Beiträge von sirlarry

    Was mir aufgefallen ist,

    bei den Übertragung von Aktien, die ich bei InteractiveBrokers kaufte und zu einer vertrauenswürdigen Bank in Deutschland übertrug, wurde immer die Lagerstelle geändert.

    Aus den hier genannten Gründen übertrage ich ab einem gewissen Aktiengegenwert bei InteractiveBrokers zu meiner vertrauenswürdigen Bank in Deutschland.

    Gruß SirLarry

    Was sicherlich noch interessant an der Konzertkarte ist:

    1970 10 DM "incl. Vorverkaufsgebühr u. 5,5 % Mwst."

    in gut 42 Jahre mal eben den Mwst-Satz fast verdreieinhalbfacht. Bei der selben Band (und einigen gleichen Liedern?) nimmt der Staat damals 0,26 Euro Mwst ein und heute (Kartenpreis 100 Euro ?) 15,97 Euro. Eine vereinundsechzigfachung der Mwst.
    Unglaublich.

    Vielen Dank für die Hilfe.

    Ich habe Kontakt zu Interactive Broker aufgenommen.

    Günstig scheinen sie mir ja zu sein. Man muß sich wohl aber um den "Steuerkramm" selber kümmern. Auch scheint ein W8 Formular für die US Steuerbehörden notwendig zu sein.

    Ich habe mal bei denen angefragt, wieviel es kostet die Aktien zu einer deutschen Bank zu übertragen. Ich bin mal auf die Antwort gespannt.

    Ich würde gerne die Aktien bei einer deutschen Bank meines Vertrauens lagern, als irgendwo in den USA.

    Zuden kaufe ich in mehreren Postitionen und verkaufe meist in einer Position.

    Gruß SirLarry

    Ich möchte Aktien direkt in London kaufen. Hat jemand schon mal Aktien in London gekauft? Welcher Broker ist besonders empfehlenswert? Die Ordergröße ist größer 5.000 Euro/GBP.

    Vielen Dank für die Hilfe im voraus.

    Gruß Goldzack

    Hier waren schnelle 10 % drin. Kaufbar für ca. 46 Euro. Wiedereröffnung für 51,6 Euro.

