Posts by Willy

    Den einen nervt unentwegt ueberfluessiger Weise angediente Nachhilfe. Den andern schon die schlichte Erwaehnung derselben. So ist das nun mal. Ganz nervlos ist's wohl nicht hinzubringen.


    Gruss Willy
    PS: DAQuel hab ich mal verwendet? Das war hoechstens ein Versehen - ganz ehrlich. So wief bin ich gar nicht in Franzoesisch, dass ich da drauf gekommen waere. Genial!

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    ich denke es wird seinen Grund haben, wenn Dich jemand auf seine Ignorierliste setzt. Ich denke auch, daß es einen Grund hat warum fast ausschließlich Du in solchen Listen auftauchst.


    Nix passiert grundlos. Ich denke auch, dass es seinen Grund hat. Aber ich glaube nicht, dass wir bei der Einschaetzung der Gruende uebereinstimmen.


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    Beleidigungen wie Narzisschen usw.
    ...
    Ich hoffe auf eine etwas gesündere Diskussionskultur in Zukunft - und dies ist eine Bitte.


    Dieser Bitte schliesse ich mich an und hoffe du haeltst dich in Zukunft selber daran und verzichtest auf die Verunglimpfung anderer Benuternamen: willie statt willy.
    Dass du es in diesem Beitrag mal ausnahmsweise unaufgefordert schon tust ist ja ein hoffnungsvolles Zeichen. ;D;)
    Jeder, der ein paar Brocken englisch versteht, weiss was du damit zum Ausdruck bringen willst. Dafuer muss man nicht mal auf die unentwegt von MMI angediente Nachhilfe zurueckgreifen.


    Gruss Willy

    Matze ,

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    Hier gehört dein übliches "Bankster" und "Fiatmoney" Geschwafel also wirklich nicht rein.


    Ich hab kein Wort von Fiatmoney geschrieben.
    Wenn du die Bezeichnung Bankster als nicht geeignet erachtest fuer die Herren Banker, die gerade mit ihrer ungezuegelten Gier nicht nur das Finanzwesen sondern auch die produktive Wirtschaft an den Rand des Abgrunds gebracht haben, so ist das deine persoenliche Einschaetzung. Meine ist eine andere. Die wird man bitteschoen noch aeussern duerfen.


    Ansonsten ist das, was du als mein ...-Geschwafel bezeichnest meine Einschaetzung dessen was uns gerade als Rettungspakete verkauft wird. Damit stehe ich nicht mehr so alleine da wie vor einem Jahr (und laenger) mit meiner Einschaetzung, dass unser Wirtschaftssystem kurz vor dem Kollaps befindet. Nun meine damalige Einschaetzung hat sich bewahrheitet. Auch meine jetzige wird sich bewahrheiten. Allerdings ist das was grade vor sich geht so offensichtlich, dass es mich schon sehr wundert, dass ein volkswirtschaftlich gebildeter Mensch das nicht durchblickt.


    Was hat das ganze nun mit Buffet zu tun? Nun, zu anderen Zeiten waere er vielleicht als Aktionaer bei Harley eingestiegen. Das haette seiner Einschaetzung Ausdruck verliehen, dass er diese Firma und die wirtschaftlichen Lage im Allgemeinen positiv einschaetzt.
    Dass er statt dessen als Glaeubiger ersten Ranges nur ein wenig Kleingeld (fuer ihn) zu einem Zinssatz zur Verfuegung stellt mit dem sich sein Einsatz in 5 Jahren mit 75% verzinst ist nur eine Wette darauf, dass es das Unternehmen in 5 Jahren noch geben koennte. Dem Risiko des Totalverlusts - der mit jedem Jahr durch die aufgelaufenen Zinszahlungen schon kein Totalverlust mehr waere - steht die Aussicht auf eine ausserordentlich rentable Anlage entgegen. Eine Wette, mehr nicht.


    DAQel ,
    ich kann nichts dafuer: aber Leuten, die immer behaupten sie haetten einen auf der Ignorierliste (erachtest du das als Ausdruck von Achtung vor anderen Forumsteilnehmern?) und dann immer sofort antworten, wenn man ihnen einen Koeder hinlegt kann ich keine besondere Wertschaetzung entgegenbringen.


