Posts by memyselfandi007

    Ich tue es mal hier rein:


    https://www.wired.co.uk/article/slack-ruining-work


    Quote


    This productivity issue has led some executives to dramatically curb the use of Slack. When she set up her design company, Perq Studio, three years ago, Laura Giffard committed to allowing staff to work to a four day week. To help achieve this, she has two simple Slack rules. Don’t use it, if possible. But if you have to, don’t lose face to face contact.

    Hmm, wenn ich vor 20 Jahren per Telefon ein Taxi bestellt hatte, kannte ich den Fahrer zu 100% auch nicht.


    Von daher sehe ich da keinen Unterschied.

    Auf Price to Book Basis sieht es tatsächlich nicht uninteressant aus.


    Der interim CEO hat auch anscheinend Erfahrung mit diversen Restrukturierungen. Was mich etwas wundert ist dass hier noch keiner der spezialisierten PEs (Apollo, Cerberus etc.) einen Move gemacht hat.


    Eine 1% "Value Zock" Position könnte man hier tatsächlich mal wagen.


    Wie gut das Loan Portfolio ist kann man aber von außen natürlich nicht sagen.

    Lustig dass wir einen Traktoren Trend haben.


    Ältere Traktoren könnten u.U. mal eine gute Anlage sein:


    https://marginalrevolution.com…-now-a-hot-commodity.html


    Tractors manufactured in the late 1970s and 1980s are some of the hottest items in farm auctions across the Midwest these days — and it’s not because they’re antiques.

    Cost-conscious farmers are looking for bargains, and tractors from that era are well-built and totally functional, and aren’t as complicated or expensive to repair as more recent models that run on sophisticated software.

    “There’s an affinity factor if you grew up around these tractors, but it goes way beyond that,” Peterson said. “These things, they’re basically bulletproof. You can put 15,000 hours on it and if something breaks you can just replace it.”

    BigIron Auctions, a Nebraska-based dealer that auctioned 3,300 pieces of farm equipment online in two days last month, sold 27 John Deere 4440 tractors through 2019.

    The model, which Deere built between 1977 and 1982 at a factory in Waterloo, Iowa, was the most popular of the company’s “Iron Horse” series of tractors, which used stronger and heavier internal components to support engines with greater horsepower. The tractors featured big, safe cabins, advancing a design first seen in the 1960s that is now standard.

    A sale of one of those tractors in good condition with low hours of use — the tractors typically last for 12,000 to 15,000 hours — will start a bidding war today. A 1980 John Deere 4440 with 2,147 hours on it sold for $43,500 at a farm estate auction in Lake City in April. A 1979 John Deere 4640 with only 826 hours on it sold for $61,000 at an auction in Bingham Lake in August.

    Die Frage ist aber, wann diese Pensionslücke vom Markt wahrgenommen wird. Wenn man heute mit einem Planunghorizont von 1-2 Jahren die Aktie kaufen will, kann man vermutlich davon ausgehen, dass die Pensionlücke in dieser Zeit weder für das Unternehmen zum Problem wird, noch vom Markt plötzlich in die Bewertung einbezogen wird.

    Kann man so machen. Ist aber m.E: eine recht riskante Strategie und nicht mein Fall.

    Meine persönliche Meinung ist dass die Bilanzansätze für Pensionsverpflichtungen (viel) zu niedrig sind.


    Neben dem Diskontierungssatz haben auch die Sterbetafeln und die Inflationsannahmen einen extrem großen Einfluss. Aufgrund der langen Laufzeit haben z.B. Inflationserwartungen einen hohen Einfluss auf den Wert.


    Meine Faustregel ist dass der "fair value" vmtl. je nach Plan um 20-30% über dem Bilanzansatz der Verbindlichkeiten liegt. D.h. man muss den Bruttobetrag mal 1,2 oder 1,3 nehmen damit man auf die "echte" Lücke kommt.