    Quelle: http://boerse.t-online.de/aktien/wpueber…0005557508.html
    UniImmo: Global ist wieder geöffnet!
    Erschienen am 17.06.2011
    Frankfurt (fondsweb) - Die Fondsanteile des UniImmo: Global können nach Meldung der
    Kapitalanlagegeseelschaften ab dem 16.06.2011 wieder uneingeschränkt gehandelt werden.
    Nach dreimonatiger Schließung habe die Union Investment Real Estate GmbH die Rücknahme
    und Ausgabe von Anteilscheinen für ihren international investierenden Offenen Immobilienfonds
    wieder aufgenommen.
    Die unklaren Auswirkungen des Reaktorunglücks von Fukushima auf Tokio und deren Folgen für
    den dortigen Immobilienmarkt hätten es den externen Sachverständigen im März 2011 unmöglich
    gemacht, die dort gelegenen Immobilien des UniImmo: Global neu zu bewerten. Die Lage in
    Fukushima hat sich Experteneinschätzungen zufolge nunmehr soweit stabilisiert, dass eine
    Kontamination Tokios mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann. Der
    Sachverständigenausschuss hat sich dieser Experteneinschätzung angeschlossen, sagt Dr.
    Reinhard Kutscher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH.
    Zusätzlich hätten sich die Sachverständigen vor Ort ein Bild von den Verhältnissen des
    Immobilienmarktes in Tokio gemacht, so dass per 15. Juni 2011 die beauftragte Neubewertung
    der Japan-Objekte vorgenommen werden könne. Damit sei die ordnungsgemäße Ermittlung der
    Anteilpreise wieder möglich. Bei der Neubewertung der sieben in Tokio gelegenen Immobilien des
    UniImmo: Global ergäben sich Anpassungen in Höhe von minus 26,5 Mio. Euro. Für ein
    Fondsobjekt in Singapur könne gleichzeitig eine positive Bewertungskorrektur vorgenommen
    werden, so dass sich per Saldo eine Wertberichtigung von 20,2 Mio. Euro für den UniImmo:
    Global ergäbe. Dies führe zu einem Anteilpreis von 51,60 Euro und zu einer aktuellen 12-
    Monatsperformance des UniImmo: Global von minus 2,59 % gegenüber minus 2,16 % zum
    Zeitpunkt der letzten Anteilpreispreisermittlung am 16. März 2011. Aufgrund von
    Ertragszuwächsen und Aufwertungen, die während der dreimonatigen Schließungsperiode erfolgt
    seien, wäre die aktuellen Wertkorrekturen in Japan weitgehend ausgeglichen. Die Ausschüttung
    für das Geschäftsjahr 2010/2011, die am 28. Juni 2011 erfolgen soll, werde 1,40 Euro pro
    Anteilschein betragen und liege damit auf dem Niveau des Vorjahres. Der steuerfreie Anteil an der
    Ausschüttung liegt unter Berücksichtigung der anrechenbaren ausländischen Steuern bei über 72
    %.
    Differenziertes Bild des Tokioter Immobilienmarktes nach dem Erdbeben
    Die von Union Investment wenige Tage nach dem Erdbeben vom 11. März 2011 beauftragte und
    jetzt durchgeführte Wertüberprüfung der Vermögensgegenstände in Japan zeige, dass die
    Sektoren des japanischen Immobilienmarktes unterschiedlich auf die Umwelt- und
    Nuklearkatastrophe reagiert haben.
    Bei drei Objekten haben die Sachverständigen einen größeren Wertberichtigungsbedarf ermittelt.
    Beim UniImmo: Global würde die weiterhin unvermietete Büroimmobilie Shiomi Koyama im Wert
    um 9,5 Mio. Euro (minus 7,3 %), die Einzelhandelsimmobilie SoLaDo um 13,9 Mio. Euro (minus
    14,0 %) und ein kleineres Wohnobjekt des Fonds um 3,1 Mio. EUR (minus 26,5 %) nach unten
    korrigiert. Die Objekte seien von der spürbaren Zurückhaltung potentieller Flächennachfrager oder
    indirekt von nachlassender Konsumentennachfrage nach der Erdbebenkatastrophe betroffen. Die
    Werte der in Tokio gelegenen Immobilien des UniImmo: Global wären erst am 25. Februar 2011
    und damit knapp 14 Tage vor dem Erdbeben von den externen Sachverständigen im Rahmen
    einer turnusmäßigen Bewertung überprüft und zum Teil deutlich angepasst worden.
    Die Neubewertung macht deutlich, dass sich die Umwelt- und Nuklearkatastrophe unterschiedlich
    auf den Tokioter Immobilienmarkt ausgewirkt hat. Die Nachfrage nach erdbebensicheren
    Gebäuden in den fünf zentralen Stadtteilen Shinjuku, Shibuya, Minato, Chiyoda und Chuo hat
    nach dem Unglück zugenommen, wobei die Mieten hier gegen den Trend stabil geblieben sind.
    Demgegenüber sind die Mieten für Büroflächen in peripheren Lagen sowie in
    Einzelhandelsobjekten und Luxuswohnungen unter zusätzlichen Druck geraten", sagt Kutscher.
    Unser Japan-Portfolio verfügt über die Qualität, um bei einem Anziehen der Miettransaktionen in
    Tokio vorne dabei zu sein, so Kutscher im weiteren. Der UniImmo: Global ist fester Bestandteil
    unserer Produktpalette für Privatanleger. Die Voraussetzungen, den Fonds in die Erfolgsspur der
    vergangenen Jahre zurückzuführen, sind nach der Wiederöffnung sehr gut. So solle der
    Gebäudebestand des Fonds im Zuge der wirtschaftlichen Erholung, die in vielen seiner globalen
    Investmentregionen zu beobachten sind, auch von Wertzuwächsen profitieren. Speziell für
    Mexiko, Kanada, Chile, die Türkei und Singapur erwarte die Union Investment zudem in den
    nächsten Jahren Chancen für erhöhte Ertragspotenziale. Stabilisierend für den Fonds dürfe sich
    zudem die sichere Liquiditätsausstattung auswirken. Der UniImmo: Global wird mit ausreichend
    hoher Liquidität ausgestattet, um nach der Wiederöffnung Rückgabebegehren von Anlegern
    vollumfänglich bedienen zu können, sagt Kutscher.
    Schließung im Sinne des Anlegerschutzes
    Japan hat gezeigt, dass auch in Kernmärkten extreme Ereignisse eintreten können, die eine
    temporäre Fondsschließung zum Schutz des Anlegers notwendig machen, erläutert Kutscher.
    Unser Verständnis von Anlegerschutz ist es, mit dieser Möglichkeit sehr sorgfältig umzugehen.
    Das gilt auch für die Entscheidung und den Zeitpunkt der Wiederöffnung. Am 17. März 2011 hätte
    Union Investment die Rücknahme und Ausgabe von Fondsanteilen des UniImmo: Global nicht aus
    Liquiditätsgründen ausgesetzt, sondern um eine Neubewertung der japanischen Fondsimmobilien
    vorzubereiten. Mit der Feststellung des Anteilpreises am 16. Juni 2011 auf Grundlage der
    durchgeführten Wertermittlung seien die außerordentlichen Umstände gemäß § 37 Abs. 2 des
    Investmentgesetzes weggefallen, die zur vorübergehenden Fondsschließung geführt hatten.
    UniImmo: Global

