – so hoch wie noch nie in der Unternehmensgeschichte. Damit müsste Rück-Chef Hans-Jürgen Schinzler das Ergebnis um 342 Prozent gegenüber 2001 in die Höhe treiben. Doch das ist noch gar nichts gegen Daimler-Chrysler. Chrysler-Vorstand Dieter Zetsche müsste wahrscheinlich Gold bei der US-Tochter finden, um einen Gewinnsprung von 433 Prozent zu schaffen.

    Derartige Ergebnissteigerungen scheint das Umfeld aber einfach nicht herzugeben. Nicht nur, dass die deutsche Volkswirtschaft im kommenden Jahr kaum mit den hierfür nötigen Wachstumsraten von über drei Prozent aufwarten dürfte. Den Unternehmen fehlt es angesichts eines sich immer stärker verschärfenden Wettbewerbs an der nötigen Preissetzungsmacht, um höhere Gewinne einzufahren. Die Produzentenpreise, die zuletzt sogar leicht rückläufig waren, sprechen hier eine deutliche Sprache. „Steigen jetzt noch die Löhne, sitzen die Unternehmen sogar in einer Gewinnfalle“, sagt Dieter Wermuth, Stratege der UFJ Bank. ... (Welt, 7.2.02)