Beiträge von spud

    1) Normale monatliche Sparsumme

    3) Rest. ;)

    Mein Ziel ist eine Aktienquote von 75% Aktien und der Rest Cash + Bonds. Wenn die Aktienquote unter 70% fällt oder über 80% steigt muss ich kaufen / verkaufen um die Realität wieder dem Zielwert anzupassen.

    Nach diesem System müsste ich also in steigenden Märkten Gewinne mitnehmen und in fallenden zukaufen. In 2017 hatte ich sehr lange kein solches Kaufsignal. In 2018 schon mehrfach - zuletzt im Oktober. Im Nachhinein leider etwas zu früh. ;)

    Ich habe mich fuer Antwort B entschieden. "Dollar cost average" zu kaufen sollte am besten funktionieren und aussderm wesentlich stressfreier sein. Wenn man auch im Crash kaufen kann freut man sich teilweise sogar wenn die Kurse fallen, da man ja die biligen Kurse ausnutzen kann. Diese psychologische Komponente sollte man nicht unterschaetzen.

    Aber hey wenn ich mich an die letzte Umfrage erinnere zur Aktienquote am Gesamtvermoegen bin ich sowieso ein Weichei im Vergleich zu den meisten hier. ;)

    Hey,

    Ich denke auch dass der aktuelle Anstieg an den Börsen nicht so wie gehen kann. Wenn ich mich nicht täusche haben wir gerade 13 Monate in Folge mit Gewinn abgeschlossen im Dow Jones. Das ist Rekord!

    Ich selbst komme auch schon in Schwierigkeiten mit meiner Kapitalallokation. Normalerweise versuche ich 1-2 pro Jahr neu angespartes Geld in Aktien umzuschichten. Aber seit über einem Jahr steigt mein Depot schneller als ich sparen kann. So kann es definitiv nicht weitergehen. ;)

    Aber Spaß bei Seite. Ich denke es macht Sinn eisern zu bleiben und die Gewinne laufen zu lassen. Wenn jemals "trailing stop loss" angebracht sind dann jetzt.

    Meine Idee ist dass Depot als ganzes zu betrachten und jeweils Ende des Monats die Performance inklusive Dividenden und Kosten zu berechnen auf 12 Monatssicht. Sobald das Depot auf 12 Monatssicht ins Minus rutscht werde ich 50% verkaufen (jeweils die Hälfte der Position)

    Ich möchte die Gewinne so lange es geht laufen lassen. Auch möchte ich nicht mein ganzes Depot verkaufen um Bärenmarkt.

    Die Frage bleibt bei welchem Signal werde ich die Positionen wieder verdoppeln?

    Ich möchte den Markt nicht groß bewegen mit meinen Transaktionen. Die Idee ist dass der Schlusskurs vom Vortag einen Konsens darstellt zwischen Käufern und Verkäufern bei dem möglichst wenig Spekulation enthalten ist. Ich möchte gerne zu diesem Konsenskreis kaufen.

    Meiner Erfahrung nach halten sich die Aktien die am nächsten Tag direkt weiter steigen ohne meine Limitorder zu erreichen und diejenigen die in Minus eröffnen und so günstiger ins Depot wandern die Waage.

    Wichtiger Grund jedoch ist: ich fühle mich wohl dabei und kann die Strategie langfristig durchhalten. ;)

    Ich nehme es zurück Google Finance ist aktuell auf dem Handy für mich unbenutzbar. Ist ne reine Nachrichten Seite ab jetzt. Da kann ich auch gleich auf Bloomberg gehen.;)

    @Matze

    Wird dir nicht weiterhelfen und ist ein wenig off topic.

    Vielleicht kommt es ja nur mir so vor, aber bisher hatte ich vor jeder geplatzten Blase ein Problem mit meinem 'Datensauger'. Ich glaube ja nicht einmal an böse Absicht, aber wenn viele an die 'Gratisdaten' wollen, werden die Anbieter 'grantig'. Dazu kommt die Unsitte Börse mit 'WischUndWeg' machen zu wollen. Ich habe keine Ahnung, warum die IT der Banken und Finanzseiten alles für Telefone optimieren muß, aber ich bin sicher, niemand braucht Unternehmensdaten und Kurse am Telefon - schon gar nicht in Echtzeit und mit Werbeeinschaltungen.

    Es gab früher gratis und ohne Probleme Daten von seriösen Quellen wie Reuters, Bloomberg oder Morningstar. Viele davon konnte man über Yahoo abrufen. Nun, da man selbst Yahookurse nur noch mit tricks automatisch herunterladen kann, scheinen auch andere Anbieter den Zugang zu erschweren. Google war eine (schlechte) Alternative zu Yahoo. Irgendwann endet das ganze dann damit, das nur noch Bilder angeboten werden und ich wieder meine alten OCR-Programme anwerfen muß :-).