    Gruss Willy

    Die Ausrichtung der "Rettungsaktionen" der Retter des Universums zeigt eine klare Tendenz:
    1. Prioritaet: retten der Verursacher der Krise (Bankster)
    2. Schonen der Schuldner
    3. Schonen der Bezieher fester Zinseinnahmen
    Das geht nur auf Kosten der Steuerzahler, der arbeitenden Bevoelkerung und des Unternehmertums. Darunter fallen im weitesten Sinne auch die Zocker an den Aktienmaerkten. Die Enteignungswelle kommt grade erst aus den Startloechern.


    @narzisschen,
    bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich eine Frage gestellt hatte ohne den von dir eingestellten Artikel vorher zu lesen. Bin halt von Natur aus faul. Allerdings war ja die Frage gar nicht an dich gerichtet, da du mich doch angeblich auf der Ignoreliste hast waere das ja auch ziemlich sinnlos gewesen. ;D;)
    Auch wenn du mir deine Dienste als Uebersetzer englischer Texte jetzt schon zum x-ten Mal wie Sauerbier anbietest: danke, kein Bedarf.
    Ich hab dich zwar nicht auf der Ignoreliste - das waere zu viel der Ehre - aber so weit geht mein Masochismus nun auch wieder nicht, dass ich von dir eingestellte Links auch noch verfolgen wuerde. ;D;)


    Gruss Willy

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    Du schmeißt alles in einen Topf!


    Normale Banken vermitteln Geld/Kredite und erhalten dafür Provisionen/Zinsanteile (das normale Geschäftsmodel einer Bank).


    Nein. Es ist genau so wie ich es beschreibe. Falls du das noch nicht wissen solltest musst du dich besser informieren.


    Gruss Willy

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    daß eine Bank auf der Passivseite der Bilanz auch Fremdkapital (also etwas, das kein Eigenkapital ist) haben darf, muß neben der Todesdrohung, die über allem schwebt, nicht zwangsläufig zum Untergang führen und ist kein Betrug. Das ist es übrigens bei Nichtbanken auch nicht.


    Der Unterschied zwischen Banken mit der Moeglichkeit des fractional banking zu Nichtbanken ist m.E. folgender:
    Nichtbanken muessen fuer Fremdkapital Zinsen zahlen. Je hoeher die Fremdkapitalquote um so hoeher die Zinslast. Das geht zu Lasten der Eigenkapitalmarge.
    Bei den Banken erscheint mir das geradezu umgekehrt zu sein. Man kassiert Zinsen fuer das Fremdkapital. Vielleicht gibt's dafuer ja vornehmere Bezeichnungen. Fuer mich ist das Betrug. Je weniger Eigenkapital um so hoeher deswegen die Eigeniapitalmarge.
    Wie man bei so einem Geschaeftsmodell ueberhaupt pleite gehen kann ist mir ein Raetsel.

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    Natürlich läuft hier schon länger die große Abzocke, aber nicht per verkehrtem System, sondern per schlechten Regeln bzw schlicht per Korruption.


    Erscheint mir bei einem auf Betrug basierenden Geschaeftsmodell eine fast zwangslaeufige Entwicklung. Wenn Betrug so rentierlich und straffrei ist moechte man natuerlich mehr davon.


    Gruss Willy

    Vielleicht solltet ihr mal eure Brillen beim Optiker checken lassen:

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    Am besten das fraktionale Zinssystem mit seinem systemimmanenten Zwang zu exponentiellem Wirtschaftswachstum abschaffen.


    Niemand fordert die Abschaffung des Zinssystems (zumindest ich nicht). Aber ein Zinssystem in Verbindung mir fractional banking und Fiatmoney hat nichts mit einem Zinssystem zu tun bei dem Verleiher von Kapital eine angemessene Belohnung fuer ihren Konsumverzicht erhalten. Es handelt sich dabei um ein betruegerisches Ponzisystem fuer dessen dauerhaftes Funktionieren (nicht nur theoretisch, sondern praktisch) - wie bei allen Ponzisystemen - exponentielles Wachstum unabdingbar ist. Notwendigkeit die Tauglichkeit so eines Systems weiter zu diskutieren nur mit ausgeschaltetem Hirn - aber ohne mich.


