Beiträge von Sq1

    Was mir gegenwärtig in den Diskussionen (mit Blick für die Themen) auffällt, nicht hier im Forum, aber draußen auf anderen Plattformen. Die Ausschreibung hier wird sehr negativ rezipiert: Ausschreibung BMWE- Katharina Reiche

    Sprech in der öffentlichen Wahrnehmung: „Sie können es nicht/das ist ein Armutszeugnis/die ist Inkompetent“

    Grundsätzlich geht Katharina Reiche konsequent den Weg weiter, das eigene Haus für einen Switch in der Politik einer „nach-Habeck-Ära“ neuzuordnen. Da sind in den letzten Wochen/Monaten diverse Abgänge und ein Stühlerücken erfolgt. Teilweise direkter Widerstand aus Abteilungsebenen, die am „weiter so“ festhalten wollen. Es geht aber nicht das Eine ohne das Andere. Wenn ich Querköpfe eliminieren möchte, muss ich Unterstützung von Außen holen, um noch handlungsfähig zu sein.

    Einen Blick wert: die Biogasbranche. Envitec und auch Verbio, was zum Beispiel Biosprit angeht. Verbio zeigt das im Kurs deutlich an, bereits gut gelaufen. Ebenso im Energiebereich einen strategischen Blick wert: Daldrup&Söhne.

    wird heute zerlegt. So richtig schlechte News sind nicht zu finden.

    Die Branche allgemein schaut kritisch auf die kommende EEG-Novelle 2027 und die Auswirkungen auf das Förderungssystem (Einführung von CfD zur Kappung von „Windfall Profits“). Nun kommen noch Unsicherheiten zum sogenannten „Netzpaket“ hinzu. Die Vergütung der ökonomischen Ausfälle bei Abregelung von EE- Anlagen steht zur Disposition sowie der Neuanschluss von EE-Anlagen unter Vorbehalt der Leistungsfähigkeit des Netzes vor Ort (Redispatch-Raten) etc. Der neue Wind aus dem BMWE kommt da überhaupt nicht gut an. Erstmal relevant für Neuanlagen, aber auch bei laufenden Projekten welche noch nicht in der EEG-Ausschreibung waren / Zuschlag erhalten haben ist das nachteilig. Man antizipiert ebenso Druck auf die letzten EEG-Ausschreibungen vor „Toresschluss“ noch dieses Jahr. Jeder will da jetzt noch rein. Das drückt die Zuschlagswerte.

    Hm, interessant. Ich tippe eher die hatten die Titelstory schon vor dem Goldcrash geplant?

    Jedenfalls. In der Kantine ist Gold tot.

    Da sind jetzt alle long Oiler.

    Daher bin ich gestern mal antizyklisch rein in eine Zocker Posi Xetra-Gold.

    Vorsicht mit Xetra Gold. Ab 1 Jahr Haltedauer komplett steuerfrei, vorher voll versteuert zum persönlichen Einkommenssteuersatz. Für Swing Trading nicht geeignet. Aber ist sicherlich bekannt.

    Interessante Überlegungen. Ein Aspekt an der Sache (aus der Sicht des Goldbug): wenn im Zuge der finanziellen Repression ein Goldbesitzverbot kommt und wir ein Digitalgeld haben (also das Gold nicht mehr gegen Bargeld veräußert und remonetarisiert werden kann), dann sind dem Besitzer über Jahre die Hände gebunden seine „stillen Werte“ zu heben.
    Meine Vermutung: vorher wird es eine „Amnestie“ geben, die aber den Status der Kapitalertragssteuerfreiheit nach der Haltedauer von 1Jahr vom Tisch nimmt. Pauschale Versteuerung der Spekulationserträge um überhaupt vorher noch raus zu dürfen und um seinen Beitrag für ein strauchelndes Finanzsystem zu leisten, im Sinne von „Lastenausgleich per Edelmetall“. Das kann sehr schnell kommen. Der Sachverhalt der kompletten Steuerfreiheit der Spekulationsgewinne im Gold heute (physische hinterlegte ETC wie Xetra und Euwax Gold) sind schon arg schlagseitig.

    Ich bin drauf und dran mein IB Depot zu kündigen. Halte dort ohnehin nur noch Stücke die ich sonst nicht handeln kann. Und natürlich meine eingefrorenen Russen 💪

    Eben wegen dem Aufwand. Bei mir ist es ein mittlerer 5 stelliger Betrag und da lohnt der Stress nicht wirklich. Habe es bisher unter "Finanzielle Bildung" verbucht aber ich habe da langsam ausgelernt und nun nervt es nur noch was da jedes Jahr anfällt und eben das Risiko, dass man doch was falsch verbucht hat.