    So hat jeder seine Meinung. Ich für meinen Teil hätte heute ohne den Smartinvestor nicht mein jetziges Wissen. Genauso hätte ich ohne dem Antizyklischem Forum nicht mein wissen. Sicherlich teile ich nicht alle Meinungen und Ansichten. Wichtig war und ist für mich aus den einzelnen Medien ein Bild über die jetzigen Lage und die nähere Zukunft zu gewinnen. Und zu den wenigen Medien, die mir einen Mehrwert geben, gehört nun mal ein SmartInvestor.

    Um Beispielhaft ein anderes Medium zu nennen, das heute leider nicht mehr so zur freien Verfügung steht, möchte ich von der Berliner Effektenbank den den Performance Report nennen. http://www.effektenbank.de/quirin/cms/eff…id=14&Itemid=12
    Früher, bis Ende 2008, erschien der Performance Report monatlich auf der Homepage der Berliner Effektenbank. Dann ging die Berliner Effektenbank in der Quirinbank auf. Und das monatliche Erscheinen war Geschichte.

    Gruß SirLarry

    @ Value

    "In seltenen lichten Momenten ja. Aber im Allgemeinen handelt es sich um ein Blatt für sektiererische Spinner
    , die abstrusen Verschwörungstheorien anhängen und ihr Geld in dubiosen Minenaktien verbrennen."

    Der Smartinvestor hat eine sehr gute Meinung zum Markt und eine sehr gute Perspektive auf den Markt. Auch häufig ist der Smartinvestor Frontrunner mit Meinungen und Ansichten (z.B. zur Bankenkrise, Staatsanleihen).

    Ich bin sehr zufrieden mit der Zeitschrift und gewiss "kein sektiererische Spinner" der "abstrusen Verschwörungstheorien anhängt".

    Gruß SirLarry

    Ich persönlich kann eine SdK Mitgliedschaft nur empfehlen. Man bekommt über die verschiedenen Internetplattformen einen schnellen und guten Überblick über die einzelnen Veröffentlichungen von Unternehmen. Über Email erfolgt eine Benachrichtung bei Veröffentlichungen (zeitverzögert). Es gibt einen monatliche Zeitschrift, das jährliche Schwarzbuch, Unterstützung bei rechtlichen Fragen, Sqeeze Out Informationen und noch mehr. Für 65 Euro finde ich das o.K.