    Aber zu euren Einwaenden im einzelnen:
    Aehhh - ja, die sind dann wohl gegenstandslos.


    Gruss Willy

    Matze ,

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    Es ging auch eher um die Sklavenbedingungen


    Da gaeb's freilich an vielen Ecken was zu tun. Nicht nur bei Goldminen.
    Am besten das fraktionale Zinssystem mit seinem systemimmanenten Zwang zu exponentiellem Wirtschaftswachstum abschaffen. Ist sicher wirksamer als staatliche Verbote einzelner Gewerbe.


    Gruss Willy

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    SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat Unternehmen aufgefordert, angesichts der Wirtschaftskrise keine oder zumindest geringere Dividenden an ihre Eigentümer auszuschütten.


    dazu passt:
    http://goldnews.bullionvault.c…nationalization_012420092

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    Promising to be the very best head of Barack Obama's National Economic Council he ever could be, Summers vowed to cap and cancel dividends to banking stock-holders if their bank requests two dollops or more of federal assistance. So as the last fortnight's trade shows, those banks crying "Help!" will only see whatever risk-capital still remains flee...meaning the state will have to step in with more aid again...guaranteeing no return-on-investment to free-market cash...sparking a last panic out of the bank's issued share capital...leaving the feds to step in and acquire the whole bank.
    ...
    Come the crunch, Iceland's banks found themselves without a back-stop. The safety-net of government aid simply didn't exist...the holes between the strings were too big...and in a nation of just 305,000 people, the problem all governments face became plain to see. Because the Treasury, state, government, sovereign whatever you want to call that leviathan supposed to exist outside of the day-to-day flux, secure and securing against all possible outcomes is only ever identical with the population. National resources can never be greater than the nation itself.


    Or as Abe Lincoln almost said, "Government of the people, for the people and by the people just keeps coming back to...umm...the people!"


    Defending bank savers against bank default means using bank savings as their own guarantee. Because where else will the money come from? Now the risk of default stands so plainly in front of the entire industrialized world, it sure won't come from that rare beast known as banking-stock shareholders. Those few stock-holders still in are being chased away.


    Gruss Willy

    Matze ,

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    Goldabbau verbieten?
    Ethanolanbau verbieten?


    Warum sollen wir dann nicht gleich auch Schuh/ Hemdimporte verbieten?


    Ich wusste nicht, dass Schuh/Hemdimporte mit derart desastroese Umweltsuenden einhergehen wie der Goldabbau. Aber hier lernt man doch immer wieder dazu. ;D;)


    Gruss Willy

    Da es eh mehr Gold gibt als jemals verbraucht werden wird plaediere ich dafuer Goldabbau zu verbieten und alle existierenden Minen zu schliessen. Das sollte kein Problem sein.
    Viel problematischer sehe ich eine andere Entwicklung, die noch dazu unter dem Deckmaentelchen des Klima- und Umweltschutzes daher kommt: Ethanolsprit.
    Der billige Sprit aus Brasilien kann nur durch Sklavenarbeit im grossen Stil bereitgestellt werden:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,602457,00.html

    Schon wieder: $ +1,75% und gleichzeitig Gold +1,19%.
    Macht ca. +3,00% Gold in Euro.
    Kehrt jetzt Vernunft ein und die Leute besinnen sich auf die wirklich werthaltigen Geldarten?
    Das glaube ich nicht. Es ist nur die Abkoppelung des Goldes vom Dollar. Kann mich nicht erinnern, dass das schon mal innerhalb weniger Tage so heftig vonstatten gegangen ist. Jetzt geht's - aus Goldsicht - nicht mehr nur dem Dollar sondern allen Spielzeugwaehrungen an den Kragen.
    Das ATH fuer Gold/Euro wird heute noch fallen.


    Gruss Willy