    FA hat gerade die Nachweise für 2023 angefragt. Werde berichten, was da rausgekommen ist, wenns durch ist.

    Das hilft Dir zwar jetzt nicht praktisch weiter, aber meinerseits gebe ich seit 12 Jahren immer den kompletten portfolioauszug von interactive Brokers („Full Query“) von ca. 90 Seiten und eine selbst im excel kurz erstellte Übersicht von einer Seite, in welcher die wesentlichsten Summenpositionen (Dividenden, Comissioms,…) übersichtlich aufgeführt sind und ich selbst dann meinen kapitalertragssteuerpflichtigen Betrag und die Höhe der Steuer für mich errechnet habe, mit ein. Die Positionen in ihrer Höhe passen natürlich zusammen und lassen sich wiederfinden. Teilweise markiere ich sie. Wird jedes Jahr so akzeptiert. FA Friedrichshain-Kreuzberg. So unterschiedlich kann das laufen.

    Über die hohen Profitmargen in den USA wundern wir uns hier ja schon seit, keine Ahnung, mehr als zehn Jahren? Schon damals waren sie rekordhoch, und sie steigen für den S&P500 einfach immer weiter (nicht gleichermaßen für die Small-Cap-Indizes). Bei Hussman sagte man stets vorher, sie würden sinken.

    Zugleich steigt die Anzahl der verlustschreibenden Firmen, ähnlich wie im Techboom und während der Rezession 2008/09. Was ist diesmal die Ursache?

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    Interessante Zahlen, insbesondere die Grafik zum Marktbreiten Russell 2000. Also Wahl und dann Crash (je nach Ergebnis)?

    Minuten vor meinem Beitrag hat Norbert ein Update veröffentlicht, diesmal ganz aktuell für Ende Juli:

    https://x.com/NorbertKeimlin…3090201/photo/1

    Er weist darauf hin, daß zwar die meisten Länder sich im günstigen Territorium befinden, sich das jedoch nur auf 13% des weltweiten Börsenwertes bezieht, während 76% davon über dem Durchschnitt liegt.

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    Die Türkei hier mit KGV10 etwas über 10.


    Top Aufstellung!

    Nur eine kurze Überlegung: Ungarn könnte hochspannend werden, je nachdem, wie sich die geopolitische Marschrichtung weiterentwickelt.

    Setzt Orban sich mit seiner Isolationspolitik zur EU weiter durch und holt sich das Beste aus zwei Welten (türkisches Modell), oder aber scheitert er mit diesem Kurs (an Brüssel bzw. nachfolgenden innenpolitischen Spannungen) und in einer Nachfolge sprudeln internationale Investitionen (der westlichen Welt) nach Ungarn zurück. Aktuell scheint hier Pessimismus eingepreist. Kann man ggf. auch indirekt über den Österreichischen Finanzmarkt spielen. Quasi eine Wette auf den Fortbestand der EU.


    Ergänzung: auch Polen scheint gemieden zu werden. Kommt der zukünftigen Bedeutung des Landes (und der Wirtschaft) ggf. nicht gleich. Zukünftige Bastion im Kalten Krieg 2.0 gg. den Kommunismus, strategischer Partner No. 1 für die USA in Kerneuropa. Nachdem Deutschland nach der Wahl abrückt?

    Mit Raiffeisen Centrobank meinte ich die Raiffeisen International, genau. Sieht in der Tat sehr gut aus, kann nur da hoc nichts fundiertes beitragen, da im Urlaub ohne Rechner und Tools. Von den Kennzahlen sieht sie auf den ersten Blick wirklich gut aus, aber im Peer Group Vergleich Underperformer (BAWAG ist stark). Hat jüngst eine Gewinnrevision vorgenommen und ist erstmal Analystenseitig abgestuft worden, mal sehen ob und wie Nachzügler kommen und sie weiter in ihrer negativen Coverage mit nach unten ziehen.

    Schnelle Kennzahlen der Raiffeisen International:

    KGV26exp von 3,3.

    Book Value zu Price bei >250%
    Eigenkapitalquote > 8%
    Dividendenrendite (erwartet) > 8%


    Was Drohnen und Wehrtechnik angeht sind gegebenenfalls die französischen Unternehmen Profiteure der Entwicklungen: Thales und Dassault. Thales sieht ebenfalls so aus, als dass man sich mit Ihnen fortlaufend tiefer beschäftigen kann.