    Gruß SirLarry

    Ich würde ja eine größere Menge abgeben. Aber ich habe das Gefühl und die Überzeugung, das ich mich ägern würde, welche verkauft zu haben.
    Fair sind sie ja jetzt schon bewertet. Aber bei Knappheitspreisen kann auch nach oben hin übertrieben werden.
    Bei Kromschröder habe ich damals nicht bis zur Übernahme gewartet und verkauft.
    Vielleicht ist es dieses Mal falsch auf eine Übernahme zu warten und besser verkauft zu haben.

    Wie gesagt, wenn ich wüßte, was ich nicht weiß.

    Mit der Kurssteigerung läßt es sich aber gut aushalten. Der Einstiegskurs ist angenehm tief.

    Gruß SirLarry

    Organisiertes Verbrechen ist die richtige Wortwahl.
    Und dagegen gibt es keine Möglichkeit?
    Mit Xetra Best ist die richtige Bezeichnung vergeben. Jetzt kann man erahnen, woher die Erträge der Banken im "Eigenhandel" resultieren. Scheint ein krisenfestes Geschäft zu sein.

    Kabelnetzbetreiber
    Primacom ist pleite

    Primacom droht nach geplatzten Verhandlungen über eine neue Finanzierung das Aus. Die Kreditgeber hätten Forderungen von rund 29,2 Millionen
    Euro fällig gestellt, wie es offiziell von dem Kabelnetzbetreiber hieß. Damit ist die Konzernholding zahlungsunfähig.


    Primacom kann die Zahlungen nicht erfüllen.

    HB FRANKFURT. Falls die Kreditgeber in den nächsten Tagen weiter darauf beharren sollten, ihre Kredite zurückzubekommen, werde Primacom Insolvenz anmelden müssen, hieß es. Insgesamt steht die vor allem in Ostdeutschland aktive Firma aus Mainz mit 340 Mio. Euro
    in der Kreide.

    Die Primacom-Aktie brach um 34 Prozent auf 1,30 Euro ein.

    Haupteigner des Kabelnetzbetreibers ist Beteiligungsgesellschaft Escaline. Sie hatte mit den Gläubigern, darunter eine Reihe von Hedge-Fonds, über eine Sanierung von Primacom verhandelt. Geplant war, dass Escaline frisches Geld in Primacom
    steckt und die Gläubiger
    gleichzeitig auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Allerdings hätten sich die beiden Seiten nicht auf die Höhe einigen können, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person zu Reuters. Die Frist für eine Einigung war am Montagabend zu Ende gegangen.

    Primacom brauche allein in den nächsten Monaten rund 40 Mio. Euro, sagte der Insider. Escaline hatte vor einigen Jahren bereits den Kabelnetzbetreiber Tele
    Columbus übernommen und dem Unternehmen hohe Schulden aufgebürdet. Die Last überforderte Tele Columbus, weshalb seit Anfang des Jahres die Gläubiger das Sagen haben.

    Der Marktführer Kabel Deutschland hat bereits Interesse an Teilen des Tele-Columbus-Netzes geäußert.

    Mir passiert zur Zeit häufiger Folgendes:

    Ich gebe einen Bid ins Xetra ein und unmittelbar dannach stellt sich wer mit 0,5 cent über meinen Kurs!

    Gibt es eine Bank/Broker, wo ich dies auch kann? z.B. in Form einer Programmierung, immer höchster bid, bis max. z.B 11 Euro.

    Gruß SirLarry

    Gestern stand im Platow Brief, das eine aufrende HV bevorsteht. Es soll wohl eine Komplettübernahme zur Debatte stehen. Auf der HV soll der Preis ausgelotet werden. Die Kursbewegungen der letzten Tage würde den Kurs nach oben bewegen, um einen höheren Durchschnittskurs der letzten 3 Monate vor der Übernahme darzustellen.
    Bin mal gespannt auf die HV und was am Gerücht dran ist.

    upps, ich hatte die Auskunft von der Allgemeinen, das ab morgen, 20.05. der Geschäftsbericht 2009 versand.

    Auf der Homepage ist auch noch keiner zu finden.

    Achtsamkeit woher hast Du den GB 2009?

