Posts by memyselfandi007

    Wie seiht bei Kloeckner eigentlich die Konzentration auf der Lieferanten und Kundenseite aus ?


    Bei einem Händler ist es ja immer von Vorteil wenn es keine "großen Brocken" im Kundenportfolio gibt, sowohl auf der Kauf wie auch auf der Verkaufsseite. Hat einer der Aktionäre Infos darüber ?


    Meine Vermutung wäre dass es auf beiden Seiten eine verstärkte Konzentration gibt und deswegen für Klöckner nicht viel Marge übrig bleibt.

    Ohne mir Klöckner genauer angeschaut zu haben ein paar Beobachtungen:


    - Ergebnis in Q1 -10 Mio EUR nach +20 Mio im Vorjahr

    - Comprehensive income -23 Mio nach +25 Mio trotz positiver Währungseffekte

    - deutlich verschlechterter OP CF aufgrund gestiegener Preise

    - signifikanter Anstieg der Nettoverschuldung (nur ein Teil davon saisonal)


    Bei einer EV Berechnung sollte man auch die Pensionen nicht unterschätzen (ca. 300 Mo auf der Bilanz)


    Das Ergebnis ist schon erstaunlich, da sowohl die abgesetzte Menge wie auch die Preise gestiegen sind.


    Mir scheint dass Klöckner ein relativ hohes Exposure zu den Stahlpreisen hat, also nicht einfach nur "durchhandelt" bzw. als Logistiker fungiert.


    Ich denek mal dass das KGV in 2019 relativ sicher negativ sein wird. Von daher durchaus verständlich dass der ein oder andere mal verkauft.


    Interessant ist auch dass die Firma (am Aktienkurs gemessen) die letzten 10 Jahre keinen Wert generiert hat. Wäre mal interessant zu verstehen warum die nicht am 10 jährigen Wirtschaftsboom partizipieren konnten.

    Nun ja, z.B. bei einer kapitalgedeckten Variante ist der Kuchen ja nicht mehr nur innerhalb der Landesgrenzen zu finden....


    Die Angelsachsen, aktuell insbes. die Amis und die Australier machen es vor wie man da ordentlich Vermögen aufbauen kann wenn man global in produktive Assets investiert. In Deutschland hängt man leider an Sparkonten und Umverteilung fest.


    Die Kohle machen dann die reichen Familien wie der iWF das jetzt mal etwas provokant veröffentlicht hat.

    Eine der großen Nachteile der rein demographischen Sichtweise für die Rentenprognose ist, dass die Zahl der Menschen noch wenig über die Zahl der Beitragszahler aussagt.


    Arbeitslosigkeit, mehr Selbstän dige, Sharing Economy etc. können auch einen sehr großen Einfluss auf das Umlagesystem haben. Die vergangenen Jahre waren durch sinkende Arbeitslosenzahlen in Deutschland (und höhere Erwerbstätigkeit) gekennzeichnet. Sollte es mal in die andere Richtung gehen dann hilft auch Zuwanderung nicht viel.

    Ich tue es mal hier rein,aus Pitchbook:


    WP,


    wenn Du mir eine ANmerkung erlaubst: Über die Jahre habe ich mir abgewöhnt, private Urlaubserfahrungen auf Investmententscheidungen abzubilden. Als Urlauber hat man wenig Berührungspunkte mit den Themen die tatsächlich für den wirtschaftlichen Erfolg von Ungernehmen und deren Aktionäre Auswirkungen haben.


    Sehr viel aufschlussreicher sind da berufliche Erfahrungen in den Ländern. Da sieht man relativ schnell wo die eigentlichen Probleme sind. In der Türkei ist das aus eigener Erfahrung einfach der instabile Finanzsektor mit USD Schattenwährung und behördliche Willkür sowie kaumMöglichkeiten legitime Ansprüche gerichtlich durchzusetzen.


    Im Falle Rumänien z.B. habe ich auch unterschätzt welche Problem das Land hat und wie wneig eine Personan der Spitze ändern kann wenn das System vermurkst ist.


    Selbst wenn Erdogan mal weg sein sollte, ändert sich nichts an den schwachen Institutionen im Lande.


    MMI

    Das Gasdingens halte ich für einen Nebenschauplatz, den Zentralbankchef eher nicht.


    Zumindest langfristig kann eine schlechte / abhängige Zentralbank sehr viel Schaden anrichten (Venezuela etc.).

    Ich tues mal hier rein:


    http://www.intelligent-investi…g-mit-schock-in.html#more


    Quote


    Die Deutsche Beteiligungs AG [WKN: A1TNUT] hat in dieser Woche gleich zwei Meldungen zu bieten. Mit dem Verkauf ihrer Tochter Infiana konnte sie ein positives Zeichen setzen, denn es gelang der DBAG nicht nur, ihr eingesetztes Kapital mehr als zu verdoppeln, sondern der Verkaufserlös erfolgte auch noch oberhalb des Bewertungsansatzes, mit dem Infiana Ende März in den Büchern stand, so dass hieraus ein zusätzlicher positiver Ergebnisbeitrag erzielt wird. Im Zuge der Verkaufsmeldung bestätigte die DBAG dann auch ihre Prognose für das Gesamtjahr. Und das ist die schlechte Nachricht, denn wie wir seit gestern Abend wissen, entpuppt sich diese zweite Aussage nur zwei Tage später (!) als Ente...Die Deutsche Beteiligungs AG [WKN: A1TNUT] hat in dieser Woche gleich zwei Meldungen zu bieten. Mit dem Verkauf ihrer Tochter Infiana konnte sie ein positives Zeichen setzen, denn es gelang der DBAG nicht nur, ihr eingesetztes Kapital mehr als zu verdoppeln, sondern der Verkaufserlös erfolgte auch noch oberhalb des Bewertungsansatzes, mit dem Infiana Ende März in den Büchern stand, so dass hieraus ein zusätzlicher positiver Ergebnisbeitrag erzielt wird. Im Zuge der Verkaufsmeldung bestätigte die DBAG dann auch ihre Prognose für das Gesamtjahr. Und das ist die schlechte Nachricht, denn wie wir seit gestern Abend wissen, entpuppt sich diese zweite Aussage nur zwei Tage später (!) als Ente...

    Meine Faustformel ist immer:

    Die Hausse geht länger als man denkt und die Baisse tiefer als man denkt. Deswegen Finger weg vom Market Timing.

    Bei Leoni siehts gerade nicht so gut aus:


    https://www.manager-magazin.de…-verkaufen-a-1276645.html


    Quote

    utozulieferer unter Druck: Der angeschlagene Kabelspezialist und Autozulieferer Leoni Börsen-Chart zeigen treibt seinen Umbau voran. Um wieder in die Spur zu kommen, will sich das fränkische Traditionsunternehmen von seiner Sparte zur Produktion von Drähten, Kabeln und Verbindungslösungen (WCS) trennen, wie Leoni am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Anleger reagierten verunsichert: Die Aktie zog zunächst an, drehte dann jedoch ins Minus und baute ihre Verluste zuletzt auf mehr als 3 Prozent aus.

    Neben einem kompletten Verkauf der Kabelsparte kämen laut Mitteilung auch ein Anteilsverkauf oder ein Börsengang des Segments in Betracht. Künftig will sich der SDax -Konzern auf die Weiterentwicklung des zwar deutlich größeren, aber zuletzt klar defizitären Bordnetzbereichs (WSD) konzentrieren.

    Zu HAL Trust und Minorities eine ganz gute STory:


    https://www.valueinvestingblog.net/hal-offer-tabs-holland/


    Das supported the These eher HAL zu kaufen als eine Aktie an der die wesentlich beteiligt sind....

    Ein paar Anmerkungen dazu:


    1. Das Thema kommt immer gut an bei der älteren Generation und das schon seit mehr als 5000 Jahren:

    https://bildungswissenschaftle…llschaft-und-arbeitswelt/


    2. Ich persönlich arbeite aktuell mit sehr vielen Anfang/Mitte 20ern zusammen. In Summe sind die motivierter als meine Genration das vor 25 Jahren war.


    3. Man darf nicht vergessen dass die heutige Akademiker Generation mit Anfang 20 in den Arbeitsmarkt kommt und potentiell 40-45 Jahre arbeiten muss. Die Generation die jetzt gerade in Rente geht hat meistens bis Ende 20 Anfang 30 studiert und geht schön mit Ende Fünfzig in die Altersteilzeit. Logisch will man da nicht gleich am Anfang verheizt werden.


    4. Bei einem sehr guten Arbeitsmarkt wie aktuell können die jungen Bewerber eben auch mal Ansprüche stellen, insbesondere die guten. Allerdings ist die internationale Konkurrenz nicht ohne. Wir bekommen auf Ausschreibungen mittlerweile hunderte Top Bewerbungen aus aller Welt weil alle aktuell nach Deutschland wollen.


    In Summe macht mir die junge Generation aktuell am wenigsten Sorgen. Gefährlich sind eher die Alten.

    Ich denke viel hängt mit der Autoindustrie zusammen. mal schauen ob das nur eine Delle ist oder eine Trendwende....


    Ich persönlich glaube dass die fetten Jahre im Automobilbereich erstmal vorbei sind (SUV & China). Das könnte v.a. in Duetschland schon größere Auswirkungen haben.

    Electrica hat Dividende gezahlt. Bei mir kamen 0,70 USD pro Aktie an nach Steuer.


    Hier habe ich noch ein Interview mit der CEO Dame gefunden:


    https://www.economica.net/elec…ector-general_170842.html


    Problem in Rumänien ist anscheinend die Strom Produktion was Electrica dann immer trifft wenn die Strompreise steigen und sie die Altverträge mit Fixpreisen erfüllen müssen.


    Trotz der eher mauen Entwicklung (auch politisch in Rumänien) behalte ich die Aktie erstmal.

    Oha:


    https://www.manager-magazin.de…a-gefeuert-a-1276085.html


    Quote

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat der unabhängigen türkischen Zentralbank den Krieg erklärt. Im Konflikt um Zinssenkungen setzt der Autokrat Zentralbank-Chef Murat Cetinkaya einfach vor die Tür. Die Währungshüter reagieren prompt.

    Der türkische Zentralbank-Chef Murat Cetinkaya ist am Samstagmorgen seines Postens enthoben worden. Nachfolger sei sein bisheriger Stellvertreter Murat Uysal, heißt es in einem präsidialen Dekret, das im Amtsblatt veröffentlicht wurde.

    "Investierbar" ist für mich anders....