    Im Bereich der Drohnenhersteller bzw. Zulieferer außerhalb USA ist schon viel gelaufen, Israel bietet hier interessante Unternehmen: Airobotics klein und markteng mit Abwärtstrend. Elbit schon ambitioniert bewertet, aber grundsätzlich auch nochmal einen Blick wert, perspektivisch sicher hochspannend, wenn auch nicht nach Value-Gesichtspunkten und antizyklisch.

    Mal noch eine weitere Überlegung: unter Trump kann es zur Situation kommen, dass er artikuliert „2% vom BIP als NATO-Beitrag reichen nicht - Gefahr steht unmittelbar vor Eurer Tür, eure Beiträge müssen signifikant angepasst werden“. Das wäre der Start in einen europäischen Abnabelungsprozess eines eigenen europäischen Heers und den Aufbau von militärischer Souveränität. Eigentlich auch eine große Chance, richtig gespielt. So Megaloman wie Trump wird niemand anderes in der Führungsposition der USA sein, das ist wie ein Ball auf dem Elfmeterpunkt. Mit militärischer Souveränität kommt politische Souveränität für ein geeintes Europa. Gegebenenfalls werden wir der neutrale Dritte im Konflikt USA <> China. Man wird nur versuchen es zu verhindern, wo es nur geht, von US-Seiten. Nur unter Trump haben wir die Tür offen. Wieder: Long europäische Rüstungsindustrie, E-Technik, Engineering.

    Spannende Punkte. Grundsätzlich würde ich mutmaßen in solch einem Szenario ist Wehrtechnik/Rüstungsindustrie weiter ein gesuchtes Feld. Gegebenenfalls eigene Europäische Champions bei Abkopplung, die sich entwickeln werden bzw. Ihre bisherige Position ausbauen können. Wer macht in Europa was mit Drohnen? Auch Raumfahrt (OHB), EADS usw. Usf. Grundsätzlich wäre hier davon auszugehen, dass das vorläufige Ende des Ukraine-Kriegs Überbewertungen nivellieren bzw. Kurse erstmal fallen lassen sollte- das wäre dann der Moment des Zupackens?!


    Sofern die USA sich aus dem Ukraine-Krieg zurückziehen, wird auch Europa bald einknicken (müssen) und den Konflikt einfrieren. Gegebenenfalls wird Polen weiter an Bedeutung gewinnen und als „Bollwerk-Staat“ im Osten etabliert werden. Mit all den Subventionen, Begünstigungen und Aufbauprozessen staatsnaher Sektoren. Bei einem „friedlichen Einfrieren“ des Konflikts wird man der Ost-Ukraine im Großraum Polen/Ukraine (der verbleibenden West-Ukraine) zeigen wollen, wie überlegen unser System ist. Marshall-Plan 2.0?


    Zweiter Aspekt wäre ein Blick an die Börse Wien und die Profiteure einer Belebung des Osteuropa-Geschäfts. Wie beispielsweise die Banken (Raiffeisen Centrobank?) ggf. Auch Logistiker und Baustoffindustrie dort. Die alten Netzwerke/Kontakte bestehen weiterhin, die Vermutung. Ebenso müsste das auch für Ungarn als theoretischer Profiteur des Wiederaufbau gelten, wenn da nicht Orban wäre.

    Was die USA und ein Eskalieren Richtung China angeht: man wird dies im Hintergrund innerhalb 3-4 Jahren vorbereiten und sollte versuchen zwischen den Zeilen zu lesen. Systematisch werden Schlüsselindustrien und „China-Independency“ aufgebaut, mit Staatsgeld intensiv eigene Unternehmenszweige ausgebaut, Halbleiterbranche, chipindustrie wäre da nur ein Beispiel. Wann es soweit ist, kann der Stand der Ausbaubemühungen bzw. der Independency markieren. Vermutung: China wird das auch tracken und im Vorfeld losschlagen wollen: die nächsten 2Jahre werden entscheidend. Alternative: schauen ob die USA eine „Readiness for war“ hinbekommen. Gut möglich, dass sich das Problem von selbst löst und man die USA selbst implodieren sieht. China also auf Zeit (10Jahre+) spielt, weil es die Tendenzen der finanziellen Instabilität der USA und die Abkehr vom Petrodollar sukzessive erstarken sieht und bei Bewertung den unmittelbaren Konflikt als zu kostspielige Alternative ansieht. Wie auch immer, wir werden intensive Sanktionen im westlichen System Richtung China sehen. Sozusagen Krieg auf anderer, softer Ebene - in China würde ich da ungern investiert sein wollen.