    Langer Rede kurzer Sinn. Ich glaube die Finanzseiten werden 'optimiert' weil für die vorhandene Infrastruktur die Nachfrage zu groß geworden ist. Für mich ein Zeichen vorsichtig zu werden.

    Naja, ich würde da nicht zuviel rein interpretieren. Die Website wurde seit gefühlt 10 Jahren nicht mehr aktualisiert und war nicht mobile fähig. Um ehrlich zu sein hatte ich damit gerechnet dass sie komplett abschaltet wird, weil sich da sooo lange nicht mehr getan hat...

    Hm, ich verstehe nicht wie die Autoren auf diese Zahlen kommen.

    Ich habe die Vermutung dass die Studie wirklich ganz sturr und naiv vorgegangen ist beim investieren.

    Ich als privater Investor halte etwa 35 Positionen für durchschnittlich 2 Jahre (die Zahl ist geschätzt, ich habe es lange nicht mehr ausgerechnet) und bin bei einem Discount Broker. Außerdem Kaufe ich immer zum "Schlusskurs". Heißt ich setze eine Limitorder zum gestrigen Schlusskurs im den Markt und lasse mich bedienen.

    Dieses Jahr Plane ich keine Transaktionen mehr. Meine Kosten belaufen sich auf 0.16% und das ist bereits inklusive der Kosten für den Screener jedoch vor Steuern.

    Manchmal werde ich nicht bedient und muss meine Limitorder am nächsten Tag erhöhen. Indirekt habe ich so vielleicht etwas höhere Kosten (entgangene Rendite) aber das macht sicher nicht 2-5% aus. ;)

    [quote='yps','https://www.antizyklisch-investieren.com/index.php/Thre…-Dummschw%C3%A4


    [quote] Damit wolle man eine überschaubare Rendite zum
    geringstmöglichen Risiko erzielen. Auch die Verwaltungskosten für
    Anleger sollen gering ausfallen: Rund 1,4 Prozent des Sparkapitals sind

    geplant.

    Oh mann. :( Die Anleger die das mitmachen können einen echt leid tun. Man bekommt also überschaubare Rendite und hohe Kosten? Frei nach dem Motto "Gewinne begrenzen und Kosten maximieren"

    Zitat


    Ich möchte nicht 10 oder 20 Jahre warten, bis mein Dividendeneinkommen endlich groß genug ist, um überhaupt einen spürbaren Teil meiner Ausgaben zu tragen. Selbst bei moderaten 2.000 Euro im Monat und einer Dividendenrendite von 5 % müsste das Vermögen 480.000 Euro betragen. Wenn ich Steuern und andere Faktoren berücksichtigen würde, wäre der Betrag noch höher.
    Fakt ist:9 % erwartete Rendite pro Jahr sind mir zu wenig.
    20 Jahre zum Ansparen sind mir zu lang.

    Wow, hier gehts ja ab. Als ich das am Wochenende gelesen hab, dachte ich sofort "Performance chasing". ;) Die lustige Renditejagt ist eroeffnet. :D

    Ein Paar Gedankenanstoesse die vielleicht helfen:
    1) Wenn du nicht kurz vor der Rente stehst ist vermutlich dein Gehalt der groesste Hebel. Haeng dich auf Arbeit rein, hol dir ne 20% Gehaltserhoehung und Spar die Differenz.
    2) Der Zweitgroesste Hebel sind deine Ausgaben. Jeden 100er den du pro Monat sparst sind 30K weniger die du ansparen musst. :)
    3) Dividenden: Verstehen vermutlich die wenigsten hier im Forum warum die so beliebt sind beim Durschnittsanleger. Dividenden sind ein recht schwacher Value-Faktor und man muss Steuern darauf bezahlen. Wuerde mich hier auf Kursgewinne statt Dividenden konzentrieren. Die kannst du bei Bedarf realisieren.
    4) Mit einer internationalen Value-Strategie sollten im Moment 5.8% (REAL) zu machen sein ueber die naechsten 10 Jahre. (Siehe StarCapital - Norbert macht fantastische Arbeit) Das ist etwas unter dem Durschnitt aber keine Katastrophe. in 10 Jahren schaffst du immerhin noch 75% Rendite (REAL). ;)
    5) Fuer Leute die in Deutschland steuerpflichtig sind wuerde es echt Sinn machen in einen ETF zu investieren der "deine" Strategie verfolgt und erst beim verkaufen Steuern generiert (In UK kann man immerhin £22600 pro Jahr steuerfrei realisieren als Paar). In den USA gibt es da schon schoene ETF's von Cambria investments (Meb Faber) und Alpha Architect (Wes Gray). In Deutschland gibt es natuerlich Star Capital Priamos. :) Ich vermute ihr habt die Diskussion auch intern: Wenn der Fond 10x/20x/50x groesser waehre koennte man vermutlich auch 0.5%-0.9% Gebuehr verlangen... DANN waehrd ihr unschlagbar in Deutschland

    Hm es gibt aber durchaus auch langfristig denkende ETFs oder?