    Das würde ich auch nicht machen, die Zahlung der Pensionen findet nicht auf einen Schlag statt.
    Interessanter wäre, wieviel Prozent von dieser Rückstellung jährlich ausgezahlt wird.

    Was ist das denn für ein Argument ?

    Die langfristigen Schulden werden auch nicht auf einen Schlag ausgezahlt und werden trotzdem im Unternehmenswert berücksichtigt. Persönlich ist es mir ehrlich gesagt egal wer das wie macht, aber man sollte sich bewusst sein dass die Lufthansa zum größten Teil den Pensionären gehört und nicht den Aktionären. "Cheap for a reason". Man kann das aussen vor lassen und für einen kurzfristigen Trade kann das reichen, langfristig wird man damit vmtl. aber nicht besonders glücklich.


    MMI

    Hallo Al Sting, was hat sich daran entschärft ? In diesem alten Artikel ging es nur um zukünftige Pensionzusagen.


    Deine Rechnung kann ich nicht nachvollziehen. Warum sind bei Dir die Pensionen nicht mit Ihrem gesamten Wert im EV berücksichtigt ? Das sind Finanzschulden an Mitarbeiter, d.h. in Deiner Rechnung solltest Du die vollen 10 Mrd nehmen die ein guter Proxi für den Marktwert sind.


    Vielleicht noch eine Zusatzinfo: Die gezeigte Zahl ist eine Nettogröße. Brutto betragen die Rückstellungen über 20 Mrd. Eur. M.E. ist das "Loch" bei der Lufthansa eher 4-6 Mrd. wenn man es richtig rechnen würde, wodurch die Lufthansa dann eigentlich kein Eigenkapital mehr hätte.


    Zudem ist EV/EBITDA für so eine kapitalintensive Firma keine besonders aussagekräftige Größe, EV/EBIT macht das ganze vergleichbarer zu weniger kapitalintensiveren Firmen.

    Wie definierst Du günstig ? Auf EV Basis inkl. Pensionsrückstellungen finde ich Lufthansa ehrlich gesagt nicht so billig. 10 Mrd Schulden plus 8 mrd. Pensionsrückstellungen macht einen EV/EBIT von 10-11 für ein kapitalintensives, zyklisches Geschäft.


    Zudem war das Comprehensive Income in den ersten 9 Monaten in Summe negativ.


    mmi

    Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs der Niederlande verpflichtet die Regierung zur Einhaltung der Klimaziele. Nagelneue Kohlemeiler könnten frühzeitig stillgelegt werden. Eine Berufung ist unmöglich.

    https://www.spiegel.de/wissens…-regierung-a-1302412.html

    Tja, wenn 26% des Landes eh schon unter dem Meerespiegel liegen, fällt es wohl leichter so etwas umzusetzen.

    Hartmann schickt einem ja immer noch Papierberichte.


    Was auffällt: Die Begründng für den gesunkenen Gewinn und EBIT passt nicht zu den Zahlen.


    Im Bericht wird erzählt, gestiegene Rohstoffpreise und Aufwendungen für Zertifizierung und Umbau sind dafür verantwortlich.


    Das ist jedoch quatsch, weil das EBITDA YTD noch deutlich stärker gestiegen ist (+7,6%) als der Umsatz (+3,4%). Interessanterweise gibt es erste beim EBIT einen Rückgang. D.h. man hat irgendwo stark abgeschrieben oder amortisiert.


    Jede andere Firma würde das PR mässig ganz anders verkaufen, aber Hartmann scheint nicht an "positivem Spin" interessiert zu sein,


    Hartmann hat im übrigen ein ganz interessantes Untenrnehmen gekauft, Safran Coating:


    https://www.wirtschaft-regional.de/1810222/


    Ich denke die Aktie ist nur für Investoren mit seeeehr viel Geduld...

    Ich denke viele Briten haben einfach die Schnauze voll von dem ganzen hin und her. Ich bin mittlerweile auch der Meinung dass ein klarer Brexit für alle erstmal die beste Lösung ist. Die alternative "Dauerhängepartie" ist sicherlich der worst case.