    Ob man an die russischen Investments wieder ran kommt bzw. neue Positionen eingehen sollte. Schwierig, ist was für institutionelle Investoren mit dem entsprechenden Backing, nichts für Normalsterbliche.

    Aber: weitere Vermutung - der Finanzplatz Zypern belebt sich weiter, bei Verbesserung der Lage. Da sitzt klassisch viel russisches Geld. Wie man über Investments in Aktien dort partizipiert bin ich aber überfragt.

    Kann ich mir gut vorstellen, dass das die Absicht ist. Es hätte ja den Effekt, dass es in usa länger „gutgeht“ und irgendwann dann richtig übel kommt. Das Irgendwann kann aber ggf. auch gar nicht kommen, weil man doch die Kurve kriegt.


    Das Vorgehen schwächt trotzdem auch die USA selbst, weil deren traditionelle Verbündete geschwächt werden. Ist also eigentluch sehr kurzsichtig, weil die werden das nicht hinnehmen und nach alternativen (brics?) suchen. Zudem ist ein Starker alleine immer durchsetzungsschwächer als eine gruppe von „mittelstarken“ Verbündeten.


    Ist das nicht insgesamt das klassische Gefangenendilemma?

    Das klassische Gefangenendilemma hat eine gleiche Auszahlungsstruktur für die beiden Gefangenen (Symmetrie) - das wäre hier nicht der Fall. Denn definitiv sind die Gefangenen hier ungleich in den Outcomes der Strategie.

    Mal noch eine weitere These: was bedeutet es für den Markt, wenn sich Donald Trump mit Russland „aussöhnt“, in der Voraussicht, dass der große Kampf gegen China nur angegangen werden kann, wenn man einen Keil gegen die neue Allianz RUS/China und das aufsteigende Kooperationsformat BRICS/SCO treibt. Wenn China als „biggest threat“ in den Blick genommen wird und das Verhältnis zu Russland und die Eindämmung von Russland als europäisches Problem überlassen wird?


    Im Sinne von: „Russland ist nur euer Problem und ihr bezahlt jetzt adäquat für eure Wehrtüchtigkeit, denn ihr werdet sie brauchen, wir werden nicht helfen!“ - das wäre eine harte Hand des Poker Spielers Trump.

    Um mal eine Gegenthese aufzubauen. Was ist, wenn man den zugegebenermaßen teuren US-Leitmarkt nicht fallen lassen kann und will, weil man dies als für alle sichtbares Zeichen des Niedergang global interpretieren würde („jetzt ist die Bastion USA Sturmtief geschossen), Zinssenkungen stehen vor der Tür und der Weg bis zur Wahl unf das erste Präsidentschaftsjahr sind grundsätzlich (wenn ich mich recht erinnere) statistisch Bullish. Der Crack-up Boom setzt sich fort bzw. geht in seine heiße Phase, flankiert mit Zinssenkungen und einem brutalen „America First“. Da war der Inflation Reduction Act erst ein kleines Vorgeplänkel, jetzt würde es ernst werden, in der Konfrontation der Systeme. Trump zieht gnadenlos durch. Was würde das mit dem Markt machen? Short würde ich da auf keinen Fall sein wollen (hat auch keiner hier vorgeschlagen). Grundsätzlich bin ich auf der Seite aller warnenden Meinungen hier (Länge der Hausse, Überbewertungen, Sand im Getriebe der Tech-Stocks,..) und das Portfolio ist entsprechend aufgestellt, aber abwegig ist auch das vorgenannte nicht.

    https://globallnghub.com/natural-gas-pr…ember-2022.html

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    Der Preis bezieht sich auf den Spotpreis vor Ort bei Löschung in Indien. Wichtigster Platz neben ttf (Europa: holland) ist mittlerweile der JKM (Japan Korea Marker). Umrechnung von mmbtu zu MWh ist Faktor 3,412. insofern hätten wir bei unterstellter EURUSD Parität einen Preis von 27 eur/mwh am henry hub und in Rotterdam 191 eur/mwh bzw. 19,1 Cent/kWh. Alles Durchschnittspreise des Monats September.