    Zum Beispiel VVAL der versucht etwa das billigste Viertel der globalen Marketcap zu halten. Wenn man gezwungen ist Fonds/ETFs zu kaufen ist das keine schlechte Idee finde ich.

    meinte Mmi nicht im immo Bereich dass die Staatsfonds immer am Ende des Booms einsteigen? Eventuell auch hier ?

    Vor einer Weile habe ich Interviews entweder mit Robert Shiller oder Howard Marks gesehen. Weiss jetzt leider nicht mehr wo genau aber ich glaube beide sagten, dass man keine Euphorie unter den Anlegern spueren kann. Anleger sind nach wie vor sehr verhalten und fuerchten sich vor dem naechsten Crash.

    Auf der anderen Seite ist das Verhalten implicit viel optimistischer als die Stimmung. Aus der Not heraus gehen viele Anleger viel mehr Risiko ein um an ihren Renditezielen festhalten zu koennen. Ich meine mich zum Beispiel zu erinnern, dass US-Stiftungen mindestens 5% Rendite pro Jahr machen muessen um ihren Status zu erhalten. Heisst also die realistischen Renditen fallen und das treibt viele institutionelle Anleger in riskantere Anlagen - wie der norwegische Staatsfond.

    Hier in UK ist zum Beispiel Peer to Peer Lending im Moment der letzte Schrei.

    Ich bin zu dämlich für die Geschichte oder ich steh auf einem Schlauch, ich verstehe die Erklärung im verlinkten Text nicht.
    Was hat der Typ genau gemacht, und warum ist sein Haus vor Notverkäufen gesichert, wenn da etwas bricht?
    Kann mir das jemand bitte für Dummies übersetzen?

    Das Haus ist ja in Cash bezahlt, so gesehen ist es sicher. Das schlimmste was passieren kann ist das Depot zwangliquidiert wird und am Ende wertlos wird. Der Author des Blogs ist Steinreich und haette das Haus wohl locker in Bar bezahlen koennen - er haette nur einen Teil des Depots liquidieren muessen. Ich vermute es ging dem Author darum eine Zwischenfinanzierung zu sichern bis sein altes Haus verkauft wurde. Ich glaube sein Problem war, dass er wohl viel Vermoegen aber ein im Verhaeltnis zur Kaufsummer des Hauses geringes Einkommen hatte.

    Kurze Bierdeckelrechnung:
    Haus fuer 1M GBP benoetigt etwa 200K Eigenkaptial und 800k Kredit. Um so eine Menge Geld zu leihen braucht man wohl ein Jahreseinkommen von 200k. :D

    Ich fand den Blog ganz interessant weil es einen kleinen Einblick gibt in die Welt der Superreichen in London. Ich haette mich immer gefragt wie jemand 1-2M Kredit fuer ein Haus aufnehmen kann.

    Bei Consors aktuell 5,51% p.a. Ich glaube bei SBroker um die 4,5%.

    Gibts günstigere Anbieter?

    Jo bei IB kostet ein EUR Wertpapierkredit 1.5% bis 100K danach wirds billiger mit 1%. In einem Londoner FI blog hat das einer konsequent durchgezogen und eine Immobilie mit einem Wertpapierkredit bei IB finanziert im Wert von £1m.

    Dazu gibt es eine ganze Serie im Blog: Hier das vorlaeufige Ende [1]

    [1] https://firevlondon.com/2016/02/18/housing-pt11-its-over/

    Zitat

    spud - Das war keine Aufforderung sondern eine Zustimmung zu Deiner Aussage. Der Wert der Renten/Pensionsguthaben wird bei Vermögensauswertungen für Deutschland vorzugsweise vernachlässigt. Im Vergleich zum Medianvermögen/Haushalt ohne Rentenansprüche mit ca. 214000 EUR sind diese Ansprüche aber erheblich.

    Aah sorry. Ich hatte dein "Stimmt" als Ironie gedeutet. ;)

    Hi chfin,

    Sorry ich kenn die Zahlen nicht und habe im Moment auch keinen Anreiz mich in das Gebiet einzulesen. ;)
    Ich wollte damit nur sagen, dass die gesetzliche Rentenversicherung meiner Meinung nach mit inflationsgesicherten Anleihen vergleichbar ist. Heisst du kannst dir heute schon ausrechnen wieviel du spaeter mal bekommen wirst. Mit Null wuerde ich die Rente jedenfalls nicht bewerten. ;)

    Zitat

    Das sehe ich anders, allerdings steht bei mir nicht der kursfristige Kursanstieg im Vordergrund, sondern der langfristige Gewinnanstieg mit hohem Ausschüttungsanteil.

    Naja es kommt sicher auch auf die Lebensumstaende und auch wie man die Aktienquote definiert. Wenn man zum Beispiel in Deutschland lebt und jedes Jahr Anteile an der gesetzlichen Rentenversicherung erarbeitet, kann man meiner Meinung nach beim besten Willen nicht behaupten 100% in Aktien investiert zu sein. ;)