Beiträge von memyselfandi007

    In der Tat interessant ;-)


    Eine Erklärung könnte sein, dass der ehemalige Minority Shareholder Fondul davon profitieren könnte da es sich um in der Vergangenheit liegende Vorfälle zu handeln scheint.

    Noch ein paar Anmerkungen zur Methodik:


    Nicht berücksichtigt wurde offensichtlich dass im Winter wenig oder gar keine Insekten Fliegen. Für Süddeutschland sind das sicher ca. 4 Monate im Jahr. Das muss man schon mal rausrechnen da in dem Paper über das komplette Jahr gerechnet wurde. d.h. also mal einfach 1/3 weniger "theretisches" Volumen.


    Zudem fliegen die Insekten nicht gleichmässig. Bei Starkwind eigentlich gar nicht. D.h. somit ist auch das Rechnen mit der Jahresdurchschnittsgeschwindigkeit völlig daneben. D.h. die zu verwendende Windgeschwindigkeit und das Luftvolumen sind vermutlich drastisch geringer.


    Das sind nur ein paar völlig offensichtliche Beobachtungen die auch jeder 12. Kläßler gesehen hätte. Will man aber eine möglichst hohe theoretische Menge ausweisen um von den echten Problemen abzulenken, passt das natürlich prima.


    [Aufregmodus aus]


    Ganz im Ernst, mich nervt es unglaublich dass es Leute gibt die so einen Schwachsinn nicht mal ansatzweise hinterfragen.

    Verstehe ich nicht. Was haben die Ersteller der Studie mit Landwirtschaft oder einem Landwirtschaftsverlag zu tun? Da steht was von Institut für Technische Thermo-dynamik – Abteilung Energiesystemanalyse, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Stuttgar

    Kleiner Tipp: Die Schlußfolgerung hängt vmtl. davon ab.

    Sie haben auch deutlich mehr Risiko genommen und mehr Wert generiert als die meisten DAx Vorstände. Die Fixgehälter bekommen in vielen Dax Unternehmen die 3te Ebene......

    Au weia, auch noch ein moralisches Dilemma! Insekten oder wir. Wenn das Greta erfährt ...


    https://www.agrarheute.com/man…ld-insektensterben-552452

    Sorry, aber Landom Dir kann man glaube ich mittlerweile jeden Schwachsinn andrehen wenn es in sein Weltbild passt.


    Eine theoretische Modellrechnung ohne einen einzigen Nachweis. Lachhaft. Hier z.B. ein Artikel aus dem Jahr 2001:


    https://www.wissenschaft.de/te…gsverlust-in-windraedern/


    Zitat


    Unentdeckt blieb dieser Effekt deshalb so lange, weil er nur bei starken Winden auftrat. Und auch dann nicht immer, denn: Insekten fliegen bevorzugt bei schwachen Winden und einer hohen Luftfeuchtigkeit. Wird der Wind stärker, suchen sie Schutz.

    Daher überrascht die Beobachtung von Corten und Veldkamp nicht: „Wir untersuchten die Leistung von vier Windrädern über einen längeren Zeitraum und erkannten, dass sich nur nach jeder Schwachwindphase ein Leistungsabfall bei stärkeren Winden einstellte“.


    Eigentlich sind die Windräder doch für das Vogelsterben verantwortlich. Tote Vögel fressen keine Insekten. Also sind Windräder POSITIV für Insekten. Dazu noch eine paar schwachsinnige Formeln und ich kann genau das Gegenteil behaupten.


    Aber klar, ein Angestellter Redakteur beim Deutschen Landwirtschaftsverlag ist 10x glaubwürdiger als so ein paar blöde Schüler die gefälligst die Fresse halten sollen und für die Rente der anderen arbeiten sollen.

    Eine Anmerkung dazu: M.E. hat "Hochbegabung" bezüglich Wissenschaftlicher /Universitärer Anforderungen nicht immer was mit tatsächlcihem Erfolg im beruf zu tun. Ich kenne einige "hochbegabte" Harvard/MIT etc. Leute die aufgrund mangelndem Social IP leider nicht besonders weit im Berufsleben gekommen sind.

    Eine Gewinnwarnung bleibt selten alleine:


    https://www.handelsblatt.com/u…de-kraeftig/24107436.html


    Zitat

    MünchenBMW kürzt nach einem Gewinneinbruch die Dividende für die Aktionäre. Der Gewinn sank im vergangenen Jahr um fast 17 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro, wie der Münchner Autobauer am Freitag mitteilte.

    Wegen des niedrigeren Nettogewinns sollen die Anteilseigner eine auf 3,50 Euro je Stamm- und 3,52 Euro je Vorzugsaktie verringerte Ausschüttung erhalten. Für das vorangegangene Jahr hatte BMW 4,0 Euro beziehungsweise 4,02 Euro je Aktie ausgeschüttet.

    mal schauen ob das schon der "Boden" ist, ich glaube eher nein.

    Oh, das ist nicht schön:


    http://www.manager-magazin.de/…selskandal-a-1257962.html


    Zitat


    Die US-Börsenaufsicht SEC hat Volkswagen Börsen-Chart zeigen im Dieselskandal wegen angeblicher Verstöße gegen amerikanische Wertpapiergesetze verklagt. Tochterfirmen des Konzerns sollen bei der Ausgabe von Anleihen und anderen besicherten Wertpapieren gegen Informationsvorschriften verstoßen haben. VW kündigte am Freitag an, sich mit "Nachdruck" zur Wehr zu setzen.


    Scheint als wollen die Amis die "deutsche Kuh" nochmal ein bischen weiter melken.