    Mebane Faber - Global Value: How to Spot Bubbles, Avoid Market Crashes, and Earn Big Returns in the Stock Market.

    Mebane Faber hat ein neues Buch bzgl. Antizyklischem Investieren auf globaler Ebene veröffentlicht. Bevorzugte Kennzahl zur Auswahl der Werte ist das Shiller 10Year CAPE (Cyclically Adjusted Price/Earnings) ratio. Als Märkte werden die 11 am meisten unterbewerteten Länder aus 1. und 2.Welt (developed countries and emerging markets) selektiert. Wesentlicher Vorteil der Umsetzung einer "globalen Strategie" wäre hier eine Diversifikation des Portfolio weg vom "Home Bias", Schwachpunkt die Frage bzgl. direktem Marktzugang in (ggf. illiquide) fremde Märkte.

    Näheres hierzu, u.A. auch mit Blick auf einen ETF nach der von Mebane Faber im Buch besprochenen Strategie:

    http://www.etf.com/sections/featu…own-stocks.html

    Gegebenenfalls einen Blick wert - hat hier schon jemand in das Buch reinlesen können? Das Feedback auf amazon.com ist gemischt:

    http://www.amazon.com/Global-Value-B…er+global+value

    Das scheint die Liste von 2011 zu sein. (BesAR2011) - Die Aktuelle Liste auf Basis 2013 ist vom BAFA veröffentlicht auf untenstehendem Link zu finden. Die Zahl der Unternehmen hat nochmal stark zugenommen. Aktuell müssten ca. 1700 Unternehmen befreit sein. 2011 waren es nur 603:

    http://www.bafa.de/bafa/de/energi…ngen/index.html

    Interessanter Post im Bankhaus Rott Blog zur Lage der Banken. (Nicht unbedingt Neuigkeitswert, aber doch recht anschaulich zu lesen):

    http://bankhaus-rott.de/wordpress/?p=1285

    Die Lage des europäischen Interbankenmarktes deutet in den vergangenen Wochen bereits wieder auf kommenden Stress hin. Wie sollen sich auch Institute untereinander über den Weg trauen, wenn doch jedes einzelne weiß, wie es in der eigenen Bilanz zugeht. Wer will schon seine Papiere in der Bilanz herunterschreiben, nur weil ein paar Mal die Zinsen nicht bezahlt wurden? Die so genannten Impairments, also Verluste, werden nur dann anerkannt, wenn es gar nicht mehr anders geht. Das ist immer noch der Fall. Man kann sich nur darüber wundern, was manche Wirtschaftsprüfer scheinbar so alles abnicken. Es ist durchaus keine Seltenheit, dass Wertpapiere, für die am Markt weniger als 10% (zehn) vom Nominalwert zu bekommen wären, mit 100% in den Büchern ausgewiesen werden.

    zu 2. Die Frage ist doch, ob das Quantitative Easing nicht inoffiziell und verdeckt weitergeführt wird, oder aber ein ähnlich geartetes Instrument als Substitut an den Start gebracht wird. Der gängige Modus operandi der US: "Wir tun alles, was notwendig ist, um die Märkte vor dem Zusammenbruch zu bewahren" ist ja nicht vom Tisch - vielleicht werden die Wege andere, aber die Intervention bleibt und wird im Notfall wieder aufgefahren, z.B. falls eine erwartete Korrektur in der Abwärtsrichtung aus dem Rahmen fällt.

    Strategisch wäre es aber sicher erstmal ein Signal an den Markt jetzt offiziell Interventionen zu stoppen und dies auch wirklich in die Tat umzusetzen. Dies könnte aber auch positive Effekte als "Entry-Signal" haben, wenn ein potentiell breit antizipierter Kursrutsch in Folge des Endes des Quantitative Easing einfach so ausbleibt und die Seitenlinie, welche auf kaufgelegenheiten in Folge einer Korrektur wartet, ihre Felle wegschwimmen sieht und der Markt von Tag zu Tag im Sinne von Anschlusskäufen weiter rollt, weil große Teile auf dem falschen Fuß erwischt werden. Der positive Signal-Effekt eines ofiziellen: "sogar ohne quantitative Easing läuft der Markt wieder" kann stark wirken, in meinen Augen. Prinzipiell ist die Abwärtsseite auch schon dadurch abgesichert, dass man im Fall der Fälle sofort wieder mit Interventionsmaßnahmen Gewehr bei Fuß stehen würde - dies ist mittlerweile durch das Verhalten der vergangenen Monate recht berechenbar geworden.