    Gruß SirLarry

    Gruß SirLarry

    erste Zahlen für 2009

    Allgemeine schlägt vor, eine Dividende in Höhe von 1,50 ¤ auszuschütten.
    14.04.2010

    Im Rahmen der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates der Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG am 13. April 2010 hat der Aufsichtsrat der Gesellschaft den vom Vorstand aufgestellten Abschluss für das zurückliegende Geschäftsjahr gebilligt und damit festgelegt.

    Im Jahr 2009 betrug der Umsatz im Konzern 865,4 Mio. ¤ (Vj. 952,0 Mio. ¤), der Gewinn vor Steuern 20,7 Mio. ¤ (24,6 Mio. ¤), der Jahresüberschuss 13,5 Mio. ¤ (17,8 Mio. ¤).

    Vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung am 29. Juni 2010 wird die Gesellschaft auf Vorschlag des Aufsichtsrates und des Vorstands für das Geschäftsjahr 2009 eine Dividende von 1,50 ¤ (Vj. 1,50 ¤) pro Stückaktie ausschütten. Bezogen auf den letzten Börsenkurs der Allgemeine-Aktie von 49 ¤ pro Stückaktie am 30. Dezember 2009 errechnet sich hieraus eine Dividendenrendite von 3,06 %.

    Ferner wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, einen Betrag von (7,654 Mio. ¤ in die Gewinnrücklage einzustellen.

    http://www.allgemeine-gold.de/content/allgem…vidende2010.php

    Paßt auch hier rein:

    Genußscheine sind rückwirkend Finanzinnovationen. Nix mehr mit Steuerfreiheit vor 2009 gekauft oder verrechnen der Kursgewinne mit in der Vergangenheit festgestellten Verlusten.
    Frei nach dem Motto, ich mach die Welt, wie sie mir gefällt!

    Hier ein Bericht (natürlich mit positiven Schlußabsatz):

    Fiskus kippt Bestandsschutz für Genussscheine

    Das Finanzamt vermiest Anlegern Genüsse: Werden vor 2009 erworbene Papiere verkauft oder fällig, wird auf den realisierten Gewinn Abgeltungssteuer erhoben. Die geänderte Sichtweise des Fiskus hat aber auch einen positiven Effekt.

    Ab dieser Woche setzen die Kreditinstitute eine geänderte Auffassung der Finanzverwaltung um, wonach die zuvor privilegierten Genussscheine als Finanzinnovationen eingestuft werden und so ohne Übergangsregel dem Systemwechsel seit Anfang 2009 unterliegen. Werden vor 2009 erworbene Genüsse verkauft oder fällig, wird auf den realisierten Gewinn Abgeltungssteuer von 25 Prozent erhoben.

    Bislang sind Anleger und Banken davon ausgegangen, dass bis 31. Dezember 2008 im Depot gehaltene Anleihen Bestandsschutz genießen. Das galt auch für die rentenähnlichen Genussscheine. Diese in der Regel festverzinslichen Wertpapiere verbriefen den Anspruch auf einen Teil des Gewinns und die Rückzahlung des Kapitals. Genüsse nehmen damit eine Zwitterstellung zwischen Anleihen und Aktien ein. Manko gegenüber normalen Anleihen: Im Konkursfall werden Ansprüche anderer Gläubiger gegenüber denen der Genussscheininhaber vorrangig bedient. Eine weitere Besonderheit ist, dass sich die Zinshöhe neben einem festen Prozentsatz auch am Umsatz oder Gewinn des Unternehmens orientiert. Genussscheinkäufer setzen sich damit einem unternehmerischen Risiko aus. Dafür bieten die Papiere einen Kupon, der deutlich über dem Kapitalmarktzins liegt.

    Die geänderte Sichtweise des Fiskus hat aber auch einen positiven Effekt. Da viele Genussscheine aufgrund ihrer nachrangigen Schuldentilgung durch die Finanzkrise im Kurs gefallen sind, lassen sich Verluste im Depotbestand Ende 2008 jetzt besser nutzen, indem sie Zinsen, Dividenden, Kursgewinne mit anderen Wertpapieren sowie Erträge aus Kapitallebensversicherungen mindern. Das gelingt nicht mit Papieren, die unter Bestandsschutz stehen und galt folglich bislang auch nicht für Genussscheine.