    Zu den Aktienoptionen für das Management und Dividenden:


    Das Mangement ist nicht doof. Standard ist eigentlich dass die Strikepreise um gezahlte Dividenden angepasst werden bzw. Dividenden bei der Wertenwicklung meistens sehr großzügig eingerechnet werden, d.h. das Management einfach noch mehr Optionen bekommt.

    Ich glaube die Diskussion geht ein wenig am eigentlichen Vorteil der Eliteuniversitäten vorbei. Und der ist das Netzwerk.


    Wer z.B. einen Harvard MBA oder Wharton MBA macht ist nicht intelligenter, aber diese Unis haben das Netzwerken institutionalisiert.


    Ein Ex-Kollege von mir hatte z.B. eine MBA an der gleichen Eliteuniversität wie der CEO gemacht und selbstverständlich geht der CEO mind. einmal im Jahr mit seinen "Alumni" zum Abendessen und aus so einem persönlichen Gespräch ergeben sich dann natürlich auch Karrieremöglichkeiten.


    Mit der Aufnahme in die Uni "erkauft" man sich das Netzwerk. Nicht mehr und nicht weniger. Klar, die Ausbildung ist gut, aber mittlerweile sind die meisten MIT/Standford/Wharton Kurse auch Online.


    Ich persönlich rekrutiere mittlerweile eigentlich lieber von Nicht-Elite Unis die wirklich guten Leute. Die sind deutlich weniger arrogant.


    P.S.: Der obengenannte Kollege wurde aber mittlerweile von einem anderen "alumni" abgeworben und verdient jetzt ein siebenstelliges Gehalt bei einem Hedgefonds.....

    EIn Aktienrückkauf über fairem Wert begünstigt die Verkäufer, eine Aktienrückkauf unter fairem Wert die verbleibenden Aktionäre,


    Die Firmenbilanz hat in dem Fall keine Aussagekraft.


    Die Dividende hat den einen Vorteil dass sie quasi immer zum Nominalwert bzw. "fairen" Wert ausgeschüttet wird. Aber auch eine Dividende an sich ist nicht werterhöhend. Ausser man traut dem Management nicht zu thesaurierte Erträge zum Wohle der Aktionäre anzulegen. In dem Fall sollte man aber vielleicht am besten gar nicht investieren.

    Die Aufpsltungsidee ist nicht neu. Cevian ist ja schon länger Investor und spezialisiert auf solch spin-offs. Das Hauptproblem bei Thyssen sind aber die zig Milliarden ungedeckte Pensionsrückstelllungen.


    Ohne die Aufzüge dürfte das relativ schnell in einer Insolvenz enden. Wenn es jemand schafft, die Aufzüge abzuspalten ohne die Pensionen dann ist das für die Aktionäre positiv. Für den Pensionssicherungsverein und letztlich den Deutschen Steuerzahler vermutlich stark negativ.


    Darauf kann man wetten, würde ich aber ehrlich gesagt nicht machen.

    Bilde ich mir das ein oder ist das eine Art Retourkutsche Euopas gegen USA/Trump. Boeing ist ja einer DER Vorzeigeexporteure der USA:


    http://www.manager-magazin.de/…x-fotostrecke-167475.html


    Zitat

    Allmählich wird die Sache wirklich kritisch für Boeing: Nun wird auch der deutsche Luftraum für Maschinen des Typs 737 Max 8 von Boeing gesperrt. Das sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) im Fernsehsender n-tv. "Sicherheit geht absolut vor", so Scheuer. "Bis alle Zweifel ausgeräumt sind, habe ich veranlasst, dass der deutsche Luftraum für die Boeing 737 Max ab sofort gesperrt wird." Ein Sprecher des Ministerium bestätigte die Maßnahme inzwischen. In Deutschland gebe es zwar keine Starts und Landungen, aber zahlreiche Überflüge dieser Maschine, sagte der Minister.
    (Foto: DPA)

    Wenn man sich den Langfrist Chart anschaut, wird klar, dass Thyssenkrupp langfristig Probleme hat irgendeine Art von Wert zu schaffen:



    Das legt den Schluss Nahe, das die Firma nicht nur temporäre Probleme hat. Der Chart legt auch nahe, dass man die Aktie ab und zu "traden" kann und manche vielleicht aktuell auf einen Rebaund spekulieren.


    Das ist persönlich nicht (mehr) mein Ding. Wenn man ruhig schlafen möchte mit seinem Portfolio ist man bei ThyssenKrupp sicher flasch, ich glaube auch dass die Firma jahrzehnte lang schlecht geführt wurde (Stahlbarone).


    Die größte Spekulation wöre vmtl. nach wie vor die Hoffnung auf eine Abtrennung der Fahrstuhlsparte. Kann ich aber nicht beurteilen ob das was wird oder nicht.

    Hm, interessant. Wenn/wo ich geschaut hab, hatte ich meistens den Eindruck dass sie ziemlich richtig lagen. Spontan Adidas, Melco, Ralph Lauren, Hikma Pharma.

    Nun ja, wenn man Asset Managern aufgrund selektiver Einzelwerte beurteilt mag das stimmen. Zieht man aber die Portfolio Performance heran, sieht es eher düster aus:


    Der große Longleaf Partners Fund ist z.B jetzt schon sogar auf 15 Jahres Sicht hinter BEnchmark:


    https://longleafpartners.com/s…af-Partners-Factsheet.pdf


    Auch der International Fund in dem sie Thyssen Krupp haben ist jetzt nicht der Bringer:


    https://longleafpartners.com/s…af-Partners-Factsheet.pdf