    Da die geänderte Rechtsauffassung erst jetzt zur Anwendung kommt, müssen Anleger Gewinne oder Verluste mit Genussscheinen zwingend in ihrer Einkommensteuererklärung 2009 deklarieren. Dann werden Gewinne im Nachhinein mit Abgeltungssteuer belegt, Verluste können zur Verrechnung mit anderen Kapitaleinnahmen herangezogen werden.

    11.02.2010
    von Robert Kracht

    Quelle: ftd
    © 2010 capital.de

    Das hier sind Steuergauner!
    Ist mir heute teuer zu stehen gekommen.
    Genußscheine sind rückwirkend Finanzinnovationen. Nix mehr mit Steuerfreiheit vor 2009 gekauft oder verrechnen der Kursgewinne mit in der Vergangenheit festgestellten Verlusten.
    Frei nach dem Motto, ich mach die Welt, wie sie mir gefällt!

    Hier ein Bericht (natürlich mit positiven Schlußabsatz):

    Fiskus kippt Bestandsschutz für Genussscheine

    Das Finanzamt vermiest Anlegern Genüsse: Werden vor 2009 erworbene Papiere verkauft oder fällig, wird auf den realisierten Gewinn Abgeltungssteuer erhoben. Die geänderte Sichtweise des Fiskus hat aber auch einen positiven Effekt.

    Ab dieser Woche setzen die Kreditinstitute eine geänderte Auffassung der Finanzverwaltung um, wonach die zuvor privilegierten Genussscheine als Finanzinnovationen eingestuft werden und so ohne Übergangsregel dem Systemwechsel seit Anfang 2009 unterliegen. Werden vor 2009 erworbene Genüsse verkauft oder fällig, wird auf den realisierten Gewinn Abgeltungssteuer von 25 Prozent erhoben.

    Bislang sind Anleger und Banken davon ausgegangen, dass bis 31. Dezember 2008 im Depot gehaltene Anleihen Bestandsschutz genießen. Das galt auch für die rentenähnlichen Genussscheine. Diese in der Regel festverzinslichen Wertpapiere verbriefen den Anspruch auf einen Teil des Gewinns und die Rückzahlung des Kapitals. Genüsse nehmen damit eine Zwitterstellung zwischen Anleihen und Aktien ein. Manko gegenüber normalen Anleihen: Im Konkursfall werden Ansprüche anderer Gläubiger gegenüber denen der Genussscheininhaber vorrangig bedient. Eine weitere Besonderheit ist, dass sich die Zinshöhe neben einem festen Prozentsatz auch am Umsatz oder Gewinn des Unternehmens orientiert. Genussscheinkäufer setzen sich damit einem unternehmerischen Risiko aus. Dafür bieten die Papiere einen Kupon, der deutlich über dem Kapitalmarktzins liegt.

    Die geänderte Sichtweise des Fiskus hat aber auch einen positiven Effekt. Da viele Genussscheine aufgrund ihrer nachrangigen Schuldentilgung durch die Finanzkrise im Kurs gefallen sind, lassen sich Verluste im Depotbestand Ende 2008 jetzt besser nutzen, indem sie Zinsen, Dividenden, Kursgewinne mit anderen Wertpapieren sowie Erträge aus Kapitallebensversicherungen mindern. Das gelingt nicht mit Papieren, die unter Bestandsschutz stehen und galt folglich bislang auch nicht für Genussscheine.

    Da die geänderte Rechtsauffassung erst jetzt zur Anwendung kommt, müssen Anleger Gewinne oder Verluste mit Genussscheinen zwingend in ihrer Einkommensteuererklärung 2009 deklarieren. Dann werden Gewinne im Nachhinein mit Abgeltungssteuer belegt, Verluste können zur Verrechnung mit anderen Kapitaleinnahmen herangezogen werden.

    11.02.2010
    von Robert Kracht

    Quelle: ftd
    © 2010 capital.de